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	<title>Kommentare zu: WillkÃ¼r gegen Eva Herman</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 11:28:48 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-259778</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2015 06:24:21 +0000</pubDate>
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		<description>https://torwege.wordpress.com/2015/08/29/gedanken-von-eva-hermann-zum-fluechtlingsstrom/</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-175061</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 17:06:02 +0000</pubDate>
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		<description>Die WillkÃ¼r in einem anderen Licht - http://www.huffingtonpost.de/2014/04/05/eva-herman-putin-_n_5096574.html?ncid=fcbklnkushpmg00000071</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-149490</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 06:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>Grenzwertig: Ich bin weder Eva Herman noch ein verweichlichter Deutscher, der nun den geordneten RÃ¼ckzug mit allerlei Entschuldigungen antreten wird. Fickt ihr mich, ficke ich euch! Die Zeiten haben sich lÃ¤ngst gedreht, nur ihr schlaft noch weiter. Und nicht vergessen, im Grunde meines Herzens bin ich immer noch TÃ¼rke. Also aufgepaÃŸt! - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mit_mir_nicht_du_vollpfosten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grenzwertig: Ich bin weder Eva Herman noch ein verweichlichter Deutscher, der nun den geordneten RÃ¼ckzug mit allerlei Entschuldigungen antreten wird. Fickt ihr mich, ficke ich euch! Die Zeiten haben sich lÃ¤ngst gedreht, nur ihr schlaft noch weiter. Und nicht vergessen, im Grunde meines Herzens bin ich immer noch TÃ¼rke. Also aufgepaÃŸt! - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mit_mir_nicht_du_vollpfosten" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mit_mir_nicht_du_vollpfosten</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-144936</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 07:53:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hervorragend: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wfgif8uLvjA" rel="nofollow"&gt;Max Goldt Ã¼ber den Rauswurf&lt;/a&gt;</description>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-143334</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 15:44:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,592930,00.html" rel="nofollow"&gt;WÃ¼nschen wir ihr das Beste.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,592930,00.html" rel="nofollow">WÃ¼nschen wir ihr das Beste.</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Jurij Below</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-140546</link>
		<dc:creator>Jurij Below</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 03:43:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-140546</guid>
		<description>Eva Herman hat ein Jahr der Verlumdung und Rufmordes durch die Presse Ã¼berstanden.
Am 1. Oktober 2008 Landesgericht Hamburg hat Sie praktisch rehabilitiert, die grobe Attaken der politisch Korrekten basierte sich auf gefÃ¤lschten Zitaten, wie es Gericht feststellen musste.
AnlÃ¤ÃŸlich dieses traurigen JubilÃ¤um ich sprach mit Eva Herman und ein kleines Interview mit Ihr gemacht: keine Zeitung wollte es verÃ¶ffentlichen. Hier der Volltext: (besser zu lesen unter http://www.medienquovadis.de) 

Â«Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine Ã¶ffentliche- und eine verÃ¶ffentlichte Meinung gibt.Â»

Das Interview ist von mir freigegeben und darf Ã¼berall verÃ¶ffentlich werden.

EIN JAHR DANACH
Interview mit Eva Herman 

Frau Herman, fast vor einem Jahr wurden Sie durch die Entscheidung von Volker Herres (NDR), meiner Meinung nach aus politischen GrÃ¼nden gekÃ¼ndigt. StÃ¶rt Sie eine derartige â€žPolitisierungâ€œ Ihres Falles? 

Eva Herman: Es wurden vonseiten des NDR in der Ã–ffentlichkeit verschiedene GrÃ¼nde fÃ¼r die fristlose KÃ¼ndigung genannt, zum einen, dass meine schriftstellerische Arbeit nicht weiter mit meiner TÃ¤tigkeit beim NDR vereinbar wÃ¤re. Ein anderes Mal wurden mir Ã„uÃŸerungen unterstellt, die ich niemals tÃ¤tigte. In Wirklichkeit setze ich mich fÃ¼r die Rechte von Kindern ein, fÃ¼r den Erhalt der Familie und die schÃ¶pfungsgewollte Aufteilung von Mann und Frau. 

Diese bisher harmlosen und selbstverstÃ¤ndlichen Themen bieten neuerdings allerdings eine Menge ZÃ¼ndstoff, denn es gibt europaweit einen ganz klar feministisch ausgerichteten Weg vonseiten der Politik und Wirtschaft, dem so genannten Gender Mainstreaming, den wir Menschen gehen sollen, der uns allerdings weit wegfÃ¼hrt von den erwÃ¤hnten Grundlagen einer Gesellschaft. Wer sich dagegen stellt, hat es kÃ¼nftig erheblich schwerer als vorher. 

Es ist bekannt, dass Sie inzwischen einmal ProzeÃŸ gewonnen haben und doch am Ende in der wichtigsten Fragen der KÃ¼ndigung â€žverlorenâ€œ haben? Wurde diese Entscheidung, Ihrer Meinung nach, bei dem Rechtsystem unseres Landes gesetzkonform oder nicht. Wenn nicht, dann: warum? 

Eva Herman: Es ist nichts verloren. Ich bin in die Berufung gegangen, der nÃ¤chste Gerichtstermin findet im Herbst statt. 

Ein Monat nach Ihrer KÃ¼ndigung wurden Sie im ZDF Kerner-Studio in Hamburg durch Ihren Gastgeber Johannes Baptist Kerner einem VerhÃ¶r unterzogen, welches viele BÃ¼rger unseres Landes als â€žÃ¶ffentliche Hinrichtungâ€œ bezeichnen? Haben Sie damals auch so ein GefÃ¼hl gehabt? 

Eva Herman: Nun, es war schon mehr als merkwÃ¼rdig, was sich dort abspielte. Wenn man fast eine Stunde lang klar und deutlich sagt, dass die Unterstellungen nicht der Wahrheit entsprechen, die Anwesenden auf geheimnisvolle Weise jedoch allesamt auf diesem Ohr taub sind und gebetsmÃ¼hlenartig stÃ¤ndig wiederholend ein SchuldeingestÃ¤ndnis einfordern, wird es einem dabei heiÃŸ und kalt. Es war der Horror. 

War es fÃ¼r Sie eine Ãœberraschung, dass Ihre Kollege Frau Tietjen, die mit Ihnen gemeinsam Herman &#38; Tietjen Sendung mitgemacht, sich von Ihnen â€ždistanziertâ€œ hat? Ist das normal fÃ¼r eine freie Presse in einem Rechstaat? 

Eva Herman: Ich weiÃŸ nicht, wie groÃŸ die Anstrengungen von Frau Tietjen gewesen sind, diesen Fall sowohl journalistisch als auch menschlich irgendwie zu bewerten oder gar zu untersuchen. Auf jeden Fall hat unsere Freundschaft ein trauriges Ende genommen.

Man weist inzwischen, dass grobe Attacken gegen Sie durch die FÃ¤lschung Ihrer Worte wÃ¤hrend der Pressekonferenz, auf welcher Sie Ihr Buch prÃ¤sentierten, zustande gekommen sind. WÃ¼rden Sie heute etwas â€žvorsichtigerâ€œ mit Medien umgehen? 

Eva Herman: Leider muss ich auf diese Frage mit "Ja" antworten. Ich musste lernen, dass man die Geschichte unseres Landes Ã¶ffentlich besser nicht thematisieren sollte, ebenso auch nicht Ã¼ber die verhÃ¤ngnisvollen und zerstÃ¶rerischen Folgen sprechen sollte, die aus diesem ideologischen Regime als furchtbare Folgen Ã¼ber uns gekommen sind. Einige junge Journalisten schrieben mir traurig, sie stellten nun fest, dass ihr Beruf Gefahren berge, von welchen sie bis zu dem "Fall Herman" noch nichts gewusst hatten.

Ãœber 500.000 BÃ¼rger haben in allen mÃ¶glichen Foren, Blogs und BÃ¼rgervereinen Ihre BemÃ¼hungen sehr positiv bewertet, ja, Sie sogar fÃ¼r Ihren Mut gelobt und am hÃ¤ufigsten festgestellt, dass Sie aus den Herzen und der Seele des Volkes sprechen. Halten Sie auch die Meinung vieler BÃ¼rger Ã¼ber die Kluft zwischen den BÃ¼rgern und Regierung fÃ¼r glaubwÃ¼rdig? 

Eva Herman: Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine Ã¶ffentliche- und eine verÃ¶ffentlichte Meinung gibt. Die Medienvertreter in Deutschland sind zwischen 60 und 70% kinderlos. Viele von ihnen sind nicht an Familienthemen interessiert, sondern sie glauben im Gegenteil, dass ihre eigenen derzeitigen LebensentwÃ¼rfe das "moderne Bild" der Gesellschaft widerspiegelte. Und genau das sie schreiben und berichten auch. Es scheint ihnen in der Vorstellung nicht zu gelingen, sich in die Situation von MÃ¼ttern, VÃ¤tern und Kinder hineinzuversetzen, in der es um ein Miteinander und den so wichtigen Familienzusammenhalt geht, um Werte, Tradition, den Glauben, die geistige Weiterentwicklung, kurz, die Ehrfurcht vor dem Leben. 

Frau Herman, wÃ¤hrend Ihrer langen Kariere als Journalistin und Buchautorin haben Sie gewiss viele Intellektuelle in Deutschland persÃ¶nlich kennen gelernt. Wundert es Sie, daÃŸ viele davon kein Gutes Wort wÃ¤hrend einer abscheulichen Verleumdungskamapnie fÃ¼r Sie gesprochen?

Eva Herman: Nein, das wundert mich nicht. Man darf von denjenigen Menschen, die sich rudelartig in unserer Gesellschaft voranbewegen, auf keinen Fall zuviel erwarten. 

Frau Herman, Sie haben sich etwas spÃ¶ttisch bei Prof. Wippermann fÃ¼r seinen â€œGeschichtsunterrichtâ€œ bedankt. SpÃ¤ter in einem Interview in â€žDeutschland Radioâ€œ beklagte Wippermann sich Ã¼ber Tausende von Protest- und Schimpfbriefen von den BÃ¼rgern, die er nach seinem Auftritt bei Kerner damals bekommen hat. Wippermann behauptete, dass es in Deutschland eine â€žschweigende Mehrheitâ€œ gibt, die ihm nach â€žsehr gefÃ¤hrlichâ€œ ist. Was halten Sie, Frau Herman, von dieser â€žSchweigende Mehrheitâ€œ in Deutschland? 

Eva Herman: Die schweigende Mehrheit in Deutschland sind genau die Menschen, die nicht die MÃ¶glichkeit haben, in einer TV- Sendung ihre Position Ã¶ffentlich zu vertreten. Meine Erfahrung ist, dass zehntausende Menschen an die Fernsehanstalten NDR, ARD und ZDF schrieben, zahlreiche Protestbriefe waren es, in welchen sie klar zum Ausdruck brachten, dass sie mit der Vorgehensweise der Sender nicht einverstanden waren. Klar wirken diese Menschen auf Herrn Wippermann gefÃ¤hrlich, weil sie nicht seine ideologische Linie vertreten, und ihn auch nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Sie haben auch wÃ¤hrend des Tribunals bei Kerner Ã¼ber den Verlust Ihres â€žJobsâ€œ geredet. Das war nur Ihre Replik auf Schreinemakers Behauptung, dass Sie sich als Opfer gefÃ¼hlt. War doch Ihre Jahre im Fernsehen nur ein Job oder Berufung?

Eva Herman: Ich habe stets und immer sehr gerne meine Arbeit beim Radio und Fernsehen gemacht. Ob es allerdings einer Berufung entspricht, wenn man TV- Nachrichten spricht und Talkshows moderiert, wÃ¼rde ich eher bezweifeln. 

Zum SchluÃŸ mÃ¶chte ich gern von Ihnen erfahren, ob Ihre positive Einstellung der Kirche gegenÃ¼ber Ihnen hilft, weiter fÃ¼r Ihre Meinung gerade zu stehen?

Eva Herman: Es ist mein Glaube, der mir entscheidend weiterhilft, der mich stÃ¼tzt und mir Kraft gibt, in einer Kirche bin ich nicht organisiert. Ich bin also nicht kirchenglÃ¤ubig, sondern gottesglÃ¤ubig, oder besser: Ich bin fest von des SchÃ¶pfers ewiger Anwesenheit Ã¼berzeugt. Es ist das Wissen, vor dem SchÃ¶pfer und fÃ¼r den SchÃ¶pfer das Richtige zu tun, und auch dann ganz fest zu stehen, wenn die Welt rundherum unterzugehen droht. Ich halte es in diesem Fall mit der Apostelgeschichte: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen". 

Ich bedanke mich bei Ihnen fÃ¼r Ihre Worte und wÃ¼nsche Ihnen Gottes Segen und vor allem bei guter Gesundheit blieben. Wenn Ihr Sohn eines Tages alles begreifen kann, er wird ganz bestimmt nicht Ã¼ber seine Mutter schÃ¤men. Das ist das besten Erlebnis eines Menschen in unserer Liebe-Hass Welt.

Hamburg/Frankfurt am Main, 2. September 2008
Jurij Below</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eva Herman hat ein Jahr der Verlumdung und Rufmordes durch die Presse Ã¼berstanden.<br />
Am 1. Oktober 2008 Landesgericht Hamburg hat Sie praktisch rehabilitiert, die grobe Attaken der politisch Korrekten basierte sich auf gefÃ¤lschten Zitaten, wie es Gericht feststellen musste.<br />
AnlÃ¤ÃŸlich dieses traurigen JubilÃ¤um ich sprach mit Eva Herman und ein kleines Interview mit Ihr gemacht: keine Zeitung wollte es verÃ¶ffentlichen. Hier der Volltext: (besser zu lesen unter <a href="http://www.medienquovadis.de" rel="nofollow">http://www.medienquovadis.de</a>) </p>
<p>Â«Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine Ã¶ffentliche- und eine verÃ¶ffentlichte Meinung gibt.Â»</p>
<p>Das Interview ist von mir freigegeben und darf Ã¼berall verÃ¶ffentlich werden.</p>
<p>EIN JAHR DANACH<br />
Interview mit Eva Herman </p>
<p>Frau Herman, fast vor einem Jahr wurden Sie durch die Entscheidung von Volker Herres (NDR), meiner Meinung nach aus politischen GrÃ¼nden gekÃ¼ndigt. StÃ¶rt Sie eine derartige â€žPolitisierungâ€œ Ihres Falles? </p>
<p>Eva Herman: Es wurden vonseiten des NDR in der Ã–ffentlichkeit verschiedene GrÃ¼nde fÃ¼r die fristlose KÃ¼ndigung genannt, zum einen, dass meine schriftstellerische Arbeit nicht weiter mit meiner TÃ¤tigkeit beim NDR vereinbar wÃ¤re. Ein anderes Mal wurden mir Ã„uÃŸerungen unterstellt, die ich niemals tÃ¤tigte. In Wirklichkeit setze ich mich fÃ¼r die Rechte von Kindern ein, fÃ¼r den Erhalt der Familie und die schÃ¶pfungsgewollte Aufteilung von Mann und Frau. </p>
<p>Diese bisher harmlosen und selbstverstÃ¤ndlichen Themen bieten neuerdings allerdings eine Menge ZÃ¼ndstoff, denn es gibt europaweit einen ganz klar feministisch ausgerichteten Weg vonseiten der Politik und Wirtschaft, dem so genannten Gender Mainstreaming, den wir Menschen gehen sollen, der uns allerdings weit wegfÃ¼hrt von den erwÃ¤hnten Grundlagen einer Gesellschaft. Wer sich dagegen stellt, hat es kÃ¼nftig erheblich schwerer als vorher. </p>
<p>Es ist bekannt, dass Sie inzwischen einmal ProzeÃŸ gewonnen haben und doch am Ende in der wichtigsten Fragen der KÃ¼ndigung â€žverlorenâ€œ haben? Wurde diese Entscheidung, Ihrer Meinung nach, bei dem Rechtsystem unseres Landes gesetzkonform oder nicht. Wenn nicht, dann: warum? </p>
<p>Eva Herman: Es ist nichts verloren. Ich bin in die Berufung gegangen, der nÃ¤chste Gerichtstermin findet im Herbst statt. </p>
<p>Ein Monat nach Ihrer KÃ¼ndigung wurden Sie im ZDF Kerner-Studio in Hamburg durch Ihren Gastgeber Johannes Baptist Kerner einem VerhÃ¶r unterzogen, welches viele BÃ¼rger unseres Landes als â€žÃ¶ffentliche Hinrichtungâ€œ bezeichnen? Haben Sie damals auch so ein GefÃ¼hl gehabt? </p>
<p>Eva Herman: Nun, es war schon mehr als merkwÃ¼rdig, was sich dort abspielte. Wenn man fast eine Stunde lang klar und deutlich sagt, dass die Unterstellungen nicht der Wahrheit entsprechen, die Anwesenden auf geheimnisvolle Weise jedoch allesamt auf diesem Ohr taub sind und gebetsmÃ¼hlenartig stÃ¤ndig wiederholend ein SchuldeingestÃ¤ndnis einfordern, wird es einem dabei heiÃŸ und kalt. Es war der Horror. </p>
<p>War es fÃ¼r Sie eine Ãœberraschung, dass Ihre Kollege Frau Tietjen, die mit Ihnen gemeinsam Herman &amp; Tietjen Sendung mitgemacht, sich von Ihnen â€ždistanziertâ€œ hat? Ist das normal fÃ¼r eine freie Presse in einem Rechstaat? </p>
<p>Eva Herman: Ich weiÃŸ nicht, wie groÃŸ die Anstrengungen von Frau Tietjen gewesen sind, diesen Fall sowohl journalistisch als auch menschlich irgendwie zu bewerten oder gar zu untersuchen. Auf jeden Fall hat unsere Freundschaft ein trauriges Ende genommen.</p>
<p>Man weist inzwischen, dass grobe Attacken gegen Sie durch die FÃ¤lschung Ihrer Worte wÃ¤hrend der Pressekonferenz, auf welcher Sie Ihr Buch prÃ¤sentierten, zustande gekommen sind. WÃ¼rden Sie heute etwas â€žvorsichtigerâ€œ mit Medien umgehen? </p>
<p>Eva Herman: Leider muss ich auf diese Frage mit &#8220;Ja&#8221; antworten. Ich musste lernen, dass man die Geschichte unseres Landes Ã¶ffentlich besser nicht thematisieren sollte, ebenso auch nicht Ã¼ber die verhÃ¤ngnisvollen und zerstÃ¶rerischen Folgen sprechen sollte, die aus diesem ideologischen Regime als furchtbare Folgen Ã¼ber uns gekommen sind. Einige junge Journalisten schrieben mir traurig, sie stellten nun fest, dass ihr Beruf Gefahren berge, von welchen sie bis zu dem &#8220;Fall Herman&#8221; noch nichts gewusst hatten.</p>
<p>Ãœber 500.000 BÃ¼rger haben in allen mÃ¶glichen Foren, Blogs und BÃ¼rgervereinen Ihre BemÃ¼hungen sehr positiv bewertet, ja, Sie sogar fÃ¼r Ihren Mut gelobt und am hÃ¤ufigsten festgestellt, dass Sie aus den Herzen und der Seele des Volkes sprechen. Halten Sie auch die Meinung vieler BÃ¼rger Ã¼ber die Kluft zwischen den BÃ¼rgern und Regierung fÃ¼r glaubwÃ¼rdig? </p>
<p>Eva Herman: Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine Ã¶ffentliche- und eine verÃ¶ffentlichte Meinung gibt. Die Medienvertreter in Deutschland sind zwischen 60 und 70% kinderlos. Viele von ihnen sind nicht an Familienthemen interessiert, sondern sie glauben im Gegenteil, dass ihre eigenen derzeitigen LebensentwÃ¼rfe das &#8220;moderne Bild&#8221; der Gesellschaft widerspiegelte. Und genau das sie schreiben und berichten auch. Es scheint ihnen in der Vorstellung nicht zu gelingen, sich in die Situation von MÃ¼ttern, VÃ¤tern und Kinder hineinzuversetzen, in der es um ein Miteinander und den so wichtigen Familienzusammenhalt geht, um Werte, Tradition, den Glauben, die geistige Weiterentwicklung, kurz, die Ehrfurcht vor dem Leben. </p>
<p>Frau Herman, wÃ¤hrend Ihrer langen Kariere als Journalistin und Buchautorin haben Sie gewiss viele Intellektuelle in Deutschland persÃ¶nlich kennen gelernt. Wundert es Sie, daÃŸ viele davon kein Gutes Wort wÃ¤hrend einer abscheulichen Verleumdungskamapnie fÃ¼r Sie gesprochen?</p>
<p>Eva Herman: Nein, das wundert mich nicht. Man darf von denjenigen Menschen, die sich rudelartig in unserer Gesellschaft voranbewegen, auf keinen Fall zuviel erwarten. </p>
<p>Frau Herman, Sie haben sich etwas spÃ¶ttisch bei Prof. Wippermann fÃ¼r seinen â€œGeschichtsunterrichtâ€œ bedankt. SpÃ¤ter in einem Interview in â€žDeutschland Radioâ€œ beklagte Wippermann sich Ã¼ber Tausende von Protest- und Schimpfbriefen von den BÃ¼rgern, die er nach seinem Auftritt bei Kerner damals bekommen hat. Wippermann behauptete, dass es in Deutschland eine â€žschweigende Mehrheitâ€œ gibt, die ihm nach â€žsehr gefÃ¤hrlichâ€œ ist. Was halten Sie, Frau Herman, von dieser â€žSchweigende Mehrheitâ€œ in Deutschland? </p>
<p>Eva Herman: Die schweigende Mehrheit in Deutschland sind genau die Menschen, die nicht die MÃ¶glichkeit haben, in einer TV- Sendung ihre Position Ã¶ffentlich zu vertreten. Meine Erfahrung ist, dass zehntausende Menschen an die Fernsehanstalten NDR, ARD und ZDF schrieben, zahlreiche Protestbriefe waren es, in welchen sie klar zum Ausdruck brachten, dass sie mit der Vorgehensweise der Sender nicht einverstanden waren. Klar wirken diese Menschen auf Herrn Wippermann gefÃ¤hrlich, weil sie nicht seine ideologische Linie vertreten, und ihn auch nicht mit Samthandschuhen anfassen.</p>
<p>Sie haben auch wÃ¤hrend des Tribunals bei Kerner Ã¼ber den Verlust Ihres â€žJobsâ€œ geredet. Das war nur Ihre Replik auf Schreinemakers Behauptung, dass Sie sich als Opfer gefÃ¼hlt. War doch Ihre Jahre im Fernsehen nur ein Job oder Berufung?</p>
<p>Eva Herman: Ich habe stets und immer sehr gerne meine Arbeit beim Radio und Fernsehen gemacht. Ob es allerdings einer Berufung entspricht, wenn man TV- Nachrichten spricht und Talkshows moderiert, wÃ¼rde ich eher bezweifeln. </p>
<p>Zum SchluÃŸ mÃ¶chte ich gern von Ihnen erfahren, ob Ihre positive Einstellung der Kirche gegenÃ¼ber Ihnen hilft, weiter fÃ¼r Ihre Meinung gerade zu stehen?</p>
<p>Eva Herman: Es ist mein Glaube, der mir entscheidend weiterhilft, der mich stÃ¼tzt und mir Kraft gibt, in einer Kirche bin ich nicht organisiert. Ich bin also nicht kirchenglÃ¤ubig, sondern gottesglÃ¤ubig, oder besser: Ich bin fest von des SchÃ¶pfers ewiger Anwesenheit Ã¼berzeugt. Es ist das Wissen, vor dem SchÃ¶pfer und fÃ¼r den SchÃ¶pfer das Richtige zu tun, und auch dann ganz fest zu stehen, wenn die Welt rundherum unterzugehen droht. Ich halte es in diesem Fall mit der Apostelgeschichte: &#8220;Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen&#8221;. </p>
<p>Ich bedanke mich bei Ihnen fÃ¼r Ihre Worte und wÃ¼nsche Ihnen Gottes Segen und vor allem bei guter Gesundheit blieben. Wenn Ihr Sohn eines Tages alles begreifen kann, er wird ganz bestimmt nicht Ã¼ber seine Mutter schÃ¤men. Das ist das besten Erlebnis eines Menschen in unserer Liebe-Hass Welt.</p>
<p>Hamburg/Frankfurt am Main, 2. September 2008<br />
Jurij Below</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124675</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 08:29:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124675</guid>
		<description>Hallo JÃ¼rgen!

Du holst da etwas zu weit aus und mutmaÃŸt einfach zuviel. Zum Beispiel weiÃŸ ich wirklich nicht, warum die erfolgreiche Moderatorin UND Autorin Eva Herman, eine "immer wieder gescheiterte Frau" sein soll? Und diese Umschreibung kommt von einem Linken, der doch im Ãœbrigen doch wissen sollte, wie leicht jemand in dieser Welt, die sich noch lange nicht das Etikett "zivilisiert" erarbeitete, scheitern kann. Aber ich sehe das nicht im Ansatz bei EH, es sei, du attestierst jetzt mit einem Anflug von Zynismus, dass man sie hat scheitern lassen! Oder gefÃ¤llt es dir nicht, dass eine Frau, die ursÃ¤chlich nur eine mittlere Ausbildung genoss und als Hotelfachfrau begann, sich plÃ¶tzlich auf eigene Faust weiterbildete, wuchs, und ohne Jammerei Karriere machte, ja sogar wÃ¤hrend dieser dann auch noch anfing neue Gedanken zu entwickeln?! WÃ¤re sie weiter "mitmarschiert", so wÃ¼rde sie noch heute die Tagesschau moderieren und wÃ¼rde falsche Freunde a la Kerner, die den komplett verlogenen Medienzirkus bestimmen, noch immer ihren Januskopf herzeigen.

NatÃ¼rlich war "68" nicht vÃ¶llig falsch, weil in der Tat Ãœberkommendes neu verhandelt werden musste. Aber das war ein Prozess, der spÃ¤testens mit der Regierungsbeteiligung der SPD seit 66 in der Politik angekommen war, doch gesellschaftlich und kulturell bereits seit Jahren lief. Doch das, was den politischen Kern 68 ausmacht, ging schlicht zu weit, basierte schon im Ansatz nicht nur darauf mehr Freiheiten zu etablieren, sondern beinhaltete eine neue Diktatur, eben jene, die wir am Beispiel des EH-Bashings sehen. Das hat auch nichts mit einem Medienevent zu tun, weil es nur einen Verlierer dabei gibt. Auch wÃ¤re es ja schÃ¶n, wenn Ã¼ber ihre Thesen sachlich geredet wÃ¼rde, aber man wird nicht Ã¼ber die Verlogenheit einer Gesellschaft reden wollen, die zwar MÃ¼tter als MÃ¶rderinnen anprangert, aber nur, wenn die Kinder auf der Welt sind, wÃ¤hrend sie wenige Wochen zuvor, derselben Mutter noch das Recht zuspricht, auch ohne Schlaftabletten und Kopfkissen, das Kind hinzurichten. Die Verrohung ist es, die dadurch in die Welt gebracht, in eben diese Welt hinein wirkt. Ãœber die Ursache muss geschwiegen werden! Aber so wie die GrÃ¼nen das Jagdgesetz GÃ¶rings noch verschÃ¤rften (gegen die Tiere), so sind sie es auch, die die SchlÃ¤chterei in der menschlichen Welt noch erhÃ¶hten.

Die Welt ist verlogen. So wie der dreifache Vater deutscher Kinder Kerner, dessen Frau "schÃ¶n zu Hause bleibt", sich dem von Schwulen und Linken beherrschen Medienkartell anbiedert, in dem er sagt, im wÃ¤re es egal, wenn hier nur Chinesen leben wÃ¼rden und, er kÃ¶nne sich mit seiner Frau solche LebensumstÃ¤nde nun mal erlauben, so ist es heuchlerisch, wenn plÃ¶tzlich "kleine linke Zeitungen" Kuschelpolitik mit Alice Schwarzer empfehlen und einen FÃ¼rsprecher Marcos (Kolumnist Wagner), auch noch anzeigt, anstatt das ebenfalls verlogene "Jugendschutzgesetz" mit seiner Praxis (vor allem hierzulande) kritisch zu untersuchen.

Allgemein: Es war IMMER schlimm - so tickt die Welt. Doch das Freiheit zur Dekadenz fÃ¼hrt und damit den Untergang eines organisch gewachsenen GefÃ¼ges einleiten kann - dies haben wir seit einigen Jahren klar vor Augen. In Zeiten, da selbst Beckstein sich mit C. Roth und Struck sich mit G. Gysi duzen, macht Politik keinen Sinn mehr. Es ist aus. FÃ¼rchterlich aus und schlimmer als vor Jahren noch gedacht. (wer hÃ¤tte z.B. gedacht, dass sich die Kultur so gÃ¤nzlich auslÃ¶st...)
TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo JÃ¼rgen!</p>
<p>Du holst da etwas zu weit aus und mutmaÃŸt einfach zuviel. Zum Beispiel weiÃŸ ich wirklich nicht, warum die erfolgreiche Moderatorin UND Autorin Eva Herman, eine &#8220;immer wieder gescheiterte Frau&#8221; sein soll? Und diese Umschreibung kommt von einem Linken, der doch im Ãœbrigen doch wissen sollte, wie leicht jemand in dieser Welt, die sich noch lange nicht das Etikett &#8220;zivilisiert&#8221; erarbeitete, scheitern kann. Aber ich sehe das nicht im Ansatz bei EH, es sei, du attestierst jetzt mit einem Anflug von Zynismus, dass man sie hat scheitern lassen! Oder gefÃ¤llt es dir nicht, dass eine Frau, die ursÃ¤chlich nur eine mittlere Ausbildung genoss und als Hotelfachfrau begann, sich plÃ¶tzlich auf eigene Faust weiterbildete, wuchs, und ohne Jammerei Karriere machte, ja sogar wÃ¤hrend dieser dann auch noch anfing neue Gedanken zu entwickeln?! WÃ¤re sie weiter &#8220;mitmarschiert&#8221;, so wÃ¼rde sie noch heute die Tagesschau moderieren und wÃ¼rde falsche Freunde a la Kerner, die den komplett verlogenen Medienzirkus bestimmen, noch immer ihren Januskopf herzeigen.</p>
<p>NatÃ¼rlich war &#8220;68&#8243; nicht vÃ¶llig falsch, weil in der Tat Ãœberkommendes neu verhandelt werden musste. Aber das war ein Prozess, der spÃ¤testens mit der Regierungsbeteiligung der SPD seit 66 in der Politik angekommen war, doch gesellschaftlich und kulturell bereits seit Jahren lief. Doch das, was den politischen Kern 68 ausmacht, ging schlicht zu weit, basierte schon im Ansatz nicht nur darauf mehr Freiheiten zu etablieren, sondern beinhaltete eine neue Diktatur, eben jene, die wir am Beispiel des EH-Bashings sehen. Das hat auch nichts mit einem Medienevent zu tun, weil es nur einen Verlierer dabei gibt. Auch wÃ¤re es ja schÃ¶n, wenn Ã¼ber ihre Thesen sachlich geredet wÃ¼rde, aber man wird nicht Ã¼ber die Verlogenheit einer Gesellschaft reden wollen, die zwar MÃ¼tter als MÃ¶rderinnen anprangert, aber nur, wenn die Kinder auf der Welt sind, wÃ¤hrend sie wenige Wochen zuvor, derselben Mutter noch das Recht zuspricht, auch ohne Schlaftabletten und Kopfkissen, das Kind hinzurichten. Die Verrohung ist es, die dadurch in die Welt gebracht, in eben diese Welt hinein wirkt. Ãœber die Ursache muss geschwiegen werden! Aber so wie die GrÃ¼nen das Jagdgesetz GÃ¶rings noch verschÃ¤rften (gegen die Tiere), so sind sie es auch, die die SchlÃ¤chterei in der menschlichen Welt noch erhÃ¶hten.</p>
<p>Die Welt ist verlogen. So wie der dreifache Vater deutscher Kinder Kerner, dessen Frau &#8220;schÃ¶n zu Hause bleibt&#8221;, sich dem von Schwulen und Linken beherrschen Medienkartell anbiedert, in dem er sagt, im wÃ¤re es egal, wenn hier nur Chinesen leben wÃ¼rden und, er kÃ¶nne sich mit seiner Frau solche LebensumstÃ¤nde nun mal erlauben, so ist es heuchlerisch, wenn plÃ¶tzlich &#8220;kleine linke Zeitungen&#8221; Kuschelpolitik mit Alice Schwarzer empfehlen und einen FÃ¼rsprecher Marcos (Kolumnist Wagner), auch noch anzeigt, anstatt das ebenfalls verlogene &#8220;Jugendschutzgesetz&#8221; mit seiner Praxis (vor allem hierzulande) kritisch zu untersuchen.</p>
<p>Allgemein: Es war IMMER schlimm - so tickt die Welt. Doch das Freiheit zur Dekadenz fÃ¼hrt und damit den Untergang eines organisch gewachsenen GefÃ¼ges einleiten kann - dies haben wir seit einigen Jahren klar vor Augen. In Zeiten, da selbst Beckstein sich mit C. Roth und Struck sich mit G. Gysi duzen, macht Politik keinen Sinn mehr. Es ist aus. FÃ¼rchterlich aus und schlimmer als vor Jahren noch gedacht. (wer hÃ¤tte z.B. gedacht, dass sich die Kultur so gÃ¤nzlich auslÃ¶st&#8230;)<br />
TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JÃ¼rgen Wieloch</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124555</link>
		<dc:creator>JÃ¼rgen Wieloch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 12:41:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124555</guid>
		<description>Hi Tanja,

eigentlich wollte ich mich zu E.H. nicht mehr Ã¤uÃŸern, denn fÃ¼r mich war das gesamte Auftreten bei JBK ein einziger medialer Popanz. JBK kennt E.H. seit vielen Jahren. Das vertraute "Du " sagt uns doch schon alles darÃ¼ber, auf welcher Ebene dort diskutiert wurde. Sie - E.H. - hatte nur das Pech/GlÃ¼ck zun Falschen/richtigen Zeitpunkt am falschen/richtigen Ort zu sein. Was ihr allerings gelungen ist, dÃ¼rfte sich im Bereich einer Gratis-Werbesendung fÃ¼r ihre Traktate - insbesondere ihr letztes Werk - abgespielt haben. Nichtumsonst war dieses Buch eine Woche spÃ¤ter in der SPIEGEL-Bestseller-Liste wieder zu finden. Ã„hnlich, wie es Hahne - bekanntermaÃŸen auch ein MedienfÃ¼rst - mit seinem klerikalen ErguÃŸ " SchluÃŸ mit lustig " ( jetzt wird gekÃ¤rchert ! )vorexerziert hat, dass frisch aufgewÃ¤rmte PlattitÃ¼den Ã¼ber den Realzustand dieser Gesellschaft, gespickt mit Vorurteilen und einseitigen Schuldzuweisungen, sich immer noch besser verkaufen lassen, als der Katechismus oder das Evangelische Gesangsbuch, versucht sich E.H. einem verbalen Rundumschlag, von ihrer ( Vater losen ) Vergangenheit zu befreien. Ach ja, die Opa-Generation der 68er haben es zu verantworten, dass auf den StraÃŸen, in den Schulen und in den Familien der BRD permanetr Kriegszustand herrscht. Jeder gegen Jeden und Gott mit uns Allen? Oder wie? Seit vielen Jahren registriere ich eine zunehmende Tendenz, sich wieder bereitwillig dem Klerus vor die Kutt und/oder den talar zu werfen. Davon hatte ich mich eigentlich - sehr erfolgreich - schon lÃ¤ngst befreit. Wenn der Glaube - egal durch welche Reliogionsgemeinschaft reprÃ¤sentiert - uns bei der BewÃ¤ltigung der existenziellen Probleme helfen soll, dann bleibe ich lieber unglÃ¤ubig. Einst mussten wir im Konfirmantenunterricht ruckartig aufstehen, wenn der Pfaffe den Raum betrat, uns an den Ohren, haaren oder der Nase ziehen lassen, wenn das Drill mÃ¤ssige herunter leiern von Strophen nicht klappte oder einer das 99 Gebot nicht kannte. Du erinnerst Dich? Diese Alt-Faschisten in Ã„mtrn, BehÃ¶rden, Institutionen und in der Adenauer/Kiesinger-Ã„ra-Partei haben es bewirkt, dass viele aus meinem Jahrgang zu DuckmÃ¤usern und ErfÃ¼llungsgehilfen erzogen wurden. Jawohl Herr Lehrer, sehr gern Herr Doktor, guten Tag Herr BÃ¼rgermeister, gute Nacht Deutschland. Was will also E.H? MÃ¶chte sie die Uhr um 50 jahre zurÃ¼ck drehen, um mit ihrem Leben noch einmal zu beginnen? Will sie das Rad der Geschichte um 100 oder sogar 150 Jahre zurÃ¼ck drehen, damit das nicht passieren kann, was vor den Augen unserer GroÃŸeltern und Eltern eben passiert ist. Die BismarkÂ´sche zeit war schlimm, die Zeiten vor und nach dem I. WK waren schlimm, das TausendjÃ¤hrige Reich des Schwachmaten aus Ã–strreich haben aber dieses, alles noch getopt. Wir sind verpflichtet, hieran zu erinnern. Wir sind bereechtigt, als " von der Gnade der spÃ¤ten Geburt " profitierende Generation, unsere noch lebenden Eltern an und auf ihre Fehler, auf ihre LeichtglÃ¤ubigkeit und ihren fehlenden Mut zum Widerstand hinzuweisen. Und zwar stÃ¤ndig! Inzwischen ist es jedoch wohl wieder in Mode gekommen, diese Zeit und das MÃ¶rder- Regime in Deutschland zu negieren, zu relativieren und zu ignorieren. Was mir einst in der Volksschule - auf dem Verordnungswege - widerrechtlich vorenthalten wurde, nÃ¤mlich der Anspruch, ein vollstÃ¤ndiges Geschichtsbild vermittelt zu bekommen, darf nicht in den Folgegenerationen fort gefÃ¼hrt werden. Was E.H. macht ist fÃ¼r mich Geschichtsklitterung. Sie verbreitet Halbwahrheiten - die besten LÃ¼gen - in ihren BÃ¼chern.

Die Zeit des Faschismus in Deutschland hat nichts, aber auch rein gar nichts Gutes mit sich gebracht. Das Familienbild, was Herman hier heroisiert, es fusste auf der staatlichen Doktrie, dass die Familie die Keimzelle allen VÃ¶lkischen sei. Dieses Volk ein auserwÃ¤hltes sei und jeder arische Mensch ein anderen Menschen Ã¼berlegener wird. Ein Propaganda-LÃ¼ge von Goebbels etc. Viele haben daran geblaubt und wurden zu MÃ¶rdern, MittÃ¤tern und Anstifter, zu Gehilfen und Helfershelfern. Die Familien waren nur deshalb gefÃ¶rdert, weil der schreihals Soldaten benÃ¶tigte, weil er Arbeistvieh brauchte und Kanonenfutter heran zog, um seine hirnrisigen und perversen Gedanken, die er bereits in seinem Buch " Mein Kampf " ausformuliert hatte, umzusetzen. Familie im III. Reich war eine Keimzelle, die dazu miÃŸbraucht wurde, um den gelebtn Wahnsinn eines Wahnsinnigen zu stÃ¼tzen. Was war darn gut? das der Vater als Soldat an die front musste und - mit sehr, sehr viel GlÃ¼ck - als KrÃ¼ppel oder gebrochener Kriegsgefangener nach bis zu 15 jahren zurÃ¼ck kehrte. Hier nicht mehr mit dem Leben klar kam und scheiterte?

Nun behauptet E.H. zwar nicht, dass das Familienbild im Nationalsozialismus fÃ¼r die heutige Zeit erstrbenswert sei, nein, sie relativiert. Nicht alles, was damals war, war schlecht - oder so Ã¤hnlich. Ach ja? Was soll denn gut und was schlecht gewesen sein? Dass die Mutter, eben Mutter war, der Vater, seine Vaterrolle spielen und ausleben durfte. dass es Emazipation nicht gab? Frauen waren auch Flakhelferinnen und Krankenshwestern an der Front. Diese heile Familienwelt hat es damals eben nicht gegeben. Jeder Volksgenosse musste funktionieren und gehorchen. Die GESTAPO war Ã¼berall, die Denunzianten in der eigenen Familie. Wehe dem GroÃŸvater, dem Vater, dem Heranwachsenden, wenn er der Ã¶sterreichischen Gefreiten kritisierte. Mein GroÃŸvater kam z.B. dafÃ¼r ins KZ!War das heile Familie?

Nun, ich gebe Dir zum Teil Recht,wenn Du die Medienreaktionen auf den E.H.-Auftritt bei JBK kritisierst. Wenn die BLÃ–D-Zeitung ihre Schmierereien gegen E.H. verkaufstrÃ¤chtig, als Aufmacher, prÃ¤sentiert, so ist das unterste Schublade. E.H. ist keine Neo-Faschistin, auch keine Eva Braun oder eine klerikale ReaktionÃ¤re. Sie ist eher eine durchschnittliche Vertreterin einer Generation nach 1945 und Woodstock. Sie gehÃ¶rt - altermÃ¤ssig betrachtet - zu jenen Protagonisten, die in ihrer pubertÃ¤ren Phase - also in den 70igern - sich selbst, einen Platz im Leben und das eigene GlÃ¼ck suchten. Sie hat es wohl nie gefunden. Ihre Biographie weist dermassen starke Verwerfungen auf, dass ich mich wirklich fragen muss, wie konnte es eine immer wieder scheiternde Frau, in der Medienhierachie so weit nach vorne bringen ?
Ich wÃ¼rde schon fast sagen, sie gehÃ¶rt zu den Menschen, die im Leben stÃ¤ndig einen Schritt zu spÃ¤t kommen. Vielleicht ist das ja der wahre Grund, weshalb sie die angeblichen 68iger in Pausch und Bogen verdammt. Ihre abgekupferten Behauptungen und Bewertungen zu dieser Zeit sind einfach nur lÃ¤cherlich. Sie stÃ¶sst damit in das gleiche Horn, wie der Schwachmat Diekamnn aus dem SPRINGER-Verlag. Springer wurde damals ins Visier genommen, weil er gerade mittels seiner Medienmacht, jenen Zeitgeist verteufelte, der sein verschobenes Weltbild permanent in Frage stellte. Wer DDR bis zu seinem Tode immer noch in AnfÃ¼hrungsstrichen schreiben lieÃŸ, ist verbohrt. NatÃ¼rlich war das nie ein demokratischer Staat, das wussten doch fast alle in West und Ost. Nur, wem hilft es, wenn seine Hetzereien gegen politisch Andersdenkende sofort den Bauarbeiter zu dem oft gehÃ¶rten satz: " WennÂ´s Dir hier nicht passt, dann gehÂ´doch nach drÃ¼ben!" verleiten lieÃŸ? Niemanden! So ist ihm in den Allerwertesten getretn worden. VÃ¶llig zu recht! 

Du kritisierst die angebliche Medienmafia. Gibt es die? Gibt es eine Meinungsdikatatur jenseits von Art. 5 GG? Nein! Es gibt Schmierenpresse aÂ´laÂ´"BILD ", " SUPER ILLU " oder " Morgenpost ", es gibt reaktionÃ¤re Print-Medien, konservative Verlage und liberale Zeitungen. Es gibt auch die sogenannte " Links-Presse " - was immer darunter zu verstehen ist. Wer hetzt nun gegen wen. SPRINGER gegen Herman oder ein linkes Druckerzeugnis mit einer Mini-Auflage? Ich vermute, hier werden RoÃŸ und Reiter vertauscht! Hier wird " Kohle machen " auf Kosten einer naiven Ex-NDR-Angestllten, mit Ideologie verwechselt. Es gibt keine Linkspresse, die E.H. als NPDÂ´lerin diffamiert und ihre Gedanken in den braunen Sumpf steckt. es gibt aber sehr wohl den Meinungsterror der SPRINGER-Organe. Jenen journalistischen Dreck, mit dem sofort ein Abweichler oder sogar die eigene Regierung beworfen wird, wenn die Kasse danach stimmt. Das ist Diktatur und nicht das Verhalten des sunny-boy JBK in seiner Quasselrunde. Er musste sich entscheiden, ob er mit E.H. im Studio weiter sitzt oder mit den Ã¼brigen GÃ¤sten, die gegangen wÃ¤ren. Die banale JBK-Sendung wÃ¤re es nicht wert gewesen, dass sie im nachhinein eine dermaÃŸen hohe Aufmerksamkeit erhÃ¤lt, hÃ¤tte der inszenierte Eklat mit E.H. nicht statt gefunden.

Was ist an dem Verhalten von JBK so verwerflich? Er hat seiner Duz-Kollegin die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt, lange und intensiv ihre Sichtweise der Ursachen fÃ¼r die aktuellen MiÃŸstande in unserer Gesellschaft darzulegen. Hat sie diese Chance genutzt? Sie hat sich - naiv und unvorbereitet - in stÃ¤ndige WidersprÃ¼che verwickelt, um dann die Ã¼brigen GÃ¤ste zur Aufgabe und dem Verlassen der Sendung zu bringen. Wenn JBK dann interveniert, ist das Verhalten eher logisch, denn diktatorisch.
Nein, es kommmen mit diesem aufgezeichneten Eklat, jene gesellschaftlichen StrÃ¶mungen ans Tageslicht, die sonst im TrÃ¼ben verbleiben. RÃ¼ckwÃ¤rtsgewandte, die eine Frau lieber an Heim und Herd verbannen wÃ¼rden, die Kinder wieder zÃ¼chtigen mÃ¶chten, die die Kirche als Allheilmittel gegen Armut und Depressionen hoch stilisieren wollen. Alle Ewiggestrigen palavern nun wegen der E.H.Â´schen ErgÃ¼sse herum. Jubelarien in den Hallen der Kirchentage etc. Warum hat die CDU E.H. nicht eingeladen? Weil sie machtbesessen, wie seit den Endvierzigern, natÃ¼rlich den liberalen rand ihrer WÃ¤hlerschaft nicht vergraulen mÃ¶chte.
So bleibt denn - fÃ¼r mich und viele andere Rezipienten dieses Medienspektakels - nur die einzieg Erkenntnis:
" Viel heiÃŸe Luft, um nichts!"

Deine Bewertung, dass die JBK-Sendung mit E.H. ein Fanal gegen Meinungsfreiheit und ein Einschnitt in das Recht und die MÃ¶glichkeit Andersdenkende in der Ã–ffentlichkeit prÃ¤sentieren zu dÃ¼rfen, halte ich - mit Verklaub gesagt - fÃ¼r abenteuerlich. JBK ist und bleibt ein hoch bezahlter SchÃ¶nredner und austauschbarer ZDF-Angestellter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Tanja,</p>
<p>eigentlich wollte ich mich zu E.H. nicht mehr Ã¤uÃŸern, denn fÃ¼r mich war das gesamte Auftreten bei JBK ein einziger medialer Popanz. JBK kennt E.H. seit vielen Jahren. Das vertraute &#8220;Du &#8221; sagt uns doch schon alles darÃ¼ber, auf welcher Ebene dort diskutiert wurde. Sie - E.H. - hatte nur das Pech/GlÃ¼ck zun Falschen/richtigen Zeitpunkt am falschen/richtigen Ort zu sein. Was ihr allerings gelungen ist, dÃ¼rfte sich im Bereich einer Gratis-Werbesendung fÃ¼r ihre Traktate - insbesondere ihr letztes Werk - abgespielt haben. Nichtumsonst war dieses Buch eine Woche spÃ¤ter in der SPIEGEL-Bestseller-Liste wieder zu finden. Ã„hnlich, wie es Hahne - bekanntermaÃŸen auch ein MedienfÃ¼rst - mit seinem klerikalen ErguÃŸ &#8221; SchluÃŸ mit lustig &#8221; ( jetzt wird gekÃ¤rchert ! )vorexerziert hat, dass frisch aufgewÃ¤rmte PlattitÃ¼den Ã¼ber den Realzustand dieser Gesellschaft, gespickt mit Vorurteilen und einseitigen Schuldzuweisungen, sich immer noch besser verkaufen lassen, als der Katechismus oder das Evangelische Gesangsbuch, versucht sich E.H. einem verbalen Rundumschlag, von ihrer ( Vater losen ) Vergangenheit zu befreien. Ach ja, die Opa-Generation der 68er haben es zu verantworten, dass auf den StraÃŸen, in den Schulen und in den Familien der BRD permanetr Kriegszustand herrscht. Jeder gegen Jeden und Gott mit uns Allen? Oder wie? Seit vielen Jahren registriere ich eine zunehmende Tendenz, sich wieder bereitwillig dem Klerus vor die Kutt und/oder den talar zu werfen. Davon hatte ich mich eigentlich - sehr erfolgreich - schon lÃ¤ngst befreit. Wenn der Glaube - egal durch welche Reliogionsgemeinschaft reprÃ¤sentiert - uns bei der BewÃ¤ltigung der existenziellen Probleme helfen soll, dann bleibe ich lieber unglÃ¤ubig. Einst mussten wir im Konfirmantenunterricht ruckartig aufstehen, wenn der Pfaffe den Raum betrat, uns an den Ohren, haaren oder der Nase ziehen lassen, wenn das Drill mÃ¤ssige herunter leiern von Strophen nicht klappte oder einer das 99 Gebot nicht kannte. Du erinnerst Dich? Diese Alt-Faschisten in Ã„mtrn, BehÃ¶rden, Institutionen und in der Adenauer/Kiesinger-Ã„ra-Partei haben es bewirkt, dass viele aus meinem Jahrgang zu DuckmÃ¤usern und ErfÃ¼llungsgehilfen erzogen wurden. Jawohl Herr Lehrer, sehr gern Herr Doktor, guten Tag Herr BÃ¼rgermeister, gute Nacht Deutschland. Was will also E.H? MÃ¶chte sie die Uhr um 50 jahre zurÃ¼ck drehen, um mit ihrem Leben noch einmal zu beginnen? Will sie das Rad der Geschichte um 100 oder sogar 150 Jahre zurÃ¼ck drehen, damit das nicht passieren kann, was vor den Augen unserer GroÃŸeltern und Eltern eben passiert ist. Die BismarkÂ´sche zeit war schlimm, die Zeiten vor und nach dem I. WK waren schlimm, das TausendjÃ¤hrige Reich des Schwachmaten aus Ã–strreich haben aber dieses, alles noch getopt. Wir sind verpflichtet, hieran zu erinnern. Wir sind bereechtigt, als &#8221; von der Gnade der spÃ¤ten Geburt &#8221; profitierende Generation, unsere noch lebenden Eltern an und auf ihre Fehler, auf ihre LeichtglÃ¤ubigkeit und ihren fehlenden Mut zum Widerstand hinzuweisen. Und zwar stÃ¤ndig! Inzwischen ist es jedoch wohl wieder in Mode gekommen, diese Zeit und das MÃ¶rder- Regime in Deutschland zu negieren, zu relativieren und zu ignorieren. Was mir einst in der Volksschule - auf dem Verordnungswege - widerrechtlich vorenthalten wurde, nÃ¤mlich der Anspruch, ein vollstÃ¤ndiges Geschichtsbild vermittelt zu bekommen, darf nicht in den Folgegenerationen fort gefÃ¼hrt werden. Was E.H. macht ist fÃ¼r mich Geschichtsklitterung. Sie verbreitet Halbwahrheiten - die besten LÃ¼gen - in ihren BÃ¼chern.</p>
<p>Die Zeit des Faschismus in Deutschland hat nichts, aber auch rein gar nichts Gutes mit sich gebracht. Das Familienbild, was Herman hier heroisiert, es fusste auf der staatlichen Doktrie, dass die Familie die Keimzelle allen VÃ¶lkischen sei. Dieses Volk ein auserwÃ¤hltes sei und jeder arische Mensch ein anderen Menschen Ã¼berlegener wird. Ein Propaganda-LÃ¼ge von Goebbels etc. Viele haben daran geblaubt und wurden zu MÃ¶rdern, MittÃ¤tern und Anstifter, zu Gehilfen und Helfershelfern. Die Familien waren nur deshalb gefÃ¶rdert, weil der schreihals Soldaten benÃ¶tigte, weil er Arbeistvieh brauchte und Kanonenfutter heran zog, um seine hirnrisigen und perversen Gedanken, die er bereits in seinem Buch &#8221; Mein Kampf &#8221; ausformuliert hatte, umzusetzen. Familie im III. Reich war eine Keimzelle, die dazu miÃŸbraucht wurde, um den gelebtn Wahnsinn eines Wahnsinnigen zu stÃ¼tzen. Was war darn gut? das der Vater als Soldat an die front musste und - mit sehr, sehr viel GlÃ¼ck - als KrÃ¼ppel oder gebrochener Kriegsgefangener nach bis zu 15 jahren zurÃ¼ck kehrte. Hier nicht mehr mit dem Leben klar kam und scheiterte?</p>
<p>Nun behauptet E.H. zwar nicht, dass das Familienbild im Nationalsozialismus fÃ¼r die heutige Zeit erstrbenswert sei, nein, sie relativiert. Nicht alles, was damals war, war schlecht - oder so Ã¤hnlich. Ach ja? Was soll denn gut und was schlecht gewesen sein? Dass die Mutter, eben Mutter war, der Vater, seine Vaterrolle spielen und ausleben durfte. dass es Emazipation nicht gab? Frauen waren auch Flakhelferinnen und Krankenshwestern an der Front. Diese heile Familienwelt hat es damals eben nicht gegeben. Jeder Volksgenosse musste funktionieren und gehorchen. Die GESTAPO war Ã¼berall, die Denunzianten in der eigenen Familie. Wehe dem GroÃŸvater, dem Vater, dem Heranwachsenden, wenn er der Ã¶sterreichischen Gefreiten kritisierte. Mein GroÃŸvater kam z.B. dafÃ¼r ins KZ!War das heile Familie?</p>
<p>Nun, ich gebe Dir zum Teil Recht,wenn Du die Medienreaktionen auf den E.H.-Auftritt bei JBK kritisierst. Wenn die BLÃ–D-Zeitung ihre Schmierereien gegen E.H. verkaufstrÃ¤chtig, als Aufmacher, prÃ¤sentiert, so ist das unterste Schublade. E.H. ist keine Neo-Faschistin, auch keine Eva Braun oder eine klerikale ReaktionÃ¤re. Sie ist eher eine durchschnittliche Vertreterin einer Generation nach 1945 und Woodstock. Sie gehÃ¶rt - altermÃ¤ssig betrachtet - zu jenen Protagonisten, die in ihrer pubertÃ¤ren Phase - also in den 70igern - sich selbst, einen Platz im Leben und das eigene GlÃ¼ck suchten. Sie hat es wohl nie gefunden. Ihre Biographie weist dermassen starke Verwerfungen auf, dass ich mich wirklich fragen muss, wie konnte es eine immer wieder scheiternde Frau, in der Medienhierachie so weit nach vorne bringen ?<br />
Ich wÃ¼rde schon fast sagen, sie gehÃ¶rt zu den Menschen, die im Leben stÃ¤ndig einen Schritt zu spÃ¤t kommen. Vielleicht ist das ja der wahre Grund, weshalb sie die angeblichen 68iger in Pausch und Bogen verdammt. Ihre abgekupferten Behauptungen und Bewertungen zu dieser Zeit sind einfach nur lÃ¤cherlich. Sie stÃ¶sst damit in das gleiche Horn, wie der Schwachmat Diekamnn aus dem SPRINGER-Verlag. Springer wurde damals ins Visier genommen, weil er gerade mittels seiner Medienmacht, jenen Zeitgeist verteufelte, der sein verschobenes Weltbild permanent in Frage stellte. Wer DDR bis zu seinem Tode immer noch in AnfÃ¼hrungsstrichen schreiben lieÃŸ, ist verbohrt. NatÃ¼rlich war das nie ein demokratischer Staat, das wussten doch fast alle in West und Ost. Nur, wem hilft es, wenn seine Hetzereien gegen politisch Andersdenkende sofort den Bauarbeiter zu dem oft gehÃ¶rten satz: &#8221; WennÂ´s Dir hier nicht passt, dann gehÂ´doch nach drÃ¼ben!&#8221; verleiten lieÃŸ? Niemanden! So ist ihm in den Allerwertesten getretn worden. VÃ¶llig zu recht! </p>
<p>Du kritisierst die angebliche Medienmafia. Gibt es die? Gibt es eine Meinungsdikatatur jenseits von Art. 5 GG? Nein! Es gibt Schmierenpresse aÂ´laÂ´&#8221;BILD &#8220;, &#8221; SUPER ILLU &#8221; oder &#8221; Morgenpost &#8220;, es gibt reaktionÃ¤re Print-Medien, konservative Verlage und liberale Zeitungen. Es gibt auch die sogenannte &#8221; Links-Presse &#8221; - was immer darunter zu verstehen ist. Wer hetzt nun gegen wen. SPRINGER gegen Herman oder ein linkes Druckerzeugnis mit einer Mini-Auflage? Ich vermute, hier werden RoÃŸ und Reiter vertauscht! Hier wird &#8221; Kohle machen &#8221; auf Kosten einer naiven Ex-NDR-Angestllten, mit Ideologie verwechselt. Es gibt keine Linkspresse, die E.H. als NPDÂ´lerin diffamiert und ihre Gedanken in den braunen Sumpf steckt. es gibt aber sehr wohl den Meinungsterror der SPRINGER-Organe. Jenen journalistischen Dreck, mit dem sofort ein Abweichler oder sogar die eigene Regierung beworfen wird, wenn die Kasse danach stimmt. Das ist Diktatur und nicht das Verhalten des sunny-boy JBK in seiner Quasselrunde. Er musste sich entscheiden, ob er mit E.H. im Studio weiter sitzt oder mit den Ã¼brigen GÃ¤sten, die gegangen wÃ¤ren. Die banale JBK-Sendung wÃ¤re es nicht wert gewesen, dass sie im nachhinein eine dermaÃŸen hohe Aufmerksamkeit erhÃ¤lt, hÃ¤tte der inszenierte Eklat mit E.H. nicht statt gefunden.</p>
<p>Was ist an dem Verhalten von JBK so verwerflich? Er hat seiner Duz-Kollegin die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt, lange und intensiv ihre Sichtweise der Ursachen fÃ¼r die aktuellen MiÃŸstande in unserer Gesellschaft darzulegen. Hat sie diese Chance genutzt? Sie hat sich - naiv und unvorbereitet - in stÃ¤ndige WidersprÃ¼che verwickelt, um dann die Ã¼brigen GÃ¤ste zur Aufgabe und dem Verlassen der Sendung zu bringen. Wenn JBK dann interveniert, ist das Verhalten eher logisch, denn diktatorisch.<br />
Nein, es kommmen mit diesem aufgezeichneten Eklat, jene gesellschaftlichen StrÃ¶mungen ans Tageslicht, die sonst im TrÃ¼ben verbleiben. RÃ¼ckwÃ¤rtsgewandte, die eine Frau lieber an Heim und Herd verbannen wÃ¼rden, die Kinder wieder zÃ¼chtigen mÃ¶chten, die die Kirche als Allheilmittel gegen Armut und Depressionen hoch stilisieren wollen. Alle Ewiggestrigen palavern nun wegen der E.H.Â´schen ErgÃ¼sse herum. Jubelarien in den Hallen der Kirchentage etc. Warum hat die CDU E.H. nicht eingeladen? Weil sie machtbesessen, wie seit den Endvierzigern, natÃ¼rlich den liberalen rand ihrer WÃ¤hlerschaft nicht vergraulen mÃ¶chte.<br />
So bleibt denn - fÃ¼r mich und viele andere Rezipienten dieses Medienspektakels - nur die einzieg Erkenntnis:<br />
&#8221; Viel heiÃŸe Luft, um nichts!&#8221;</p>
<p>Deine Bewertung, dass die JBK-Sendung mit E.H. ein Fanal gegen Meinungsfreiheit und ein Einschnitt in das Recht und die MÃ¶glichkeit Andersdenkende in der Ã–ffentlichkeit prÃ¤sentieren zu dÃ¼rfen, halte ich - mit Verklaub gesagt - fÃ¼r abenteuerlich. JBK ist und bleibt ein hoch bezahlter SchÃ¶nredner und austauschbarer ZDF-Angestellter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124373</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 07:32:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124373</guid>
		<description>Hallo JÃ¼rgen!

Wer die Sendung gesehen hat, weiÃŸ genau, dass dort ein Tribunal stattfand, bei dem Zitate wie seit der SED-Diktatur auf deutschen Boden nicht gesehen, verdreht wurden. Eva Herman in diese Ecke stellen, hieÃŸe, aus Frau - die grÃ¶ÃŸte aller Laien - eine sozialistische EinheitspÃ¤dagogin zu machen (obwohl dieser Vorwurf eher trÃ¤fe, weil, davon ist auszugehen, die ReaktionÃ¤re dieses Landes immer schon neidisch nach in die SU schielten, wo die Kindergartenkleinkinder in Einheitskeidung gesteckt, einen lieblicheren Eindruck machten, als der Bauernachwuchs auf jeder Alm).

Was Eva Herman dort geschah, ist das, was die "Antifa" (die keine ist, sondern ein bildungsferner Haufen mit der Moral einer eben jene Farbe habende SenfsoÃŸe) seit langer Zeit will, nÃ¤mlich aus lediglich "ganz normalen Konservativen" drechseln. Dass ein Gast wÃ¤hrend der Sendung herausgeschmissen wird, obwohl er nicht mit einer einzigen Silbe unsachlich, beleidigend oder unfair wurde, setzt neue MaÃŸstÃ¤be und ist als ein Einschnitt zu betrachten.

Dass die Zuschauer und zum Teil sogar die Medien, nach der Sendung protestierten, zeigt, dass hier eine Grenze deutlich Ã¼berschritten wurde. Sogar diejenigen, die unverdÃ¤chlich sind EH wohlmeinend zu unterstÃ¼tzen, waren schockiert. Wenn eine Frau, die den Kernbereich einer lediglich konservativen Sicht, so abgestraft wird, ist ein Menetekel fÃ¼r Kommendes. Ich berichte seit Jahren davon, wie man es mit Menschen aus der 3. Liga - also mit mir z.B. - handhabt und meine, dass man diese Gesellschaft schon lange nicht mehr als pluralistische bezeichnen kann.

GruÃŸ, TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo JÃ¼rgen!</p>
<p>Wer die Sendung gesehen hat, weiÃŸ genau, dass dort ein Tribunal stattfand, bei dem Zitate wie seit der SED-Diktatur auf deutschen Boden nicht gesehen, verdreht wurden. Eva Herman in diese Ecke stellen, hieÃŸe, aus Frau - die grÃ¶ÃŸte aller Laien - eine sozialistische EinheitspÃ¤dagogin zu machen (obwohl dieser Vorwurf eher trÃ¤fe, weil, davon ist auszugehen, die ReaktionÃ¤re dieses Landes immer schon neidisch nach in die SU schielten, wo die Kindergartenkleinkinder in Einheitskeidung gesteckt, einen lieblicheren Eindruck machten, als der Bauernachwuchs auf jeder Alm).</p>
<p>Was Eva Herman dort geschah, ist das, was die &#8220;Antifa&#8221; (die keine ist, sondern ein bildungsferner Haufen mit der Moral einer eben jene Farbe habende SenfsoÃŸe) seit langer Zeit will, nÃ¤mlich aus lediglich &#8220;ganz normalen Konservativen&#8221; drechseln. Dass ein Gast wÃ¤hrend der Sendung herausgeschmissen wird, obwohl er nicht mit einer einzigen Silbe unsachlich, beleidigend oder unfair wurde, setzt neue MaÃŸstÃ¤be und ist als ein Einschnitt zu betrachten.</p>
<p>Dass die Zuschauer und zum Teil sogar die Medien, nach der Sendung protestierten, zeigt, dass hier eine Grenze deutlich Ã¼berschritten wurde. Sogar diejenigen, die unverdÃ¤chlich sind EH wohlmeinend zu unterstÃ¼tzen, waren schockiert. Wenn eine Frau, die den Kernbereich einer lediglich konservativen Sicht, so abgestraft wird, ist ein Menetekel fÃ¼r Kommendes. Ich berichte seit Jahren davon, wie man es mit Menschen aus der 3. Liga - also mit mir z.B. - handhabt und meine, dass man diese Gesellschaft schon lange nicht mehr als pluralistische bezeichnen kann.</p>
<p>GruÃŸ, TK</p>
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	</item>
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		<title>Von: JÃ¼rgen Wieloch</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124231</link>
		<dc:creator>JÃ¼rgen Wieloch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 14:13:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/09/10/917.html#comment-124231</guid>
		<description>Hallo Tanja,

wegen eines technischen Problems hatte ich eine Weile keinen Internetzugang. Nun, ich konnte es selber lÃ¶sen. Deine Antwort auf meinen Beitrag konnte ich erst kÃ¼rzlich lesen.
Vorab, zur allgemeinen Klarstellung:
Ich lebe, wohne und arbeit seit einigen Jahren in Dresden und habe hier auch mein privates, weil familiÃ¤res GlÃ¼ck gefunden. Ich kenne aber natÃ¼rlich auch Rintln ( an der Weser ) sehr , sehr gut. Zum einen, weil ich selbst gebÃ¼rtiger Schaumburger - einst Schaumburg-Lipper - bin, zum anderen leben meine Eltern und eine Schwester noch dort.
Ja, ja, Rinteln ( amtl. Kennz. damals: RI = im Jargon von einst: Rindvieh oder STH= Sturer Hund ) jetzt SHG - zwangsweise, weil gebietsreformiert - den StadthÃ¤gern zugeschlagen, war einst ein Tummelplatz in meiner Sturm - und Drangzeit. Eine Disko in Rinteln hieÃŸ " Progressiv " und eine andere lag in Steinbergen an einer ZufahrtstraÃŸe nach Rinteln. Es ist sehr, sehr lange her, deshalb ist mir so einiges aus der damaligen Zeit nicht mehr gelÃ¤ufig. Ich kann mich jedoch nur daran erinnern, dass aus Rinteln eine Revoluzzer kamen, die in den goldenen Endsechzigern ihr lokales Unwesen trieben und FlugblÃ¤tter fÃ¼r "linke " Parteien verteilten. Ansonsten herrschte in dieser, unserer Provinz eher das Leitmotiv aus einer Begebenheit zu Zeiten der MÃ¤rz-Revolution in Deutschland vor, als der FÃ¼rst zu Schaumburg-Lippe ( Euer Durchlaucht ) den PÃ¶bel vor seiner Residenz in BÃ¼ckeburg auf deren Forderung : " We wut use Revolution hÃ¤bben!", mit: " Schut joh hÃ¤bben, schut joh hÃ¤bben !", abkanzelte.
So ist er, de SchaumbÃ¶rger: BÃ¤uerlich, bÃ¼rgerlich, bieder. Selbst meine einstigen genossen von der SPD mussten es Ã¼ber viele Jahrzehnte erfahren. Nichts dreht sich so schnell mit dem Wind, wie der Gockel auf dem Dachfirst eines Schaumburger Bauernhauses.
Inzwischen ist in meiner (unserer)Heimat vieles die viel zitierte Weser abwÃ¤rts geflossen: Die Gemeinschaft, die traditionelle Familie, alte Erinnerungen und die MÃ¤r von der heilen Welt in der Provinz. Letztere vorallem deshalb, weil die gesellschaftliche Armut den mateiellen Reichtum lÃ¤ngst Ã¼berholt hat - oder umgekehrt. Auch in BÃ¼ckeburg gibt es eine SuppenkÃ¼che. In Rinteln wohl auch! So verbleiben mir doch wohl nur die schÃ¶nen Jahre mit den Notizen aus der Provinz. Einst hat sich die Jugend aufgerafft, die alten ZÃ¶pfe abzuschneiden. Heute trÃ¤gt sie leiber gleich Glatze. Einst war das Tattoo das Sinnbild fÃ¼r beklebte Poesie - und Rockalben, heute verunstaltet sich die Jugend mit Lasertechnik ein Leben lang. Piercin, farbige Frisuren und Turbo-BrÃ¤une, Markenklamotten und die Jagd sowie die Gier nach dem schnÃ¶den Mammon, sind alles Zeiterscheinungen und haben dazu gefÃ¼hrt, dass die Gesellschaft sich so zeigt, wie Du sie hier kritisiert.

Wozu benÃ¶tige ich dabei die ErgÃ¼sse einer E.H? Kannst Du es mir verraten? Was gibt sie von sich, was ich nicht lÃ¤ngst schon weiÃŸ? 

Das hier und heute KindstÃ¶tungen angeprangert werden, das halte ich fÃ¼r opportun. Einen bereit lebenden Menschen zu tÃ¶ten ist nicht nur strafbar, es ist auch moralisch im hÃ¶chsten MaÃŸe verwerflich. MÃ¶rder, aus welchem Motiv heraus sie auch immer gemordet haben, sind in meiner Werteskala ganz weit unten. Nur, was hat Abtreibung mit Mord zu tun? Das ist klerikales Gefasel. Das sind PlattitÃ¼den, die der Klerus einst zur Rechtfertigung der eigenen Fehlbarkeit miÃŸbrauchte und es heute wieder tut. Geschwafel um die eigene Macht zu zementieren. Wenn eine vergewaltigte Frau ein Kind nicht austragen will, dann hat sie nach dem oft zitierten Â§ 118 StGB das Recht zur Abtreibung. Basta!
Wenn allerdings eine Frau ihr Kind tÃ¶tet, weil sie es nicht versorgen, beteuen und mit ihm das weitere Leben gestalten will, dann hat sie ( aber auch der Erzeuger ) die verdammte Pflicht, es in eine Pflege - oder Adoptionsfamilie zu geben; dann ist hier ein tÃ¶ten des Kindes nichts anderes als Mord nach Â§ 211 StGB. Das sind klare, juristische Grenzen. Was phrasiert ihr hier von KindstÃ¶tungen im Mutterleib? Im Balkan-Krieg sind Hunderttausende von Frauen vergewaltigt worden ( ich habe selbst einige anwaltlich vertreten), wenn hiervon Frauen die Abtreibung durchgefÃ¼hrt haben, war es wohl nach euerer Argumentation auch Mord? 

Nun zurÃ¼ck zu E.H. Ich habe die Kerner-Sendung damals zusammen mit meiner Frau gesehen. Was soll bei dem Verhalten von Kerner Meinungsdiktatur, was Zensur und was nicht mit unserem GG vereinbar gewesen sein? Nichts! Kerner hat GÃ¤ste eingeladen und mit ihnen geplaudert. Hierzu gehÃ¶rte auch E.H, die er sogar persÃ¶nlich sehr gut kennt. Sie durfte ihren Standpunkt des gesellschaftlichen Realzustanden darlegen, durfte aus ihrem Buch zitieren und konnte sich lang und breit zu den Ã¶ffentlichen Kritiken Ã¤uÃŸern. Wenn sie die Ã¼brigen Anwesenden nicht von der Richtigkeit ihrer Behauptungen Ã¼berzeugen konnte, sich mit naiven Beispielen immer weiter in WidersprÃ¼che verstrickt, so dass sie die anderen GÃ¤ste zum Verlassen der Sendung zwingt, muss Kerner als Gastgeber handeln. Sie war Gast und wurde wieder ausgeladen. NatÃ¼rlich haben die Medien aus ihren Traktaten und dem Drumherum einen Popanz aufgebaut, denn auch sie wollen und mÃ¼ssen die Ware Information gewinnbringend anbieten. das solche Schmierenpostillen, wie die " BILD ", daraus nun ihr eigenes SÃ¼ppchen kocht, ist doch nicht erst seit Kerner bekannt. Wer mit dem Feuer spielt.., gelle!

Zum Schluss noch die Anmerkung, dass es gerade die reaktionÃ¤ren und faschistoiden KrÃ¤ft in diesem Land sind, die ihr Pamphlet begierig fÃ¼r sich vereinnahmen und es lobhudeln. Von den Neo-Faschisten will sie sich distanzieren - sie wird mit ihren Werken aber gerade dort hoffiert. Von der Kirche wird sie bejubelt, ist E.H. Ã¼berhaupt noch Mitglied? 
Sie hÃ¤tte besser daran getan, bei J.B.K. nicht aufzutreten. Aber: Was macht frau heut zu Tage nicht alles fÃ¼r Geld?

SchÃ¶nen Abend noch aus DD und einen GruÃŸ von der Elbe an die Weser!

JÃ¼rgen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanja,</p>
<p>wegen eines technischen Problems hatte ich eine Weile keinen Internetzugang. Nun, ich konnte es selber lÃ¶sen. Deine Antwort auf meinen Beitrag konnte ich erst kÃ¼rzlich lesen.<br />
Vorab, zur allgemeinen Klarstellung:<br />
Ich lebe, wohne und arbeit seit einigen Jahren in Dresden und habe hier auch mein privates, weil familiÃ¤res GlÃ¼ck gefunden. Ich kenne aber natÃ¼rlich auch Rintln ( an der Weser ) sehr , sehr gut. Zum einen, weil ich selbst gebÃ¼rtiger Schaumburger - einst Schaumburg-Lipper - bin, zum anderen leben meine Eltern und eine Schwester noch dort.<br />
Ja, ja, Rinteln ( amtl. Kennz. damals: RI = im Jargon von einst: Rindvieh oder STH= Sturer Hund ) jetzt SHG - zwangsweise, weil gebietsreformiert - den StadthÃ¤gern zugeschlagen, war einst ein Tummelplatz in meiner Sturm - und Drangzeit. Eine Disko in Rinteln hieÃŸ &#8221; Progressiv &#8221; und eine andere lag in Steinbergen an einer ZufahrtstraÃŸe nach Rinteln. Es ist sehr, sehr lange her, deshalb ist mir so einiges aus der damaligen Zeit nicht mehr gelÃ¤ufig. Ich kann mich jedoch nur daran erinnern, dass aus Rinteln eine Revoluzzer kamen, die in den goldenen Endsechzigern ihr lokales Unwesen trieben und FlugblÃ¤tter fÃ¼r &#8220;linke &#8221; Parteien verteilten. Ansonsten herrschte in dieser, unserer Provinz eher das Leitmotiv aus einer Begebenheit zu Zeiten der MÃ¤rz-Revolution in Deutschland vor, als der FÃ¼rst zu Schaumburg-Lippe ( Euer Durchlaucht ) den PÃ¶bel vor seiner Residenz in BÃ¼ckeburg auf deren Forderung : &#8221; We wut use Revolution hÃ¤bben!&#8221;, mit: &#8221; Schut joh hÃ¤bben, schut joh hÃ¤bben !&#8221;, abkanzelte.<br />
So ist er, de SchaumbÃ¶rger: BÃ¤uerlich, bÃ¼rgerlich, bieder. Selbst meine einstigen genossen von der SPD mussten es Ã¼ber viele Jahrzehnte erfahren. Nichts dreht sich so schnell mit dem Wind, wie der Gockel auf dem Dachfirst eines Schaumburger Bauernhauses.<br />
Inzwischen ist in meiner (unserer)Heimat vieles die viel zitierte Weser abwÃ¤rts geflossen: Die Gemeinschaft, die traditionelle Familie, alte Erinnerungen und die MÃ¤r von der heilen Welt in der Provinz. Letztere vorallem deshalb, weil die gesellschaftliche Armut den mateiellen Reichtum lÃ¤ngst Ã¼berholt hat - oder umgekehrt. Auch in BÃ¼ckeburg gibt es eine SuppenkÃ¼che. In Rinteln wohl auch! So verbleiben mir doch wohl nur die schÃ¶nen Jahre mit den Notizen aus der Provinz. Einst hat sich die Jugend aufgerafft, die alten ZÃ¶pfe abzuschneiden. Heute trÃ¤gt sie leiber gleich Glatze. Einst war das Tattoo das Sinnbild fÃ¼r beklebte Poesie - und Rockalben, heute verunstaltet sich die Jugend mit Lasertechnik ein Leben lang. Piercin, farbige Frisuren und Turbo-BrÃ¤une, Markenklamotten und die Jagd sowie die Gier nach dem schnÃ¶den Mammon, sind alles Zeiterscheinungen und haben dazu gefÃ¼hrt, dass die Gesellschaft sich so zeigt, wie Du sie hier kritisiert.</p>
<p>Wozu benÃ¶tige ich dabei die ErgÃ¼sse einer E.H? Kannst Du es mir verraten? Was gibt sie von sich, was ich nicht lÃ¤ngst schon weiÃŸ? </p>
<p>Das hier und heute KindstÃ¶tungen angeprangert werden, das halte ich fÃ¼r opportun. Einen bereit lebenden Menschen zu tÃ¶ten ist nicht nur strafbar, es ist auch moralisch im hÃ¶chsten MaÃŸe verwerflich. MÃ¶rder, aus welchem Motiv heraus sie auch immer gemordet haben, sind in meiner Werteskala ganz weit unten. Nur, was hat Abtreibung mit Mord zu tun? Das ist klerikales Gefasel. Das sind PlattitÃ¼den, die der Klerus einst zur Rechtfertigung der eigenen Fehlbarkeit miÃŸbrauchte und es heute wieder tut. Geschwafel um die eigene Macht zu zementieren. Wenn eine vergewaltigte Frau ein Kind nicht austragen will, dann hat sie nach dem oft zitierten Â§ 118 StGB das Recht zur Abtreibung. Basta!<br />
Wenn allerdings eine Frau ihr Kind tÃ¶tet, weil sie es nicht versorgen, beteuen und mit ihm das weitere Leben gestalten will, dann hat sie ( aber auch der Erzeuger ) die verdammte Pflicht, es in eine Pflege - oder Adoptionsfamilie zu geben; dann ist hier ein tÃ¶ten des Kindes nichts anderes als Mord nach Â§ 211 StGB. Das sind klare, juristische Grenzen. Was phrasiert ihr hier von KindstÃ¶tungen im Mutterleib? Im Balkan-Krieg sind Hunderttausende von Frauen vergewaltigt worden ( ich habe selbst einige anwaltlich vertreten), wenn hiervon Frauen die Abtreibung durchgefÃ¼hrt haben, war es wohl nach euerer Argumentation auch Mord? </p>
<p>Nun zurÃ¼ck zu E.H. Ich habe die Kerner-Sendung damals zusammen mit meiner Frau gesehen. Was soll bei dem Verhalten von Kerner Meinungsdiktatur, was Zensur und was nicht mit unserem GG vereinbar gewesen sein? Nichts! Kerner hat GÃ¤ste eingeladen und mit ihnen geplaudert. Hierzu gehÃ¶rte auch E.H, die er sogar persÃ¶nlich sehr gut kennt. Sie durfte ihren Standpunkt des gesellschaftlichen Realzustanden darlegen, durfte aus ihrem Buch zitieren und konnte sich lang und breit zu den Ã¶ffentlichen Kritiken Ã¤uÃŸern. Wenn sie die Ã¼brigen Anwesenden nicht von der Richtigkeit ihrer Behauptungen Ã¼berzeugen konnte, sich mit naiven Beispielen immer weiter in WidersprÃ¼che verstrickt, so dass sie die anderen GÃ¤ste zum Verlassen der Sendung zwingt, muss Kerner als Gastgeber handeln. Sie war Gast und wurde wieder ausgeladen. NatÃ¼rlich haben die Medien aus ihren Traktaten und dem Drumherum einen Popanz aufgebaut, denn auch sie wollen und mÃ¼ssen die Ware Information gewinnbringend anbieten. das solche Schmierenpostillen, wie die &#8221; BILD &#8220;, daraus nun ihr eigenes SÃ¼ppchen kocht, ist doch nicht erst seit Kerner bekannt. Wer mit dem Feuer spielt.., gelle!</p>
<p>Zum Schluss noch die Anmerkung, dass es gerade die reaktionÃ¤ren und faschistoiden KrÃ¤ft in diesem Land sind, die ihr Pamphlet begierig fÃ¼r sich vereinnahmen und es lobhudeln. Von den Neo-Faschisten will sie sich distanzieren - sie wird mit ihren Werken aber gerade dort hoffiert. Von der Kirche wird sie bejubelt, ist E.H. Ã¼berhaupt noch Mitglied?<br />
Sie hÃ¤tte besser daran getan, bei J.B.K. nicht aufzutreten. Aber: Was macht frau heut zu Tage nicht alles fÃ¼r Geld?</p>
<p>SchÃ¶nen Abend noch aus DD und einen GruÃŸ von der Elbe an die Weser!</p>
<p>JÃ¼rgen</p>
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