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	<title>Kommentare zu: Marcelke Heiden-Reich-Ranicki</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2008/10/14/1089.html</link>
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	<pubDate>Tue, 22 May 2012 00:19:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2008/10/14/1089.html#comment-147282</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:46:32 +0000</pubDate>
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		<description>Thor Kunkel: In der Welt der veröffentlichten Meinung ist es inzwischen nicht anders. Die Posten- und Pöstchenmelange geht Hand in Hand mit tendenziösen oder werblichen Texten. Da lobt beispielsweise Elke Heidenreich den in ihrer Edition erschienenen Hans Neuenfels (Das Bastardbuch) und glaubt ernsthaft, dass niemand den parfümierten Kuhhandel riecht. Nichts gegen Neuenfels, aber was unterscheidet Heidenreichs Rezension von product placement, inklusive PR-Journalismus? - http://www.titel-magazin.de/artikel/215/10192/den-%C2%BBhausheiligen%C2%AB-der-feuilletons-fehlt-es-stets-mehr-an-selbstverpflichtung-zur-wahrheit.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thor Kunkel: In der Welt der veröffentlichten Meinung ist es inzwischen nicht anders. Die Posten- und Pöstchenmelange geht Hand in Hand mit tendenziösen oder werblichen Texten. Da lobt beispielsweise Elke Heidenreich den in ihrer Edition erschienenen Hans Neuenfels (Das Bastardbuch) und glaubt ernsthaft, dass niemand den parfümierten Kuhhandel riecht. Nichts gegen Neuenfels, aber was unterscheidet Heidenreichs Rezension von product placement, inklusive PR-Journalismus? - <a href="http://www.titel-magazin.de/artikel/215/10192/den-%C2%BBhausheiligen%C2%AB-der-feuilletons-fehlt-es-stets-mehr-an-selbstverpflichtung-zur-wahrheit.html" rel="nofollow">http://www.titel-magazin.de/artikel/215/10192/den-%C2%BBhausheiligen%C2%AB-der-feuilletons-fehlt-es-stets-mehr-an-selbstverpflichtung-zur-wahrheit.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2008/10/14/1089.html#comment-140590</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 10:03:01 +0000</pubDate>
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		<description>Zugegeben, sie hat &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,585979,00.html" rel="nofollow"&gt;den Rauswurf&lt;/a&gt; billigend in Kauf genommen, dennoch...

Ach ja, dies noch zum Eingangsthema: Die entsetzliche Qualität selbst mancher, vom Thema her gehobenen Bereiche, sind so grotesk schludrig, so fern der Realität, so durchdrungen von Ideologie, so dumm und solch ein Dreck, weil die Redaktionen dies en masse produzieren. Doch in Wirklichkeit nicht sie: irgendwelche quotenorientierte Produktionfirmen schustern ein Gemurx zurecht, weil sie damit den vor 30 Jahren befürchteten Zustand erreichen wollen: Ein dummes Volk, lenkbar durch die Verspaßung aller Bereiche, entkernt und entdenkt, nichts bringend als leere, aber zählbare Köpfe. Sie stellen sich nicht. Sie haben nichts zu sagen. Sie machen es wie Herr Jauch bei Stern TV oder dieser Pilawa: lächelnd, Kritikmiene aufsetzen, Filmchen ankündigen - und morgen und übermorgen einen anderen Text vor anderen, manchmal derselben, Kulisse ablesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, sie hat <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,585979,00.html" rel="nofollow">den Rauswurf</a> billigend in Kauf genommen, dennoch&#8230;</p>
<p>Ach ja, dies noch zum Eingangsthema: Die entsetzliche Qualität selbst mancher, vom Thema her gehobenen Bereiche, sind so grotesk schludrig, so fern der Realität, so durchdrungen von Ideologie, so dumm und solch ein Dreck, weil die Redaktionen dies en masse produzieren. Doch in Wirklichkeit nicht sie: irgendwelche quotenorientierte Produktionfirmen schustern ein Gemurx zurecht, weil sie damit den vor 30 Jahren befürchteten Zustand erreichen wollen: Ein dummes Volk, lenkbar durch die Verspaßung aller Bereiche, entkernt und entdenkt, nichts bringend als leere, aber zählbare Köpfe. Sie stellen sich nicht. Sie haben nichts zu sagen. Sie machen es wie Herr Jauch bei Stern TV oder dieser Pilawa: lächelnd, Kritikmiene aufsetzen, Filmchen ankündigen - und morgen und übermorgen einen anderen Text vor anderen, manchmal derselben, Kulisse ablesen.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2008/10/14/1089.html#comment-140579</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 06:49:51 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Thomas Gottschalk im Spiegel-Interview: "Die sollen ihren Schopenhauer lesen und mich in Ruhe lassen!" Danke für die klaren Worte, wir ahnten es....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Thomas Gottschalk im Spiegel-Interview: &#8220;Die sollen ihren Schopenhauer lesen und mich in Ruhe lassen!&#8221; Danke für die klaren Worte, wir ahnten es&#8230;.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2008/10/14/1089.html#comment-140568</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 13:08:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2008/10/14/1089.html#comment-140568</guid>
		<description>Einer von hundert zu berücksichtigen Fixpunkten (nur wenige davon konnte ich andeuten): ""Dass eine so kluge Frau aus der Hochkulturabteilung sich zu so einem polternden Ausbruch gekränkter Eitelkeit hinreißen ließ, nur weil nicht sie die Laudatio auf Reich-Ranicki halten durfte, wirkte auf mich höchst krampflösend", so Gottschalk zum SPIEGEL. "Ihre Attacke tut mir deshalb überhaupt nicht weh, auch wenn mich das Gekeife in dieser Schrillheit dann doch überrascht hat." Heidenreich habe "sich verhalten wie eine beleidigte Leberwurst".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einer von hundert zu berücksichtigen Fixpunkten (nur wenige davon konnte ich andeuten): &#8220;&#8221;Dass eine so kluge Frau aus der Hochkulturabteilung sich zu so einem polternden Ausbruch gekränkter Eitelkeit hinreißen ließ, nur weil nicht sie die Laudatio auf Reich-Ranicki halten durfte, wirkte auf mich höchst krampflösend&#8221;, so Gottschalk zum SPIEGEL. &#8220;Ihre Attacke tut mir deshalb überhaupt nicht weh, auch wenn mich das Gekeife in dieser Schrillheit dann doch überrascht hat.&#8221; Heidenreich habe &#8220;sich verhalten wie eine beleidigte Leberwurst&#8221;.</p>
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