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	<title>Kommentare zu: Der Landesvorratsong</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/11/07/1395.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sat, 09 May 2026 23:29:11 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/11/07/1395.html#comment-1098319</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 12:33:22 +0000</pubDate>
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		<description>https://www.fr.de/politik/faeser-empfiehlt-notfallvorraete-diese-lebensmittel-sollten-sie-zuhause-haben-zr-91515517.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.fr.de/politik/faeser-empfiehlt-notfallvorraete-diese-lebensmittel-sollten-sie-zuhause-haben-zr-91515517.html" rel="nofollow">https://www.fr.de/politik/faeser-empfiehlt-notfallvorraete-diese-lebensmittel-sollten-sie-zuhause-haben-zr-91515517.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: TK</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/11/07/1395.html#comment-144678</link>
		<dc:creator>TK</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 17:12:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/11/07/1395.html#comment-144678</guid>
		<description>Und Reinhard Mey wusste Mitte der 60er, ganz beim Fang seiner CarriÃ©re noch:

Von heiligen Kriegen

Man rief zum Djihad, zum heiligen Kriege,
Und zog von Medina und Mekka aus
Nach PalÃ¤stina zur christlichen Wiege
Und auch bis nach Tunis und Spanien hinaus,
Mit Flammen und Schwert und Ã¤hnlichen Dingen,
Das Heil des Islam den Menschen zu bringen.
Man hat mit dem Halbmond das Kreuz verdrÃ¤ngt
Und wer das nicht wollte, der wurde gehÃ¤ngt.

Das lieÃŸ die Ritter des Kreuzes nicht rasten
Und um das Jahr Tausend, da war es soweit.
Da zog man mit Pferden, mit Waffen und Kasten
Zum Kreuzzug aus, zum heiligen Streit.
Mit Feuer und Schwert, so bringt man nun jenen
ErlÃ¶sung von TÃ¼rken und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarazenen" rel="nofollow"&gt;Sarazenen&lt;/a&gt;.*
Und wer nicht dem Siege des Kreuzes enteilt,
Der wird mit dem Schwert in zwei Teile geteilt.

Warum kÃ¤mpft man immer nur gegen die Heiden
Und gegen die andere Religion?
Man kann doch genauso die Ketzer nicht leiden,
Drum fÃ¼hrte man Krieg um die Konfession.
Mit Wallenstein, Tilly und rÃ¶mischem Kaiser
Verbrennt man den Protestanten die HÃ¤user,
Und diese erschlugen nun Alt oder Jung,
Nach vorher verabreichtem Schwedentrunk.

Auch heute, da ruft man zu heiligen Kriegen,
Und ist mit Worten und Taten dabei.
Und Allah und Himmel helfen beim Siegen,
Doch sagt mir, wo ein Krieg heilig sei.

* Heute den AnhÃ¤ngern Sarrazins

Der junge Tag und der Schlosser (1974)

Die Nacht liegt schwer und schlÃ¤frig auf dem Land
Da rÃ¼hrt der Herrgot schon die fleiÃŸge Hand
Und macht uns einen Tag so klar und rein
So makellos als wÃ¤rs ein Edelstein
Sei Werk betrachtend mit erhabenem Sinn
Haucht er noch einmal prÃ¼fend drÃ¼ber hin
Poliert es sorgsam mit dem Ã„rmel glatt
Und lÃ¤ÃŸt es glitzern Ã¼ber Land und Stadt
Und wie der Tag so wundersam erblÃ¼ht
Erwacht in Wattenscheid der Schlosser Schmidt
EntzÃ¼ndet eine Pfeife Tabakskraut
Machts Fenster auf und alles ist versaut

Der Schlosser Schmidt, der grobe Eigennutz
Denkt nur an sich, nicht an der Umweltschutz
Wenn nÃ¤mlich jeder handelte wie er
GÃ¤bs weit und breit bald keine Umwelt mehr
Warum wird Schlosser Schmidt nicht umweltwach
Und tut es nicht dem grÃ¼nen Set-Jet nach
Warum zum Beispiel verschmutzt er nicht nur dann
Wenn man ihm einfach nichts beweisen kann?
Und wenn man ihn trotz alledem ertappt
Warum bestellt er nicht den Rat der Stadt
Und macht energisch darauf aufmerksam
Was, wenn er Wut kriegt, hier passieren kann?

Wer alles hier den Arbeitsplatz verliert
Wenn seine Produktion verlagert wird
WieÂ´s um die stÃ¤dtischen Finanzen steht
Wenn seine Steuer nach woanders geht
Doch was macht Schlosser Schmidt nur ein Geschrei
Dass er ja schlieÃŸlich nicht der Jet-Set sei
Das alles sagte er wÃ¤re er nicht gern
Und will auch gar nicht dazu gehÃ¶rn.

*gesprochen* Zum grÃ¼nen Jet-Set gehÃ¶ren als einfacher Arbeiter? 
Da kÃ¶nnte ja jeder kommen, das wÃ¤re das Ende der Gesellschaft
wie wir sie kennen. Er ist ein Verfassungsfeind, der Schlosser Schmidt!

Das heiÃŸt, er sinnt auf UmwÃ¤lzung im Staat
Er wird schon merken, was er davon hat
Wer hier was umwÃ¤lzt, kriegt von oben Putz
Der Staat hat einen starken UmwÃ¤lzschutz.
Viel Horcher, AnschwÃ¤rzer, und noch mehr 
Geheimen Dienst, Gekaufte und zwar sehr
In Uniform, teilweise in Zivil -
UmwÃ¤lzschutzmÃ¤ÃŸig tut der Staat sehr viel

Moral
Es glaubt doch nicht im Ernst der Schlosser Schmidt
Die GrÃ¼nen dulden seinen Stickoxid
Wo kÃ¤men wir da hin, wÃ¤r er wie wir 
Der grÃ¼ne Jet-Set ist zum Herrschen hier!

Dieter SÃ¼verkrÃ¼p, Der junge Tag und der Schlosser, leicht verÃ¤ndert

https://www.focus.de/politik/deutschland/joschka-fischer-kostet-sonst-bis-zu-36-000-euro-reederei-schenkt-ex-aussenminister-kreuzfahrt_id_10303196.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und Reinhard Mey wusste Mitte der 60er, ganz beim Fang seiner CarriÃ©re noch:</p>
<p>Von heiligen Kriegen</p>
<p>Man rief zum Djihad, zum heiligen Kriege,<br />
Und zog von Medina und Mekka aus<br />
Nach PalÃ¤stina zur christlichen Wiege<br />
Und auch bis nach Tunis und Spanien hinaus,<br />
Mit Flammen und Schwert und Ã¤hnlichen Dingen,<br />
Das Heil des Islam den Menschen zu bringen.<br />
Man hat mit dem Halbmond das Kreuz verdrÃ¤ngt<br />
Und wer das nicht wollte, der wurde gehÃ¤ngt.</p>
<p>Das lieÃŸ die Ritter des Kreuzes nicht rasten<br />
Und um das Jahr Tausend, da war es soweit.<br />
Da zog man mit Pferden, mit Waffen und Kasten<br />
Zum Kreuzzug aus, zum heiligen Streit.<br />
Mit Feuer und Schwert, so bringt man nun jenen<br />
ErlÃ¶sung von TÃ¼rken und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarazenen" rel="nofollow">Sarazenen</a>.*<br />
Und wer nicht dem Siege des Kreuzes enteilt,<br />
Der wird mit dem Schwert in zwei Teile geteilt.</p>
<p>Warum kÃ¤mpft man immer nur gegen die Heiden<br />
Und gegen die andere Religion?<br />
Man kann doch genauso die Ketzer nicht leiden,<br />
Drum fÃ¼hrte man Krieg um die Konfession.<br />
Mit Wallenstein, Tilly und rÃ¶mischem Kaiser<br />
Verbrennt man den Protestanten die HÃ¤user,<br />
Und diese erschlugen nun Alt oder Jung,<br />
Nach vorher verabreichtem Schwedentrunk.</p>
<p>Auch heute, da ruft man zu heiligen Kriegen,<br />
Und ist mit Worten und Taten dabei.<br />
Und Allah und Himmel helfen beim Siegen,<br />
Doch sagt mir, wo ein Krieg heilig sei.</p>
<p>* Heute den AnhÃ¤ngern Sarrazins</p>
<p>Der junge Tag und der Schlosser (1974)</p>
<p>Die Nacht liegt schwer und schlÃ¤frig auf dem Land<br />
Da rÃ¼hrt der Herrgot schon die fleiÃŸge Hand<br />
Und macht uns einen Tag so klar und rein<br />
So makellos als wÃ¤rs ein Edelstein<br />
Sei Werk betrachtend mit erhabenem Sinn<br />
Haucht er noch einmal prÃ¼fend drÃ¼ber hin<br />
Poliert es sorgsam mit dem Ã„rmel glatt<br />
Und lÃ¤ÃŸt es glitzern Ã¼ber Land und Stadt<br />
Und wie der Tag so wundersam erblÃ¼ht<br />
Erwacht in Wattenscheid der Schlosser Schmidt<br />
EntzÃ¼ndet eine Pfeife Tabakskraut<br />
Machts Fenster auf und alles ist versaut</p>
<p>Der Schlosser Schmidt, der grobe Eigennutz<br />
Denkt nur an sich, nicht an der Umweltschutz<br />
Wenn nÃ¤mlich jeder handelte wie er<br />
GÃ¤bs weit und breit bald keine Umwelt mehr<br />
Warum wird Schlosser Schmidt nicht umweltwach<br />
Und tut es nicht dem grÃ¼nen Set-Jet nach<br />
Warum zum Beispiel verschmutzt er nicht nur dann<br />
Wenn man ihm einfach nichts beweisen kann?<br />
Und wenn man ihn trotz alledem ertappt<br />
Warum bestellt er nicht den Rat der Stadt<br />
Und macht energisch darauf aufmerksam<br />
Was, wenn er Wut kriegt, hier passieren kann?</p>
<p>Wer alles hier den Arbeitsplatz verliert<br />
Wenn seine Produktion verlagert wird<br />
WieÂ´s um die stÃ¤dtischen Finanzen steht<br />
Wenn seine Steuer nach woanders geht<br />
Doch was macht Schlosser Schmidt nur ein Geschrei<br />
Dass er ja schlieÃŸlich nicht der Jet-Set sei<br />
Das alles sagte er wÃ¤re er nicht gern<br />
Und will auch gar nicht dazu gehÃ¶rn.</p>
<p>*gesprochen* Zum grÃ¼nen Jet-Set gehÃ¶ren als einfacher Arbeiter?<br />
Da kÃ¶nnte ja jeder kommen, das wÃ¤re das Ende der Gesellschaft<br />
wie wir sie kennen. Er ist ein Verfassungsfeind, der Schlosser Schmidt!</p>
<p>Das heiÃŸt, er sinnt auf UmwÃ¤lzung im Staat<br />
Er wird schon merken, was er davon hat<br />
Wer hier was umwÃ¤lzt, kriegt von oben Putz<br />
Der Staat hat einen starken UmwÃ¤lzschutz.<br />
Viel Horcher, AnschwÃ¤rzer, und noch mehr<br />
Geheimen Dienst, Gekaufte und zwar sehr<br />
In Uniform, teilweise in Zivil -<br />
UmwÃ¤lzschutzmÃ¤ÃŸig tut der Staat sehr viel</p>
<p>Moral<br />
Es glaubt doch nicht im Ernst der Schlosser Schmidt<br />
Die GrÃ¼nen dulden seinen Stickoxid<br />
Wo kÃ¤men wir da hin, wÃ¤r er wie wir<br />
Der grÃ¼ne Jet-Set ist zum Herrschen hier!</p>
<p>Dieter SÃ¼verkrÃ¼p, Der junge Tag und der Schlosser, leicht verÃ¤ndert</p>
<p><a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/joschka-fischer-kostet-sonst-bis-zu-36-000-euro-reederei-schenkt-ex-aussenminister-kreuzfahrt_id_10303196.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/deutschland/joschka-fischer-kostet-sonst-bis-zu-36-000-euro-reederei-schenkt-ex-aussenminister-kreuzfahrt_id_10303196.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/11/07/1395.html#comment-144666</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 13:23:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/11/07/1395.html#comment-144666</guid>
		<description>Dazu passt, von derselben LP "FrÃ¶hlich iÃŸt du Wiener Schnitzel", auch dieses Lied von SÃ¼verkrÃ¼p. Dieser Song erinnert mich auch stets an Nietzsches Gleichnis von der Ewigen Widerkehr. Untermalt ist das Lied mit einer Gitarrenmusik, deren Ryhthmus auch das ewige Ticken der immer weiter laufenden (Lebens)-Uhr beinhaltet. 

Ballade von der Kirchturmuhr (1962)

Ich wohne unter einer Kirchturmuhr.
Ich wurde schon als Kind dort selbst geboren.
Und seit ich denke, schlÃ¤gt die Uhr mir stur
Jedwede Viertelstunde um die Ohren.
Im Stadtteil, der nach toten Seelen riecht,
Da steht mein Bett, ich hÃ¶r die Glocke schlagen.
Wie grauer Nebel in die HÃ¤user kriecht,
Zieht in mein Herz ein feuchtes Unbehagen.

Ich kenne mich nicht aus in Dynamiten,
Auch weiÃŸ ich nicht die AufgangstÃ¼r zur Uhr.
Da mÃ¼ÃŸte ich den KÃ¼ster wieder bitten,
Der schon einmal so herb mit mir verfuhr.
Am dritten Sonntage nach Trinitatis
Vor vierzehn Jahrn, ich weiÃŸ es noch wie heut,
Da nahm ich mir die Freiheit Attentatis.
Ich hab es in der Folge oft bereut.

Zwei Kilo Dynamit (fÃ¼r zwÃ¶lf Mark achtzig),
Zehn Meter ZÃ¼ndschnur, die nicht billig war.
Der ScherzartikeleinzelhÃ¤ndler macht sich
Noch heute guten Lenz â€“ ich zahlte bar!
Zehn Jahre Zuchthaus, die ich schier verschmollte
Das Auge trÃ¼b, die mÃ¼de Seele Blei,
Nur weil der KÃ¼ster mir nicht glauben wollte,
DaÃŸ ich der Mann vom StraÃŸenbauamt sei.

Zu Weihnachten, nach voll verbÃ¼ÃŸter Strafe,
EntlieÃŸ man mich, ich wurde wieder frei.
Ich fand ein Herz, bei dem ich nÃ¤chtens schlafe,
Und ich verdiente leidlich nebenbei.
Dann kam das Kind, wir wurden Eheleute.
Das muÃŸte sein, denn Wohnungen sind rar.
Wir hatten GlÃ¼ck, und ich kann sagen: heute
Ist alles wieder wie es frÃ¼her war.

Ich wohne unter einer Kirchturmuhr.
Zwei HÃ¤user weiter hat man mich geboren.
Hier werd ich alt, es schlÃ¤gt die Uhr mir stur
Jedwede Viertelstunde um die Ohren.
Im Stadtteil, der nach toten Seelen riecht,
Da bin ich krank; ich hÃ¶re auf zu fragen.
Wie grauer Nebel in die HÃ¤user kriecht,
Zieht in mein Herz ein feuchtes Unbehagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu passt, von derselben LP &#8220;FrÃ¶hlich iÃŸt du Wiener Schnitzel&#8221;, auch dieses Lied von SÃ¼verkrÃ¼p. Dieser Song erinnert mich auch stets an Nietzsches Gleichnis von der Ewigen Widerkehr. Untermalt ist das Lied mit einer Gitarrenmusik, deren Ryhthmus auch das ewige Ticken der immer weiter laufenden (Lebens)-Uhr beinhaltet. </p>
<p>Ballade von der Kirchturmuhr (1962)</p>
<p>Ich wohne unter einer Kirchturmuhr.<br />
Ich wurde schon als Kind dort selbst geboren.<br />
Und seit ich denke, schlÃ¤gt die Uhr mir stur<br />
Jedwede Viertelstunde um die Ohren.<br />
Im Stadtteil, der nach toten Seelen riecht,<br />
Da steht mein Bett, ich hÃ¶r die Glocke schlagen.<br />
Wie grauer Nebel in die HÃ¤user kriecht,<br />
Zieht in mein Herz ein feuchtes Unbehagen.</p>
<p>Ich kenne mich nicht aus in Dynamiten,<br />
Auch weiÃŸ ich nicht die AufgangstÃ¼r zur Uhr.<br />
Da mÃ¼ÃŸte ich den KÃ¼ster wieder bitten,<br />
Der schon einmal so herb mit mir verfuhr.<br />
Am dritten Sonntage nach Trinitatis<br />
Vor vierzehn Jahrn, ich weiÃŸ es noch wie heut,<br />
Da nahm ich mir die Freiheit Attentatis.<br />
Ich hab es in der Folge oft bereut.</p>
<p>Zwei Kilo Dynamit (fÃ¼r zwÃ¶lf Mark achtzig),<br />
Zehn Meter ZÃ¼ndschnur, die nicht billig war.<br />
Der ScherzartikeleinzelhÃ¤ndler macht sich<br />
Noch heute guten Lenz â€“ ich zahlte bar!<br />
Zehn Jahre Zuchthaus, die ich schier verschmollte<br />
Das Auge trÃ¼b, die mÃ¼de Seele Blei,<br />
Nur weil der KÃ¼ster mir nicht glauben wollte,<br />
DaÃŸ ich der Mann vom StraÃŸenbauamt sei.</p>
<p>Zu Weihnachten, nach voll verbÃ¼ÃŸter Strafe,<br />
EntlieÃŸ man mich, ich wurde wieder frei.<br />
Ich fand ein Herz, bei dem ich nÃ¤chtens schlafe,<br />
Und ich verdiente leidlich nebenbei.<br />
Dann kam das Kind, wir wurden Eheleute.<br />
Das muÃŸte sein, denn Wohnungen sind rar.<br />
Wir hatten GlÃ¼ck, und ich kann sagen: heute<br />
Ist alles wieder wie es frÃ¼her war.</p>
<p>Ich wohne unter einer Kirchturmuhr.<br />
Zwei HÃ¤user weiter hat man mich geboren.<br />
Hier werd ich alt, es schlÃ¤gt die Uhr mir stur<br />
Jedwede Viertelstunde um die Ohren.<br />
Im Stadtteil, der nach toten Seelen riecht,<br />
Da bin ich krank; ich hÃ¶re auf zu fragen.<br />
Wie grauer Nebel in die HÃ¤user kriecht,<br />
Zieht in mein Herz ein feuchtes Unbehagen.</p>
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