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	<title>Kommentare zu: Die Gesellschaft des Spektakels, Teil II</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:50:52 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-428937</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 14:36:53 +0000</pubDate>
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		<description>Wie irre alles ist, zeigt dieses Beispiel - Ein riesiges Loch im Boden ist ziemlich gruselig und die Tatsache, dass sie von Menschen erschaffen wurde ist sowohl eine beeindruckende als auch unheimliche Erinnerung daran, dass der Kapitalismus eine ziemlich verrÃ¼ckte Auswirkung auf unseren Planeten haben kann. Stalin lieÃŸ die Mine Mirny bauen und sie ist immer noch die zweigrÃ¶ÃŸte Mine, die Menschen je erschaffen haben. Die Mine wurde verlassen, weil weitere BergbautÃ¤tigkeiten und die Wartung dieses massiven Loches finanziell nicht mehr tragbar waren. http://www.starswelt.com/2017/02/03/22-der-schrecklichsten-verlassenen-orte-auf-dem-planeten/2/?afid=10601</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie irre alles ist, zeigt dieses Beispiel - Ein riesiges Loch im Boden ist ziemlich gruselig und die Tatsache, dass sie von Menschen erschaffen wurde ist sowohl eine beeindruckende als auch unheimliche Erinnerung daran, dass der Kapitalismus eine ziemlich verrÃ¼ckte Auswirkung auf unseren Planeten haben kann. Stalin lieÃŸ die Mine Mirny bauen und sie ist immer noch die zweigrÃ¶ÃŸte Mine, die Menschen je erschaffen haben. Die Mine wurde verlassen, weil weitere BergbautÃ¤tigkeiten und die Wartung dieses massiven Loches finanziell nicht mehr tragbar waren. <a href="http://www.starswelt.com/2017/02/03/22-der-schrecklichsten-verlassenen-orte-auf-dem-planeten/2/?afid=10601" rel="nofollow">http://www.starswelt.com/2017/02/03/22-der-schrecklichsten-verlassenen-orte-auf-dem-planeten/2/?afid=10601</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-405605</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2017 05:17:41 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.achgut.com/artikel/leichter_waehlen_mit_leichter_sprache</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.achgut.com/artikel/leichter_waehlen_mit_leichter_sprache" rel="nofollow">http://www.achgut.com/artikel/leichter_waehlen_mit_leichter_sprache</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-148450</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 16:16:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-148450</guid>
		<description>Gerade die Documenta treibt alles auf die Spitze. Sie betreibt den kalkulierten Wahn

SZ: Und Sie wollen nun die Tiere und Pflanzen verstehen?

Christov-Bakargiev: Meiner Meinung nach dÃ¼rfen sich in einer wahren Demokratie alle Ã¤uÃŸern. Die Frage ist nicht, ob wir Hunden oder Erdbeeren die Erlaubnis zum WÃ¤hlen erteilen, sondern wie eine Erdbeere ihre politische Intention vorbringen kann. Ich will Tiere und Pflanzen nicht schÃ¼tzen, sondern emanzipieren. FrÃ¼her hieÃŸ es, wir haben allgemeines Wahlrecht, aber die Frauen wÃ¤hlten nicht. Warum sah keiner den Widerspruch? Wenn man das Subjekt des BÃ¼rgers nur als mÃ¤nnlich konstituierte, gab es ja tatsÃ¤chlich allgemeines Wahlrecht.

SZ: Warum sollen Hunde wie Frauen wÃ¤hlen dÃ¼rfen?

Christov-Bakargiev: Warum nicht? GehÃ¶rt die Welt denn weniger den Hunden als den Frauen?

SZ: Sehen Sie keinen fundamentalen Unterschied zwischen Frau und Hund?

Christov-Bakargiev: Absolut nein! Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen Frauen und Hunden oder zwischen MÃ¤nnern und Hunden. Auch nicht zwischen Hunden und den Atomen, die meinen Armreif bilden. Ich denke, alles hat seine Kultur. Die kulturelle Produktion der Tomatenpflanze ist die Tomate.

- http://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-leiterin-carolyn-christov-bakargiev-ueber-die-politische-intention-der-erdbeere-1.1370514</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade die Documenta treibt alles auf die Spitze. Sie betreibt den kalkulierten Wahn</p>
<p>SZ: Und Sie wollen nun die Tiere und Pflanzen verstehen?</p>
<p>Christov-Bakargiev: Meiner Meinung nach dÃ¼rfen sich in einer wahren Demokratie alle Ã¤uÃŸern. Die Frage ist nicht, ob wir Hunden oder Erdbeeren die Erlaubnis zum WÃ¤hlen erteilen, sondern wie eine Erdbeere ihre politische Intention vorbringen kann. Ich will Tiere und Pflanzen nicht schÃ¼tzen, sondern emanzipieren. FrÃ¼her hieÃŸ es, wir haben allgemeines Wahlrecht, aber die Frauen wÃ¤hlten nicht. Warum sah keiner den Widerspruch? Wenn man das Subjekt des BÃ¼rgers nur als mÃ¤nnlich konstituierte, gab es ja tatsÃ¤chlich allgemeines Wahlrecht.</p>
<p>SZ: Warum sollen Hunde wie Frauen wÃ¤hlen dÃ¼rfen?</p>
<p>Christov-Bakargiev: Warum nicht? GehÃ¶rt die Welt denn weniger den Hunden als den Frauen?</p>
<p>SZ: Sehen Sie keinen fundamentalen Unterschied zwischen Frau und Hund?</p>
<p>Christov-Bakargiev: Absolut nein! Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen Frauen und Hunden oder zwischen MÃ¤nnern und Hunden. Auch nicht zwischen Hunden und den Atomen, die meinen Armreif bilden. Ich denke, alles hat seine Kultur. Die kulturelle Produktion der Tomatenpflanze ist die Tomate.</p>
<p>- <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-leiterin-carolyn-christov-bakargiev-ueber-die-politische-intention-der-erdbeere-1.1370514" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-leiterin-carolyn-christov-bakargiev-ueber-die-politische-intention-der-erdbeere-1.1370514</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146600</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 17:30:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146600</guid>
		<description>So sind sie, nur, dass der Schwindel zudem die Idiotie selbst befÃ¶rdete, nÃ¤mlich den Islamismus, der die autoritÃ¤r-sÃ¤kulare Ordnung ablÃ¶st - MÃ¤nner, die als Lesben flirten - http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,768324,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So sind sie, nur, dass der Schwindel zudem die Idiotie selbst befÃ¶rdete, nÃ¤mlich den Islamismus, der die autoritÃ¤r-sÃ¤kulare Ordnung ablÃ¶st - MÃ¤nner, die als Lesben flirten - <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,768324,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,768324,00.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146596</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 13:09:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146596</guid>
		<description>Genau, siehe eins weiter oben - http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768182,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau, siehe eins weiter oben - <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768182,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768182,00.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146585</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:40:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146585</guid>
		<description>Wieder ein Beispiel dafÃ¼r: Das Blog-Phantom von Damaskus - http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767290,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein Beispiel dafÃ¼r: Das Blog-Phantom von Damaskus - <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767290,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767290,00.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146169</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 17:55:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-146169</guid>
		<description>Tucholsky: "Selbst die Nachrichten, die nicht in der Zeitung stehen sind erlogen."

Sowie -

"FÃ¤llt der Deutsche auf die Nase folgt eine Dissertation Ã¼ber BodengerÃ¼che."

Und:

"Wenn der Deutsche hinfÃ¤llt, steht er nicht auf, sondern sieht sich um, wer ihm schadensersatzpflichtig ist."

Sarrazin weiÃŸ das. 95% DER HIER ANSÃ„SSIGEN Moslems fragen: "Tluchokowskiwaswer" DAS meine ICH mit Deutscher Tradition, zum DÃ¶ner!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tucholsky: &#8220;Selbst die Nachrichten, die nicht in der Zeitung stehen sind erlogen.&#8221;</p>
<p>Sowie -</p>
<p>&#8220;FÃ¤llt der Deutsche auf die Nase folgt eine Dissertation Ã¼ber BodengerÃ¼che.&#8221;</p>
<p>Und:</p>
<p>&#8220;Wenn der Deutsche hinfÃ¤llt, steht er nicht auf, sondern sieht sich um, wer ihm schadensersatzpflichtig ist.&#8221;</p>
<p>Sarrazin weiÃŸ das. 95% DER HIER ANSÃ„SSIGEN Moslems fragen: &#8220;Tluchokowskiwaswer&#8221; DAS meine ICH mit Deutscher Tradition, zum DÃ¶ner!</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-145634</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 11:50:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-145634</guid>
		<description>Theodor W. Adorno, Kulturindustrie, AufklÃ¤rung als Massenbetrug, 1944

Die Heroisierung der Durchschnittlichen gehÃ¶rt zum Kultus des Billigen.

Lichtspiele und Rundfunk brauchen sich nicht mehr als Kunst ausgeben. Die Wahrheit, dass sie nichts sind als GeschÃ¤ft, verwenden sie als Ideologie, die den Schund legitimieren soll, den sie vorsÃ¤tzlich herstellen.

Die Abschaffung des Bildungsprivileg durch Ausverkauf leitet die Massen NICHT in die Bereiche, die man ihnen ehedem vorenthielt, sondern dient, unter den bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen, gerade dem Zerfall der Bildung, dem Fortschritt der barbarischen Beziehungslosigkeit. Wer im neunzehnten und beginnendem zwanzigsten Jahrhundert Geld ausgab, um ein Drama zu sehen oder ein Konzert zu hÃ¶ren, zollte der Darbietung wenigstens soviel Achtung wie dem ausgegebenen Geld. Der BÃ¼rger, der etwas davon haben wollte, mochte zuweilen eine Beziehung zum Werk suchenâ€¦Damit ist es aus.

Heute, da der freie Markt zu Ende geht, verschanzt sich die Herrschaft des Systems. Sie verfestigt das Band, das die Konsumenten an die groÃŸen Konzerne schmiedet. Nur wer die exorbitanten GebÃ¼hren, welcher die Reklameagenturen, allen voran das Radio selbst, erheben, laufend bezahlen kann, darf Ã¼berhaupt den Pseudomarkt als VerkÃ¤ufer betreten. Die Reklamekosten, die schlieÃŸlich in die Taschen der Konzerne zurÃ¼ckflieÃŸen, ersparen das umstÃ¤ndliche Niederkonkurrieren unliebsamer AuÃŸenseiter, sie garantieren, dass die MaÃŸgebenden unter sich bleiben.

In der Kulturindustrie verschwindet die Kritik so der Respektâ€¦den Konsumenten ist nichts mehr teuerâ€¦ Eigentlich ist alles zu haben.

Autos Bomben und Film halten so lange das Ganze zusammen, bis ihr nivellierendes Element am Unrecht selbst, dem es dient, seine Kraft erweist.

An der durchschnittlichen Wortzahl der Short Story ist nicht zu rÃ¼tteln. Selbst Gags, Effekte und Witze sind kalkuliert wie ihr GerÃ¼st. Die Kulturindustrie hat sich entwickelt mit der Vorherrschaft des Effekts, der handwerklichen Leistung, der technischen Details Ã¼bers Werk, das einmal die Idee trug und mit dieser liquidiert wurde.

RealitÃ¤tsgerechte EmpÃ¶rung wird zur Warenmarke dessen, der dem Betrieb eine neue Idee zuzufÃ¼hren hat. Die Ã–ffentlichkeit der gegenwÃ¤rtigen Gesellschaft lÃ¤sst es zu keiner vernehmbaren Anklage kommen, an deren Ton die HellhÃ¶rigen nicht schon die Prominenz witterten, in dessen Zeichen der EmpÃ¶rte sich mit ihnen aussÃ¶hnt.

Neu aber ist, dass die unversÃ¶hnlichen Elemente der Kultur, Kunst und Zerstreuung durch ihre Unterstellung unter den Zweck auf eine einzige falsche Formel gebracht werden: die TotalitÃ¤t der Kulturindustrie. Sie besteht in Wiederholungen.

Die Trickfilme waren einmal Exponenten der Phantasie gegen den Rationalismusâ€¦Ihre Verfahrensweise glich darin dem alten Brauch der slapstick comedy. Nun aber haben sich die Zeitrelationen verschobenâ€¦.Unterm Hallo des Publikums wird die Hauptgestalt wie ein Lumpen herumgeschleudert. So schlÃ¤gt die QualitÃ¤t der organisierten Grausamkeit umâ€¦Die Lustigkeit schneidet jene Lust ab, welche der Anblick der Umarmung vermeintlich gewÃ¤hren kÃ¶nnte und verschiebt die Befriedigung auf den Tag des Pogromsâ€¦Donald Duck in den Cartoons wie die UnglÃ¼cklichen in der RealitÃ¤t erhalten ihre PrÃ¼gel, damit die Zuschauer sich an die eigenen gewÃ¶hnen.

Allemal begleitet Lachen, das versÃ¶hnte, wie das schreckliche, den Augenblick, da eine Furcht vergehtâ€¦Das versÃ¶hnte Lachen ertÃ¶nt als Echo des Entronnenseins aus der Macht, das schlechte bewÃ¤ltigt die Furcht, in dem es zu den Instanzen Ã¼berlÃ¤uft, die zu fÃ¼rchten sind. FUN IST DAS STAHLBAD. Die VergnÃ¼gungsindustrie verordnet es unablÃ¤ssig. Lachen in ihr wird zum Instrument des Betrugs am GlÃ¼ck.

Amusement selber reiht sich unter die Ideale ein, es tritt an die Stelle der hohen GÃ¼ter, die es den Massen vollends austreibt, indem es sie noch stereotyper als die privat bezahlten Reklametafeln wiederholt. Innerlichkeit, die subjektiv beschrÃ¤nkte Gestalt der Wahrheit, war stets schon den Ã¤uÃŸeren Herren mehr als sie ahnte untertan. Von der Kulturindustrie wird sie zur offenen LÃ¼ge hergerichtet.

Ewig grinsen die gleichen Babies aus den Magazinen, ewig stampft die Jazzmaschine.

Sie (die Kunst) offeriert demjenigen Konsumenten, der kulturell bessere Tage gesehen hat, das Surrogat der lÃ¤ngst abgeschafften Tiefe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Theodor W. Adorno, Kulturindustrie, AufklÃ¤rung als Massenbetrug, 1944</p>
<p>Die Heroisierung der Durchschnittlichen gehÃ¶rt zum Kultus des Billigen.</p>
<p>Lichtspiele und Rundfunk brauchen sich nicht mehr als Kunst ausgeben. Die Wahrheit, dass sie nichts sind als GeschÃ¤ft, verwenden sie als Ideologie, die den Schund legitimieren soll, den sie vorsÃ¤tzlich herstellen.</p>
<p>Die Abschaffung des Bildungsprivileg durch Ausverkauf leitet die Massen NICHT in die Bereiche, die man ihnen ehedem vorenthielt, sondern dient, unter den bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen, gerade dem Zerfall der Bildung, dem Fortschritt der barbarischen Beziehungslosigkeit. Wer im neunzehnten und beginnendem zwanzigsten Jahrhundert Geld ausgab, um ein Drama zu sehen oder ein Konzert zu hÃ¶ren, zollte der Darbietung wenigstens soviel Achtung wie dem ausgegebenen Geld. Der BÃ¼rger, der etwas davon haben wollte, mochte zuweilen eine Beziehung zum Werk suchenâ€¦Damit ist es aus.</p>
<p>Heute, da der freie Markt zu Ende geht, verschanzt sich die Herrschaft des Systems. Sie verfestigt das Band, das die Konsumenten an die groÃŸen Konzerne schmiedet. Nur wer die exorbitanten GebÃ¼hren, welcher die Reklameagenturen, allen voran das Radio selbst, erheben, laufend bezahlen kann, darf Ã¼berhaupt den Pseudomarkt als VerkÃ¤ufer betreten. Die Reklamekosten, die schlieÃŸlich in die Taschen der Konzerne zurÃ¼ckflieÃŸen, ersparen das umstÃ¤ndliche Niederkonkurrieren unliebsamer AuÃŸenseiter, sie garantieren, dass die MaÃŸgebenden unter sich bleiben.</p>
<p>In der Kulturindustrie verschwindet die Kritik so der Respektâ€¦den Konsumenten ist nichts mehr teuerâ€¦ Eigentlich ist alles zu haben.</p>
<p>Autos Bomben und Film halten so lange das Ganze zusammen, bis ihr nivellierendes Element am Unrecht selbst, dem es dient, seine Kraft erweist.</p>
<p>An der durchschnittlichen Wortzahl der Short Story ist nicht zu rÃ¼tteln. Selbst Gags, Effekte und Witze sind kalkuliert wie ihr GerÃ¼st. Die Kulturindustrie hat sich entwickelt mit der Vorherrschaft des Effekts, der handwerklichen Leistung, der technischen Details Ã¼bers Werk, das einmal die Idee trug und mit dieser liquidiert wurde.</p>
<p>RealitÃ¤tsgerechte EmpÃ¶rung wird zur Warenmarke dessen, der dem Betrieb eine neue Idee zuzufÃ¼hren hat. Die Ã–ffentlichkeit der gegenwÃ¤rtigen Gesellschaft lÃ¤sst es zu keiner vernehmbaren Anklage kommen, an deren Ton die HellhÃ¶rigen nicht schon die Prominenz witterten, in dessen Zeichen der EmpÃ¶rte sich mit ihnen aussÃ¶hnt.</p>
<p>Neu aber ist, dass die unversÃ¶hnlichen Elemente der Kultur, Kunst und Zerstreuung durch ihre Unterstellung unter den Zweck auf eine einzige falsche Formel gebracht werden: die TotalitÃ¤t der Kulturindustrie. Sie besteht in Wiederholungen.</p>
<p>Die Trickfilme waren einmal Exponenten der Phantasie gegen den Rationalismusâ€¦Ihre Verfahrensweise glich darin dem alten Brauch der slapstick comedy. Nun aber haben sich die Zeitrelationen verschobenâ€¦.Unterm Hallo des Publikums wird die Hauptgestalt wie ein Lumpen herumgeschleudert. So schlÃ¤gt die QualitÃ¤t der organisierten Grausamkeit umâ€¦Die Lustigkeit schneidet jene Lust ab, welche der Anblick der Umarmung vermeintlich gewÃ¤hren kÃ¶nnte und verschiebt die Befriedigung auf den Tag des Pogromsâ€¦Donald Duck in den Cartoons wie die UnglÃ¼cklichen in der RealitÃ¤t erhalten ihre PrÃ¼gel, damit die Zuschauer sich an die eigenen gewÃ¶hnen.</p>
<p>Allemal begleitet Lachen, das versÃ¶hnte, wie das schreckliche, den Augenblick, da eine Furcht vergehtâ€¦Das versÃ¶hnte Lachen ertÃ¶nt als Echo des Entronnenseins aus der Macht, das schlechte bewÃ¤ltigt die Furcht, in dem es zu den Instanzen Ã¼berlÃ¤uft, die zu fÃ¼rchten sind. FUN IST DAS STAHLBAD. Die VergnÃ¼gungsindustrie verordnet es unablÃ¤ssig. Lachen in ihr wird zum Instrument des Betrugs am GlÃ¼ck.</p>
<p>Amusement selber reiht sich unter die Ideale ein, es tritt an die Stelle der hohen GÃ¼ter, die es den Massen vollends austreibt, indem es sie noch stereotyper als die privat bezahlten Reklametafeln wiederholt. Innerlichkeit, die subjektiv beschrÃ¤nkte Gestalt der Wahrheit, war stets schon den Ã¤uÃŸeren Herren mehr als sie ahnte untertan. Von der Kulturindustrie wird sie zur offenen LÃ¼ge hergerichtet.</p>
<p>Ewig grinsen die gleichen Babies aus den Magazinen, ewig stampft die Jazzmaschine.</p>
<p>Sie (die Kunst) offeriert demjenigen Konsumenten, der kulturell bessere Tage gesehen hat, das Surrogat der lÃ¤ngst abgeschafften Tiefe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-145633</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:25:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-145633</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=WqFsB9nUdgw" rel="nofollow"&gt;Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht. JF Kennedy&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WqFsB9nUdgw" rel="nofollow">Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht. JF Kennedy</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-145275</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 06:59:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2010/05/11/1614.html#comment-145275</guid>
		<description>http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/02/17/geheimtreffen-im-kanzleramt-die-presse-schwieg/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/02/17/geheimtreffen-im-kanzleramt-die-presse-schwieg/" rel="nofollow">http://www.berliner-journalisten.com/blog/2010/02/17/geheimtreffen-im-kanzleramt-die-presse-schwieg/</a></p>
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	</item>
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