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	<title>Kommentare zu: Die Piratte</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:20:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-910153</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 11:53:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-910153</guid>
		<description>Der Anti-Querdenker

Der Menschenauflauf war groÃŸ, dort, an der GedÃ¤chtniskirche; stand doch einer davor, mit einem langen braunen Hemd auf dem dÃ¼rren KÃ¶rper, Piercings Ã¼ber den Brauen und in der Zunge, groÃŸe Ohrringe in der Nase, barfuÃŸ, bleich, lange verfilzte Wursthaare, zwischen denen ab und zu der wirre, unstete Blick einer unbestimmten Kreatur, hervor loderte. Warum diese Furcht, Schrecken, Unruhe und Gestank ausstrÃ¶mende Gestalt, die ein Pappschild mit buntem Band um den Hals trug, auf dem in groÃŸen Lettern stand: â€œImpfen statt schimpfen! Kampf gegen die RealitÃ¤t! Nieder mit der Freiheit! Mehr Knete fÃ¼r mich!â€ Sein Papagei, den er stets auf der Schulter trug, kotete auf seinen Kopf und krÃ¤hte: â€žKlar zum Kentern!â€œ
 
Die umherstehenden Leute applaudierten hÃ¶hnisch, als er in stakkatohaftem Schreien losbrÃ¼llte: â€œLasst das Wasser aus den sieben Weltmeeren! Rettet uns vor der freien MeinungsÃ¤uÃŸerung! Glaubt nicht den Lesenden! Gegen das zwangsheterosexuelle Gewaltregime! Brecht die Knechtschaft der schweren Sprache! Liebet Eure Feinde nicht! Freiheit fÃ¼r mich, nicht fÃ¼r dich! Vernichtet das Scheinesystem! Schafft das Privateigentum ab! FÃ¼r den giftig-grÃ¼nen Kampf! Denkt nicht quer, denkt geradeaus! Sprengt die Welt!â€ Die ratlose Polizei wurde herbeigerufen. Erst als der Anti-Querdenker ein Messer zÃ¼ckte und schrie: â€žWas starrt ihr so? Macht was!â€œ machten sie was. Unter Einsatz von allerlei Sprays und mehrerer GroÃŸportionen Wassers, konnten sie sich schreienden und um sich schlagenden Existenz nÃ¤hern und sie letztlich abfÃ¼hren. Den Sprengstoff fand man erst bei der Durchsuchung seiner PlastiktÃ¼te mit dem Aufdruck â€žDer Umwelt zuliebeâ€œ.
 
â€žIch bin ein Anti-Querdenkerâ€, sagte er zu den Polizisten auf dem Revier und: â€œAntiquerdenker sein, heiÃŸt regierungstreu sein.â€œ sagte er im ersten VerhÃ¶r. Sie nannten ihn nur noch â€œDas Innenminister.inâ€. â€žInnenministerinâ€œ sollte spÃ¤ter auch an seiner ZellentÃ¼r stehen - im Trakt fÃ¼r schwer Geisteskranke. Vor jedem VerhÃ¶r machte sich der Anti-Querdenker in die Hose: â€œDas hab ich von Marc Dutreux gelerntâ€, lachte er, â€žder macht das auch immer, ist voll rattig. FÃ¼r Euch genau das Richtige.â€ â€œEcht krass, Fancy-Nancyâ€, sagten diese dann. Obwohl er nicht aussagte, konnte seine IdentitÃ¤t festgestellt werden, - jedenfalls sein bisheriger Wohnsitz. Eine Frau hatte sein Bild am Morgen darauf in der Zeitung gesehen. Seine Kellerwohnung am Prenzlauer Berg teilte er mit drei anderen Personen, die zwischen MÃ¼ll und SperrmÃ¼ll hausten. Dort lasen sie BÃ¼cher und Schriften wie â€œBevor es zu spÃ¤tâ€œ ist von Karl Lauterbachâ€œ oder â€žWer wie wir wirr sein kÃ¶nnteâ€œ von Robert Habeck oder â€žGÃ¶ring-Eckardt-eine Karriereâ€œ von Guido Knopp. An der Wand hing ein Zeckenkalender (Ausbreitung und Gefahren) und lediglich ein Computer mit den Aufklebern: â€žStoppt die Vernunft! Jetzt! Schafft mehr Chaos! FÃ¼r ein menschliches Miteinander!â€œ - zeugte davon, dass hier Menschen lebten. Hier saÃŸen er und seine Kumpanen nÃ¤chtelang und schickten ihre â€žMehr-Bootschaftenâ€œ ins Internet, beleidigten ehrbare Menschen oder organisierten kriminelle Aktionen, die sie selbst als â€žBefreiungsaktion zur Lande, zu Wasser, aber vorlÃ¤ufig noch nicht in der Luftâ€œ bezeichneten.
 
Der Anti-Querdenker, so fand die Polizei heraus, hatte aushilfsweise im Krematorium gearbeitet, weil ihm das Leichenwaschen so viel SpaÃŸ machte, wie einige der Mitarbeiter zu berichten wussten. Seine Lieblingsvokabel war â€œkrassâ€. Er hatte sich als â€œNancyâ€ vorgestellt, doch alle bezweifelten, dass dies sein richtiger Name war. Weil er ein ungeklÃ¤rtes VerhÃ¤ltnis zu manchen Leichen entwickelte, wie man hier hinter vorgehaltener Hand flÃ¼sterte, wurde er nach wenigen Wochen entlassen. Er war mit einer Bezirksabgeordneten der Linkspartei liiert, die frÃ¼her im GefÃ¤ngnis HohenschÃ¶nhausen ihren Dienst versah. â€œDu bist mir noch viel zu bÃ¼rgerlichâ€, schrie sie ihn manchmal an, wÃ¤hrend sie ihn auspeitschte. Ihre WÃ¤hler verstanden sie in diesem Punkte ausnahmsweise nicht.
 
Die Verhaftung des â€žAnti-Querdenkersâ€œ lÃ¶ste eine groÃŸe EmpÃ¶rung aus. Claudia Roth protestierte: â€žAber es hat doch immer den Rio so schÃ¶n nachgesungen â€“ es muss ein guter Mensch sein.â€œ Charlotte Roche rief aus: â€žAch, ich bin heute wieder so talibanhaft. Kunst, Kunst, alles in der Welt ist doch Kunst. Mein Gott, er ist doch so kreativ und einzigartig!â€œ Howard Carpendale und Uschi Glas traten mit hochgekrempelten Ã„rmeln vor die Presse und erklÃ¤rten: â€œWir alle tragen Schuld an der Entwicklung eines jeden Einzelnenâ€ - und forderten â€žEine Therapie fÃ¼r alle Ungeimpften und fÃ¼r die fÃ¼hrenden KrÃ¤fte der Opposition!â€ Auf die Frage, was das denn mit dem vorliegende Fall zu tun hÃ¤tte, gaben sie zu Protokoll, dies wÃ¼ssten sie auch nicht genau, es wÃ¤re aber zu vermuten, dass er eine ungeimpfte GroÃŸmutter habe, die ihr schlechtes Karma auf ihn Ã¼bertrÃ¼ge. Roland, der SPD-Kaiser, gab zu bedenken, dass, im Gegensatz zu seiner, â€ždie Sprache des Eingekerkerten, sehr bunt und Ã¼berdurchschnittlich prÃ¤ziseâ€œ und â€œsein ungeheures Potential, unbedingt fÃ¼r die KrÃ¤fte des Fortschritts im Kampf gegen die Barbarei zu nutzenâ€ sei. Ã„hnlich Ã¤uÃŸerte sich Omi Nouripour, Eskalationsvorsitzender der GrÃ¼nen im deutschen Bundestag und fÃ¼gte hinzu: â€œWir kÃ¤mpfen um jede Seele!â€ Mit den Haaren mÃ¼sste nur unbedingt etwas gemacht werdenâ€, kritisierte Wolfgang Joop dagegen sehr scharf, wÃ¤hrend Ricarda Lang kreischte: â€žDie mach ich mir auch! Die mach ich mir auch!â€œ
 
WÃ¤hrend des Prozesses gestand der Anti-Querdenker (seinen wirklichen Namen fand man nie heraus), dass er nach der kleinen AufwÃ¤rmaktion vor der Kirche, falls man ihn nicht festgenommen hÃ¤tte, seinen Sprengstoff â€žals Protest gegen die vÃ¶llig unzureichende Impfquote, als Zeichen der SolidaritÃ¤t und es Miteinandersâ€œ wenige Minuten spÃ¤ter hÃ¤tte zÃ¼nden wollen. Die Richterin verstand seine Argumentation und sagte, sie kÃ¶nne â€žein StÃ¼ck weit mit ihm gehen, aber es gÃ¤be leider noch Gesetzeâ€œ und verurteilte ihn fÃ¼r 40 Stunden Hilfsarbeit beim diakomischen Werk. Die katholische Kirche bekrÃ¤ftigte nach diesem Urteil, das wie ein gerechter Freispruch aufgefasst werden kÃ¶nne, ihren Willen zum Dialog mit der ganzen Menschheit â€žgrade jetzt, wo wir selber so tiefâ€¦â€œ. Etwan zu befÃ¼rchtende Proteste gegen die Aussagen der deutschen Intellektuellen, Politiker, Publizisten und publizierten Hofschranzen schwuler Unterhaltungschefs, blieben wie immer aus. Deutschland pausiert. Noch. ZÃ¤hlen wir die Stunden.
 
Tanja Krienen, am 1. Januar 2002, modifiziert am 31. Mai 2007 und am 18. September 2009 und verÃ¶ffentlicht als â€žDie Piratteâ€œ. Aktualisiert am 13.2. 22</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anti-Querdenker</p>
<p>Der Menschenauflauf war groÃŸ, dort, an der GedÃ¤chtniskirche; stand doch einer davor, mit einem langen braunen Hemd auf dem dÃ¼rren KÃ¶rper, Piercings Ã¼ber den Brauen und in der Zunge, groÃŸe Ohrringe in der Nase, barfuÃŸ, bleich, lange verfilzte Wursthaare, zwischen denen ab und zu der wirre, unstete Blick einer unbestimmten Kreatur, hervor loderte. Warum diese Furcht, Schrecken, Unruhe und Gestank ausstrÃ¶mende Gestalt, die ein Pappschild mit buntem Band um den Hals trug, auf dem in groÃŸen Lettern stand: â€œImpfen statt schimpfen! Kampf gegen die RealitÃ¤t! Nieder mit der Freiheit! Mehr Knete fÃ¼r mich!â€ Sein Papagei, den er stets auf der Schulter trug, kotete auf seinen Kopf und krÃ¤hte: â€žKlar zum Kentern!â€œ</p>
<p>Die umherstehenden Leute applaudierten hÃ¶hnisch, als er in stakkatohaftem Schreien losbrÃ¼llte: â€œLasst das Wasser aus den sieben Weltmeeren! Rettet uns vor der freien MeinungsÃ¤uÃŸerung! Glaubt nicht den Lesenden! Gegen das zwangsheterosexuelle Gewaltregime! Brecht die Knechtschaft der schweren Sprache! Liebet Eure Feinde nicht! Freiheit fÃ¼r mich, nicht fÃ¼r dich! Vernichtet das Scheinesystem! Schafft das Privateigentum ab! FÃ¼r den giftig-grÃ¼nen Kampf! Denkt nicht quer, denkt geradeaus! Sprengt die Welt!â€ Die ratlose Polizei wurde herbeigerufen. Erst als der Anti-Querdenker ein Messer zÃ¼ckte und schrie: â€žWas starrt ihr so? Macht was!â€œ machten sie was. Unter Einsatz von allerlei Sprays und mehrerer GroÃŸportionen Wassers, konnten sie sich schreienden und um sich schlagenden Existenz nÃ¤hern und sie letztlich abfÃ¼hren. Den Sprengstoff fand man erst bei der Durchsuchung seiner PlastiktÃ¼te mit dem Aufdruck â€žDer Umwelt zuliebeâ€œ.</p>
<p>â€žIch bin ein Anti-Querdenkerâ€, sagte er zu den Polizisten auf dem Revier und: â€œAntiquerdenker sein, heiÃŸt regierungstreu sein.â€œ sagte er im ersten VerhÃ¶r. Sie nannten ihn nur noch â€œDas Innenminister.inâ€. â€žInnenministerinâ€œ sollte spÃ¤ter auch an seiner ZellentÃ¼r stehen - im Trakt fÃ¼r schwer Geisteskranke. Vor jedem VerhÃ¶r machte sich der Anti-Querdenker in die Hose: â€œDas hab ich von Marc Dutreux gelerntâ€, lachte er, â€žder macht das auch immer, ist voll rattig. FÃ¼r Euch genau das Richtige.â€ â€œEcht krass, Fancy-Nancyâ€, sagten diese dann. Obwohl er nicht aussagte, konnte seine IdentitÃ¤t festgestellt werden, - jedenfalls sein bisheriger Wohnsitz. Eine Frau hatte sein Bild am Morgen darauf in der Zeitung gesehen. Seine Kellerwohnung am Prenzlauer Berg teilte er mit drei anderen Personen, die zwischen MÃ¼ll und SperrmÃ¼ll hausten. Dort lasen sie BÃ¼cher und Schriften wie â€œBevor es zu spÃ¤tâ€œ ist von Karl Lauterbachâ€œ oder â€žWer wie wir wirr sein kÃ¶nnteâ€œ von Robert Habeck oder â€žGÃ¶ring-Eckardt-eine Karriereâ€œ von Guido Knopp. An der Wand hing ein Zeckenkalender (Ausbreitung und Gefahren) und lediglich ein Computer mit den Aufklebern: â€žStoppt die Vernunft! Jetzt! Schafft mehr Chaos! FÃ¼r ein menschliches Miteinander!â€œ - zeugte davon, dass hier Menschen lebten. Hier saÃŸen er und seine Kumpanen nÃ¤chtelang und schickten ihre â€žMehr-Bootschaftenâ€œ ins Internet, beleidigten ehrbare Menschen oder organisierten kriminelle Aktionen, die sie selbst als â€žBefreiungsaktion zur Lande, zu Wasser, aber vorlÃ¤ufig noch nicht in der Luftâ€œ bezeichneten.</p>
<p>Der Anti-Querdenker, so fand die Polizei heraus, hatte aushilfsweise im Krematorium gearbeitet, weil ihm das Leichenwaschen so viel SpaÃŸ machte, wie einige der Mitarbeiter zu berichten wussten. Seine Lieblingsvokabel war â€œkrassâ€. Er hatte sich als â€œNancyâ€ vorgestellt, doch alle bezweifelten, dass dies sein richtiger Name war. Weil er ein ungeklÃ¤rtes VerhÃ¤ltnis zu manchen Leichen entwickelte, wie man hier hinter vorgehaltener Hand flÃ¼sterte, wurde er nach wenigen Wochen entlassen. Er war mit einer Bezirksabgeordneten der Linkspartei liiert, die frÃ¼her im GefÃ¤ngnis HohenschÃ¶nhausen ihren Dienst versah. â€œDu bist mir noch viel zu bÃ¼rgerlichâ€, schrie sie ihn manchmal an, wÃ¤hrend sie ihn auspeitschte. Ihre WÃ¤hler verstanden sie in diesem Punkte ausnahmsweise nicht.</p>
<p>Die Verhaftung des â€žAnti-Querdenkersâ€œ lÃ¶ste eine groÃŸe EmpÃ¶rung aus. Claudia Roth protestierte: â€žAber es hat doch immer den Rio so schÃ¶n nachgesungen â€“ es muss ein guter Mensch sein.â€œ Charlotte Roche rief aus: â€žAch, ich bin heute wieder so talibanhaft. Kunst, Kunst, alles in der Welt ist doch Kunst. Mein Gott, er ist doch so kreativ und einzigartig!â€œ Howard Carpendale und Uschi Glas traten mit hochgekrempelten Ã„rmeln vor die Presse und erklÃ¤rten: â€œWir alle tragen Schuld an der Entwicklung eines jeden Einzelnenâ€ - und forderten â€žEine Therapie fÃ¼r alle Ungeimpften und fÃ¼r die fÃ¼hrenden KrÃ¤fte der Opposition!â€ Auf die Frage, was das denn mit dem vorliegende Fall zu tun hÃ¤tte, gaben sie zu Protokoll, dies wÃ¼ssten sie auch nicht genau, es wÃ¤re aber zu vermuten, dass er eine ungeimpfte GroÃŸmutter habe, die ihr schlechtes Karma auf ihn Ã¼bertrÃ¼ge. Roland, der SPD-Kaiser, gab zu bedenken, dass, im Gegensatz zu seiner, â€ždie Sprache des Eingekerkerten, sehr bunt und Ã¼berdurchschnittlich prÃ¤ziseâ€œ und â€œsein ungeheures Potential, unbedingt fÃ¼r die KrÃ¤fte des Fortschritts im Kampf gegen die Barbarei zu nutzenâ€ sei. Ã„hnlich Ã¤uÃŸerte sich Omi Nouripour, Eskalationsvorsitzender der GrÃ¼nen im deutschen Bundestag und fÃ¼gte hinzu: â€œWir kÃ¤mpfen um jede Seele!â€ Mit den Haaren mÃ¼sste nur unbedingt etwas gemacht werdenâ€, kritisierte Wolfgang Joop dagegen sehr scharf, wÃ¤hrend Ricarda Lang kreischte: â€žDie mach ich mir auch! Die mach ich mir auch!â€œ</p>
<p>WÃ¤hrend des Prozesses gestand der Anti-Querdenker (seinen wirklichen Namen fand man nie heraus), dass er nach der kleinen AufwÃ¤rmaktion vor der Kirche, falls man ihn nicht festgenommen hÃ¤tte, seinen Sprengstoff â€žals Protest gegen die vÃ¶llig unzureichende Impfquote, als Zeichen der SolidaritÃ¤t und es Miteinandersâ€œ wenige Minuten spÃ¤ter hÃ¤tte zÃ¼nden wollen. Die Richterin verstand seine Argumentation und sagte, sie kÃ¶nne â€žein StÃ¼ck weit mit ihm gehen, aber es gÃ¤be leider noch Gesetzeâ€œ und verurteilte ihn fÃ¼r 40 Stunden Hilfsarbeit beim diakomischen Werk. Die katholische Kirche bekrÃ¤ftigte nach diesem Urteil, das wie ein gerechter Freispruch aufgefasst werden kÃ¶nne, ihren Willen zum Dialog mit der ganzen Menschheit â€žgrade jetzt, wo wir selber so tiefâ€¦â€œ. Etwan zu befÃ¼rchtende Proteste gegen die Aussagen der deutschen Intellektuellen, Politiker, Publizisten und publizierten Hofschranzen schwuler Unterhaltungschefs, blieben wie immer aus. Deutschland pausiert. Noch. ZÃ¤hlen wir die Stunden.</p>
<p>Tanja Krienen, am 1. Januar 2002, modifiziert am 31. Mai 2007 und am 18. September 2009 und verÃ¶ffentlicht als â€žDie Piratteâ€œ. Aktualisiert am 13.2. 22</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-412456</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 13:09:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-412456</guid>
		<description>Gut so - Hinter Williams Schmuck-Abneigung dÃ¼rfte aber auch eine Tradition des britischen Adels stecken, wie Etikette-Experte William Hanson erklÃ¤rt: "Traditionellerweise war es nicht Ã¼blich, dass Gentlemen Schmuck trugen," zitiert "Harper's Bazar". "Heute gilt das als ein stiller Indikator fÃ¼r Klasse und Stil." Auch der Ehemann der Queen, Prinz Philip, zeigt sich ohne Ring. http://www.focus.de/kultur/videos/seit-sechs-jahren-verheiratet-prinz-william-traegt-keinen-ehering-und-das-aus-gutem-grund_id_7073427.html

https://www.achgut.com/artikel/wenn_corona_auf_bionade_trifft</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut so - Hinter Williams Schmuck-Abneigung dÃ¼rfte aber auch eine Tradition des britischen Adels stecken, wie Etikette-Experte William Hanson erklÃ¤rt: &#8220;Traditionellerweise war es nicht Ã¼blich, dass Gentlemen Schmuck trugen,&#8221; zitiert &#8220;Harper&#8217;s Bazar&#8221;. &#8220;Heute gilt das als ein stiller Indikator fÃ¼r Klasse und Stil.&#8221; Auch der Ehemann der Queen, Prinz Philip, zeigt sich ohne Ring. <a href="http://www.focus.de/kultur/videos/seit-sechs-jahren-verheiratet-prinz-william-traegt-keinen-ehering-und-das-aus-gutem-grund_id_7073427.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/kultur/videos/seit-sechs-jahren-verheiratet-prinz-william-traegt-keinen-ehering-und-das-aus-gutem-grund_id_7073427.html</a></p>
<p><a href="https://www.achgut.com/artikel/wenn_corona_auf_bionade_trifft" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/wenn_corona_auf_bionade_trifft</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-356338</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 11:47:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-356338</guid>
		<description>Stolze: Jedes Jahr erklÃ¤ren Ã„rzte Tausende Menschen fÃ¼r "alzheimerkrank". Ein prominentes Beispiel ist der Schriftsteller und Rhetorik-Professor Walter Jens, dessen Krankheitsgeschichte sein Sohn Tilman in einem Buch beschrieben hat. Dieser Mann wird gern als berÃ¼hmtes Alzheimer-Opfer dargestellt. TatsÃ¤chlich litt Walter Jens nicht nur lange Zeit an Depressionen. Er war auch Ã¼ber Jahrzehnte hinweg tablettensÃ¼chtig. Der Beginn seiner Demenzkrankheit stand in engem zeitlichen Zusammenhang mit der EnthÃ¼llung, dass er als Mitglied der NSDAP gefÃ¼hrt wurde. Unmittelbar nach dieser Nachricht hat Walter Jens, so schreibt jedenfalls sein Sohn, die Dosis seiner Psychopharmaka stark gesteigert. Der Mann wurde zunehmend verwirrt, bis er so dement war, dass er kaum noch ansprechbar war und in eine Klinik eingeliefert werden musste. Obwohl bei Walter Jens vieles dafÃ¼r spricht, dass die Medikamente die Hauptursache fÃ¼r seine Demenz sind, wird er von fÃ¼hrenden Forschern immer wieder als prominenter Alzheimer-Fall vorgefÃ¼hrt. https://www.welt.de/gesundheit/article13664663/Gibt-es-womoeglich-gar-keine-Alzheimer-Kranken.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stolze: Jedes Jahr erklÃ¤ren Ã„rzte Tausende Menschen fÃ¼r &#8220;alzheimerkrank&#8221;. Ein prominentes Beispiel ist der Schriftsteller und Rhetorik-Professor Walter Jens, dessen Krankheitsgeschichte sein Sohn Tilman in einem Buch beschrieben hat. Dieser Mann wird gern als berÃ¼hmtes Alzheimer-Opfer dargestellt. TatsÃ¤chlich litt Walter Jens nicht nur lange Zeit an Depressionen. Er war auch Ã¼ber Jahrzehnte hinweg tablettensÃ¼chtig. Der Beginn seiner Demenzkrankheit stand in engem zeitlichen Zusammenhang mit der EnthÃ¼llung, dass er als Mitglied der NSDAP gefÃ¼hrt wurde. Unmittelbar nach dieser Nachricht hat Walter Jens, so schreibt jedenfalls sein Sohn, die Dosis seiner Psychopharmaka stark gesteigert. Der Mann wurde zunehmend verwirrt, bis er so dement war, dass er kaum noch ansprechbar war und in eine Klinik eingeliefert werden musste. Obwohl bei Walter Jens vieles dafÃ¼r spricht, dass die Medikamente die Hauptursache fÃ¼r seine Demenz sind, wird er von fÃ¼hrenden Forschern immer wieder als prominenter Alzheimer-Fall vorgefÃ¼hrt. <a href="https://www.welt.de/gesundheit/article13664663/Gibt-es-womoeglich-gar-keine-Alzheimer-Kranken.html" rel="nofollow">https://www.welt.de/gesundheit/article13664663/Gibt-es-womoeglich-gar-keine-Alzheimer-Kranken.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-258988</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2015 08:01:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-258988</guid>
		<description>Quergelesen, wÃ¤hrend der LektÃ¼re eines Sloterdijk-Buches - â€žDer moderne Mensch, der sich tÃ¤towiert, ist ein Verbrecher oder ein Degenerierter. Es gibt GefÃ¤ngnisse, in denen achtzig Prozent der HÃ¤ftlinge TÃ¤towierungen aufweisen. Die TÃ¤towierten, die nicht in Haft sind, sind latente Verbrecher oder degenerierte Aristokraten. Wenn ein TÃ¤towierter in Freiheit stirbt, so ist er eben einige Jahre, bevor er einen Mord verÃ¼bt hat, gestorben.â€œ (Adolf Loos, Ornament und Verbrechen,1908)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Quergelesen, wÃ¤hrend der LektÃ¼re eines Sloterdijk-Buches - â€žDer moderne Mensch, der sich tÃ¤towiert, ist ein Verbrecher oder ein Degenerierter. Es gibt GefÃ¤ngnisse, in denen achtzig Prozent der HÃ¤ftlinge TÃ¤towierungen aufweisen. Die TÃ¤towierten, die nicht in Haft sind, sind latente Verbrecher oder degenerierte Aristokraten. Wenn ein TÃ¤towierter in Freiheit stirbt, so ist er eben einige Jahre, bevor er einen Mord verÃ¼bt hat, gestorben.â€œ (Adolf Loos, Ornament und Verbrechen,1908)</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-243249</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 10:11:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-243249</guid>
		<description>Wir sehen, jene, die stets Ã¼ber Datenmissbrauch klagen, benehmen sich wie die infamsten Verbrecher - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wikileaks_verbuendet_sich_mit_nordkorea</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sehen, jene, die stets Ã¼ber Datenmissbrauch klagen, benehmen sich wie die infamsten Verbrecher - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wikileaks_verbuendet_sich_mit_nordkorea" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wikileaks_verbuendet_sich_mit_nordkorea</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-235236</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 17:43:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-235236</guid>
		<description>Aha, eine Pirattin - http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/5127-wer-ist-mercedes-reichstein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aha, eine Pirattin - <a href="http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/5127-wer-ist-mercedes-reichstein" rel="nofollow">http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/5127-wer-ist-mercedes-reichstein</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-157579</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2013 07:35:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-157579</guid>
		<description>Man kÃ¶nnte sagen, die Piraten kungeln in Hinterzimmern und simulieren im Netz Transparenz. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-stein-im-interview-die-piraten-simulieren-transparenz-a-925614.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kÃ¶nnte sagen, die Piraten kungeln in Hinterzimmern und simulieren im Netz Transparenz. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-stein-im-interview-die-piraten-simulieren-transparenz-a-925614.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-stein-im-interview-die-piraten-simulieren-transparenz-a-925614.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-147068</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 13:23:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-147068</guid>
		<description>Piratte auf sozialdemokratisch - http://www.youtube.com/watch?v=1H6AX3CSWeg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Piratte auf sozialdemokratisch - <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1H6AX3CSWeg" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=1H6AX3CSWeg</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-147033</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 16:46:38 +0000</pubDate>
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		<description>VÃ¶llig richtig - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/edelpupser_des_zeitgeistes/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>VÃ¶llig richtig - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/edelpupser_des_zeitgeistes/" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/edelpupser_des_zeitgeistes/</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/19/1339.html#comment-147017</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 11:49:47 +0000</pubDate>
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		<description>Die Piraten haben auÃŸer ihrer relativen Jugend eigentlich nicht viel zu bieten, allerdings ein deutlich schickeres Outfit. Netz-Community und so. Das ist wie gemeinsames HÃ¤keln fÃ¼r den Frieden 2.0. Deshalb sind sie auch die neuen Lieb-lingskinder der Medien. Wer will nicht jung und voller Potenzial sein? Die Piraten werden gefeiert wie eine Krabbelgruppe, die so wunderbar kreativ mit Legosteinen umgehen kann. Oder ganz irre Farbkleckse an die Wand malt. So was muss unbe-dingt gelobt werden, auch wenn es noch so bescheuert ist. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_gruene_seniorenteller/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piraten haben auÃŸer ihrer relativen Jugend eigentlich nicht viel zu bieten, allerdings ein deutlich schickeres Outfit. Netz-Community und so. Das ist wie gemeinsames HÃ¤keln fÃ¼r den Frieden 2.0. Deshalb sind sie auch die neuen Lieb-lingskinder der Medien. Wer will nicht jung und voller Potenzial sein? Die Piraten werden gefeiert wie eine Krabbelgruppe, die so wunderbar kreativ mit Legosteinen umgehen kann. Oder ganz irre Farbkleckse an die Wand malt. So was muss unbe-dingt gelobt werden, auch wenn es noch so bescheuert ist. - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_gruene_seniorenteller/" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_gruene_seniorenteller/</a></p>
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