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	<title>Kommentare zu: Avatar - Aufbruch nach Pandora oder Die Indoktrinierung muss schon bei den Kleinen beginnen</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 01:59:41 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-1905152</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 20:17:03 +0000</pubDate>
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		<description>https://www.achgut.com/artikel/oh_wie_schoen_ist_afrika</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.achgut.com/artikel/oh_wie_schoen_ist_afrika" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/oh_wie_schoen_ist_afrika</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-1780673</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 08:12:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-1780673</guid>
		<description>Avatar - Aufbruch nach Pandora oder Die Indoktrinierung muss schon bei den Kleinen beginnen
Abgelegt unter: Allgemein â€” Campo-News @ 11:30 Bearbeiten

Ãœber den permanenten Beschuss mit zivilisationsfeindlichen ErgÃ¼ssen schrieb ich ja schon Ã¶fter, zuletzt hier

Wie ihr euch durch den Film entblÃ¶ÃŸtet!
In eurer Kunst ist keine Faust.
So habt ihr euch noch stets getrÃ¶stet,
wenn Ã¼ber euch die Peitsche saust.
Ihr wollt zu hÃ¶hern Harmonien
fliehn, fliehn, fliehn.

Kurt Tucholsky, leicht verÃ¤ndert

War ich schon skeptisch, als die reiÃŸerische Werbung fÃ¼r den Film â€žAufbruch nach Pandoraâ€œ bei seinem Erscheinen die Medien ergriff und die Masse in einen Film lief, der von Weitem im SF-Segment als die Fortsetzung einer Abart von Star Trek anmutete, so blieb doch ein latentes Interesse bestehen, weil die Entwicklung der Technik, auch des Menschen im Zusammenspiel mit ihr, prinzipielle Fragen â€“ auch philosophischer Art â€“ aufwirft. Deshalb sah ich mir den Film nun an, als er auf dem privaten Sender SKY lief.

Titanic-Regisseur James Cameron drehte diesen vÃ¶llig humorlosen Streifen, dessen aufwendige Gestaltung und hervorragende Tricktechnik hinsehen lÃ¤sst. Die Botschaft jedoch ist eine desastrÃ¶se. Nie zuvor hat jemand die moderne Zivilisation derartig als eine mordende Zivilisation dargestellt und nie zuvor wurde mehr Verachtung fÃ¼r die westliche Welt, die Verstandes-Gesellschaft und die Fortentwicklung von schicksalsbedingten Lebenswelten, mittels Heroisierung einer natur-stammes - und vÃ¶lkischen, unwissenschaftlichen und animistisch-magischen Gemeinschaft untergeordnet. Dieser Film stellt die Dornenkrone einer sich aufgebenden, ausgehÃ¶hlten und sich selbst hassenden Zivilisation dar. Wer von sich und seinen Grundlagen nicht weiÃŸ, verlÃ¤sst sich selbstredend orientierungslos seinem â€žBauchgefÃ¼hlâ€œ, mag es dort auch noch so blÃ¤hen.

Die Groschenheft-Handlung ist kurz erzÃ¤hlt: Ein Konzern sucht im Jahre 2154 nach BodenschÃ¤tzen und findet sie auf dem â€žnaturbelassenenâ€œ Planeten, resp. Mond Pandora, den sie mit Waffengewalt kontrollieren will. Dabei nutzt man ein neues technisches Verfahren, das es mÃ¶glich macht, Menschen in die Gestalt eines gezÃ¼chteten Avatars schlÃ¼pfen zu lassen, der die Ã¤uÃŸere, blauhÃ¤utige Form der Bewohner von Pandora gleicht, um mehr Ã¼ber sie zu erfahren. Ein gelÃ¤hmter Soldat â€“ die ist ein netter, allzu netter Einfall â€“ kann sich so wieder in der â€žanderen Weltâ€œ bewegen und das Vertrauen der BevÃ¶lkerung gewinnen. Er verliebt sich zudem in die Tochter des StammesfÃ¼hrers, bzw. HÃ¤uptlings. Zunehmend gewinnt er Abstand von der menschlichen Welt, als diese den Planten gewaltsam erobern will und so schlieÃŸt er sich nicht nur dem Widerstand der Bewohner an, er Ã¼bernimmt sogar die FÃ¼hrung. In einer finalen Gewaltorgie werden die Menschen geschlagen und der natÃ¼rliche Zustand des Planeten bewahrt. SchÃ¶Ã¶Ã¶Ã¶n!

â€žWas ist das fÃ¼r ein GefÃ¼hl die eigene Rasse zu verdammen?â€œ

Die Einteilung in Gut und BÃ¶se ist in klassischer Weise vorgenommen und nicht zu Ã¼berbieten. Auf der einen Seite stehen die vor Technik starrenden Zyniker, Ã¶konomisch denkenden, kalten Optimierer, sowie gewaltbessene, weiÃŸe MilitÃ¤rs, auf der anderen, die blaukullerklickÃ¤ugigen Wesen, Ã¶kologisch lebend umsichtigen Guten und die ehrlich kÃ¤mpfenden Abwehrer der Aggression. Diesen Gegensatz Ã¼berhaupt aufzubauen, ist so verdienstvoll, wie die Ausstattung dieser Gruppen mit eben jenen Charaktereigenschaften simpel, und so sinnvoll zusammenhÃ¤ngend, wie der Regentanz eines Schamanen und der anschlieÃŸende Wassererguss in Dresden-Mitte.

Auf Pandora ist die Welt noch in Ordnung. Da geht alles. â€žParadiesischâ€œ, wie die Werbung will. Urviecher stampfen tumb, Mutanten-Tiere tÃ¶ten, magisch glimmen schwebende Tiere â€“ genau und zwar so, wie es bekanntlich frÃ¼her einmal war und brutalstmÃ¶glich als solche auch angenommen von der â€žGeneration dummâ€œ mit universellem Nerdeinschlag, groÃŸgezogen in gnadenlos hÃ¤mmernder Medienbeschallung der Harry Potter und Star Trek-Welten. Letztere wabert mit. Tendenziell von androgyner Gestalt sÃ¤mtliche Pandoraner, Botox-Boys Ã¤hnelnd glatt, aber umso mehr konturlos, blau und groÃŸgewachsen, leichtfÃ¼ÃŸig und mit afrikanischen ZÃ¶pfen. Massai-Ã„sthetik an vielen Stellen sichtbar: stolz, niedlich, etwas zu einfach, aber groÃŸÃ¤ugig gestrickt, hÃ¤lt man doch Kontakt zu den toten, am Baum baumelnden Seelen und zum Nirwana-Gott, mit dem alles verbunden ist. Man zÃ¤hmt Riesenvogel und fliegt sie, auf groÃŸen Urpferden galoppiert das tapfere Volk ins Gegenlicht.

Ein inszenierter Esotripp. Hier darf man vergessen, was der Zuschauer noch nicht wusste. Hier kann der jugendliche Zuschauer und das ewige Kind im Erwachsenen, welches doch nur spielen will und an KÃ¶pfen tÃ¤glich wÃ¤chst, einmal richtig ausruhen von den Anforderungen der bÃ¶sen Welt, die doch noch immer nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip funktioniert und nicht nach dem Prinzip â€žBunte-KÃ¼gelchen-gegen-allesâ€œ, im Geiste in den groÃŸen Hintern treten.

Der Hintern ist vor allem ein MilitÃ¤r, der sich auffÃ¼hrt wie General Custer am â€žLittle big Hornâ€œ oder jedenfalls so, wie man denkt, dass sich General Custer aufgefÃ¼hrt habe. Er verkÃ¶rpert die westliche Welt: NarbenÃ¼bersÃ¤te Einfalt, schnarrende Vernunft, weiÃŸes VerhÃ¤ngnis, Not und Elend der unberÃ¼hrten Natur bringend, Teufel in Person, eigentlich kein Mensch. Weswegen er auch konsequenterweise im Verlaufe der kalkulierten Story getÃ¶tet wird.

Wovon das Urvolk lebt, weiÃŸ keiner. Wozu es da ist, auch nicht. Es hat nur MuÃŸe. Durchaus latent aggressiv und keineswegs sanft, pflegen sie die Kulte ihrer Ahnen. Der weiÃŸe Mann ist entseelt. Das FÃ¼nkchen Wahrheit lÃ¤chelt. Sich ihrer Tradition bewusst, ein Volk, ein Reich ein paar Stammes â€“ FÃ¼hrer, so dagegen leben die archaischen Pandoraner. Vereint besiegen sie jene, die NaturschÃ¤tze doch nur fÃ¼r unnÃ¼tzen Kram benÃ¶tigen. Da grunzt auch der Nerd, obwohl grad er die Technik mehr benÃ¶tigt als andere. Und auch die schamanenaffine tendenzielle Ã–koterroristin schÃ¤mt sich nicht und trÃ¤gt die klammheimliche Freude offen.

Der Film beinhaltet einen wahren Satz, nÃ¤mlich jenen, der auf dem finalen HÃ¶hepunkt wÃ¤hrend des Kampfes vom MilitÃ¤r an die Adresse des die Seiten wechselnden Avantarmenschen gesprochen ward und der lautete: â€žWas ist das fÃ¼r ein GefÃ¼hl die eigene Rasse zu verdammen?â€œ In der Tat. Welchen Selbsthass muss ein Autor, ein Regisseur oder eine Filmgesellschaft entwickeln, um so in schwarz-weiÃŸ zu malen, so das Niedere Ã¼ber das HÃ¶here triumphieren zu lassen, so in einer Gewaltorgie jene knallende und brennende Katharsis ins Hirn zu stampfen, damit der Widerspruch darin verdampft? Biedermann und Brandstifter in Aktionseinheit. Unzertrennlich. BÃ¶se.

Wer wissen will, warum mit dem Verstand politische ZusammenhÃ¤nge und LÃ¼gen nicht mehr entkrÃ¤ftet werden kÃ¶nnen, egal, ob es sich um die angebliche CO2-Gefahr, die Schuldenkrise oder demographische Faktoren handelt, der schaue sich an, wie man seit mehr als einer Generation den Nachwuchs um den Verstand bringt. Dass sich diese paradoxerweise fÃ¼r links oder in seiner gesteigerten Form fÃ¼r â€žgutâ€œ hÃ¤lt, ist ein Witz mit einer Pointe, die selbige aber auch nicht verstehen.

P.S. â€žMeinâ€œ Hollywood verschwindet immer mehr. Hinweis - http://www.youtube.com/watch?v=UzLpOvSFbLA&#038;feature=youtube_gdata</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Avatar - Aufbruch nach Pandora oder Die Indoktrinierung muss schon bei den Kleinen beginnen<br />
Abgelegt unter: Allgemein â€” Campo-News @ 11:30 Bearbeiten</p>
<p>Ãœber den permanenten Beschuss mit zivilisationsfeindlichen ErgÃ¼ssen schrieb ich ja schon Ã¶fter, zuletzt hier</p>
<p>Wie ihr euch durch den Film entblÃ¶ÃŸtet!<br />
In eurer Kunst ist keine Faust.<br />
So habt ihr euch noch stets getrÃ¶stet,<br />
wenn Ã¼ber euch die Peitsche saust.<br />
Ihr wollt zu hÃ¶hern Harmonien<br />
fliehn, fliehn, fliehn.</p>
<p>Kurt Tucholsky, leicht verÃ¤ndert</p>
<p>War ich schon skeptisch, als die reiÃŸerische Werbung fÃ¼r den Film â€žAufbruch nach Pandoraâ€œ bei seinem Erscheinen die Medien ergriff und die Masse in einen Film lief, der von Weitem im SF-Segment als die Fortsetzung einer Abart von Star Trek anmutete, so blieb doch ein latentes Interesse bestehen, weil die Entwicklung der Technik, auch des Menschen im Zusammenspiel mit ihr, prinzipielle Fragen â€“ auch philosophischer Art â€“ aufwirft. Deshalb sah ich mir den Film nun an, als er auf dem privaten Sender SKY lief.</p>
<p>Titanic-Regisseur James Cameron drehte diesen vÃ¶llig humorlosen Streifen, dessen aufwendige Gestaltung und hervorragende Tricktechnik hinsehen lÃ¤sst. Die Botschaft jedoch ist eine desastrÃ¶se. Nie zuvor hat jemand die moderne Zivilisation derartig als eine mordende Zivilisation dargestellt und nie zuvor wurde mehr Verachtung fÃ¼r die westliche Welt, die Verstandes-Gesellschaft und die Fortentwicklung von schicksalsbedingten Lebenswelten, mittels Heroisierung einer natur-stammes - und vÃ¶lkischen, unwissenschaftlichen und animistisch-magischen Gemeinschaft untergeordnet. Dieser Film stellt die Dornenkrone einer sich aufgebenden, ausgehÃ¶hlten und sich selbst hassenden Zivilisation dar. Wer von sich und seinen Grundlagen nicht weiÃŸ, verlÃ¤sst sich selbstredend orientierungslos seinem â€žBauchgefÃ¼hlâ€œ, mag es dort auch noch so blÃ¤hen.</p>
<p>Die Groschenheft-Handlung ist kurz erzÃ¤hlt: Ein Konzern sucht im Jahre 2154 nach BodenschÃ¤tzen und findet sie auf dem â€žnaturbelassenenâ€œ Planeten, resp. Mond Pandora, den sie mit Waffengewalt kontrollieren will. Dabei nutzt man ein neues technisches Verfahren, das es mÃ¶glich macht, Menschen in die Gestalt eines gezÃ¼chteten Avatars schlÃ¼pfen zu lassen, der die Ã¤uÃŸere, blauhÃ¤utige Form der Bewohner von Pandora gleicht, um mehr Ã¼ber sie zu erfahren. Ein gelÃ¤hmter Soldat â€“ die ist ein netter, allzu netter Einfall â€“ kann sich so wieder in der â€žanderen Weltâ€œ bewegen und das Vertrauen der BevÃ¶lkerung gewinnen. Er verliebt sich zudem in die Tochter des StammesfÃ¼hrers, bzw. HÃ¤uptlings. Zunehmend gewinnt er Abstand von der menschlichen Welt, als diese den Planten gewaltsam erobern will und so schlieÃŸt er sich nicht nur dem Widerstand der Bewohner an, er Ã¼bernimmt sogar die FÃ¼hrung. In einer finalen Gewaltorgie werden die Menschen geschlagen und der natÃ¼rliche Zustand des Planeten bewahrt. SchÃ¶Ã¶Ã¶Ã¶n!</p>
<p>â€žWas ist das fÃ¼r ein GefÃ¼hl die eigene Rasse zu verdammen?â€œ</p>
<p>Die Einteilung in Gut und BÃ¶se ist in klassischer Weise vorgenommen und nicht zu Ã¼berbieten. Auf der einen Seite stehen die vor Technik starrenden Zyniker, Ã¶konomisch denkenden, kalten Optimierer, sowie gewaltbessene, weiÃŸe MilitÃ¤rs, auf der anderen, die blaukullerklickÃ¤ugigen Wesen, Ã¶kologisch lebend umsichtigen Guten und die ehrlich kÃ¤mpfenden Abwehrer der Aggression. Diesen Gegensatz Ã¼berhaupt aufzubauen, ist so verdienstvoll, wie die Ausstattung dieser Gruppen mit eben jenen Charaktereigenschaften simpel, und so sinnvoll zusammenhÃ¤ngend, wie der Regentanz eines Schamanen und der anschlieÃŸende Wassererguss in Dresden-Mitte.</p>
<p>Auf Pandora ist die Welt noch in Ordnung. Da geht alles. â€žParadiesischâ€œ, wie die Werbung will. Urviecher stampfen tumb, Mutanten-Tiere tÃ¶ten, magisch glimmen schwebende Tiere â€“ genau und zwar so, wie es bekanntlich frÃ¼her einmal war und brutalstmÃ¶glich als solche auch angenommen von der â€žGeneration dummâ€œ mit universellem Nerdeinschlag, groÃŸgezogen in gnadenlos hÃ¤mmernder Medienbeschallung der Harry Potter und Star Trek-Welten. Letztere wabert mit. Tendenziell von androgyner Gestalt sÃ¤mtliche Pandoraner, Botox-Boys Ã¤hnelnd glatt, aber umso mehr konturlos, blau und groÃŸgewachsen, leichtfÃ¼ÃŸig und mit afrikanischen ZÃ¶pfen. Massai-Ã„sthetik an vielen Stellen sichtbar: stolz, niedlich, etwas zu einfach, aber groÃŸÃ¤ugig gestrickt, hÃ¤lt man doch Kontakt zu den toten, am Baum baumelnden Seelen und zum Nirwana-Gott, mit dem alles verbunden ist. Man zÃ¤hmt Riesenvogel und fliegt sie, auf groÃŸen Urpferden galoppiert das tapfere Volk ins Gegenlicht.</p>
<p>Ein inszenierter Esotripp. Hier darf man vergessen, was der Zuschauer noch nicht wusste. Hier kann der jugendliche Zuschauer und das ewige Kind im Erwachsenen, welches doch nur spielen will und an KÃ¶pfen tÃ¤glich wÃ¤chst, einmal richtig ausruhen von den Anforderungen der bÃ¶sen Welt, die doch noch immer nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip funktioniert und nicht nach dem Prinzip â€žBunte-KÃ¼gelchen-gegen-allesâ€œ, im Geiste in den groÃŸen Hintern treten.</p>
<p>Der Hintern ist vor allem ein MilitÃ¤r, der sich auffÃ¼hrt wie General Custer am â€žLittle big Hornâ€œ oder jedenfalls so, wie man denkt, dass sich General Custer aufgefÃ¼hrt habe. Er verkÃ¶rpert die westliche Welt: NarbenÃ¼bersÃ¤te Einfalt, schnarrende Vernunft, weiÃŸes VerhÃ¤ngnis, Not und Elend der unberÃ¼hrten Natur bringend, Teufel in Person, eigentlich kein Mensch. Weswegen er auch konsequenterweise im Verlaufe der kalkulierten Story getÃ¶tet wird.</p>
<p>Wovon das Urvolk lebt, weiÃŸ keiner. Wozu es da ist, auch nicht. Es hat nur MuÃŸe. Durchaus latent aggressiv und keineswegs sanft, pflegen sie die Kulte ihrer Ahnen. Der weiÃŸe Mann ist entseelt. Das FÃ¼nkchen Wahrheit lÃ¤chelt. Sich ihrer Tradition bewusst, ein Volk, ein Reich ein paar Stammes â€“ FÃ¼hrer, so dagegen leben die archaischen Pandoraner. Vereint besiegen sie jene, die NaturschÃ¤tze doch nur fÃ¼r unnÃ¼tzen Kram benÃ¶tigen. Da grunzt auch der Nerd, obwohl grad er die Technik mehr benÃ¶tigt als andere. Und auch die schamanenaffine tendenzielle Ã–koterroristin schÃ¤mt sich nicht und trÃ¤gt die klammheimliche Freude offen.</p>
<p>Der Film beinhaltet einen wahren Satz, nÃ¤mlich jenen, der auf dem finalen HÃ¶hepunkt wÃ¤hrend des Kampfes vom MilitÃ¤r an die Adresse des die Seiten wechselnden Avantarmenschen gesprochen ward und der lautete: â€žWas ist das fÃ¼r ein GefÃ¼hl die eigene Rasse zu verdammen?â€œ In der Tat. Welchen Selbsthass muss ein Autor, ein Regisseur oder eine Filmgesellschaft entwickeln, um so in schwarz-weiÃŸ zu malen, so das Niedere Ã¼ber das HÃ¶here triumphieren zu lassen, so in einer Gewaltorgie jene knallende und brennende Katharsis ins Hirn zu stampfen, damit der Widerspruch darin verdampft? Biedermann und Brandstifter in Aktionseinheit. Unzertrennlich. BÃ¶se.</p>
<p>Wer wissen will, warum mit dem Verstand politische ZusammenhÃ¤nge und LÃ¼gen nicht mehr entkrÃ¤ftet werden kÃ¶nnen, egal, ob es sich um die angebliche CO2-Gefahr, die Schuldenkrise oder demographische Faktoren handelt, der schaue sich an, wie man seit mehr als einer Generation den Nachwuchs um den Verstand bringt. Dass sich diese paradoxerweise fÃ¼r links oder in seiner gesteigerten Form fÃ¼r â€žgutâ€œ hÃ¤lt, ist ein Witz mit einer Pointe, die selbige aber auch nicht verstehen.</p>
<p>P.S. â€žMeinâ€œ Hollywood verschwindet immer mehr. Hinweis - <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UzLpOvSFbLA&#038;feature=youtube_gdata" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=UzLpOvSFbLA&#038;feature=youtube_gdata</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-1780535</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 07:07:16 +0000</pubDate>
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		<description>https://www.focus.de/gesundheit/news/film-macht-angeblich-depressiv-immer-mehr-menschen-haben-post-avatar-syndrom-das-steckt-dahinter_id_182766493.html</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-1509920</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 05:18:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-1509920</guid>
		<description>https://www.achgut.com/artikel/der_gemuetliche_untergang</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-250998</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2015 05:46:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-250998</guid>
		<description>So ist es leider. ""Damals", sagt Martin, "waren Comics etwas fÃ¼r Freaks. Heute haben wir gewonnen. Heute beherrschen wir die Welt." Das Publikum applaudiert."

https://www.focus.de/kultur/royals/skandal-um-prinzessin-maertha-louise-stundenlanger-sex-3-4-mal-am-tag-schamanen-beichte-erschuettert-norwegens-koenigshaus_id_11251101.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ist es leider. &#8220;&#8221;Damals&#8221;, sagt Martin, &#8220;waren Comics etwas fÃ¼r Freaks. Heute haben wir gewonnen. Heute beherrschen wir die Welt.&#8221; Das Publikum applaudiert.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.focus.de/kultur/royals/skandal-um-prinzessin-maertha-louise-stundenlanger-sex-3-4-mal-am-tag-schamanen-beichte-erschuettert-norwegens-koenigshaus_id_11251101.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/kultur/royals/skandal-um-prinzessin-maertha-louise-stundenlanger-sex-3-4-mal-am-tag-schamanen-beichte-erschuettert-norwegens-koenigshaus_id_11251101.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-224122</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 05:38:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-224122</guid>
		<description>http://www.spiegel.de/kultur/kino/hobbit-film-abrechnung-eines-tolkien-veraechters-a-1007754.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/hobbit-film-abrechnung-eines-tolkien-veraechters-a-1007754.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/kultur/kino/hobbit-film-abrechnung-eines-tolkien-veraechters-a-1007754.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-196354</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 16:16:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2011/07/31/1849.html#comment-196354</guid>
		<description>Nur wer seine Naturvorstellung von Filmen wie â€œAvatarâ€ herleitet, kommt auf die Idee, mit der Natur â€œim Einklangâ€ zu leben sei erstrebenswert. Kulturgeschichtlich betrachtet verhilft nicht eine vermeintlich â€œgesundeâ€ ErnÃ¤hrung, â€œZeit im Freienâ€ oder ein â€œgrÃ¼ner Daumenâ€ zu einer hÃ¶heren Lebenserwartung, sondern Medizin, eine gesicherte Lebensmittelversorgung, Hygienestandards, Strom, ausreichend ArbeitsplÃ¤tze, freies Unternehmertum und eine hohe Arztdichte, um nur einige Beispiele zu nennen. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_wunsch_eine_kuh_zu_sein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer seine Naturvorstellung von Filmen wie â€œAvatarâ€ herleitet, kommt auf die Idee, mit der Natur â€œim Einklangâ€ zu leben sei erstrebenswert. Kulturgeschichtlich betrachtet verhilft nicht eine vermeintlich â€œgesundeâ€ ErnÃ¤hrung, â€œZeit im Freienâ€ oder ein â€œgrÃ¼ner Daumenâ€ zu einer hÃ¶heren Lebenserwartung, sondern Medizin, eine gesicherte Lebensmittelversorgung, Hygienestandards, Strom, ausreichend ArbeitsplÃ¤tze, freies Unternehmertum und eine hohe Arztdichte, um nur einige Beispiele zu nennen. - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_wunsch_eine_kuh_zu_sein" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_wunsch_eine_kuh_zu_sein</a></p>
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