<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Die deutsche Frauenbewegung - Wege zu einer geistigen Erneuerung</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 23:33:32 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3</generator>
		<item>
		<title>Von: SuH</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-139327</link>
		<dc:creator>SuH</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 14:50:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-139327</guid>
		<description>&lt;a href="http://rudolf-steiner.blogspot.com/2007/11/schlachtrufe-und-hilferufe.html" rel="nofollow"&gt;Schlachtruf und Hilferufe&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rudolf-steiner.blogspot.com/2007/11/schlachtrufe-und-hilferufe.html" rel="nofollow">Schlachtruf und Hilferufe</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dschin</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107358</link>
		<dc:creator>Dschin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 04:43:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107358</guid>
		<description>http://dschindschin.blogspot.com/2007/10/wolfgang-stadler-zur-deutschen.html

Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dschindschin.blogspot.com/2007/10/wolfgang-stadler-zur-deutschen.html" rel="nofollow">http://dschindschin.blogspot.com/2007/10/wolfgang-stadler-zur-deutschen.html</a></p>
<p>Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Presse-Manndat</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107253</link>
		<dc:creator>Presse-Manndat</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 21:38:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107253</guid>
		<description>Geschlechterpolitische Initiative e.V.

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stuttgart: Der gemeinnützige Verein MANNdat e.V., der sich für eine Berücksichtigung jungen- und männerspezifischer Belange in der Geschlechterpolitik einsetzt, sieht in der Verleihung des Literaturnobelpreises an Doris Lessing auch eine Mahnung, den Geschlechterkrieg zu beenden. Doris Lessing gilt als Vertreterin des kritischen Feminismus. Bei allem Engagement in der Frauenbewegung hat sie jedoch das Verständnis für die Situation und die Belange von Jungen und Männern nie aus dem Blick verloren und unterscheidet sich damit radikal vom Geschlechterkriegsfeminismus ihrer Zeit. Gerade in den letzten Jahren hat sie sich für mehr Verständnis für die Situation von Jungen und Männern ausgesprochen.

"Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte die Autorin 2001 in einem Bericht der englischen Tageszeitung "The Guardian". "Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."

Bei diesen politisch inkorrekten Äußerungen wundert es nicht, dass es so lange dauerte mit der Verleihung des Nobelpreises. Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Doris Lessing ist deshalb auch ein Zeichen für die ewig Gestrigen in Politik und Gesellschaft, die noch im Geschlechterkriegsdenken der 80er Jahre verhaftet sind.

Rückfragen per e-mail unter info@manndat.de  oder telefonisch unter 06233-2390043

MANNdat e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein, dessen Ziel es ist, Benachteiligungen von Jungen und Männern bekannt zu machen und zu beseitigen. MANNdat e.V. bietet auf seiner Internetpräsenz umfassendes Informationsmaterial und detailliertes Hintergrundwissen zu jungen- und männerpolitischen Themen wie Jungenarbeit, Jungenförderung, "Väter und Beruf" oder Männergesundheit. Die Informationen werden täglich über 3000 mal abgerufen, mit steigender Tendenz.

MANNdat e.V.

- Geschlechterpolitische Initiative -

Senefelderstr. 71B    70176 Stuttgart

Fon: +49 6233 239 00 43      Fax: +49 6233 239 0042

http://www.manndat.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geschlechterpolitische Initiative e.V.</p>
<p>P R E S S E M I T T E I L U N G</p>
<p>Stuttgart: Der gemeinnützige Verein MANNdat e.V., der sich für eine Berücksichtigung jungen- und männerspezifischer Belange in der Geschlechterpolitik einsetzt, sieht in der Verleihung des Literaturnobelpreises an Doris Lessing auch eine Mahnung, den Geschlechterkrieg zu beenden. Doris Lessing gilt als Vertreterin des kritischen Feminismus. Bei allem Engagement in der Frauenbewegung hat sie jedoch das Verständnis für die Situation und die Belange von Jungen und Männern nie aus dem Blick verloren und unterscheidet sich damit radikal vom Geschlechterkriegsfeminismus ihrer Zeit. Gerade in den letzten Jahren hat sie sich für mehr Verständnis für die Situation von Jungen und Männern ausgesprochen.</p>
<p>&#8220;Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird&#8221;, sagte die Autorin 2001 in einem Bericht der englischen Tageszeitung &#8220;The Guardian&#8221;. &#8220;Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.&#8221;</p>
<p>Bei diesen politisch inkorrekten Äußerungen wundert es nicht, dass es so lange dauerte mit der Verleihung des Nobelpreises. Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Doris Lessing ist deshalb auch ein Zeichen für die ewig Gestrigen in Politik und Gesellschaft, die noch im Geschlechterkriegsdenken der 80er Jahre verhaftet sind.</p>
<p>Rückfragen per e-mail unter <a href="mailto:info@manndat.de">info@manndat.de</a>  oder telefonisch unter 06233-2390043</p>
<p>MANNdat e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein, dessen Ziel es ist, Benachteiligungen von Jungen und Männern bekannt zu machen und zu beseitigen. MANNdat e.V. bietet auf seiner Internetpräsenz umfassendes Informationsmaterial und detailliertes Hintergrundwissen zu jungen- und männerpolitischen Themen wie Jungenarbeit, Jungenförderung, &#8220;Väter und Beruf&#8221; oder Männergesundheit. Die Informationen werden täglich über 3000 mal abgerufen, mit steigender Tendenz.</p>
<p>MANNdat e.V.</p>
<p>- Geschlechterpolitische Initiative -</p>
<p>Senefelderstr. 71B    70176 Stuttgart</p>
<p>Fon: +49 6233 239 00 43      Fax: +49 6233 239 0042</p>
<p><a href="http://www.manndat.de" rel="nofollow">http://www.manndat.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107108</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 07:36:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107108</guid>
		<description>Ein schöner Link!

Da Mario, dessen Barth auch immer länger wird und der zeigte, warum die Enricos und Ginos aus der Ostzone auch manchmal Mario heißen, unter dem blieb, was man nicht mehr von ihm sehen möchte - und seit vorgestern den erledigten Fällen zuzurechnen ist-  musste Stefan Raab in blendenster Form leisten: Nürnberger-Prozesse, Scharfrichter Kerner und Henker-TV! *g* *lol* *brüll*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schöner Link!</p>
<p>Da Mario, dessen Barth auch immer länger wird und der zeigte, warum die Enricos und Ginos aus der Ostzone auch manchmal Mario heißen, unter dem blieb, was man nicht mehr von ihm sehen möchte - und seit vorgestern den erledigten Fällen zuzurechnen ist-  musste Stefan Raab in blendenster Form leisten: Nürnberger-Prozesse, Scharfrichter Kerner und Henker-TV! *g* *lol* *brüll*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna Schneider</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107102</link>
		<dc:creator>Anna Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 07:09:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107102</guid>
		<description>Stefan Raab:
www.myvideo.de/watch/2524276</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Raab:<br />
<a href="http://www.myvideo.de/watch/2524276" rel="nofollow">http://www.myvideo.de/watch/2524276</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Stadler</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107100</link>
		<dc:creator>Wolfgang Stadler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 07:06:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107100</guid>
		<description>@silkepil: Sicherlich kannst Du mir Textstellen nennen, anhand derer Du auf einen "macho-beitrag" schliesst...? Weil es "positive Diskriminierung" tatsächlich gibt? Weil tatsächlich nur Männer zu staatlichen Zwangsdiensten herangezogen werden? Weil ich die undemokratische lächerliche Kampagne gegen Eva Herman, die von extremen "Macha" gestartet wurde,  für (femi-)faschistisch halte? (Es gibt schließlich schon Frauen, die Eva Hermans Bücher verbrennen wollen - das erinnert mich doch an finstere Zeiten...) Oder weil ich mit Katharina Rutschky und Martina Schäfer zwei Feministinnen zitiere - die selbst Feminismuskritik ausüben und andere Feministinnen zur Selbstkritik aufrufen? Sicher: von so einem Text fühlt sich jede Feministin, jede Sexistin und jede Macha kritisiert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@silkepil: Sicherlich kannst Du mir Textstellen nennen, anhand derer Du auf einen &#8220;macho-beitrag&#8221; schliesst&#8230;? Weil es &#8220;positive Diskriminierung&#8221; tatsächlich gibt? Weil tatsächlich nur Männer zu staatlichen Zwangsdiensten herangezogen werden? Weil ich die undemokratische lächerliche Kampagne gegen Eva Herman, die von extremen &#8220;Macha&#8221; gestartet wurde,  für (femi-)faschistisch halte? (Es gibt schließlich schon Frauen, die Eva Hermans Bücher verbrennen wollen - das erinnert mich doch an finstere Zeiten&#8230;) Oder weil ich mit Katharina Rutschky und Martina Schäfer zwei Feministinnen zitiere - die selbst Feminismuskritik ausüben und andere Feministinnen zur Selbstkritik aufrufen? Sicher: von so einem Text fühlt sich jede Feministin, jede Sexistin und jede Macha kritisiert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107098</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 06:55:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107098</guid>
		<description>Flechtpilz und Baisse

Ein interessanter und anregender Text. Es gäbe viele Pukte, auf die ich im Detail eingehen könnte, doch will ich jetzt weder Positives oder - was ohnehin weniger der Fall wäre - etwas Negativ herausgreifen. Weil es auch sehr viel Stoff ist, beschränke ich mich auf einige wenige Anmerkungen.

Eine GLEICHSTELLUNG der Frauen ist ja vor dem Gesetz längst erreicht. Wie in den Debatten um das Christentum werden Auswüchse anti-weiblicher Staatsmacht stets aus den Schubladen geholt, in denen die Graber nach vermoderter Zustände selber verharren. Denn, was sie wirklich wollen, ist die einseitige Bevorzugung der Frauen. Gerade Frauen, die wie Eva Herman, Esther Vilar, Campo-Autorin Katharina Rutschky (man &lt;a href="http://www.pappa.com/emma/femiterr.htm" rel="nofollow"&gt;schaue sich nur an, mit welchem terroristischen Terror im Vorfeld heutiger Zustände gekämpft wurde&lt;/a&gt;) oder auch ich, Einsprüche gegen die eigene, weibliche Selbstgerechtigkeit der Blaustrumpf-Allianz vorbrachten, werden schickaniert, virtuell liquidiert oder medial selektiert.

Eine wirkliche Gleichstellung aber kann es in einer freien Gesellschaft nicht geben, denn gleichgestellt, gleichgeschaltet, wird man nur in Diktaturen. Und eine Wertigkeit in einer frei konkurrierenden Gesellschaft (die es kaum im Ansatz gibt, weil eine "Du sollst-Mentalität", Quotenregelungen, Denk - und Sprechverbote usw. diese verhindern), errreicht man nur durch eine GLEICHWERTIGE oder HÖHERE LEISTUNG im Vergleich zu anderen. Daran hapert es aber dem weibichen Geschlecht augenscheinlich. Seit 90 Jahren von jeglichen Barrieren befreit, haben sie noch immer nicht im Ansatz die kulturellen Leistungs-Qualitäten der Männer, das intellektuelle Niveau (es fehlt auf dem Gebiet der Wissenschaft z.B. jeder Hinweis auf ein Grundverständnis für diesbezügliche Einsichten) und auch in der Philosophie, ja selbst beim Schachspiel, ganz zu schweigen von sonstigen Sportarten, in denen es nicht auf körperliche Stärke ankommt, haben Frauen ähnliche Leistungen erbracht, wie die von Ihnen kritisierten Männer.

&lt;strong&gt;Es fällt auf und auf sie nieder,&lt;/strong&gt; dass diejenigen Frauen, die sich durch eigene Leistungen halbwegs etablierten, weniger lautstark gegen die angeblich restriktiv herrschende Männerwelt protestieren. Meist tun dies die Schierchen, die Schlecht-Weg-Gekommenden, die Halbweiber, die, bei denen die Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung ist, jene, die nicht einmal einen Ball bei sportlichen Aktivitäten fangen können (aber sich in spitzen Kommentare triefender Dummheit über sportliche Männer ergehen), jene also, die mit Körper, Geist und Seele dem Übermenschen - also dem über den jetzigen Menschen hinweggehenden - weiter entfernt stehen, als der sich stumm ausbreitende Flechtpilz dem Affen.

Der „Fortschritt“ der Welt, sofern er überhaupt in dem „Ewigen Kreislauf“ der Geschichte existiert, wird zur Degeneration, seit das weibliche Element aus dem bisher natürlichen und sicher verbesserungswürdigen Rahmen fiel und ohne Kompetenz – beinahe ausschließlich durch Sekrete und Dekrete, geschickte Edikte und geballte Gewalt – den „Willen zur Quote“, durch das Prinzips des „Strebens zur Wahrheit und zur Weisheit“, ablöste.

Die Folgen erleben wir in einem beispiellosen Niedergang der Kultur, der schlimmer als das ist, was die Nazis anrichteten. Richteten jene den Geist, die Kultur, den Verstand und die Vielfalt bisweilen auf der Gasse lynchten, macht es heute die Avantgarde des Mob, still, seltener publik. Wer noch immer glaubt – tatsächlich legen die messbaren Fakten der Wissenschaftler den bilanzierten Schluss nahe, die Welt habe sich in ihrer Gesamtbilanz „verbessert“ – so bedenkt diese Postulat nicht, dass sich der geistiges und kulturelles Niedergang erst in seinen längerfristigen Auswirkungen zeigt (die allerdings bedrohlich schnell gehen, und sich nicht mehr wie einst, in Jahrhunderten vollziehen). Heute zehren wir noch von den Zeiten, die nicht einem &lt;strong&gt;„Alles-geht-und-wenns-auf-dem-Kopf-steht“- Prinzip &lt;/strong&gt;tickten. Durch die feminisierte Welt (letztlich schon ein semantisches Fake, weil sie in Wirklichkeit das Feminine durch Neotralines ersetzte), ist nichts besser geworden, im Gegenteil. Die Hausse von Esoterik und Irrationalismus führt zur Baisse von Verstand und angemessener Vernunft. Schon sind wir mitten in einem tiefgreifenden Wandel, der die Ergebnisse, welche mit dem Jahr 1789 verknüpf sind, obsolet machen. Bald wird die Zerstückelung, die Parzellisierung und Nivellierung sukzessiv – bei gleichzeitiger Postulierung einiger inhaltlich bedeutungsloser und entkernter Gesten aus dem Impetus der Hilflosigkeit, ein paar, der Gesellschaft skelettartig ein - und angepasster Hülsen von Uniformität und Konformität – ein Drama auf der Weltbühne darbieten, gegen das jenes aus der Feder eines hier mehrfach genannten Autors “Die letzten Tage der Menschheit“, wie eine Clownerei wirken.

&lt;strong&gt;Bei den Chinesen ist zu beobachten, wie sehr ihre sozialistische Rhetorik, die längst kapitalistischen Zustände, nicht mehr zu verschleiern vermag. Bei uns ist es genau umgekehrt&lt;/strong&gt;.

Oder, wie ich schon im &lt;strong&gt;Mai 2005 schrieb&lt;/strong&gt; und viel vorher dichtete: &lt;strong&gt;Die Union bestimmte gestern ihren Kanzlerkandidaten, der diesmal eine Kandidatin ist. Sie sah richtig aus, sogar gut, als sie gestern ihre erste Rede nach der Kandidatur-Kürung hielt: Frisch frisiert, anders als sonst, und sogar mit lachenden Augen. Da es diese Äußerlichkeiten sind, die hier zuerst erwähnt werden, zeigt, worum der Unions-Wähler am meisten bangt....Möglich also, dass die Gesamtgemengelage sich nur unwesentlich verschiebt, vielleicht sogar beschert sie uns ein schwarz-grünes Bündnis....Frau Merkel will nun dem Volke dienen. Das hört sich gut an. „Mehr Gerechtigkeit“, brüllt das Volk, „mehr Freibier, mehr Volksmusik im Fernsehen, mehr Drogen, mehr Kindergeld, mehr Wohlfahrt, mehr Geiz ist geil.“ Wer dem Volk dienen will, braucht flinke Beine, denn wo immer das Volk eine Begehrlichkeit ausmacht, wird es sie volkstümlich formuliert einbringen. Gibt es eine Partei, die sich darüber definiert, dass sie dem Volk sagt, was sie von ihm hält?&lt;/strong&gt;

Der folgende Textauszug, der 2004 Jahr entstand, gilt vorläufig endgültig als Beschreibung des gewöhnlichen deutschen Zustandes:

Herr Trittin ist ein Mann, der weiß wie mans macht
Mal so schnell wie der Blitz, wenn’s nötig ganz sacht
Ist er doch der einzige bartlose Mann
Bei dem jeder doch glaubt, der Bart wär` noch dran!
Sein Fahrrad ist alt – doch er fährt gern Rad
Nicht weil es Spaß macht - weil Mao es tat!
Er radelte viel zur K-Gruppen-Zeit
Doch irgendwann hatte er es doch leid
Das ständige Treten in die Pedalen
Doch jetzt tritt er nie ab, nicht mal nach Wahlen
Die Sprache, der Stil: Engagierte Verknappung
Das Zauberwort „privilegierte Verpackung“!
Er mochte sie nicht, die blitzblanke Dose
Stand viel zu rund im Regal, war zu lose
- - -
Wir haben Kultur und den Goethe im Schrank
Meiden Philosophie - von der wird man krank
Gucken den Dschungel - jetzt auch ohne das Buch
Haben nie Musikantenstadl genug
Der Superstar muss nimmer mehr sprechen könn´
Reicht, dass er guat taten tut kreischen kenn´ könn´
Das Arbeitsamt ist ein saucooles Haus
Schaut innen, wie Engelen-Käfer draußen, aus
Deutschland ist Klasse - allererste Sahne
Mit Glatzen und der…schönen roten Fahne
Man nennt uns noch immer gern: Der Germane
Wer richtig zuhört, hört nur noch: Der Ahne
&lt;strong&gt; Vergangenes geht, doch Deutschland, das steht
Das zittert und bebt, doch wenn etwas lebt,
Dann wird’s maltraitiert, rasiert, ausradiert
Abgeschmiert, lädiert, personifiziert
Wird diszipliniert, jetzt gar plastiniert
Polarisiert und auch fotographiert
Solang´ drangsaliert bis sich gar nichts mehr rührt
Zuletzt wird dann alles schnell ab und geführt.&lt;/strong&gt;

Denn wir Deutschen sind schon privilegiert
Auch wenn mancher nicht weiß, wie`s geschrieben wird
Auch wenn mancher nicht weiß, wie man sich dann fühlt
Auch wenn mancher bald glaubt, er wird weggespült
Auch wenn mancher schon brav vom Weihnachtsmann träumt:
Wir leben im Zustand, den jeder versäumt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Flechtpilz und Baisse</p>
<p>Ein interessanter und anregender Text. Es gäbe viele Pukte, auf die ich im Detail eingehen könnte, doch will ich jetzt weder Positives oder - was ohnehin weniger der Fall wäre - etwas Negativ herausgreifen. Weil es auch sehr viel Stoff ist, beschränke ich mich auf einige wenige Anmerkungen.</p>
<p>Eine GLEICHSTELLUNG der Frauen ist ja vor dem Gesetz längst erreicht. Wie in den Debatten um das Christentum werden Auswüchse anti-weiblicher Staatsmacht stets aus den Schubladen geholt, in denen die Graber nach vermoderter Zustände selber verharren. Denn, was sie wirklich wollen, ist die einseitige Bevorzugung der Frauen. Gerade Frauen, die wie Eva Herman, Esther Vilar, Campo-Autorin Katharina Rutschky (man <a href="http://www.pappa.com/emma/femiterr.htm" rel="nofollow">schaue sich nur an, mit welchem terroristischen Terror im Vorfeld heutiger Zustände gekämpft wurde</a>) oder auch ich, Einsprüche gegen die eigene, weibliche Selbstgerechtigkeit der Blaustrumpf-Allianz vorbrachten, werden schickaniert, virtuell liquidiert oder medial selektiert.</p>
<p>Eine wirkliche Gleichstellung aber kann es in einer freien Gesellschaft nicht geben, denn gleichgestellt, gleichgeschaltet, wird man nur in Diktaturen. Und eine Wertigkeit in einer frei konkurrierenden Gesellschaft (die es kaum im Ansatz gibt, weil eine &#8220;Du sollst-Mentalität&#8221;, Quotenregelungen, Denk - und Sprechverbote usw. diese verhindern), errreicht man nur durch eine GLEICHWERTIGE oder HÖHERE LEISTUNG im Vergleich zu anderen. Daran hapert es aber dem weibichen Geschlecht augenscheinlich. Seit 90 Jahren von jeglichen Barrieren befreit, haben sie noch immer nicht im Ansatz die kulturellen Leistungs-Qualitäten der Männer, das intellektuelle Niveau (es fehlt auf dem Gebiet der Wissenschaft z.B. jeder Hinweis auf ein Grundverständnis für diesbezügliche Einsichten) und auch in der Philosophie, ja selbst beim Schachspiel, ganz zu schweigen von sonstigen Sportarten, in denen es nicht auf körperliche Stärke ankommt, haben Frauen ähnliche Leistungen erbracht, wie die von Ihnen kritisierten Männer.</p>
<p><strong>Es fällt auf und auf sie nieder,</strong> dass diejenigen Frauen, die sich durch eigene Leistungen halbwegs etablierten, weniger lautstark gegen die angeblich restriktiv herrschende Männerwelt protestieren. Meist tun dies die Schierchen, die Schlecht-Weg-Gekommenden, die Halbweiber, die, bei denen die Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung ist, jene, die nicht einmal einen Ball bei sportlichen Aktivitäten fangen können (aber sich in spitzen Kommentare triefender Dummheit über sportliche Männer ergehen), jene also, die mit Körper, Geist und Seele dem Übermenschen - also dem über den jetzigen Menschen hinweggehenden - weiter entfernt stehen, als der sich stumm ausbreitende Flechtpilz dem Affen.</p>
<p>Der „Fortschritt“ der Welt, sofern er überhaupt in dem „Ewigen Kreislauf“ der Geschichte existiert, wird zur Degeneration, seit das weibliche Element aus dem bisher natürlichen und sicher verbesserungswürdigen Rahmen fiel und ohne Kompetenz – beinahe ausschließlich durch Sekrete und Dekrete, geschickte Edikte und geballte Gewalt – den „Willen zur Quote“, durch das Prinzips des „Strebens zur Wahrheit und zur Weisheit“, ablöste.</p>
<p>Die Folgen erleben wir in einem beispiellosen Niedergang der Kultur, der schlimmer als das ist, was die Nazis anrichteten. Richteten jene den Geist, die Kultur, den Verstand und die Vielfalt bisweilen auf der Gasse lynchten, macht es heute die Avantgarde des Mob, still, seltener publik. Wer noch immer glaubt – tatsächlich legen die messbaren Fakten der Wissenschaftler den bilanzierten Schluss nahe, die Welt habe sich in ihrer Gesamtbilanz „verbessert“ – so bedenkt diese Postulat nicht, dass sich der geistiges und kulturelles Niedergang erst in seinen längerfristigen Auswirkungen zeigt (die allerdings bedrohlich schnell gehen, und sich nicht mehr wie einst, in Jahrhunderten vollziehen). Heute zehren wir noch von den Zeiten, die nicht einem <strong>„Alles-geht-und-wenns-auf-dem-Kopf-steht“- Prinzip </strong>tickten. Durch die feminisierte Welt (letztlich schon ein semantisches Fake, weil sie in Wirklichkeit das Feminine durch Neotralines ersetzte), ist nichts besser geworden, im Gegenteil. Die Hausse von Esoterik und Irrationalismus führt zur Baisse von Verstand und angemessener Vernunft. Schon sind wir mitten in einem tiefgreifenden Wandel, der die Ergebnisse, welche mit dem Jahr 1789 verknüpf sind, obsolet machen. Bald wird die Zerstückelung, die Parzellisierung und Nivellierung sukzessiv – bei gleichzeitiger Postulierung einiger inhaltlich bedeutungsloser und entkernter Gesten aus dem Impetus der Hilflosigkeit, ein paar, der Gesellschaft skelettartig ein - und angepasster Hülsen von Uniformität und Konformität – ein Drama auf der Weltbühne darbieten, gegen das jenes aus der Feder eines hier mehrfach genannten Autors “Die letzten Tage der Menschheit“, wie eine Clownerei wirken.</p>
<p><strong>Bei den Chinesen ist zu beobachten, wie sehr ihre sozialistische Rhetorik, die längst kapitalistischen Zustände, nicht mehr zu verschleiern vermag. Bei uns ist es genau umgekehrt</strong>.</p>
<p>Oder, wie ich schon im <strong>Mai 2005 schrieb</strong> und viel vorher dichtete: <strong>Die Union bestimmte gestern ihren Kanzlerkandidaten, der diesmal eine Kandidatin ist. Sie sah richtig aus, sogar gut, als sie gestern ihre erste Rede nach der Kandidatur-Kürung hielt: Frisch frisiert, anders als sonst, und sogar mit lachenden Augen. Da es diese Äußerlichkeiten sind, die hier zuerst erwähnt werden, zeigt, worum der Unions-Wähler am meisten bangt&#8230;.Möglich also, dass die Gesamtgemengelage sich nur unwesentlich verschiebt, vielleicht sogar beschert sie uns ein schwarz-grünes Bündnis&#8230;.Frau Merkel will nun dem Volke dienen. Das hört sich gut an. „Mehr Gerechtigkeit“, brüllt das Volk, „mehr Freibier, mehr Volksmusik im Fernsehen, mehr Drogen, mehr Kindergeld, mehr Wohlfahrt, mehr Geiz ist geil.“ Wer dem Volk dienen will, braucht flinke Beine, denn wo immer das Volk eine Begehrlichkeit ausmacht, wird es sie volkstümlich formuliert einbringen. Gibt es eine Partei, die sich darüber definiert, dass sie dem Volk sagt, was sie von ihm hält?</strong></p>
<p>Der folgende Textauszug, der 2004 Jahr entstand, gilt vorläufig endgültig als Beschreibung des gewöhnlichen deutschen Zustandes:</p>
<p>Herr Trittin ist ein Mann, der weiß wie mans macht<br />
Mal so schnell wie der Blitz, wenn’s nötig ganz sacht<br />
Ist er doch der einzige bartlose Mann<br />
Bei dem jeder doch glaubt, der Bart wär` noch dran!<br />
Sein Fahrrad ist alt – doch er fährt gern Rad<br />
Nicht weil es Spaß macht - weil Mao es tat!<br />
Er radelte viel zur K-Gruppen-Zeit<br />
Doch irgendwann hatte er es doch leid<br />
Das ständige Treten in die Pedalen<br />
Doch jetzt tritt er nie ab, nicht mal nach Wahlen<br />
Die Sprache, der Stil: Engagierte Verknappung<br />
Das Zauberwort „privilegierte Verpackung“!<br />
Er mochte sie nicht, die blitzblanke Dose<br />
Stand viel zu rund im Regal, war zu lose<br />
- - -<br />
Wir haben Kultur und den Goethe im Schrank<br />
Meiden Philosophie - von der wird man krank<br />
Gucken den Dschungel - jetzt auch ohne das Buch<br />
Haben nie Musikantenstadl genug<br />
Der Superstar muss nimmer mehr sprechen könn´<br />
Reicht, dass er guat taten tut kreischen kenn´ könn´<br />
Das Arbeitsamt ist ein saucooles Haus<br />
Schaut innen, wie Engelen-Käfer draußen, aus<br />
Deutschland ist Klasse - allererste Sahne<br />
Mit Glatzen und der…schönen roten Fahne<br />
Man nennt uns noch immer gern: Der Germane<br />
Wer richtig zuhört, hört nur noch: Der Ahne<br />
<strong> Vergangenes geht, doch Deutschland, das steht<br />
Das zittert und bebt, doch wenn etwas lebt,<br />
Dann wird’s maltraitiert, rasiert, ausradiert<br />
Abgeschmiert, lädiert, personifiziert<br />
Wird diszipliniert, jetzt gar plastiniert<br />
Polarisiert und auch fotographiert<br />
Solang´ drangsaliert bis sich gar nichts mehr rührt<br />
Zuletzt wird dann alles schnell ab und geführt.</strong></p>
<p>Denn wir Deutschen sind schon privilegiert<br />
Auch wenn mancher nicht weiß, wie`s geschrieben wird<br />
Auch wenn mancher nicht weiß, wie man sich dann fühlt<br />
Auch wenn mancher bald glaubt, er wird weggespült<br />
Auch wenn mancher schon brav vom Weihnachtsmann träumt:<br />
Wir leben im Zustand, den jeder versäumt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: silkepil</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107075</link>
		<dc:creator>silkepil</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 05:10:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107075</guid>
		<description>ein macho spricht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein macho spricht</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cornelia Hauser</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107037</link>
		<dc:creator>Cornelia Hauser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 11:31:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107037</guid>
		<description>Literaturnobelpreis für Feminismuskritikerin Doris Lessing - die man allerdings lieber als Feministin in der Öffentlichkeit hinstellen will...
Nur:

Feminismus heißt nicht, auf Männer einzudreschen 

Doris Lessing: Männer wehrt Euch! 

London (rpo). Die Schriftstellerin Doris Lessing fordert die Männer auf sich gegen ihre "sinnlose Erniedrigung" zu wehren. "Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte 81-jährige Autorin in einem Bericht des "The Guardian". 
Lessing, die vor allem mit ihren Büchern "The Grass is Singing" und "Das goldene Notizbuch" zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte: "Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun." 

Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, beklagte eine "denkfaule und heimtückische Kultur", die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, "auf Männer einzudreschen". Bei einem Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen, berichtet die Schreiberin: "Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort." 

Ein Teil des Feminismus ist in heiße Luft aufgegangen 

Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der "großen Energie" des Feminismus sei "in heißer Luft und schönen Worten verloren gegangen", während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. "Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen", sagte Lessing. Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle "nicht so viele große und bedeutende Leute" dadurch verletzen, dass ich sie an ihre "Dummheiten" erinnere. "Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr", sagte sie. 

14.08.01 
rp-online.de - KULTUR 





--------------------------------------------------------------------------------


 Lessing macht den Männern Mut 

Die Schriftstellerin Doris Lessing beklagt die «Abwertung» von Männern beklagt. Die 81-Jährige fordert die Männer auf, sich gegen ihre «sinnlose Erniedrigung» zu wehren. 

[TA/sda] - «Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird», sagte die Autorin in einem Bericht der englischen Tageszeitung «The Guardian» vom Dienstag anlässlich einer Literaturdiskussion in Edinburgh. 

Lessing, die vor allem mit ihren Büchern «The Grass is Singing» und «Das goldene Notizbuch» zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte: «Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten.» Und weiter: «Die dümmsten, ungebildetsten und scheusslichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.» 

Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, die mit dem Buch «Afrikanische Tragödie» zu Weltruhm kam und immer wieder als Kandidatin für den Literaturnobelpreis genannt wird, beklagte eine «denkfaule und heimtückische Kultur», die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, «auf Männer einzudreschen». 

Sie berichtete über einen Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen. «Da sassen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.» 

Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der «grossen Energie» des Feminismus sei «in heisser Luft und schönen Worten verloren gegangen», während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. «Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen», sagte Lessing. 

Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle «nicht so viele grosse und bedeutende Leute» dadurch verletzen, dass ich sie an ihre «Dummheiten» erinnere. «Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr», sagte sie. 

14. 08. 2001 
bluewin.ch: news &#62; kultur &#62; lessing macht den männern mut 





--------------------------------------------------------------------------------


Doris Lessing will Männer aufrütteln 

London (dpa) - Die Schriftstellerin Doris Lessing hat die «Abwertung» von Männern beklagt und diese aufgefordert, sich gegen ihre «sinnlose Erniedrigung» zu wehren. 

«Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird», sagte 81-jährige Autorin einem Bericht des «The Guardian» zufolge bei einer Literaturdiskussion in Edinburgh.Lessing, die vor allem mit ihren Büchern «The Grass is Singing» und «Das goldene Notizbuch» zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte: «Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.» 

Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, die mit dem Buch «Afrikanische Tragödie» zu Weltruhm kam und immer wieder als Kandidatin für den Literaturnobelpreis genannt wird, beklagte eine «denkfaule und heimtückische Kultur», die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, «auf Männer einzudreschen». Sie berichtete über einen Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen. «Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.» 

Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der «großen Energie» des Feminismus sei «in heißer Luft und schönen Worten verloren gegangen», während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. «Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen», sagte Lessing. Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle «nicht so viele große und bedeutende Leute» dadurch verletzen, dass ich sie an ihre «Dummheiten» erinnere. «Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr», sagte sie. 

14.08.2001 
stern.de &#124; Kultur &#124; Literatur 





--------------------------------------------------------------------------------


Berühmte Feministin empfiehlt: 
"Männer wehrt Euch" gegen doofe Frauen 


Die Schriftstellerin Doris Lessing (81) wurde mit ihrem Werk 'Das goldene Notizbuch' zu einer femistischen Vorreiterin in der Literatur. 

Doch nun macht sie den Männern Mut, sie sollen sich wehren. Sie ist darüber schockiert, dass die Männer heute so widerspruchslos 'sinnlose Erniedrigungen' hinnehmen und sich ständig 'abwerten' lassen. 

Selbst die 'dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer' niedermachen, ohne das irgendjemand was dagegen tut. 
Sie hält diese Emanzen-Kultur für 'denkfaul und heimtückisch'. 

15.08.2001 
ShortNews.com - die News-Community 





--------------------------------------------------------------------------------


Doris Lessing: Wehrt euch, Männer! 

London - Die Schriftstellerin Doris Lessing hat die Abwertung von Männern beklagt und diese aufgefordert, sich gegen ihre sinnlose Erniedrigung zu wehren. "Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte die 81-Jährige bei einer Diskussion in Edinburgh. Lessing, die vor allem mit ihren Büchern "The Grass is Singing" und "Das goldene Notizbuch" zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, fuhr fort: "Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun." 

Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, die regelmäßig als Kandidatin für den Nobelpreis genannt wird, beklagte eine denkfaule und heimtückische Kultur, die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, auf Männer einzudreschen. (dpa) 

15.8.2001 
abendblatt.de 





--------------------------------------------------------------------------------


Männer sollen sich wehren 

Feministin Doris Lessing: 
Ständige Herabwürdigung durch Frauen nicht hinnehmen 

von unserem Korrespondenten Hendrik Bebber 

EDINBURGH. Doris Lessing hat Mitleid mit den Männern. Die große alte Dame der britischen Literatur und engagierte Feministin sieht sie als die Opfer im Sexkrieg. Ohne Protest würden sie von Frauen "ständig beleidigt und herabgewürdigt. Ich bin schockiert von der gedankenlosen und automatischen Art, wie Männer in unserer Gesellschaft widerspruchslos niedergebügelt werden", erzürnte sich die 81-jährige Autorin in ihrer Rede zum Auftakt des Edinburgher Literaturfestivals. 

Mit ihren Büchern ("Afrikanische Tragödie, "Das Goldene Notizbuch") wurde die in Simbabwe geborenen Schriftstellerin zu einer Kultfigur der Frauenbewegung. Rückschauend erklärte sie in Edinburgh, dass der "Feminismus große Dinge bewegt hat. Mehr oder weniger erreichten wir Chancengleichheit und gleiche Löhne im Berufsleben. Allerdings hat sich bei der Kindererziehung - dem wirklichen Test für die Freiheit der Frauen - fast nichts geändert. Aber überall finden wir starke, kluge und wunderbare Frauen. Aber was ist nur mit den Männern geschehen?" 

Die dümmsten und gemeinsten Frauen könnten über die liebenswürdigsten und intelligentesten Männer herziehen und niemand protestiert dagegen. Doris Lessing: Die Männer scheinen so niedergedrückt zu sein, dass sie nicht mehr zurückschlagen können. Es wird Zeit, dass sie dies tun". 

15.08.2001 
Gießener Anzeiger 





--------------------------------------------------------------------------------


Feminismus-Kritik 

Doris Lessing: Männer sind besser als ihr Ruf 

Die Schriftstellerin Doris Lessing hat die "Abwertung" von Männern beklagt und diese aufgefordert, sich gegen ihre "sinnlose Erniedrigung" zu wehren. "Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte die 81-jährige Autorin einem Bericht des "Guardian" zufolge bei einer Literaturdiskussion in Edinburgh. Die Autorin, die mit dem Buch "Afrikanische Tragödie" zu Weltruhm kam und als Kandidatin für den Literaturnobelpreis gilt, beklagte eine "denkfaule und heimtückische Kultur", die sich des Feminismus bemächtigt habe und "auf Männer einzudreschen" pflege: "Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt was dagegen." 

15.08.2001 
tagesspiegel.de 





--------------------------------------------------------------------------------


Plädoyer für die Männer Doris Lessings Kritik am Feminismus 

(sda) Die Schriftstellerin Doris Lessing, die vor allem mit ihren Büchern «The Grass is Singing» und «Das goldene Notizbuch» zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, hat anlässlich einer Literaturdiskussion in Edinburg die «Abwertung» der Männer beklagt. Eine «denkfaule und heimtückische Kultur», die sich mit Anklagen des männlichen Geschlechts begnüge, habe sich des Feminismus bemächtigt; ein Teil der «grossen Energie» der Frauenbewegung sei «in heisser Luft und schönen Worten verloren gegangen», während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern und wirkliche Gleichheit für alle zu schaffen. Donnerstag, 16. August 2001 nzz.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Literaturnobelpreis für Feminismuskritikerin Doris Lessing - die man allerdings lieber als Feministin in der Öffentlichkeit hinstellen will&#8230;<br />
Nur:</p>
<p>Feminismus heißt nicht, auf Männer einzudreschen </p>
<p>Doris Lessing: Männer wehrt Euch! </p>
<p>London (rpo). Die Schriftstellerin Doris Lessing fordert die Männer auf sich gegen ihre &#8220;sinnlose Erniedrigung&#8221; zu wehren. &#8220;Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird&#8221;, sagte 81-jährige Autorin in einem Bericht des &#8220;The Guardian&#8221;.<br />
Lessing, die vor allem mit ihren Büchern &#8220;The Grass is Singing&#8221; und &#8220;Das goldene Notizbuch&#8221; zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte: &#8220;Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.&#8221; </p>
<p>Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, beklagte eine &#8220;denkfaule und heimtückische Kultur&#8221;, die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, &#8220;auf Männer einzudreschen&#8221;. Bei einem Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen, berichtet die Schreiberin: &#8220;Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.&#8221; </p>
<p>Ein Teil des Feminismus ist in heiße Luft aufgegangen </p>
<p>Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der &#8220;großen Energie&#8221; des Feminismus sei &#8220;in heißer Luft und schönen Worten verloren gegangen&#8221;, während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. &#8220;Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen&#8221;, sagte Lessing. Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle &#8220;nicht so viele große und bedeutende Leute&#8221; dadurch verletzen, dass ich sie an ihre &#8220;Dummheiten&#8221; erinnere. &#8220;Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr&#8221;, sagte sie. </p>
<p>14.08.01<br />
rp-online.de - KULTUR </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p> Lessing macht den Männern Mut </p>
<p>Die Schriftstellerin Doris Lessing beklagt die «Abwertung» von Männern beklagt. Die 81-Jährige fordert die Männer auf, sich gegen ihre «sinnlose Erniedrigung» zu wehren. </p>
<p>[TA/sda] - «Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird», sagte die Autorin in einem Bericht der englischen Tageszeitung «The Guardian» vom Dienstag anlässlich einer Literaturdiskussion in Edinburgh. </p>
<p>Lessing, die vor allem mit ihren Büchern «The Grass is Singing» und «Das goldene Notizbuch» zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte: «Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten.» Und weiter: «Die dümmsten, ungebildetsten und scheusslichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.» </p>
<p>Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, die mit dem Buch «Afrikanische Tragödie» zu Weltruhm kam und immer wieder als Kandidatin für den Literaturnobelpreis genannt wird, beklagte eine «denkfaule und heimtückische Kultur», die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, «auf Männer einzudreschen». </p>
<p>Sie berichtete über einen Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen. «Da sassen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.» </p>
<p>Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der «grossen Energie» des Feminismus sei «in heisser Luft und schönen Worten verloren gegangen», während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. «Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen», sagte Lessing. </p>
<p>Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle «nicht so viele grosse und bedeutende Leute» dadurch verletzen, dass ich sie an ihre «Dummheiten» erinnere. «Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr», sagte sie. </p>
<p>14. 08. 2001<br />
bluewin.ch: news &gt; kultur &gt; lessing macht den männern mut </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Doris Lessing will Männer aufrütteln </p>
<p>London (dpa) - Die Schriftstellerin Doris Lessing hat die «Abwertung» von Männern beklagt und diese aufgefordert, sich gegen ihre «sinnlose Erniedrigung» zu wehren. </p>
<p>«Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird», sagte 81-jährige Autorin einem Bericht des «The Guardian» zufolge bei einer Literaturdiskussion in Edinburgh.Lessing, die vor allem mit ihren Büchern «The Grass is Singing» und «Das goldene Notizbuch» zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte: «Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.» </p>
<p>Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, die mit dem Buch «Afrikanische Tragödie» zu Weltruhm kam und immer wieder als Kandidatin für den Literaturnobelpreis genannt wird, beklagte eine «denkfaule und heimtückische Kultur», die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, «auf Männer einzudreschen». Sie berichtete über einen Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen. «Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.» </p>
<p>Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der «großen Energie» des Feminismus sei «in heißer Luft und schönen Worten verloren gegangen», während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. «Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen», sagte Lessing. Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle «nicht so viele große und bedeutende Leute» dadurch verletzen, dass ich sie an ihre «Dummheiten» erinnere. «Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr», sagte sie. </p>
<p>14.08.2001<br />
stern.de | Kultur | Literatur </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Berühmte Feministin empfiehlt:<br />
&#8220;Männer wehrt Euch&#8221; gegen doofe Frauen </p>
<p>Die Schriftstellerin Doris Lessing (81) wurde mit ihrem Werk &#8216;Das goldene Notizbuch&#8217; zu einer femistischen Vorreiterin in der Literatur. </p>
<p>Doch nun macht sie den Männern Mut, sie sollen sich wehren. Sie ist darüber schockiert, dass die Männer heute so widerspruchslos &#8217;sinnlose Erniedrigungen&#8217; hinnehmen und sich ständig &#8216;abwerten&#8217; lassen. </p>
<p>Selbst die &#8216;dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer&#8217; niedermachen, ohne das irgendjemand was dagegen tut.<br />
Sie hält diese Emanzen-Kultur für &#8216;denkfaul und heimtückisch&#8217;. </p>
<p>15.08.2001<br />
ShortNews.com - die News-Community </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Doris Lessing: Wehrt euch, Männer! </p>
<p>London - Die Schriftstellerin Doris Lessing hat die Abwertung von Männern beklagt und diese aufgefordert, sich gegen ihre sinnlose Erniedrigung zu wehren. &#8220;Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird&#8221;, sagte die 81-Jährige bei einer Diskussion in Edinburgh. Lessing, die vor allem mit ihren Büchern &#8220;The Grass is Singing&#8221; und &#8220;Das goldene Notizbuch&#8221; zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, fuhr fort: &#8220;Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.&#8221; </p>
<p>Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, die regelmäßig als Kandidatin für den Nobelpreis genannt wird, beklagte eine denkfaule und heimtückische Kultur, die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, auf Männer einzudreschen. (dpa) </p>
<p>15.8.2001<br />
abendblatt.de </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Männer sollen sich wehren </p>
<p>Feministin Doris Lessing:<br />
Ständige Herabwürdigung durch Frauen nicht hinnehmen </p>
<p>von unserem Korrespondenten Hendrik Bebber </p>
<p>EDINBURGH. Doris Lessing hat Mitleid mit den Männern. Die große alte Dame der britischen Literatur und engagierte Feministin sieht sie als die Opfer im Sexkrieg. Ohne Protest würden sie von Frauen &#8220;ständig beleidigt und herabgewürdigt. Ich bin schockiert von der gedankenlosen und automatischen Art, wie Männer in unserer Gesellschaft widerspruchslos niedergebügelt werden&#8221;, erzürnte sich die 81-jährige Autorin in ihrer Rede zum Auftakt des Edinburgher Literaturfestivals. </p>
<p>Mit ihren Büchern (&#8221;Afrikanische Tragödie, &#8220;Das Goldene Notizbuch&#8221;) wurde die in Simbabwe geborenen Schriftstellerin zu einer Kultfigur der Frauenbewegung. Rückschauend erklärte sie in Edinburgh, dass der &#8220;Feminismus große Dinge bewegt hat. Mehr oder weniger erreichten wir Chancengleichheit und gleiche Löhne im Berufsleben. Allerdings hat sich bei der Kindererziehung - dem wirklichen Test für die Freiheit der Frauen - fast nichts geändert. Aber überall finden wir starke, kluge und wunderbare Frauen. Aber was ist nur mit den Männern geschehen?&#8221; </p>
<p>Die dümmsten und gemeinsten Frauen könnten über die liebenswürdigsten und intelligentesten Männer herziehen und niemand protestiert dagegen. Doris Lessing: Die Männer scheinen so niedergedrückt zu sein, dass sie nicht mehr zurückschlagen können. Es wird Zeit, dass sie dies tun&#8221;. </p>
<p>15.08.2001<br />
Gießener Anzeiger </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Feminismus-Kritik </p>
<p>Doris Lessing: Männer sind besser als ihr Ruf </p>
<p>Die Schriftstellerin Doris Lessing hat die &#8220;Abwertung&#8221; von Männern beklagt und diese aufgefordert, sich gegen ihre &#8220;sinnlose Erniedrigung&#8221; zu wehren. &#8220;Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird&#8221;, sagte die 81-jährige Autorin einem Bericht des &#8220;Guardian&#8221; zufolge bei einer Literaturdiskussion in Edinburgh. Die Autorin, die mit dem Buch &#8220;Afrikanische Tragödie&#8221; zu Weltruhm kam und als Kandidatin für den Literaturnobelpreis gilt, beklagte eine &#8220;denkfaule und heimtückische Kultur&#8221;, die sich des Feminismus bemächtigt habe und &#8220;auf Männer einzudreschen&#8221; pflege: &#8220;Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt was dagegen.&#8221; </p>
<p>15.08.2001<br />
tagesspiegel.de </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Plädoyer für die Männer Doris Lessings Kritik am Feminismus </p>
<p>(sda) Die Schriftstellerin Doris Lessing, die vor allem mit ihren Büchern «The Grass is Singing» und «Das goldene Notizbuch» zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, hat anlässlich einer Literaturdiskussion in Edinburg die «Abwertung» der Männer beklagt. Eine «denkfaule und heimtückische Kultur», die sich mit Anklagen des männlichen Geschlechts begnüge, habe sich des Feminismus bemächtigt; ein Teil der «grossen Energie» der Frauenbewegung sei «in heisser Luft und schönen Worten verloren gegangen», während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern und wirkliche Gleichheit für alle zu schaffen. Donnerstag, 16. August 2001 nzz.de</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kewil</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107035</link>
		<dc:creator>kewil</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 10:23:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/10/11/941.html#comment-107035</guid>
		<description>Danke für den Artikel! K</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Artikel! K</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

