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	<title>Kommentare zu: (Richard) Huelsenbeck - ein (schwerer) Gang Ã¼ber den Dortmunder SÃ¼dfriedhof</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/03/21/1888.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 08:41:07 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/03/21/1888.html#comment-1860555</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 09:52:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/03/21/1888.html#comment-1860555</guid>
		<description>Zeitenwende=New Age

Ich bin zu alt um das zu erklÃ¤ren, weil die Voraussetzung dafÃ¼r ist, dass man die Leute, die das in den 70ern zuerst bewarben, noch live erlebt haben muss. Vor allem jÃ¼ngere Menschen werden diesen Kulturbruch nicht sehen uns begreifen kÃ¶nnen.
NICHT aber gar nichts anderes passiert JETZT, da das Wasserzeitalter umgesetzt wird. 

Darum wiederhole ich meinen sieben Jahre alten Text â€žESOROPAâ€œ â€“
â€œDas Votum hat einige unserer zahlreichen FlÃ¼gel abgeschnitten, aber wir fliegen weiter. Wir werden unseren Flug in Richtung Zukunft nicht abbrechen. Der Horizont erwartet uns und wir fliegen in Richtung der Horizonte und diese Horizonte sind die von Europa und des ganzen Planeten. Sie mÃ¼ssen wissen, dass jene, die uns von Weitem beobachten, beunruhigt sind. Ich habe gesehen und gehÃ¶rt, dass FÃ¼hrer anderer Planeten beunruhigt sind.â€ (Jean-Claude Juncker) *
Der oberste europÃ¤ische Volkskommissar hÃ¤tte auch singen kÃ¶nnen: â€œWenn der Mond im 7. Hause steht und Jupiter auf Mars zugeht, herrscht Frieden unter den Planeten lenkt Liebe ihre Bahn. Genau ab dann regiert die Erde der Wassermannâ€. â€œAquariusâ€ aus â€œHairâ€, die Prophezeihung. Verzeihung sagte Charles Manson nie. Seine Family fÃ¼gte zusammen, was zusammengehÃ¶rt, den Schrei nach Gerechtigkeit, Liebe und Strafe. Ihr Gott war hot, nie tott. Sie und er, wir und sie, ich und du, Bauer Ewalds Kuh, oben und unten, rinks und lechts, Deo und Dao, gestern und morgen, Hoffnung und Sorgen, Yin und austauschbare Existenzen und IdentitÃ¤ten.
Wie es begann
Sie bildeten private Communen, die Ã¶ffentlichen kamen nicht zustande. Konsumismus, statt Kommunismus. Der Hippiefaschismus schien out, blieb etwas fÃ¼r verschrobene Exemplare. Es vergingen Jahre. AntiautoritÃ¤re KinderlÃ¤den, â€œDritte Welt-LÃ¤denâ€, Leere BiogemÃ¼se-LÃ¤den. Die Sonne ging auf, zehntausendmal und mehr, dann ward das zum Regierungsprogramm. Weltprogramm. Universumsprogramm. Nur der Pluto verweigert sich noch, und das groÃŸe, das unendliche schwarze Loch. Im kleinen Loch sitzt Manson, putzt sein Hakenkreuz und grinst zahnlos. Manchmal singt er die alten Hits der Beach Boys. Er schreibt auch neue Songs â€œHumani Party rumâ€.
Die einen kommen von da, die anderen von dort. â€œDomina wo bist du?â€ â€œEt cum spiritu tuoâ€ riefen sie, als sein Vater ihn strafte. Striemen peitschen auf den KÃ¶rper. Vater, Vater! Weiter, weiter! Halleluja, wenn er kommt, wenn er kommt, wenn er wieder wieder kommt. Wenn er niederkommt. Diese Strafe will gelebt sein, will weitergegeben sein, will bernsteinisiert sein, will eingetrichtet sein, denn das VerzÃ¼cktsein, bestimmt das Bewusstsein. Seht die HungertÃ¼cher! â€œNeu denken! VerÃ¤nderung wagenâ€ hieÃŸ das Motto 2015 - und also geschah es! Aquarius lebt! Hungern wollen wir alle! Wir wollen sein wie die Hungernden! Warum, zum Teufel, wollt ihr es nicht ihnen gleichtun? Wir werden es euch zeigen! Wir zeigen sie euch! Wir laden sie alle ein, an eurem Tisch teilzuhaben!!! Alle! Unsere Rache sei eure Verderben!!! Hungert! Ihr Elenden! Ihr SÃ¼nder! SpÃ¼rt des Vaters Peitsche bis zum Hosinanna! Wer braucht schon Manna? Nicht wahr, Anna?
Sie trafen sich nicht zufÃ¤llig auf den Wiesen, bei Regen im Saal, vom vorigen Mal, sondern suchten und fanden sich. Christen, Ã–kofaschisten und Esoteriker, die natÃ¼rliche Legierung der Zehnerjahre des 21 Jahrhunderts. Sie schauen aufâ€¦uns herab. Ihre Heroen sind jene, die sich auf StraÃŸen geiseln, als bÃ¤rtige Jesus-Adaptionen ikonenhaft den Ã¶ffentlichen Raum besetzen und in neuen Dimensionen religiÃ¶ser HÃ¶hen schweben. Manchmal auch kÃ¤mpfend. Hinzu kommen die HungertÃ¼chler mit ihren sportiven KÃ¶rpern, gazellenartigen GelengansÃ¤tze kreieren den Ãœbermenschen. Kreationismus 2016. Der neue Nachbar. Nicht fÃ¼r sich, fÃ¼r andere. FÃ¼r sich als Krippenfigur. Nippes in Nippes. Bunt, ewig grinsend, unzurechnungsfÃ¤hig, optimistisch und komplett irre. *sing* â€œMystik wird uns Einsicht schenken und der Mensch lernt wieder Denken. Dank dem Wassermann. Wenn Saturn mit Venus tanzen geht und Orion sein Licht andreht, herrscht Frieden unter den Planeten, lenkt Liebe ihre Bahnâ€ (siehe oben)
Wie konnte es so kommen? Denken wir zurÃ¼ck. Was nun geschah brÃ¼teten die spÃ¤ten Sechziger aus und fand in den 70er und 80er seine Fortsetzung bis heute in â€œ3.Weltâ€-LÃ¤den, FrauenlÃ¤den, â€œFaire tradeâ€ und â€œEine Weltâ€-Propaganda, â€œNiemand ist illegal-Kampagnenâ€, â€œTu nix-Bewegungâ€, â€œAIDSâ€-Hilfen, â€œEmpÃ¶rt Euchâ€-Gestammele oder â€œMisereorâ€-AktivitÃ¤ten (zu 58% aus Steuergeldern finanziert! - Fastenaktionskampagnen 1989 â€œSolidarisch in der einen Weltâ€, 1994 (!!!) â€œFlÃ¼chtlinge, PrÃ¼fstein weltweiter SolidaritÃ¤tâ€, 1998 â€œDie Armen zuerstâ€, 1999 â€œIch will ein Kind seinâ€, 2003 â€œWem gehÃ¶rt die Weltâ€, 2013 â€œWir haben den Hunger sattâ€, 2015 â€œNeu denken! VerÃ¤nderung wagenâ€) und â€œBrot fÃ¼r die Weltâ€-Bettelei mit der dazu gehÃ¶rdenen salbungsvollen Verbreitung des Schuldgewissens und globaler Umverteilung. Alle Bewegungen wurden flankiert von allerlei kulturvernichtendem Beiwerk, das jede Tradition tÃ¶tete. Nun geht die Saat auf. Die KÃ¶pfe haben sie nichtmal zum HÃ¼tetragen, ihre Sprache klingt klinisch rein und tot, jeder Rhythmus wird getrommelt und jeder logische Gedanke muss durch die EmotionshÃ¶lle ihres dumpfen Innenlebens. Die Ergebnisse sehen danach aus.
â€œHeute weiÃŸ keiner ob er morgen gewesen ist. Mit dem Sargdeckel schlÃ¤gt man den Takt dazu. Wer sollte da nicht blÃ¶dsinnig werdenâ€ (Richard Huelsenbeck) https://www.youtube.com/watch?v=C4740nZKERw</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitenwende=New Age</p>
<p>Ich bin zu alt um das zu erklÃ¤ren, weil die Voraussetzung dafÃ¼r ist, dass man die Leute, die das in den 70ern zuerst bewarben, noch live erlebt haben muss. Vor allem jÃ¼ngere Menschen werden diesen Kulturbruch nicht sehen uns begreifen kÃ¶nnen.<br />
NICHT aber gar nichts anderes passiert JETZT, da das Wasserzeitalter umgesetzt wird. </p>
<p>Darum wiederhole ich meinen sieben Jahre alten Text â€žESOROPAâ€œ â€“<br />
â€œDas Votum hat einige unserer zahlreichen FlÃ¼gel abgeschnitten, aber wir fliegen weiter. Wir werden unseren Flug in Richtung Zukunft nicht abbrechen. Der Horizont erwartet uns und wir fliegen in Richtung der Horizonte und diese Horizonte sind die von Europa und des ganzen Planeten. Sie mÃ¼ssen wissen, dass jene, die uns von Weitem beobachten, beunruhigt sind. Ich habe gesehen und gehÃ¶rt, dass FÃ¼hrer anderer Planeten beunruhigt sind.â€ (Jean-Claude Juncker) *<br />
Der oberste europÃ¤ische Volkskommissar hÃ¤tte auch singen kÃ¶nnen: â€œWenn der Mond im 7. Hause steht und Jupiter auf Mars zugeht, herrscht Frieden unter den Planeten lenkt Liebe ihre Bahn. Genau ab dann regiert die Erde der Wassermannâ€. â€œAquariusâ€ aus â€œHairâ€, die Prophezeihung. Verzeihung sagte Charles Manson nie. Seine Family fÃ¼gte zusammen, was zusammengehÃ¶rt, den Schrei nach Gerechtigkeit, Liebe und Strafe. Ihr Gott war hot, nie tott. Sie und er, wir und sie, ich und du, Bauer Ewalds Kuh, oben und unten, rinks und lechts, Deo und Dao, gestern und morgen, Hoffnung und Sorgen, Yin und austauschbare Existenzen und IdentitÃ¤ten.<br />
Wie es begann<br />
Sie bildeten private Communen, die Ã¶ffentlichen kamen nicht zustande. Konsumismus, statt Kommunismus. Der Hippiefaschismus schien out, blieb etwas fÃ¼r verschrobene Exemplare. Es vergingen Jahre. AntiautoritÃ¤re KinderlÃ¤den, â€œDritte Welt-LÃ¤denâ€, Leere BiogemÃ¼se-LÃ¤den. Die Sonne ging auf, zehntausendmal und mehr, dann ward das zum Regierungsprogramm. Weltprogramm. Universumsprogramm. Nur der Pluto verweigert sich noch, und das groÃŸe, das unendliche schwarze Loch. Im kleinen Loch sitzt Manson, putzt sein Hakenkreuz und grinst zahnlos. Manchmal singt er die alten Hits der Beach Boys. Er schreibt auch neue Songs â€œHumani Party rumâ€.<br />
Die einen kommen von da, die anderen von dort. â€œDomina wo bist du?â€ â€œEt cum spiritu tuoâ€ riefen sie, als sein Vater ihn strafte. Striemen peitschen auf den KÃ¶rper. Vater, Vater! Weiter, weiter! Halleluja, wenn er kommt, wenn er kommt, wenn er wieder wieder kommt. Wenn er niederkommt. Diese Strafe will gelebt sein, will weitergegeben sein, will bernsteinisiert sein, will eingetrichtet sein, denn das VerzÃ¼cktsein, bestimmt das Bewusstsein. Seht die HungertÃ¼cher! â€œNeu denken! VerÃ¤nderung wagenâ€ hieÃŸ das Motto 2015 - und also geschah es! Aquarius lebt! Hungern wollen wir alle! Wir wollen sein wie die Hungernden! Warum, zum Teufel, wollt ihr es nicht ihnen gleichtun? Wir werden es euch zeigen! Wir zeigen sie euch! Wir laden sie alle ein, an eurem Tisch teilzuhaben!!! Alle! Unsere Rache sei eure Verderben!!! Hungert! Ihr Elenden! Ihr SÃ¼nder! SpÃ¼rt des Vaters Peitsche bis zum Hosinanna! Wer braucht schon Manna? Nicht wahr, Anna?<br />
Sie trafen sich nicht zufÃ¤llig auf den Wiesen, bei Regen im Saal, vom vorigen Mal, sondern suchten und fanden sich. Christen, Ã–kofaschisten und Esoteriker, die natÃ¼rliche Legierung der Zehnerjahre des 21 Jahrhunderts. Sie schauen aufâ€¦uns herab. Ihre Heroen sind jene, die sich auf StraÃŸen geiseln, als bÃ¤rtige Jesus-Adaptionen ikonenhaft den Ã¶ffentlichen Raum besetzen und in neuen Dimensionen religiÃ¶ser HÃ¶hen schweben. Manchmal auch kÃ¤mpfend. Hinzu kommen die HungertÃ¼chler mit ihren sportiven KÃ¶rpern, gazellenartigen GelengansÃ¤tze kreieren den Ãœbermenschen. Kreationismus 2016. Der neue Nachbar. Nicht fÃ¼r sich, fÃ¼r andere. FÃ¼r sich als Krippenfigur. Nippes in Nippes. Bunt, ewig grinsend, unzurechnungsfÃ¤hig, optimistisch und komplett irre. *sing* â€œMystik wird uns Einsicht schenken und der Mensch lernt wieder Denken. Dank dem Wassermann. Wenn Saturn mit Venus tanzen geht und Orion sein Licht andreht, herrscht Frieden unter den Planeten, lenkt Liebe ihre Bahnâ€ (siehe oben)<br />
Wie konnte es so kommen? Denken wir zurÃ¼ck. Was nun geschah brÃ¼teten die spÃ¤ten Sechziger aus und fand in den 70er und 80er seine Fortsetzung bis heute in â€œ3.Weltâ€-LÃ¤den, FrauenlÃ¤den, â€œFaire tradeâ€ und â€œEine Weltâ€-Propaganda, â€œNiemand ist illegal-Kampagnenâ€, â€œTu nix-Bewegungâ€, â€œAIDSâ€-Hilfen, â€œEmpÃ¶rt Euchâ€-Gestammele oder â€œMisereorâ€-AktivitÃ¤ten (zu 58% aus Steuergeldern finanziert! - Fastenaktionskampagnen 1989 â€œSolidarisch in der einen Weltâ€, 1994 (!!!) â€œFlÃ¼chtlinge, PrÃ¼fstein weltweiter SolidaritÃ¤tâ€, 1998 â€œDie Armen zuerstâ€, 1999 â€œIch will ein Kind seinâ€, 2003 â€œWem gehÃ¶rt die Weltâ€, 2013 â€œWir haben den Hunger sattâ€, 2015 â€œNeu denken! VerÃ¤nderung wagenâ€) und â€œBrot fÃ¼r die Weltâ€-Bettelei mit der dazu gehÃ¶rdenen salbungsvollen Verbreitung des Schuldgewissens und globaler Umverteilung. Alle Bewegungen wurden flankiert von allerlei kulturvernichtendem Beiwerk, das jede Tradition tÃ¶tete. Nun geht die Saat auf. Die KÃ¶pfe haben sie nichtmal zum HÃ¼tetragen, ihre Sprache klingt klinisch rein und tot, jeder Rhythmus wird getrommelt und jeder logische Gedanke muss durch die EmotionshÃ¶lle ihres dumpfen Innenlebens. Die Ergebnisse sehen danach aus.<br />
â€œHeute weiÃŸ keiner ob er morgen gewesen ist. Mit dem Sargdeckel schlÃ¤gt man den Takt dazu. Wer sollte da nicht blÃ¶dsinnig werdenâ€ (Richard Huelsenbeck) <a href="https://www.youtube.com/watch?v=C4740nZKERw" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=C4740nZKERw</a></p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/03/21/1888.html#comment-397296</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 16:34:18 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.spiegel.de/einestages/palais-ideal-brieftraeger-ferdinand-cheval-baute-palast-a-1136712.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/einestages/palais-ideal-brieftraeger-ferdinand-cheval-baute-palast-a-1136712.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/einestages/palais-ideal-brieftraeger-ferdinand-cheval-baute-palast-a-1136712.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/03/21/1888.html#comment-392788</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 08:45:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2012/03/21/1888.html#comment-392788</guid>
		<description>SORGT, DASS DIE WÃœSTE NICHT WÃ„CHST

Tobruk. Mein Schwiegervater, der vor zwei Jahren 92jÃ¤hrig starb und fÃ¼nf Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft verbrachte, hatte 1950 den erstgeborenen Sohn nach seinem 1942 gefallenen Bruder Karl benannt. Mein Mann schrieb jetzt die KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge an und erhielt eine sehr ausfÃ¼hrliche und informative Antwort Ã¼ber seinen Onkel, den er leider nie kennenlernen durfte. Es ist schon erschÃ¼tternd, wenn man die nackten Daten liest und sich die Fakten neu vor Augen hÃ¤lt: In der "Schlacht von Gazala", auch als "Unternehmen Theseus" bekannt, starb der 21jÃ¤hrige am letzten Tag vor dem Fall Tobruks! Alles war extrem sinnlos und dem Eroberungswillen Mussolinis entsprungen, nicht der einzige MÃ¼hlstein, der den Deutschen bis heute am Hals hÃ¤ngt, weil der Italiener daneben griff. Die traurigen Daten, ein Leben, das nie gelebt werden konnte, auf ein paar Worte reduziert.

Name: Karl Fleischhauer
Dienstgrad: Grenadier
Geboren: 11.9.1920, Hemer
Truppenteil: 8.Pz.Gr.Regt.200
Erkennungsmarke: - 1089-3Pz.JÃ¤g.Ers.Abt.6
Todestag: 20.6.1942
Todesort: H.V.P.Nr.01858 Sanko 2/38
Bestattet: 20km nordw. Sidi Rezegh am Nordrand d. Trigh Capuzzo
Umgebettet nach: Tobruk/Libyen

Der "Volksbund Deutsche KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge" schreibt: "Mit Hilfe der einheimischen BevÃ¶lkerung bargen die Mitarbeiter des Volksbunds vom November 1951 bis November 1953 bei der Feldgrabsuche 98% der in Libyen gefallenen Soldaten aus der WÃ¼ste. Die Regierung des damaligen KÃ¶nigreiches Libyen unterstÃ¼tzte die Arbeiten in jeder nur mÃ¶glichen Weise."

In einem beiliegenden und vielbebilderten Informationsblatt sind die verschiedenen KriegsgrÃ¤berstÃ¤tten von Tobruk bis El Alamein abgebildet und mit einem Text versehen: "Bei den KÃ¤mpfen auf dem afrikanischen Kontinent verloren rund 100000 Soldaten ihr Leben. 20000 von ihnen kamen aus Deutschland." Die KriegsgrÃ¤berstÃ¤tte Tobruk birgt 6026 Gefallene. Die Wandinschrift endet mit den Worten: "Lernt aus verwehter Spur! Sorgt, dass die WÃ¼ste nicht wÃ¤chst!" Aus dem Text der Information: "Drei der Nischen mit Reliefschmuck zeigen auf Diabasplatten - in altÃ¤gyptischer Technik stilisiert - jeweils drei Soldaten des ehemaligen Deutschen Afrikakorps, insgesamt also neun Figuren, die gleichsam trauernd vor dem Grabe ihrer Kameraden stehen. 15 Arkaden-Nischen tragen an den RÃ¼ckwÃ¤nden in Mosaiksetzung die Namen der in der Gruft beigesetzten Gefallenen. Das zentrale Mal besteht aus einer von vier Engeln getragenen Feuerschale. Der Besucher kann Ã¼ber die Treppe in einem der TÃ¼rme zum oberen Terrassenumgang emporsteigen. Von hier aus hat er einen weiten Blick Ã¼ber die karge Landschaft, die einst Schauplatz der erbitterten KÃ¤mpfe um Tobruk war."

HÃ¤tte er diesen einen, letzten Tag der Kampfhandlungen im Juni 1942 vor Tobruk Ã¼berlebt, wÃ¤re der Karl Fleischhauer vielleicht erst in diesem Tagen gestorben. Sein Foto, das ihn in seiner MilitÃ¤runiform zeigte, hing bis zuletzt (FrÃ¼hjahr 2015) an der Wand meiner Schwiegereltern. Wenn ihm auch ein richtiges Leben nicht gegeben ward, so sei es ein kleiner Trost, dass er und sein Name fÃ¼r die Ewigkeit in einer GedenkstÃ¤tte verbleiben. Wenn es denn ein Trost ist...und wenn nicht alles anders kommt und die WÃ¼ste wieder wÃ¤chst... http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/tobruk.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SORGT, DASS DIE WÃœSTE NICHT WÃ„CHST</p>
<p>Tobruk. Mein Schwiegervater, der vor zwei Jahren 92jÃ¤hrig starb und fÃ¼nf Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft verbrachte, hatte 1950 den erstgeborenen Sohn nach seinem 1942 gefallenen Bruder Karl benannt. Mein Mann schrieb jetzt die KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge an und erhielt eine sehr ausfÃ¼hrliche und informative Antwort Ã¼ber seinen Onkel, den er leider nie kennenlernen durfte. Es ist schon erschÃ¼tternd, wenn man die nackten Daten liest und sich die Fakten neu vor Augen hÃ¤lt: In der &#8220;Schlacht von Gazala&#8221;, auch als &#8220;Unternehmen Theseus&#8221; bekannt, starb der 21jÃ¤hrige am letzten Tag vor dem Fall Tobruks! Alles war extrem sinnlos und dem Eroberungswillen Mussolinis entsprungen, nicht der einzige MÃ¼hlstein, der den Deutschen bis heute am Hals hÃ¤ngt, weil der Italiener daneben griff. Die traurigen Daten, ein Leben, das nie gelebt werden konnte, auf ein paar Worte reduziert.</p>
<p>Name: Karl Fleischhauer<br />
Dienstgrad: Grenadier<br />
Geboren: 11.9.1920, Hemer<br />
Truppenteil: 8.Pz.Gr.Regt.200<br />
Erkennungsmarke: - 1089-3Pz.JÃ¤g.Ers.Abt.6<br />
Todestag: 20.6.1942<br />
Todesort: H.V.P.Nr.01858 Sanko 2/38<br />
Bestattet: 20km nordw. Sidi Rezegh am Nordrand d. Trigh Capuzzo<br />
Umgebettet nach: Tobruk/Libyen</p>
<p>Der &#8220;Volksbund Deutsche KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge&#8221; schreibt: &#8220;Mit Hilfe der einheimischen BevÃ¶lkerung bargen die Mitarbeiter des Volksbunds vom November 1951 bis November 1953 bei der Feldgrabsuche 98% der in Libyen gefallenen Soldaten aus der WÃ¼ste. Die Regierung des damaligen KÃ¶nigreiches Libyen unterstÃ¼tzte die Arbeiten in jeder nur mÃ¶glichen Weise.&#8221;</p>
<p>In einem beiliegenden und vielbebilderten Informationsblatt sind die verschiedenen KriegsgrÃ¤berstÃ¤tten von Tobruk bis El Alamein abgebildet und mit einem Text versehen: &#8220;Bei den KÃ¤mpfen auf dem afrikanischen Kontinent verloren rund 100000 Soldaten ihr Leben. 20000 von ihnen kamen aus Deutschland.&#8221; Die KriegsgrÃ¤berstÃ¤tte Tobruk birgt 6026 Gefallene. Die Wandinschrift endet mit den Worten: &#8220;Lernt aus verwehter Spur! Sorgt, dass die WÃ¼ste nicht wÃ¤chst!&#8221; Aus dem Text der Information: &#8220;Drei der Nischen mit Reliefschmuck zeigen auf Diabasplatten - in altÃ¤gyptischer Technik stilisiert - jeweils drei Soldaten des ehemaligen Deutschen Afrikakorps, insgesamt also neun Figuren, die gleichsam trauernd vor dem Grabe ihrer Kameraden stehen. 15 Arkaden-Nischen tragen an den RÃ¼ckwÃ¤nden in Mosaiksetzung die Namen der in der Gruft beigesetzten Gefallenen. Das zentrale Mal besteht aus einer von vier Engeln getragenen Feuerschale. Der Besucher kann Ã¼ber die Treppe in einem der TÃ¼rme zum oberen Terrassenumgang emporsteigen. Von hier aus hat er einen weiten Blick Ã¼ber die karge Landschaft, die einst Schauplatz der erbitterten KÃ¤mpfe um Tobruk war.&#8221;</p>
<p>HÃ¤tte er diesen einen, letzten Tag der Kampfhandlungen im Juni 1942 vor Tobruk Ã¼berlebt, wÃ¤re der Karl Fleischhauer vielleicht erst in diesem Tagen gestorben. Sein Foto, das ihn in seiner MilitÃ¤runiform zeigte, hing bis zuletzt (FrÃ¼hjahr 2015) an der Wand meiner Schwiegereltern. Wenn ihm auch ein richtiges Leben nicht gegeben ward, so sei es ein kleiner Trost, dass er und sein Name fÃ¼r die Ewigkeit in einer GedenkstÃ¤tte verbleiben. Wenn es denn ein Trost ist&#8230;und wenn nicht alles anders kommt und die WÃ¼ste wieder wÃ¤chst&#8230; <a href="http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/tobruk.html" rel="nofollow">http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/tobruk.html</a></p>
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