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	<title>Kommentare zu: Fritz J. Raddatz</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/02/27/2056.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 09:37:51 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/02/27/2056.html#comment-3499864</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 02:27:29 +0000</pubDate>
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		<description>https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/die-zeitschrift-weltb%C3%BChne-bissig-und-bar-jeder-bedeutung/ar-AA1G0v3L?ocid=msedgntp&#038;pc=U531&#038;cvid=4cb5027bd927404eabf87b1c02af443f&#038;ei=20</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/die-zeitschrift-weltb%C3%BChne-bissig-und-bar-jeder-bedeutung/ar-AA1G0v3L?ocid=msedgntp&#038;pc=U531&#038;cvid=4cb5027bd927404eabf87b1c02af443f&#038;ei=20" rel="nofollow">https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/die-zeitschrift-weltb%C3%BChne-bissig-und-bar-jeder-bedeutung/ar-AA1G0v3L?ocid=msedgntp&#038;pc=U531&#038;cvid=4cb5027bd927404eabf87b1c02af443f&#038;ei=20</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/02/27/2056.html#comment-258908</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2015 11:38:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2015/02/27/2056.html#comment-258908</guid>
		<description>MÃ¤rchen

Es war einmal eine Kanzlerin, die Ã¼ber ein unermeÃŸlich groÃŸes, reiches und schÃ¶nes Land herrschte. Und sie besaÃŸ wie jede andere Herrscherin auch eine Schatzkammer, in der inmitten all der glÃ¤nzenden und glitzernden Juwelen auch eine FlÃ¶te lag. Das war aber ein ganz merkwÃ¼rdiges Instrument. Wenn man nÃ¤mlich durch eins der vier LÃ¶cher in die FlÃ¶te hinein sah â€“ o! was gab es da alles zu sehen! Da war eine Landschaft darin, klein, aber voll Leben: Eine herrliche Landschaft mit Wolken und Seen. Feine Damen renkten die HÃ¤lse ins Schaufenster und eine BÃ¤uerin trug einen Armvoll Blumen. Auch geschÃ¤ftige HÃ¤ndler und gute Arbeiter waren darin zu sehen â€“ kurz, die ganze moderne Richtung war in der FlÃ¶te. Und was machte die Kanzlerin damit? Sie pfiff drauf.

Tucholskys "MÃ¤rchen" aus dem Jahre 1907, nur leicht abgewandelt

http://www.montraykreyol.org/article/warum-sind-intelligente-menschen-haufig-sozial-isoliert

Prima - http://www.zeit.de/2017/53/einsamkeit-freundschaft-leben-romantisierung

http://www.mumag.de/gedichte/tuc_k02.html

Johannes R. Becher, keineswegs in einer ungeheizten Zweizimmerwohnung hausend, sondern in einer schwer bewachten Villa, MultifunktionÃ¤r mit Chauffeur, SekretÃ¤ren, Ostseedatscha und Westberliner Zweitwagen, mit dem er sich Morphium und Strichjungs aus der Frontstadt besorgt. https://www.zeit.de/1999/43/199943.brd_ddr-2_.xml Hanns Eislers Lebenskraft war nach diesem Tribunal gebrochen, sein sprichwÃ¶rtlicher Ã©lan vital aufs tiefste erschÃ¼ttert. Der 47-jÃ¤hrige MeisterschÃ¼ler Arnold SchÃ¶nbergs, Kommunist mit Ã¶sterreichischer StaatsangehÃ¶rigkeit, zog sich nach Wien zurÃ¼ck, wo seine Mutlosigkeit ihn daran hinderte, die Oper zu komponieren. Verzweiflungsvoll vertraute er seinem Tagebuch an: "ErlÃ¶schende Kraft. Die GrÃ¤ue des Alters. Freudlosigkeit an der Arbeit. Keine Perspektive. Erschlaffung aller FÃ¤higkeiten. GleichgÃ¼ltigkeit." Doch der geniale KÃ¼nstler konnte sich sein Leben und sein Werk nicht ohne die Bindung an den Sozialismus vorstellen. Zehn Jahre spÃ¤ter, 1963, sollte er zu Heiner MÃ¼ller, der sich wegen der kÃ¼nstlerischen HÃ¤resie seines StÃ¼ckes Die Umsiedlerin einem Ã¤hnlichen Prozess ausgesetzt sah, den Satz sagen: "Sei froh, in einem Staat zu leben, in dem man die Literatur so ernst nimmt." Jetzt, 1953, telegrafierte er, wenige Monate nach dem Tribunal, von Wien nach Berlin: "Wien, am 30. Oktober 1953. (...) Ich kann mir meinen Platz als KÃ¼nstler nur in dem Teil Deutschlands vorstellen, wo die Grundlagen fÃ¼r den Sozialismus aufgebaut werden." Im Februar 1954 kehrte Hanns Eisler nach Ostberlin zurÃ¼ck, wo er bis zu seinem Tode am 6. September 1962 lebte und arbeitete. 

https://www.n-tv.de/leben/Liebe_und_Familie/Mit-etwas-Glueck-bin-ich-bald-tot--article20947199.html?fbclid=IwAR3m3lDA7tzc5_r29RKVqLpMAackFlLcDozm5utpO6g248zr6hhGGmoPIPA

Extremer Hedonismus bringt weder GlÃ¼ckseligkeit noch Leidensfreiheit und die extreme Askese noch viel weniger. Und so begrÃ¼ndete er den Â«mittleren WegÂ», der auf Â«den vier edlen WahrheitenÂ» basiert:

    Alles Leben ist leidvoll. Oder umgangssprachlich gesagt: Der Mensch ist von Natur aus am Arsch. Es gibt keine LÃ¶sung. https://www.albertojosevarela.com/de/kann-man-gluecklich-sein-auch-wenn-das-leben-keinen-sinn-hat/

https://www.zeit.de/1991/45/die-selbstverstuemmelung-des-johannes-r-becher/komplettansicht

Augen in der GroÃŸstadt
Wenn du zur Arbeit gehst
am frÃ¼hen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
dann zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Vielleicht dein LebensglÃ¼ck...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend StraÃŸen;
du siehst auf deinem Gang,
die dich vergaÃŸen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hastâ€™s gefunden,
nur fÃ¼r Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurÃ¼ck...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du muÃŸt auf deinem Gang
durch StÃ¤dte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Es sieht hinÃ¼ber
und zieht vorÃ¼ber...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Von der groÃŸen Menschheit ein StÃ¼ck!
Vorbei, verweht, nie wieder.

Masken in der GroÃŸstadt

Wenn du zur Arbeit gehst
am frÃ¼hen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
dann zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
die verhassten
Gesichtsmasken
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider - mehr nicht!
Was war das? Vielleicht dein LebensglÃ¼ck...
vorbei, verweht, nie wieder.

Du gehst dein Leben lang
auf tausend StraÃŸen;
du siehst auf deinem Gang,
die dich vergaÃŸen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hastâ€™s gefunden,
nur fÃ¼r Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider - mehr nicht!
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurÃ¼ck...
vorbei, verweht, nie wieder.

Du muÃŸt auf deinem Gang
durch StÃ¤dte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Es sieht hinÃ¼ber
und zieht vorÃ¼ber...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider - mehr nicht!
Was war das? Von der groÃŸen Menschheit ein StÃ¼ck!
Vorbei, verweht, nie wieder.

Der schwule Feuilletonist und Dandy Fritz J. Raddatz, was verdanken wir seiner kÃ¶stlichen, stets schwerst verklatschten Schreibe! Ãœber eine Begegnung mit dem Stern-GrÃ¼nder Henri Nannen in dessen (von Raddatz gering geschÃ¤tzten) Kunstmuseum in Emden: â€žDer alternde Elefant mit HÃ¶rrohr und nassgekÃ¤mmtem Weisshaar â€¦ vor lauter schwitzender SelbstgefÃ¤lligkeit und Sich-in-Szene-setzen kam er natÃ¼rlich nicht dazu, auch nur das eine Wort â€šdankeâ€˜ zu sagen â€¦ KleinbÃ¼rger mit groÃŸem Portemonnaie â€¦â€œ
Raddatz Ã¼ber Grass und dessen Israel-Agitpropgedicht â€žWas gesagt werden mussâ€œ: â€žEr kommt mir vor wie die alternden Schwulen in den Parks, die an sich herumfummeln, ihn kaum oder nicht oder knapp hochkriegen â€“ und dann kommt ein widerliches TrÃ¶pfâ€™chen.â€œ
Der ewige SpÃ¶tter â€žEffjottâ€œ war es auch, der in seiner 1975 erschienenen Karl Marx-Biografie genÃ¼sslich ausbreitete, wie die Herren Marx und Engels Ã¼ber politische Konkurrenten herzogen. Marx: â€žDer jÃ¼dische Nigger Lasalle â€¦ dabei das wÃ¼ste Fressen und die geile Brunst dieses Idealistenâ€¦ es ist mir jetzt vÃ¶llig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammtâ€¦â€œ
Engels Ã¼ber Forderungen, das HomosexualitÃ¤tsverbot zu liberalisieren: â€žEs ist nur ein GlÃ¼ck, dass wir persÃ¶nlich zu alt sind, um noch beim Sieg dieser Partei fÃ¼rchten mÃ¼ssten, den Siegern kÃ¶rperlich Tribut zahlen zu mÃ¼ssen.â€œ https://www.achgut.com/artikel/rettet_den_hass

https://www.textlog.de/tucholsky-wir-negativen.html#:~:text=Wir%20wollen%20k%C3%A4mpfen%20mit%20Ha%C3%9F%20aus%20Liebe.&#038;text=Wir%20k%C3%A4mpfen%20allerdings%20mit%20Ha%C3%9F,Negativ%3F</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>MÃ¤rchen</p>
<p>Es war einmal eine Kanzlerin, die Ã¼ber ein unermeÃŸlich groÃŸes, reiches und schÃ¶nes Land herrschte. Und sie besaÃŸ wie jede andere Herrscherin auch eine Schatzkammer, in der inmitten all der glÃ¤nzenden und glitzernden Juwelen auch eine FlÃ¶te lag. Das war aber ein ganz merkwÃ¼rdiges Instrument. Wenn man nÃ¤mlich durch eins der vier LÃ¶cher in die FlÃ¶te hinein sah â€“ o! was gab es da alles zu sehen! Da war eine Landschaft darin, klein, aber voll Leben: Eine herrliche Landschaft mit Wolken und Seen. Feine Damen renkten die HÃ¤lse ins Schaufenster und eine BÃ¤uerin trug einen Armvoll Blumen. Auch geschÃ¤ftige HÃ¤ndler und gute Arbeiter waren darin zu sehen â€“ kurz, die ganze moderne Richtung war in der FlÃ¶te. Und was machte die Kanzlerin damit? Sie pfiff drauf.</p>
<p>Tucholskys &#8220;MÃ¤rchen&#8221; aus dem Jahre 1907, nur leicht abgewandelt</p>
<p><a href="http://www.montraykreyol.org/article/warum-sind-intelligente-menschen-haufig-sozial-isoliert" rel="nofollow">http://www.montraykreyol.org/article/warum-sind-intelligente-menschen-haufig-sozial-isoliert</a></p>
<p>Prima - <a href="http://www.zeit.de/2017/53/einsamkeit-freundschaft-leben-romantisierung" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2017/53/einsamkeit-freundschaft-leben-romantisierung</a></p>
<p><a href="http://www.mumag.de/gedichte/tuc_k02.html" rel="nofollow">http://www.mumag.de/gedichte/tuc_k02.html</a></p>
<p>Johannes R. Becher, keineswegs in einer ungeheizten Zweizimmerwohnung hausend, sondern in einer schwer bewachten Villa, MultifunktionÃ¤r mit Chauffeur, SekretÃ¤ren, Ostseedatscha und Westberliner Zweitwagen, mit dem er sich Morphium und Strichjungs aus der Frontstadt besorgt. <a href="https://www.zeit.de/1999/43/199943.brd_ddr-2_.xml" rel="nofollow">https://www.zeit.de/1999/43/199943.brd_ddr-2_.xml</a> Hanns Eislers Lebenskraft war nach diesem Tribunal gebrochen, sein sprichwÃ¶rtlicher Ã©lan vital aufs tiefste erschÃ¼ttert. Der 47-jÃ¤hrige MeisterschÃ¼ler Arnold SchÃ¶nbergs, Kommunist mit Ã¶sterreichischer StaatsangehÃ¶rigkeit, zog sich nach Wien zurÃ¼ck, wo seine Mutlosigkeit ihn daran hinderte, die Oper zu komponieren. Verzweiflungsvoll vertraute er seinem Tagebuch an: &#8220;ErlÃ¶schende Kraft. Die GrÃ¤ue des Alters. Freudlosigkeit an der Arbeit. Keine Perspektive. Erschlaffung aller FÃ¤higkeiten. GleichgÃ¼ltigkeit.&#8221; Doch der geniale KÃ¼nstler konnte sich sein Leben und sein Werk nicht ohne die Bindung an den Sozialismus vorstellen. Zehn Jahre spÃ¤ter, 1963, sollte er zu Heiner MÃ¼ller, der sich wegen der kÃ¼nstlerischen HÃ¤resie seines StÃ¼ckes Die Umsiedlerin einem Ã¤hnlichen Prozess ausgesetzt sah, den Satz sagen: &#8220;Sei froh, in einem Staat zu leben, in dem man die Literatur so ernst nimmt.&#8221; Jetzt, 1953, telegrafierte er, wenige Monate nach dem Tribunal, von Wien nach Berlin: &#8220;Wien, am 30. Oktober 1953. (&#8230;) Ich kann mir meinen Platz als KÃ¼nstler nur in dem Teil Deutschlands vorstellen, wo die Grundlagen fÃ¼r den Sozialismus aufgebaut werden.&#8221; Im Februar 1954 kehrte Hanns Eisler nach Ostberlin zurÃ¼ck, wo er bis zu seinem Tode am 6. September 1962 lebte und arbeitete. </p>
<p><a href="https://www.n-tv.de/leben/Liebe_und_Familie/Mit-etwas-Glueck-bin-ich-bald-tot--article20947199.html?fbclid=IwAR3m3lDA7tzc5_r29RKVqLpMAackFlLcDozm5utpO6g248zr6hhGGmoPIPA" rel="nofollow">https://www.n-tv.de/leben/Liebe_und_Familie/Mit-etwas-Glueck-bin-ich-bald-tot&#8211;article20947199.html?fbclid=IwAR3m3lDA7tzc5_r29RKVqLpMAackFlLcDozm5utpO6g248zr6hhGGmoPIPA</a></p>
<p>Extremer Hedonismus bringt weder GlÃ¼ckseligkeit noch Leidensfreiheit und die extreme Askese noch viel weniger. Und so begrÃ¼ndete er den Â«mittleren WegÂ», der auf Â«den vier edlen WahrheitenÂ» basiert:</p>
<p>    Alles Leben ist leidvoll. Oder umgangssprachlich gesagt: Der Mensch ist von Natur aus am Arsch. Es gibt keine LÃ¶sung. <a href="https://www.albertojosevarela.com/de/kann-man-gluecklich-sein-auch-wenn-das-leben-keinen-sinn-hat/" rel="nofollow">https://www.albertojosevarela.com/de/kann-man-gluecklich-sein-auch-wenn-das-leben-keinen-sinn-hat/</a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/1991/45/die-selbstverstuemmelung-des-johannes-r-becher/komplettansicht" rel="nofollow">https://www.zeit.de/1991/45/die-selbstverstuemmelung-des-johannes-r-becher/komplettansicht</a></p>
<p>Augen in der GroÃŸstadt<br />
Wenn du zur Arbeit gehst<br />
am frÃ¼hen Morgen,<br />
wenn du am Bahnhof stehst<br />
mit deinen Sorgen:<br />
dann zeigt die Stadt<br />
dir asphaltglatt<br />
im Menschentrichter<br />
Millionen Gesichter:<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider -<br />
Was war das? Vielleicht dein LebensglÃ¼ck&#8230;<br />
vorbei, verweht, nie wieder.<br />
Du gehst dein Leben lang<br />
auf tausend StraÃŸen;<br />
du siehst auf deinem Gang,<br />
die dich vergaÃŸen.<br />
Ein Auge winkt,<br />
die Seele klingt;<br />
du hastâ€™s gefunden,<br />
nur fÃ¼r Sekunden&#8230;<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider -<br />
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurÃ¼ck&#8230;<br />
vorbei, verweht, nie wieder.<br />
Du muÃŸt auf deinem Gang<br />
durch StÃ¤dte wandern;<br />
siehst einen Pulsschlag lang<br />
den fremden Andern.<br />
Es kann ein Feind sein,<br />
es kann ein Freund sein,<br />
es kann im Kampfe dein<br />
Genosse sein.<br />
Es sieht hinÃ¼ber<br />
und zieht vorÃ¼ber&#8230;<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider -<br />
Was war das? Von der groÃŸen Menschheit ein StÃ¼ck!<br />
Vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Masken in der GroÃŸstadt</p>
<p>Wenn du zur Arbeit gehst<br />
am frÃ¼hen Morgen,<br />
wenn du am Bahnhof stehst<br />
mit deinen Sorgen:<br />
dann zeigt die Stadt<br />
dir asphaltglatt<br />
die verhassten<br />
Gesichtsmasken<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider - mehr nicht!<br />
Was war das? Vielleicht dein LebensglÃ¼ck&#8230;<br />
vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Du gehst dein Leben lang<br />
auf tausend StraÃŸen;<br />
du siehst auf deinem Gang,<br />
die dich vergaÃŸen.<br />
Ein Auge winkt,<br />
die Seele klingt;<br />
du hastâ€™s gefunden,<br />
nur fÃ¼r Sekunden&#8230;<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider - mehr nicht!<br />
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurÃ¼ck&#8230;<br />
vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Du muÃŸt auf deinem Gang<br />
durch StÃ¤dte wandern;<br />
siehst einen Pulsschlag lang<br />
den fremden Andern.<br />
Es kann ein Feind sein,<br />
es kann ein Freund sein,<br />
es kann im Kampfe dein<br />
Genosse sein.<br />
Es sieht hinÃ¼ber<br />
und zieht vorÃ¼ber&#8230;<br />
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,<br />
die Braue, Pupillen, die Lider - mehr nicht!<br />
Was war das? Von der groÃŸen Menschheit ein StÃ¼ck!<br />
Vorbei, verweht, nie wieder.</p>
<p>Der schwule Feuilletonist und Dandy Fritz J. Raddatz, was verdanken wir seiner kÃ¶stlichen, stets schwerst verklatschten Schreibe! Ãœber eine Begegnung mit dem Stern-GrÃ¼nder Henri Nannen in dessen (von Raddatz gering geschÃ¤tzten) Kunstmuseum in Emden: â€žDer alternde Elefant mit HÃ¶rrohr und nassgekÃ¤mmtem Weisshaar â€¦ vor lauter schwitzender SelbstgefÃ¤lligkeit und Sich-in-Szene-setzen kam er natÃ¼rlich nicht dazu, auch nur das eine Wort â€šdankeâ€˜ zu sagen â€¦ KleinbÃ¼rger mit groÃŸem Portemonnaie â€¦â€œ<br />
Raddatz Ã¼ber Grass und dessen Israel-Agitpropgedicht â€žWas gesagt werden mussâ€œ: â€žEr kommt mir vor wie die alternden Schwulen in den Parks, die an sich herumfummeln, ihn kaum oder nicht oder knapp hochkriegen â€“ und dann kommt ein widerliches TrÃ¶pfâ€™chen.â€œ<br />
Der ewige SpÃ¶tter â€žEffjottâ€œ war es auch, der in seiner 1975 erschienenen Karl Marx-Biografie genÃ¼sslich ausbreitete, wie die Herren Marx und Engels Ã¼ber politische Konkurrenten herzogen. Marx: â€žDer jÃ¼dische Nigger Lasalle â€¦ dabei das wÃ¼ste Fressen und die geile Brunst dieses Idealistenâ€¦ es ist mir jetzt vÃ¶llig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammtâ€¦â€œ<br />
Engels Ã¼ber Forderungen, das HomosexualitÃ¤tsverbot zu liberalisieren: â€žEs ist nur ein GlÃ¼ck, dass wir persÃ¶nlich zu alt sind, um noch beim Sieg dieser Partei fÃ¼rchten mÃ¼ssten, den Siegern kÃ¶rperlich Tribut zahlen zu mÃ¼ssen.â€œ <a href="https://www.achgut.com/artikel/rettet_den_hass" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/rettet_den_hass</a></p>
<p><a href="https://www.textlog.de/tucholsky-wir-negativen.html#:~:text=Wir%20wollen%20k%C3%A4mpfen%20mit%20Ha%C3%9F%20aus%20Liebe.&#038;text=Wir%20k%C3%A4mpfen%20allerdings%20mit%20Ha%C3%9F,Negativ%3F" rel="nofollow">https://www.textlog.de/tucholsky-wir-negativen.html#:~:text=Wir%20wollen%20k%C3%A4mpfen%20mit%20Ha%C3%9F%20aus%20Liebe.&#038;text=Wir%20k%C3%A4mpfen%20allerdings%20mit%20Ha%C3%9F,Negativ%3F</a></p>
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