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	<title>Kommentare zu: Ferien: &#8220;Wir fahren in ein kinderfreundliches Land&#8221;</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html</link>
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	<pubDate>Tue, 22 May 2012 01:05:12 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-145624</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:18:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ein schöner Kommentar dazu:

Siegfried Wittenburg 28. Jul 2010, 16:57
Dieser Artikel hat mein erstes und einziges Ferienlagererlebnis in Kirchmöser an den Havelseen in Brandenburg lebendig gemacht. Ich kam damals wohl in die 5. Klasse, war also etwa 10 Jahre alt. An die Baracken aus Holz und Hartfaserplatten kann ich mich erinnern, denn diese gab es auch noch als GST-Lager für die vormilitärische Ausbildung während der Berufsausbildung sieben Jahre später. Die Einrichtung mit den Doppelstockbetten stimmt, die sanitären Anlagen habe ich so nicht wahrgenommen, aber der pädagogische Umgang mit den Ferienkindern, wie im Artikel beschrieben, bedrückte mich sehr.

Ich war es gewohnt, mit den Kindern aus der Nachbarschaft und den Besuch aus Berlin die Ferien an der Ostsee so zu verbringen, wie wir es wollten. Acht Wochen Strand, Düne, Mole, Wald, abenteuerliches Sumpfgebiet und Dachboden bei Regen. Vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Im Ferienlager dagegen wurden Appelle abgehalten, Gleichschritt geübt und kleinste Ordnungsvergehen hart bestraft. Die beiden jungen, männlichen Erzieher unserer Gruppe kamen anscheinend direkt von einer Militärschule. Freies Spielen und Baden im See nahmen den kleinsten Teil des zweiwöchigen Ferienlagers ein. Meine Freunde weinten oft in der Nacht.

Es war mein erstes und letztes Ferienlager und ich dachte bis jetzt, dass ich in eine Ausnahmesituation geraten war. Wenn andere Erwachsene in meinem Alter von ihren Ferienlagererlebnissen aus der Kindheit erzählten, fanden sie es immer ganz toll und schickten auch ihre Kinder in solche Lager. Als mein Junge auch in dem Alter war und Ferien hatte, versuchte ich es auch, ihn in einem Sommerlager unterzubringen. Auch er war 10 Jahre alt, es war an einem See und es war schon 1999. Nach drei Tagen rief er mich an: „Hol mich bitte hier raus.“ Ich tat es sofort. An den anderen Kindern kann es nicht gelegen haben, dass er sich dort nicht wohl fühlte, denn sie baten ihn, zu bleiben. Er ging auch nahezu problemlos in den Kindergarten und in die Schule, aber irgendwie muss irgendetwas in diesen Ferienlagern überlebt haben, was eines jungen Menschen nicht würdig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schöner Kommentar dazu:</p>
<p>Siegfried Wittenburg 28. Jul 2010, 16:57<br />
Dieser Artikel hat mein erstes und einziges Ferienlagererlebnis in Kirchmöser an den Havelseen in Brandenburg lebendig gemacht. Ich kam damals wohl in die 5. Klasse, war also etwa 10 Jahre alt. An die Baracken aus Holz und Hartfaserplatten kann ich mich erinnern, denn diese gab es auch noch als GST-Lager für die vormilitärische Ausbildung während der Berufsausbildung sieben Jahre später. Die Einrichtung mit den Doppelstockbetten stimmt, die sanitären Anlagen habe ich so nicht wahrgenommen, aber der pädagogische Umgang mit den Ferienkindern, wie im Artikel beschrieben, bedrückte mich sehr.</p>
<p>Ich war es gewohnt, mit den Kindern aus der Nachbarschaft und den Besuch aus Berlin die Ferien an der Ostsee so zu verbringen, wie wir es wollten. Acht Wochen Strand, Düne, Mole, Wald, abenteuerliches Sumpfgebiet und Dachboden bei Regen. Vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Im Ferienlager dagegen wurden Appelle abgehalten, Gleichschritt geübt und kleinste Ordnungsvergehen hart bestraft. Die beiden jungen, männlichen Erzieher unserer Gruppe kamen anscheinend direkt von einer Militärschule. Freies Spielen und Baden im See nahmen den kleinsten Teil des zweiwöchigen Ferienlagers ein. Meine Freunde weinten oft in der Nacht.</p>
<p>Es war mein erstes und letztes Ferienlager und ich dachte bis jetzt, dass ich in eine Ausnahmesituation geraten war. Wenn andere Erwachsene in meinem Alter von ihren Ferienlagererlebnissen aus der Kindheit erzählten, fanden sie es immer ganz toll und schickten auch ihre Kinder in solche Lager. Als mein Junge auch in dem Alter war und Ferien hatte, versuchte ich es auch, ihn in einem Sommerlager unterzubringen. Auch er war 10 Jahre alt, es war an einem See und es war schon 1999. Nach drei Tagen rief er mich an: „Hol mich bitte hier raus.“ Ich tat es sofort. An den anderen Kindern kann es nicht gelegen haben, dass er sich dort nicht wohl fühlte, denn sie baten ihn, zu bleiben. Er ging auch nahezu problemlos in den Kindergarten und in die Schule, aber irgendwie muss irgendetwas in diesen Ferienlagern überlebt haben, was eines jungen Menschen nicht würdig ist.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144076</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:44:58 +0000</pubDate>
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		<description>Im Text steht: "Einige Ostgruppen kamen ja manchmal herüber und durften dann den Ruf der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) bei Westjugendlichen schädigen, indem sie für die Jugendorganisation das machten, was sie als Musik bezeichneten."

Aber im Original stand der Zusatz "...anderswo aber schlichtweg „Fuck“ genannt wurde".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Text steht: &#8220;Einige Ostgruppen kamen ja manchmal herüber und durften dann den Ruf der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) bei Westjugendlichen schädigen, indem sie für die Jugendorganisation das machten, was sie als Musik bezeichneten.&#8221;</p>
<p>Aber im Original stand der Zusatz &#8220;&#8230;anderswo aber schlichtweg „Fuck“ genannt wurde&#8221;.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144069</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:54:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/10/1282.html#comment-144069</guid>
		<description>Jaja, so war es:

&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=OPNin0-dLVE" rel="nofollow"&gt;Die Partei hat immer Recht&lt;/a&gt;

&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EPBfBbKfYIQ" rel="nofollow"&gt;Ami go home!&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, so war es:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OPNin0-dLVE" rel="nofollow">Die Partei hat immer Recht</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EPBfBbKfYIQ" rel="nofollow">Ami go home!</a></p>
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