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	<title>Kommentare zu: GroÃŸe Zeiten</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 08:41:37 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-194358</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 12:38:42 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kampf_dem_innumeratentum</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kampf_dem_innumeratentum" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kampf_dem_innumeratentum</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148776</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 08:03:47 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Abgeordnete zulassen, dass die Regierung Informationen zurÃ¼ckhÃ¤lt, sie auch nach mehrmaliger Mahnung nicht zugÃ¤nglich macht und das Parlament trotzdem so stimmt, wie die Regierung vorgibt, hat es seine Kontrollfunktion aufgegeben und gleicht immer mehr der Volkskammer der DDR, die nichts zu sagen hatte, als einer selbstbewussten KÃ¶rperschaft, die sich ihrem SouverÃ¤n verpflichtet fÃ¼hlt. Mit der Zustimmung zu den Bankenhilfen fÃ¼r Spanien hat sich der Bundestag erneut zum Abnickorgan der Regierung degradiert. DafÃ¼r hÃ¤tten die Parlamentarier nicht mit viel Steuergeldern aus dem Urlaub geholt werden mÃ¼ssen. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/stich_ins_politische_wespennest/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Abgeordnete zulassen, dass die Regierung Informationen zurÃ¼ckhÃ¤lt, sie auch nach mehrmaliger Mahnung nicht zugÃ¤nglich macht und das Parlament trotzdem so stimmt, wie die Regierung vorgibt, hat es seine Kontrollfunktion aufgegeben und gleicht immer mehr der Volkskammer der DDR, die nichts zu sagen hatte, als einer selbstbewussten KÃ¶rperschaft, die sich ihrem SouverÃ¤n verpflichtet fÃ¼hlt. Mit der Zustimmung zu den Bankenhilfen fÃ¼r Spanien hat sich der Bundestag erneut zum Abnickorgan der Regierung degradiert. DafÃ¼r hÃ¤tten die Parlamentarier nicht mit viel Steuergeldern aus dem Urlaub geholt werden mÃ¼ssen. - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/stich_ins_politische_wespennest/" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/stich_ins_politische_wespennest/</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148668</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 07:53:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148668</guid>
		<description>Allem vorangestellt, daÃŸ die Finanzen regional eingezogen und auch verwaltet werden. Das ist die effektivste Form, welche Wettbewerb fÃ¶rdert wie kein anderes Wirtschaftsmodell. Da dies aber nicht geschehen wird, wird auch keine den VÃ¶lkern Ã¼bergestÃ¼lpte Europapolitik von den BÃ¼rgern dieser Staaten akzeptiert werden.  Es wird heftigen Krach geben, Kriege nicht ausgeschlossen. Das Streben der SPD nach Vereinheitlichung auf allen Ebenen, nach Frauenquote, Immigrantenquote, Religionsquote, alles ist nur Schau. Das Egalisieren von Systemen lÃ¤hmt jeden Wettbewerb, sog. Strukturausgleiche demotivieren und sind nur Mittel fÃ¼r sog. Wahlgeschenke. Hans-Erich Kraft (DF)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Allem vorangestellt, daÃŸ die Finanzen regional eingezogen und auch verwaltet werden. Das ist die effektivste Form, welche Wettbewerb fÃ¶rdert wie kein anderes Wirtschaftsmodell. Da dies aber nicht geschehen wird, wird auch keine den VÃ¶lkern Ã¼bergestÃ¼lpte Europapolitik von den BÃ¼rgern dieser Staaten akzeptiert werden.  Es wird heftigen Krach geben, Kriege nicht ausgeschlossen. Das Streben der SPD nach Vereinheitlichung auf allen Ebenen, nach Frauenquote, Immigrantenquote, Religionsquote, alles ist nur Schau. Das Egalisieren von Systemen lÃ¤hmt jeden Wettbewerb, sog. Strukturausgleiche demotivieren und sind nur Mittel fÃ¼r sog. Wahlgeschenke. Hans-Erich Kraft (DF)</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148666</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 06:26:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148666</guid>
		<description>Oje, Helmut Schmidt: "Mit Blick auf die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Fiskalpakt und den Rettungsschirm ESM wies Schmidt diejenigen Kritiker in die Schranken, die mehr Mitspracherecht fordern. Von einem "Vorrang des deutschen Interesses" sei im Grundgesetz keine Rede, erklÃ¤rte er."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oje, Helmut Schmidt: &#8220;Mit Blick auf die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Fiskalpakt und den Rettungsschirm ESM wies Schmidt diejenigen Kritiker in die Schranken, die mehr Mitspracherecht fordern. Von einem &#8220;Vorrang des deutschen Interesses&#8221; sei im Grundgesetz keine Rede, erklÃ¤rte er.&#8221;</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148652</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 11:26:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148652</guid>
		<description>Wir kÃ¶nnen damit aufhÃ¶ren, mit den Begriffen einer Demokratie zu argumentieren, denn diese existiert nur scheinbar. Wir befinden uns in einem Zustand der gesellschaftlichen Agonie und politischen Anomie, also Gesetzlosigkeit. Die VertrÃ¤ge â€“ Maastricht! â€“ sind erwiesenermaÃŸen nichts wert, auch das Grundgesetz ist bloÃŸ eine VerfÃ¼gungsmasse. Das Gesetz gilt nur dort uneingeschrÃ¤nkt, wo es sich zur Repression gegen den arbeitenden und steuerzahlenden BÃ¼rger eignet. - http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50af0690e84.0.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir kÃ¶nnen damit aufhÃ¶ren, mit den Begriffen einer Demokratie zu argumentieren, denn diese existiert nur scheinbar. Wir befinden uns in einem Zustand der gesellschaftlichen Agonie und politischen Anomie, also Gesetzlosigkeit. Die VertrÃ¤ge â€“ Maastricht! â€“ sind erwiesenermaÃŸen nichts wert, auch das Grundgesetz ist bloÃŸ eine VerfÃ¼gungsmasse. Das Gesetz gilt nur dort uneingeschrÃ¤nkt, wo es sich zur Repression gegen den arbeitenden und steuerzahlenden BÃ¼rger eignet. - <a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50af0690e84.0.html" rel="nofollow">http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50af0690e84.0.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148648</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 06:58:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148648</guid>
		<description>EuropÃ¤ische Schuldenunion Zentralwahn

30.06.2012 Â·  Das europÃ¤ische Haus der Schulden- und Haftungsunion ist bald zu Ende gebaut. Ihre Architekten sprechen von â€žSolidaritÃ¤tâ€œ. Doch eine derartige Verstaatlichung privater Schulden gab es bislang nur in marxistischen LehrbÃ¼chern, nicht in jenen der Sozialen Marktwirtschaft. - http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/europaeische-schuldenunion-zentralwahn-11805165.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>EuropÃ¤ische Schuldenunion Zentralwahn</p>
<p>30.06.2012 Â·  Das europÃ¤ische Haus der Schulden- und Haftungsunion ist bald zu Ende gebaut. Ihre Architekten sprechen von â€žSolidaritÃ¤tâ€œ. Doch eine derartige Verstaatlichung privater Schulden gab es bislang nur in marxistischen LehrbÃ¼chern, nicht in jenen der Sozialen Marktwirtschaft. - <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/europaeische-schuldenunion-zentralwahn-11805165.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/europaeische-schuldenunion-zentralwahn-11805165.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148645</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 15:48:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148645</guid>
		<description>Ein Beispiel: Bundestag und Bundesrat haben gemeinsam mit Zweidrittelmehrheit die Schuldenbremse in die Verfassung geschrieben.
Artikel zum Thema

Sollte der Fiskalpakt nun vÃ¶lkerrechtlich verbindlich werden, kann der deutsche Gesetzgeber die deutsche Schuldenbremse nicht mehr Ã¤ndern. Er muss stattdessen Ã¼bernehmen, was im Fiskalvertrag steht. Und genau das beeintrÃ¤chtigt die Rechte des Bundestages. Der Bundestag hÃ¤tte in einem Zentralbereich keine eigene Entscheidungsbefugnis mehr. Er kÃ¶nnte nur noch als Bittsteller gegenÃ¼ber anderen Regierungen auftreten. - http://www.taz.de/Klage-gegen-den-Fiskalpakt/!96404/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beispiel: Bundestag und Bundesrat haben gemeinsam mit Zweidrittelmehrheit die Schuldenbremse in die Verfassung geschrieben.<br />
Artikel zum Thema</p>
<p>Sollte der Fiskalpakt nun vÃ¶lkerrechtlich verbindlich werden, kann der deutsche Gesetzgeber die deutsche Schuldenbremse nicht mehr Ã¤ndern. Er muss stattdessen Ã¼bernehmen, was im Fiskalvertrag steht. Und genau das beeintrÃ¤chtigt die Rechte des Bundestages. Der Bundestag hÃ¤tte in einem Zentralbereich keine eigene Entscheidungsbefugnis mehr. Er kÃ¶nnte nur noch als Bittsteller gegenÃ¼ber anderen Regierungen auftreten. - <a href="http://www.taz.de/Klage-gegen-den-Fiskalpakt/" rel="nofollow">http://www.taz.de/Klage-gegen-den-Fiskalpakt/</a>!96404/</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148642</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 11:47:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148642</guid>
		<description>Schon heute wird bei der Statistik zur Errechnung der Inflationsrate krÃ¤ftig getrickst. Das statistische Bundesamt setzt seit 2002 die â€žHedonische Preismessungâ€œ ein. Hinter dem schÃ¶nen Wort verbergen sich rechnerische Kapriolen: Wenn Sie heute einen Computer kaufen, zum selben Preis wie vor einem Jahr, berÃ¼cksichtigen die Statistiker auch die technologische Weiterentwicklung des GerÃ¤ts. Auf diese Weise senken die Rechenmeister willkÃ¼rlich die Computerpreise in der Statistik â€“ und zwar drastisch -, obwohl der Verbraucher exakt dieselbe Summe investiert hat. Was fÃ¼r Computer gilt, gilt ebenso fÃ¼r Autos, Fernseher und andere technische KonsumgÃ¼ter. Die so errechnete Inflationsrate steht in einem sehr freien VerhÃ¤ltnis zur Wirklichkeit.
...
FOCUS-Leserdebatte: Wie sehr fÃ¼rchten Sie die Inflation? - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/debatte/focus-leserdebatte-wie-sehr-fuerchten-sie-die-inflation_aid_775065.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon heute wird bei der Statistik zur Errechnung der Inflationsrate krÃ¤ftig getrickst. Das statistische Bundesamt setzt seit 2002 die â€žHedonische Preismessungâ€œ ein. Hinter dem schÃ¶nen Wort verbergen sich rechnerische Kapriolen: Wenn Sie heute einen Computer kaufen, zum selben Preis wie vor einem Jahr, berÃ¼cksichtigen die Statistiker auch die technologische Weiterentwicklung des GerÃ¤ts. Auf diese Weise senken die Rechenmeister willkÃ¼rlich die Computerpreise in der Statistik â€“ und zwar drastisch -, obwohl der Verbraucher exakt dieselbe Summe investiert hat. Was fÃ¼r Computer gilt, gilt ebenso fÃ¼r Autos, Fernseher und andere technische KonsumgÃ¼ter. Die so errechnete Inflationsrate steht in einem sehr freien VerhÃ¤ltnis zur Wirklichkeit.<br />
&#8230;<br />
FOCUS-Leserdebatte: Wie sehr fÃ¼rchten Sie die Inflation? - weiter lesen auf FOCUS Online: <a href="http://www.focus.de/magazin/debatte/focus-leserdebatte-wie-sehr-fuerchten-sie-die-inflation_aid_775065.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/magazin/debatte/focus-leserdebatte-wie-sehr-fuerchten-sie-die-inflation_aid_775065.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148641</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 11:42:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/06/30/1902.html#comment-148641</guid>
		<description>Den Steuerzahler freutÂ´s â€“ im zweiten Moment bleibt ihm aber vermutlich das Lachen im Hals stecken. Denn der Steuerzahler ist hÃ¤ufig auch der Anleger. Werden die Vorhaben RealitÃ¤t, geht es an sein Heiligstes â€“ seine Ersparnisse. FOCUS-MONEY zeigt Ihnen, warum.

Erst die Staaten, dann die Sparer
Spanische GeldhÃ¤user wie die Bankia, die durch faule Immobilienkredite in die finanzielle Schieflage gerieten, mussten Staatshilfen beantragen. Da der spanische Staat inzwischen nicht mehr in der Lage ist, die AusmaÃŸe der Krise allein zu schultern, trat er den Gang zum Euro-Rettungsschirm ESM an. Als eines der zahlungskrÃ¤ftigen Mitglieder des Rettungstopfs haftet aktuell also der deutsche Staat fÃ¼r Bankia &#038; Co.

Um die Staatshaftung in Zukunft zu umgehen, verlangt Barnier in seinem Entwurf, dass jedes EU-Mitglied einen Abwicklungsfonds einrichtet, in den GeldhÃ¤user mindestens ein Prozent ihrer gesamten Einlagen einzahlen. â€žDamit dÃ¼rften 50 bis 80 Milliarden Euro zusammenkommenâ€œ, schÃ¤tzt Daniel Gros, Ã–konom und Direktor des Centre for European Policy Studies (CEPS).

In einem kleinen Nebensatz erwÃ¤hnt Michel Barnier, â€ždass eine gegenseitige UnterstÃ¼tzung der nationalen Abwicklungsfonds vorgesehen seiâ€œ. Zu Deutsch: Anstelle des ESM wÃ¼rden kÃ¼nftig deutsche Kreditinstitute wie die Deutsche Bank oder Commerzbank fÃ¼r Wackelkandidaten wie die Bankia einspringen. SchlieÃŸlich zahlen sie ja in den deutschen Abwicklungsfonds ein, der im Notfall dem spanischen Abwicklungsfonds unter die Arme greift. Somit wÃ¼rde die EU-Kommission die hiesigen GeldhÃ¤user bedeutend schwÃ¤chen. Ihr Eigenkapital schrumpft, und wenn sie einmal Eigenbedarf an UnterstÃ¼tzung haben, ist der Topf unter UmstÃ¤nden schon leerer â€“ und der nÃ¤chste Teufelskreis entsteht.

Genug Geld fÃ¼r den Notfall?
Das sind keine rosigen Aussichten, auch nicht fÃ¼r den Anleger. Denn auch sein Festgeld oder Sparbuch ist durch das EU-Vorhaben in Gefahr. Die Abwicklungsfonds kÃ¶nnen nÃ¤mlich mit den bereits existierenden nationalen Einlagensicherungssystemen (s. Kasten unten) verschmolzen werden. â€žSolange vollstÃ¤ndig garantiert ist, dass das Sicherungssystem weiterhin in der Lage ist, die Anleger bei einem Ausfall zu entschÃ¤digenâ€œ, heiÃŸt es bei der EU-Kommission. Wer aber garantiert, dass im Notfall genug Geld vorhanden ist? Und wie kÃ¶nnen Anleger sicher sein, dass mit dem vorhandenen Geld nicht zuerst Banken selbst aufgepÃ¤ppelt werden? Die EuropÃ¤ische Union hat in der Vergangenheit mehrmals bewiesen, dass sie Regeln â€“ wie etwa die, dass die Notenbank keine Staatsfinanzierung Ã¼bernehmen darf â€“ schnell Ã¼ber Bord wirft.

Risiken fÃ¼r Lebensversicherungen
Die Sparer werden nicht die Einzigen sein, die das Risiko von AusfÃ¤llen mittragen. Auch Lebensversicherungen sind betroffen, weil sie in MilliardenhÃ¶he Bankanleihen in ihrem Deckungsstock halten. Barniers Entwurf beinhaltet, AnleihenglÃ¤ubiger kÃ¼nftig an Verlusten zu beteiligen, mit der so genannten Bail-in-Klausel. Bankanleihen schwÃ¤chelnder Institute kÃ¶nnen entweder nur zum Teil zurÃ¼ckgezahlt werden â€“ die GlÃ¤ubiger mÃ¼ssten einen Schuldenschnitt akzeptieren. Oder sie kÃ¶nnen in Aktien umgewandelt werden â€“ was de facto heiÃŸt, dass sie dann gar nicht mehr getilgt werden. Statt sicherer Zinsen landen dann marode Bankaktien in den Portfolios der Lebensversicherungen â€“ zum Schaden der Kunden und ihrer Altersvorsorge.
...
EU-Gipfel will gemeinsame Aufsicht und Einlagensicherung: GefÃ¤hrdet eine Bankenunion die Spareinlagen? - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/banken/eu-gipfel-will-gemeinsame-aufsicht-und-einlagensicherung-gefaehrdet-die-bankenunion-die-spareinlagen_aid_774823.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Steuerzahler freutÂ´s â€“ im zweiten Moment bleibt ihm aber vermutlich das Lachen im Hals stecken. Denn der Steuerzahler ist hÃ¤ufig auch der Anleger. Werden die Vorhaben RealitÃ¤t, geht es an sein Heiligstes â€“ seine Ersparnisse. FOCUS-MONEY zeigt Ihnen, warum.</p>
<p>Erst die Staaten, dann die Sparer<br />
Spanische GeldhÃ¤user wie die Bankia, die durch faule Immobilienkredite in die finanzielle Schieflage gerieten, mussten Staatshilfen beantragen. Da der spanische Staat inzwischen nicht mehr in der Lage ist, die AusmaÃŸe der Krise allein zu schultern, trat er den Gang zum Euro-Rettungsschirm ESM an. Als eines der zahlungskrÃ¤ftigen Mitglieder des Rettungstopfs haftet aktuell also der deutsche Staat fÃ¼r Bankia &#038; Co.</p>
<p>Um die Staatshaftung in Zukunft zu umgehen, verlangt Barnier in seinem Entwurf, dass jedes EU-Mitglied einen Abwicklungsfonds einrichtet, in den GeldhÃ¤user mindestens ein Prozent ihrer gesamten Einlagen einzahlen. â€žDamit dÃ¼rften 50 bis 80 Milliarden Euro zusammenkommenâ€œ, schÃ¤tzt Daniel Gros, Ã–konom und Direktor des Centre for European Policy Studies (CEPS).</p>
<p>In einem kleinen Nebensatz erwÃ¤hnt Michel Barnier, â€ždass eine gegenseitige UnterstÃ¼tzung der nationalen Abwicklungsfonds vorgesehen seiâ€œ. Zu Deutsch: Anstelle des ESM wÃ¼rden kÃ¼nftig deutsche Kreditinstitute wie die Deutsche Bank oder Commerzbank fÃ¼r Wackelkandidaten wie die Bankia einspringen. SchlieÃŸlich zahlen sie ja in den deutschen Abwicklungsfonds ein, der im Notfall dem spanischen Abwicklungsfonds unter die Arme greift. Somit wÃ¼rde die EU-Kommission die hiesigen GeldhÃ¤user bedeutend schwÃ¤chen. Ihr Eigenkapital schrumpft, und wenn sie einmal Eigenbedarf an UnterstÃ¼tzung haben, ist der Topf unter UmstÃ¤nden schon leerer â€“ und der nÃ¤chste Teufelskreis entsteht.</p>
<p>Genug Geld fÃ¼r den Notfall?<br />
Das sind keine rosigen Aussichten, auch nicht fÃ¼r den Anleger. Denn auch sein Festgeld oder Sparbuch ist durch das EU-Vorhaben in Gefahr. Die Abwicklungsfonds kÃ¶nnen nÃ¤mlich mit den bereits existierenden nationalen Einlagensicherungssystemen (s. Kasten unten) verschmolzen werden. â€žSolange vollstÃ¤ndig garantiert ist, dass das Sicherungssystem weiterhin in der Lage ist, die Anleger bei einem Ausfall zu entschÃ¤digenâ€œ, heiÃŸt es bei der EU-Kommission. Wer aber garantiert, dass im Notfall genug Geld vorhanden ist? Und wie kÃ¶nnen Anleger sicher sein, dass mit dem vorhandenen Geld nicht zuerst Banken selbst aufgepÃ¤ppelt werden? Die EuropÃ¤ische Union hat in der Vergangenheit mehrmals bewiesen, dass sie Regeln â€“ wie etwa die, dass die Notenbank keine Staatsfinanzierung Ã¼bernehmen darf â€“ schnell Ã¼ber Bord wirft.</p>
<p>Risiken fÃ¼r Lebensversicherungen<br />
Die Sparer werden nicht die Einzigen sein, die das Risiko von AusfÃ¤llen mittragen. Auch Lebensversicherungen sind betroffen, weil sie in MilliardenhÃ¶he Bankanleihen in ihrem Deckungsstock halten. Barniers Entwurf beinhaltet, AnleihenglÃ¤ubiger kÃ¼nftig an Verlusten zu beteiligen, mit der so genannten Bail-in-Klausel. Bankanleihen schwÃ¤chelnder Institute kÃ¶nnen entweder nur zum Teil zurÃ¼ckgezahlt werden â€“ die GlÃ¤ubiger mÃ¼ssten einen Schuldenschnitt akzeptieren. Oder sie kÃ¶nnen in Aktien umgewandelt werden â€“ was de facto heiÃŸt, dass sie dann gar nicht mehr getilgt werden. Statt sicherer Zinsen landen dann marode Bankaktien in den Portfolios der Lebensversicherungen â€“ zum Schaden der Kunden und ihrer Altersvorsorge.<br />
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EU-Gipfel will gemeinsame Aufsicht und Einlagensicherung: GefÃ¤hrdet eine Bankenunion die Spareinlagen? - weiter lesen auf FOCUS Online: <a href="http://www.focus.de/finanzen/banken/eu-gipfel-will-gemeinsame-aufsicht-und-einlagensicherung-gefaehrdet-die-bankenunion-die-spareinlagen_aid_774823.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/finanzen/banken/eu-gipfel-will-gemeinsame-aufsicht-und-einlagensicherung-gefaehrdet-die-bankenunion-die-spareinlagen_aid_774823.html</a></p>
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