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	<title>Kommentare zu: Tanja Krienen-Interview mit Brennpunkt-Politik</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:29:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-173325</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:41:16 +0000</pubDate>
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		<description>DIE WELT - "Die Ausgrenzung von Minderheiten hat religiÃ¶se Wurzeln", glaubt auch Niggemann. "Das ist der strenge Calvinismus." Von Fundamentalchristen wie Lucke, von Storch oder Petry werde die individualistische Moderne, die Emanzipation von Frauen und Gleichgeschlechtlichen mitsamt sexueller Selbstbestimmung und Traditionsverlust als eine Art Bedrohung empfunden. 6.3. 2014</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DIE WELT - &#8220;Die Ausgrenzung von Minderheiten hat religiÃ¶se Wurzeln&#8221;, glaubt auch Niggemann. &#8220;Das ist der strenge Calvinismus.&#8221; Von Fundamentalchristen wie Lucke, von Storch oder Petry werde die individualistische Moderne, die Emanzipation von Frauen und Gleichgeschlechtlichen mitsamt sexueller Selbstbestimmung und Traditionsverlust als eine Art Bedrohung empfunden. 6.3. 2014</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-156796</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 07:09:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-156796</guid>
		<description>Bruchpiloten der AfD

Aus der Hauptseite des â€žSoester Anzeigerâ€œ im Artikel Ã¼ber den Sieg der CDU: "Die Alternative fÃ¼r Deutschland, die im Kreis Soest personelle Querelen in der Ã–ffentlichkeit ausgetragen hat, schaffte 3,4%, liegt aber damit hinter dem Bundesergebnis." Und im Innenteil-Kommentar: "Die AfD, die in Soest mehr Personalquerelen denn griffiger Politik auffiel, lieÃŸen sie (die WÃ¤hler) mit 3,4% rechts liegen." Selten kann man den eigenen, unermÃ¼dlichen Einsatz und die Wirkung der politischen Arbeit, so direkt ablesen, wie am gestrigen Tag, da jede verhinderte Stimme wichtig war. Meine Behauptung, die Partei habe allein durch die Nichtnominierung und Verhinderung misstrauisch beÃ¤ugten Kandidaten den Wahlerfolg ihrer Ein-Mann-Show bereits im Vorfeld verspielt, zeigte sich als 100% zutreffend, wie auch mein zwischenzeitlicher Hinweis, der Antritt der Freien WÃ¤hler (1,0%) wÃ¼rde einen Erfolg unmÃ¶glich machen. Nur durch den Ãœberlauf von kommunistischen WÃ¤hlern aus dem Osten, konnte die Partei Ã¼berhaupt in die NÃ¤he der 5% geraten. Dies unterstreicht auch meine Behauptung, die AfD sei eine Querfrontpartei des Ressentiments. In den wirklich bÃ¼rgerlichen Lebensbereichen des Westens ist sie nicht Ã¼ber den Status einer echten Splitterpartei hinausgekommen. Verlierer ist auch ein publizistisches Milieu, das sind in erschreckender Ergebenheit und analytischer SchwÃ¤che, einer Partei das Wort redete, die im Spektrum zwischen Linkspartei und FDP angesiedelt ist und das sich nicht scheute bisherige kritische Leser auszugrenzen oder zu verleumden. Infolgedessen kam es zur Abwahl der bÃ¼rgerlichen Regierung (die AfD hat sich letztlich nur zu diesem Zweck als Merkel-Hasserin gegrÃ¼ndet), entsorgte damit die FDP als letztes Korrektiv und macht theoretisch Rot-Rot-GrÃ¼n mÃ¶glich, das nur verhindert wird, weil letzte Schamhaftigkeiten noch nicht Ã¼berwunden werden. Mehr kontraproduktives Handeln eines Milieus, das von sich behauptet konservativ zu sein, in Wirklichkeit jedoch in einer Ã¼blen Weise wirklich reaktionÃ¤r ist bis hin zur bodenlosen Dummheit, war selten. Auch einzelne Figuren, die unter dem Deckmantel einer LiberalitÃ¤t in Wirklichkeit immer wieder ihre rein anarchistischen und zersetzenden Ideologien auslebten, sorgten nicht nur fÃ¼r eine Diskreditierung eines tendenziell erfolgreichen Ansatzes, sie zeigten auch menschliche AbgrÃ¼nde und charakterliche Defizite auf. Eine Ã¼beraus aggressive und sektengleiche Partei-Kameradschaft verstellte den Blick auf realistische VorgÃ¤nge vollends und venebelte die ZurechnungsfÃ¤higkeit auf allen Ebenen. Wie unter Drogen stehend, sah man sich  - obwohl keine Frage schlÃ¼ssig beantwortend â€“ auf dem Weg zum zweistelligen Erfolg. Eine grÃ¶ÃŸere Bruchlandung gab es selten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bruchpiloten der AfD</p>
<p>Aus der Hauptseite des â€žSoester Anzeigerâ€œ im Artikel Ã¼ber den Sieg der CDU: &#8220;Die Alternative fÃ¼r Deutschland, die im Kreis Soest personelle Querelen in der Ã–ffentlichkeit ausgetragen hat, schaffte 3,4%, liegt aber damit hinter dem Bundesergebnis.&#8221; Und im Innenteil-Kommentar: &#8220;Die AfD, die in Soest mehr Personalquerelen denn griffiger Politik auffiel, lieÃŸen sie (die WÃ¤hler) mit 3,4% rechts liegen.&#8221; Selten kann man den eigenen, unermÃ¼dlichen Einsatz und die Wirkung der politischen Arbeit, so direkt ablesen, wie am gestrigen Tag, da jede verhinderte Stimme wichtig war. Meine Behauptung, die Partei habe allein durch die Nichtnominierung und Verhinderung misstrauisch beÃ¤ugten Kandidaten den Wahlerfolg ihrer Ein-Mann-Show bereits im Vorfeld verspielt, zeigte sich als 100% zutreffend, wie auch mein zwischenzeitlicher Hinweis, der Antritt der Freien WÃ¤hler (1,0%) wÃ¼rde einen Erfolg unmÃ¶glich machen. Nur durch den Ãœberlauf von kommunistischen WÃ¤hlern aus dem Osten, konnte die Partei Ã¼berhaupt in die NÃ¤he der 5% geraten. Dies unterstreicht auch meine Behauptung, die AfD sei eine Querfrontpartei des Ressentiments. In den wirklich bÃ¼rgerlichen Lebensbereichen des Westens ist sie nicht Ã¼ber den Status einer echten Splitterpartei hinausgekommen. Verlierer ist auch ein publizistisches Milieu, das sind in erschreckender Ergebenheit und analytischer SchwÃ¤che, einer Partei das Wort redete, die im Spektrum zwischen Linkspartei und FDP angesiedelt ist und das sich nicht scheute bisherige kritische Leser auszugrenzen oder zu verleumden. Infolgedessen kam es zur Abwahl der bÃ¼rgerlichen Regierung (die AfD hat sich letztlich nur zu diesem Zweck als Merkel-Hasserin gegrÃ¼ndet), entsorgte damit die FDP als letztes Korrektiv und macht theoretisch Rot-Rot-GrÃ¼n mÃ¶glich, das nur verhindert wird, weil letzte Schamhaftigkeiten noch nicht Ã¼berwunden werden. Mehr kontraproduktives Handeln eines Milieus, das von sich behauptet konservativ zu sein, in Wirklichkeit jedoch in einer Ã¼blen Weise wirklich reaktionÃ¤r ist bis hin zur bodenlosen Dummheit, war selten. Auch einzelne Figuren, die unter dem Deckmantel einer LiberalitÃ¤t in Wirklichkeit immer wieder ihre rein anarchistischen und zersetzenden Ideologien auslebten, sorgten nicht nur fÃ¼r eine Diskreditierung eines tendenziell erfolgreichen Ansatzes, sie zeigten auch menschliche AbgrÃ¼nde und charakterliche Defizite auf. Eine Ã¼beraus aggressive und sektengleiche Partei-Kameradschaft verstellte den Blick auf realistische VorgÃ¤nge vollends und venebelte die ZurechnungsfÃ¤higkeit auf allen Ebenen. Wie unter Drogen stehend, sah man sich  - obwohl keine Frage schlÃ¼ssig beantwortend â€“ auf dem Weg zum zweistelligen Erfolg. Eine grÃ¶ÃŸere Bruchlandung gab es selten.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-156540</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 14:24:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-156540</guid>
		<description>Und nochmal: der Urkonflikt - https://www.youtube.com/watch?v=JeGXhSYVAj4&#038;feature=c4-overview&#038;list=UUAvCRBKE4pa6qcK-iwMEr9Q</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und nochmal: der Urkonflikt - <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JeGXhSYVAj4&#038;feature=c4-overview&#038;list=UUAvCRBKE4pa6qcK-iwMEr9Q" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=JeGXhSYVAj4&#038;feature=c4-overview&#038;list=UUAvCRBKE4pa6qcK-iwMEr9Q</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-156539</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 14:23:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2013/09/17/1961.html#comment-156539</guid>
		<description>Mein finaler Artikel zur AfD -

Die Alternative fÃ¼r Deutschland â€“ der grÃ¶ÃŸte Bluff der Parteiengeschichte

Als am 14. April 2013 in Berlin die ParteigrÃ¼ndung Ã¶ffentlich zelebriert wurde, stellte schon dies eine mediale Showeinlage dar, denn die Partei wurde bereits im kleinen, aber dafÃ¼r um so weniger nachvollziehbaren Kreis, am 6. Februar 2013 gegrÃ¼ndet. Es war der Beginn einer Kaderpartei, bei der die Ã¶ffentliche Kommunizierung interner VorgÃ¤nge nie Ã¼ber Losungen und SprÃ¼che hinausgehen sollte, es sei, eruptive VorgÃ¤nge innerhalb einiger Landes, Bezirks oder KreisverbÃ¤nde durchbrachen das nach auÃŸen bunt und frÃ¶hlich wirkende, auch darin einer Sekte gleichende Kartell. Ein Programm war auch sogleich gefunden, eines, das kaum den Namen verdient und dessen Herkunft bis heute im Dunkeln liegt. Eine gestanzte Folie fÃ¼r alles und nichts, hauptsÃ¤chlich aber Phrasen Ã¼ber den Euro, die im Folgenden verwaschen und beliebig erschienen. Dazu spÃ¤ter mehr.

Aus einem Ã¤hnlichen Nichts heraus wurden Ã¼berall Figuren prÃ¤sentiert, die wie eingesetzte Handpuppen einer ebenfalls kaum materiellen Zentrale wirkten. Das Prinzip des Zentralismus ward wohl seit GrÃ¼ndung der SED nie in Ã¤hnlich stringenter und nebulÃ¶ser Form gehandhabt und bis in die organisatorischen Details von einem ZK mit weniger als drei Dutzend Personen durchadministriert. Die dabei eintretenden BeschÃ¤digung von Menschen und Strukturen wurden billigend in Kauf genommen, sofern sie dem Machterhalt der sich selbst als Elite generierenden Personen dienten. KreisgrÃ¼ndungen mit unliebsamen, selbstdenkenden und daher gefÃ¤hrlichen Mitgliedern wurden verschleppt, in der HÃ¤lfte der Wahlkreise verzichtete man auf Bundestagsdirektkandidaten, nicht zuletzt auf Grund befÃ¼rchteter medialer PrÃ¤sentation unliebsamer Kandidaten. FrÃ¼h schon sicherte sich jedoch die selbsternannten Elite in bisweilen offenkundig nach dubioser Parteiregie verlaufenden Wahlveranstaltungen die sichersten PlÃ¤tze, wurde der Basis anschlieÃŸend die Aufgabe zuteil, im Wahlkampf Flyer zu kaufen(!) und zu verteilen, Plakate selbst zu finanzieren(!) und diese anschlieÃŸend zu kleben.

Vor allem im Internet fÃ¤llt die rege AktivitÃ¤t der Partei auf, deren Mitglieder sich anscheinend geschlossen darauf verstÃ¤ndigten nicht wirklich zu diskutieren, sondern Losungen, Parolen und SprÃ¼che vor allem ihres AnfÃ¼hrers Lucke zu posten, â€žlikenâ€œ oder sonst zu bejubeln. Wenn der FÃ¼hrer der 5. Kolonne Athens durch Deutschland hetzt, auf hastig zusammengeschusterten, kleinen Guck-Kasten-BretterbÃ¼hnen, wird jedes Nichtereignis zu einer angeblich eindrucksvollen Massenveranstaltung auch dann aufgeblÃ¤ht, wenn sich nur 50 Ã¤ltere FuÃŸgÃ¤ngerzonen-Darsteller matt am Bier oder Kaffeepott festhaltend, zu gruseliger Wahlkampfsong-Schlepp-Rap langweilend, umrandet lediglich von einigen offiziÃ¶sen Claqueuren aus dem Tross der umherreisenden Sektenmachern, ehe der Heilsbringer im weiÃŸen Hemd in belehrendem Quetsch-Ton antideutsche Ressentiments der Griechen gegen die Hauptfeindin Merkel verwendend, unter dem Beifall der Ã¼berschaubaren Masse, die dabei das Denken, aber nicht das Verdauen einstellte, lau nach vorne spricht. Wer jedoch darauf hofft, diese Partei wÃ¼rde Ã„nderungen anstreben oder gar durchsetzen wollen, hat entweder nicht zugehÃ¶rt oder sÃ¤mtliche Urteilskraft bis zur Vor-Weihnachtzeit ausgesetzt.

Als ausgegebenes Hauptziel erscheint inzwischen die Verhinderung einer Wiederauflage von Schwarz-Gelb. Doch mit welcher Alternative? Da bleibt eigentlich nur Rot-Rot-GrÃ¼n. Zufall oder Absicht? Ist eigentlich jemanden schon mal aufgefallen, dass die Partei fast sÃ¤mtlich ehedem rechts von der Mitte organisierten Menschen den Parteizutritt untersagte, aber ALLE und JEDEN aufnahm, mochte er in der Vergangenheit, zum Teil bis in die Tage seines Beitritts hinein, eine linke bis ultralinke Vita aufweisen. Durch den Beitritt vieler Linker und vor allem von Piratten, kippte die Partei zusehends. Die Partei ist partiell kapitalfeindlich, versimpelt internationalistisch, sozialkitschig und sie hat recht wenn sie behauptet: Wir wollen Europa retten! Genau dazu ist sie von der Politik auserkoren. Sie fischt bei den Konservativen den Protest ab und driftet ins sozialistische und etatistische Lager derjenigen, die Ã¼ber die Erweiterung der EU und der Verteiler von Transfergelder Politik machen. Die AfD zeigt sich ununterscheidbar und dÃ¼rfte nur den Zweck verfolgen den gesellschaftlichen Protest zu kanalisieren und zu verpuffen zu lassen. Schlimmer noch, sie bringt die Ursache der verhÃ¤ngnisvollen Entwicklung zur Macht! Ihr Wesen ist das einer wirklichen, DER ECHTEN ULTIMATIVEN EuropÃ¤ischen Partei! Die Wagenknechtschen linken EinflÃ¼sterungen haben die sozialistische und antideutsche AfD lÃ¤ngst erobert. Wer sich Ã¼ber Eigentumsrecht von Anlegern und Steuerzahlern hinwegsetzt, stellt ein VerhÃ¤ngnis dar. Die AfD ist eine Partei, die griechische Interessen wahrnimmt. Warum sollte man die AfD wÃ¤hlen? Damit sie von vornherein verloren gibt, was sie angeblich durch den Euro-Ausstieg retten will? Wer etwas Gutes in die Standpunkte der Partei hineininterpretiert, kennt sie nicht wirklich. Es muss jedoch auch angemerkt werden, dass jene, die vereinzelt von rechts kommen, ebenfalls eine desastrÃ¶se Figur abgeben, da sie ein verschrobenes, verschwÃ¶rungstheoretisches und antimodernes Weltbild favorisieren, dabei eine unfassbare AggressivitÃ¤t zur Verteidigung ihrer Partei offenbaren.

Fassen wir kurz zusammen. Die Partei wird keinen Euro-Ausstieg, keine RÃ¼ckkehr zur DM in Angriff nehmen. FrÃ¼hestens 2020 will sie das abgeschlossen haben, dann aber werden eher die VerhÃ¤ltnisse selbst die Partei Ã¼berrollen, als dass sie selber zielgerichtet aktiv wird, denn in Wirklichkeit hat sie lÃ¤ngst mit dem Euro ihrer Frieden gemacht. NÃ¤chtliche Zugriffe auf Spareinlagen zur Schuldenbegleichung wird sie ebenso bejubeln wie die unerbittliche Jagd auf jeden Euro, den angebliche oder tatsÃ¤chliche SteuersÃ¼ndern ins Ausland brachten, wÃ¤hrend sie das hiesige System nur vereinfachen, aber nicht verÃ¤ndern will. Denn es wird ausdrÃ¼cklich mit ihr keine Steuer und Abgabensenkungen trotz Ã¼bervoller Kassen geben, die FDP sei â€žpopulistischâ€œ wen sie dies fordere und die Subventionspolitik auf allen Ebenen wird nicht angetastet. Sie belÃ¤sst die BrÃ¼sseler Administration inklusive ihrer Geldverteilung, fordert auch keinen Stopp der EU-Erweiterung, keinen RÃ¼ckbau der MitgliedslÃ¤nder, im Gegenteil: sie bejubelte den Beitritt Kroatiens. Dagegen fordert sie einen Schuldenschnitt, also Geldverlust deutscher Investoren, Anleger und Steuerzahler. Mit ihr kommt auch die Veto-Republik und ebenso der Verzicht auf die Suche nach den Worten â€žDschihadâ€œ oder â€žBombeâ€œ in der Kommunikation. Das BÃ¼ndnis mit Russland sowieso. Die BekÃ¤mpfung der KlimaerwÃ¤rmungshysterie und somit gegen steigende Energiekosten fÃ¤llt aus, denn die offizielle Propaganda wird vom groÃŸen Vorsitzenden nicht bezweifelt. Steigende Belastungen der Rentenkassen werden hingegen durch die nicht gegenfinanzierte â€žMÃ¼tterrenteâ€œ erfolgen. Es wird keinen nennenswerter Einwanderungsstopp Unqualifizierter oder Extremisten geben, das Asylrecht eher lockerer gehandhabt. Schon jetzt folgt man Einladungen zum Fastenbrechen oder bewirbt Migranten zweisprachig auf Wahlplakaten. Die frÃ¼hkindliche Bildung wird intensiviert und somit der Kleinkinder von der Familie weiter entfremdet.

Fazit: Die Alternative fÃ¼r Deutschland ist keine, jedenfalls nicht fÃ¼r liberal-konservativ denkende Menschen. Als WASG von Unzufriedener aller Art und jedweder Ideologie, verbreitet sie als Querfrontpartei Sozialkitsch, Ressentiments und IrrationalitÃ¤t. Scheitert sie bei der Bundestagswahl und darauf deutet vieles hin, wird die Programmdebatte die angeschlagene und ungefestigte Partei, die in allen Kreisen nur durch die AktivitÃ¤ten von fÃ¼nf bis sieben FunktionÃ¤ren lebt, in StÃ¼cke reiÃŸen.

Erschienen im "PreuÃŸischen Anzeiger" - auch im "Kritischen Netzwerk" - http://www.kritisches-netzwerk.de/content/afd-groesster-bluff-der-parteiengeschichte
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein finaler Artikel zur AfD -</p>
<p>Die Alternative fÃ¼r Deutschland â€“ der grÃ¶ÃŸte Bluff der Parteiengeschichte</p>
<p>Als am 14. April 2013 in Berlin die ParteigrÃ¼ndung Ã¶ffentlich zelebriert wurde, stellte schon dies eine mediale Showeinlage dar, denn die Partei wurde bereits im kleinen, aber dafÃ¼r um so weniger nachvollziehbaren Kreis, am 6. Februar 2013 gegrÃ¼ndet. Es war der Beginn einer Kaderpartei, bei der die Ã¶ffentliche Kommunizierung interner VorgÃ¤nge nie Ã¼ber Losungen und SprÃ¼che hinausgehen sollte, es sei, eruptive VorgÃ¤nge innerhalb einiger Landes, Bezirks oder KreisverbÃ¤nde durchbrachen das nach auÃŸen bunt und frÃ¶hlich wirkende, auch darin einer Sekte gleichende Kartell. Ein Programm war auch sogleich gefunden, eines, das kaum den Namen verdient und dessen Herkunft bis heute im Dunkeln liegt. Eine gestanzte Folie fÃ¼r alles und nichts, hauptsÃ¤chlich aber Phrasen Ã¼ber den Euro, die im Folgenden verwaschen und beliebig erschienen. Dazu spÃ¤ter mehr.</p>
<p>Aus einem Ã¤hnlichen Nichts heraus wurden Ã¼berall Figuren prÃ¤sentiert, die wie eingesetzte Handpuppen einer ebenfalls kaum materiellen Zentrale wirkten. Das Prinzip des Zentralismus ward wohl seit GrÃ¼ndung der SED nie in Ã¤hnlich stringenter und nebulÃ¶ser Form gehandhabt und bis in die organisatorischen Details von einem ZK mit weniger als drei Dutzend Personen durchadministriert. Die dabei eintretenden BeschÃ¤digung von Menschen und Strukturen wurden billigend in Kauf genommen, sofern sie dem Machterhalt der sich selbst als Elite generierenden Personen dienten. KreisgrÃ¼ndungen mit unliebsamen, selbstdenkenden und daher gefÃ¤hrlichen Mitgliedern wurden verschleppt, in der HÃ¤lfte der Wahlkreise verzichtete man auf Bundestagsdirektkandidaten, nicht zuletzt auf Grund befÃ¼rchteter medialer PrÃ¤sentation unliebsamer Kandidaten. FrÃ¼h schon sicherte sich jedoch die selbsternannten Elite in bisweilen offenkundig nach dubioser Parteiregie verlaufenden Wahlveranstaltungen die sichersten PlÃ¤tze, wurde der Basis anschlieÃŸend die Aufgabe zuteil, im Wahlkampf Flyer zu kaufen(!) und zu verteilen, Plakate selbst zu finanzieren(!) und diese anschlieÃŸend zu kleben.</p>
<p>Vor allem im Internet fÃ¤llt die rege AktivitÃ¤t der Partei auf, deren Mitglieder sich anscheinend geschlossen darauf verstÃ¤ndigten nicht wirklich zu diskutieren, sondern Losungen, Parolen und SprÃ¼che vor allem ihres AnfÃ¼hrers Lucke zu posten, â€žlikenâ€œ oder sonst zu bejubeln. Wenn der FÃ¼hrer der 5. Kolonne Athens durch Deutschland hetzt, auf hastig zusammengeschusterten, kleinen Guck-Kasten-BretterbÃ¼hnen, wird jedes Nichtereignis zu einer angeblich eindrucksvollen Massenveranstaltung auch dann aufgeblÃ¤ht, wenn sich nur 50 Ã¤ltere FuÃŸgÃ¤ngerzonen-Darsteller matt am Bier oder Kaffeepott festhaltend, zu gruseliger Wahlkampfsong-Schlepp-Rap langweilend, umrandet lediglich von einigen offiziÃ¶sen Claqueuren aus dem Tross der umherreisenden Sektenmachern, ehe der Heilsbringer im weiÃŸen Hemd in belehrendem Quetsch-Ton antideutsche Ressentiments der Griechen gegen die Hauptfeindin Merkel verwendend, unter dem Beifall der Ã¼berschaubaren Masse, die dabei das Denken, aber nicht das Verdauen einstellte, lau nach vorne spricht. Wer jedoch darauf hofft, diese Partei wÃ¼rde Ã„nderungen anstreben oder gar durchsetzen wollen, hat entweder nicht zugehÃ¶rt oder sÃ¤mtliche Urteilskraft bis zur Vor-Weihnachtzeit ausgesetzt.</p>
<p>Als ausgegebenes Hauptziel erscheint inzwischen die Verhinderung einer Wiederauflage von Schwarz-Gelb. Doch mit welcher Alternative? Da bleibt eigentlich nur Rot-Rot-GrÃ¼n. Zufall oder Absicht? Ist eigentlich jemanden schon mal aufgefallen, dass die Partei fast sÃ¤mtlich ehedem rechts von der Mitte organisierten Menschen den Parteizutritt untersagte, aber ALLE und JEDEN aufnahm, mochte er in der Vergangenheit, zum Teil bis in die Tage seines Beitritts hinein, eine linke bis ultralinke Vita aufweisen. Durch den Beitritt vieler Linker und vor allem von Piratten, kippte die Partei zusehends. Die Partei ist partiell kapitalfeindlich, versimpelt internationalistisch, sozialkitschig und sie hat recht wenn sie behauptet: Wir wollen Europa retten! Genau dazu ist sie von der Politik auserkoren. Sie fischt bei den Konservativen den Protest ab und driftet ins sozialistische und etatistische Lager derjenigen, die Ã¼ber die Erweiterung der EU und der Verteiler von Transfergelder Politik machen. Die AfD zeigt sich ununterscheidbar und dÃ¼rfte nur den Zweck verfolgen den gesellschaftlichen Protest zu kanalisieren und zu verpuffen zu lassen. Schlimmer noch, sie bringt die Ursache der verhÃ¤ngnisvollen Entwicklung zur Macht! Ihr Wesen ist das einer wirklichen, DER ECHTEN ULTIMATIVEN EuropÃ¤ischen Partei! Die Wagenknechtschen linken EinflÃ¼sterungen haben die sozialistische und antideutsche AfD lÃ¤ngst erobert. Wer sich Ã¼ber Eigentumsrecht von Anlegern und Steuerzahlern hinwegsetzt, stellt ein VerhÃ¤ngnis dar. Die AfD ist eine Partei, die griechische Interessen wahrnimmt. Warum sollte man die AfD wÃ¤hlen? Damit sie von vornherein verloren gibt, was sie angeblich durch den Euro-Ausstieg retten will? Wer etwas Gutes in die Standpunkte der Partei hineininterpretiert, kennt sie nicht wirklich. Es muss jedoch auch angemerkt werden, dass jene, die vereinzelt von rechts kommen, ebenfalls eine desastrÃ¶se Figur abgeben, da sie ein verschrobenes, verschwÃ¶rungstheoretisches und antimodernes Weltbild favorisieren, dabei eine unfassbare AggressivitÃ¤t zur Verteidigung ihrer Partei offenbaren.</p>
<p>Fassen wir kurz zusammen. Die Partei wird keinen Euro-Ausstieg, keine RÃ¼ckkehr zur DM in Angriff nehmen. FrÃ¼hestens 2020 will sie das abgeschlossen haben, dann aber werden eher die VerhÃ¤ltnisse selbst die Partei Ã¼berrollen, als dass sie selber zielgerichtet aktiv wird, denn in Wirklichkeit hat sie lÃ¤ngst mit dem Euro ihrer Frieden gemacht. NÃ¤chtliche Zugriffe auf Spareinlagen zur Schuldenbegleichung wird sie ebenso bejubeln wie die unerbittliche Jagd auf jeden Euro, den angebliche oder tatsÃ¤chliche SteuersÃ¼ndern ins Ausland brachten, wÃ¤hrend sie das hiesige System nur vereinfachen, aber nicht verÃ¤ndern will. Denn es wird ausdrÃ¼cklich mit ihr keine Steuer und Abgabensenkungen trotz Ã¼bervoller Kassen geben, die FDP sei â€žpopulistischâ€œ wen sie dies fordere und die Subventionspolitik auf allen Ebenen wird nicht angetastet. Sie belÃ¤sst die BrÃ¼sseler Administration inklusive ihrer Geldverteilung, fordert auch keinen Stopp der EU-Erweiterung, keinen RÃ¼ckbau der MitgliedslÃ¤nder, im Gegenteil: sie bejubelte den Beitritt Kroatiens. Dagegen fordert sie einen Schuldenschnitt, also Geldverlust deutscher Investoren, Anleger und Steuerzahler. Mit ihr kommt auch die Veto-Republik und ebenso der Verzicht auf die Suche nach den Worten â€žDschihadâ€œ oder â€žBombeâ€œ in der Kommunikation. Das BÃ¼ndnis mit Russland sowieso. Die BekÃ¤mpfung der KlimaerwÃ¤rmungshysterie und somit gegen steigende Energiekosten fÃ¤llt aus, denn die offizielle Propaganda wird vom groÃŸen Vorsitzenden nicht bezweifelt. Steigende Belastungen der Rentenkassen werden hingegen durch die nicht gegenfinanzierte â€žMÃ¼tterrenteâ€œ erfolgen. Es wird keinen nennenswerter Einwanderungsstopp Unqualifizierter oder Extremisten geben, das Asylrecht eher lockerer gehandhabt. Schon jetzt folgt man Einladungen zum Fastenbrechen oder bewirbt Migranten zweisprachig auf Wahlplakaten. Die frÃ¼hkindliche Bildung wird intensiviert und somit der Kleinkinder von der Familie weiter entfremdet.</p>
<p>Fazit: Die Alternative fÃ¼r Deutschland ist keine, jedenfalls nicht fÃ¼r liberal-konservativ denkende Menschen. Als WASG von Unzufriedener aller Art und jedweder Ideologie, verbreitet sie als Querfrontpartei Sozialkitsch, Ressentiments und IrrationalitÃ¤t. Scheitert sie bei der Bundestagswahl und darauf deutet vieles hin, wird die Programmdebatte die angeschlagene und ungefestigte Partei, die in allen Kreisen nur durch die AktivitÃ¤ten von fÃ¼nf bis sieben FunktionÃ¤ren lebt, in StÃ¼cke reiÃŸen.</p>
<p>Erschienen im &#8220;PreuÃŸischen Anzeiger&#8221; - auch im &#8220;Kritischen Netzwerk&#8221; - <a href="http://www.kritisches-netzwerk.de/content/afd-groesster-bluff-der-parteiengeschichte" rel="nofollow">http://www.kritisches-netzwerk.de/content/afd-groesster-bluff-der-parteiengeschichte</a></p>
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