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	<title>Kommentare zu: Ferien: &#8220;Wir fahren in ein kinderfreundliches Land&#8221;</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:59:29 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-1975233</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 14:19:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-1975233</guid>
		<description>Heute war der Ã–ko-Depp Charles, seit kurzer Zeit leider "King", im "Ã–kodorf Brodowin". Als ICH in Brodowin war, hieÃŸ das Lager noch "Pionierlager A.S. Makarenko" und verschÃ¤rfe die innere Trennung von meiner Partei, war also die TrennschÃ¤rfe auf dem Weg zu einem unabhÃ¤ngigen Bewusstsein. Ich trat aus. Seinerzeit, also zu meiner Zeit, waren die pÃ¤dagogischen Differenzen zu groÃŸ, um klein geredet werden zu kÃ¶nnen. Und ja, manche Formulierung hÃ¤tte ich jetzt, 14 Jahre nach dieser SPIEGEL-Eingabe anders gestaltet. Doch wer euch, Freunde/Genossen/Kameraden, wusste schon 2009, was 2023 passt? KÃ¶nig Karl wird heute sicher enttÃ¤uschend gewesen sein, denn es sieht mehr so aus wie frÃ¼her, Ã¼ber das ich schrieb: "Das Ferienlager befand sich in Brodowin im Bezirk Frankfurt/Oder. Alle Beteiligten, Jugendliche und Betreuer, waren in HolzhÃ¤usern, besser beschrieben als Bretterbuden, untergebracht. Kein Wasser, kein Strom, acht bis zehn Betten pro Zimmer. Die Wasch- und Toilettenanlagen befanden sich etwa 200 Meter entfernt, verdreckt und heruntergekommen." Ã–kosozialismus pur...damals, aber nicht aus Ideologie, sondern als indirekte Folge der Ã–konomie. Ein RÃ¼ckblick also in die Zukunft, befeuert durch einen Elitenfatzke des Untergangs - https://www.spiegel.de/geschichte/linke-west-urlauber-in-der-ddr-a-949848.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war der Ã–ko-Depp Charles, seit kurzer Zeit leider &#8220;King&#8221;, im &#8220;Ã–kodorf Brodowin&#8221;. Als ICH in Brodowin war, hieÃŸ das Lager noch &#8220;Pionierlager A.S. Makarenko&#8221; und verschÃ¤rfe die innere Trennung von meiner Partei, war also die TrennschÃ¤rfe auf dem Weg zu einem unabhÃ¤ngigen Bewusstsein. Ich trat aus. Seinerzeit, also zu meiner Zeit, waren die pÃ¤dagogischen Differenzen zu groÃŸ, um klein geredet werden zu kÃ¶nnen. Und ja, manche Formulierung hÃ¤tte ich jetzt, 14 Jahre nach dieser SPIEGEL-Eingabe anders gestaltet. Doch wer euch, Freunde/Genossen/Kameraden, wusste schon 2009, was 2023 passt? KÃ¶nig Karl wird heute sicher enttÃ¤uschend gewesen sein, denn es sieht mehr so aus wie frÃ¼her, Ã¼ber das ich schrieb: &#8220;Das Ferienlager befand sich in Brodowin im Bezirk Frankfurt/Oder. Alle Beteiligten, Jugendliche und Betreuer, waren in HolzhÃ¤usern, besser beschrieben als Bretterbuden, untergebracht. Kein Wasser, kein Strom, acht bis zehn Betten pro Zimmer. Die Wasch- und Toilettenanlagen befanden sich etwa 200 Meter entfernt, verdreckt und heruntergekommen.&#8221; Ã–kosozialismus pur&#8230;damals, aber nicht aus Ideologie, sondern als indirekte Folge der Ã–konomie. Ein RÃ¼ckblick also in die Zukunft, befeuert durch einen Elitenfatzke des Untergangs - <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/linke-west-urlauber-in-der-ddr-a-949848.html" rel="nofollow">https://www.spiegel.de/geschichte/linke-west-urlauber-in-der-ddr-a-949848.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-1008706</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 14:50:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-1008706</guid>
		<description>Nach seiner AusbÃ¼rgerung 1976 hatte Wolf Biermann seine TagebÃ¼cher nicht nur abgeschrieben sondern auch komplett vergessen. 13 Jahre lang. Doch Reimar Gilsenbach hatte sie in einem riesigen SuppenkÃ¼bel der Nationalen Volksarmee unter einen vier Meter hohen Holzhaufen in dem brandenburgischen Dorf Brodowin versteckt. https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/07/biermann-archiv-liedermacher-festakt-staatsbibliothek-berlin-kulturstiftung.html

https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/vom-ddr-widerstandsnest-zum-oekodorf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seiner AusbÃ¼rgerung 1976 hatte Wolf Biermann seine TagebÃ¼cher nicht nur abgeschrieben sondern auch komplett vergessen. 13 Jahre lang. Doch Reimar Gilsenbach hatte sie in einem riesigen SuppenkÃ¼bel der Nationalen Volksarmee unter einen vier Meter hohen Holzhaufen in dem brandenburgischen Dorf Brodowin versteckt. <a href="https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/07/biermann-archiv-liedermacher-festakt-staatsbibliothek-berlin-kulturstiftung.html" rel="nofollow">https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/07/biermann-archiv-liedermacher-festakt-staatsbibliothek-berlin-kulturstiftung.html</a></p>
<p><a href="https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/vom-ddr-widerstandsnest-zum-oekodorf" rel="nofollow">https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/vom-ddr-widerstandsnest-zum-oekodorf</a></p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-238022</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 15:29:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-238022</guid>
		<description>So war es - http://www.spiegel.de/einestages/reiseland-ddr-rundfahrt-mit-dem-trabi-a-993555.html

Ronald M. Hahn Ich kenn ihn nicht, weil ich immer 'n Sportmuffel war. Aber ich kenn TÃ¤ve Schur, weil ich 1959 mit der kommunistischen Tarnorganisation "Frohe Ferien fÃ¼r alle Kinder" drei Wochen im Erzgebirge war. Da waren wir jede Woche im Kino, und in der Wochenschau wurde immer dieser Herr Schur gelobt, weshalb ich seinen Namen nie vergessen habe. Ach so, ja: Er war 'n Radfahrer!
2

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        Tanja Krienen
        Tanja Krienen Ja, so war es. Getarnt haben sich die Ferienorganisationen nicht so richtig, es war ja klar: das sind Westpioniere die mit ihrem Umfeld die Freunde im Osten besuchen - und die sind in Gedanken bei den unterdrÃ¼ckten BrÃ¼dern im Westen: "Ãœber die Elbe gehn meine Gedanken..." Aber Sport wurde immer groÃŸ geschrieben, auch die Wissenschaft. Darum entdeckte ich seinerzeit die guten Seiten an der DDR und mochte sie, ehe mich die Art der Durchsetzung eher abschreckte.

Alexander Axt
16. Juni um 21:36 Â· 
Eine kleine Geschichte sei erzÃ¤hlt. Die DDR bereits im Endstadium, sammelte die Partei junge Blauhemden in Gardelegen, um von den Alten belehrt zu werden, wie es weitergehen tÃ¤te.

Am Abend des Lehrgangs organisierte man ein FuÃŸballspiel, die ganz Alten gegen die ganz Jungen. Lange passierte nichts, man schob den Ball eher lustlos hin und her. Bis es mir reichte, ich einem verdienten Genossen von hinten in die Beine trat, mir den Ball holte, ihn im Tor versenkte. Die EmpÃ¶rung groÃŸ, der Schiedsrichter drohte mir mit erhobenen Zeigefinger, mir warâ€™s egal. Ich hob beide HÃ¤nde in die Luft, die Jugend jubelte mir zu. Wir hatten 1:0 gewonnen, nur das zÃ¤hlte.
11Du, Martin Mersch, Dieter Scheidig und 8 weitere Personen
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Rainer Gebhardt
Rainer Gebhardt Bei der ErwÃ¤hnung von 'Gardelegen' lÃ¤uteten alle Glocken. Grausam.
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Alexander Axt
Alexander Axt hat geantwortet
 
 Â·
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Thomas MuschkeJetzt aktiv
Thomas Muschke Sportfreund Axt , das haben Sie sehr gut gemacht ðŸ‘ Hut ab und Sport frei ðŸ’ª
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Tanja Krienen
Tanja Krienen Ich habe nur einmal eine FuÃŸball-Mannschaft in der DDR als Trainer/in betreut. Es war 1982 im Ferienlager Brodowin und ich begleitete die Jungen Pioniere aus Hagen und Wuppertal, plus Bergischem Land. Innerhalb des Ferienlagers wurde dann ein Turnier ausgetragen und wir spielten gegen die Mannschaft von VorwÃ¤rts Frankfurt/Oder. Endergebnis 1:0 fÃ¼r uns! Das war sensationell, weil Frankfurt/Oder eine eingespielte Mannschaft war, wir aber nur bunt gewÃ¼rfelt und kein echter Verein. Jedoch waren wir ein Jahr im Schnitt Ã¤lter, denn fÃ¼r Frankfurt startete die D-Jugend. Ein weiterer Vorteil: unsere Mannschaft war gemischt, es gab da ein paar Supertalente aus Bergisch-Gladbach, MÃ¤dchen, die als Nachwuchs fÃ¼r die Bundesliga-Mannschaft ausgebildet wurden. Sehr roh, ich meine robust.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So war es - <a href="http://www.spiegel.de/einestages/reiseland-ddr-rundfahrt-mit-dem-trabi-a-993555.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/einestages/reiseland-ddr-rundfahrt-mit-dem-trabi-a-993555.html</a></p>
<p>Ronald M. Hahn Ich kenn ihn nicht, weil ich immer &#8216;n Sportmuffel war. Aber ich kenn TÃ¤ve Schur, weil ich 1959 mit der kommunistischen Tarnorganisation &#8220;Frohe Ferien fÃ¼r alle Kinder&#8221; drei Wochen im Erzgebirge war. Da waren wir jede Woche im Kino, und in der Wochenschau wurde immer dieser Herr Schur gelobt, weshalb ich seinen Namen nie vergessen habe. Ach so, ja: Er war &#8216;n Radfahrer!<br />
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<p>        Tanja Krienen<br />
        Tanja Krienen Ja, so war es. Getarnt haben sich die Ferienorganisationen nicht so richtig, es war ja klar: das sind Westpioniere die mit ihrem Umfeld die Freunde im Osten besuchen - und die sind in Gedanken bei den unterdrÃ¼ckten BrÃ¼dern im Westen: &#8220;Ãœber die Elbe gehn meine Gedanken&#8230;&#8221; Aber Sport wurde immer groÃŸ geschrieben, auch die Wissenschaft. Darum entdeckte ich seinerzeit die guten Seiten an der DDR und mochte sie, ehe mich die Art der Durchsetzung eher abschreckte.</p>
<p>Alexander Axt<br />
16. Juni um 21:36 Â·<br />
Eine kleine Geschichte sei erzÃ¤hlt. Die DDR bereits im Endstadium, sammelte die Partei junge Blauhemden in Gardelegen, um von den Alten belehrt zu werden, wie es weitergehen tÃ¤te.</p>
<p>Am Abend des Lehrgangs organisierte man ein FuÃŸballspiel, die ganz Alten gegen die ganz Jungen. Lange passierte nichts, man schob den Ball eher lustlos hin und her. Bis es mir reichte, ich einem verdienten Genossen von hinten in die Beine trat, mir den Ball holte, ihn im Tor versenkte. Die EmpÃ¶rung groÃŸ, der Schiedsrichter drohte mir mit erhobenen Zeigefinger, mir warâ€™s egal. Ich hob beide HÃ¤nde in die Luft, die Jugend jubelte mir zu. Wir hatten 1:0 gewonnen, nur das zÃ¤hlte.<br />
11Du, Martin Mersch, Dieter Scheidig und 8 weitere Personen<br />
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Rainer Gebhardt<br />
Rainer Gebhardt Bei der ErwÃ¤hnung von &#8216;Gardelegen&#8217; lÃ¤uteten alle Glocken. Grausam.<br />
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Alexander Axt<br />
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Thomas MuschkeJetzt aktiv<br />
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Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Ich habe nur einmal eine FuÃŸball-Mannschaft in der DDR als Trainer/in betreut. Es war 1982 im Ferienlager Brodowin und ich begleitete die Jungen Pioniere aus Hagen und Wuppertal, plus Bergischem Land. Innerhalb des Ferienlagers wurde dann ein Turnier ausgetragen und wir spielten gegen die Mannschaft von VorwÃ¤rts Frankfurt/Oder. Endergebnis 1:0 fÃ¼r uns! Das war sensationell, weil Frankfurt/Oder eine eingespielte Mannschaft war, wir aber nur bunt gewÃ¼rfelt und kein echter Verein. Jedoch waren wir ein Jahr im Schnitt Ã¤lter, denn fÃ¼r Frankfurt startete die D-Jugend. Ein weiterer Vorteil: unsere Mannschaft war gemischt, es gab da ein paar Supertalente aus Bergisch-Gladbach, MÃ¤dchen, die als Nachwuchs fÃ¼r die Bundesliga-Mannschaft ausgebildet wurden. Sehr roh, ich meine robust.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-190534</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2014 10:39:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-190534</guid>
		<description>Sie kÃ¶nnen es nicht lassen - http://www.focus.de/politik/deutschland/recht-auf-reisen-linken-chefin-will-500-euro-urlaubsgeld-an-alle-verteilen_id_4050317.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie kÃ¶nnen es nicht lassen - <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/recht-auf-reisen-linken-chefin-will-500-euro-urlaubsgeld-an-alle-verteilen_id_4050317.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/politik/deutschland/recht-auf-reisen-linken-chefin-will-500-euro-urlaubsgeld-an-alle-verteilen_id_4050317.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-145624</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:18:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-145624</guid>
		<description>Ein schÃ¶ner Kommentar dazu:

Siegfried Wittenburg 28. Jul 2010, 16:57
Dieser Artikel hat mein erstes und einziges Ferienlagererlebnis in KirchmÃ¶ser an den Havelseen in Brandenburg lebendig gemacht. Ich kam damals wohl in die 5. Klasse, war also etwa 10 Jahre alt. An die Baracken aus Holz und Hartfaserplatten kann ich mich erinnern, denn diese gab es auch noch als GST-Lager fÃ¼r die vormilitÃ¤rische Ausbildung wÃ¤hrend der Berufsausbildung sieben Jahre spÃ¤ter. Die Einrichtung mit den Doppelstockbetten stimmt, die sanitÃ¤ren Anlagen habe ich so nicht wahrgenommen, aber der pÃ¤dagogische Umgang mit den Ferienkindern, wie im Artikel beschrieben, bedrÃ¼ckte mich sehr.

Ich war es gewohnt, mit den Kindern aus der Nachbarschaft und den Besuch aus Berlin die Ferien an der Ostsee so zu verbringen, wie wir es wollten. Acht Wochen Strand, DÃ¼ne, Mole, Wald, abenteuerliches Sumpfgebiet und Dachboden bei Regen. Vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Im Ferienlager dagegen wurden Appelle abgehalten, Gleichschritt geÃ¼bt und kleinste Ordnungsvergehen hart bestraft. Die beiden jungen, mÃ¤nnlichen Erzieher unserer Gruppe kamen anscheinend direkt von einer MilitÃ¤rschule. Freies Spielen und Baden im See nahmen den kleinsten Teil des zweiwÃ¶chigen Ferienlagers ein. Meine Freunde weinten oft in der Nacht.

Es war mein erstes und letztes Ferienlager und ich dachte bis jetzt, dass ich in eine Ausnahmesituation geraten war. Wenn andere Erwachsene in meinem Alter von ihren Ferienlagererlebnissen aus der Kindheit erzÃ¤hlten, fanden sie es immer ganz toll und schickten auch ihre Kinder in solche Lager. Als mein Junge auch in dem Alter war und Ferien hatte, versuchte ich es auch, ihn in einem Sommerlager unterzubringen. Auch er war 10 Jahre alt, es war an einem See und es war schon 1999. Nach drei Tagen rief er mich an: â€žHol mich bitte hier raus.â€œ Ich tat es sofort. An den anderen Kindern kann es nicht gelegen haben, dass er sich dort nicht wohl fÃ¼hlte, denn sie baten ihn, zu bleiben. Er ging auch nahezu problemlos in den Kindergarten und in die Schule, aber irgendwie muss irgendetwas in diesen Ferienlagern Ã¼berlebt haben, was eines jungen Menschen nicht wÃ¼rdig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schÃ¶ner Kommentar dazu:</p>
<p>Siegfried Wittenburg 28. Jul 2010, 16:57<br />
Dieser Artikel hat mein erstes und einziges Ferienlagererlebnis in KirchmÃ¶ser an den Havelseen in Brandenburg lebendig gemacht. Ich kam damals wohl in die 5. Klasse, war also etwa 10 Jahre alt. An die Baracken aus Holz und Hartfaserplatten kann ich mich erinnern, denn diese gab es auch noch als GST-Lager fÃ¼r die vormilitÃ¤rische Ausbildung wÃ¤hrend der Berufsausbildung sieben Jahre spÃ¤ter. Die Einrichtung mit den Doppelstockbetten stimmt, die sanitÃ¤ren Anlagen habe ich so nicht wahrgenommen, aber der pÃ¤dagogische Umgang mit den Ferienkindern, wie im Artikel beschrieben, bedrÃ¼ckte mich sehr.</p>
<p>Ich war es gewohnt, mit den Kindern aus der Nachbarschaft und den Besuch aus Berlin die Ferien an der Ostsee so zu verbringen, wie wir es wollten. Acht Wochen Strand, DÃ¼ne, Mole, Wald, abenteuerliches Sumpfgebiet und Dachboden bei Regen. Vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Im Ferienlager dagegen wurden Appelle abgehalten, Gleichschritt geÃ¼bt und kleinste Ordnungsvergehen hart bestraft. Die beiden jungen, mÃ¤nnlichen Erzieher unserer Gruppe kamen anscheinend direkt von einer MilitÃ¤rschule. Freies Spielen und Baden im See nahmen den kleinsten Teil des zweiwÃ¶chigen Ferienlagers ein. Meine Freunde weinten oft in der Nacht.</p>
<p>Es war mein erstes und letztes Ferienlager und ich dachte bis jetzt, dass ich in eine Ausnahmesituation geraten war. Wenn andere Erwachsene in meinem Alter von ihren Ferienlagererlebnissen aus der Kindheit erzÃ¤hlten, fanden sie es immer ganz toll und schickten auch ihre Kinder in solche Lager. Als mein Junge auch in dem Alter war und Ferien hatte, versuchte ich es auch, ihn in einem Sommerlager unterzubringen. Auch er war 10 Jahre alt, es war an einem See und es war schon 1999. Nach drei Tagen rief er mich an: â€žHol mich bitte hier raus.â€œ Ich tat es sofort. An den anderen Kindern kann es nicht gelegen haben, dass er sich dort nicht wohl fÃ¼hlte, denn sie baten ihn, zu bleiben. Er ging auch nahezu problemlos in den Kindergarten und in die Schule, aber irgendwie muss irgendetwas in diesen Ferienlagern Ã¼berlebt haben, was eines jungen Menschen nicht wÃ¼rdig ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144076</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:44:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144076</guid>
		<description>Im Text steht: "Einige Ostgruppen kamen ja manchmal herÃ¼ber und durften dann den Ruf der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) bei Westjugendlichen schÃ¤digen, indem sie fÃ¼r die Jugendorganisation das machten, was sie als Musik bezeichneten."

Aber im Original stand der Zusatz "...anderswo aber schlichtweg â€žFuckâ€œ genannt wurde".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Text steht: &#8220;Einige Ostgruppen kamen ja manchmal herÃ¼ber und durften dann den Ruf der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) bei Westjugendlichen schÃ¤digen, indem sie fÃ¼r die Jugendorganisation das machten, was sie als Musik bezeichneten.&#8221;</p>
<p>Aber im Original stand der Zusatz &#8220;&#8230;anderswo aber schlichtweg â€žFuckâ€œ genannt wurde&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144069</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:54:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144069</guid>
		<description>Jaja, so war es:

&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=OPNin0-dLVE" rel="nofollow"&gt;Die Partei hat immer Recht&lt;/a&gt;

&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EPBfBbKfYIQ" rel="nofollow"&gt;Ami go home!&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, so war es:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OPNin0-dLVE" rel="nofollow">Die Partei hat immer Recht</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EPBfBbKfYIQ" rel="nofollow">Ami go home!</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
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