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	<title>Kommentare zu: Wilhelm II</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/07/1279.html</link>
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	<pubDate>Tue, 22 May 2012 01:04:42 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 16:09:43 +0000</pubDate>
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		<description>Peter Schamoni ist tot - 
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,768422,00.html</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 16:42:56 +0000</pubDate>
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		<description>Hier kann man den Film anschauen - 
http://www.youtube.com/watch?v=CEetEyoAVus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kann man den Film anschauen -<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=CEetEyoAVus" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=CEetEyoAVus</a></p>
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		<title>Von: Fakten-Fiktionen &#187; Blog Archive &#187; Adel schützt vor Torheit nicht</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/07/1279.html#comment-146404</link>
		<dc:creator>Fakten-Fiktionen &#187; Blog Archive &#187; Adel schützt vor Torheit nicht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 18:47:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wilhelm II, sein Leben  Wilhelm [...]</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/07/1279.html#comment-144075</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 06:38:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://stores.shop.ebay.de/Billerantik_Deutsches-Kaiserreich_W0QQ_fsubZ245161015QQ_sidZ63168955QQ_trksidZp4634Q2ec0Q2em322" rel="nofollow"&gt;Eine empfehlenswerte Seite&lt;/a&gt;</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/07/1279.html#comment-144070</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 09:59:49 +0000</pubDate>
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		<description>"Welt": "Auf die Charakterskizze, die der Vorsitzende der Preußischen Historischen Kommission, Frank-Lothar Kroll, formuliert hat, könnten sich wohl auch die ärgsten Kritiker des Kaisers einigen: „Ausgestattet mit rascher Auffassungsgabe und einem überdurchschnittlich guten Gedächtnis, vermochte Wilhelm II. durch Schwung, Elan und Spontaneität im Auftreten für sich einzunehmen. Im persönlichen Umgang bewies er Charme und Liebenswürdigkeit, überzeugte mit seinem Rednertalent und beeindruckte durch Wissensdurst, Begeisterungsfähigkeit und weit gespannte Interessen. Solchen Vorzügen standen indes bedenkliche Defizite gegenüber. Sprunghaftigkeit, Unausgeglichenheit und Konzentrationsschwäche wurden von der engeren Umgebung schon früh als Charaktermängel des Kaisers registriert, und bald gerieten nervöse Betriebsamkeit, übersteigerter Geltungsdrang, Mangel an Takt, Augenmaß und Gelassenheit auch in der breiten Öffentlichkeit zu typischen Merkmalen ,wilhelminischen' Stils.“

Berthold Seewald: Noch einmal: Wilhelm war hellsichtig genug, nach der entgegenkommenden serbischen Antwort auf das österreichische Ultimatum am 28. Juli 1914 zu erkennen: „Das ist mehr, als man erwarten konnte! Ein großer moralischer Erfolg für Wien; &lt;strong&gt;aber damit fällt jeder Kriegsgrund fort.“&lt;/strong&gt;

Tilman Krause:" Seine "Weltmachtpolitik" trug schon Züge dessen, was wir heute als "Globalisierung" propagieren. Seine Kontaktfreudigkeit, die vor Standesgrenzen nicht haltmachte, galt seinem altpreußischen Umfeld als gefährlich fortschrittlich und ganz unmöglich. Seine Aufgeschlossenheit für alles Neue, gerade auf dem Gebiet der Technik und Wissenschaft, wirkte, verglichen mit der Attitüde anderer deutscher Fürsten zu der Zeit, geradezu revolutionär. Und er verfügte über Charisma. Am Ende seines langen Lebens schreibt Hans Blüher: "Wenn mich aber jemand fragen würde, wer von den Sterblichen auf mich den tiefsten Eindruck gemacht hat, so würde ich ohne Zögern sagen: Wilhelm von Hohenzollern." Vielleicht ist es gerade das, was man ihm so übel genommen hat, dass er, kein ausgeklügelt Buch, sondern ein Mensch in seinem Widerspruch, die Deutschen emotional an sich gebunden hat wie niemand nach ihm (obwohl es der kellergesichtige Österreicher auf seine schauerliche Weise auch probiert hat). Insofern darf man dem anonymen Nachruf aus der "Frankfurter Zeitung" wohl zustimmen, der da resümierte, mit Wilhelms Thronverzicht 1918 "zerbrach etwas in Deutschland, das nicht wieder zu bauen ist". Bis heute nicht.

Martin Kohlrausch (Hrsg.): Samt und Stahl. Kaiser Wilhelm II . im Urteil seiner Zeitgenossen . Landt, Berlin. 465 S., 39,90 Euro.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Welt&#8221;: &#8220;Auf die Charakterskizze, die der Vorsitzende der Preußischen Historischen Kommission, Frank-Lothar Kroll, formuliert hat, könnten sich wohl auch die ärgsten Kritiker des Kaisers einigen: „Ausgestattet mit rascher Auffassungsgabe und einem überdurchschnittlich guten Gedächtnis, vermochte Wilhelm II. durch Schwung, Elan und Spontaneität im Auftreten für sich einzunehmen. Im persönlichen Umgang bewies er Charme und Liebenswürdigkeit, überzeugte mit seinem Rednertalent und beeindruckte durch Wissensdurst, Begeisterungsfähigkeit und weit gespannte Interessen. Solchen Vorzügen standen indes bedenkliche Defizite gegenüber. Sprunghaftigkeit, Unausgeglichenheit und Konzentrationsschwäche wurden von der engeren Umgebung schon früh als Charaktermängel des Kaisers registriert, und bald gerieten nervöse Betriebsamkeit, übersteigerter Geltungsdrang, Mangel an Takt, Augenmaß und Gelassenheit auch in der breiten Öffentlichkeit zu typischen Merkmalen ,wilhelminischen&#8217; Stils.“</p>
<p>Berthold Seewald: Noch einmal: Wilhelm war hellsichtig genug, nach der entgegenkommenden serbischen Antwort auf das österreichische Ultimatum am 28. Juli 1914 zu erkennen: „Das ist mehr, als man erwarten konnte! Ein großer moralischer Erfolg für Wien; <strong>aber damit fällt jeder Kriegsgrund fort.“</strong></p>
<p>Tilman Krause:&#8221; Seine &#8220;Weltmachtpolitik&#8221; trug schon Züge dessen, was wir heute als &#8220;Globalisierung&#8221; propagieren. Seine Kontaktfreudigkeit, die vor Standesgrenzen nicht haltmachte, galt seinem altpreußischen Umfeld als gefährlich fortschrittlich und ganz unmöglich. Seine Aufgeschlossenheit für alles Neue, gerade auf dem Gebiet der Technik und Wissenschaft, wirkte, verglichen mit der Attitüde anderer deutscher Fürsten zu der Zeit, geradezu revolutionär. Und er verfügte über Charisma. Am Ende seines langen Lebens schreibt Hans Blüher: &#8220;Wenn mich aber jemand fragen würde, wer von den Sterblichen auf mich den tiefsten Eindruck gemacht hat, so würde ich ohne Zögern sagen: Wilhelm von Hohenzollern.&#8221; Vielleicht ist es gerade das, was man ihm so übel genommen hat, dass er, kein ausgeklügelt Buch, sondern ein Mensch in seinem Widerspruch, die Deutschen emotional an sich gebunden hat wie niemand nach ihm (obwohl es der kellergesichtige Österreicher auf seine schauerliche Weise auch probiert hat). Insofern darf man dem anonymen Nachruf aus der &#8220;Frankfurter Zeitung&#8221; wohl zustimmen, der da resümierte, mit Wilhelms Thronverzicht 1918 &#8220;zerbrach etwas in Deutschland, das nicht wieder zu bauen ist&#8221;. Bis heute nicht.</p>
<p>Martin Kohlrausch (Hrsg.): Samt und Stahl. Kaiser Wilhelm II . im Urteil seiner Zeitgenossen . Landt, Berlin. 465 S., 39,90 Euro.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nothingman</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/07/07/1279.html#comment-144064</link>
		<dc:creator>Nothingman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 14:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schön und sehr wahr. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön und sehr wahr. <img src='http://www.campodecriptana.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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