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	<title>Kommentare zu: 25. Juni 1966: The Beatles live im Ruhrgebiet</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:00:16 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-149775</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 06:57:15 +0000</pubDate>
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		<description>Wer vor 1980 geboren wurde, hat eine Erziehung genossen, die der heutigen Pampers-Generation als eine Ansammlung von strafbaren Delikten vorkommen muss. Unser Spielzeug, das wir selbstverstÃ¤ndlich in den Mund nahmen, war mit Blei- und Cadmium-Farben angestrichen. Kindersicherungen an Steckdosen, Medikamenten und Chemikalien waren unbekannt. MohrenkÃ¶pfe und NegerkÃ¼sse waren politisch korrekte Leckereien. Wir kannten weder Kindersitz, Sicherheitsgurt noch Airbag. Ein Trottinett hatte keine Bremsen, und Formel-1-Fahrer waren die Einzigen, die einen Helm trugen. Die Velos hatten unter dem Sattel kleine Taschen mit Flickzeug, damit man einen Platten selber reparieren konnte. Es gab auch Dinge, die man heute noch tun dÃ¼rfte, die aber keiner mehr tut.

Rockâ€‰â€™nâ€™â€‰Roll war das Ausbrechen aus einer zu engen Gesellschaft, einer Ordnung mit zu vielen Verboten. Nichts machte uns wÃ¼tender als die Gebote unserer Eltern, Lehrer und Pfaffen. Sind mit Elvis und John Lennon auch die einstigen Ideale gestorben? - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_sex_drogen_und_rock_n_roll_zu_oeko_muesli_und_gruentee_wurde</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer vor 1980 geboren wurde, hat eine Erziehung genossen, die der heutigen Pampers-Generation als eine Ansammlung von strafbaren Delikten vorkommen muss. Unser Spielzeug, das wir selbstverstÃ¤ndlich in den Mund nahmen, war mit Blei- und Cadmium-Farben angestrichen. Kindersicherungen an Steckdosen, Medikamenten und Chemikalien waren unbekannt. MohrenkÃ¶pfe und NegerkÃ¼sse waren politisch korrekte Leckereien. Wir kannten weder Kindersitz, Sicherheitsgurt noch Airbag. Ein Trottinett hatte keine Bremsen, und Formel-1-Fahrer waren die Einzigen, die einen Helm trugen. Die Velos hatten unter dem Sattel kleine Taschen mit Flickzeug, damit man einen Platten selber reparieren konnte. Es gab auch Dinge, die man heute noch tun dÃ¼rfte, die aber keiner mehr tut.</p>
<p>Rockâ€‰â€™nâ€™â€‰Roll war das Ausbrechen aus einer zu engen Gesellschaft, einer Ordnung mit zu vielen Verboten. Nichts machte uns wÃ¼tender als die Gebote unserer Eltern, Lehrer und Pfaffen. Sind mit Elvis und John Lennon auch die einstigen Ideale gestorben? - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_sex_drogen_und_rock_n_roll_zu_oeko_muesli_und_gruentee_wurde" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_sex_drogen_und_rock_n_roll_zu_oeko_muesli_und_gruentee_wurde</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23404</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2006 09:17:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23404</guid>
		<description>Industrial Technology &#38; Witchcraft (Atom):

Vor 40 Jahren - vom 24. Juni bis zum 6. Juni 1966 - fuhren sie mit der Eisenbahn durch Westdeutschland: The Beatles. MÃ¼nchen, Essen und Hamburg waren die Stationen der Â»Bravo-Beatles-BlitztourneeÂ«.  Am 25. Juni in Essen in der Grugahalle waren es 17.000 Fans - der Vorverkauf der Karten dauerte genau 2 Stunden und 15 Minuten: Peter Lamprecht von der WAZ hat im Institut fÃ¼r Zeitungswissenschaften seinen alten Artikel von damals ausgegraben: Â»Mit verklÃ¤rtem Gesichtsausdruck und vor Aufregung gerÃ¶teten Wangen fiel der vielleicht 14jÃ¤hrige Junge in Ohnmacht. Soeben hatten die Beatles das dritte StÃ¼ck ihres Nachmittagskonzerts in der Essener Grugahalle angestimmt, als die Freude den Jungen endgÃ¼ltig Ã¼bermannte. Der Anblick der grÃ¼n-gelb gekleideten ArbeitersÃ¶hne aus Liverpool war fÃ¼r ihn zu viel.Â« (Foto von combo-organ.com). &lt;strong&gt;Tanja Krienen schreibt in ihrem Blog: Â»Es war ein Urknall, eine ErschÃ¼tterung, eine Explosion, ein Erdbeben gar, eine persÃ¶nliche Weltneuerschaffung. Kreischende MÃ¤dchen, rockende Jungen â€“ Menschen ohne Kontrolle! GefÃ¼hlsausbrÃ¼che der extremen Art, exstatisches Verhalten bis zur Bewusstlosigkeit; MÃ¤dchen die auÃŸer sich waren. Alles tanzte, schrie, manche tobten bis sie umfielen und weggetragen wurden. Die OrdnungskrÃ¤fte und die Polizei waren stÃ¤ndig im Einsatz. Von der Musik verstand man wenig, denn wÃ¤hrend des gesamten Auftrittes dominierte sehr helles, schrilles Kreischen die akustische Szenerie.Â«&lt;/strong&gt; 300 Watt brachten die Beatles damals in die Halle - kein Wunder, dass praktisch nichts von ihnen zu hÃ¶ren war. Hier ist ein Video vom Auftritt im MÃ¼nchener Zirkus Krone, in dem John furchtbar falsch singt.... Nach der Welttournee erschien im August 1966 das Album Â»RevolverÂ« mit dem Cover von Klaus Voormann. Das Video rechts zeigt das wohl wichtigste StÃ¼ck daraus, Â»Tomorrow never knowsÂ«, als Teil der Â»Original Beatles CartoonÂ«-Serie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Industrial Technology &amp; Witchcraft (Atom):</p>
<p>Vor 40 Jahren - vom 24. Juni bis zum 6. Juni 1966 - fuhren sie mit der Eisenbahn durch Westdeutschland: The Beatles. MÃ¼nchen, Essen und Hamburg waren die Stationen der Â»Bravo-Beatles-BlitztourneeÂ«.  Am 25. Juni in Essen in der Grugahalle waren es 17.000 Fans - der Vorverkauf der Karten dauerte genau 2 Stunden und 15 Minuten: Peter Lamprecht von der WAZ hat im Institut fÃ¼r Zeitungswissenschaften seinen alten Artikel von damals ausgegraben: Â»Mit verklÃ¤rtem Gesichtsausdruck und vor Aufregung gerÃ¶teten Wangen fiel der vielleicht 14jÃ¤hrige Junge in Ohnmacht. Soeben hatten die Beatles das dritte StÃ¼ck ihres Nachmittagskonzerts in der Essener Grugahalle angestimmt, als die Freude den Jungen endgÃ¼ltig Ã¼bermannte. Der Anblick der grÃ¼n-gelb gekleideten ArbeitersÃ¶hne aus Liverpool war fÃ¼r ihn zu viel.Â« (Foto von combo-organ.com). <strong>Tanja Krienen schreibt in ihrem Blog: Â»Es war ein Urknall, eine ErschÃ¼tterung, eine Explosion, ein Erdbeben gar, eine persÃ¶nliche Weltneuerschaffung. Kreischende MÃ¤dchen, rockende Jungen â€“ Menschen ohne Kontrolle! GefÃ¼hlsausbrÃ¼che der extremen Art, exstatisches Verhalten bis zur Bewusstlosigkeit; MÃ¤dchen die auÃŸer sich waren. Alles tanzte, schrie, manche tobten bis sie umfielen und weggetragen wurden. Die OrdnungskrÃ¤fte und die Polizei waren stÃ¤ndig im Einsatz. Von der Musik verstand man wenig, denn wÃ¤hrend des gesamten Auftrittes dominierte sehr helles, schrilles Kreischen die akustische Szenerie.Â«</strong> 300 Watt brachten die Beatles damals in die Halle - kein Wunder, dass praktisch nichts von ihnen zu hÃ¶ren war. Hier ist ein Video vom Auftritt im MÃ¼nchener Zirkus Krone, in dem John furchtbar falsch singt&#8230;. Nach der Welttournee erschien im August 1966 das Album Â»RevolverÂ« mit dem Cover von Klaus Voormann. Das Video rechts zeigt das wohl wichtigste StÃ¼ck daraus, Â»Tomorrow never knowsÂ«, als Teil der Â»Original Beatles CartoonÂ«-Serie.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23089</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2006 15:15:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23089</guid>
		<description>Ein Rockstar muss nicht lÃ¤cheln, aber er MUSS "episch" spielen kÃ¶nnen, besser "episches Theater", will sagen: brechtgemÃ¤ÃŸ. Er MUSS augenzwinkernd, selbstironisch spielen, er MUSS zeigen, dass er WEIÃŸ was er tut und einen Abstand zu sich selbst wahren - mÃ¶glichst partiell sich selbst parodieren. Die Beatles konnten das perfekt, Chuck Berry ebenfalls, Johnny Cash auch, Presley, bevor er zur weiÃŸen fetten Halb-Tunte erstarrte - als Folge der Drogen - Ã¤hnlich. U2, Queen, Cocker und Hendrix, Hardrocker, Deep Purpe, Led Zeppellin, Guns and Roses und alle Krachmacher dieser Erde haben miteinander gemein, dass sie nur sie selbst sind: unlustig, Bombast herstellend, divenhaft.

Der klassische Komiker ist zunÃ¤chst weiÃŸ. Sein Spiel revolutionierte die Darstellung genaus so, wie ich es oben beschrieb: Abstand zu sich, immer wissend was er macht, genau beobachtend, Witz transpotierend, den Zuschauer mit einbeziehend. Charles Chaplin, Danny Kaye, die Marx Brothers, Stan Laurel, Oliver Hardy, spÃ¤ter Monty Python, dazu Unmengen "kleiner Unterhalter" "Klavierhumoristen/Entertainer" - sie alle machten in den USA seit Jahrzehnten das, was bei uns spÃ¤rlich vorhanden war. Mit den Nazis verschwand das erstmal beinahe vÃ¶llig, und kam spÃ¤ter erst sehr sehr schwer wieder in Gang. Leute wie die Insterburgs (Karl Dall aus der Gruppe ist ab und zu noch immer prÃ¤sent) brachten in einer Mischung aus Klamauk, Nonsens, Kabarett und Musikparodien einen Teil der alten Tradition wieder. Reine Sprachprogramme machten andere (Wolfgang Neuss war der erste Genre Ã¼bergreifende Star), - sie knÃ¼pften an Werner Finck und Co an. Die Zeiten haben sich geÃ¤ndert, auch hier und der Stil. Gutes und Schlechtes hat es immer gegeben, man muss nur wissen WAS man kritisiert. 

Ja, du bist einer, der so mit 15 startete und das ist nunmal zehn Jahre spÃ¤ter, als bei mir losging. Mir sind deshalb die FuÃŸballtraditionen der Vor-70erJahre - Zeit ebenso prÃ¤sent. Mein erstes LIve-Spiel im Stadion sah ich in Dortmund am 8.4. 1967 (Deutschand-Albanien 6:0, Tore 4 x MÃ¼ller, 2x LÃ¶hr). Um &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/05/270.html"&gt;"Herbergers Elf"&lt;/a&gt; zu kennen, gibt es fÃ¼r uns jÃ¼ngere Menschen auÃŸerdem BÃ¼cher.TK
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Rockstar muss nicht lÃ¤cheln, aber er MUSS &#8220;episch&#8221; spielen kÃ¶nnen, besser &#8220;episches Theater&#8221;, will sagen: brechtgemÃ¤ÃŸ. Er MUSS augenzwinkernd, selbstironisch spielen, er MUSS zeigen, dass er WEIÃŸ was er tut und einen Abstand zu sich selbst wahren - mÃ¶glichst partiell sich selbst parodieren. Die Beatles konnten das perfekt, Chuck Berry ebenfalls, Johnny Cash auch, Presley, bevor er zur weiÃŸen fetten Halb-Tunte erstarrte - als Folge der Drogen - Ã¤hnlich. U2, Queen, Cocker und Hendrix, Hardrocker, Deep Purpe, Led Zeppellin, Guns and Roses und alle Krachmacher dieser Erde haben miteinander gemein, dass sie nur sie selbst sind: unlustig, Bombast herstellend, divenhaft.</p>
<p>Der klassische Komiker ist zunÃ¤chst weiÃŸ. Sein Spiel revolutionierte die Darstellung genaus so, wie ich es oben beschrieb: Abstand zu sich, immer wissend was er macht, genau beobachtend, Witz transpotierend, den Zuschauer mit einbeziehend. Charles Chaplin, Danny Kaye, die Marx Brothers, Stan Laurel, Oliver Hardy, spÃ¤ter Monty Python, dazu Unmengen &#8220;kleiner Unterhalter&#8221; &#8220;Klavierhumoristen/Entertainer&#8221; - sie alle machten in den USA seit Jahrzehnten das, was bei uns spÃ¤rlich vorhanden war. Mit den Nazis verschwand das erstmal beinahe vÃ¶llig, und kam spÃ¤ter erst sehr sehr schwer wieder in Gang. Leute wie die Insterburgs (Karl Dall aus der Gruppe ist ab und zu noch immer prÃ¤sent) brachten in einer Mischung aus Klamauk, Nonsens, Kabarett und Musikparodien einen Teil der alten Tradition wieder. Reine Sprachprogramme machten andere (Wolfgang Neuss war der erste Genre Ã¼bergreifende Star), - sie knÃ¼pften an Werner Finck und Co an. Die Zeiten haben sich geÃ¤ndert, auch hier und der Stil. Gutes und Schlechtes hat es immer gegeben, man muss nur wissen WAS man kritisiert. </p>
<p>Ja, du bist einer, der so mit 15 startete und das ist nunmal zehn Jahre spÃ¤ter, als bei mir losging. Mir sind deshalb die FuÃŸballtraditionen der Vor-70erJahre - Zeit ebenso prÃ¤sent. Mein erstes LIve-Spiel im Stadion sah ich in Dortmund am 8.4. 1967 (Deutschand-Albanien 6:0, Tore 4 x MÃ¼ller, 2x LÃ¶hr). Um <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/05/270.html">&#8220;Herbergers Elf&#8221;</a> zu kennen, gibt es fÃ¼r uns jÃ¼ngere Menschen auÃŸerdem BÃ¼cher.TK</p>
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		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23086</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2006 11:06:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23086</guid>
		<description>Tanja,

Nun, wenn ein Rockstar lÃ¤cheln muss, damit er vor dir Gnade findet, dann hab ich dich verstanden.

Aber was jetzt Joe Cocker, U2 und Queen miteinander, geschweige denn mit Hendrix gemein haben, ist mir unklar.

Ich bin ein grosser Liebhaber von Bob Dylan, oder ist er dir vlt als Amerikaner nicht weiss genug.
Ich hÃ¶re den Rechtsausleger Merle Haggard sehr gerne, er hat einfach zu viel Talent, ich mag Willie Nelson und die ganze Lubbock-Szene um Joe Ely, Butch Hancock, Jimmie Dale Gilmore und Lloyd Maines (dem Vater der Dixie Chicks SÃ¤ngerin, die so gut Ã¼ber Bush gesprochen hat).

Was Comedy mit "weissen" Amerikanern oder "farbigen" Amerikanern zu tun hat, ist mir schleierhaft.
Aber vlt erzÃ¤hlst du mir mal ab wann ein Ami als Weiss durchgehen kann?

Sind/waren Link Wray und Neil Young und Robbie Robertson weiss?

Galten Juden vor 1960 in den USA als Kaukasier? Sind sie weiss?

Du darfst so viel Shel Silverstein auftischen wie du nur kannst ich les in immer wieder gerne.

BTW, dass dee "Neudeutsche Mythos der alte ist, wurde mir natÃ¼rlich auch klar. 
Aber da ich die Deutsche Nationalmannschaft an der WM 1970 das erste Mal am TV gesehen habe,
1972 die EM dann vor unserem jetzt erst gekauften TV verfolgen konnte 
(Vorher kam kein TV ins Haus, aber Olympia und EM 72 waren stÃ¤rker als das Prinzip), 
und danach die Bundesliga und die Europacupspiele bis hin zur EM 1980 mit Rummelfliege regelmÃ¤ssig sah,
war mir dieser Brechstangen-Mythos unverstÃ¤ndlich.

Leider war das nicht so fÃ¼r die Jugendtrainer, die ihre Talente zu Phantasielosen klumpfÃ¼ssigen Rennern formten.

Weshalb wir nach dem Abgang der 90er Weltmeister nur noch hinterherlaufen, wir Deutschen 
und das obwohl wir in den frÃ¼hen 70ern den Fussball am stÃ¤rksten modernisiert haben.

Erik 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tanja,</p>
<p>Nun, wenn ein Rockstar lÃ¤cheln muss, damit er vor dir Gnade findet, dann hab ich dich verstanden.</p>
<p>Aber was jetzt Joe Cocker, U2 und Queen miteinander, geschweige denn mit Hendrix gemein haben, ist mir unklar.</p>
<p>Ich bin ein grosser Liebhaber von Bob Dylan, oder ist er dir vlt als Amerikaner nicht weiss genug.<br />
Ich hÃ¶re den Rechtsausleger Merle Haggard sehr gerne, er hat einfach zu viel Talent, ich mag Willie Nelson und die ganze Lubbock-Szene um Joe Ely, Butch Hancock, Jimmie Dale Gilmore und Lloyd Maines (dem Vater der Dixie Chicks SÃ¤ngerin, die so gut Ã¼ber Bush gesprochen hat).</p>
<p>Was Comedy mit &#8220;weissen&#8221; Amerikanern oder &#8220;farbigen&#8221; Amerikanern zu tun hat, ist mir schleierhaft.<br />
Aber vlt erzÃ¤hlst du mir mal ab wann ein Ami als Weiss durchgehen kann?</p>
<p>Sind/waren Link Wray und Neil Young und Robbie Robertson weiss?</p>
<p>Galten Juden vor 1960 in den USA als Kaukasier? Sind sie weiss?</p>
<p>Du darfst so viel Shel Silverstein auftischen wie du nur kannst ich les in immer wieder gerne.</p>
<p>BTW, dass dee &#8220;Neudeutsche Mythos der alte ist, wurde mir natÃ¼rlich auch klar.<br />
Aber da ich die Deutsche Nationalmannschaft an der WM 1970 das erste Mal am TV gesehen habe,<br />
1972 die EM dann vor unserem jetzt erst gekauften TV verfolgen konnte<br />
(Vorher kam kein TV ins Haus, aber Olympia und EM 72 waren stÃ¤rker als das Prinzip),<br />
und danach die Bundesliga und die Europacupspiele bis hin zur EM 1980 mit Rummelfliege regelmÃ¤ssig sah,<br />
war mir dieser Brechstangen-Mythos unverstÃ¤ndlich.</p>
<p>Leider war das nicht so fÃ¼r die Jugendtrainer, die ihre Talente zu Phantasielosen klumpfÃ¼ssigen Rennern formten.</p>
<p>Weshalb wir nach dem Abgang der 90er Weltmeister nur noch hinterherlaufen, wir Deutschen<br />
und das obwohl wir in den frÃ¼hen 70ern den Fussball am stÃ¤rksten modernisiert haben.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23080</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2006 08:27:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23080</guid>
		<description>Der "neudeutsche Mythos" war der alte - er existierte nÃ¤mlich schon seit 1954, vielleicht gar schon vor dem Krieg (Fritz Walter hatte schon vor dem 2. Weltkrieg in der Nationalelf gespielt, die Trainer zeigten KontinuitÃ¤t, gab es doch bis 1964 nur zwei(!) davon und Herberger agierte ab 1936 ununterbrochen!).

In den 70er Jahren wurde tatsÃ¤chlich der schÃ¶nste FuÃŸball gespielt (die groÃŸe Ã„ra begann eigentlich schon 1966) doch war es nach dem Abgang der Gladbacher "Fohlen-Generationen" und der Achse Maier-Beckenbauer-MÃ¼ller bereist Mitte der 70er damit vorbei. NICHT SO SCHÃ–N, ABER GENAUSO ERFOLGREICH spielte man auch anschlieÃŸend -1982 Vizw-WM, 1990 Gewinn der WM- ehe die endgÃ¼ltige MittelmÃ¤ÃŸigkeit um sich griff).

Insterburg und Co und Artverwandtes standen in der Tradition eines Morgensterns und Erhardt, nochmal: Ich glaube nicht, dass du ihre Ã¤ltere Platten und Programme kennst. Die deutschen Comedians sind so schlecht nicht, aber vielleicht hast du ja als Feind der weiÃŸen US-Kultur keinen Bezug zum "Komiker"?!

Musik Ã¼ber Musik ist doch prima! Wer Musik nur unlustig spielt, und EBEN DAS machen sie alle, die DummkÃ¶pfe von U2 Ã¼ber Queen bis Hendrix und Cocker, wird von mir so karikiert, wie ich es gewÃ¶hnlich mache. Und natÃ¼rlich der &lt;a href="http://www.banned-width.com/shel/works/rstone.html"&gt;genialische Silverstein&lt;/a&gt;

&lt;strong&gt;THE COVER OF THE ROLLING STONE&lt;/strong&gt;

Oh, weâ€™re big rock singers.
We got golden fingers.
And weâ€™re loved everywhere we go.
We sing about beauty,
And we sing about truth
At ten thousand dollars a show.
We take all kinds of pills
To give us all kind of thrills,
But the thrill weâ€™ve never known
Is the thrill thatâ€™ll getcha
When you get your picture
On the cover of the Rolling Stone.

Rolling Stone...
Wanna see my picture on the cover.
Stone...
Wanna buy five copies for my Mother.
Stone...
Wanna see my smiling face
On the cover of the Rolling Stone.

I got a freaky old lady
Named Cocaine Katy
Who embroiders all my jeans.
Got my poor old grey-haired daddy
Drivinâ€™ my limousine.
Itâ€™s all designed to blow our minds,
But our minds wonâ€™t really get blown
Like the blow thatâ€™ll getcha
When you get your picture
On the cover of the Rolling Stone.

We gotta lotta little teenage blue-eyed groupies
Who do anything we say.
We got a genuine Indian guru
Whoâ€™s teaching us a better way.
We got all the friends that money can buy,
So we never have to be alone.
And we keep getting richer,
But we canâ€™t get our picture
On the cover of the Rolling Stone.

&lt;strong&gt;EVERYBODY'S MAKIN' IT BIG BUT ME&lt;/strong&gt; 

Elvis, he's a hero...he's a superstar,
And I hear that Paul McCartney drives a Rolls Royce car.
And Dylan sings for millions,
And I just sing for free.
Oh, everybody's makin' it big but me. 
Oh, everybody's makin' it big but me.
Everybody's makin' it big but me.
Neil Diamond sings for diamonds,
And here's ole rhinestone me.
Oh, everybody's makin' it big but me. 

Well, I hear that Alice Cooper's got a foxy chick
To wipe off his snake, keep him rich.
And Elton John's got two fine ladies,
And Doctor John's got three.
And I'm still seein' them same old sleezoes 
That I used to see. 
Oh, everybody's makin' it big but me.
Everybody's makin' it big but me.
I've got charisma 
And personality.
How come everybody's makin' it big but me? 

&lt;strong&gt;Well, I paint my face with glitter 
Just like Bowie does.
And I wear the same mascara 
That Mick Jagger does.
And I even put some lipstick on --
That just hurt my dad and mom.&lt;/strong&gt;
Everybody's makin' it big but me. 
They got groupies for their bands,
And all I got is my right hand.
And everybody's makin' it big but me. 



</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;neudeutsche Mythos&#8221; war der alte - er existierte nÃ¤mlich schon seit 1954, vielleicht gar schon vor dem Krieg (Fritz Walter hatte schon vor dem 2. Weltkrieg in der Nationalelf gespielt, die Trainer zeigten KontinuitÃ¤t, gab es doch bis 1964 nur zwei(!) davon und Herberger agierte ab 1936 ununterbrochen!).</p>
<p>In den 70er Jahren wurde tatsÃ¤chlich der schÃ¶nste FuÃŸball gespielt (die groÃŸe Ã„ra begann eigentlich schon 1966) doch war es nach dem Abgang der Gladbacher &#8220;Fohlen-Generationen&#8221; und der Achse Maier-Beckenbauer-MÃ¼ller bereist Mitte der 70er damit vorbei. NICHT SO SCHÃ–N, ABER GENAUSO ERFOLGREICH spielte man auch anschlieÃŸend -1982 Vizw-WM, 1990 Gewinn der WM- ehe die endgÃ¼ltige MittelmÃ¤ÃŸigkeit um sich griff).</p>
<p>Insterburg und Co und Artverwandtes standen in der Tradition eines Morgensterns und Erhardt, nochmal: Ich glaube nicht, dass du ihre Ã¤ltere Platten und Programme kennst. Die deutschen Comedians sind so schlecht nicht, aber vielleicht hast du ja als Feind der weiÃŸen US-Kultur keinen Bezug zum &#8220;Komiker&#8221;?!</p>
<p>Musik Ã¼ber Musik ist doch prima! Wer Musik nur unlustig spielt, und EBEN DAS machen sie alle, die DummkÃ¶pfe von U2 Ã¼ber Queen bis Hendrix und Cocker, wird von mir so karikiert, wie ich es gewÃ¶hnlich mache. Und natÃ¼rlich der <a href="http://www.banned-width.com/shel/works/rstone.html">genialische Silverstein</a></p>
<p><strong>THE COVER OF THE ROLLING STONE</strong></p>
<p>Oh, weâ€™re big rock singers.<br />
We got golden fingers.<br />
And weâ€™re loved everywhere we go.<br />
We sing about beauty,<br />
And we sing about truth<br />
At ten thousand dollars a show.<br />
We take all kinds of pills<br />
To give us all kind of thrills,<br />
But the thrill weâ€™ve never known<br />
Is the thrill thatâ€™ll getcha<br />
When you get your picture<br />
On the cover of the Rolling Stone.</p>
<p>Rolling Stone&#8230;<br />
Wanna see my picture on the cover.<br />
Stone&#8230;<br />
Wanna buy five copies for my Mother.<br />
Stone&#8230;<br />
Wanna see my smiling face<br />
On the cover of the Rolling Stone.</p>
<p>I got a freaky old lady<br />
Named Cocaine Katy<br />
Who embroiders all my jeans.<br />
Got my poor old grey-haired daddy<br />
Drivinâ€™ my limousine.<br />
Itâ€™s all designed to blow our minds,<br />
But our minds wonâ€™t really get blown<br />
Like the blow thatâ€™ll getcha<br />
When you get your picture<br />
On the cover of the Rolling Stone.</p>
<p>We gotta lotta little teenage blue-eyed groupies<br />
Who do anything we say.<br />
We got a genuine Indian guru<br />
Whoâ€™s teaching us a better way.<br />
We got all the friends that money can buy,<br />
So we never have to be alone.<br />
And we keep getting richer,<br />
But we canâ€™t get our picture<br />
On the cover of the Rolling Stone.</p>
<p><strong>EVERYBODY&#8217;S MAKIN&#8217; IT BIG BUT ME</strong> </p>
<p>Elvis, he&#8217;s a hero&#8230;he&#8217;s a superstar,<br />
And I hear that Paul McCartney drives a Rolls Royce car.<br />
And Dylan sings for millions,<br />
And I just sing for free.<br />
Oh, everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.<br />
Oh, everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.<br />
Everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.<br />
Neil Diamond sings for diamonds,<br />
And here&#8217;s ole rhinestone me.<br />
Oh, everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me. </p>
<p>Well, I hear that Alice Cooper&#8217;s got a foxy chick<br />
To wipe off his snake, keep him rich.<br />
And Elton John&#8217;s got two fine ladies,<br />
And Doctor John&#8217;s got three.<br />
And I&#8217;m still seein&#8217; them same old sleezoes<br />
That I used to see.<br />
Oh, everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.<br />
Everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.<br />
I&#8217;ve got charisma<br />
And personality.<br />
How come everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me? </p>
<p><strong>Well, I paint my face with glitter<br />
Just like Bowie does.<br />
And I wear the same mascara<br />
That Mick Jagger does.<br />
And I even put some lipstick on &#8211;<br />
That just hurt my dad and mom.</strong><br />
Everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.<br />
They got groupies for their bands,<br />
And all I got is my right hand.<br />
And everybody&#8217;s makin&#8217; it big but me.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23043</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2006 08:35:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23043</guid>
		<description>Tanja,

Ich hohl jetzt mal ein bisschen aus, von 1970-1980 
(Der Ausrutscher von Cordoba ausgeschlossen) 
wurde in Deutschland der modernste Fussball der Welt gespielt. Der Ballsichere Defensiv-Spieler mit Strategischen FÃ¤higkeiten "entstand" in Deutschland: Beckenbauer, Breitner, Bohnhof.
Es gab haufenweise technisch herausragende Mittelfeldspieler und StÃ¼rmer.
Aber irgendwie kam dann der "neudeutsche Mythos" auf: 
Der Deutsche Fussballer als solcher gewinnt Ã¼ber Kampf- und Laufkraft.
Heute spielen die Deutschen einen sehr langsamen Fussball.

Genauso kommen mir Deutsche Comedians vor: Kampfkraft und Lehrlauf, 
wenn die Insterburgs die VorlÃ¤ufer der heutigen Comedians sind, 
und ich zweifle an deiner Behauptung auch nicht, 
dann sind sie verantwortlich fÃ¼r das platte Niveau deutscher Comedians.

NatÃ¼rlich war ich nie Punk, ich kann mir das anhÃ¶ren, wie ich mir kubistische Malerei ansehe, oder Tigerdompteure im Zirkus.

Es hÃ¤tte nicht aufgesetzteres gegeben fÃ¼r mich als Punk zu sein.

Joe Cocker war nie mein Fall, 
obwohl, ich lebe ja in der Schweiz, dem Land mit der hÃ¶chsten Eisenbahn- und Musikfestival-Dichte, ich ihn einmal gesehen habe, 
in Nyon mitte der 80er Jahre, stocknÃ¼chtern mit einer guten Band, und ich ihm gegen meine Lust zugestehen musste ordentliches Entertainment abzulifern, so wie ich das (oh graus) auch Sting zugestehen musste.

Das Hendrix' Lyrizismus in seinen Gitarrenexkursen dir sich nicht erschliesset (ach weg mit den Adornizismen) scheint ja klar.

Tom Waits in seiner "Artifizierten Versoffenheit" und seiner musikalisch-epigonalen AbhÃ¤ngigkeit Captain Beefharts hat mich immer nur als Poser interessant gedÃ¼nkt, ne Platte hab ich nie gekauft, an Konzerte bin ich dann jeweils doch nicht gegangen.

Er macht eben in vieler Hinsicht, Ã¤hnlich wie Mc Laren Musik Ã¼ber Musik, Mc Laren find ich da aber lustiger.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tanja,</p>
<p>Ich hohl jetzt mal ein bisschen aus, von 1970-1980<br />
(Der Ausrutscher von Cordoba ausgeschlossen)<br />
wurde in Deutschland der modernste Fussball der Welt gespielt. Der Ballsichere Defensiv-Spieler mit Strategischen FÃ¤higkeiten &#8220;entstand&#8221; in Deutschland: Beckenbauer, Breitner, Bohnhof.<br />
Es gab haufenweise technisch herausragende Mittelfeldspieler und StÃ¼rmer.<br />
Aber irgendwie kam dann der &#8220;neudeutsche Mythos&#8221; auf:<br />
Der Deutsche Fussballer als solcher gewinnt Ã¼ber Kampf- und Laufkraft.<br />
Heute spielen die Deutschen einen sehr langsamen Fussball.</p>
<p>Genauso kommen mir Deutsche Comedians vor: Kampfkraft und Lehrlauf,<br />
wenn die Insterburgs die VorlÃ¤ufer der heutigen Comedians sind,<br />
und ich zweifle an deiner Behauptung auch nicht,<br />
dann sind sie verantwortlich fÃ¼r das platte Niveau deutscher Comedians.</p>
<p>NatÃ¼rlich war ich nie Punk, ich kann mir das anhÃ¶ren, wie ich mir kubistische Malerei ansehe, oder Tigerdompteure im Zirkus.</p>
<p>Es hÃ¤tte nicht aufgesetzteres gegeben fÃ¼r mich als Punk zu sein.</p>
<p>Joe Cocker war nie mein Fall,<br />
obwohl, ich lebe ja in der Schweiz, dem Land mit der hÃ¶chsten Eisenbahn- und Musikfestival-Dichte, ich ihn einmal gesehen habe,<br />
in Nyon mitte der 80er Jahre, stocknÃ¼chtern mit einer guten Band, und ich ihm gegen meine Lust zugestehen musste ordentliches Entertainment abzulifern, so wie ich das (oh graus) auch Sting zugestehen musste.</p>
<p>Das Hendrix&#8217; Lyrizismus in seinen Gitarrenexkursen dir sich nicht erschliesset (ach weg mit den Adornizismen) scheint ja klar.</p>
<p>Tom Waits in seiner &#8220;Artifizierten Versoffenheit&#8221; und seiner musikalisch-epigonalen AbhÃ¤ngigkeit Captain Beefharts hat mich immer nur als Poser interessant gedÃ¼nkt, ne Platte hab ich nie gekauft, an Konzerte bin ich dann jeweils doch nicht gegangen.</p>
<p>Er macht eben in vieler Hinsicht, Ã¤hnlich wie Mc Laren Musik Ã¼ber Musik, Mc Laren find ich da aber lustiger.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23042</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2006 06:52:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23042</guid>
		<description>Insterburg und Co, sowie damalige und nachfolgende Comedians, haben den deutschen Humor erst einmal an internationale MaÃŸstÃ¤be herangefÃ¼hrt, wurden doch damit spÃ¤ter Monty Python oder die "Saturday Night"-Comedy - Sendungen zum Vorbild. Die Insterburgs standen auch in der durchaus deutschen Tradition der Sprachspieler. Ich weiÃŸ nicht, was du von ihnen mal aufgeschnappt hast - die alten Aufnahmen kannst du nicht kennen.

Die KÃ¤lbchen werden im Sommer geboren
Mit langen Beinen und weichen Ohren
Doch weil die Hausfrau auf Kalbfleisch geil
Zerhackt sie der Fleischer mit dem Beil.
+++
Ihr lieben sÃ¼ÃŸen Schweine
Der Mensch ist unterschiedlich
Ich esse lieber keine
Ich finde euch sehr niedlich

Ich lebe, und Verballhornungen tun dann nicht so weh, wenn jemand lange tot ist. Ansonsten sind sie erlaubt, warum auch nicht? Sexistische SchmÃ¤hungen oder Rufmordungen stehen auf einem ganz anderen Blatt. Es kommt also durchaus darauf an wer, was, wann und wie sagt.

Meine GÃ¼te, es geht bei den Sex Pistols nicht um "lyrische Entfaltung" (bei Hendrix sehe ich nicht mal Lyrik), aber um jene schÃ¶ne SchrÃ¤ge, die auch bisweilen bei Tom Waits aufkommt. Die Eddie Chochran Versionen waren besser als das Original, "Friggin in the riggin", Who killed bambi" oder "Anarchie pou le UK" schlicht unÃ¼bertrefflich.

US-Traditionen beginnen schon viel frÃ¼her und da musst gerade du mir nichts Ã¼ber die Musikkultur der USA erzÃ¤hlen. AusfÃ¼hrlich habe ich das schon an anderer Stelle begrÃ¼ndet.

Du bist kein Punk, warst es nie, wirst nie einer werden und verstehst nicht viel davon, weil dir, wie den meisten Leuten, die absolute UnabhÃ¤ngigkeit des Denkens und der GefÃ¼hle abgeht. Vor allem jenen oppositionellen Geist - der auch zu einem Comedian gehÃ¶rt - und der sich darum schert, was ihm da vor die Sinnesorgane rennt: Alles ist gleichdumm und wert karikiert zu werden.

Ein anderes meiner Hassobjekte ist weiÃŸ und trÃ¤gt den Namen Joe Cocker. Die GOLDENEN ZITRONEN gingen der Krtik genau soweit, wie man gegenÃ¼ber diesen verderblichen Gestalten des Pops, der ZerstÃ¶ren jedweder Musik, gehen muss. Nicht umsonst Ã¼brigens, nannten sie das StÃ¼ck "HÃ¤ngt Joe".

20 Jahre Woodstock: Ha! Frieden und Liebe!
Die armen Irren wussten nichts von der Rock-HorrormÃ¼hle
Und sie kaufen wie wild von dem jammernden Mann
Diesem dummen StÃ¼ck ScheiÃŸe, das nur ein Lied kann
Aus Aua Aua, aufhÃ¶ren das tut weh!

HÃ¤ngt Joe, Die goldenen Zitronen, 1990

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Insterburg und Co, sowie damalige und nachfolgende Comedians, haben den deutschen Humor erst einmal an internationale MaÃŸstÃ¤be herangefÃ¼hrt, wurden doch damit spÃ¤ter Monty Python oder die &#8220;Saturday Night&#8221;-Comedy - Sendungen zum Vorbild. Die Insterburgs standen auch in der durchaus deutschen Tradition der Sprachspieler. Ich weiÃŸ nicht, was du von ihnen mal aufgeschnappt hast - die alten Aufnahmen kannst du nicht kennen.</p>
<p>Die KÃ¤lbchen werden im Sommer geboren<br />
Mit langen Beinen und weichen Ohren<br />
Doch weil die Hausfrau auf Kalbfleisch geil<br />
Zerhackt sie der Fleischer mit dem Beil.<br />
+++<br />
Ihr lieben sÃ¼ÃŸen Schweine<br />
Der Mensch ist unterschiedlich<br />
Ich esse lieber keine<br />
Ich finde euch sehr niedlich</p>
<p>Ich lebe, und Verballhornungen tun dann nicht so weh, wenn jemand lange tot ist. Ansonsten sind sie erlaubt, warum auch nicht? Sexistische SchmÃ¤hungen oder Rufmordungen stehen auf einem ganz anderen Blatt. Es kommt also durchaus darauf an wer, was, wann und wie sagt.</p>
<p>Meine GÃ¼te, es geht bei den Sex Pistols nicht um &#8220;lyrische Entfaltung&#8221; (bei Hendrix sehe ich nicht mal Lyrik), aber um jene schÃ¶ne SchrÃ¤ge, die auch bisweilen bei Tom Waits aufkommt. Die Eddie Chochran Versionen waren besser als das Original, &#8220;Friggin in the riggin&#8221;, Who killed bambi&#8221; oder &#8220;Anarchie pou le UK&#8221; schlicht unÃ¼bertrefflich.</p>
<p>US-Traditionen beginnen schon viel frÃ¼her und da musst gerade du mir nichts Ã¼ber die Musikkultur der USA erzÃ¤hlen. AusfÃ¼hrlich habe ich das schon an anderer Stelle begrÃ¼ndet.</p>
<p>Du bist kein Punk, warst es nie, wirst nie einer werden und verstehst nicht viel davon, weil dir, wie den meisten Leuten, die absolute UnabhÃ¤ngigkeit des Denkens und der GefÃ¼hle abgeht. Vor allem jenen oppositionellen Geist - der auch zu einem Comedian gehÃ¶rt - und der sich darum schert, was ihm da vor die Sinnesorgane rennt: Alles ist gleichdumm und wert karikiert zu werden.</p>
<p>Ein anderes meiner Hassobjekte ist weiÃŸ und trÃ¤gt den Namen Joe Cocker. Die GOLDENEN ZITRONEN gingen der Krtik genau soweit, wie man gegenÃ¼ber diesen verderblichen Gestalten des Pops, der ZerstÃ¶ren jedweder Musik, gehen muss. Nicht umsonst Ã¼brigens, nannten sie das StÃ¼ck &#8220;HÃ¤ngt Joe&#8221;.</p>
<p>20 Jahre Woodstock: Ha! Frieden und Liebe!<br />
Die armen Irren wussten nichts von der Rock-HorrormÃ¼hle<br />
Und sie kaufen wie wild von dem jammernden Mann<br />
Diesem dummen StÃ¼ck ScheiÃŸe, das nur ein Lied kann<br />
Aus Aua Aua, aufhÃ¶ren das tut weh!</p>
<p>HÃ¤ngt Joe, Die goldenen Zitronen, 1990</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23027</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2006 01:06:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23027</guid>
		<description>Hallo Tanja,

So empfindlich wie du reagierst,wenn Leute dÃ¼mmlichen Schindluder mit deinem Namen betreiben,so denke ich, dass du da sehr mit zwei Ellen misst.

Ein historischer Verdienst des liberalen BÃ¼rgertums ist der Respekt der individuellen PersÃ¶nlichkeit, und das heisst auch, dass man Namen nicht einfach so verhunzt.

Und als marktwirtschaftlicher Sozialdemokrat sehe ich mich sehr wohl in der Tradition der Radikaldemokratischen Freisinnigen (ich hoffe mal du weisst was Radikaldemokraten sind:
AnhÃ¤nger des Allgemeinen Wahlrechts, im Gegensatz zu den Liberalen, die das Stimmrecht ans Eigentum gebunden sehen wollten.)
Das heisst, ich anerkenne die Leistungen des rechtsstaatlich-demokratisch orientierten BÃ¼rgertums.

Insterburg und Co. sind genau die Art von Humor, fÃ¼r die die Deutschen heut noch in allen NachbarlÃ¤ndern zurecht als humoristische Flachkriecher betrachtet werden.

Weisst du, gegen den Strom schwimmen mag ja lustig sein, aber im Falle Hendrix gegen den Rheinfall anspringen zu wollen, hat nachgerade was tragisches.

Die Melodik in PunkstÃ¼cken ist Maskenhaft, es fehlt an lyrischer Entfaltung.

WÃ¼rdest du dir nur einmal "Little Wing" von Hendrix anhÃ¶ren, wÃ¼sstest du was Melodik ist.

Aber in deinem kulturellen Antiamerikanismus gefangen bist du wohl zu befangen.

Das Gegenteil von wo du her kommst, Kommunismus, ist nicht doktrinÃ¤r sich gerierender Subjektivismus sondern forschende Offenheit.

Leben in der Marktwirtschaft, heisst improvisieren.

Hendrix konnte das, die Ramones, The Clash, die Sex Pistols und viele andere Punks konnten das nicht, weil es ihnen entweder an Talent, Geduld oder Phantasie mangelte.

Ich mochte Punk, ohne Frage. 
Aber was blieb: Nicht die Sex Pistols mit ihrem uebelflÃ¼ssigstem Comeback in den 90ern, nicht the Clash -obwohl die besten- und schon gar nicht Ramones, die ich am meisten mochte.

Letztlich war ihre Musik zu sehr "Gegen" und zu wenig "Eigen", aus 2 oder 3 Akkorden und einem schwach synkopierten Marschrhythmus entsteht eben nur dann, wenn man die Ebene der Pose verlÃ¤sst, die Fratze des Sarkasmuses hinter sich lÃ¤sst, bleibende Musik und das ist keinen dieser 3 bekanntesten Punk-Bands gelungen. 
(Und warum sind soviele davon so mausetot?)
Das schaffte nur Patti Smith, aber die hatte nie das GefÃ¼hl sie mÃ¼sse gegen Hendrixe und Dylans anstinken.

Und nur so nebenbei: MelodiÃ¶ser Punk das ist ja genau was fÃ¼r Tote Hosen.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanja,</p>
<p>So empfindlich wie du reagierst,wenn Leute dÃ¼mmlichen Schindluder mit deinem Namen betreiben,so denke ich, dass du da sehr mit zwei Ellen misst.</p>
<p>Ein historischer Verdienst des liberalen BÃ¼rgertums ist der Respekt der individuellen PersÃ¶nlichkeit, und das heisst auch, dass man Namen nicht einfach so verhunzt.</p>
<p>Und als marktwirtschaftlicher Sozialdemokrat sehe ich mich sehr wohl in der Tradition der Radikaldemokratischen Freisinnigen (ich hoffe mal du weisst was Radikaldemokraten sind:<br />
AnhÃ¤nger des Allgemeinen Wahlrechts, im Gegensatz zu den Liberalen, die das Stimmrecht ans Eigentum gebunden sehen wollten.)<br />
Das heisst, ich anerkenne die Leistungen des rechtsstaatlich-demokratisch orientierten BÃ¼rgertums.</p>
<p>Insterburg und Co. sind genau die Art von Humor, fÃ¼r die die Deutschen heut noch in allen NachbarlÃ¤ndern zurecht als humoristische Flachkriecher betrachtet werden.</p>
<p>Weisst du, gegen den Strom schwimmen mag ja lustig sein, aber im Falle Hendrix gegen den Rheinfall anspringen zu wollen, hat nachgerade was tragisches.</p>
<p>Die Melodik in PunkstÃ¼cken ist Maskenhaft, es fehlt an lyrischer Entfaltung.</p>
<p>WÃ¼rdest du dir nur einmal &#8220;Little Wing&#8221; von Hendrix anhÃ¶ren, wÃ¼sstest du was Melodik ist.</p>
<p>Aber in deinem kulturellen Antiamerikanismus gefangen bist du wohl zu befangen.</p>
<p>Das Gegenteil von wo du her kommst, Kommunismus, ist nicht doktrinÃ¤r sich gerierender Subjektivismus sondern forschende Offenheit.</p>
<p>Leben in der Marktwirtschaft, heisst improvisieren.</p>
<p>Hendrix konnte das, die Ramones, The Clash, die Sex Pistols und viele andere Punks konnten das nicht, weil es ihnen entweder an Talent, Geduld oder Phantasie mangelte.</p>
<p>Ich mochte Punk, ohne Frage.<br />
Aber was blieb: Nicht die Sex Pistols mit ihrem uebelflÃ¼ssigstem Comeback in den 90ern, nicht the Clash -obwohl die besten- und schon gar nicht Ramones, die ich am meisten mochte.</p>
<p>Letztlich war ihre Musik zu sehr &#8220;Gegen&#8221; und zu wenig &#8220;Eigen&#8221;, aus 2 oder 3 Akkorden und einem schwach synkopierten Marschrhythmus entsteht eben nur dann, wenn man die Ebene der Pose verlÃ¤sst, die Fratze des Sarkasmuses hinter sich lÃ¤sst, bleibende Musik und das ist keinen dieser 3 bekanntesten Punk-Bands gelungen.<br />
(Und warum sind soviele davon so mausetot?)<br />
Das schaffte nur Patti Smith, aber die hatte nie das GefÃ¼hl sie mÃ¼sse gegen Hendrixe und Dylans anstinken.</p>
<p>Und nur so nebenbei: MelodiÃ¶ser Punk das ist ja genau was fÃ¼r Tote Hosen.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23011</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2006 15:03:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23011</guid>
		<description>Physische Merkmale darf man im Einzelfall zur Beschreibung heranziehen, wenn, wie in diesem Fall, die AbgrÃ¼nde der "Musik" in der Person selbst erscheinen. Einen Namen darf man immer verballhornen!(Schon Insterburg und Co sagten "Jimmy Hendrich"). 

Die Sex Pistols haben melodische ROCK-Musik gemacht, aber auch eine Reihe dadaistisch anmutender Songs. "RockÂ´n roll swindle" ist ein Kunstwerk, eine virtuose Musikcollage. Viele Punksongs anderer Gruppe sind netter Rock - du scheinst da tatsÃ¤chlich irgendwelche rÃ¼lpsende Leute im Kopf zu haben. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Physische Merkmale darf man im Einzelfall zur Beschreibung heranziehen, wenn, wie in diesem Fall, die AbgrÃ¼nde der &#8220;Musik&#8221; in der Person selbst erscheinen. Einen Namen darf man immer verballhornen!(Schon Insterburg und Co sagten &#8220;Jimmy Hendrich&#8221;). </p>
<p>Die Sex Pistols haben melodische ROCK-Musik gemacht, aber auch eine Reihe dadaistisch anmutender Songs. &#8220;RockÂ´n roll swindle&#8221; ist ein Kunstwerk, eine virtuose Musikcollage. Viele Punksongs anderer Gruppe sind netter Rock - du scheinst da tatsÃ¤chlich irgendwelche rÃ¼lpsende Leute im Kopf zu haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23006</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2006 14:31:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/05/553.html#comment-23006</guid>
		<description>Tanja,

So sehr ich Melodien mag, so sind sie doch das visuellste an der Musik, sie lassen sich am einfachsten in Zeichen umsetzen.
Wo aber Punk sonderlich melodisch ist mÃ¶cht ich gerne mal wissen: Im unendlichen etwa?

Der Sound Hendrixens ist komplexer und fordert auch die Bereitschaft zum ZuhÃ¶ren.

Des weiteren Frage ich dich, warum musst du Hendrixens Namen verhunzen?
Warum Hackfresse?
Oder findest du Johnny Rottens Mundpartie etwa schmucker?

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tanja,</p>
<p>So sehr ich Melodien mag, so sind sie doch das visuellste an der Musik, sie lassen sich am einfachsten in Zeichen umsetzen.<br />
Wo aber Punk sonderlich melodisch ist mÃ¶cht ich gerne mal wissen: Im unendlichen etwa?</p>
<p>Der Sound Hendrixens ist komplexer und fordert auch die Bereitschaft zum ZuhÃ¶ren.</p>
<p>Des weiteren Frage ich dich, warum musst du Hendrixens Namen verhunzen?<br />
Warum Hackfresse?<br />
Oder findest du Johnny Rottens Mundpartie etwa schmucker?</p>
<p>Erik</p>
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