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	<title>Kommentare zu: Die Facismusfalle</title>
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	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 08:49:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 04:08:49 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 07:30:20 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/02/06/1168.html#comment-441076</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2017 14:31:46 +0000</pubDate>
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		<description>Tanja Krienen Heidegger. Der Gesichtsschnitt weist ihn als HÃ¼ttenschwitzsitzer aus, aber er will beachtet sein, ohne Frage. Als sich Hannah Cash-Arendt und er ausschwitzten, "ausjasperten", wie sie kichernd feixten, beschlossen sie, keine Kinder in die Frankfurter Schule zu schicken, sondern Heidegger zum Barbier, was der entschieden, "sehr entschieden, zum Teufel auch", abgelehnt haben soll. Die Quintessenz der Begegnung legten beide im kleinen, nie verÃ¶ffentlichen und bis heute unauffindbarem, sozusagen verschollenem BÃ¼chlein "Finis Mania" dar. Die Hasenscharte JÃ¼rgen Habermas geht darauf zurÃ¼ck, wie auch seine Bejahung der "Knittischen Theorie".

https://der-kleine-akif.de/2019/01/25/13-milliarden-kleine-negerlein/?fbclid=IwAR1vyspu1JLwBs2D4gW_09xUmHgGd4EUl1IV8_UkvJuZzNakr3fVwlHZyNE

https://www.focus.de/politik/deutschland/polizeischutz-fuer-afd-mitbegruender-video-zeigt-heftigen-protest-bernd-lucke-muss-aus-seiner-ersten-lesung-fluechten_id_11242689.html?fbclid=IwAR0OfMqXYkctkvkt7IHV78gwDiHm0qeYfih8riAWufw1qSrtsObTx2nc6TU</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/02/06/1168.html#comment-235494</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 07:28:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/02/06/1168.html#comment-235494</guid>
		<description>Fassung heute.

Die Facismus-Falle (Mit Nietzsche aus dem Dilemma)

Kritik an der Massengesellschaft bei gleichzeitiger StÃ¤rkung des Individuums, kÃ¶nnte zum Garant einer erfolgreichen bÃ¼rgerlich-konservativen Politik werden. Der fehlende Wille zur Macht, erweist sich dabei als grÃ¶ÃŸter Hemmschuh.

Mit dem RÃ¼cken zur Wand

Solange geistiger Widerstand gegen den Kampfbegriff der Linken â€œAntifaschismusâ€ unterbleibt - der fÃ¼r alles herhalten muss, was nicht in das Gutmenschenraster antipsychologischer Utopisten passt â€“ wird sich die Rechte nicht aus dem Schatten der Vergangenheit lÃ¶sen kÃ¶nnen. WÃ¼rde sie den Kampf zur Entlarvung stereotyper und bisweilen infantiler AnwÃ¼rfe des politischen Gegners parlieren, konternd gar mit dem Florett des Intellekts, geschÃ¤rft dazu mit philosophischen und historischen Einsichten, wÃ¤re mittelfristig ein Sieg in der politischen Mensur, nur durch eine Ã„nderung der Naturgesetze zu verhindern. Dieser Erkenntnisprozess, nebst seiner angewandten Methodik, dÃ¼rfte partiell ein schmerzhafter fÃ¼r die Rechte werden, mÃ¼sste sich doch der traditionelle Teil von liebgewonnenen Simplifizierungen verabschieden; ihre Avantgarde aber, sollte imstande sein, ihn lustvoll anzunehmen und offensiv zu leben.

So wÃ¤re ein Abschied tatsÃ¤chlicher antisemitischer Ã„uÃŸerungen, eine Absage an Ã¼bersteigert nationalistischen Vorstellungen, eine Verabschiedung des verkrampften und ritualisierten Verhaltens der Religions â€“ und Brauchtumspflege nÃ¶tig; hingegen eine begrÃ¼ndete Gegnerschaft zu unterschiedlichsten Sozialismusmodellen, die Hinwendung zur RÃ¼ckbesinnung auf eigene StÃ¤rken, Wissensaneignung, Mut, Entschluss- und Tatkraft, VerlÃ¤sslichkeit und unbestechliche UrteilsfÃ¤higkeit gefragt; und: es gÃ¤be ihn, den SchlÃ¼ssel, zur praktikablen Ã–ffnung des wegweisenden Ganges in die Zukunft, - es ist die Philosophie Friedrich Wilhelm Nietzsches.

Seine kÃ¼hle Sicht auf das Wesen der Menschen, auf die Entstehung ihrer Gesetze und den Gang der Geschichte, nicht zu vergessen seine tollkÃ¼hne Umwertung aller Werte, sie liegen noch immer weitgehend unangewendet bereit, als tÃ¤gliche Gebrauchsanweisung des Lebens zu dienen. Diese hÃ¤tten im Gegensatz zur Bibel oder anderen (auch politischen) Ersatzreligionen zudem den unschÃ¤tzbaren Vorteil - doch auch den selbstquÃ¤lerischen Nachteil - vor sich selbst Rechenschaft ablegen zu mÃ¼ssen.

Nietzsches Differenzierungen zwischen den Menschen, die Findung der Wahrheit unter dem Schutt falscher Informationen und die Ãœberwindung fauler, eingeschliffener und bequemer Verhaltensmuster zugunsten der Freiwerdung des Willens und der gesunden Instinkte, sind unabdingbare Zugangsvoraussetzung zur Erfassung des Lebenssinnes - und sei es als erschÃ¼tternder Einblick seiner Nichtexistenz.

Warum aber wÃ¤re es vonnÃ¶ten, am Begriff des â€žAntifaschismusâ€œ, die inszenierten nebulÃ¶sen Verwirrungen, durch klare Definitionen zu entwirren? Weil mit dem Fascismus-Vorwurf jede bÃ¼rgerlich-konservative Haltung diskreditiert und obendrein kriminalisiert wird und es deshalb der genauen Betrachtung bedarf, welche Inhalte mit diesen verbalradikalen Anschuldigungen - die gelegentlich auch zu kÃ¶rperlichen Angriffen fÃ¼hren â€“ verbunden sind, welchen Stellenwert sie fÃ¼r die Linke im politischen Alltag besitzen, wie man ihrem (Un)sinn beikommt und gerade in dieser Diskussion als freiheitsliebender Mensch bestehen lernt. Die Aufnahme ihrer Anschuldigungen und die eloquente Konterkarikierung derselben, vertauschen jedoch die Rollen und brÃ¤chten krakeelende Demagogen unter der zu fÃ¼hrenden Beweislast in die Bredouille.

Linksextreme, doch leider nicht nur sie, reagieren auf traditionsreiche und beinahe musterhaft zu nennende demokratische Staaten, die dem Willen ihrer WÃ¤hler nachkamen und konservative ReprÃ¤sentanten in SchlÃ¼sselposition der Gesellschaft hievten, mindestens trotzig, meist unflÃ¤tig und durchweg anmaÃŸend, ohne jemals darÃ¼ber Rechenschaft abzulegen, warum sie einem majoritÃ¤tsfÃ¤higen Teil des politischen Spektrums, quasi per Handstreich, PolitikfÃ¤higkeit vom Grundsatz her abstreiten. Diesen Regierungen liegt eine klare Auffassung von Recht und Gesetz, von Freiheit, aber auch der Begrenzung dieser fÃ¼r ihre Feinde, wie auch der DurchsetzungsfÃ¤higkeit bestimmter administrativer Entscheidungen zugrunde. Doch diese Herangehensweise â€“ eine offensiv demonstrierte AutoritÃ¤t eines funktionierenden und auf demokratischen Mehrheitsprinzipien beruhenden Staatswesens - trÃ¤gt den AusfÃ¼hrenden nicht selten den bekannten demagogischen Vorwurf ein, sie seien â€žFaschistenâ€œ, zumindest praktizierten sie eine Vorstufe des â€žFaschismusâ€œ, der immer noch in alter dimitroffscher Einfalt, als die â€žoffene terroristische Diktatur der reaktionÃ¤rsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitalsâ€œ definiert wird.

Das Wissen um die zivilisatorischen Errungenschaften, die Marx noch im so genannten â€žManifest der kommunistischen Parteiâ€œ lobpreisend der kapitalistischen Produktionsweise zuschrieb, sind in diesem Teil der Linken aufgrund ihrer intellektuellen Degeneration, ins Dreivierteldunkel desertiert.

Antifaschisten = pro Pol Pot, Mao, Stalin, Ulbricht, Castro

Die krude Gleichung Kapitalismus = Faschismus, oder die abgeschwÃ¤chte aber keineswegs stÃ¤rkere Variante â€žKapitalismus fÃ¼hrt letztlich immer zum Faschismusâ€œ, hÃ¶rt man natÃ¼rlich nicht so gerne aus MÃ¼ndern, die sich abwechselnd fÃ¼r MassenschlÃ¤chter a la Pol Pot oder Mao, alternativ dazu fÃ¼r Stalin, Ulbricht oder Castro begeisterten. Aber die Gleichsetzung des Kapitalismus mit faschistischen VerhÃ¤ltnissen, erlebt eine beÃ¤ngstigende Renaissance auch Ã¼ber den Bereich kleinkarierter Polit-Sekten hinweg und wuchs jÃ¼ngst massenwirksam an, auffallend adÃ¤quat zur Bereitschaft, die Linke in altbekannter Aktionseinheit zusammenzufÃ¼hren.

Gelingt es ein BÃ¼ndnis gegen die ach so bÃ¶sartige soziale Marktwirtschaft erfolgreich zu schmieden, werden weitere Diffamierungen folgen. NÃ¶tig wÃ¤re also, diese adoleszente Haltung der Komintern-Kinder, nicht nur hilflos zu benennen, sondern zudem ihre GefÃ¤hrlichkeit in Theorie und Praktik zu entlarven; besonders da unter ihnen viele weiterhin die EndlÃ¶sung der Klassenfrage anstreben, also im Dienst einer Klassenherrschaft Gewalt ausÃ¼ben mÃ¶chten, um andere Klassen (oder was man dafÃ¼r hÃ¤lt), mit der Vernichtung zu bedrohen (physisch oder materiell). Ob freilich Klasse oder Rasse vernichtet werden soll, das, so meinte schon Hannah Arendt, mache keinen groÃŸen Unterschied. In diesem Sinne mÃ¼ssten sich also Linke dieses Denkens konsequenterweise als â€žLinksfaschistenâ€œ bezeichnen lassen, warum sie das aber eher adelt, wird weiter unten beleuchtet.

Weitere â€œSÃ¼ndenfaelleâ€

Es wÃ¤re auÃŸerdem â€žfaschistischâ€œ, so die Altkader des Denkens, wenn z.B. â€žoffene Grenzenâ€œ nicht gewÃ¤hrleistet wÃ¤ren. Deshalb stehe auch nach Meinung dieser aggressiven Minderheit, Deutschland an der Schwelle zum â€žFaschismusâ€œ, die Abschiebepraxis u.Ã¤. wÃ¤re ein Zeichen dafÃ¼r. Besonders schlimm wÃ¤ren selbstverstÃ¤ndlich die VerhÃ¤ltnisse an der us-mexikanischen Grenze, die Abschottung der Israelis von den lieben arabischen Nachbarn und neuerdings die Installierung der â€žFestung Europasâ€œ. Der Fascismus hat sich demnach durchgesetztâ€¦

Todesstrafen sind per se â€žfaschistischâ€œ, so die vorherrschende Meinung, egal wen es trifft, gleichgÃ¼ltig auch was er machte, - uninteressant sei die Gesamtgemengelage sowieso. Einen Nachweis fÃ¼r diesen Standpunkt erbringen die Kritiker der Todesstrafe nicht, ihnen reichen moralische PlattitÃ¼den. Kritik an den von Fall zu Fall einkalkulierten OpferverhÃ¶hnungen erreicht nur die eigenen Ohren, die DurchgÃ¤nge zum Verstand bleiben geschlossen. Grauenhafte Detailbeschreibungen lebenslanger Haft werden negiert, minutiÃ¶se Beschreibungen mehrminÃ¼tiger (!) TodeskÃ¤mpfe hingegen en masse prÃ¤sentiert. FÃ¼r die Logik dieses Sachverhaltes interessieren sich wohl nur StÃ¶rer â€“ die berÃ¼hmten rechten intellektuellen Unruhestifter!

Ja, auch die â€žHerrschaft des Patriarchatsâ€œ trÃ¼ge â€žfaschistischeâ€œ ZÃ¼ge, so tÃ¶nen Feministinnen beiderlei Geschlechts. Geschlechtsunterschiede werden nivelliert, sie auszuleben kommt einem â€žreaktionÃ¤ren Aktâ€œ gleich. MÃ¤nnliche SexualitÃ¤t wird en passant als Gewalt apostrophiert, normal-weibliches Rollenverhalten als Verrat an der feministischen Sache gebrandmarkt und feminine Frauen dabei brutal ausgegrenzt. Als der grÃ¶ÃŸte Etikettenschwindel der letzten Jahrzehnte entpuppte sich fÃ¼r jene Frauen die Bezeichnung â€žFeministinnenâ€œ, sind sie doch die Adepten des MÃ¤nnlichen, die Machos unter den Weibern.

Unterschiede zwischen den Menschen festzustellen, sie zu beschreiben oder zu reflektieren wird in die NÃ¤he â€žfaschistischer Anschauungenâ€œ gerÃ¼ckt. Die Menschen unterschiedlichster LÃ¤nder, Kulturbereiche oder Abstammungen dÃ¼rfen keine charakterlichen Differenzen, keine auseinanderdriftenden Eigenarten, keine ethnischen Besonderheiten aufweisen â€“ die Menschen haben gleich zu sein! Wer etwas anderes behauptet, den holt die â€žAntifaâ€œ noch vor dem Morgengrauen!

Kurios erscheint, dass gerade diejenigen, die sich krampfhaft bemÃ¼hen, Unterschiede mit Quoten und Dekreten schonungslos tilgen zu wollen, fÃ¼r jede folkloristische AbsurditÃ¤t groÃŸmÃ¶glichste Toleranz zeigen. TÃ¼rkische VerhÃ¤ltnisse sind so undenkbar, basiert unser derzeitiges Denken nun mal nicht auf den Einsichten eines aufgeklÃ¤rten EuropÃ¤ers wie Mustafa Kemal AtatÃ¼rk! Aber ach, die TÃ¼rkei ist ja auch â€žrechtsradikalâ€œ, das MilitÃ¤r wacht im Sinne des kemalitischen fortschrittlichen Geistes Ã¼ber die sÃ¤kularisierten demokratischen VerhÃ¤ltnisse im Staat TÃ¼rkei, kurzum, - es herrscht praktizierter Fascismus!

Apropos nationale Besonderheiten: Als Gloria FÃ¼rstin von Thurn und Taxis ihre Meinung zur Verbreitung von AIDS in den afrikanischen Staaten mit den harmlosen Worten â€žDa sterben die Leute an Aids, weil sie zuviel schnackseln. Der Schwarze schnackselt halt gerneâ€œ, geradeheraus und unverstellt locker kundtat, nannte dies Michel Friedman blitzschnell aber wohlÃ¼berlegt â€žrassistischâ€œ.

Barbaren des Geistes?

Waren denn nun die AnhÃ¤nger des Fascismus Barbaren aus Ãœberzeugung? Die Begriffsverwirrung â€žBarbarenâ€œ, geboren aus dem Snobismus griechischer und rÃ¶mischer Machthaber und deren EckermÃ¤nnern, muss an dieser Stelle unaufgelÃ¶st bleiben, wÃ¼rde allein die Widerlegung dieser Begriffs - Konfusion den Raum eines ganzen Essays â€“ mindestens â€“ in Anspruch nehmen.

Gleichwohl fÃ¤llt â€“ im Gegenteil â€“ auf, wie hÃ¤ufig die artifiziellsten KÃ¶pfe ihres Faches, in einem konkreten historischen Moment, im Strom der fascistischen Bewegung ihren Platz fanden. Martin Heidegger, Gottfried Benn, Knut Hamsun, Ernst JÃ¼nger, E.M. Cioran, Futuristen, Surrealisten, - diese Personen bildeten eine nicht geringe Bandbreite derjenigen, die sich an der Schnelligkeit des Zeitalters berauschten, die schÃ¤rfste Wachsamkeit in ihren Beobachtungen demonstrierten, sich mit visionÃ¤rem Pathos zukunftsweisend beteiligten und dabei immer â€“ auf hohem sprachlichem und inhaltlichem Niveau â€“ mit spirituellem Feuer und groÃŸmÃ¶glichster Leidenschaft, um Antworten auf die Fragestellungen einer revolutionÃ¤rer Zeitenwende bemÃ¼hten.

Ihr Schweigen in einer fortgeschrittenen geschichtlichen Phase gibt Anlass zu Kritik, diskreditiert jedoch weite Teile ihres Werkes nicht. Literarische und philosophische Meinungen wollen an ihrem Wahrheitsgehalt gemessen sein, nicht an ihren unberechenbaren, manchmal gar metaphysischen Wirkungen. Die Welt tickt nun mal komplizierter, als manche es fÃ¼r mÃ¶glich halten.

Cioran irrt doch nicht, wenn er behauptet: â€žMan ist fertig, man ist ein lebendiger Toter, nicht wenn man zu lieben, sondern wenn man zu hassen aufgehÃ¶rt hat. Der HaÃŸ erhÃ¤lt: in ihm, in seiner â€žChemieâ€œ wohnt das Geheimnis des Lebensâ€œ, oder â€žWenn ich Tage und Tage unter Texten zubringe, in denen nur von Gelassenheit, von Beschauung und Verzicht die Rede ist, so packt mich die Lust, auf die StraÃŸe zu gehen und den nÃ¤chsten, der vorÃ¼bergeht, zusammenzuschlagen.â€œ

Sind diese groÃŸen GefÃ¼hle, diese Regungen ohne Reflektion auf ihr unmittelbares Wirken, ein Akt der â€žBarbareiâ€œ, oder ist nicht vielmehr die VerdrÃ¤ngung, die AbtÃ¶tung spontaner, lebensechter Gedanken (nur dies sind sie zunÃ¤chst), ein brutaler Versuch einen â€žvernÃ¼nftigenâ€œ Massenmenschen heranzuzÃ¼chten, der seine individuelle Beschaffenheit â€“ emotionell wie intellektuell - herabzukodieren und zu begradigen und als Ausweis fÃ¼r aufoktroyierte Rechtschaffenheit vorzuweisen, verpflichtet wird?

Der im siebenbÃ¼rgischen Hermannstadt (Sibiu) geborene Cioran, weist in seinem Aufsatz â€žDie neuen GÃ¶tterâ€œ, auf das Wesen der geschichtlichen AblÃ¤ufe hin und will an dieser Stelle zitiert sein: â€žWir mit unseren Zwangsvorstellungen vom Fortschritt und RÃ¼cklauf lassen stillschweigend gelten, dass das Ãœbel sich Ã¤ndere, sei es, dass es abnehme oder zunehme. Die IdentitÃ¤t der Welt mit sich selber, die Vorstellung, dass sie verdammt ist, so zu sein, wie sie ist, die Idee, dass die Zukunft den jetzt gÃ¼ltigen Gegebenheiten nichts Wesentliches hinzufÃ¼gen wird, dieser schÃ¶ne Gedanke hat keinen Kurswert mehrâ€œ. Hier wird Ciorans philosophische Bindung an Nietzsche Ã¼berdeutlich, denn nichts anderes, als dessen Bild vom Kreislauf und der Wiederkehr des Immergleichen, wird in diesen SÃ¤tzen widergespiegelt.

Also sprach Friedrich Nietzsche

Nietzsche war es, der den Kreislauf des Lebens beschrieb â€“ zunÃ¤chst im â€žZarathustraâ€œ - und selbst grÃ¶ÃŸte Optimisten sollten, seine Philosophie beherzigend, zu der Einsicht gelangen, maximal von einer flach ansteigenden Spirale der Menschheitsgeschichte zu reden.

Der Wille zur Macht, so Nietzsche, wÃ¤re zudem die Triebfeder des Menschen, die seinem tiefsten Innern entspringt: â€žDer siegreiche Begriff â€žKraftâ€œ, das â€žDu sollstâ€œ, will Nietzsche in ein selbst bestimmtes â€žIch willâ€œ umwerten - nur so kann der Mensch zu sich selbst finden und seine Umwelt aktiv gestalten, - aus der â€žGenealogie der Moralâ€œ: â€žDer aktive, der angreifende Mensch ist immer noch der Gerechtigkeit hundert Schritte nÃ¤her gestellt als der reaktive;â€¦TatsÃ¤chlich hat deshalb zu allen Zeiten der aggressive Mensch, als der StÃ¤rkere, Mutigere, Vornehmere, auch das freiere Auge, das bessere Gewissen auf seiner Seite gehabt: umgekehrt errÃ¤t man schon, wer Ã¼berhaupt die Erfindung des â€žschlechten Gewissensâ€œ auf dem Gewissen hat, - der Mensch des Ressentiment!â€œ

In der gleichen Schrift heiÃŸt es weiter: â€žDie von vornherein VerunglÃ¼ckten, Niedergeworfenen, Zerbrochenen â€“ sie sind es, die SchwÃ¤chsten sind es, welche am meisten das Leben unter Menschen unterminieren, welche unser Vertrauen zum Leben, zum Menschen, zu uns am gefÃ¤hrlichsten vergiften und in Frage stellenâ€¦; hier spinnt sich bestÃ¤ndig das Netz der bÃ¶sartigsten VerschwÃ¶rungen, - der VerschwÃ¶rungen der Leidenden gegen die Wohlgeratenen und Siegreichen, hier wird der Aspekt des Siegreichen gehasst. Und welche Verlogenheit, um diesen HaÃŸ nicht als HaÃŸ einzugestehn!â€¦alles, was sich heute als â€œguter Menschâ€œ fÃ¼hlt, ist vollkommen unfÃ¤hig, zu irgendeiner Sache anders zu stehn als unehrlich-verlogenâ€¦Diese â€žguten Menschenâ€œ â€“ sie sind allesamt jetzt in Grund und Boden vermoralisiert und in Hinsicht auf Ehrlichkeit zuschanden gemacht und verhunzt fÃ¼r alle Ewigkeit.â€œ

Schon vier Jahre zuvor (1883) hatte Nietzsche im â€žZarathustraâ€œ seine revolutionÃ¤ren Einsichten fÃ¶rmlich in die Welt geschrieen: â€žUnd was fÃ¼r Schaden auch die BÃ¶sen tun mÃ¶gen: der Schaden der Guten ist der schÃ¤dlichste Schaden!â€¦Den Schaffenden hassen sie am meisten: den, der Tafeln bricht und alte Werte, den Brecher, - den heiÃŸen sie Verbrecher. Die Guten nÃ¤mlich â€“ die kÃ¶nnen nicht schaffen: die sind immer der Anfang vom Ende: -â€¦,,Zerbrecht, zerbrecht mir die Guten und Gerechten!â€¦Ihr flieht vor mir? Ihr seid erschreckt? Ihr zittert vor diesem Worte?â€¦Alles ist in den Grund hinein verlogen und verbogen durch die Gutenâ€¦. Die Schaffenden sind hartâ€¦Diese neue Tafel, o meine BrÃ¼der, stelle ich Ã¼ber euch: werdet hart!â€œ - Gerade der Mensch von heute erschrickt bisweilen Ã¼ber den Jargon, Ã¼ber die Diktion, mit der Friedrich Nietzsche â€žmit dem Hammer philosophiertâ€œ und doch kann unser liebenswÃ¼rdiger â€žHerzensfritzâ€œ, wie ihn seine Mutter immer nannte, nichts fÃ¼r den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen.

Die stringent daherkommenden Worte kamen der Alltagsbildung abhanden, ausgesondert durch eine gefÃ¤hrliche Pisagogik, denn â€“ und hier muss noch mal Nietzsche im Original herhalten: â€žâ€¦die Verkleinerung und Ausgleichung des europÃ¤ischen Menschen birgt unsere grÃ¶ÃŸte Gefahrâ€¦wir sehen heute nichts, das grÃ¶ÃŸer werden will, wir ahnen, dass es immer noch abwÃ¤rts, abwÃ¤rst geht, ins DÃ¼nnere, GutmÃ¼tigere, Chinesischere, Christlichere â€“ der Mensch, es ist kein Zweifel, wird immer â€žbesserâ€œ.

Fazite und Ausblicke

Das erste Fazit dieser Lektion wird von zweien gezogen, die bei vielen nicht auf der Rechnung stehen â€“ von Max Horkheimer und Theodor Adorno. Diese schrieben in ihrem Exkurs 11: â€žJuliette oder AufklÃ¤rung und Moralâ€œ: â€žDie UnmÃ¶glichkeit, aus der Vernunft ein grundsÃ¤tzliches Argument gegen den Mord vorzubringen, nicht vertuscht, sondern in alle Welt geschrieen zu haben, hat den HaÃŸ entzÃ¼ndet, mit dem gerade die Progressiven Sade und Nietzsche heute noch verfolgen. Anders als der logische Positivismus nahmen beide die Wissenschaft beim Wortâ€¦.Indem die mitleidlosen Lehren die IdentitÃ¤t von Herrschaft und Vernunft verkÃ¼nden, sind sie barmherziger als jene der moralischen Lakaien des BÃ¼rgertums. ,,Wo liegen deine grÃ¶ÃŸten Gefahren?â€œ hat Nietzsche sich einmal gefragt, â€žim Mitleiden.â€œ Er hat in seiner Verneinung das unbeirrbare Vertrauen auf den Menschen gerettet, das von aller trÃ¶stlichen Versicherung Tag fÃ¼r Tag verraten wird.â€œ

Nur unter der BerÃ¼cksichtigung der offensiven Richtlinien eines Nietzsches, wird auf der Rechten ein Politikertyp entstehen kÃ¶nnen, der mit Geist, Witz und dem Mut zum Tabubruch, bestimmten Populisten der Linken ebenbÃ¼rtig wÃ¤re, selbstredend, ohne ihre niedrigen Inhalte auf gleichem Niveau zu bedienen.

Als der bis zum Jahre 1934 den Ã¶sterreichischen Linksintellektuellen zugerechnete Karl Kraus, angesichts der drohenden Gefahr fÃ¼r sein Land von rechts - und linksauÃŸen, Partei fÃ¼r die nationale und autoritÃ¤re Schuschnigg - Regierung ergriff, ward er â€“ im Handumdrehen â€“ vom verbliebenen linken Rest, als Sympathisant des â€žAustrofaschismusâ€œ gebrandmarkt. So schnell kann das gehen, ein besonders gescheites Wort und schon wird ein Rechter darausâ€¦

Tanja Krienen, Juli 2001</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fassung heute.</p>
<p>Die Facismus-Falle (Mit Nietzsche aus dem Dilemma)</p>
<p>Kritik an der Massengesellschaft bei gleichzeitiger StÃ¤rkung des Individuums, kÃ¶nnte zum Garant einer erfolgreichen bÃ¼rgerlich-konservativen Politik werden. Der fehlende Wille zur Macht, erweist sich dabei als grÃ¶ÃŸter Hemmschuh.</p>
<p>Mit dem RÃ¼cken zur Wand</p>
<p>Solange geistiger Widerstand gegen den Kampfbegriff der Linken â€œAntifaschismusâ€ unterbleibt - der fÃ¼r alles herhalten muss, was nicht in das Gutmenschenraster antipsychologischer Utopisten passt â€“ wird sich die Rechte nicht aus dem Schatten der Vergangenheit lÃ¶sen kÃ¶nnen. WÃ¼rde sie den Kampf zur Entlarvung stereotyper und bisweilen infantiler AnwÃ¼rfe des politischen Gegners parlieren, konternd gar mit dem Florett des Intellekts, geschÃ¤rft dazu mit philosophischen und historischen Einsichten, wÃ¤re mittelfristig ein Sieg in der politischen Mensur, nur durch eine Ã„nderung der Naturgesetze zu verhindern. Dieser Erkenntnisprozess, nebst seiner angewandten Methodik, dÃ¼rfte partiell ein schmerzhafter fÃ¼r die Rechte werden, mÃ¼sste sich doch der traditionelle Teil von liebgewonnenen Simplifizierungen verabschieden; ihre Avantgarde aber, sollte imstande sein, ihn lustvoll anzunehmen und offensiv zu leben.</p>
<p>So wÃ¤re ein Abschied tatsÃ¤chlicher antisemitischer Ã„uÃŸerungen, eine Absage an Ã¼bersteigert nationalistischen Vorstellungen, eine Verabschiedung des verkrampften und ritualisierten Verhaltens der Religions â€“ und Brauchtumspflege nÃ¶tig; hingegen eine begrÃ¼ndete Gegnerschaft zu unterschiedlichsten Sozialismusmodellen, die Hinwendung zur RÃ¼ckbesinnung auf eigene StÃ¤rken, Wissensaneignung, Mut, Entschluss- und Tatkraft, VerlÃ¤sslichkeit und unbestechliche UrteilsfÃ¤higkeit gefragt; und: es gÃ¤be ihn, den SchlÃ¼ssel, zur praktikablen Ã–ffnung des wegweisenden Ganges in die Zukunft, - es ist die Philosophie Friedrich Wilhelm Nietzsches.</p>
<p>Seine kÃ¼hle Sicht auf das Wesen der Menschen, auf die Entstehung ihrer Gesetze und den Gang der Geschichte, nicht zu vergessen seine tollkÃ¼hne Umwertung aller Werte, sie liegen noch immer weitgehend unangewendet bereit, als tÃ¤gliche Gebrauchsanweisung des Lebens zu dienen. Diese hÃ¤tten im Gegensatz zur Bibel oder anderen (auch politischen) Ersatzreligionen zudem den unschÃ¤tzbaren Vorteil - doch auch den selbstquÃ¤lerischen Nachteil - vor sich selbst Rechenschaft ablegen zu mÃ¼ssen.</p>
<p>Nietzsches Differenzierungen zwischen den Menschen, die Findung der Wahrheit unter dem Schutt falscher Informationen und die Ãœberwindung fauler, eingeschliffener und bequemer Verhaltensmuster zugunsten der Freiwerdung des Willens und der gesunden Instinkte, sind unabdingbare Zugangsvoraussetzung zur Erfassung des Lebenssinnes - und sei es als erschÃ¼tternder Einblick seiner Nichtexistenz.</p>
<p>Warum aber wÃ¤re es vonnÃ¶ten, am Begriff des â€žAntifaschismusâ€œ, die inszenierten nebulÃ¶sen Verwirrungen, durch klare Definitionen zu entwirren? Weil mit dem Fascismus-Vorwurf jede bÃ¼rgerlich-konservative Haltung diskreditiert und obendrein kriminalisiert wird und es deshalb der genauen Betrachtung bedarf, welche Inhalte mit diesen verbalradikalen Anschuldigungen - die gelegentlich auch zu kÃ¶rperlichen Angriffen fÃ¼hren â€“ verbunden sind, welchen Stellenwert sie fÃ¼r die Linke im politischen Alltag besitzen, wie man ihrem (Un)sinn beikommt und gerade in dieser Diskussion als freiheitsliebender Mensch bestehen lernt. Die Aufnahme ihrer Anschuldigungen und die eloquente Konterkarikierung derselben, vertauschen jedoch die Rollen und brÃ¤chten krakeelende Demagogen unter der zu fÃ¼hrenden Beweislast in die Bredouille.</p>
<p>Linksextreme, doch leider nicht nur sie, reagieren auf traditionsreiche und beinahe musterhaft zu nennende demokratische Staaten, die dem Willen ihrer WÃ¤hler nachkamen und konservative ReprÃ¤sentanten in SchlÃ¼sselposition der Gesellschaft hievten, mindestens trotzig, meist unflÃ¤tig und durchweg anmaÃŸend, ohne jemals darÃ¼ber Rechenschaft abzulegen, warum sie einem majoritÃ¤tsfÃ¤higen Teil des politischen Spektrums, quasi per Handstreich, PolitikfÃ¤higkeit vom Grundsatz her abstreiten. Diesen Regierungen liegt eine klare Auffassung von Recht und Gesetz, von Freiheit, aber auch der Begrenzung dieser fÃ¼r ihre Feinde, wie auch der DurchsetzungsfÃ¤higkeit bestimmter administrativer Entscheidungen zugrunde. Doch diese Herangehensweise â€“ eine offensiv demonstrierte AutoritÃ¤t eines funktionierenden und auf demokratischen Mehrheitsprinzipien beruhenden Staatswesens - trÃ¤gt den AusfÃ¼hrenden nicht selten den bekannten demagogischen Vorwurf ein, sie seien â€žFaschistenâ€œ, zumindest praktizierten sie eine Vorstufe des â€žFaschismusâ€œ, der immer noch in alter dimitroffscher Einfalt, als die â€žoffene terroristische Diktatur der reaktionÃ¤rsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitalsâ€œ definiert wird.</p>
<p>Das Wissen um die zivilisatorischen Errungenschaften, die Marx noch im so genannten â€žManifest der kommunistischen Parteiâ€œ lobpreisend der kapitalistischen Produktionsweise zuschrieb, sind in diesem Teil der Linken aufgrund ihrer intellektuellen Degeneration, ins Dreivierteldunkel desertiert.</p>
<p>Antifaschisten = pro Pol Pot, Mao, Stalin, Ulbricht, Castro</p>
<p>Die krude Gleichung Kapitalismus = Faschismus, oder die abgeschwÃ¤chte aber keineswegs stÃ¤rkere Variante â€žKapitalismus fÃ¼hrt letztlich immer zum Faschismusâ€œ, hÃ¶rt man natÃ¼rlich nicht so gerne aus MÃ¼ndern, die sich abwechselnd fÃ¼r MassenschlÃ¤chter a la Pol Pot oder Mao, alternativ dazu fÃ¼r Stalin, Ulbricht oder Castro begeisterten. Aber die Gleichsetzung des Kapitalismus mit faschistischen VerhÃ¤ltnissen, erlebt eine beÃ¤ngstigende Renaissance auch Ã¼ber den Bereich kleinkarierter Polit-Sekten hinweg und wuchs jÃ¼ngst massenwirksam an, auffallend adÃ¤quat zur Bereitschaft, die Linke in altbekannter Aktionseinheit zusammenzufÃ¼hren.</p>
<p>Gelingt es ein BÃ¼ndnis gegen die ach so bÃ¶sartige soziale Marktwirtschaft erfolgreich zu schmieden, werden weitere Diffamierungen folgen. NÃ¶tig wÃ¤re also, diese adoleszente Haltung der Komintern-Kinder, nicht nur hilflos zu benennen, sondern zudem ihre GefÃ¤hrlichkeit in Theorie und Praktik zu entlarven; besonders da unter ihnen viele weiterhin die EndlÃ¶sung der Klassenfrage anstreben, also im Dienst einer Klassenherrschaft Gewalt ausÃ¼ben mÃ¶chten, um andere Klassen (oder was man dafÃ¼r hÃ¤lt), mit der Vernichtung zu bedrohen (physisch oder materiell). Ob freilich Klasse oder Rasse vernichtet werden soll, das, so meinte schon Hannah Arendt, mache keinen groÃŸen Unterschied. In diesem Sinne mÃ¼ssten sich also Linke dieses Denkens konsequenterweise als â€žLinksfaschistenâ€œ bezeichnen lassen, warum sie das aber eher adelt, wird weiter unten beleuchtet.</p>
<p>Weitere â€œSÃ¼ndenfaelleâ€</p>
<p>Es wÃ¤re auÃŸerdem â€žfaschistischâ€œ, so die Altkader des Denkens, wenn z.B. â€žoffene Grenzenâ€œ nicht gewÃ¤hrleistet wÃ¤ren. Deshalb stehe auch nach Meinung dieser aggressiven Minderheit, Deutschland an der Schwelle zum â€žFaschismusâ€œ, die Abschiebepraxis u.Ã¤. wÃ¤re ein Zeichen dafÃ¼r. Besonders schlimm wÃ¤ren selbstverstÃ¤ndlich die VerhÃ¤ltnisse an der us-mexikanischen Grenze, die Abschottung der Israelis von den lieben arabischen Nachbarn und neuerdings die Installierung der â€žFestung Europasâ€œ. Der Fascismus hat sich demnach durchgesetztâ€¦</p>
<p>Todesstrafen sind per se â€žfaschistischâ€œ, so die vorherrschende Meinung, egal wen es trifft, gleichgÃ¼ltig auch was er machte, - uninteressant sei die Gesamtgemengelage sowieso. Einen Nachweis fÃ¼r diesen Standpunkt erbringen die Kritiker der Todesstrafe nicht, ihnen reichen moralische PlattitÃ¼den. Kritik an den von Fall zu Fall einkalkulierten OpferverhÃ¶hnungen erreicht nur die eigenen Ohren, die DurchgÃ¤nge zum Verstand bleiben geschlossen. Grauenhafte Detailbeschreibungen lebenslanger Haft werden negiert, minutiÃ¶se Beschreibungen mehrminÃ¼tiger (!) TodeskÃ¤mpfe hingegen en masse prÃ¤sentiert. FÃ¼r die Logik dieses Sachverhaltes interessieren sich wohl nur StÃ¶rer â€“ die berÃ¼hmten rechten intellektuellen Unruhestifter!</p>
<p>Ja, auch die â€žHerrschaft des Patriarchatsâ€œ trÃ¼ge â€žfaschistischeâ€œ ZÃ¼ge, so tÃ¶nen Feministinnen beiderlei Geschlechts. Geschlechtsunterschiede werden nivelliert, sie auszuleben kommt einem â€žreaktionÃ¤ren Aktâ€œ gleich. MÃ¤nnliche SexualitÃ¤t wird en passant als Gewalt apostrophiert, normal-weibliches Rollenverhalten als Verrat an der feministischen Sache gebrandmarkt und feminine Frauen dabei brutal ausgegrenzt. Als der grÃ¶ÃŸte Etikettenschwindel der letzten Jahrzehnte entpuppte sich fÃ¼r jene Frauen die Bezeichnung â€žFeministinnenâ€œ, sind sie doch die Adepten des MÃ¤nnlichen, die Machos unter den Weibern.</p>
<p>Unterschiede zwischen den Menschen festzustellen, sie zu beschreiben oder zu reflektieren wird in die NÃ¤he â€žfaschistischer Anschauungenâ€œ gerÃ¼ckt. Die Menschen unterschiedlichster LÃ¤nder, Kulturbereiche oder Abstammungen dÃ¼rfen keine charakterlichen Differenzen, keine auseinanderdriftenden Eigenarten, keine ethnischen Besonderheiten aufweisen â€“ die Menschen haben gleich zu sein! Wer etwas anderes behauptet, den holt die â€žAntifaâ€œ noch vor dem Morgengrauen!</p>
<p>Kurios erscheint, dass gerade diejenigen, die sich krampfhaft bemÃ¼hen, Unterschiede mit Quoten und Dekreten schonungslos tilgen zu wollen, fÃ¼r jede folkloristische AbsurditÃ¤t groÃŸmÃ¶glichste Toleranz zeigen. TÃ¼rkische VerhÃ¤ltnisse sind so undenkbar, basiert unser derzeitiges Denken nun mal nicht auf den Einsichten eines aufgeklÃ¤rten EuropÃ¤ers wie Mustafa Kemal AtatÃ¼rk! Aber ach, die TÃ¼rkei ist ja auch â€žrechtsradikalâ€œ, das MilitÃ¤r wacht im Sinne des kemalitischen fortschrittlichen Geistes Ã¼ber die sÃ¤kularisierten demokratischen VerhÃ¤ltnisse im Staat TÃ¼rkei, kurzum, - es herrscht praktizierter Fascismus!</p>
<p>Apropos nationale Besonderheiten: Als Gloria FÃ¼rstin von Thurn und Taxis ihre Meinung zur Verbreitung von AIDS in den afrikanischen Staaten mit den harmlosen Worten â€žDa sterben die Leute an Aids, weil sie zuviel schnackseln. Der Schwarze schnackselt halt gerneâ€œ, geradeheraus und unverstellt locker kundtat, nannte dies Michel Friedman blitzschnell aber wohlÃ¼berlegt â€žrassistischâ€œ.</p>
<p>Barbaren des Geistes?</p>
<p>Waren denn nun die AnhÃ¤nger des Fascismus Barbaren aus Ãœberzeugung? Die Begriffsverwirrung â€žBarbarenâ€œ, geboren aus dem Snobismus griechischer und rÃ¶mischer Machthaber und deren EckermÃ¤nnern, muss an dieser Stelle unaufgelÃ¶st bleiben, wÃ¼rde allein die Widerlegung dieser Begriffs - Konfusion den Raum eines ganzen Essays â€“ mindestens â€“ in Anspruch nehmen.</p>
<p>Gleichwohl fÃ¤llt â€“ im Gegenteil â€“ auf, wie hÃ¤ufig die artifiziellsten KÃ¶pfe ihres Faches, in einem konkreten historischen Moment, im Strom der fascistischen Bewegung ihren Platz fanden. Martin Heidegger, Gottfried Benn, Knut Hamsun, Ernst JÃ¼nger, E.M. Cioran, Futuristen, Surrealisten, - diese Personen bildeten eine nicht geringe Bandbreite derjenigen, die sich an der Schnelligkeit des Zeitalters berauschten, die schÃ¤rfste Wachsamkeit in ihren Beobachtungen demonstrierten, sich mit visionÃ¤rem Pathos zukunftsweisend beteiligten und dabei immer â€“ auf hohem sprachlichem und inhaltlichem Niveau â€“ mit spirituellem Feuer und groÃŸmÃ¶glichster Leidenschaft, um Antworten auf die Fragestellungen einer revolutionÃ¤rer Zeitenwende bemÃ¼hten.</p>
<p>Ihr Schweigen in einer fortgeschrittenen geschichtlichen Phase gibt Anlass zu Kritik, diskreditiert jedoch weite Teile ihres Werkes nicht. Literarische und philosophische Meinungen wollen an ihrem Wahrheitsgehalt gemessen sein, nicht an ihren unberechenbaren, manchmal gar metaphysischen Wirkungen. Die Welt tickt nun mal komplizierter, als manche es fÃ¼r mÃ¶glich halten.</p>
<p>Cioran irrt doch nicht, wenn er behauptet: â€žMan ist fertig, man ist ein lebendiger Toter, nicht wenn man zu lieben, sondern wenn man zu hassen aufgehÃ¶rt hat. Der HaÃŸ erhÃ¤lt: in ihm, in seiner â€žChemieâ€œ wohnt das Geheimnis des Lebensâ€œ, oder â€žWenn ich Tage und Tage unter Texten zubringe, in denen nur von Gelassenheit, von Beschauung und Verzicht die Rede ist, so packt mich die Lust, auf die StraÃŸe zu gehen und den nÃ¤chsten, der vorÃ¼bergeht, zusammenzuschlagen.â€œ</p>
<p>Sind diese groÃŸen GefÃ¼hle, diese Regungen ohne Reflektion auf ihr unmittelbares Wirken, ein Akt der â€žBarbareiâ€œ, oder ist nicht vielmehr die VerdrÃ¤ngung, die AbtÃ¶tung spontaner, lebensechter Gedanken (nur dies sind sie zunÃ¤chst), ein brutaler Versuch einen â€žvernÃ¼nftigenâ€œ Massenmenschen heranzuzÃ¼chten, der seine individuelle Beschaffenheit â€“ emotionell wie intellektuell - herabzukodieren und zu begradigen und als Ausweis fÃ¼r aufoktroyierte Rechtschaffenheit vorzuweisen, verpflichtet wird?</p>
<p>Der im siebenbÃ¼rgischen Hermannstadt (Sibiu) geborene Cioran, weist in seinem Aufsatz â€žDie neuen GÃ¶tterâ€œ, auf das Wesen der geschichtlichen AblÃ¤ufe hin und will an dieser Stelle zitiert sein: â€žWir mit unseren Zwangsvorstellungen vom Fortschritt und RÃ¼cklauf lassen stillschweigend gelten, dass das Ãœbel sich Ã¤ndere, sei es, dass es abnehme oder zunehme. Die IdentitÃ¤t der Welt mit sich selber, die Vorstellung, dass sie verdammt ist, so zu sein, wie sie ist, die Idee, dass die Zukunft den jetzt gÃ¼ltigen Gegebenheiten nichts Wesentliches hinzufÃ¼gen wird, dieser schÃ¶ne Gedanke hat keinen Kurswert mehrâ€œ. Hier wird Ciorans philosophische Bindung an Nietzsche Ã¼berdeutlich, denn nichts anderes, als dessen Bild vom Kreislauf und der Wiederkehr des Immergleichen, wird in diesen SÃ¤tzen widergespiegelt.</p>
<p>Also sprach Friedrich Nietzsche</p>
<p>Nietzsche war es, der den Kreislauf des Lebens beschrieb â€“ zunÃ¤chst im â€žZarathustraâ€œ - und selbst grÃ¶ÃŸte Optimisten sollten, seine Philosophie beherzigend, zu der Einsicht gelangen, maximal von einer flach ansteigenden Spirale der Menschheitsgeschichte zu reden.</p>
<p>Der Wille zur Macht, so Nietzsche, wÃ¤re zudem die Triebfeder des Menschen, die seinem tiefsten Innern entspringt: â€žDer siegreiche Begriff â€žKraftâ€œ, das â€žDu sollstâ€œ, will Nietzsche in ein selbst bestimmtes â€žIch willâ€œ umwerten - nur so kann der Mensch zu sich selbst finden und seine Umwelt aktiv gestalten, - aus der â€žGenealogie der Moralâ€œ: â€žDer aktive, der angreifende Mensch ist immer noch der Gerechtigkeit hundert Schritte nÃ¤her gestellt als der reaktive;â€¦TatsÃ¤chlich hat deshalb zu allen Zeiten der aggressive Mensch, als der StÃ¤rkere, Mutigere, Vornehmere, auch das freiere Auge, das bessere Gewissen auf seiner Seite gehabt: umgekehrt errÃ¤t man schon, wer Ã¼berhaupt die Erfindung des â€žschlechten Gewissensâ€œ auf dem Gewissen hat, - der Mensch des Ressentiment!â€œ</p>
<p>In der gleichen Schrift heiÃŸt es weiter: â€žDie von vornherein VerunglÃ¼ckten, Niedergeworfenen, Zerbrochenen â€“ sie sind es, die SchwÃ¤chsten sind es, welche am meisten das Leben unter Menschen unterminieren, welche unser Vertrauen zum Leben, zum Menschen, zu uns am gefÃ¤hrlichsten vergiften und in Frage stellenâ€¦; hier spinnt sich bestÃ¤ndig das Netz der bÃ¶sartigsten VerschwÃ¶rungen, - der VerschwÃ¶rungen der Leidenden gegen die Wohlgeratenen und Siegreichen, hier wird der Aspekt des Siegreichen gehasst. Und welche Verlogenheit, um diesen HaÃŸ nicht als HaÃŸ einzugestehn!â€¦alles, was sich heute als â€œguter Menschâ€œ fÃ¼hlt, ist vollkommen unfÃ¤hig, zu irgendeiner Sache anders zu stehn als unehrlich-verlogenâ€¦Diese â€žguten Menschenâ€œ â€“ sie sind allesamt jetzt in Grund und Boden vermoralisiert und in Hinsicht auf Ehrlichkeit zuschanden gemacht und verhunzt fÃ¼r alle Ewigkeit.â€œ</p>
<p>Schon vier Jahre zuvor (1883) hatte Nietzsche im â€žZarathustraâ€œ seine revolutionÃ¤ren Einsichten fÃ¶rmlich in die Welt geschrieen: â€žUnd was fÃ¼r Schaden auch die BÃ¶sen tun mÃ¶gen: der Schaden der Guten ist der schÃ¤dlichste Schaden!â€¦Den Schaffenden hassen sie am meisten: den, der Tafeln bricht und alte Werte, den Brecher, - den heiÃŸen sie Verbrecher. Die Guten nÃ¤mlich â€“ die kÃ¶nnen nicht schaffen: die sind immer der Anfang vom Ende: -â€¦,,Zerbrecht, zerbrecht mir die Guten und Gerechten!â€¦Ihr flieht vor mir? Ihr seid erschreckt? Ihr zittert vor diesem Worte?â€¦Alles ist in den Grund hinein verlogen und verbogen durch die Gutenâ€¦. Die Schaffenden sind hartâ€¦Diese neue Tafel, o meine BrÃ¼der, stelle ich Ã¼ber euch: werdet hart!â€œ - Gerade der Mensch von heute erschrickt bisweilen Ã¼ber den Jargon, Ã¼ber die Diktion, mit der Friedrich Nietzsche â€žmit dem Hammer philosophiertâ€œ und doch kann unser liebenswÃ¼rdiger â€žHerzensfritzâ€œ, wie ihn seine Mutter immer nannte, nichts fÃ¼r den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen.</p>
<p>Die stringent daherkommenden Worte kamen der Alltagsbildung abhanden, ausgesondert durch eine gefÃ¤hrliche Pisagogik, denn â€“ und hier muss noch mal Nietzsche im Original herhalten: â€žâ€¦die Verkleinerung und Ausgleichung des europÃ¤ischen Menschen birgt unsere grÃ¶ÃŸte Gefahrâ€¦wir sehen heute nichts, das grÃ¶ÃŸer werden will, wir ahnen, dass es immer noch abwÃ¤rts, abwÃ¤rst geht, ins DÃ¼nnere, GutmÃ¼tigere, Chinesischere, Christlichere â€“ der Mensch, es ist kein Zweifel, wird immer â€žbesserâ€œ.</p>
<p>Fazite und Ausblicke</p>
<p>Das erste Fazit dieser Lektion wird von zweien gezogen, die bei vielen nicht auf der Rechnung stehen â€“ von Max Horkheimer und Theodor Adorno. Diese schrieben in ihrem Exkurs 11: â€žJuliette oder AufklÃ¤rung und Moralâ€œ: â€žDie UnmÃ¶glichkeit, aus der Vernunft ein grundsÃ¤tzliches Argument gegen den Mord vorzubringen, nicht vertuscht, sondern in alle Welt geschrieen zu haben, hat den HaÃŸ entzÃ¼ndet, mit dem gerade die Progressiven Sade und Nietzsche heute noch verfolgen. Anders als der logische Positivismus nahmen beide die Wissenschaft beim Wortâ€¦.Indem die mitleidlosen Lehren die IdentitÃ¤t von Herrschaft und Vernunft verkÃ¼nden, sind sie barmherziger als jene der moralischen Lakaien des BÃ¼rgertums. ,,Wo liegen deine grÃ¶ÃŸten Gefahren?â€œ hat Nietzsche sich einmal gefragt, â€žim Mitleiden.â€œ Er hat in seiner Verneinung das unbeirrbare Vertrauen auf den Menschen gerettet, das von aller trÃ¶stlichen Versicherung Tag fÃ¼r Tag verraten wird.â€œ</p>
<p>Nur unter der BerÃ¼cksichtigung der offensiven Richtlinien eines Nietzsches, wird auf der Rechten ein Politikertyp entstehen kÃ¶nnen, der mit Geist, Witz und dem Mut zum Tabubruch, bestimmten Populisten der Linken ebenbÃ¼rtig wÃ¤re, selbstredend, ohne ihre niedrigen Inhalte auf gleichem Niveau zu bedienen.</p>
<p>Als der bis zum Jahre 1934 den Ã¶sterreichischen Linksintellektuellen zugerechnete Karl Kraus, angesichts der drohenden Gefahr fÃ¼r sein Land von rechts - und linksauÃŸen, Partei fÃ¼r die nationale und autoritÃ¤re Schuschnigg - Regierung ergriff, ward er â€“ im Handumdrehen â€“ vom verbliebenen linken Rest, als Sympathisant des â€žAustrofaschismusâ€œ gebrandmarkt. So schnell kann das gehen, ein besonders gescheites Wort und schon wird ein Rechter darausâ€¦</p>
<p>Tanja Krienen, Juli 2001</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2009/02/06/1168.html#comment-143688</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 10:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>"Wir wollen preisen die angriffslustige Bewegung, die fiebrige Schlaflosigkeit, den Laufschritt, den Salto mortale, die Ohrfeige und den Faustschlag", postulierte Marinetti und verkÃ¼ndete, "dass sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue SchÃ¶nheit bereichert hat: die SchÃ¶nheit der Geschwindigkeit." Der jugendliche SchwÃ¤rmer, finanziell auf Rosen gebettet, besang einen neuen Menschen, der eine neue Welt schafft, getragen von einer "vielfarbigen, vielstimmigen Flut der Revolutionen in den modernen HauptstÃ¤dten" mit ihrer "nÃ¤chtlichen, vibrierenden Glut der Arsenale und Werften, die von grellen elektrischen Monden erleuchtet werden." Die Maxime, die Marinetti seinen zerstÃ¶rerische Superhelden mitgab, lautete: "SchÃ¶nheit gibt es nur noch im Kampf." Ein Werk "ohne aggressiven Charakter", so Marinetti, "kann kein Meisterwerk sein." Am Vorabend des Ersten Weltkriegs und des Faschismus wirkten seine Thesen wie ein dunkles Orakel: "Wir wollen den Krieg verherrlichen - diese einzige Hygiene der Welt -, den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schÃ¶nen Ideen, fÃ¼r die man stirbt, und die Verachtung des Weibes.".......&lt;a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3695/_wir_wollen_den_krieg_verherrlichen.html" rel="nofollow"&gt;Dort machte er sich Notizen nach unerfreulichen Besuchen bei Prostituierten und las Friedrich Nietzsche.&lt;/a&gt;</description>
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