<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: &#8220;Fackeln in der DÃ¤mmerung&#8221; von der Jungen Freiheit rezensiert</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Tue, 26 May 2026 04:52:10 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3</generator>
		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-3546138</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 09:31:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-3546138</guid>
		<description>Eine Sammlung von Artikeln über mich, ein Auszug nur (aus Zeitmangel und Zugriffsoptionen) -
2016 - Ankündigung in der Hagener Presse - Tanja Krienen liest: Fackeln in der Dämmerung

Hagen. (as) Sie entzündet „Fackeln in der Dämmerung“. Jedenfalls literarisch. So hat die gebürtige Hagenerin Tanja Krienen ihr neues Buch genannt. Sie wird es am Samstag, 2. April, 2016 um 19.30 Uhr in ihrer Heimatstadt vorstellen. Genauer: Sie bittet zur Lesung

Für Toleranz, gegen Borniertheit

Schreiben war immer eine Leidenschaft von Tanja Krienen. Schon damals am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg hat sie für die Schülerzeitung geschrieben. Und sie war immer ein politischer Mensch. Sie erinnert sich an ihre Kinderzeit, als ihre Großeltern sie zu einer politischen Kundgebung von Willy Brandt mitgenommen hatten. Mein urpolitisches Erlebnis, sagt Tanja Krienen. In jungen Jahren provozierte die gebürtige Hagenerin als Punk. Sie engagierte sich für die DKP . Doch bei einem Aufenthalt in der DDR erlebte sie die Kluft zwischen kommunistischer, beziehungsweise sozialistischer Theorie und Realität. Sie trat aus der Partei aus. Politisch aktiv blieb sie. Sie liebäugelte mit der PDS, wurde jedoch von alten ostdeutschen Kadern abgeschreckt. Sie gehörte zu den ersten Mitgliedern der AfD. Doch auch hier fand sie keine politische Heimat. Sie forderte Toleranz, erlebte hingegen Borniertheit.

Ihre „Fackeln in der Dämmerung“ sind ein Rückblick auf Deutschland und die deutsche Geschichte der vergangenen vier Jahrzehnte. Tanja Krienen liest eigene Gedichte, Aphorismen, Essays und journalistische Artikel, die sie einst und jetzt für taz, Spiegel, Huffington Post, Rheinischer Zeitung oder Costa-Blanca-Zeitung geschrieben hat. Sie hat Bücher über Wolf Biermann und Georg Kreisler veröffentlicht - und die Ökosatire „2022 „Schönes Grün, die nicht überleben wollen“.

Rückkehr nach Hagen

Tanja Krienen lebte in Dortmund, Spanien, Waldeck und nun in Soest. Die Lesung am Samstag, 2. April ist zugleich eine Heimkehr. Es ist der erste öffentliche Auftritt von Tanja Krienen in ihrer Heimatstadt. 
2015 - Zur Freiheit, zur Sonne. Die streitbare Autorin Tanja Krienen dokumentiert in einem Essayband ihren langen Marsch zum Antitotalitarismus. Von Marc Zoellner
Tanja Krienen ist nicht mehr nur ein Name. Im Kreise des nonkonformen Journalismus gilt er schlichthin bereits als Institution.
Seit den frühen Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts bemüht sie redlich ihre Schreibfeder, beliefert im Akkord die Redaktionen der deutschen Medienlandschaft; angefangen bei der linksalternativen taz über libertäre Magazine wie dem eigentümlich frei bis hin zum konservativen Preußischen Anzeiger. Die Wahl der Themen glich dabei seit je dem wechselvollen Kurs ihrer eigenen Vita. Als Punk trat sie in Jugendjahren erstmalig öffentlich in Erscheinung auf, als Anarcho-Trotzkistin, welche die aufkommende Neue Deutsche Welle gegen Faschismusvorwürfe ihrer eigenen Genossen verteidigte und letztere wiederum nach fünfjähriger Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei aufgrund deren Verherrlichung der inneren Zustände der DDR-Diktatur den Rücken kehrte.
Wolf Biermann stand ihr schließlich nahe; der Vertriebene, der - wie sie - scheinbar keine politische Heimat finden konnte. Seine erzwungene Emigration war fortan Bestandteil unzähliger von Krienens Kolumnen, seine Ausbürgerung Titel einer bei Ullstein publizierten Essaysammlung, zu welcher auch Krienen Texte beitrug. Ein Mutualismus zu beidseitigem Vorteil: Denn neben linken und liberalen Koryphäen wie Wagenknecht, Röhl und Broder waren es auch Biermanns Beiträge, die Krienens Zeitschrift “Campo de Criptana” - benannt nach jenem mittelspanischen Dörfchen, vor dessen Toren der tragische Held Don Quijote sich zum Kampf gegen die Windmühlen anschickte - zu Rang und Namen verhalf.
Mit “Fackeln in der Dämmerung” beliefert der frisch gegründete Romowe-Verlag, ein Derivat des PA, seine Leser nun, zwischen Buchdeckel gepresst, mit einer 376 Seiten umfassenden Sammlung von Krienens in den letzten vier Jahrzehnten verfassten Essays, Kolumnen und Kommentaren, ihrer Aphorismen und Gedichte. Im Rückblick gelesen, stellen Krienens Aufsätze dabei mehr als nur einen flüchtigen Streifzug durch die Geschichte der Republik dar. Sie gewähren auch tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben: Ihren biografischen Sollbruch mit Kommunisten, Konservativen - der CDU - und der AfD, ihrer Abneigung totalitärer Denkweisen gegenüber, ihrem Patriotismus jenseits schwarzweißer Strukturen sowie natürlich auch der schönen, der angenehmen Seiten von Kunst, Kultur und Literatur.
Krienens oftmals überschwängliche Polemik muss man dabei nicht unbedingt mögen. “Wenn einer mir sagt: Ich komme mit jedem gut aus”, gesteht sie gern selbst ein, “so läge mir schon sehr daran, ihm das Gegenteil zu beweisen.” Das meint sie durchaus ernst. Doch gerade dadurch hebt Krienen sich lesenswert ab von der grauen Masse der deutschen Publizisten.

Tanja Krienen: Fackeln in der Dämmerung. Texte aus vier Jahrzehnten. Romowe, 2015, 376 Seiten, 20,95 Euro.



2013- Soest Der ganze Text -
Eine Alternative zur Alternativlosigkeit
Soest. „Die Rettung des Euro ist alternativlos“ - dieses Zitat von Angela Merkel hat Tanja Krienen auf die Palme gebracht. Dabei gibt es im Soester Vorort Hiddingsen gar keine Palmen. Der 55-jährigen Autorin und Journalistin geht es zuerst gar nicht mal um den Euro. Sondern vielmehr um den Begriff „alternativlos“. Für Tanja Krienen ist nichts alternativlos: nichts im Leben, nichts in der Politik und schon gar nichts in den eigenen Ansichten.
Wer die hochgewachsene Dame nach Konstanten in ihrem Leben fragt, der landet schnell bei Wolf Biermann (1976 aus der DDR ausgebürgerter Liedermacher, Anm. der Redaktion) und dessen Zitat „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“.
Was treibt diese Frau an, deren Maxime die Alternative zur Alternativlosigkeit ist? Im Moment ist es vor allem die Partei „Alternative für Deutschland“. Klar, dass für jemanden wie Krienen das eingangs genannte Zitat eine Kampfansage ist. Deshalb kämpft sie jetzt: gegen die CDU, der sie noch bis vor wenigen Wochen angehörte; gegen den Euro, „den wir schrittweise abschaffen wollen“; gegen zu viel Europa, „damit die Nationalstaaten wieder souveräner werden“; und gegen eine verfehlte Einwanderungspolitik, „weil wir jüngere Leute mit besserer Ausbildung brauchen“.
„Das ist ja eine verzweifelte Situation aus meiner Sicht“, sagt Tanja Krienen, wenn sie an Europa denkt. Deshalb ist sie im Januar dabei, als sich die neue Partei formiert; ist dabei, als die ersten Strukturen in NRW gezimmert werden; und ist jetzt „Kreisbeauftragte der Wahlalternative“.
Tanja Krienen sitzt in ihrem Büro, hinter sich den PC, daneben das Bücherregal. Manchmal klickt sie sich schnell durchs Internet, wenn sie ein Zitat sucht; oder sie greift ins Regal, zieht eines der Werke heraus, das sie durch Leben begleitet hat: Marx und Engels gehören dazu oder das Buch über die Ausbürgerung von Wolf Biermann, an dem sie selbst mitwirkte.
Dann greift sie nach unten, zieht ein Heft hervor, das mit „Campo de Criptan“ beschrieben ist. „Das Magazin habe ich eine zeitlang rausgebracht“. Viele namhafte Autoren habe sie gewinnen können, sagt sie. Wofür? Für ein Heft, das den Titel jenes Ortes trägt, an dem Don Quijote gegen die Windmühlen kämpfte. „Als ich das Magazin gemacht habe, da gefiel mir die Haltung Don Quijotes“, erklärt Krienen. Mut aufbringen gegen scheinbar Unveränderliches, dabei aber nicht verrückt sein, das seien auch ihre Triebfedern gewesen damals.
Dieses „damals“ macht klar, dass die Zeit von „Campo de Criptana“ beendet ist. Sie gehört zu den Jahren in Spanien. Damals, 2003, wandert Tanja mit ihrem Mann aus: auf eine Finca im spanischen Hinterland. Doch der Traum vom „Dolce Vita“ unter südlicher Sonne platzt. Südländischer Lärm vor allem in den Nächten, der ausgeprägte Regionalismus, die Sprachbarriere wegen der vielen lokalen Sprachen und nicht zuletzt die sommerliche Dauerhitze - das sind die Hauptgründe, warum „das Leben im Hinterland mit einer Dorfgemeinschaft, die wenig mit dem eigenen Leben zu tun hat“, scheiterte.
Spanien zeigt Tanja, wie deutsch sie ist
In Spanien lernte Tanja Krienen, wie deutsch sie ist. Das ist typisch. Krienen stürzt sich in ein Abenteuer, erkennt es als Fehler - und macht eine Kehrtwende. So wie mit der CDU. Für die machte sie 2005 Wahlwerbung, „um etwas gegen den Linkstrend in der Gesellschaft zu tun“.
Ausgerechnet sie, deren Wurzeln ganz weit links liegen. Emotional von einer frühen Begegnung mit Willy Brand geprägt unterstützt das soziale Umfeld in ihrem Heimatort Hagen die Lust am Linken. Der Vater kommt als Maurer aus der Arbeiterschaft, Tanja wird Energieanlagenelektroniker, engagiert sich in der Gewerkschaft, in der DKP. Irgendwann tritt sie aus, schließt sich den „Demokratischen Sozialisten“ an. Auch eine Liaison mit der PDS folgt, dauert nur ein Jahr, dann der Austritt, „weil sich im Vergleich zu den Altkommunisten nichts geändert hatte“. Krienen redet, erklärt, findet Argumente, sucht auch vor sich selbst wieder nach Rechtfertigungen für den steten politischen Wechsel. Irgendwann ist sie bei Marx angekommen, zitiert, dass das Sein das Bewusstsein bestimme, lacht, lehnt sich zurück und schaut auf, ob die Worte Wirkung zeigen.
Heute gehört der Wechsel zu Tanja Krienen wie Angela Merkel zur CDU. Das war nicht immer so. Denn der eine, der entscheidende Wechsel dauerte sehr lange. Tanja hieß nämlich nicht immer Tanja. Früher hatte sie einen Jungennamen. Dazu den ordentlichen Job, eine Ehefrau. 37 Jahre dauert es, ehe sie ausbricht. Warum so lange? „Man führt das normale Leben bis es nicht mehr geht“. 1994 habe sie die „frühere Rolle“ nicht mehr halten können. Sie löst die Ehe auf, zwei Jahre später folgt die Operation, nochmal zwei Jahre später die Hochzeit mit ihrem jetzigen Mann.
Die Befreiung aus der männlichen Zwangsjacke schlägt sich nieder in Ortswechseln: Nach 37 verwurzelten Jahren in Hagen zieht es Tanja nach Dortmund und Unna, nach Spanien und an den Edersee in Hessen, schließlich nach Hiddingsen. Wer aufgrund der geografischen Vielfalt eine Flucht im neuen Körper vor der Konfrontation vermutet, irrt. Denn Tanja Krienen bezieht klar Stellung. In der „Bild“ etwa, wo sie sich zu Unisex-Toiletten äußert („Wir benötigen diesen Unsinn nicht“). Das Thema ist ihr viel zu schrill dargestellt in den Medien.
Tanja Krienen will einfach nur ganz normal leben. Eine gewisse Wachsamkeit ist aber geblieben, weil sie nicht passen will in eine Schublade, sich vielen Lebensentwürfen entzieht. Deshalb erlebt sie auch immer wieder Anfeindungen. Das passiert immer wieder, das hat auch Verletzungen hinterlassen.
Doch Krienen wäre nicht Krienen, wenn sie sich unterkriegen ließe. „Alt werden mit ihrem Mann“ will sie in Soest“ und im Kreis politisch aktiv sein. Schon ist sie wieder in Form, spricht von ihrer Liebe zur Musik, die schon früh von den Beatles befeuert wurde; macht sich selbst neue Lust auf Psychologie, weil sie der unendlich spannenden Thematik während ihrer zweiten Ausbildung zur Erzieherin begegnete; schließt den Bogen bis zur Philosophie, der sie schon als Jugendliche verfallen sei. Die Verbindung all dieser Themen, das ist für Tanja der Mensch - und damit die Politik.
„Was mich von den meisten Frauen unterscheidet, ist mein ausgeprägtes analytisches Denken“.
„Was mich von den meisten Frauen unterscheidet, ist mein ausgeprägtes analytisches Denken“. Mit diesem Satz blickt der Mensch, der längst zur Dame geworden ist, plötzlich laut auflachend Stellung zum eigenen Leben. Und als hätte dieser kurze Augenblick ausgereicht, um die eigene Aufmerksamkeit sinken zu lassen, bricht sie die Treue zu Wolf Biermann, sagt: „Ich kann nicht anders: Alles ist Politik, das erfordert täglich eine Stellungnahme.“ An diesem Punkt ist sie sich untreu geworden. Denn ändern wird sie diese Einstellung nicht.
Ein erstes Treffen der Wahlalternative hat bereits am 27. April stattgefunden. Wer sich interessiert für die lokale Ausprägung der „Alternative für Deutschland“, kann Tanja Krienen aber auch noch unter 02921/3472940 oder  0160/91637954 kontaktieren.
Jürgen Vogt
Redaktion Sonderthemen / Stadtanzeiger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sammlung von Artikeln über mich, ein Auszug nur (aus Zeitmangel und Zugriffsoptionen) -<br />
2016 - Ankündigung in der Hagener Presse - Tanja Krienen liest: Fackeln in der Dämmerung</p>
<p>Hagen. (as) Sie entzündet „Fackeln in der Dämmerung“. Jedenfalls literarisch. So hat die gebürtige Hagenerin Tanja Krienen ihr neues Buch genannt. Sie wird es am Samstag, 2. April, 2016 um 19.30 Uhr in ihrer Heimatstadt vorstellen. Genauer: Sie bittet zur Lesung</p>
<p>Für Toleranz, gegen Borniertheit</p>
<p>Schreiben war immer eine Leidenschaft von Tanja Krienen. Schon damals am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg hat sie für die Schülerzeitung geschrieben. Und sie war immer ein politischer Mensch. Sie erinnert sich an ihre Kinderzeit, als ihre Großeltern sie zu einer politischen Kundgebung von Willy Brandt mitgenommen hatten. Mein urpolitisches Erlebnis, sagt Tanja Krienen. In jungen Jahren provozierte die gebürtige Hagenerin als Punk. Sie engagierte sich für die DKP . Doch bei einem Aufenthalt in der DDR erlebte sie die Kluft zwischen kommunistischer, beziehungsweise sozialistischer Theorie und Realität. Sie trat aus der Partei aus. Politisch aktiv blieb sie. Sie liebäugelte mit der PDS, wurde jedoch von alten ostdeutschen Kadern abgeschreckt. Sie gehörte zu den ersten Mitgliedern der AfD. Doch auch hier fand sie keine politische Heimat. Sie forderte Toleranz, erlebte hingegen Borniertheit.</p>
<p>Ihre „Fackeln in der Dämmerung“ sind ein Rückblick auf Deutschland und die deutsche Geschichte der vergangenen vier Jahrzehnte. Tanja Krienen liest eigene Gedichte, Aphorismen, Essays und journalistische Artikel, die sie einst und jetzt für taz, Spiegel, Huffington Post, Rheinischer Zeitung oder Costa-Blanca-Zeitung geschrieben hat. Sie hat Bücher über Wolf Biermann und Georg Kreisler veröffentlicht - und die Ökosatire „2022 „Schönes Grün, die nicht überleben wollen“.</p>
<p>Rückkehr nach Hagen</p>
<p>Tanja Krienen lebte in Dortmund, Spanien, Waldeck und nun in Soest. Die Lesung am Samstag, 2. April ist zugleich eine Heimkehr. Es ist der erste öffentliche Auftritt von Tanja Krienen in ihrer Heimatstadt.<br />
2015 - Zur Freiheit, zur Sonne. Die streitbare Autorin Tanja Krienen dokumentiert in einem Essayband ihren langen Marsch zum Antitotalitarismus. Von Marc Zoellner<br />
Tanja Krienen ist nicht mehr nur ein Name. Im Kreise des nonkonformen Journalismus gilt er schlichthin bereits als Institution.<br />
Seit den frühen Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts bemüht sie redlich ihre Schreibfeder, beliefert im Akkord die Redaktionen der deutschen Medienlandschaft; angefangen bei der linksalternativen taz über libertäre Magazine wie dem eigentümlich frei bis hin zum konservativen Preußischen Anzeiger. Die Wahl der Themen glich dabei seit je dem wechselvollen Kurs ihrer eigenen Vita. Als Punk trat sie in Jugendjahren erstmalig öffentlich in Erscheinung auf, als Anarcho-Trotzkistin, welche die aufkommende Neue Deutsche Welle gegen Faschismusvorwürfe ihrer eigenen Genossen verteidigte und letztere wiederum nach fünfjähriger Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei aufgrund deren Verherrlichung der inneren Zustände der DDR-Diktatur den Rücken kehrte.<br />
Wolf Biermann stand ihr schließlich nahe; der Vertriebene, der - wie sie - scheinbar keine politische Heimat finden konnte. Seine erzwungene Emigration war fortan Bestandteil unzähliger von Krienens Kolumnen, seine Ausbürgerung Titel einer bei Ullstein publizierten Essaysammlung, zu welcher auch Krienen Texte beitrug. Ein Mutualismus zu beidseitigem Vorteil: Denn neben linken und liberalen Koryphäen wie Wagenknecht, Röhl und Broder waren es auch Biermanns Beiträge, die Krienens Zeitschrift “Campo de Criptana” - benannt nach jenem mittelspanischen Dörfchen, vor dessen Toren der tragische Held Don Quijote sich zum Kampf gegen die Windmühlen anschickte - zu Rang und Namen verhalf.<br />
Mit “Fackeln in der Dämmerung” beliefert der frisch gegründete Romowe-Verlag, ein Derivat des PA, seine Leser nun, zwischen Buchdeckel gepresst, mit einer 376 Seiten umfassenden Sammlung von Krienens in den letzten vier Jahrzehnten verfassten Essays, Kolumnen und Kommentaren, ihrer Aphorismen und Gedichte. Im Rückblick gelesen, stellen Krienens Aufsätze dabei mehr als nur einen flüchtigen Streifzug durch die Geschichte der Republik dar. Sie gewähren auch tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben: Ihren biografischen Sollbruch mit Kommunisten, Konservativen - der CDU - und der AfD, ihrer Abneigung totalitärer Denkweisen gegenüber, ihrem Patriotismus jenseits schwarzweißer Strukturen sowie natürlich auch der schönen, der angenehmen Seiten von Kunst, Kultur und Literatur.<br />
Krienens oftmals überschwängliche Polemik muss man dabei nicht unbedingt mögen. “Wenn einer mir sagt: Ich komme mit jedem gut aus”, gesteht sie gern selbst ein, “so läge mir schon sehr daran, ihm das Gegenteil zu beweisen.” Das meint sie durchaus ernst. Doch gerade dadurch hebt Krienen sich lesenswert ab von der grauen Masse der deutschen Publizisten.</p>
<p>Tanja Krienen: Fackeln in der Dämmerung. Texte aus vier Jahrzehnten. Romowe, 2015, 376 Seiten, 20,95 Euro.</p>
<p>2013- Soest Der ganze Text -<br />
Eine Alternative zur Alternativlosigkeit<br />
Soest. „Die Rettung des Euro ist alternativlos“ - dieses Zitat von Angela Merkel hat Tanja Krienen auf die Palme gebracht. Dabei gibt es im Soester Vorort Hiddingsen gar keine Palmen. Der 55-jährigen Autorin und Journalistin geht es zuerst gar nicht mal um den Euro. Sondern vielmehr um den Begriff „alternativlos“. Für Tanja Krienen ist nichts alternativlos: nichts im Leben, nichts in der Politik und schon gar nichts in den eigenen Ansichten.<br />
Wer die hochgewachsene Dame nach Konstanten in ihrem Leben fragt, der landet schnell bei Wolf Biermann (1976 aus der DDR ausgebürgerter Liedermacher, Anm. der Redaktion) und dessen Zitat „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“.<br />
Was treibt diese Frau an, deren Maxime die Alternative zur Alternativlosigkeit ist? Im Moment ist es vor allem die Partei „Alternative für Deutschland“. Klar, dass für jemanden wie Krienen das eingangs genannte Zitat eine Kampfansage ist. Deshalb kämpft sie jetzt: gegen die CDU, der sie noch bis vor wenigen Wochen angehörte; gegen den Euro, „den wir schrittweise abschaffen wollen“; gegen zu viel Europa, „damit die Nationalstaaten wieder souveräner werden“; und gegen eine verfehlte Einwanderungspolitik, „weil wir jüngere Leute mit besserer Ausbildung brauchen“.<br />
„Das ist ja eine verzweifelte Situation aus meiner Sicht“, sagt Tanja Krienen, wenn sie an Europa denkt. Deshalb ist sie im Januar dabei, als sich die neue Partei formiert; ist dabei, als die ersten Strukturen in NRW gezimmert werden; und ist jetzt „Kreisbeauftragte der Wahlalternative“.<br />
Tanja Krienen sitzt in ihrem Büro, hinter sich den PC, daneben das Bücherregal. Manchmal klickt sie sich schnell durchs Internet, wenn sie ein Zitat sucht; oder sie greift ins Regal, zieht eines der Werke heraus, das sie durch Leben begleitet hat: Marx und Engels gehören dazu oder das Buch über die Ausbürgerung von Wolf Biermann, an dem sie selbst mitwirkte.<br />
Dann greift sie nach unten, zieht ein Heft hervor, das mit „Campo de Criptan“ beschrieben ist. „Das Magazin habe ich eine zeitlang rausgebracht“. Viele namhafte Autoren habe sie gewinnen können, sagt sie. Wofür? Für ein Heft, das den Titel jenes Ortes trägt, an dem Don Quijote gegen die Windmühlen kämpfte. „Als ich das Magazin gemacht habe, da gefiel mir die Haltung Don Quijotes“, erklärt Krienen. Mut aufbringen gegen scheinbar Unveränderliches, dabei aber nicht verrückt sein, das seien auch ihre Triebfedern gewesen damals.<br />
Dieses „damals“ macht klar, dass die Zeit von „Campo de Criptana“ beendet ist. Sie gehört zu den Jahren in Spanien. Damals, 2003, wandert Tanja mit ihrem Mann aus: auf eine Finca im spanischen Hinterland. Doch der Traum vom „Dolce Vita“ unter südlicher Sonne platzt. Südländischer Lärm vor allem in den Nächten, der ausgeprägte Regionalismus, die Sprachbarriere wegen der vielen lokalen Sprachen und nicht zuletzt die sommerliche Dauerhitze - das sind die Hauptgründe, warum „das Leben im Hinterland mit einer Dorfgemeinschaft, die wenig mit dem eigenen Leben zu tun hat“, scheiterte.<br />
Spanien zeigt Tanja, wie deutsch sie ist<br />
In Spanien lernte Tanja Krienen, wie deutsch sie ist. Das ist typisch. Krienen stürzt sich in ein Abenteuer, erkennt es als Fehler - und macht eine Kehrtwende. So wie mit der CDU. Für die machte sie 2005 Wahlwerbung, „um etwas gegen den Linkstrend in der Gesellschaft zu tun“.<br />
Ausgerechnet sie, deren Wurzeln ganz weit links liegen. Emotional von einer frühen Begegnung mit Willy Brand geprägt unterstützt das soziale Umfeld in ihrem Heimatort Hagen die Lust am Linken. Der Vater kommt als Maurer aus der Arbeiterschaft, Tanja wird Energieanlagenelektroniker, engagiert sich in der Gewerkschaft, in der DKP. Irgendwann tritt sie aus, schließt sich den „Demokratischen Sozialisten“ an. Auch eine Liaison mit der PDS folgt, dauert nur ein Jahr, dann der Austritt, „weil sich im Vergleich zu den Altkommunisten nichts geändert hatte“. Krienen redet, erklärt, findet Argumente, sucht auch vor sich selbst wieder nach Rechtfertigungen für den steten politischen Wechsel. Irgendwann ist sie bei Marx angekommen, zitiert, dass das Sein das Bewusstsein bestimme, lacht, lehnt sich zurück und schaut auf, ob die Worte Wirkung zeigen.<br />
Heute gehört der Wechsel zu Tanja Krienen wie Angela Merkel zur CDU. Das war nicht immer so. Denn der eine, der entscheidende Wechsel dauerte sehr lange. Tanja hieß nämlich nicht immer Tanja. Früher hatte sie einen Jungennamen. Dazu den ordentlichen Job, eine Ehefrau. 37 Jahre dauert es, ehe sie ausbricht. Warum so lange? „Man führt das normale Leben bis es nicht mehr geht“. 1994 habe sie die „frühere Rolle“ nicht mehr halten können. Sie löst die Ehe auf, zwei Jahre später folgt die Operation, nochmal zwei Jahre später die Hochzeit mit ihrem jetzigen Mann.<br />
Die Befreiung aus der männlichen Zwangsjacke schlägt sich nieder in Ortswechseln: Nach 37 verwurzelten Jahren in Hagen zieht es Tanja nach Dortmund und Unna, nach Spanien und an den Edersee in Hessen, schließlich nach Hiddingsen. Wer aufgrund der geografischen Vielfalt eine Flucht im neuen Körper vor der Konfrontation vermutet, irrt. Denn Tanja Krienen bezieht klar Stellung. In der „Bild“ etwa, wo sie sich zu Unisex-Toiletten äußert („Wir benötigen diesen Unsinn nicht“). Das Thema ist ihr viel zu schrill dargestellt in den Medien.<br />
Tanja Krienen will einfach nur ganz normal leben. Eine gewisse Wachsamkeit ist aber geblieben, weil sie nicht passen will in eine Schublade, sich vielen Lebensentwürfen entzieht. Deshalb erlebt sie auch immer wieder Anfeindungen. Das passiert immer wieder, das hat auch Verletzungen hinterlassen.<br />
Doch Krienen wäre nicht Krienen, wenn sie sich unterkriegen ließe. „Alt werden mit ihrem Mann“ will sie in Soest“ und im Kreis politisch aktiv sein. Schon ist sie wieder in Form, spricht von ihrer Liebe zur Musik, die schon früh von den Beatles befeuert wurde; macht sich selbst neue Lust auf Psychologie, weil sie der unendlich spannenden Thematik während ihrer zweiten Ausbildung zur Erzieherin begegnete; schließt den Bogen bis zur Philosophie, der sie schon als Jugendliche verfallen sei. Die Verbindung all dieser Themen, das ist für Tanja der Mensch - und damit die Politik.<br />
„Was mich von den meisten Frauen unterscheidet, ist mein ausgeprägtes analytisches Denken“.<br />
„Was mich von den meisten Frauen unterscheidet, ist mein ausgeprägtes analytisches Denken“. Mit diesem Satz blickt der Mensch, der längst zur Dame geworden ist, plötzlich laut auflachend Stellung zum eigenen Leben. Und als hätte dieser kurze Augenblick ausgereicht, um die eigene Aufmerksamkeit sinken zu lassen, bricht sie die Treue zu Wolf Biermann, sagt: „Ich kann nicht anders: Alles ist Politik, das erfordert täglich eine Stellungnahme.“ An diesem Punkt ist sie sich untreu geworden. Denn ändern wird sie diese Einstellung nicht.<br />
Ein erstes Treffen der Wahlalternative hat bereits am 27. April stattgefunden. Wer sich interessiert für die lokale Ausprägung der „Alternative für Deutschland“, kann Tanja Krienen aber auch noch unter 02921/3472940 oder  0160/91637954 kontaktieren.<br />
Jürgen Vogt<br />
Redaktion Sonderthemen / Stadtanzeiger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-456128</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 12:31:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-456128</guid>
		<description>http://www.jf-archiv.de/archiv15/201546110668.htm

Zur Freiheit, zur Sonne
Die streitbare Autorin Tanja Krienen dokumentiert in einem Essayband ihren langen Marsch zum Antitotalitarismus
Marc Zoellner

Tanja Krienen ist mehr als nur ein Name. Ihre nonkonformen Wortmeldungen sichern ihr Ã¼ber das eigene Milieu hinaus Aufmerksamkeit. Seit den frÃ¼hen achtziger Jahren bemÃ¼ht die Autorin redlich ihre Schreibfeder, beliefert im Akkord die Redaktionen der deutschen Medienlandschaft; angefangen bei der linksalternativen taz Ã¼ber libertÃ¤re Magazine wie EigentÃ¼mlich frei bis hin zum konservativen PreuÃŸischen Anzeiger.

Die Wahl der Themen glich dabei seit je dem wechselvollen Kurs ihrer eigenen Vita. Als Punk trat sie in Jugendjahren erstmalig Ã¶ffentlich in Erscheinung, als Anarcho-Trotzkistin, welche die aufkommende Neue Deutsche Welle gegen FaschismusvorwÃ¼rfe ihrer eigenen Genossen verteidigte. Nach fÃ¼nfjÃ¤hriger Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei verlieÃŸ sie diese aufgrund deren Verherrlichung der inneren ZustÃ¤nde der DDR-Diktatur, ohne mit der sozialistischen Ideologie zu fremdeln, das sollte erst spÃ¤ter einsetzen.

Tiefe Abneigung totalitÃ¤rer Denkweisen

Wolf Biermann stand ihr nach seiner DDR-AusbÃ¼rgerung nahe; der Vertriebene, der wie sie scheinbar keine politische Heimat finden konnte. Seine erzwungene Emigration war fortan Bestandteil unzÃ¤hliger von Krienens Kolumnen, seine Behandlung durch das DDR-Regime Titel einer bei Ullstein publizierten Essaysammlung, zu welcher auch Krienen Texte beitrug. Eine Wechselbeziehung zu beidseitigem Vorteil: Denn neben linken und liberalen KoryphÃ¤en wie Sahra Wagenknecht, Bettina RÃ¶hl und Henryk M. Broder waren es auch Biermanns BeitrÃ¤ge, die Krienens Zeitschrift Campo de Criptana â€“ benannt nach jenem mittelspanischen DÃ¶rfchen, vor dessen Toren der tragische Held Don Quijote sich zum Kampf gegen die WindmÃ¼hlen anschickte â€“ zu Rang und Namen verhalf.

Mit â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ beliefert der frisch gegrÃ¼ndete Romowe-Verlag, ein Derivat des PreuÃŸischen Anzeigers, seine Leser nun, zwischen Buchdeckel gepreÃŸt, mit einer umfassenden Sammlung von Krienens in den letzten vier Jahrzehnten verfaÃŸten Essays, Kolumnen und Kommentaren, ihrer Aphorismen und Gedichte. Im RÃ¼ckblick gelesen, stellen Krienens AufsÃ¤tze dabei mehr als nur einen flÃ¼chtigen Streifzug durch die Geschichte der Bonner und Berliner Republik dar. Sie gewÃ¤hren auch tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben: ihren biographischen Bruch mit Kommunisten, der CDU, den Konservativen â€“ und schlieÃŸlich 2013 der AfD, ihre Abneigung totalitÃ¤rer Denkweisen, ihren Patriotismus jenseits schwarzweiÃŸer Strukturen sowie die Liebe zu Kunst, Kultur und Literatur.

Krienens oftmals Ã¼berschwengliche Polemik muÃŸ man dabei nicht unbedingt mÃ¶gen. â€žWenn einer mir sagt: Ich komme mit jedem gut ausâ€œ, gesteht sie gern selbst ein, â€žso lÃ¤ge mir schon sehr daran, ihm das Gegenteil zu beweisen.â€œ Das meint sie durchaus ernst. Doch gerade dadurch hebt Krienen sich lesenswert von der grauen Masse deutscher Publizisten ab.

Tanja Krienen: Fackeln in der DÃ¤mmerung. Texte aus vier Jahrzehnten. Romowe-Verlag, Bleckede 2015, gebunden, 376 Seiten, 20,95 Euro

Die Steigerung von Krieg. 
Ãœber das neue Buch von Marc Zoellner.

Kriege sind grausam. Meistens vor allem abstrakt. Um das echte Grauen zu zeigen, muss darum die RealitÃ¤t gezeigt werden. Meist geschieht dies in fiktionaler Form. DafÃ¼r gibt es die Literatur. Doch wenn nun die Handlung gar keine Fiktion ist, sondern das wahre Geschehen abbildet, und dies dennoch spannend und in eine interessante Nebengeschichte verpackt wird, dann haben wir so einen wunderbaren und seltenen  Fall wie den des vorliegenden Buches. 

Es existieren zwei HandlungsstrÃ¤nge. Der eine spielt im Jahr 1961, kurz nach der Errichtung der Toure-Diktatur im postkolonialen Guinea, der andere 1941, nach dem der deutsche Kreuzer Thor, das englische Passagierschiff Britannia versenkte. Wieder so eine Kriegsgeschichte aus peinlichen Zeiten, so mit viel sinnlosem Bumm Bumm und falscher Melancholie Ã¼ber Verluste, die wieder und wieder durchgekÃ¤ut werden? Nein, ganz und gar nicht. Es ist mehr eine (fast) wahre Geschichte, die an Abenteuer von Herman Melville erinnert. Die Tatsache, dass von den 484 Passieren 249 starben, wird hier in Teilen geschildert.

Wie Zoellner das macht, verdient herausgehoben zu werden. Sein Geflecht aus Literatur und Historie, gepaart mit groÃŸen Detailwissen sowohl Ã¼ber die Schifffahrt, als auch Ã¼ber den afrikanischen Kontinent, lassen die Handschrift eines echten Kenners und eines Schriftstellers erkennen, der einen groÃŸen Entwurf fÃ¼r vielerlei vorlegt, auch fÃ¼r eine Verfilmung. Geschickte Verflechtungen, glaubwÃ¼rdige CharaktÃ¤re und eine straffe HandlungsfÃ¼hrung weisen das Buch aus, sehr selten wirkt die Sprache etwas zu â€žblumigâ€œ, vielleicht, weil der historische Abenteuerroman dazu immer neigt. 

Wenn dann die Handlung auf den schauerliche HÃ¶hepunkt zustrebt, diesen erreicht und der Druck wieder nachlÃ¤sst, kann auch hier bescheinigt werden, dass es sich nach menschlichem Ermessen und Ãœberlieferung genauso abspielte. Was, wird hier nicht verraten. Nur so viel: der Buchumschlag in schicken Schwarz, so finster wie die Unterwasser selbst, schemenhaft einen Riesenkalmaren  aus dem Nichts kommen. GlÃ¼henden Augen visieren den Betrachter, wÃ¤hrend die Tentakeln des KopffÃ¼ÃŸler voraus nesseln und wie ein Alien seine Opfer ertasten. 

Marc Zoellner; S.O.S. Britannia Arnshaugk Verlag; 128 Seiten; ISBN 9783959302203

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jf-archiv.de/archiv15/201546110668.htm" rel="nofollow">http://www.jf-archiv.de/archiv15/201546110668.htm</a></p>
<p>Zur Freiheit, zur Sonne<br />
Die streitbare Autorin Tanja Krienen dokumentiert in einem Essayband ihren langen Marsch zum Antitotalitarismus<br />
Marc Zoellner</p>
<p>Tanja Krienen ist mehr als nur ein Name. Ihre nonkonformen Wortmeldungen sichern ihr Ã¼ber das eigene Milieu hinaus Aufmerksamkeit. Seit den frÃ¼hen achtziger Jahren bemÃ¼ht die Autorin redlich ihre Schreibfeder, beliefert im Akkord die Redaktionen der deutschen Medienlandschaft; angefangen bei der linksalternativen taz Ã¼ber libertÃ¤re Magazine wie EigentÃ¼mlich frei bis hin zum konservativen PreuÃŸischen Anzeiger.</p>
<p>Die Wahl der Themen glich dabei seit je dem wechselvollen Kurs ihrer eigenen Vita. Als Punk trat sie in Jugendjahren erstmalig Ã¶ffentlich in Erscheinung, als Anarcho-Trotzkistin, welche die aufkommende Neue Deutsche Welle gegen FaschismusvorwÃ¼rfe ihrer eigenen Genossen verteidigte. Nach fÃ¼nfjÃ¤hriger Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei verlieÃŸ sie diese aufgrund deren Verherrlichung der inneren ZustÃ¤nde der DDR-Diktatur, ohne mit der sozialistischen Ideologie zu fremdeln, das sollte erst spÃ¤ter einsetzen.</p>
<p>Tiefe Abneigung totalitÃ¤rer Denkweisen</p>
<p>Wolf Biermann stand ihr nach seiner DDR-AusbÃ¼rgerung nahe; der Vertriebene, der wie sie scheinbar keine politische Heimat finden konnte. Seine erzwungene Emigration war fortan Bestandteil unzÃ¤hliger von Krienens Kolumnen, seine Behandlung durch das DDR-Regime Titel einer bei Ullstein publizierten Essaysammlung, zu welcher auch Krienen Texte beitrug. Eine Wechselbeziehung zu beidseitigem Vorteil: Denn neben linken und liberalen KoryphÃ¤en wie Sahra Wagenknecht, Bettina RÃ¶hl und Henryk M. Broder waren es auch Biermanns BeitrÃ¤ge, die Krienens Zeitschrift Campo de Criptana â€“ benannt nach jenem mittelspanischen DÃ¶rfchen, vor dessen Toren der tragische Held Don Quijote sich zum Kampf gegen die WindmÃ¼hlen anschickte â€“ zu Rang und Namen verhalf.</p>
<p>Mit â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ beliefert der frisch gegrÃ¼ndete Romowe-Verlag, ein Derivat des PreuÃŸischen Anzeigers, seine Leser nun, zwischen Buchdeckel gepreÃŸt, mit einer umfassenden Sammlung von Krienens in den letzten vier Jahrzehnten verfaÃŸten Essays, Kolumnen und Kommentaren, ihrer Aphorismen und Gedichte. Im RÃ¼ckblick gelesen, stellen Krienens AufsÃ¤tze dabei mehr als nur einen flÃ¼chtigen Streifzug durch die Geschichte der Bonner und Berliner Republik dar. Sie gewÃ¤hren auch tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben: ihren biographischen Bruch mit Kommunisten, der CDU, den Konservativen â€“ und schlieÃŸlich 2013 der AfD, ihre Abneigung totalitÃ¤rer Denkweisen, ihren Patriotismus jenseits schwarzweiÃŸer Strukturen sowie die Liebe zu Kunst, Kultur und Literatur.</p>
<p>Krienens oftmals Ã¼berschwengliche Polemik muÃŸ man dabei nicht unbedingt mÃ¶gen. â€žWenn einer mir sagt: Ich komme mit jedem gut ausâ€œ, gesteht sie gern selbst ein, â€žso lÃ¤ge mir schon sehr daran, ihm das Gegenteil zu beweisen.â€œ Das meint sie durchaus ernst. Doch gerade dadurch hebt Krienen sich lesenswert von der grauen Masse deutscher Publizisten ab.</p>
<p>Tanja Krienen: Fackeln in der DÃ¤mmerung. Texte aus vier Jahrzehnten. Romowe-Verlag, Bleckede 2015, gebunden, 376 Seiten, 20,95 Euro</p>
<p>Die Steigerung von Krieg.<br />
Ãœber das neue Buch von Marc Zoellner.</p>
<p>Kriege sind grausam. Meistens vor allem abstrakt. Um das echte Grauen zu zeigen, muss darum die RealitÃ¤t gezeigt werden. Meist geschieht dies in fiktionaler Form. DafÃ¼r gibt es die Literatur. Doch wenn nun die Handlung gar keine Fiktion ist, sondern das wahre Geschehen abbildet, und dies dennoch spannend und in eine interessante Nebengeschichte verpackt wird, dann haben wir so einen wunderbaren und seltenen  Fall wie den des vorliegenden Buches. </p>
<p>Es existieren zwei HandlungsstrÃ¤nge. Der eine spielt im Jahr 1961, kurz nach der Errichtung der Toure-Diktatur im postkolonialen Guinea, der andere 1941, nach dem der deutsche Kreuzer Thor, das englische Passagierschiff Britannia versenkte. Wieder so eine Kriegsgeschichte aus peinlichen Zeiten, so mit viel sinnlosem Bumm Bumm und falscher Melancholie Ã¼ber Verluste, die wieder und wieder durchgekÃ¤ut werden? Nein, ganz und gar nicht. Es ist mehr eine (fast) wahre Geschichte, die an Abenteuer von Herman Melville erinnert. Die Tatsache, dass von den 484 Passieren 249 starben, wird hier in Teilen geschildert.</p>
<p>Wie Zoellner das macht, verdient herausgehoben zu werden. Sein Geflecht aus Literatur und Historie, gepaart mit groÃŸen Detailwissen sowohl Ã¼ber die Schifffahrt, als auch Ã¼ber den afrikanischen Kontinent, lassen die Handschrift eines echten Kenners und eines Schriftstellers erkennen, der einen groÃŸen Entwurf fÃ¼r vielerlei vorlegt, auch fÃ¼r eine Verfilmung. Geschickte Verflechtungen, glaubwÃ¼rdige CharaktÃ¤re und eine straffe HandlungsfÃ¼hrung weisen das Buch aus, sehr selten wirkt die Sprache etwas zu â€žblumigâ€œ, vielleicht, weil der historische Abenteuerroman dazu immer neigt. </p>
<p>Wenn dann die Handlung auf den schauerliche HÃ¶hepunkt zustrebt, diesen erreicht und der Druck wieder nachlÃ¤sst, kann auch hier bescheinigt werden, dass es sich nach menschlichem Ermessen und Ãœberlieferung genauso abspielte. Was, wird hier nicht verraten. Nur so viel: der Buchumschlag in schicken Schwarz, so finster wie die Unterwasser selbst, schemenhaft einen Riesenkalmaren  aus dem Nichts kommen. GlÃ¼henden Augen visieren den Betrachter, wÃ¤hrend die Tentakeln des KopffÃ¼ÃŸler voraus nesseln und wie ein Alien seine Opfer ertasten. </p>
<p>Marc Zoellner; S.O.S. Britannia Arnshaugk Verlag; 128 Seiten; ISBN 9783959302203</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-330250</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2016 10:47:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-330250</guid>
		<description>"Ich sehe schÃ¤rfer als andere, weil ich unabhÃ¤ngig denke, von Parteien, Richtungen und Interessen frei. Ich habe die Dinge vorausgesehen, wie sie sich organisch, schicksalhaft entwickelten und weiter entwickeln wÃ¼rden. Ich sehe noch mehr voraus, aber ich fÃ¼hle mich einsamer als je. Aber ich wiederhole immer und immer wieder, dass ich lediglich Tatsachen beschrieben habe, fÃ¼r Leute, die staatsmÃ¤nnisch denken und handeln kÃ¶nnen, und nicht fÃ¼r Romantiker." http://www.deutschlandfunk.de/oswald-spenglers-untergang-des-abendlandes.1184.de.html?dram:article_id=185504</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich sehe schÃ¤rfer als andere, weil ich unabhÃ¤ngig denke, von Parteien, Richtungen und Interessen frei. Ich habe die Dinge vorausgesehen, wie sie sich organisch, schicksalhaft entwickelten und weiter entwickeln wÃ¼rden. Ich sehe noch mehr voraus, aber ich fÃ¼hle mich einsamer als je. Aber ich wiederhole immer und immer wieder, dass ich lediglich Tatsachen beschrieben habe, fÃ¼r Leute, die staatsmÃ¤nnisch denken und handeln kÃ¶nnen, und nicht fÃ¼r Romantiker.&#8221; <a href="http://www.deutschlandfunk.de/oswald-spenglers-untergang-des-abendlandes.1184.de.html?dram:article_id=185504" rel="nofollow">http://www.deutschlandfunk.de/oswald-spenglers-untergang-des-abendlandes.1184.de.html?dram:article_id=185504</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-303786</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 10:15:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-303786</guid>
		<description>"Nach den schwerwiegenden Auseinandersetzungen mit unseren Kollegen vom Soester Anzeiger sind wir gehalten, keine AnkÃ¼ndigungen von Ihnen zu berÃ¼cksichtigen. Deshalb werden wir keinen Hinweis auf Ihre aktuelle Veranstaltung bringen kÃ¶nnen." So die Presse-Mafia des Meinungsmonopols im Kreis Soest. Die "schwerwiegenden Auseinandersetzungen" sind jene, die der SA in Form von KommentarlÃ¶schungen und Sperrungen wegen der Thematisierung des Islamismus, der fatalen Politik der offenen Grenzen und der Liaison mit der Antifa selbst inszenierte. Sie wollen abweichende Meinungen eliminieren und ihre Politik mit administrativer Gewalt durchsetzen. Sie wÃ¼rden Freiheitsfreunde auch ausbÃ¼rgern, wenn sie kÃ¶nnten. Wer sich wehrt, gerÃ¤t ins Visier einer Presse-Mafia, die ihr Monopol schon in Frage gestellt sieht, wenn es eine zweite Meinung in Form einer Lesung gibt. Dann mÃ¼ssen wir halt andere Wege der Information gehen. Nachgegeben wird nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nach den schwerwiegenden Auseinandersetzungen mit unseren Kollegen vom Soester Anzeiger sind wir gehalten, keine AnkÃ¼ndigungen von Ihnen zu berÃ¼cksichtigen. Deshalb werden wir keinen Hinweis auf Ihre aktuelle Veranstaltung bringen kÃ¶nnen.&#8221; So die Presse-Mafia des Meinungsmonopols im Kreis Soest. Die &#8220;schwerwiegenden Auseinandersetzungen&#8221; sind jene, die der SA in Form von KommentarlÃ¶schungen und Sperrungen wegen der Thematisierung des Islamismus, der fatalen Politik der offenen Grenzen und der Liaison mit der Antifa selbst inszenierte. Sie wollen abweichende Meinungen eliminieren und ihre Politik mit administrativer Gewalt durchsetzen. Sie wÃ¼rden Freiheitsfreunde auch ausbÃ¼rgern, wenn sie kÃ¶nnten. Wer sich wehrt, gerÃ¤t ins Visier einer Presse-Mafia, die ihr Monopol schon in Frage gestellt sieht, wenn es eine zweite Meinung in Form einer Lesung gibt. Dann mÃ¼ssen wir halt andere Wege der Information gehen. Nachgegeben wird nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-302836</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 12:49:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-302836</guid>
		<description>Nach einer erfolgreichen Lesung in ihrer Heimatstadt Hagen, holt Tanja Krienen nun die im Winter ausgefallene Lesung in Soest nach. Die Publizistin, Journalistin und Autorin, liest am Freitag, den 13. Mai 2016, um 19.00 Uhr, in der GaststÃ¤tte "RÃ¼bezahl" in der NiederbergheimerstraÃŸe 130, aus ihrem Buch "Fackeln in der DÃ¤mmerung" - Texte aus vier Jahrzehnten". Der Eintritt zu dieser Veranstaltung mit satirischen, literarischen und politischen Texten ist frei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer erfolgreichen Lesung in ihrer Heimatstadt Hagen, holt Tanja Krienen nun die im Winter ausgefallene Lesung in Soest nach. Die Publizistin, Journalistin und Autorin, liest am Freitag, den 13. Mai 2016, um 19.00 Uhr, in der GaststÃ¤tte &#8220;RÃ¼bezahl&#8221; in der NiederbergheimerstraÃŸe 130, aus ihrem Buch &#8220;Fackeln in der DÃ¤mmerung&#8221; - Texte aus vier Jahrzehnten&#8221;. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung mit satirischen, literarischen und politischen Texten ist frei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-299614</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 08:31:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-299614</guid>
		<description>â€žComeback â€“ Tanja Krienen mit einem Gastspiel in ihrer Heimatstadtâ€œ
31. MÃ¤rz 2016 PA

Tanja Krienen liest aus â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ Nach knapp 20 Jahren kehrt sie unter dem Motto â€“ â€œComeback â€“ Tanja Krienen mit einem Gastspiel in ihrer Heimatstadtâ€œ nach Hagen zurÃ¼ck und wird in der GaststÃ¤tte Humpert aus ihrem Buch â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ, Artikeln, Satiren und Aphorismen lesen. (2.4.2016, 19.30 Uhr)Sie verlieÃŸ 1997 verlassen und ist Ã¼ber die Stationen Dortmund, Unna, Spanien, Waldeck, nun in Soest gelandet.

SATURN.de: TOP-Aktionen und Angebote!Anzeige

Publiziert hat sie in der taz, Spiegel-online (Rubrik Eines Tages), Huffington Post, Neue Rheinische Zeitung, Waldeckische Landeszeitung, hna, Costa Blanca Zeitung u.v.m; BÃ¼cher: â€œWolf Biermann â€“ Die AusbÃ¼rgerungâ€, 2001 mit Wolf Biermann, GÃ¼nter Wallraff, Manfred Krug, Ralph Giordano, Carmen Thomas, Marianne Birthler, BÃ¤rbel Bohley, Fritz Pleitgen u.a.; 2022 â€“ SchÃ¶nes GrÃ¼n, die nicht Ã¼berleben wollen, Ã–kosatire, 2007; Georg Kreisler â€“ Doch gefunden hat man mich nichtâ€œ, Briefe, mit Konstantin Wecker, Danile Kehlmann, Ilja Richter, 2014; Fackeln in der DÃ¤mmerung â€“ Texte aus vier Jahrzehnten, 2015. http://www.hohenlimburger-blatt.de/8229-comeback-tanja-krienen-mit-einem-gastspiel-in-ihrer-heimatstadt/

http://www.hohenlimburger-blatt.de/8254-fackeln-in-westfalen-eine-lesung-mit-tanja-krienen/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>â€žComeback â€“ Tanja Krienen mit einem Gastspiel in ihrer Heimatstadtâ€œ<br />
31. MÃ¤rz 2016 PA</p>
<p>Tanja Krienen liest aus â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ Nach knapp 20 Jahren kehrt sie unter dem Motto â€“ â€œComeback â€“ Tanja Krienen mit einem Gastspiel in ihrer Heimatstadtâ€œ nach Hagen zurÃ¼ck und wird in der GaststÃ¤tte Humpert aus ihrem Buch â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ, Artikeln, Satiren und Aphorismen lesen. (2.4.2016, 19.30 Uhr)Sie verlieÃŸ 1997 verlassen und ist Ã¼ber die Stationen Dortmund, Unna, Spanien, Waldeck, nun in Soest gelandet.</p>
<p>SATURN.de: TOP-Aktionen und Angebote!Anzeige</p>
<p>Publiziert hat sie in der taz, Spiegel-online (Rubrik Eines Tages), Huffington Post, Neue Rheinische Zeitung, Waldeckische Landeszeitung, hna, Costa Blanca Zeitung u.v.m; BÃ¼cher: â€œWolf Biermann â€“ Die AusbÃ¼rgerungâ€, 2001 mit Wolf Biermann, GÃ¼nter Wallraff, Manfred Krug, Ralph Giordano, Carmen Thomas, Marianne Birthler, BÃ¤rbel Bohley, Fritz Pleitgen u.a.; 2022 â€“ SchÃ¶nes GrÃ¼n, die nicht Ã¼berleben wollen, Ã–kosatire, 2007; Georg Kreisler â€“ Doch gefunden hat man mich nichtâ€œ, Briefe, mit Konstantin Wecker, Danile Kehlmann, Ilja Richter, 2014; Fackeln in der DÃ¤mmerung â€“ Texte aus vier Jahrzehnten, 2015. <a href="http://www.hohenlimburger-blatt.de/8229-comeback-tanja-krienen-mit-einem-gastspiel-in-ihrer-heimatstadt/" rel="nofollow">http://www.hohenlimburger-blatt.de/8229-comeback-tanja-krienen-mit-einem-gastspiel-in-ihrer-heimatstadt/</a></p>
<p><a href="http://www.hohenlimburger-blatt.de/8254-fackeln-in-westfalen-eine-lesung-mit-tanja-krienen/" rel="nofollow">http://www.hohenlimburger-blatt.de/8254-fackeln-in-westfalen-eine-lesung-mit-tanja-krienen/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-299458</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 05:54:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-299458</guid>
		<description>Hagen Ernst hatte das auf dem PA-Account und als HE sehr schÃ¶n gesagt - "Endlich vermeldete Krienen auf ihrer Facebook-Seite, eine weitere Lesung sei geplant. Ich wÃ¼nschte ihr GlÃ¼ck und hatte, wenn ich ehrlich zurÃ¼ckblicke, BefÃ¼rchtungen. Die nÃ¤chste Absage? Daran kÃ¶nnte, die nach aussen hin stark erscheinende Krienen, zerbrechen. Selbst Thor oder Odysseus wÃ¤re dies nicht zu verdenken." 

Erfolg fÃ¼r Romowe â€“ Autorin

Ja, sie ist umstritten. Und persÃ¶nlich hoffe ich, dass sie es bleibt. WÃ¤re sie es nicht, wÃ¤re sie nicht sie; aber der Verlag kÃ¶nnte tausende BÃ¼cher mehr von ihr verkaufen. Doch Sinnlos- und WeichspÃ¼lbÃ¼cher gibt es genug.

Ein Einwand von Hagen Ernst

Die Rede ist von Tanja Krienen. Stolz war ich, als einer der Romowe-VerlagsgrÃ¼nder, als sie zustimmte, ihr aktuelles Werk â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ, Ã¼ber Romowe verlegen zu lassen. Und noch mehr schwellte sich meine Brust, als ihr Buch in der Jungen Freiheit rezensiert wurde.

Und ich freute mich, als man verlautbarte, sie kÃ¶nne auf eine kleine Lesetour gehen. Doch was wÃ¤re die Freude ohne Hindernisse?

Und so gab es Blindschleichen die, sich kulturell auf festen Boden bewegend, Kultur nicht als das verstehen was sie ist: streitbar, bÃ¶se, aufrÃ¼ttelnd, unartig! Und so kam, was kommen musste. Und so kam, was ich nicht fÃ¼r mÃ¶glich hielt. Krienen wurde â€žvertagtâ€œ, ausgeladen. Eben weil Kultur heute keine Kultur mehr ist, sondern sich der Gleichstellung bedient. Gerade und bewusst auch bei BÃ¼chern, besonders bei politischen. Dabei, davon ist auszugehen, haben die Absager â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ nicht gelesen â€“ oder, noch schlimmer, nicht verstanden. Immerhin ist es ein vielseitiges Buch. Nicht nur wegen den 376 Seiten. Es sind â€žTexte aus 4 Jahrzehntenâ€œ. Mal links, mal rechts, mal menschlich, mal besonnen, mal verbal ausfallend. Eben kein Buch fÃ¼r einen WohlfÃ¼hlabend.

Endlich vermeldete Krienen auf ihrer Facebook-Seite, eine weitere Lesung sei geplant. Ich wÃ¼nschte ihr GlÃ¼ck und hatte, wenn ich ehrlich zurÃ¼ckblicke, BefÃ¼rchtungen. Die nÃ¤chste Absage? Daran kÃ¶nnte, die nach aussen hin stark erscheinende Krienen, zerbrechen. Selbst Thor oder Odysseus wÃ¤re dies nicht zu verdenken.

Doch der Abend kam und wurde erfolgreich.

Der Politiker Reinhard Rupsch schreibt:

    Im Kreise von zwei Dutzend aufmerksam ZuhÃ¶renden, erlebten wir in Hagen eine Lesung von Tanja Krienen, die einen groÃŸen Bogen von der ersten Wahlkampf-Veranstaltung der SPD Ã¼ber das aufgeregte Drumherum des 11. Septembers 2001 bis hin zur political correct verstimmten Gegenwart schlug. Eingeleitet und begleitet durch Musik aus diesen ZeitrÃ¤umen kam ein Hauch von Kabarett auf.

    Ironisches, Bissig-Witziges wie ihr Gedicht Ã¼ber â€œBrilon-Waldâ€ lieÃŸen die Augen der ZuhÃ¶rer blitzen. Manchmal schien das Publikum etwas Ã¼berfordert zu sein, wenn mit â€œSei Schwarzâ€ und â€œSie werden kommen â€“ und ich gehe jetztâ€ die Zeichen eines dystopischen Zukunftsbildes an die Wand gemalt wurden. Das aber macht den Reiz bei Tanja Krienen aus: Der Leser und ZuhÃ¶rer ist gefordert. Wer das nicht bewÃ¤ltigt, der kann sich ja von Volker Pispers Rumpelrhetorik beschallen lassen.

    Tanja Krienen nÃ¶tigt uns, RICHTIG zu zu hÃ¶ren. Und so hat sich dieser Abend wirklich gelohnt. Auch die Anfahrt Ã¼ber fast 100 km.

Tanja Krienen Lesung Hagen

Foto von der Lesung (c) Tanja Krienen

Darf man mehr erwarten? Nein? Doch: Sowohl von Tanja Krienen, die sich durchbeiÃŸt und uns alle weiter zwingen sollte richtig zu lesen und hin-zu-hÃ¶ren, als auch von den Veranstaltern, die nur noch seichte, politisch korrekte BrÃ¼he ihre Leser zum SchlÃ¼rfen anbieten.

FÃ¼r mein Teil reicht es aber, etwa 400 Kilometer entfernt, laut zu klatschen und sich mit der streitbaren Autorin zu freuen. Und ehrlich? Ganz leise klatsche ich dabei, denn wir wissen, das auch der leiseste FlÃ¼gelschlag eines Schmetterlings die Umgebung, die Natur verÃ¤ndern kann, bis hin zum tÃ¶nenden Grollen der alten Gipfel wÃ¤hrend des Einsturzes. Und nicht geheim wÃ¼nsche ich mir: weiter so!

Denn Tanja Krienen stand und las nicht fÃ¼r sich an diesem Abend. Sondern fÃ¼r tausende kritische Autoren und KÃ¼nstler in unserer Zeit. Eben fÃ¼r jene, ohne StaatsauftrÃ¤ge aber mit reinem Gewissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hagen Ernst hatte das auf dem PA-Account und als HE sehr schÃ¶n gesagt - &#8220;Endlich vermeldete Krienen auf ihrer Facebook-Seite, eine weitere Lesung sei geplant. Ich wÃ¼nschte ihr GlÃ¼ck und hatte, wenn ich ehrlich zurÃ¼ckblicke, BefÃ¼rchtungen. Die nÃ¤chste Absage? Daran kÃ¶nnte, die nach aussen hin stark erscheinende Krienen, zerbrechen. Selbst Thor oder Odysseus wÃ¤re dies nicht zu verdenken.&#8221; </p>
<p>Erfolg fÃ¼r Romowe â€“ Autorin</p>
<p>Ja, sie ist umstritten. Und persÃ¶nlich hoffe ich, dass sie es bleibt. WÃ¤re sie es nicht, wÃ¤re sie nicht sie; aber der Verlag kÃ¶nnte tausende BÃ¼cher mehr von ihr verkaufen. Doch Sinnlos- und WeichspÃ¼lbÃ¼cher gibt es genug.</p>
<p>Ein Einwand von Hagen Ernst</p>
<p>Die Rede ist von Tanja Krienen. Stolz war ich, als einer der Romowe-VerlagsgrÃ¼nder, als sie zustimmte, ihr aktuelles Werk â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ, Ã¼ber Romowe verlegen zu lassen. Und noch mehr schwellte sich meine Brust, als ihr Buch in der Jungen Freiheit rezensiert wurde.</p>
<p>Und ich freute mich, als man verlautbarte, sie kÃ¶nne auf eine kleine Lesetour gehen. Doch was wÃ¤re die Freude ohne Hindernisse?</p>
<p>Und so gab es Blindschleichen die, sich kulturell auf festen Boden bewegend, Kultur nicht als das verstehen was sie ist: streitbar, bÃ¶se, aufrÃ¼ttelnd, unartig! Und so kam, was kommen musste. Und so kam, was ich nicht fÃ¼r mÃ¶glich hielt. Krienen wurde â€žvertagtâ€œ, ausgeladen. Eben weil Kultur heute keine Kultur mehr ist, sondern sich der Gleichstellung bedient. Gerade und bewusst auch bei BÃ¼chern, besonders bei politischen. Dabei, davon ist auszugehen, haben die Absager â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ nicht gelesen â€“ oder, noch schlimmer, nicht verstanden. Immerhin ist es ein vielseitiges Buch. Nicht nur wegen den 376 Seiten. Es sind â€žTexte aus 4 Jahrzehntenâ€œ. Mal links, mal rechts, mal menschlich, mal besonnen, mal verbal ausfallend. Eben kein Buch fÃ¼r einen WohlfÃ¼hlabend.</p>
<p>Endlich vermeldete Krienen auf ihrer Facebook-Seite, eine weitere Lesung sei geplant. Ich wÃ¼nschte ihr GlÃ¼ck und hatte, wenn ich ehrlich zurÃ¼ckblicke, BefÃ¼rchtungen. Die nÃ¤chste Absage? Daran kÃ¶nnte, die nach aussen hin stark erscheinende Krienen, zerbrechen. Selbst Thor oder Odysseus wÃ¤re dies nicht zu verdenken.</p>
<p>Doch der Abend kam und wurde erfolgreich.</p>
<p>Der Politiker Reinhard Rupsch schreibt:</p>
<p>    Im Kreise von zwei Dutzend aufmerksam ZuhÃ¶renden, erlebten wir in Hagen eine Lesung von Tanja Krienen, die einen groÃŸen Bogen von der ersten Wahlkampf-Veranstaltung der SPD Ã¼ber das aufgeregte Drumherum des 11. Septembers 2001 bis hin zur political correct verstimmten Gegenwart schlug. Eingeleitet und begleitet durch Musik aus diesen ZeitrÃ¤umen kam ein Hauch von Kabarett auf.</p>
<p>    Ironisches, Bissig-Witziges wie ihr Gedicht Ã¼ber â€œBrilon-Waldâ€ lieÃŸen die Augen der ZuhÃ¶rer blitzen. Manchmal schien das Publikum etwas Ã¼berfordert zu sein, wenn mit â€œSei Schwarzâ€ und â€œSie werden kommen â€“ und ich gehe jetztâ€ die Zeichen eines dystopischen Zukunftsbildes an die Wand gemalt wurden. Das aber macht den Reiz bei Tanja Krienen aus: Der Leser und ZuhÃ¶rer ist gefordert. Wer das nicht bewÃ¤ltigt, der kann sich ja von Volker Pispers Rumpelrhetorik beschallen lassen.</p>
<p>    Tanja Krienen nÃ¶tigt uns, RICHTIG zu zu hÃ¶ren. Und so hat sich dieser Abend wirklich gelohnt. Auch die Anfahrt Ã¼ber fast 100 km.</p>
<p>Tanja Krienen Lesung Hagen</p>
<p>Foto von der Lesung (c) Tanja Krienen</p>
<p>Darf man mehr erwarten? Nein? Doch: Sowohl von Tanja Krienen, die sich durchbeiÃŸt und uns alle weiter zwingen sollte richtig zu lesen und hin-zu-hÃ¶ren, als auch von den Veranstaltern, die nur noch seichte, politisch korrekte BrÃ¼he ihre Leser zum SchlÃ¼rfen anbieten.</p>
<p>FÃ¼r mein Teil reicht es aber, etwa 400 Kilometer entfernt, laut zu klatschen und sich mit der streitbaren Autorin zu freuen. Und ehrlich? Ganz leise klatsche ich dabei, denn wir wissen, das auch der leiseste FlÃ¼gelschlag eines Schmetterlings die Umgebung, die Natur verÃ¤ndern kann, bis hin zum tÃ¶nenden Grollen der alten Gipfel wÃ¤hrend des Einsturzes. Und nicht geheim wÃ¼nsche ich mir: weiter so!</p>
<p>Denn Tanja Krienen stand und las nicht fÃ¼r sich an diesem Abend. Sondern fÃ¼r tausende kritische Autoren und KÃ¼nstler in unserer Zeit. Eben fÃ¼r jene, ohne StaatsauftrÃ¤ge aber mit reinem Gewissen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-299056</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 06:22:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-299056</guid>
		<description>Fackeln in Westfalen! â€“ eine Lesung mit Tanja Krienen
 
"Autorenlesung? Da hÃ¶rt man Texte, die du schon kennst, in einer Auswahl, die man so nicht getroffen hÃ¤tte und ist nur Staffage fÃ¼r das Ego des Autors. Da mÃ¼ÃŸte man Geld dafÃ¼r bekommen, dass man dorhin fÃ¤hrt!" riet mir ein Freund. Nein, es war ganz anders.

Im Kreise von zwei Dutzend aufmerksam ZuhÃ¶render, erlebten wir in Hagen eine Lesung von Tanja Krienen, die einen groÃŸen Bogen von der ersten Wahlkampf-Veranstaltung der SPD Ã¼ber das aufgeregte Drumherum des 11. Septembers 2001 bis hin zur political correct verstimmten Gegenwart schlug. Eingeleitet und begleitet durch Musik aus diesen ZeitrÃ¤umen kam ein Hauch von Kabarett auf.

Ironisches, Bissig-Witziges wie ihr Gedicht Ã¼ber "Brilon-Wald" lieÃŸen die Augen der ZuhÃ¶rer blitzen. Manchmal schien das Publikum etwas Ã¼berfordert zu sein, wenn mit "Sei Schwarz" und "Sie werden kommen - und ich gehe jetzt" die Zeichen eines dystrophischen Zukunftsbildes an die Wand gemalt wurden. Das aber macht den Reiz bei Tanja Krienen aus: Der Leser und ZuhÃ¶rer ist gefordert. Wer das nicht bewÃ¤ltigt, der kann sich ja von Volker Pispers Rumpelrhetorik beschallen lassen.

Tanja Krienen nÃ¶tigt uns, RICHTIG zu zu hÃ¶ren. Und so hat sich dieser Abend wirklich gelohnt. Auch die Anfahrt Ã¼ber fast 100 km. Und - ehrlich - ich hÃ¤tte sogar Eintritt dafÃ¼r bezahlt! 

Reinhard "Hardy" Rupsch, MÃ¼nster

Hardy Rupsch Ja, diese Bilder... - ich werde mir endlich eine bessere
Kamera kaufen... â€žwinkâ€œ-Emoticon
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 1 Â· 2 Std. Â· Bearbeitet
Joerg Kruse
Joerg Kruse GlÃ¼ckwunsch, Tanja! ðŸ»!
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 2 Â· 2 Std.
Dietrich Kantel
Dietrich Kantel Es war ein schÃ¶ner Abend. Danke Tanja. Jetzt haben wir uns endlich auch "in echt" getroffen. Da hat sich die Anreise aus Bonn doppelt gelohnt. "Bereichernd" sagten meine mitgekommenen Freunde als zusammenfassendes Urteil. Vor allem gefiel ihnen die VoraugenfÃ¼hrung der uns bedrÃ¼ckenden Denk- und Sprechverbote des Mainstreams. Wir hatten viel Diskussionsstoff fÃ¼r den verbleibenden Abend (bis 3 Uhr morgens) â€žwinkâ€œ-Emoticon
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 2 Â· 2 Std.
Tanja Krienen
Tanja Krienen Die Kritiken waren positiv, ich war mit mir Ã¼berhaupt nicht zufrieden, was auch daran lag, dass ich etwas angespannt war, da ich viele Leute nicht kannte und genau so viele lange nicht sah oder weil ich nicht wusste, wie das alles bei einem doch sehr gemischten Publikum ankommen wÃ¼rde. Auch die dauernden "SÃ¤uberungswellen" gehen an mir nicht spurlos vorÃ¼ber. Ich bin letztlich doch sehr "empfindlich". Da aber auch viele der "neutralen" ZuhÃ¶rer "mitgingen", war es doch bezÃ¼glich der Kernaussagen ein guter Erfolg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fackeln in Westfalen! â€“ eine Lesung mit Tanja Krienen</p>
<p>&#8220;Autorenlesung? Da hÃ¶rt man Texte, die du schon kennst, in einer Auswahl, die man so nicht getroffen hÃ¤tte und ist nur Staffage fÃ¼r das Ego des Autors. Da mÃ¼ÃŸte man Geld dafÃ¼r bekommen, dass man dorhin fÃ¤hrt!&#8221; riet mir ein Freund. Nein, es war ganz anders.</p>
<p>Im Kreise von zwei Dutzend aufmerksam ZuhÃ¶render, erlebten wir in Hagen eine Lesung von Tanja Krienen, die einen groÃŸen Bogen von der ersten Wahlkampf-Veranstaltung der SPD Ã¼ber das aufgeregte Drumherum des 11. Septembers 2001 bis hin zur political correct verstimmten Gegenwart schlug. Eingeleitet und begleitet durch Musik aus diesen ZeitrÃ¤umen kam ein Hauch von Kabarett auf.</p>
<p>Ironisches, Bissig-Witziges wie ihr Gedicht Ã¼ber &#8220;Brilon-Wald&#8221; lieÃŸen die Augen der ZuhÃ¶rer blitzen. Manchmal schien das Publikum etwas Ã¼berfordert zu sein, wenn mit &#8220;Sei Schwarz&#8221; und &#8220;Sie werden kommen - und ich gehe jetzt&#8221; die Zeichen eines dystrophischen Zukunftsbildes an die Wand gemalt wurden. Das aber macht den Reiz bei Tanja Krienen aus: Der Leser und ZuhÃ¶rer ist gefordert. Wer das nicht bewÃ¤ltigt, der kann sich ja von Volker Pispers Rumpelrhetorik beschallen lassen.</p>
<p>Tanja Krienen nÃ¶tigt uns, RICHTIG zu zu hÃ¶ren. Und so hat sich dieser Abend wirklich gelohnt. Auch die Anfahrt Ã¼ber fast 100 km. Und - ehrlich - ich hÃ¤tte sogar Eintritt dafÃ¼r bezahlt! </p>
<p>Reinhard &#8220;Hardy&#8221; Rupsch, MÃ¼nster</p>
<p>Hardy Rupsch Ja, diese Bilder&#8230; - ich werde mir endlich eine bessere<br />
Kamera kaufen&#8230; â€žwinkâ€œ-Emoticon<br />
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 1 Â· 2 Std. Â· Bearbeitet<br />
Joerg Kruse<br />
Joerg Kruse GlÃ¼ckwunsch, Tanja! ðŸ»!<br />
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 2 Â· 2 Std.<br />
Dietrich Kantel<br />
Dietrich Kantel Es war ein schÃ¶ner Abend. Danke Tanja. Jetzt haben wir uns endlich auch &#8220;in echt&#8221; getroffen. Da hat sich die Anreise aus Bonn doppelt gelohnt. &#8220;Bereichernd&#8221; sagten meine mitgekommenen Freunde als zusammenfassendes Urteil. Vor allem gefiel ihnen die VoraugenfÃ¼hrung der uns bedrÃ¼ckenden Denk- und Sprechverbote des Mainstreams. Wir hatten viel Diskussionsstoff fÃ¼r den verbleibenden Abend (bis 3 Uhr morgens) â€žwinkâ€œ-Emoticon<br />
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 2 Â· 2 Std.<br />
Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Die Kritiken waren positiv, ich war mit mir Ã¼berhaupt nicht zufrieden, was auch daran lag, dass ich etwas angespannt war, da ich viele Leute nicht kannte und genau so viele lange nicht sah oder weil ich nicht wusste, wie das alles bei einem doch sehr gemischten Publikum ankommen wÃ¼rde. Auch die dauernden &#8220;SÃ¤uberungswellen&#8221; gehen an mir nicht spurlos vorÃ¼ber. Ich bin letztlich doch sehr &#8220;empfindlich&#8221;. Da aber auch viele der &#8220;neutralen&#8221; ZuhÃ¶rer &#8220;mitgingen&#8221;, war es doch bezÃ¼glich der Kernaussagen ein guter Erfolg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-298046</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 13:42:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-298046</guid>
		<description>Tanja Krienen liest: â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ

Hagen. (as) Sie entzÃ¼ndet â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ. Jedenfalls literarisch. So hat die gebÃ¼rtige Hagenerin Tanja Krienen ihr neues Buch genannt. Sie wird es am Samstag, 2. April, um 19.30 Uhr in ihrer Heimatstadt vorstellen. Genauer: Sie bittet zur Lesung

FÃ¼r Toleranz, gegen Borniertheit

Schreiben war immer eine Leidenschaft von Tanja Krienen. Schon damals am KÃ¤the-Kollwitz-Berufskolleg hat sie fÃ¼r die SchÃ¼lerzeitung geschrieben. Und sie war immer ein politischer Mensch. Sie erinnert sich an ihre Kinderzeit, als ihre GroÃŸeltern sie zu einer politischen Kundgebung von Willy Brandt mitgenommen hatten. â€žMein urpolitisches Erlebnisâ€œ, sagt Tanja Krienen. In jungen Jahren provozierte die gebÃ¼rtige Hagenerin als Punk. Sie engagierte sich fÃ¼r die DKP . Doch bei einem Aufenthalt in der DDR erlebte sie die Kluft zwischen kommunistischer, beziehungsweise sozialistischer Theorie und RealitÃ¤t. Sie trat aus der Partei aus. Politisch aktiv blieb sie. Sie liebÃ¤ugelte mit der PDS, wurde jedoch von alten ostdeutschen Kadern abgeschreckt. Sie gehÃ¶rte zu den ersten Mitgliedern der AfD. Doch auch hier fand sie keine politische Heimat. Sie forderte Toleranz, erlebte hingegen Borniertheit.

Ihre â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ sind ein RÃ¼ckblick auf Deutschland und die deutsche Geschichte der vergangenen vier Jahrzehnte. Tanja Krienen liest eigene Gedichte, Aphorismen, Essays und journalistische Artikel, die sie einst und jetzt fÃ¼r â€žtazâ€œ, Spiegel, Huffington Post, Rheinischer Zeitung oder Costa-Blanca-Zeitung geschrieben hat. Sie hat BÃ¼cher Ã¼ber Wolf Biermann und Georg Kreisler erÃ¶ffentlicht - und die Ã–kosatire â€ž2022 â€“ SchÃ¶nes GrÃ¼n, die nicht Ã¼berleben wollenâ€œ.

RÃ¼ckkehr nach Hagen

Tanja Krienen lebte in Dortmund, Spanien, Waldeck und nun in Soest. Die Lesung am Samstag, 2. April ist zugleich eine Heimkehr. Es ist der erste Ã¶ffentliche Auftritt von Tanja Krienen in ihrer Heimatstadt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tanja Krienen liest: â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ</p>
<p>Hagen. (as) Sie entzÃ¼ndet â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ. Jedenfalls literarisch. So hat die gebÃ¼rtige Hagenerin Tanja Krienen ihr neues Buch genannt. Sie wird es am Samstag, 2. April, um 19.30 Uhr in ihrer Heimatstadt vorstellen. Genauer: Sie bittet zur Lesung</p>
<p>FÃ¼r Toleranz, gegen Borniertheit</p>
<p>Schreiben war immer eine Leidenschaft von Tanja Krienen. Schon damals am KÃ¤the-Kollwitz-Berufskolleg hat sie fÃ¼r die SchÃ¼lerzeitung geschrieben. Und sie war immer ein politischer Mensch. Sie erinnert sich an ihre Kinderzeit, als ihre GroÃŸeltern sie zu einer politischen Kundgebung von Willy Brandt mitgenommen hatten. â€žMein urpolitisches Erlebnisâ€œ, sagt Tanja Krienen. In jungen Jahren provozierte die gebÃ¼rtige Hagenerin als Punk. Sie engagierte sich fÃ¼r die DKP . Doch bei einem Aufenthalt in der DDR erlebte sie die Kluft zwischen kommunistischer, beziehungsweise sozialistischer Theorie und RealitÃ¤t. Sie trat aus der Partei aus. Politisch aktiv blieb sie. Sie liebÃ¤ugelte mit der PDS, wurde jedoch von alten ostdeutschen Kadern abgeschreckt. Sie gehÃ¶rte zu den ersten Mitgliedern der AfD. Doch auch hier fand sie keine politische Heimat. Sie forderte Toleranz, erlebte hingegen Borniertheit.</p>
<p>Ihre â€žFackeln in der DÃ¤mmerungâ€œ sind ein RÃ¼ckblick auf Deutschland und die deutsche Geschichte der vergangenen vier Jahrzehnte. Tanja Krienen liest eigene Gedichte, Aphorismen, Essays und journalistische Artikel, die sie einst und jetzt fÃ¼r â€žtazâ€œ, Spiegel, Huffington Post, Rheinischer Zeitung oder Costa-Blanca-Zeitung geschrieben hat. Sie hat BÃ¼cher Ã¼ber Wolf Biermann und Georg Kreisler erÃ¶ffentlicht - und die Ã–kosatire â€ž2022 â€“ SchÃ¶nes GrÃ¼n, die nicht Ã¼berleben wollenâ€œ.</p>
<p>RÃ¼ckkehr nach Hagen</p>
<p>Tanja Krienen lebte in Dortmund, Spanien, Waldeck und nun in Soest. Die Lesung am Samstag, 2. April ist zugleich eine Heimkehr. Es ist der erste Ã¶ffentliche Auftritt von Tanja Krienen in ihrer Heimatstadt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-295876</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2016 12:28:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/11/05/2081.html#comment-295876</guid>
		<description>Lesung im Ruhrgebiet, am 2. 4. 2016, 19.30 Uhr! Comeback - ein Gastspiel in meiner Heimatstadt Hagen. Ich lese aus meinem Buch "Fackeln in der DÃ¤mmerung". Alle weiteren Infos kann man bei mir erfragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lesung im Ruhrgebiet, am 2. 4. 2016, 19.30 Uhr! Comeback - ein Gastspiel in meiner Heimatstadt Hagen. Ich lese aus meinem Buch &#8220;Fackeln in der DÃ¤mmerung&#8221;. Alle weiteren Infos kann man bei mir erfragen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
