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	<title>Kommentare zu: Willkür gegen Eva Herman</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 23:27:37 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-144936</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 07:53:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hervorragend: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wfgif8uLvjA" rel="nofollow"&gt;Max Goldt über den Rauswurf&lt;/a&gt;</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-143334</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 15:44:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-143334</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,592930,00.html" rel="nofollow"&gt;Wünschen wir ihr das Beste.&lt;/a&gt;</description>
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	<item>
		<title>Von: Jurij Below</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-140546</link>
		<dc:creator>Jurij Below</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 03:43:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-140546</guid>
		<description>Eva Herman hat ein Jahr der Verlumdung und Rufmordes durch die Presse überstanden.
Am 1. Oktober 2008 Landesgericht Hamburg hat Sie praktisch rehabilitiert, die grobe Attaken der politisch Korrekten basierte sich auf gefälschten Zitaten, wie es Gericht feststellen musste.
Anläßlich dieses traurigen Jubiläum ich sprach mit Eva Herman und ein kleines Interview mit Ihr gemacht: keine Zeitung wollte es veröffentlichen. Hier der Volltext: (besser zu lesen unter http://www.medienquovadis.de) 

«Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt.»

Das Interview ist von mir freigegeben und darf überall veröffentlich werden.

EIN JAHR DANACH
Interview mit Eva Herman 

Frau Herman, fast vor einem Jahr wurden Sie durch die Entscheidung von Volker Herres (NDR), meiner Meinung nach aus politischen Gründen gekündigt. Stört Sie eine derartige „Politisierung“ Ihres Falles? 

Eva Herman: Es wurden vonseiten des NDR in der Öffentlichkeit verschiedene Gründe für die fristlose Kündigung genannt, zum einen, dass meine schriftstellerische Arbeit nicht weiter mit meiner Tätigkeit beim NDR vereinbar wäre. Ein anderes Mal wurden mir Äußerungen unterstellt, die ich niemals tätigte. In Wirklichkeit setze ich mich für die Rechte von Kindern ein, für den Erhalt der Familie und die schöpfungsgewollte Aufteilung von Mann und Frau. 

Diese bisher harmlosen und selbstverständlichen Themen bieten neuerdings allerdings eine Menge Zündstoff, denn es gibt europaweit einen ganz klar feministisch ausgerichteten Weg vonseiten der Politik und Wirtschaft, dem so genannten Gender Mainstreaming, den wir Menschen gehen sollen, der uns allerdings weit wegführt von den erwähnten Grundlagen einer Gesellschaft. Wer sich dagegen stellt, hat es künftig erheblich schwerer als vorher. 

Es ist bekannt, dass Sie inzwischen einmal Prozeß gewonnen haben und doch am Ende in der wichtigsten Fragen der Kündigung „verloren“ haben? Wurde diese Entscheidung, Ihrer Meinung nach, bei dem Rechtsystem unseres Landes gesetzkonform oder nicht. Wenn nicht, dann: warum? 

Eva Herman: Es ist nichts verloren. Ich bin in die Berufung gegangen, der nächste Gerichtstermin findet im Herbst statt. 

Ein Monat nach Ihrer Kündigung wurden Sie im ZDF Kerner-Studio in Hamburg durch Ihren Gastgeber Johannes Baptist Kerner einem Verhör unterzogen, welches viele Bürger unseres Landes als „öffentliche Hinrichtung“ bezeichnen? Haben Sie damals auch so ein Gefühl gehabt? 

Eva Herman: Nun, es war schon mehr als merkwürdig, was sich dort abspielte. Wenn man fast eine Stunde lang klar und deutlich sagt, dass die Unterstellungen nicht der Wahrheit entsprechen, die Anwesenden auf geheimnisvolle Weise jedoch allesamt auf diesem Ohr taub sind und gebetsmühlenartig ständig wiederholend ein Schuldeingeständnis einfordern, wird es einem dabei heiß und kalt. Es war der Horror. 

War es für Sie eine Überraschung, dass Ihre Kollege Frau Tietjen, die mit Ihnen gemeinsam Herman &#38; Tietjen Sendung mitgemacht, sich von Ihnen „distanziert“ hat? Ist das normal für eine freie Presse in einem Rechstaat? 

Eva Herman: Ich weiß nicht, wie groß die Anstrengungen von Frau Tietjen gewesen sind, diesen Fall sowohl journalistisch als auch menschlich irgendwie zu bewerten oder gar zu untersuchen. Auf jeden Fall hat unsere Freundschaft ein trauriges Ende genommen.

Man weist inzwischen, dass grobe Attacken gegen Sie durch die Fälschung Ihrer Worte während der Pressekonferenz, auf welcher Sie Ihr Buch präsentierten, zustande gekommen sind. Würden Sie heute etwas „vorsichtiger“ mit Medien umgehen? 

Eva Herman: Leider muss ich auf diese Frage mit "Ja" antworten. Ich musste lernen, dass man die Geschichte unseres Landes öffentlich besser nicht thematisieren sollte, ebenso auch nicht über die verhängnisvollen und zerstörerischen Folgen sprechen sollte, die aus diesem ideologischen Regime als furchtbare Folgen über uns gekommen sind. Einige junge Journalisten schrieben mir traurig, sie stellten nun fest, dass ihr Beruf Gefahren berge, von welchen sie bis zu dem "Fall Herman" noch nichts gewusst hatten.

Über 500.000 Bürger haben in allen möglichen Foren, Blogs und Bürgervereinen Ihre Bemühungen sehr positiv bewertet, ja, Sie sogar für Ihren Mut gelobt und am häufigsten festgestellt, dass Sie aus den Herzen und der Seele des Volkes sprechen. Halten Sie auch die Meinung vieler Bürger über die Kluft zwischen den Bürgern und Regierung für glaubwürdig? 

Eva Herman: Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt. Die Medienvertreter in Deutschland sind zwischen 60 und 70% kinderlos. Viele von ihnen sind nicht an Familienthemen interessiert, sondern sie glauben im Gegenteil, dass ihre eigenen derzeitigen Lebensentwürfe das "moderne Bild" der Gesellschaft widerspiegelte. Und genau das sie schreiben und berichten auch. Es scheint ihnen in der Vorstellung nicht zu gelingen, sich in die Situation von Müttern, Vätern und Kinder hineinzuversetzen, in der es um ein Miteinander und den so wichtigen Familienzusammenhalt geht, um Werte, Tradition, den Glauben, die geistige Weiterentwicklung, kurz, die Ehrfurcht vor dem Leben. 

Frau Herman, während Ihrer langen Kariere als Journalistin und Buchautorin haben Sie gewiss viele Intellektuelle in Deutschland persönlich kennen gelernt. Wundert es Sie, daß viele davon kein Gutes Wort während einer abscheulichen Verleumdungskamapnie für Sie gesprochen?

Eva Herman: Nein, das wundert mich nicht. Man darf von denjenigen Menschen, die sich rudelartig in unserer Gesellschaft voranbewegen, auf keinen Fall zuviel erwarten. 

Frau Herman, Sie haben sich etwas spöttisch bei Prof. Wippermann für seinen “Geschichtsunterricht“ bedankt. Später in einem Interview in „Deutschland Radio“ beklagte Wippermann sich über Tausende von Protest- und Schimpfbriefen von den Bürgern, die er nach seinem Auftritt bei Kerner damals bekommen hat. Wippermann behauptete, dass es in Deutschland eine „schweigende Mehrheit“ gibt, die ihm nach „sehr gefährlich“ ist. Was halten Sie, Frau Herman, von dieser „Schweigende Mehrheit“ in Deutschland? 

Eva Herman: Die schweigende Mehrheit in Deutschland sind genau die Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, in einer TV- Sendung ihre Position öffentlich zu vertreten. Meine Erfahrung ist, dass zehntausende Menschen an die Fernsehanstalten NDR, ARD und ZDF schrieben, zahlreiche Protestbriefe waren es, in welchen sie klar zum Ausdruck brachten, dass sie mit der Vorgehensweise der Sender nicht einverstanden waren. Klar wirken diese Menschen auf Herrn Wippermann gefährlich, weil sie nicht seine ideologische Linie vertreten, und ihn auch nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Sie haben auch während des Tribunals bei Kerner über den Verlust Ihres „Jobs“ geredet. Das war nur Ihre Replik auf Schreinemakers Behauptung, dass Sie sich als Opfer gefühlt. War doch Ihre Jahre im Fernsehen nur ein Job oder Berufung?

Eva Herman: Ich habe stets und immer sehr gerne meine Arbeit beim Radio und Fernsehen gemacht. Ob es allerdings einer Berufung entspricht, wenn man TV- Nachrichten spricht und Talkshows moderiert, würde ich eher bezweifeln. 

Zum Schluß möchte ich gern von Ihnen erfahren, ob Ihre positive Einstellung der Kirche gegenüber Ihnen hilft, weiter für Ihre Meinung gerade zu stehen?

Eva Herman: Es ist mein Glaube, der mir entscheidend weiterhilft, der mich stützt und mir Kraft gibt, in einer Kirche bin ich nicht organisiert. Ich bin also nicht kirchengläubig, sondern gottesgläubig, oder besser: Ich bin fest von des Schöpfers ewiger Anwesenheit überzeugt. Es ist das Wissen, vor dem Schöpfer und für den Schöpfer das Richtige zu tun, und auch dann ganz fest zu stehen, wenn die Welt rundherum unterzugehen droht. Ich halte es in diesem Fall mit der Apostelgeschichte: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen". 

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Worte und wünsche Ihnen Gottes Segen und vor allem bei guter Gesundheit blieben. Wenn Ihr Sohn eines Tages alles begreifen kann, er wird ganz bestimmt nicht über seine Mutter schämen. Das ist das besten Erlebnis eines Menschen in unserer Liebe-Hass Welt.

Hamburg/Frankfurt am Main, 2. September 2008
Jurij Below</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eva Herman hat ein Jahr der Verlumdung und Rufmordes durch die Presse überstanden.<br />
Am 1. Oktober 2008 Landesgericht Hamburg hat Sie praktisch rehabilitiert, die grobe Attaken der politisch Korrekten basierte sich auf gefälschten Zitaten, wie es Gericht feststellen musste.<br />
Anläßlich dieses traurigen Jubiläum ich sprach mit Eva Herman und ein kleines Interview mit Ihr gemacht: keine Zeitung wollte es veröffentlichen. Hier der Volltext: (besser zu lesen unter <a href="http://www.medienquovadis.de" rel="nofollow">http://www.medienquovadis.de</a>) </p>
<p>«Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt.»</p>
<p>Das Interview ist von mir freigegeben und darf überall veröffentlich werden.</p>
<p>EIN JAHR DANACH<br />
Interview mit Eva Herman </p>
<p>Frau Herman, fast vor einem Jahr wurden Sie durch die Entscheidung von Volker Herres (NDR), meiner Meinung nach aus politischen Gründen gekündigt. Stört Sie eine derartige „Politisierung“ Ihres Falles? </p>
<p>Eva Herman: Es wurden vonseiten des NDR in der Öffentlichkeit verschiedene Gründe für die fristlose Kündigung genannt, zum einen, dass meine schriftstellerische Arbeit nicht weiter mit meiner Tätigkeit beim NDR vereinbar wäre. Ein anderes Mal wurden mir Äußerungen unterstellt, die ich niemals tätigte. In Wirklichkeit setze ich mich für die Rechte von Kindern ein, für den Erhalt der Familie und die schöpfungsgewollte Aufteilung von Mann und Frau. </p>
<p>Diese bisher harmlosen und selbstverständlichen Themen bieten neuerdings allerdings eine Menge Zündstoff, denn es gibt europaweit einen ganz klar feministisch ausgerichteten Weg vonseiten der Politik und Wirtschaft, dem so genannten Gender Mainstreaming, den wir Menschen gehen sollen, der uns allerdings weit wegführt von den erwähnten Grundlagen einer Gesellschaft. Wer sich dagegen stellt, hat es künftig erheblich schwerer als vorher. </p>
<p>Es ist bekannt, dass Sie inzwischen einmal Prozeß gewonnen haben und doch am Ende in der wichtigsten Fragen der Kündigung „verloren“ haben? Wurde diese Entscheidung, Ihrer Meinung nach, bei dem Rechtsystem unseres Landes gesetzkonform oder nicht. Wenn nicht, dann: warum? </p>
<p>Eva Herman: Es ist nichts verloren. Ich bin in die Berufung gegangen, der nächste Gerichtstermin findet im Herbst statt. </p>
<p>Ein Monat nach Ihrer Kündigung wurden Sie im ZDF Kerner-Studio in Hamburg durch Ihren Gastgeber Johannes Baptist Kerner einem Verhör unterzogen, welches viele Bürger unseres Landes als „öffentliche Hinrichtung“ bezeichnen? Haben Sie damals auch so ein Gefühl gehabt? </p>
<p>Eva Herman: Nun, es war schon mehr als merkwürdig, was sich dort abspielte. Wenn man fast eine Stunde lang klar und deutlich sagt, dass die Unterstellungen nicht der Wahrheit entsprechen, die Anwesenden auf geheimnisvolle Weise jedoch allesamt auf diesem Ohr taub sind und gebetsmühlenartig ständig wiederholend ein Schuldeingeständnis einfordern, wird es einem dabei heiß und kalt. Es war der Horror. </p>
<p>War es für Sie eine Überraschung, dass Ihre Kollege Frau Tietjen, die mit Ihnen gemeinsam Herman &amp; Tietjen Sendung mitgemacht, sich von Ihnen „distanziert“ hat? Ist das normal für eine freie Presse in einem Rechstaat? </p>
<p>Eva Herman: Ich weiß nicht, wie groß die Anstrengungen von Frau Tietjen gewesen sind, diesen Fall sowohl journalistisch als auch menschlich irgendwie zu bewerten oder gar zu untersuchen. Auf jeden Fall hat unsere Freundschaft ein trauriges Ende genommen.</p>
<p>Man weist inzwischen, dass grobe Attacken gegen Sie durch die Fälschung Ihrer Worte während der Pressekonferenz, auf welcher Sie Ihr Buch präsentierten, zustande gekommen sind. Würden Sie heute etwas „vorsichtiger“ mit Medien umgehen? </p>
<p>Eva Herman: Leider muss ich auf diese Frage mit &#8220;Ja&#8221; antworten. Ich musste lernen, dass man die Geschichte unseres Landes öffentlich besser nicht thematisieren sollte, ebenso auch nicht über die verhängnisvollen und zerstörerischen Folgen sprechen sollte, die aus diesem ideologischen Regime als furchtbare Folgen über uns gekommen sind. Einige junge Journalisten schrieben mir traurig, sie stellten nun fest, dass ihr Beruf Gefahren berge, von welchen sie bis zu dem &#8220;Fall Herman&#8221; noch nichts gewusst hatten.</p>
<p>Über 500.000 Bürger haben in allen möglichen Foren, Blogs und Bürgervereinen Ihre Bemühungen sehr positiv bewertet, ja, Sie sogar für Ihren Mut gelobt und am häufigsten festgestellt, dass Sie aus den Herzen und der Seele des Volkes sprechen. Halten Sie auch die Meinung vieler Bürger über die Kluft zwischen den Bürgern und Regierung für glaubwürdig? </p>
<p>Eva Herman: Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt. Die Medienvertreter in Deutschland sind zwischen 60 und 70% kinderlos. Viele von ihnen sind nicht an Familienthemen interessiert, sondern sie glauben im Gegenteil, dass ihre eigenen derzeitigen Lebensentwürfe das &#8220;moderne Bild&#8221; der Gesellschaft widerspiegelte. Und genau das sie schreiben und berichten auch. Es scheint ihnen in der Vorstellung nicht zu gelingen, sich in die Situation von Müttern, Vätern und Kinder hineinzuversetzen, in der es um ein Miteinander und den so wichtigen Familienzusammenhalt geht, um Werte, Tradition, den Glauben, die geistige Weiterentwicklung, kurz, die Ehrfurcht vor dem Leben. </p>
<p>Frau Herman, während Ihrer langen Kariere als Journalistin und Buchautorin haben Sie gewiss viele Intellektuelle in Deutschland persönlich kennen gelernt. Wundert es Sie, daß viele davon kein Gutes Wort während einer abscheulichen Verleumdungskamapnie für Sie gesprochen?</p>
<p>Eva Herman: Nein, das wundert mich nicht. Man darf von denjenigen Menschen, die sich rudelartig in unserer Gesellschaft voranbewegen, auf keinen Fall zuviel erwarten. </p>
<p>Frau Herman, Sie haben sich etwas spöttisch bei Prof. Wippermann für seinen “Geschichtsunterricht“ bedankt. Später in einem Interview in „Deutschland Radio“ beklagte Wippermann sich über Tausende von Protest- und Schimpfbriefen von den Bürgern, die er nach seinem Auftritt bei Kerner damals bekommen hat. Wippermann behauptete, dass es in Deutschland eine „schweigende Mehrheit“ gibt, die ihm nach „sehr gefährlich“ ist. Was halten Sie, Frau Herman, von dieser „Schweigende Mehrheit“ in Deutschland? </p>
<p>Eva Herman: Die schweigende Mehrheit in Deutschland sind genau die Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, in einer TV- Sendung ihre Position öffentlich zu vertreten. Meine Erfahrung ist, dass zehntausende Menschen an die Fernsehanstalten NDR, ARD und ZDF schrieben, zahlreiche Protestbriefe waren es, in welchen sie klar zum Ausdruck brachten, dass sie mit der Vorgehensweise der Sender nicht einverstanden waren. Klar wirken diese Menschen auf Herrn Wippermann gefährlich, weil sie nicht seine ideologische Linie vertreten, und ihn auch nicht mit Samthandschuhen anfassen.</p>
<p>Sie haben auch während des Tribunals bei Kerner über den Verlust Ihres „Jobs“ geredet. Das war nur Ihre Replik auf Schreinemakers Behauptung, dass Sie sich als Opfer gefühlt. War doch Ihre Jahre im Fernsehen nur ein Job oder Berufung?</p>
<p>Eva Herman: Ich habe stets und immer sehr gerne meine Arbeit beim Radio und Fernsehen gemacht. Ob es allerdings einer Berufung entspricht, wenn man TV- Nachrichten spricht und Talkshows moderiert, würde ich eher bezweifeln. </p>
<p>Zum Schluß möchte ich gern von Ihnen erfahren, ob Ihre positive Einstellung der Kirche gegenüber Ihnen hilft, weiter für Ihre Meinung gerade zu stehen?</p>
<p>Eva Herman: Es ist mein Glaube, der mir entscheidend weiterhilft, der mich stützt und mir Kraft gibt, in einer Kirche bin ich nicht organisiert. Ich bin also nicht kirchengläubig, sondern gottesgläubig, oder besser: Ich bin fest von des Schöpfers ewiger Anwesenheit überzeugt. Es ist das Wissen, vor dem Schöpfer und für den Schöpfer das Richtige zu tun, und auch dann ganz fest zu stehen, wenn die Welt rundherum unterzugehen droht. Ich halte es in diesem Fall mit der Apostelgeschichte: &#8220;Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen&#8221;. </p>
<p>Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Worte und wünsche Ihnen Gottes Segen und vor allem bei guter Gesundheit blieben. Wenn Ihr Sohn eines Tages alles begreifen kann, er wird ganz bestimmt nicht über seine Mutter schämen. Das ist das besten Erlebnis eines Menschen in unserer Liebe-Hass Welt.</p>
<p>Hamburg/Frankfurt am Main, 2. September 2008<br />
Jurij Below</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124675</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 08:29:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124675</guid>
		<description>Hallo Jürgen!

Du holst da etwas zu weit aus und mutmaßt einfach zuviel. Zum Beispiel weiß ich wirklich nicht, warum die erfolgreiche Moderatorin UND Autorin Eva Herman, eine "immer wieder gescheiterte Frau" sein soll? Und diese Umschreibung kommt von einem Linken, der doch im Übrigen doch wissen sollte, wie leicht jemand in dieser Welt, die sich noch lange nicht das Etikett "zivilisiert" erarbeitete, scheitern kann. Aber ich sehe das nicht im Ansatz bei EH, es sei, du attestierst jetzt mit einem Anflug von Zynismus, dass man sie hat scheitern lassen! Oder gefällt es dir nicht, dass eine Frau, die ursächlich nur eine mittlere Ausbildung genoss und als Hotelfachfrau begann, sich plötzlich auf eigene Faust weiterbildete, wuchs, und ohne Jammerei Karriere machte, ja sogar während dieser dann auch noch anfing neue Gedanken zu entwickeln?! Wäre sie weiter "mitmarschiert", so würde sie noch heute die Tagesschau moderieren und würde falsche Freunde a la Kerner, die den komplett verlogenen Medienzirkus bestimmen, noch immer ihren Januskopf herzeigen.

Natürlich war "68" nicht völlig falsch, weil in der Tat Überkommendes neu verhandelt werden musste. Aber das war ein Prozess, der spätestens mit der Regierungsbeteiligung der SPD seit 66 in der Politik angekommen war, doch gesellschaftlich und kulturell bereits seit Jahren lief. Doch das, was den politischen Kern 68 ausmacht, ging schlicht zu weit, basierte schon im Ansatz nicht nur darauf mehr Freiheiten zu etablieren, sondern beinhaltete eine neue Diktatur, eben jene, die wir am Beispiel des EH-Bashings sehen. Das hat auch nichts mit einem Medienevent zu tun, weil es nur einen Verlierer dabei gibt. Auch wäre es ja schön, wenn über ihre Thesen sachlich geredet würde, aber man wird nicht über die Verlogenheit einer Gesellschaft reden wollen, die zwar Mütter als Mörderinnen anprangert, aber nur, wenn die Kinder auf der Welt sind, während sie wenige Wochen zuvor, derselben Mutter noch das Recht zuspricht, auch ohne Schlaftabletten und Kopfkissen, das Kind hinzurichten. Die Verrohung ist es, die dadurch in die Welt gebracht, in eben diese Welt hinein wirkt. Über die Ursache muss geschwiegen werden! Aber so wie die Grünen das Jagdgesetz Görings noch verschärften (gegen die Tiere), so sind sie es auch, die die Schlächterei in der menschlichen Welt noch erhöhten.

Die Welt ist verlogen. So wie der dreifache Vater deutscher Kinder Kerner, dessen Frau "schön zu Hause bleibt", sich dem von Schwulen und Linken beherrschen Medienkartell anbiedert, in dem er sagt, im wäre es egal, wenn hier nur Chinesen leben würden und, er könne sich mit seiner Frau solche Lebensumstände nun mal erlauben, so ist es heuchlerisch, wenn plötzlich "kleine linke Zeitungen" Kuschelpolitik mit Alice Schwarzer empfehlen und einen Fürsprecher Marcos (Kolumnist Wagner), auch noch anzeigt, anstatt das ebenfalls verlogene "Jugendschutzgesetz" mit seiner Praxis (vor allem hierzulande) kritisch zu untersuchen.

Allgemein: Es war IMMER schlimm - so tickt die Welt. Doch das Freiheit zur Dekadenz führt und damit den Untergang eines organisch gewachsenen Gefüges einleiten kann - dies haben wir seit einigen Jahren klar vor Augen. In Zeiten, da selbst Beckstein sich mit C. Roth und Struck sich mit G. Gysi duzen, macht Politik keinen Sinn mehr. Es ist aus. Fürchterlich aus und schlimmer als vor Jahren noch gedacht. (wer hätte z.B. gedacht, dass sich die Kultur so gänzlich auslöst...)
TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jürgen!</p>
<p>Du holst da etwas zu weit aus und mutmaßt einfach zuviel. Zum Beispiel weiß ich wirklich nicht, warum die erfolgreiche Moderatorin UND Autorin Eva Herman, eine &#8220;immer wieder gescheiterte Frau&#8221; sein soll? Und diese Umschreibung kommt von einem Linken, der doch im Übrigen doch wissen sollte, wie leicht jemand in dieser Welt, die sich noch lange nicht das Etikett &#8220;zivilisiert&#8221; erarbeitete, scheitern kann. Aber ich sehe das nicht im Ansatz bei EH, es sei, du attestierst jetzt mit einem Anflug von Zynismus, dass man sie hat scheitern lassen! Oder gefällt es dir nicht, dass eine Frau, die ursächlich nur eine mittlere Ausbildung genoss und als Hotelfachfrau begann, sich plötzlich auf eigene Faust weiterbildete, wuchs, und ohne Jammerei Karriere machte, ja sogar während dieser dann auch noch anfing neue Gedanken zu entwickeln?! Wäre sie weiter &#8220;mitmarschiert&#8221;, so würde sie noch heute die Tagesschau moderieren und würde falsche Freunde a la Kerner, die den komplett verlogenen Medienzirkus bestimmen, noch immer ihren Januskopf herzeigen.</p>
<p>Natürlich war &#8220;68&#8243; nicht völlig falsch, weil in der Tat Überkommendes neu verhandelt werden musste. Aber das war ein Prozess, der spätestens mit der Regierungsbeteiligung der SPD seit 66 in der Politik angekommen war, doch gesellschaftlich und kulturell bereits seit Jahren lief. Doch das, was den politischen Kern 68 ausmacht, ging schlicht zu weit, basierte schon im Ansatz nicht nur darauf mehr Freiheiten zu etablieren, sondern beinhaltete eine neue Diktatur, eben jene, die wir am Beispiel des EH-Bashings sehen. Das hat auch nichts mit einem Medienevent zu tun, weil es nur einen Verlierer dabei gibt. Auch wäre es ja schön, wenn über ihre Thesen sachlich geredet würde, aber man wird nicht über die Verlogenheit einer Gesellschaft reden wollen, die zwar Mütter als Mörderinnen anprangert, aber nur, wenn die Kinder auf der Welt sind, während sie wenige Wochen zuvor, derselben Mutter noch das Recht zuspricht, auch ohne Schlaftabletten und Kopfkissen, das Kind hinzurichten. Die Verrohung ist es, die dadurch in die Welt gebracht, in eben diese Welt hinein wirkt. Über die Ursache muss geschwiegen werden! Aber so wie die Grünen das Jagdgesetz Görings noch verschärften (gegen die Tiere), so sind sie es auch, die die Schlächterei in der menschlichen Welt noch erhöhten.</p>
<p>Die Welt ist verlogen. So wie der dreifache Vater deutscher Kinder Kerner, dessen Frau &#8220;schön zu Hause bleibt&#8221;, sich dem von Schwulen und Linken beherrschen Medienkartell anbiedert, in dem er sagt, im wäre es egal, wenn hier nur Chinesen leben würden und, er könne sich mit seiner Frau solche Lebensumstände nun mal erlauben, so ist es heuchlerisch, wenn plötzlich &#8220;kleine linke Zeitungen&#8221; Kuschelpolitik mit Alice Schwarzer empfehlen und einen Fürsprecher Marcos (Kolumnist Wagner), auch noch anzeigt, anstatt das ebenfalls verlogene &#8220;Jugendschutzgesetz&#8221; mit seiner Praxis (vor allem hierzulande) kritisch zu untersuchen.</p>
<p>Allgemein: Es war IMMER schlimm - so tickt die Welt. Doch das Freiheit zur Dekadenz führt und damit den Untergang eines organisch gewachsenen Gefüges einleiten kann - dies haben wir seit einigen Jahren klar vor Augen. In Zeiten, da selbst Beckstein sich mit C. Roth und Struck sich mit G. Gysi duzen, macht Politik keinen Sinn mehr. Es ist aus. Fürchterlich aus und schlimmer als vor Jahren noch gedacht. (wer hätte z.B. gedacht, dass sich die Kultur so gänzlich auslöst&#8230;)<br />
TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen Wieloch</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124555</link>
		<dc:creator>Jürgen Wieloch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 12:41:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124555</guid>
		<description>Hi Tanja,

eigentlich wollte ich mich zu E.H. nicht mehr äußern, denn für mich war das gesamte Auftreten bei JBK ein einziger medialer Popanz. JBK kennt E.H. seit vielen Jahren. Das vertraute "Du " sagt uns doch schon alles darüber, auf welcher Ebene dort diskutiert wurde. Sie - E.H. - hatte nur das Pech/Glück zun Falschen/richtigen Zeitpunkt am falschen/richtigen Ort zu sein. Was ihr allerings gelungen ist, dürfte sich im Bereich einer Gratis-Werbesendung für ihre Traktate - insbesondere ihr letztes Werk - abgespielt haben. Nichtumsonst war dieses Buch eine Woche später in der SPIEGEL-Bestseller-Liste wieder zu finden. Ähnlich, wie es Hahne - bekanntermaßen auch ein Medienfürst - mit seinem klerikalen Erguß " Schluß mit lustig " ( jetzt wird gekärchert ! )vorexerziert hat, dass frisch aufgewärmte Plattitüden über den Realzustand dieser Gesellschaft, gespickt mit Vorurteilen und einseitigen Schuldzuweisungen, sich immer noch besser verkaufen lassen, als der Katechismus oder das Evangelische Gesangsbuch, versucht sich E.H. einem verbalen Rundumschlag, von ihrer ( Vater losen ) Vergangenheit zu befreien. Ach ja, die Opa-Generation der 68er haben es zu verantworten, dass auf den Straßen, in den Schulen und in den Familien der BRD permanetr Kriegszustand herrscht. Jeder gegen Jeden und Gott mit uns Allen? Oder wie? Seit vielen Jahren registriere ich eine zunehmende Tendenz, sich wieder bereitwillig dem Klerus vor die Kutt und/oder den talar zu werfen. Davon hatte ich mich eigentlich - sehr erfolgreich - schon längst befreit. Wenn der Glaube - egal durch welche Reliogionsgemeinschaft repräsentiert - uns bei der Bewältigung der existenziellen Probleme helfen soll, dann bleibe ich lieber ungläubig. Einst mussten wir im Konfirmantenunterricht ruckartig aufstehen, wenn der Pfaffe den Raum betrat, uns an den Ohren, haaren oder der Nase ziehen lassen, wenn das Drill mässige herunter leiern von Strophen nicht klappte oder einer das 99 Gebot nicht kannte. Du erinnerst Dich? Diese Alt-Faschisten in Ämtrn, Behörden, Institutionen und in der Adenauer/Kiesinger-Ära-Partei haben es bewirkt, dass viele aus meinem Jahrgang zu Duckmäusern und Erfüllungsgehilfen erzogen wurden. Jawohl Herr Lehrer, sehr gern Herr Doktor, guten Tag Herr Bürgermeister, gute Nacht Deutschland. Was will also E.H? Möchte sie die Uhr um 50 jahre zurück drehen, um mit ihrem Leben noch einmal zu beginnen? Will sie das Rad der Geschichte um 100 oder sogar 150 Jahre zurück drehen, damit das nicht passieren kann, was vor den Augen unserer Großeltern und Eltern eben passiert ist. Die Bismark´sche zeit war schlimm, die Zeiten vor und nach dem I. WK waren schlimm, das Tausendjährige Reich des Schwachmaten aus Östrreich haben aber dieses, alles noch getopt. Wir sind verpflichtet, hieran zu erinnern. Wir sind bereechtigt, als " von der Gnade der späten Geburt " profitierende Generation, unsere noch lebenden Eltern an und auf ihre Fehler, auf ihre Leichtgläubigkeit und ihren fehlenden Mut zum Widerstand hinzuweisen. Und zwar ständig! Inzwischen ist es jedoch wohl wieder in Mode gekommen, diese Zeit und das Mörder- Regime in Deutschland zu negieren, zu relativieren und zu ignorieren. Was mir einst in der Volksschule - auf dem Verordnungswege - widerrechtlich vorenthalten wurde, nämlich der Anspruch, ein vollständiges Geschichtsbild vermittelt zu bekommen, darf nicht in den Folgegenerationen fort geführt werden. Was E.H. macht ist für mich Geschichtsklitterung. Sie verbreitet Halbwahrheiten - die besten Lügen - in ihren Büchern.

Die Zeit des Faschismus in Deutschland hat nichts, aber auch rein gar nichts Gutes mit sich gebracht. Das Familienbild, was Herman hier heroisiert, es fusste auf der staatlichen Doktrie, dass die Familie die Keimzelle allen Völkischen sei. Dieses Volk ein auserwähltes sei und jeder arische Mensch ein anderen Menschen überlegener wird. Ein Propaganda-Lüge von Goebbels etc. Viele haben daran geblaubt und wurden zu Mördern, Mittätern und Anstifter, zu Gehilfen und Helfershelfern. Die Familien waren nur deshalb gefördert, weil der schreihals Soldaten benötigte, weil er Arbeistvieh brauchte und Kanonenfutter heran zog, um seine hirnrisigen und perversen Gedanken, die er bereits in seinem Buch " Mein Kampf " ausformuliert hatte, umzusetzen. Familie im III. Reich war eine Keimzelle, die dazu mißbraucht wurde, um den gelebtn Wahnsinn eines Wahnsinnigen zu stützen. Was war darn gut? das der Vater als Soldat an die front musste und - mit sehr, sehr viel Glück - als Krüppel oder gebrochener Kriegsgefangener nach bis zu 15 jahren zurück kehrte. Hier nicht mehr mit dem Leben klar kam und scheiterte?

Nun behauptet E.H. zwar nicht, dass das Familienbild im Nationalsozialismus für die heutige Zeit erstrbenswert sei, nein, sie relativiert. Nicht alles, was damals war, war schlecht - oder so ähnlich. Ach ja? Was soll denn gut und was schlecht gewesen sein? Dass die Mutter, eben Mutter war, der Vater, seine Vaterrolle spielen und ausleben durfte. dass es Emazipation nicht gab? Frauen waren auch Flakhelferinnen und Krankenshwestern an der Front. Diese heile Familienwelt hat es damals eben nicht gegeben. Jeder Volksgenosse musste funktionieren und gehorchen. Die GESTAPO war überall, die Denunzianten in der eigenen Familie. Wehe dem Großvater, dem Vater, dem Heranwachsenden, wenn er der österreichischen Gefreiten kritisierte. Mein Großvater kam z.B. dafür ins KZ!War das heile Familie?

Nun, ich gebe Dir zum Teil Recht,wenn Du die Medienreaktionen auf den E.H.-Auftritt bei JBK kritisierst. Wenn die BLÖD-Zeitung ihre Schmierereien gegen E.H. verkaufsträchtig, als Aufmacher, präsentiert, so ist das unterste Schublade. E.H. ist keine Neo-Faschistin, auch keine Eva Braun oder eine klerikale Reaktionäre. Sie ist eher eine durchschnittliche Vertreterin einer Generation nach 1945 und Woodstock. Sie gehört - altermässig betrachtet - zu jenen Protagonisten, die in ihrer pubertären Phase - also in den 70igern - sich selbst, einen Platz im Leben und das eigene Glück suchten. Sie hat es wohl nie gefunden. Ihre Biographie weist dermassen starke Verwerfungen auf, dass ich mich wirklich fragen muss, wie konnte es eine immer wieder scheiternde Frau, in der Medienhierachie so weit nach vorne bringen ?
Ich würde schon fast sagen, sie gehört zu den Menschen, die im Leben ständig einen Schritt zu spät kommen. Vielleicht ist das ja der wahre Grund, weshalb sie die angeblichen 68iger in Pausch und Bogen verdammt. Ihre abgekupferten Behauptungen und Bewertungen zu dieser Zeit sind einfach nur lächerlich. Sie stösst damit in das gleiche Horn, wie der Schwachmat Diekamnn aus dem SPRINGER-Verlag. Springer wurde damals ins Visier genommen, weil er gerade mittels seiner Medienmacht, jenen Zeitgeist verteufelte, der sein verschobenes Weltbild permanent in Frage stellte. Wer DDR bis zu seinem Tode immer noch in Anführungsstrichen schreiben ließ, ist verbohrt. Natürlich war das nie ein demokratischer Staat, das wussten doch fast alle in West und Ost. Nur, wem hilft es, wenn seine Hetzereien gegen politisch Andersdenkende sofort den Bauarbeiter zu dem oft gehörten satz: " Wenn´s Dir hier nicht passt, dann geh´doch nach drüben!" verleiten ließ? Niemanden! So ist ihm in den Allerwertesten getretn worden. Völlig zu recht! 

Du kritisierst die angebliche Medienmafia. Gibt es die? Gibt es eine Meinungsdikatatur jenseits von Art. 5 GG? Nein! Es gibt Schmierenpresse a´la´"BILD ", " SUPER ILLU " oder " Morgenpost ", es gibt reaktionäre Print-Medien, konservative Verlage und liberale Zeitungen. Es gibt auch die sogenannte " Links-Presse " - was immer darunter zu verstehen ist. Wer hetzt nun gegen wen. SPRINGER gegen Herman oder ein linkes Druckerzeugnis mit einer Mini-Auflage? Ich vermute, hier werden Roß und Reiter vertauscht! Hier wird " Kohle machen " auf Kosten einer naiven Ex-NDR-Angestllten, mit Ideologie verwechselt. Es gibt keine Linkspresse, die E.H. als NPD´lerin diffamiert und ihre Gedanken in den braunen Sumpf steckt. es gibt aber sehr wohl den Meinungsterror der SPRINGER-Organe. Jenen journalistischen Dreck, mit dem sofort ein Abweichler oder sogar die eigene Regierung beworfen wird, wenn die Kasse danach stimmt. Das ist Diktatur und nicht das Verhalten des sunny-boy JBK in seiner Quasselrunde. Er musste sich entscheiden, ob er mit E.H. im Studio weiter sitzt oder mit den übrigen Gästen, die gegangen wären. Die banale JBK-Sendung wäre es nicht wert gewesen, dass sie im nachhinein eine dermaßen hohe Aufmerksamkeit erhält, hätte der inszenierte Eklat mit E.H. nicht statt gefunden.

Was ist an dem Verhalten von JBK so verwerflich? Er hat seiner Duz-Kollegin die Möglichkeit eingeräumt, lange und intensiv ihre Sichtweise der Ursachen für die aktuellen Mißstande in unserer Gesellschaft darzulegen. Hat sie diese Chance genutzt? Sie hat sich - naiv und unvorbereitet - in ständige Widersprüche verwickelt, um dann die übrigen Gäste zur Aufgabe und dem Verlassen der Sendung zu bringen. Wenn JBK dann interveniert, ist das Verhalten eher logisch, denn diktatorisch.
Nein, es kommmen mit diesem aufgezeichneten Eklat, jene gesellschaftlichen Strömungen ans Tageslicht, die sonst im Trüben verbleiben. Rückwärtsgewandte, die eine Frau lieber an Heim und Herd verbannen würden, die Kinder wieder züchtigen möchten, die die Kirche als Allheilmittel gegen Armut und Depressionen hoch stilisieren wollen. Alle Ewiggestrigen palavern nun wegen der E.H.´schen Ergüsse herum. Jubelarien in den Hallen der Kirchentage etc. Warum hat die CDU E.H. nicht eingeladen? Weil sie machtbesessen, wie seit den Endvierzigern, natürlich den liberalen rand ihrer Wählerschaft nicht vergraulen möchte.
So bleibt denn - für mich und viele andere Rezipienten dieses Medienspektakels - nur die einzieg Erkenntnis:
" Viel heiße Luft, um nichts!"

Deine Bewertung, dass die JBK-Sendung mit E.H. ein Fanal gegen Meinungsfreiheit und ein Einschnitt in das Recht und die Möglichkeit Andersdenkende in der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen, halte ich - mit Verklaub gesagt - für abenteuerlich. JBK ist und bleibt ein hoch bezahlter Schönredner und austauschbarer ZDF-Angestellter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Tanja,</p>
<p>eigentlich wollte ich mich zu E.H. nicht mehr äußern, denn für mich war das gesamte Auftreten bei JBK ein einziger medialer Popanz. JBK kennt E.H. seit vielen Jahren. Das vertraute &#8220;Du &#8221; sagt uns doch schon alles darüber, auf welcher Ebene dort diskutiert wurde. Sie - E.H. - hatte nur das Pech/Glück zun Falschen/richtigen Zeitpunkt am falschen/richtigen Ort zu sein. Was ihr allerings gelungen ist, dürfte sich im Bereich einer Gratis-Werbesendung für ihre Traktate - insbesondere ihr letztes Werk - abgespielt haben. Nichtumsonst war dieses Buch eine Woche später in der SPIEGEL-Bestseller-Liste wieder zu finden. Ähnlich, wie es Hahne - bekanntermaßen auch ein Medienfürst - mit seinem klerikalen Erguß &#8221; Schluß mit lustig &#8221; ( jetzt wird gekärchert ! )vorexerziert hat, dass frisch aufgewärmte Plattitüden über den Realzustand dieser Gesellschaft, gespickt mit Vorurteilen und einseitigen Schuldzuweisungen, sich immer noch besser verkaufen lassen, als der Katechismus oder das Evangelische Gesangsbuch, versucht sich E.H. einem verbalen Rundumschlag, von ihrer ( Vater losen ) Vergangenheit zu befreien. Ach ja, die Opa-Generation der 68er haben es zu verantworten, dass auf den Straßen, in den Schulen und in den Familien der BRD permanetr Kriegszustand herrscht. Jeder gegen Jeden und Gott mit uns Allen? Oder wie? Seit vielen Jahren registriere ich eine zunehmende Tendenz, sich wieder bereitwillig dem Klerus vor die Kutt und/oder den talar zu werfen. Davon hatte ich mich eigentlich - sehr erfolgreich - schon längst befreit. Wenn der Glaube - egal durch welche Reliogionsgemeinschaft repräsentiert - uns bei der Bewältigung der existenziellen Probleme helfen soll, dann bleibe ich lieber ungläubig. Einst mussten wir im Konfirmantenunterricht ruckartig aufstehen, wenn der Pfaffe den Raum betrat, uns an den Ohren, haaren oder der Nase ziehen lassen, wenn das Drill mässige herunter leiern von Strophen nicht klappte oder einer das 99 Gebot nicht kannte. Du erinnerst Dich? Diese Alt-Faschisten in Ämtrn, Behörden, Institutionen und in der Adenauer/Kiesinger-Ära-Partei haben es bewirkt, dass viele aus meinem Jahrgang zu Duckmäusern und Erfüllungsgehilfen erzogen wurden. Jawohl Herr Lehrer, sehr gern Herr Doktor, guten Tag Herr Bürgermeister, gute Nacht Deutschland. Was will also E.H? Möchte sie die Uhr um 50 jahre zurück drehen, um mit ihrem Leben noch einmal zu beginnen? Will sie das Rad der Geschichte um 100 oder sogar 150 Jahre zurück drehen, damit das nicht passieren kann, was vor den Augen unserer Großeltern und Eltern eben passiert ist. Die Bismark´sche zeit war schlimm, die Zeiten vor und nach dem I. WK waren schlimm, das Tausendjährige Reich des Schwachmaten aus Östrreich haben aber dieses, alles noch getopt. Wir sind verpflichtet, hieran zu erinnern. Wir sind bereechtigt, als &#8221; von der Gnade der späten Geburt &#8221; profitierende Generation, unsere noch lebenden Eltern an und auf ihre Fehler, auf ihre Leichtgläubigkeit und ihren fehlenden Mut zum Widerstand hinzuweisen. Und zwar ständig! Inzwischen ist es jedoch wohl wieder in Mode gekommen, diese Zeit und das Mörder- Regime in Deutschland zu negieren, zu relativieren und zu ignorieren. Was mir einst in der Volksschule - auf dem Verordnungswege - widerrechtlich vorenthalten wurde, nämlich der Anspruch, ein vollständiges Geschichtsbild vermittelt zu bekommen, darf nicht in den Folgegenerationen fort geführt werden. Was E.H. macht ist für mich Geschichtsklitterung. Sie verbreitet Halbwahrheiten - die besten Lügen - in ihren Büchern.</p>
<p>Die Zeit des Faschismus in Deutschland hat nichts, aber auch rein gar nichts Gutes mit sich gebracht. Das Familienbild, was Herman hier heroisiert, es fusste auf der staatlichen Doktrie, dass die Familie die Keimzelle allen Völkischen sei. Dieses Volk ein auserwähltes sei und jeder arische Mensch ein anderen Menschen überlegener wird. Ein Propaganda-Lüge von Goebbels etc. Viele haben daran geblaubt und wurden zu Mördern, Mittätern und Anstifter, zu Gehilfen und Helfershelfern. Die Familien waren nur deshalb gefördert, weil der schreihals Soldaten benötigte, weil er Arbeistvieh brauchte und Kanonenfutter heran zog, um seine hirnrisigen und perversen Gedanken, die er bereits in seinem Buch &#8221; Mein Kampf &#8221; ausformuliert hatte, umzusetzen. Familie im III. Reich war eine Keimzelle, die dazu mißbraucht wurde, um den gelebtn Wahnsinn eines Wahnsinnigen zu stützen. Was war darn gut? das der Vater als Soldat an die front musste und - mit sehr, sehr viel Glück - als Krüppel oder gebrochener Kriegsgefangener nach bis zu 15 jahren zurück kehrte. Hier nicht mehr mit dem Leben klar kam und scheiterte?</p>
<p>Nun behauptet E.H. zwar nicht, dass das Familienbild im Nationalsozialismus für die heutige Zeit erstrbenswert sei, nein, sie relativiert. Nicht alles, was damals war, war schlecht - oder so ähnlich. Ach ja? Was soll denn gut und was schlecht gewesen sein? Dass die Mutter, eben Mutter war, der Vater, seine Vaterrolle spielen und ausleben durfte. dass es Emazipation nicht gab? Frauen waren auch Flakhelferinnen und Krankenshwestern an der Front. Diese heile Familienwelt hat es damals eben nicht gegeben. Jeder Volksgenosse musste funktionieren und gehorchen. Die GESTAPO war überall, die Denunzianten in der eigenen Familie. Wehe dem Großvater, dem Vater, dem Heranwachsenden, wenn er der österreichischen Gefreiten kritisierte. Mein Großvater kam z.B. dafür ins KZ!War das heile Familie?</p>
<p>Nun, ich gebe Dir zum Teil Recht,wenn Du die Medienreaktionen auf den E.H.-Auftritt bei JBK kritisierst. Wenn die BLÖD-Zeitung ihre Schmierereien gegen E.H. verkaufsträchtig, als Aufmacher, präsentiert, so ist das unterste Schublade. E.H. ist keine Neo-Faschistin, auch keine Eva Braun oder eine klerikale Reaktionäre. Sie ist eher eine durchschnittliche Vertreterin einer Generation nach 1945 und Woodstock. Sie gehört - altermässig betrachtet - zu jenen Protagonisten, die in ihrer pubertären Phase - also in den 70igern - sich selbst, einen Platz im Leben und das eigene Glück suchten. Sie hat es wohl nie gefunden. Ihre Biographie weist dermassen starke Verwerfungen auf, dass ich mich wirklich fragen muss, wie konnte es eine immer wieder scheiternde Frau, in der Medienhierachie so weit nach vorne bringen ?<br />
Ich würde schon fast sagen, sie gehört zu den Menschen, die im Leben ständig einen Schritt zu spät kommen. Vielleicht ist das ja der wahre Grund, weshalb sie die angeblichen 68iger in Pausch und Bogen verdammt. Ihre abgekupferten Behauptungen und Bewertungen zu dieser Zeit sind einfach nur lächerlich. Sie stösst damit in das gleiche Horn, wie der Schwachmat Diekamnn aus dem SPRINGER-Verlag. Springer wurde damals ins Visier genommen, weil er gerade mittels seiner Medienmacht, jenen Zeitgeist verteufelte, der sein verschobenes Weltbild permanent in Frage stellte. Wer DDR bis zu seinem Tode immer noch in Anführungsstrichen schreiben ließ, ist verbohrt. Natürlich war das nie ein demokratischer Staat, das wussten doch fast alle in West und Ost. Nur, wem hilft es, wenn seine Hetzereien gegen politisch Andersdenkende sofort den Bauarbeiter zu dem oft gehörten satz: &#8221; Wenn´s Dir hier nicht passt, dann geh´doch nach drüben!&#8221; verleiten ließ? Niemanden! So ist ihm in den Allerwertesten getretn worden. Völlig zu recht! </p>
<p>Du kritisierst die angebliche Medienmafia. Gibt es die? Gibt es eine Meinungsdikatatur jenseits von Art. 5 GG? Nein! Es gibt Schmierenpresse a´la´&#8221;BILD &#8220;, &#8221; SUPER ILLU &#8221; oder &#8221; Morgenpost &#8220;, es gibt reaktionäre Print-Medien, konservative Verlage und liberale Zeitungen. Es gibt auch die sogenannte &#8221; Links-Presse &#8221; - was immer darunter zu verstehen ist. Wer hetzt nun gegen wen. SPRINGER gegen Herman oder ein linkes Druckerzeugnis mit einer Mini-Auflage? Ich vermute, hier werden Roß und Reiter vertauscht! Hier wird &#8221; Kohle machen &#8221; auf Kosten einer naiven Ex-NDR-Angestllten, mit Ideologie verwechselt. Es gibt keine Linkspresse, die E.H. als NPD´lerin diffamiert und ihre Gedanken in den braunen Sumpf steckt. es gibt aber sehr wohl den Meinungsterror der SPRINGER-Organe. Jenen journalistischen Dreck, mit dem sofort ein Abweichler oder sogar die eigene Regierung beworfen wird, wenn die Kasse danach stimmt. Das ist Diktatur und nicht das Verhalten des sunny-boy JBK in seiner Quasselrunde. Er musste sich entscheiden, ob er mit E.H. im Studio weiter sitzt oder mit den übrigen Gästen, die gegangen wären. Die banale JBK-Sendung wäre es nicht wert gewesen, dass sie im nachhinein eine dermaßen hohe Aufmerksamkeit erhält, hätte der inszenierte Eklat mit E.H. nicht statt gefunden.</p>
<p>Was ist an dem Verhalten von JBK so verwerflich? Er hat seiner Duz-Kollegin die Möglichkeit eingeräumt, lange und intensiv ihre Sichtweise der Ursachen für die aktuellen Mißstande in unserer Gesellschaft darzulegen. Hat sie diese Chance genutzt? Sie hat sich - naiv und unvorbereitet - in ständige Widersprüche verwickelt, um dann die übrigen Gäste zur Aufgabe und dem Verlassen der Sendung zu bringen. Wenn JBK dann interveniert, ist das Verhalten eher logisch, denn diktatorisch.<br />
Nein, es kommmen mit diesem aufgezeichneten Eklat, jene gesellschaftlichen Strömungen ans Tageslicht, die sonst im Trüben verbleiben. Rückwärtsgewandte, die eine Frau lieber an Heim und Herd verbannen würden, die Kinder wieder züchtigen möchten, die die Kirche als Allheilmittel gegen Armut und Depressionen hoch stilisieren wollen. Alle Ewiggestrigen palavern nun wegen der E.H.´schen Ergüsse herum. Jubelarien in den Hallen der Kirchentage etc. Warum hat die CDU E.H. nicht eingeladen? Weil sie machtbesessen, wie seit den Endvierzigern, natürlich den liberalen rand ihrer Wählerschaft nicht vergraulen möchte.<br />
So bleibt denn - für mich und viele andere Rezipienten dieses Medienspektakels - nur die einzieg Erkenntnis:<br />
&#8221; Viel heiße Luft, um nichts!&#8221;</p>
<p>Deine Bewertung, dass die JBK-Sendung mit E.H. ein Fanal gegen Meinungsfreiheit und ein Einschnitt in das Recht und die Möglichkeit Andersdenkende in der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen, halte ich - mit Verklaub gesagt - für abenteuerlich. JBK ist und bleibt ein hoch bezahlter Schönredner und austauschbarer ZDF-Angestellter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124373</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 07:32:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124373</guid>
		<description>Hallo Jürgen!

Wer die Sendung gesehen hat, weiß genau, dass dort ein Tribunal stattfand, bei dem Zitate wie seit der SED-Diktatur auf deutschen Boden nicht gesehen, verdreht wurden. Eva Herman in diese Ecke stellen, hieße, aus Frau - die größte aller Laien - eine sozialistische Einheitspädagogin zu machen (obwohl dieser Vorwurf eher träfe, weil, davon ist auszugehen, die Reaktionäre dieses Landes immer schon neidisch nach in die SU schielten, wo die Kindergartenkleinkinder in Einheitskeidung gesteckt, einen lieblicheren Eindruck machten, als der Bauernachwuchs auf jeder Alm).

Was Eva Herman dort geschah, ist das, was die "Antifa" (die keine ist, sondern ein bildungsferner Haufen mit der Moral einer eben jene Farbe habende Senfsoße) seit langer Zeit will, nämlich aus lediglich "ganz normalen Konservativen" drechseln. Dass ein Gast während der Sendung herausgeschmissen wird, obwohl er nicht mit einer einzigen Silbe unsachlich, beleidigend oder unfair wurde, setzt neue Maßstäbe und ist als ein Einschnitt zu betrachten.

Dass die Zuschauer und zum Teil sogar die Medien, nach der Sendung protestierten, zeigt, dass hier eine Grenze deutlich überschritten wurde. Sogar diejenigen, die unverdächlich sind EH wohlmeinend zu unterstützen, waren schockiert. Wenn eine Frau, die den Kernbereich einer lediglich konservativen Sicht, so abgestraft wird, ist ein Menetekel für Kommendes. Ich berichte seit Jahren davon, wie man es mit Menschen aus der 3. Liga - also mit mir z.B. - handhabt und meine, dass man diese Gesellschaft schon lange nicht mehr als pluralistische bezeichnen kann.

Gruß, TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jürgen!</p>
<p>Wer die Sendung gesehen hat, weiß genau, dass dort ein Tribunal stattfand, bei dem Zitate wie seit der SED-Diktatur auf deutschen Boden nicht gesehen, verdreht wurden. Eva Herman in diese Ecke stellen, hieße, aus Frau - die größte aller Laien - eine sozialistische Einheitspädagogin zu machen (obwohl dieser Vorwurf eher träfe, weil, davon ist auszugehen, die Reaktionäre dieses Landes immer schon neidisch nach in die SU schielten, wo die Kindergartenkleinkinder in Einheitskeidung gesteckt, einen lieblicheren Eindruck machten, als der Bauernachwuchs auf jeder Alm).</p>
<p>Was Eva Herman dort geschah, ist das, was die &#8220;Antifa&#8221; (die keine ist, sondern ein bildungsferner Haufen mit der Moral einer eben jene Farbe habende Senfsoße) seit langer Zeit will, nämlich aus lediglich &#8220;ganz normalen Konservativen&#8221; drechseln. Dass ein Gast während der Sendung herausgeschmissen wird, obwohl er nicht mit einer einzigen Silbe unsachlich, beleidigend oder unfair wurde, setzt neue Maßstäbe und ist als ein Einschnitt zu betrachten.</p>
<p>Dass die Zuschauer und zum Teil sogar die Medien, nach der Sendung protestierten, zeigt, dass hier eine Grenze deutlich überschritten wurde. Sogar diejenigen, die unverdächlich sind EH wohlmeinend zu unterstützen, waren schockiert. Wenn eine Frau, die den Kernbereich einer lediglich konservativen Sicht, so abgestraft wird, ist ein Menetekel für Kommendes. Ich berichte seit Jahren davon, wie man es mit Menschen aus der 3. Liga - also mit mir z.B. - handhabt und meine, dass man diese Gesellschaft schon lange nicht mehr als pluralistische bezeichnen kann.</p>
<p>Gruß, TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen Wieloch</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124231</link>
		<dc:creator>Jürgen Wieloch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 14:13:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124231</guid>
		<description>Hallo Tanja,

wegen eines technischen Problems hatte ich eine Weile keinen Internetzugang. Nun, ich konnte es selber lösen. Deine Antwort auf meinen Beitrag konnte ich erst kürzlich lesen.
Vorab, zur allgemeinen Klarstellung:
Ich lebe, wohne und arbeit seit einigen Jahren in Dresden und habe hier auch mein privates, weil familiäres Glück gefunden. Ich kenne aber natürlich auch Rintln ( an der Weser ) sehr , sehr gut. Zum einen, weil ich selbst gebürtiger Schaumburger - einst Schaumburg-Lipper - bin, zum anderen leben meine Eltern und eine Schwester noch dort.
Ja, ja, Rinteln ( amtl. Kennz. damals: RI = im Jargon von einst: Rindvieh oder STH= Sturer Hund ) jetzt SHG - zwangsweise, weil gebietsreformiert - den Stadthägern zugeschlagen, war einst ein Tummelplatz in meiner Sturm - und Drangzeit. Eine Disko in Rinteln hieß " Progressiv " und eine andere lag in Steinbergen an einer Zufahrtstraße nach Rinteln. Es ist sehr, sehr lange her, deshalb ist mir so einiges aus der damaligen Zeit nicht mehr geläufig. Ich kann mich jedoch nur daran erinnern, dass aus Rinteln eine Revoluzzer kamen, die in den goldenen Endsechzigern ihr lokales Unwesen trieben und Flugblätter für "linke " Parteien verteilten. Ansonsten herrschte in dieser, unserer Provinz eher das Leitmotiv aus einer Begebenheit zu Zeiten der März-Revolution in Deutschland vor, als der Fürst zu Schaumburg-Lippe ( Euer Durchlaucht ) den Pöbel vor seiner Residenz in Bückeburg auf deren Forderung : " We wut use Revolution häbben!", mit: " Schut joh häbben, schut joh häbben !", abkanzelte.
So ist er, de Schaumbörger: Bäuerlich, bürgerlich, bieder. Selbst meine einstigen genossen von der SPD mussten es über viele Jahrzehnte erfahren. Nichts dreht sich so schnell mit dem Wind, wie der Gockel auf dem Dachfirst eines Schaumburger Bauernhauses.
Inzwischen ist in meiner (unserer)Heimat vieles die viel zitierte Weser abwärts geflossen: Die Gemeinschaft, die traditionelle Familie, alte Erinnerungen und die Mär von der heilen Welt in der Provinz. Letztere vorallem deshalb, weil die gesellschaftliche Armut den mateiellen Reichtum längst überholt hat - oder umgekehrt. Auch in Bückeburg gibt es eine Suppenküche. In Rinteln wohl auch! So verbleiben mir doch wohl nur die schönen Jahre mit den Notizen aus der Provinz. Einst hat sich die Jugend aufgerafft, die alten Zöpfe abzuschneiden. Heute trägt sie leiber gleich Glatze. Einst war das Tattoo das Sinnbild für beklebte Poesie - und Rockalben, heute verunstaltet sich die Jugend mit Lasertechnik ein Leben lang. Piercin, farbige Frisuren und Turbo-Bräune, Markenklamotten und die Jagd sowie die Gier nach dem schnöden Mammon, sind alles Zeiterscheinungen und haben dazu geführt, dass die Gesellschaft sich so zeigt, wie Du sie hier kritisiert.

Wozu benötige ich dabei die Ergüsse einer E.H? Kannst Du es mir verraten? Was gibt sie von sich, was ich nicht längst schon weiß? 

Das hier und heute Kindstötungen angeprangert werden, das halte ich für opportun. Einen bereit lebenden Menschen zu töten ist nicht nur strafbar, es ist auch moralisch im höchsten Maße verwerflich. Mörder, aus welchem Motiv heraus sie auch immer gemordet haben, sind in meiner Werteskala ganz weit unten. Nur, was hat Abtreibung mit Mord zu tun? Das ist klerikales Gefasel. Das sind Plattitüden, die der Klerus einst zur Rechtfertigung der eigenen Fehlbarkeit mißbrauchte und es heute wieder tut. Geschwafel um die eigene Macht zu zementieren. Wenn eine vergewaltigte Frau ein Kind nicht austragen will, dann hat sie nach dem oft zitierten § 118 StGB das Recht zur Abtreibung. Basta!
Wenn allerdings eine Frau ihr Kind tötet, weil sie es nicht versorgen, beteuen und mit ihm das weitere Leben gestalten will, dann hat sie ( aber auch der Erzeuger ) die verdammte Pflicht, es in eine Pflege - oder Adoptionsfamilie zu geben; dann ist hier ein töten des Kindes nichts anderes als Mord nach § 211 StGB. Das sind klare, juristische Grenzen. Was phrasiert ihr hier von Kindstötungen im Mutterleib? Im Balkan-Krieg sind Hunderttausende von Frauen vergewaltigt worden ( ich habe selbst einige anwaltlich vertreten), wenn hiervon Frauen die Abtreibung durchgeführt haben, war es wohl nach euerer Argumentation auch Mord? 

Nun zurück zu E.H. Ich habe die Kerner-Sendung damals zusammen mit meiner Frau gesehen. Was soll bei dem Verhalten von Kerner Meinungsdiktatur, was Zensur und was nicht mit unserem GG vereinbar gewesen sein? Nichts! Kerner hat Gäste eingeladen und mit ihnen geplaudert. Hierzu gehörte auch E.H, die er sogar persönlich sehr gut kennt. Sie durfte ihren Standpunkt des gesellschaftlichen Realzustanden darlegen, durfte aus ihrem Buch zitieren und konnte sich lang und breit zu den öffentlichen Kritiken äußern. Wenn sie die übrigen Anwesenden nicht von der Richtigkeit ihrer Behauptungen überzeugen konnte, sich mit naiven Beispielen immer weiter in Widersprüche verstrickt, so dass sie die anderen Gäste zum Verlassen der Sendung zwingt, muss Kerner als Gastgeber handeln. Sie war Gast und wurde wieder ausgeladen. Natürlich haben die Medien aus ihren Traktaten und dem Drumherum einen Popanz aufgebaut, denn auch sie wollen und müssen die Ware Information gewinnbringend anbieten. das solche Schmierenpostillen, wie die " BILD ", daraus nun ihr eigenes Süppchen kocht, ist doch nicht erst seit Kerner bekannt. Wer mit dem Feuer spielt.., gelle!

Zum Schluss noch die Anmerkung, dass es gerade die reaktionären und faschistoiden Kräft in diesem Land sind, die ihr Pamphlet begierig für sich vereinnahmen und es lobhudeln. Von den Neo-Faschisten will sie sich distanzieren - sie wird mit ihren Werken aber gerade dort hoffiert. Von der Kirche wird sie bejubelt, ist E.H. überhaupt noch Mitglied? 
Sie hätte besser daran getan, bei J.B.K. nicht aufzutreten. Aber: Was macht frau heut zu Tage nicht alles für Geld?

Schönen Abend noch aus DD und einen Gruß von der Elbe an die Weser!

Jürgen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanja,</p>
<p>wegen eines technischen Problems hatte ich eine Weile keinen Internetzugang. Nun, ich konnte es selber lösen. Deine Antwort auf meinen Beitrag konnte ich erst kürzlich lesen.<br />
Vorab, zur allgemeinen Klarstellung:<br />
Ich lebe, wohne und arbeit seit einigen Jahren in Dresden und habe hier auch mein privates, weil familiäres Glück gefunden. Ich kenne aber natürlich auch Rintln ( an der Weser ) sehr , sehr gut. Zum einen, weil ich selbst gebürtiger Schaumburger - einst Schaumburg-Lipper - bin, zum anderen leben meine Eltern und eine Schwester noch dort.<br />
Ja, ja, Rinteln ( amtl. Kennz. damals: RI = im Jargon von einst: Rindvieh oder STH= Sturer Hund ) jetzt SHG - zwangsweise, weil gebietsreformiert - den Stadthägern zugeschlagen, war einst ein Tummelplatz in meiner Sturm - und Drangzeit. Eine Disko in Rinteln hieß &#8221; Progressiv &#8221; und eine andere lag in Steinbergen an einer Zufahrtstraße nach Rinteln. Es ist sehr, sehr lange her, deshalb ist mir so einiges aus der damaligen Zeit nicht mehr geläufig. Ich kann mich jedoch nur daran erinnern, dass aus Rinteln eine Revoluzzer kamen, die in den goldenen Endsechzigern ihr lokales Unwesen trieben und Flugblätter für &#8220;linke &#8221; Parteien verteilten. Ansonsten herrschte in dieser, unserer Provinz eher das Leitmotiv aus einer Begebenheit zu Zeiten der März-Revolution in Deutschland vor, als der Fürst zu Schaumburg-Lippe ( Euer Durchlaucht ) den Pöbel vor seiner Residenz in Bückeburg auf deren Forderung : &#8221; We wut use Revolution häbben!&#8221;, mit: &#8221; Schut joh häbben, schut joh häbben !&#8221;, abkanzelte.<br />
So ist er, de Schaumbörger: Bäuerlich, bürgerlich, bieder. Selbst meine einstigen genossen von der SPD mussten es über viele Jahrzehnte erfahren. Nichts dreht sich so schnell mit dem Wind, wie der Gockel auf dem Dachfirst eines Schaumburger Bauernhauses.<br />
Inzwischen ist in meiner (unserer)Heimat vieles die viel zitierte Weser abwärts geflossen: Die Gemeinschaft, die traditionelle Familie, alte Erinnerungen und die Mär von der heilen Welt in der Provinz. Letztere vorallem deshalb, weil die gesellschaftliche Armut den mateiellen Reichtum längst überholt hat - oder umgekehrt. Auch in Bückeburg gibt es eine Suppenküche. In Rinteln wohl auch! So verbleiben mir doch wohl nur die schönen Jahre mit den Notizen aus der Provinz. Einst hat sich die Jugend aufgerafft, die alten Zöpfe abzuschneiden. Heute trägt sie leiber gleich Glatze. Einst war das Tattoo das Sinnbild für beklebte Poesie - und Rockalben, heute verunstaltet sich die Jugend mit Lasertechnik ein Leben lang. Piercin, farbige Frisuren und Turbo-Bräune, Markenklamotten und die Jagd sowie die Gier nach dem schnöden Mammon, sind alles Zeiterscheinungen und haben dazu geführt, dass die Gesellschaft sich so zeigt, wie Du sie hier kritisiert.</p>
<p>Wozu benötige ich dabei die Ergüsse einer E.H? Kannst Du es mir verraten? Was gibt sie von sich, was ich nicht längst schon weiß? </p>
<p>Das hier und heute Kindstötungen angeprangert werden, das halte ich für opportun. Einen bereit lebenden Menschen zu töten ist nicht nur strafbar, es ist auch moralisch im höchsten Maße verwerflich. Mörder, aus welchem Motiv heraus sie auch immer gemordet haben, sind in meiner Werteskala ganz weit unten. Nur, was hat Abtreibung mit Mord zu tun? Das ist klerikales Gefasel. Das sind Plattitüden, die der Klerus einst zur Rechtfertigung der eigenen Fehlbarkeit mißbrauchte und es heute wieder tut. Geschwafel um die eigene Macht zu zementieren. Wenn eine vergewaltigte Frau ein Kind nicht austragen will, dann hat sie nach dem oft zitierten § 118 StGB das Recht zur Abtreibung. Basta!<br />
Wenn allerdings eine Frau ihr Kind tötet, weil sie es nicht versorgen, beteuen und mit ihm das weitere Leben gestalten will, dann hat sie ( aber auch der Erzeuger ) die verdammte Pflicht, es in eine Pflege - oder Adoptionsfamilie zu geben; dann ist hier ein töten des Kindes nichts anderes als Mord nach § 211 StGB. Das sind klare, juristische Grenzen. Was phrasiert ihr hier von Kindstötungen im Mutterleib? Im Balkan-Krieg sind Hunderttausende von Frauen vergewaltigt worden ( ich habe selbst einige anwaltlich vertreten), wenn hiervon Frauen die Abtreibung durchgeführt haben, war es wohl nach euerer Argumentation auch Mord? </p>
<p>Nun zurück zu E.H. Ich habe die Kerner-Sendung damals zusammen mit meiner Frau gesehen. Was soll bei dem Verhalten von Kerner Meinungsdiktatur, was Zensur und was nicht mit unserem GG vereinbar gewesen sein? Nichts! Kerner hat Gäste eingeladen und mit ihnen geplaudert. Hierzu gehörte auch E.H, die er sogar persönlich sehr gut kennt. Sie durfte ihren Standpunkt des gesellschaftlichen Realzustanden darlegen, durfte aus ihrem Buch zitieren und konnte sich lang und breit zu den öffentlichen Kritiken äußern. Wenn sie die übrigen Anwesenden nicht von der Richtigkeit ihrer Behauptungen überzeugen konnte, sich mit naiven Beispielen immer weiter in Widersprüche verstrickt, so dass sie die anderen Gäste zum Verlassen der Sendung zwingt, muss Kerner als Gastgeber handeln. Sie war Gast und wurde wieder ausgeladen. Natürlich haben die Medien aus ihren Traktaten und dem Drumherum einen Popanz aufgebaut, denn auch sie wollen und müssen die Ware Information gewinnbringend anbieten. das solche Schmierenpostillen, wie die &#8221; BILD &#8220;, daraus nun ihr eigenes Süppchen kocht, ist doch nicht erst seit Kerner bekannt. Wer mit dem Feuer spielt.., gelle!</p>
<p>Zum Schluss noch die Anmerkung, dass es gerade die reaktionären und faschistoiden Kräft in diesem Land sind, die ihr Pamphlet begierig für sich vereinnahmen und es lobhudeln. Von den Neo-Faschisten will sie sich distanzieren - sie wird mit ihren Werken aber gerade dort hoffiert. Von der Kirche wird sie bejubelt, ist E.H. überhaupt noch Mitglied?<br />
Sie hätte besser daran getan, bei J.B.K. nicht aufzutreten. Aber: Was macht frau heut zu Tage nicht alles für Geld?</p>
<p>Schönen Abend noch aus DD und einen Gruß von der Elbe an die Weser!</p>
<p>Jürgen</p>
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		<title>Von: tipp</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-111798</link>
		<dc:creator>tipp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 18:42:10 +0000</pubDate>
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		<description>die neue &lt;a rel="nofollow" href="http://www.ef-magazin.de/" rel="nofollow"&gt;eigentümlich frei&lt;/a&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify"&gt;&lt;font&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: Garamond"&gt;&lt;a rel="nofollow" href="http://www.capitalista.de/product_info.php?products_id=981001495" rel="nofollow"&gt;&lt;font size="3"&gt;Arne  Hoffmann: Der Fall Eva Herman. Hexenjagd in den Medien  &lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify"&gt;&lt;span style="font-family: Garamond"&gt;&lt;font /&gt;&lt;font size="3"&gt;192 S., EUR 18,90. ISBN:  9783939562054&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify"&gt;&lt;font&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: Garamond"&gt;&lt;font size="3"&gt; &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</description>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-111308</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 10:45:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-111308</guid>
		<description>Kindestötung kein Haftgrund (nur logisch, schließlich wurden ja auch offiziell 6 Millionen seit 68 offiziell hingerichtet):

SPON,dpa: Die Frau hatte alles gestanden, der Fall schien klar. Und dennoch hat das Amtsgericht Gotha heute überraschend den Haftbefehl gegen die Mutter abgelehnt. Die Erfurter Staatsanwaltschaft kann es nicht fassen: "Wir kennen dafür keine Begründung und sind extrem überrascht", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen.

Todes-Container: In diesem Behälter wurde die Neugeborene abgelegt und erstickte
Die Frau hatte gestanden, ihre Tochter vor einer Woche heimlich zur Welt gebracht und aus Geldnot getötet zu haben. Die Polizei hatte die Leiche gestern in einer Mülltonne in Neudietendorf - einem Ort in West-Thüringen zwischen Erfurt und Gotha - entdeckt. Die Frau soll ihre Schwangerschaft verheimlicht haben. "Ich kann mir kein Kind leisten. Ich muss doch arbeiten gehen und Miete zahlen" - so wird sie von dem Behördensprecher zitiert. Laut Obduktion war das Kind lebend geboren und dann erstickt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kindestötung kein Haftgrund (nur logisch, schließlich wurden ja auch offiziell 6 Millionen seit 68 offiziell hingerichtet):</p>
<p>SPON,dpa: Die Frau hatte alles gestanden, der Fall schien klar. Und dennoch hat das Amtsgericht Gotha heute überraschend den Haftbefehl gegen die Mutter abgelehnt. Die Erfurter Staatsanwaltschaft kann es nicht fassen: &#8220;Wir kennen dafür keine Begründung und sind extrem überrascht&#8221;, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen.</p>
<p>Todes-Container: In diesem Behälter wurde die Neugeborene abgelegt und erstickte<br />
Die Frau hatte gestanden, ihre Tochter vor einer Woche heimlich zur Welt gebracht und aus Geldnot getötet zu haben. Die Polizei hatte die Leiche gestern in einer Mülltonne in Neudietendorf - einem Ort in West-Thüringen zwischen Erfurt und Gotha - entdeckt. Die Frau soll ihre Schwangerschaft verheimlicht haben. &#8220;Ich kann mir kein Kind leisten. Ich muss doch arbeiten gehen und Miete zahlen&#8221; - so wird sie von dem Behördensprecher zitiert. Laut Obduktion war das Kind lebend geboren und dann erstickt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Echo</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-109330</link>
		<dc:creator>Echo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 16:32:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-109330</guid>
		<description>Wikipedia schreibt über das "Müttergenesungswerk":

"Die Maßnahmen des Müttergenesungswerkes &lt;strong&gt;basieren auf einem ganzheitlichen und frauenspezifischen Ansatz&lt;/strong&gt;. Dabei liegt der Fokus weniger auf einzelnen Symptomen und Leiden als vielmehr auf den Symptomkonstellationen und deren vielschichtigen Ursachen. Körperliche, psychische und soziale Aspekte von Krankheiten und Beschwerden werden integriert behandelt, die gesamte Lebenssituation der Frau ist Ausgangspunkt aller medizinischen und therapeutischen Maßnahmen. Die Frauen sollen durch die Therapien in die Lage versetzt werden, Zusammenhänge zwischen ihren belastenden Lebensumständen und ihren Erkrankungen zu erkennen. Ziel ist es, sie bei der Entwicklung eines positiven Gesundheitsbewusstseins und adäquater Bewältigungsmechanismen zu unterstützen.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten in den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes interdisziplinäre Teams eng zusammen: ÄrztInnen, PsychologInnen, PhysiotherapeutInnen, SozialpädagogInnen und DiätassistentInnen unterstützen die Frauen bei der Bewältigung ihrer Krankheiten und Lebenssituationen.

Die medizinische Vorsorge und Rehabilitation richtet sich sowohl an Mütter alleine als auch an Mütter gemeinsam mit ihren Kindern. In Müttermaßnahmen haben Frauen die Chance, sich fernab vom „Arbeitsplatz Familie“ einmal nur auf sich und ihre Bedürfnisse zu konzentrieren, nur für sich alleine verantwortlich zu sein. In Mutter-Kind-Maßnahmen werden zusätzlich die Erkrankungen der Kinder vorbeugend oder rehabilitativ behandelt, was angesichts zunehmender Erkrankungen von Kindern immer wichtiger wird. Gründe für Mutter-Kind-Maßnahmen liegen aber auch dann vor, wenn eine Trennung von Mutter und Kind nicht zumutbar ist oder es keine andere Unterbringungsmöglichkeit für das Kind gibt. Die Kinder werden bedarfsgerecht medizinisch versorgt und pädagogisch betreut. Die zusätzlichen Mutter-Kind-Interaktionsangebote haben einen hohen Stellenwert für die gesunde Entwicklung des Kindes und das Wohlbefinden der Mutter. Gleichzeitig eröffnen sie die Möglichkeit die Mutter-Kind-Beziehung neu zu erleben."

&lt;img alt="senta.jpg" id="image946" src="http://www.campodecriptana.de/wp-content/uploads/2007/10/senta.jpg" /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia schreibt über das &#8220;Müttergenesungswerk&#8221;:</p>
<p>&#8220;Die Maßnahmen des Müttergenesungswerkes <strong>basieren auf einem ganzheitlichen und frauenspezifischen Ansatz</strong>. Dabei liegt der Fokus weniger auf einzelnen Symptomen und Leiden als vielmehr auf den Symptomkonstellationen und deren vielschichtigen Ursachen. Körperliche, psychische und soziale Aspekte von Krankheiten und Beschwerden werden integriert behandelt, die gesamte Lebenssituation der Frau ist Ausgangspunkt aller medizinischen und therapeutischen Maßnahmen. Die Frauen sollen durch die Therapien in die Lage versetzt werden, Zusammenhänge zwischen ihren belastenden Lebensumständen und ihren Erkrankungen zu erkennen. Ziel ist es, sie bei der Entwicklung eines positiven Gesundheitsbewusstseins und adäquater Bewältigungsmechanismen zu unterstützen.</p>
<p>Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten in den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes interdisziplinäre Teams eng zusammen: ÄrztInnen, PsychologInnen, PhysiotherapeutInnen, SozialpädagogInnen und DiätassistentInnen unterstützen die Frauen bei der Bewältigung ihrer Krankheiten und Lebenssituationen.</p>
<p>Die medizinische Vorsorge und Rehabilitation richtet sich sowohl an Mütter alleine als auch an Mütter gemeinsam mit ihren Kindern. In Müttermaßnahmen haben Frauen die Chance, sich fernab vom „Arbeitsplatz Familie“ einmal nur auf sich und ihre Bedürfnisse zu konzentrieren, nur für sich alleine verantwortlich zu sein. In Mutter-Kind-Maßnahmen werden zusätzlich die Erkrankungen der Kinder vorbeugend oder rehabilitativ behandelt, was angesichts zunehmender Erkrankungen von Kindern immer wichtiger wird. Gründe für Mutter-Kind-Maßnahmen liegen aber auch dann vor, wenn eine Trennung von Mutter und Kind nicht zumutbar ist oder es keine andere Unterbringungsmöglichkeit für das Kind gibt. Die Kinder werden bedarfsgerecht medizinisch versorgt und pädagogisch betreut. Die zusätzlichen Mutter-Kind-Interaktionsangebote haben einen hohen Stellenwert für die gesunde Entwicklung des Kindes und das Wohlbefinden der Mutter. Gleichzeitig eröffnen sie die Möglichkeit die Mutter-Kind-Beziehung neu zu erleben.&#8221;</p>
<p><img alt="senta.jpg" id="image946" src="http://www.campodecriptana.de/wp-content/uploads/2007/10/senta.jpg" /></p>
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