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	<title>Kommentare zu: Dieter Hildebrandt, Ex-NSDAP</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 23:12:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: TanjaKrienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-147661</link>
		<dc:creator>TanjaKrienen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:10:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-147661</guid>
		<description>"So saßen zwischen 1966 und 1969 acht ehemalige NSDAP-Genossen im Kabinett Kiesinger/Brandt – je zwei von CDU und CSU und vier von der SPD. Gemessen an Mitgliederzahlen und Regierungsjahren schneidet die CDU auf dem Minister-Nazometer am besten ab, die FDP am schlechtesten, die SPD (man bedenke ihr Selbstbild!) wenig vorteilhaft."  Götz Aly</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;So saßen zwischen 1966 und 1969 acht ehemalige NSDAP-Genossen im Kabinett Kiesinger/Brandt – je zwei von CDU und CSU und vier von der SPD. Gemessen an Mitgliederzahlen und Regierungsjahren schneidet die CDU auf dem Minister-Nazometer am besten ab, die FDP am schlechtesten, die SPD (man bedenke ihr Selbstbild!) wenig vorteilhaft.&#8221;  Götz Aly</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-127336</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 16:37:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-127336</guid>
		<description>Vorsicht! Ausnahmsweise KEINE „ahistorische“ TK-Satire, obwohl sie absurder klingt, als alles, was ich bisher erdachte.

&lt;strong&gt;A&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;ls die SPD nicht die „Partei der Deserteure“ sein wollte und den schwerstbehinderten Abgeordneten Dr. Goebbels aus dem Rheinland einen „Drückeberger“ nannte.&lt;/strong&gt;

Da es das nicht im Net gibt, habe ich es einmal abgehört und aufgeschrieben. Es ist der „Dialog“, der zu dem größten Tumult der Weimarer Parlamentsgeschichte führte. Grund: Die SPD fühlte sich kollektiv beleidigt, weil sie der Abgeordnete Goebbels „Partei der Deserteure“ nannte. Intellektuell voll auf der Höhe der Zeit, konterte sie mit der Vorwurf der Drückebergerei. Aber der Reihe nach -

23. Februar 1932

Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD): Wir treten in die Aussprache ein. Das Wort hat der Abgeordnete Dr. Goebbels.

Heftige Tumulte, viele Zurufe

Goebbels: Die nationalsozialistische Bewegung hat diese Gelegenheit herbei gewünscht, um mit dem Kabinett Brüning, und der von ihm repräsentierten Politik, eine grundsätzliche Abrechnung zu halten. Es ist die Pflicht der Regierung zu regieren, dafür hat sie die Macht. Dafür trägt sie die Verantwortung. Das aber kann und darf nicht Pflicht der Opposition sein. Die Opposition kann sich damit begnügen die Regierung, ihre Taten und ihre Leistungen, vor der Öffentlichkeit unter die kritische Lupe zu nehmen. Und die Entscheidung darüber, wem die Macht gebührt, der Regierung oder der Opposition, steht allein und ausschließlich dem demokratisch-parlamentarischen Regime, dem Volke zu. (Lautes Geschrei der Linken, die nachfolgende Bemerkung geht im Lärm unter)…Es ist auch nicht an dem, als wenn bankrotte Parteien, die das Vertrauen des Volkes verloren haben, ihnen nachfolgenden Parteien Vorschriften darüber zu machen hätten, wie sie die Macht gebrauchen müssen. Wer die Macht hat, der gebraucht sie. Und wer in der Opposition steht, der hat das Recht, den Gebrauch der Macht durch die Regierung zu kritisieren. Das nationale Deutschland hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, von dieser Regierung Bilanz zu verlangen, über das, was sie versprach, und über das, was sie tatsächlich einlösen konnte. Die Regierung hat sich in weitestgehendem Maße des Paragrafen 48 bedient. Aber die Regierung musste dabei die Festsstellung machen, dass man mit dem Paragraf 48 zwar nationale Bewegungen niederknüppeln kann (Geschrei, Tumult,)….wenn man versuchte unter Zuhilfenahme des Paragrafen 48 und der Notverordnungen praktisch in Deutschland den innenpolitischen Frieden wieder herzustellen, so muss man heute vor der Nation feststellen, dass Deutschland heute vor dem Bürgerkrieg steht, dass, mehr gesagt, der Bürgerkrieg latent in Deutschland bereits vorhanden ist.

(Tumult, Geklingel der Glocke) Löbe (SPD): Ich bitte um etwas mehr Ruhe. Hier ist doch kein Sportpalast.)

Goebbels fährt fort: Ich verwahre mich dagegen, wenn der nationalsozialistischen Bewegung der Vorwurf gemacht wird, sie habe Hindenburg im Stich gelassen. Nein! Hindenburg hat die Sache seiner ehemaligen Wähler im Stich gelassen! (Anm: TK. Tatsächlich wurde kurz darauf Hindenburg der Kandidat AUCH der SPD und siegte in der Reichspräsidentenwahl 1932 vor Hitler und Thälmann). Sage mir wer dich lobt und ich sage dir wer du bist. Gelobt, von der Berliner Asphalt-Presse, gelobt von der Partei der Deserteure…. (der Rest geht im Gejohle unter, schwere Tumulte, Lärm, Geschrei, Glockengebimmel)

Löbe (SPD): Herr Abgeordnete Goebbels, Sie haben eine im Hause anwesende Partei, Partei der Deserteure genannt…. Wieder lautes Schreien, vor allem bei der SPD, wiederholtes Glockengebimmel). Ist Ihnen wahrscheinlich auch bekannt, dass in der Partei, auf die Sie hingewiesen haben, eine ganze Menge Kriegsteilnehmer und Kriegsverletzte sind? Ich nehme deshalb an (Unruhe), dass Sie diese BESCHULDIGUNG zurücknehmen werden.

Goebbels: Es ist mir weiterhin bekannt…

(Tumult, Löbe: Bitte um Ruhe.)…

Goebbels: Es mir weiterhin bekannt….

Löbe: Sie wollen also meine Frage nicht beantworten? Ich bin mit meiner Ordnungsmaßnahme noch nicht am Ende. Sie haben die Partei, „Partei der Deserteure“ genannt. (Der Rest der „Ordnungsmaßnahme geht im Geschrei aller Fraktionen unter.)

Goebbels fährt an gleicher Stelle fort: Es ist mir weiterhin bekannt, dass aus dieser Partei, aus ihrem Reichtagsbüro (Anm. TK: Das Büro Nahles/Marquardt war es aber nicht) eine amtliche Schrift kam in der stand, dass der Landesverrat kein Verbrechen darstelle (erhebliche Tumulte, allgemeines Durcheinander)

Löbe: Da der Redner den Vorwurf gegen die Partei nicht zurück genommen hat, rufe ich hiermit zur Ordnung. Ich bitte jetzt um Ruhe.

Zuruf aus der SPD-Fraktion an die Adresse des schwer körperbehinderten Goebbels: Kriegsteilnehmer Goebbels! Hahahahaha (Unruhe, Ermahnung von Abgeordneten)

Löbe: Ich muss unter allen Umständen dafür sorgen, dass der Redner seine Rede beendet. Die Beleidigung ist gerügt.

Zwischenrufer aus der SPD-Fraktion: &lt;strong&gt;Von einem Drückeberger lassen wir uns nicht beleidigen!&lt;/strong&gt;

Es ist kaum noch ein Wort zu verstehen, mehrere Abgeordnete werden ermahnt, Löbe: ich unterbreche die Sitzung für eine halbe Stunde.

Reichtagspräsident Löbe, SPD, nach der Pause: Meine Damen und Herren, die Unterbrechung unserer Sitzung war herbei geführt durch einen VORWURF den der Abgeordnete Goebbels, gegen die „Partei der Deserteure“, wie er sie nannte, gerichtet hat, den ich durch einen Ordnungsruf gerügt habe. Die Kriegsteilnehmer und Kriegsverletzten der Partei haben diesen Ordnungsruf nicht für ausreichend erachtet, dass ich nach Paragrafen 91 der Geschäftordnung eine größere Verletzung der Ordnung darin erblicken muss und Herrn Abgeordneten Goebbels von dieser Sitzung ausschließe. (Wieder schwere Tumulte, Beifall der Linken) Das Wort für die Kriegsteilnehmer aller übrigen Parteien hat der Abgeordnete Lemmer

Lemmer (DDP): Der Abgeordnete Goebbels hat die Sozialdemokraten die „Partei der Deserteure“ genannt. Diese BELEIDIGUNG hat bei den Kriegsteilnehmern dieses Hauses DIE GRÖßTE ENTRÜSTUNG ausgelöst. Wir weisen die infame Beleidigung des Abgeordneten Goebbels auf das Schärfste zurück (Allgemeines Schreien)

Löbe (SPD) klingelt mit der Glocke: Herr Abgeordneter Lemmer! Der Ausdruck „infame Beleidigung“ ist unparlamentarisch. Ich rüge ihn!

Lemmer: Als der Abgeordnete Goebbels und ein großer Teil seiner Fraktionskollegen den Weltkrieg nicht mitgemacht haben, gegen Kriegteilnehmer dieses Hauses, die miterlebt haben, wie Tausende Sozialdemokraten im Felde starben, (fängt an zu schreien) SIND IM ANDENKEN AN IHRE GEFALLENEN KAMERADEN EMPÖRT ÜBER DIESE FRECHE BELEIDIGUNG DES ABGEORDNETEN GOEBBELS! (Alles gröhlt, es sind nur noch Wortfetzen des späteren Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Kiesingers Berlin-Beauftragten Lemmer zu vernehmen: BELEIDIGUNG…SKRUPELOS…(luftschnapp)..KRIEGSOPFER DER NATION…AUF DEM ALTAR DES VATERLANDES….

Kurt Schumacher, SPD, schreit: Die ganze nationalsozialistische Agitation ist ein dauernder Appell an den inneren Schweinehund im Menschen. Und wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Anerkennung, dass Ihnen zum ersten Mal in der deutschen Politik, die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist. Der Herr Dr. Goebbels hat sich als großer Leitartikel hier gebärdet und er ist doch nur ein missratenes kleines Feuilleton. Ich stelle hiermit fest: Von der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, haben im Kriege 70% aktiv sich beteiligt! Abschließend sage ich den Herren Nationalsozialisten: Sie können tun und lassen was sie wollen, an den Grad unserer Verachtung werden sie niemals ranreichen. Pazifistisches Gesindel! (Anm. TK: Hoppla, ich glaube, die letzten beiden Worte habe ich wohl doch nur geträumt)

Löbe: Das Wort hat der Abgeordnete Ulbricht.

Ulbricht (KPD, später Regierungschef der DDR): Die Diskussion in diesem Reichstag zeigt, dass dieser Reichstag im Zeichen der imperialistischen Kriegspolitik tagt. Er zeigt, dass sich die Nationalsozialisten und Sozialdemokraten den Rang ablaufen, wer die treuesten Diener der Hindenburgs sind. Hindenburg ist das Programm des imperialistischen Krieges. Hindenburg war es, der den Erlass herausgab, in dem gesagt wird, dass man gegen jene  Soldaten, die nicht mehr weiter ihre Knochen auf die Schlachtfelder tragen wollen, dass man sie anbinden müsse. Hindenburg, er forderte das Anbinden der Soldaten. Nun, die deutschen Arbeiter werden antworten bei dieser Präsidentenwahl, wen man anbinden soll. Sie werden antworten: Wen man nicht nur anbindet, sondern: wen man aufbinden soll. (Der Rest geht im nachfolgenden Chaos unter, die Folgen sind bekannt: Die Nationalsozialisten überwanden ihre schändliche Drückebergerei, die Sozialdemokraten marschierten überwiegend mit und die Kommunisten trugen die Folgen ihrer Anbindungs-Schwadronierereien.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsicht! Ausnahmsweise KEINE „ahistorische“ TK-Satire, obwohl sie absurder klingt, als alles, was ich bisher erdachte.</p>
<p><strong>A</strong><strong>ls die SPD nicht die „Partei der Deserteure“ sein wollte und den schwerstbehinderten Abgeordneten Dr. Goebbels aus dem Rheinland einen „Drückeberger“ nannte.</strong></p>
<p>Da es das nicht im Net gibt, habe ich es einmal abgehört und aufgeschrieben. Es ist der „Dialog“, der zu dem größten Tumult der Weimarer Parlamentsgeschichte führte. Grund: Die SPD fühlte sich kollektiv beleidigt, weil sie der Abgeordnete Goebbels „Partei der Deserteure“ nannte. Intellektuell voll auf der Höhe der Zeit, konterte sie mit der Vorwurf der Drückebergerei. Aber der Reihe nach -</p>
<p>23. Februar 1932</p>
<p>Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD): Wir treten in die Aussprache ein. Das Wort hat der Abgeordnete Dr. Goebbels.</p>
<p>Heftige Tumulte, viele Zurufe</p>
<p>Goebbels: Die nationalsozialistische Bewegung hat diese Gelegenheit herbei gewünscht, um mit dem Kabinett Brüning, und der von ihm repräsentierten Politik, eine grundsätzliche Abrechnung zu halten. Es ist die Pflicht der Regierung zu regieren, dafür hat sie die Macht. Dafür trägt sie die Verantwortung. Das aber kann und darf nicht Pflicht der Opposition sein. Die Opposition kann sich damit begnügen die Regierung, ihre Taten und ihre Leistungen, vor der Öffentlichkeit unter die kritische Lupe zu nehmen. Und die Entscheidung darüber, wem die Macht gebührt, der Regierung oder der Opposition, steht allein und ausschließlich dem demokratisch-parlamentarischen Regime, dem Volke zu. (Lautes Geschrei der Linken, die nachfolgende Bemerkung geht im Lärm unter)…Es ist auch nicht an dem, als wenn bankrotte Parteien, die das Vertrauen des Volkes verloren haben, ihnen nachfolgenden Parteien Vorschriften darüber zu machen hätten, wie sie die Macht gebrauchen müssen. Wer die Macht hat, der gebraucht sie. Und wer in der Opposition steht, der hat das Recht, den Gebrauch der Macht durch die Regierung zu kritisieren. Das nationale Deutschland hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, von dieser Regierung Bilanz zu verlangen, über das, was sie versprach, und über das, was sie tatsächlich einlösen konnte. Die Regierung hat sich in weitestgehendem Maße des Paragrafen 48 bedient. Aber die Regierung musste dabei die Festsstellung machen, dass man mit dem Paragraf 48 zwar nationale Bewegungen niederknüppeln kann (Geschrei, Tumult,)….wenn man versuchte unter Zuhilfenahme des Paragrafen 48 und der Notverordnungen praktisch in Deutschland den innenpolitischen Frieden wieder herzustellen, so muss man heute vor der Nation feststellen, dass Deutschland heute vor dem Bürgerkrieg steht, dass, mehr gesagt, der Bürgerkrieg latent in Deutschland bereits vorhanden ist.</p>
<p>(Tumult, Geklingel der Glocke) Löbe (SPD): Ich bitte um etwas mehr Ruhe. Hier ist doch kein Sportpalast.)</p>
<p>Goebbels fährt fort: Ich verwahre mich dagegen, wenn der nationalsozialistischen Bewegung der Vorwurf gemacht wird, sie habe Hindenburg im Stich gelassen. Nein! Hindenburg hat die Sache seiner ehemaligen Wähler im Stich gelassen! (Anm: TK. Tatsächlich wurde kurz darauf Hindenburg der Kandidat AUCH der SPD und siegte in der Reichspräsidentenwahl 1932 vor Hitler und Thälmann). Sage mir wer dich lobt und ich sage dir wer du bist. Gelobt, von der Berliner Asphalt-Presse, gelobt von der Partei der Deserteure…. (der Rest geht im Gejohle unter, schwere Tumulte, Lärm, Geschrei, Glockengebimmel)</p>
<p>Löbe (SPD): Herr Abgeordnete Goebbels, Sie haben eine im Hause anwesende Partei, Partei der Deserteure genannt…. Wieder lautes Schreien, vor allem bei der SPD, wiederholtes Glockengebimmel). Ist Ihnen wahrscheinlich auch bekannt, dass in der Partei, auf die Sie hingewiesen haben, eine ganze Menge Kriegsteilnehmer und Kriegsverletzte sind? Ich nehme deshalb an (Unruhe), dass Sie diese BESCHULDIGUNG zurücknehmen werden.</p>
<p>Goebbels: Es ist mir weiterhin bekannt…</p>
<p>(Tumult, Löbe: Bitte um Ruhe.)…</p>
<p>Goebbels: Es mir weiterhin bekannt….</p>
<p>Löbe: Sie wollen also meine Frage nicht beantworten? Ich bin mit meiner Ordnungsmaßnahme noch nicht am Ende. Sie haben die Partei, „Partei der Deserteure“ genannt. (Der Rest der „Ordnungsmaßnahme geht im Geschrei aller Fraktionen unter.)</p>
<p>Goebbels fährt an gleicher Stelle fort: Es ist mir weiterhin bekannt, dass aus dieser Partei, aus ihrem Reichtagsbüro (Anm. TK: Das Büro Nahles/Marquardt war es aber nicht) eine amtliche Schrift kam in der stand, dass der Landesverrat kein Verbrechen darstelle (erhebliche Tumulte, allgemeines Durcheinander)</p>
<p>Löbe: Da der Redner den Vorwurf gegen die Partei nicht zurück genommen hat, rufe ich hiermit zur Ordnung. Ich bitte jetzt um Ruhe.</p>
<p>Zuruf aus der SPD-Fraktion an die Adresse des schwer körperbehinderten Goebbels: Kriegsteilnehmer Goebbels! Hahahahaha (Unruhe, Ermahnung von Abgeordneten)</p>
<p>Löbe: Ich muss unter allen Umständen dafür sorgen, dass der Redner seine Rede beendet. Die Beleidigung ist gerügt.</p>
<p>Zwischenrufer aus der SPD-Fraktion: <strong>Von einem Drückeberger lassen wir uns nicht beleidigen!</strong></p>
<p>Es ist kaum noch ein Wort zu verstehen, mehrere Abgeordnete werden ermahnt, Löbe: ich unterbreche die Sitzung für eine halbe Stunde.</p>
<p>Reichtagspräsident Löbe, SPD, nach der Pause: Meine Damen und Herren, die Unterbrechung unserer Sitzung war herbei geführt durch einen VORWURF den der Abgeordnete Goebbels, gegen die „Partei der Deserteure“, wie er sie nannte, gerichtet hat, den ich durch einen Ordnungsruf gerügt habe. Die Kriegsteilnehmer und Kriegsverletzten der Partei haben diesen Ordnungsruf nicht für ausreichend erachtet, dass ich nach Paragrafen 91 der Geschäftordnung eine größere Verletzung der Ordnung darin erblicken muss und Herrn Abgeordneten Goebbels von dieser Sitzung ausschließe. (Wieder schwere Tumulte, Beifall der Linken) Das Wort für die Kriegsteilnehmer aller übrigen Parteien hat der Abgeordnete Lemmer</p>
<p>Lemmer (DDP): Der Abgeordnete Goebbels hat die Sozialdemokraten die „Partei der Deserteure“ genannt. Diese BELEIDIGUNG hat bei den Kriegsteilnehmern dieses Hauses DIE GRÖßTE ENTRÜSTUNG ausgelöst. Wir weisen die infame Beleidigung des Abgeordneten Goebbels auf das Schärfste zurück (Allgemeines Schreien)</p>
<p>Löbe (SPD) klingelt mit der Glocke: Herr Abgeordneter Lemmer! Der Ausdruck „infame Beleidigung“ ist unparlamentarisch. Ich rüge ihn!</p>
<p>Lemmer: Als der Abgeordnete Goebbels und ein großer Teil seiner Fraktionskollegen den Weltkrieg nicht mitgemacht haben, gegen Kriegteilnehmer dieses Hauses, die miterlebt haben, wie Tausende Sozialdemokraten im Felde starben, (fängt an zu schreien) SIND IM ANDENKEN AN IHRE GEFALLENEN KAMERADEN EMPÖRT ÜBER DIESE FRECHE BELEIDIGUNG DES ABGEORDNETEN GOEBBELS! (Alles gröhlt, es sind nur noch Wortfetzen des späteren Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Kiesingers Berlin-Beauftragten Lemmer zu vernehmen: BELEIDIGUNG…SKRUPELOS…(luftschnapp)..KRIEGSOPFER DER NATION…AUF DEM ALTAR DES VATERLANDES….</p>
<p>Kurt Schumacher, SPD, schreit: Die ganze nationalsozialistische Agitation ist ein dauernder Appell an den inneren Schweinehund im Menschen. Und wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Anerkennung, dass Ihnen zum ersten Mal in der deutschen Politik, die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist. Der Herr Dr. Goebbels hat sich als großer Leitartikel hier gebärdet und er ist doch nur ein missratenes kleines Feuilleton. Ich stelle hiermit fest: Von der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, haben im Kriege 70% aktiv sich beteiligt! Abschließend sage ich den Herren Nationalsozialisten: Sie können tun und lassen was sie wollen, an den Grad unserer Verachtung werden sie niemals ranreichen. Pazifistisches Gesindel! (Anm. TK: Hoppla, ich glaube, die letzten beiden Worte habe ich wohl doch nur geträumt)</p>
<p>Löbe: Das Wort hat der Abgeordnete Ulbricht.</p>
<p>Ulbricht (KPD, später Regierungschef der DDR): Die Diskussion in diesem Reichstag zeigt, dass dieser Reichstag im Zeichen der imperialistischen Kriegspolitik tagt. Er zeigt, dass sich die Nationalsozialisten und Sozialdemokraten den Rang ablaufen, wer die treuesten Diener der Hindenburgs sind. Hindenburg ist das Programm des imperialistischen Krieges. Hindenburg war es, der den Erlass herausgab, in dem gesagt wird, dass man gegen jene  Soldaten, die nicht mehr weiter ihre Knochen auf die Schlachtfelder tragen wollen, dass man sie anbinden müsse. Hindenburg, er forderte das Anbinden der Soldaten. Nun, die deutschen Arbeiter werden antworten bei dieser Präsidentenwahl, wen man anbinden soll. Sie werden antworten: Wen man nicht nur anbindet, sondern: wen man aufbinden soll. (Der Rest geht im nachfolgenden Chaos unter, die Folgen sind bekannt: Die Nationalsozialisten überwanden ihre schändliche Drückebergerei, die Sozialdemokraten marschierten überwiegend mit und die Kommunisten trugen die Folgen ihrer Anbindungs-Schwadronierereien.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-112717</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 07:34:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-112717</guid>
		<description>Genau &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsbund_j%C3%BCdischer_Frontsoldaten" rel="nofollow"&gt;das sagte ich ja in meiner Eingangssatire&lt;/a&gt;, obwohl Teile der Ziele des Verbandes ja nicht falsch waren und sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsbund_j%C3%BCdischer_Frontsoldaten" rel="nofollow">das sagte ich ja in meiner Eingangssatire</a>, obwohl Teile der Ziele des Verbandes ja nicht falsch waren und sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-84073</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 07:04:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-84073</guid>
		<description>Hans Georg Schachtschabel 1937-1945 SA ab 1933, SS ab 1935 ab 1946 SPD 1969 bis 1983 Mitglied des Deutschen Bundestages, ab 1974 Mitglied des Europäischen Parlaments

Harri Bading 1937–1939 (Austritt) 1928–1937 SPD, ab 1945 wieder SPD Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD

Frank Seiboth 1939–1945 ab 1952 GB/BHE, ab 1967 SPD Mitglied des Deutschen Bundestages

Karl Schiller NSDAP, des NSDStB und des Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbundes. Von 1946 bis 1972 sowie erneut ab 1980 war er Mitglied der SPD. Von 1965 bis 1972 war er dann Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1965 bis 1966 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Dem Kabinett der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehört er ab dem 1. Dezember 1966 als Bundesminister für Wirtschaft an. Dem ersten Kabinett von Bundeskanzler Willy Brandt gehört er wiederum als Bundesminister für Wirtschaft an. Nach dem Rücktritt des Bundesfinanzministers Alexander Möller am 13. Mai 1971 wird er zum Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen ernannt. Von diesem Amt trat er am 7. Juli 1972 aus Protest gegen die von Bundeskanzler Brandt getroffenen wirtschaftspolitischen Entscheidungen zurück und schied damit aus der Bundesregierung aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Georg Schachtschabel 1937-1945 SA ab 1933, SS ab 1935 ab 1946 SPD 1969 bis 1983 Mitglied des Deutschen Bundestages, ab 1974 Mitglied des Europäischen Parlaments</p>
<p>Harri Bading 1937–1939 (Austritt) 1928–1937 SPD, ab 1945 wieder SPD Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD</p>
<p>Frank Seiboth 1939–1945 ab 1952 GB/BHE, ab 1967 SPD Mitglied des Deutschen Bundestages</p>
<p>Karl Schiller NSDAP, des NSDStB und des Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbundes. Von 1946 bis 1972 sowie erneut ab 1980 war er Mitglied der SPD. Von 1965 bis 1972 war er dann Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1965 bis 1966 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Dem Kabinett der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gehört er ab dem 1. Dezember 1966 als Bundesminister für Wirtschaft an. Dem ersten Kabinett von Bundeskanzler Willy Brandt gehört er wiederum als Bundesminister für Wirtschaft an. Nach dem Rücktritt des Bundesfinanzministers Alexander Möller am 13. Mai 1971 wird er zum Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen ernannt. Von diesem Amt trat er am 7. Juli 1972 aus Protest gegen die von Bundeskanzler Brandt getroffenen wirtschaftspolitischen Entscheidungen zurück und schied damit aus der Bundesregierung aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-83777</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 04:50:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-83777</guid>
		<description>Nein, er hat sich auch nicht dagegengestellt und deshalb liegt ein logischer Schluss nahe, und zwar nicht den, den du wider der Logik daraus ziehst. Aber er sich "dargestellt" (wie du korrekterweise schreibst) als einen, der sich entzog. Und nach dem Krieg wollte er auf der guten Seite sein und hat die Vergangeheit ANDERER instrumentalisiert. Wie aber auch im Interview anklingt, verteidigt er die "kleinen Leute", die ja den Krieg nicht wollten.

Es stimmt jedenfalls nicht, wie Hildebrandt zuerst weismachen wollte, dass ganze Jahrgänge "einfach so" aufgenommen wurden - es ist wohl eher so, dass jeder einzelne dies bekunden musste, unabhängig des von dir unterstellten Glaubens an den "guten Nazifunktionär". Auch wenn ich wohl damit bei dir nicht durchdringe, verweise ich darauf, dass die Nazis ehedem sogar immer mal wieder Aufnahmestopps in die Partei verfügten, weil sie keine Opportunisten wollten. Der Elitegedanke war - wie auch in der SED - ein zentraler Punkt ihrer Anschauung (den ich wertneutral sehe, weil vom Grundsatz her vieles für eine derartige Haltung zu einer Parteimitgliedschaft spricht).

Die Reichspogromnacht war halt auch keine, die am Schreibtisch geplant wurde, aber diese Geschichte steht auf einem ganz anderen Blatt und wenn du hier die Nürnberger Gesetze vergessen willst, die dem "Volksgenossen" bekannt waren: bitte. TK
Jaja, die westdeutsche Nazigesellschaft
&lt;table class="prettytable"&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Name&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;&lt;a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" rel="nofollow"&gt;NSDAP&lt;/a&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Andere Parteimitgliedschaften&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Amt bzw. Ämter&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Wilhelm Adam (Politiker)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Adam_%28Politiker%29" rel="nofollow"&gt;Wilhelm Adam&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1923–1926&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1948 &lt;a title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands_%28DDR%29" rel="nofollow"&gt;NDPD&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1950–1952 sächsischer Finanzminister&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Gerhard Beil" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Beil" rel="nofollow"&gt;Gerhard Beil&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1944–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1953 &lt;a title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands" rel="nofollow"&gt;SED&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1986–1990 Minister für Außenhandel&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Hans Bentzien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bentzien" rel="nofollow"&gt;Hans Bentzien&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1944–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1946 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1961–1965 Minister für Kultur&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Kurt Blecha" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Blecha" rel="nofollow"&gt;Kurt Blecha&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1941–1943&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1946 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1958–1989 Leiter des Presseamtes beim Vorsitzenden des &lt;a title="Ministerrat (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerrat_%28DDR%29" rel="nofollow"&gt;Ministerrates&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Heinz Eichler" class="new" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Heinz_Eichler&#038;action=edit" rel="nofollow"&gt;Heinz Eichler&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1944&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1946 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1971 Sekretär des Staatsrates der DDR&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Wolfgang Heyl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Heyl" rel="nofollow"&gt;Wolfgang Heyl&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1939–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1949 &lt;a title="Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christlich-Demokratische_Union_Deutschlands_%28DDR%29" rel="nofollow"&gt;CDU&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1976–1989 Mitglied des Präsidiums der &lt;a title="Volkskammer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkskammer" rel="nofollow"&gt;Volkskammer&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Heinrich Homann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Homann" rel="nofollow"&gt;Heinrich Homann&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1933–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1948 NDPD&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1954-1963 stellvertretender Präident der Volkskammer, 1960 stellverttretender Vorsitzender des Staatsrates der DDR&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Gerhard Kegel&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1934-1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1946 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1950/51 stellvertretender Chefredakteur "&lt;a title="Neues Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Deutschland" rel="nofollow"&gt;Neues Deutschland&lt;/a&gt;", 1967-1971 Kandidat des ZK der SED,1973-1976 Botschafter beim Sitz der &lt;a title="Vereinte Nationen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen" rel="nofollow"&gt;UN&lt;/a&gt; in &lt;a title="Genf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Genf" rel="nofollow"&gt;Genf&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Bruno Lietz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Lietz" rel="nofollow"&gt;Bruno Lietz&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1943–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;später SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1982–1989 Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Hans Reichelt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Reichelt" rel="nofollow"&gt;Hans Reichelt&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1943–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1950 &lt;a title="Demokratische Bauernpartei Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Bauernpartei_Deutschlands" rel="nofollow"&gt;DBD&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1972 stellvertretender Vorsitzender des DDR-Ministerrates&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Gerhard Schill" class="new" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gerhard_Schill&#038;action=edit" rel="nofollow"&gt;Gerhard Schill&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1943–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;nach 1946 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1961 Oberbürgermeister der Stadt &lt;a title="Dresden" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dresden" rel="nofollow"&gt;Dresden&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Werner Schmieder" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Schmieder" rel="nofollow"&gt;Werner Schmieder&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1944&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;wohl ab 1946 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Minister für Finanzen der DDR 1980/1981&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Wilhelm Schröder (Politiker)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schr%C3%B6der_%28Politiker%29" rel="nofollow"&gt;Wilhelm Schröder&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1940&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1948 DBD&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1952–1953 Minister für Land- und Forstwirtschaft&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Otfried Steger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otfried_Steger" rel="nofollow"&gt;Otfried Steger&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1944–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1947 CDU, ab 1950 SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1965–1983 Minister für Elektrotechnik und Elektronik&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Bodo Uhse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Uhse" rel="nofollow"&gt;Bodo Uhse&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1927–1930, auch &lt;a title="Freikorps Oberland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps_Oberland" rel="nofollow"&gt;Bund Oberland&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1930 &lt;a title="Kommunistische Partei Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands" rel="nofollow"&gt;KPD&lt;/a&gt;, später SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1950–1954 SED-Volkskammerabgeordneter, 1950–1952 Vorsitzender des &lt;a title="Deutscher Schriftstellerverband" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Schriftstellerverband" rel="nofollow"&gt;Schriftstellerverbandes in der DDR&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;a title="Herbert Weiz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Weiz" rel="nofollow"&gt;Herbert Weiz&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1942–1945&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 1945/46 KPD/SED&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1958 ZK der SED, 1967 stellvertretender Vorsitzender des DDR-Ministerrates&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, er hat sich auch nicht dagegengestellt und deshalb liegt ein logischer Schluss nahe, und zwar nicht den, den du wider der Logik daraus ziehst. Aber er sich &#8220;dargestellt&#8221; (wie du korrekterweise schreibst) als einen, der sich entzog. Und nach dem Krieg wollte er auf der guten Seite sein und hat die Vergangeheit ANDERER instrumentalisiert. Wie aber auch im Interview anklingt, verteidigt er die &#8220;kleinen Leute&#8221;, die ja den Krieg nicht wollten.</p>
<p>Es stimmt jedenfalls nicht, wie Hildebrandt zuerst weismachen wollte, dass ganze Jahrgänge &#8220;einfach so&#8221; aufgenommen wurden - es ist wohl eher so, dass jeder einzelne dies bekunden musste, unabhängig des von dir unterstellten Glaubens an den &#8220;guten Nazifunktionär&#8221;. Auch wenn ich wohl damit bei dir nicht durchdringe, verweise ich darauf, dass die Nazis ehedem sogar immer mal wieder Aufnahmestopps in die Partei verfügten, weil sie keine Opportunisten wollten. Der Elitegedanke war - wie auch in der SED - ein zentraler Punkt ihrer Anschauung (den ich wertneutral sehe, weil vom Grundsatz her vieles für eine derartige Haltung zu einer Parteimitgliedschaft spricht).</p>
<p>Die Reichspogromnacht war halt auch keine, die am Schreibtisch geplant wurde, aber diese Geschichte steht auf einem ganz anderen Blatt und wenn du hier die Nürnberger Gesetze vergessen willst, die dem &#8220;Volksgenossen&#8221; bekannt waren: bitte. TK<br />
Jaja, die westdeutsche Nazigesellschaft</p>
<table class="prettytable">
<tr>
<th>Name</th>
<th><a title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" rel="nofollow">NSDAP</a></th>
<th>Andere Parteimitgliedschaften</th>
<th>Amt bzw. Ämter</th>
</tr>
<tr>
<td><a title="Wilhelm Adam (Politiker)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Adam_%28Politiker%29" rel="nofollow">Wilhelm Adam</a></td>
<td>1923–1926</td>
<td>ab 1948 <a title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands_%28DDR%29" rel="nofollow">NDPD</a></td>
<td>1950–1952 sächsischer Finanzminister</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Gerhard Beil" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Beil" rel="nofollow">Gerhard Beil</a></td>
<td>1944–1945</td>
<td>ab 1953 <a title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands" rel="nofollow">SED</a></td>
<td>1986–1990 Minister für Außenhandel</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Hans Bentzien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bentzien" rel="nofollow">Hans Bentzien</a></td>
<td>1944–1945</td>
<td>ab 1946 SED</td>
<td>1961–1965 Minister für Kultur</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Kurt Blecha" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Blecha" rel="nofollow">Kurt Blecha</a></td>
<td>1941–1943</td>
<td>ab 1946 SED</td>
<td>1958–1989 Leiter des Presseamtes beim Vorsitzenden des <a title="Ministerrat (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerrat_%28DDR%29" rel="nofollow">Ministerrates</a></td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Heinz Eichler" class="new" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Heinz_Eichler&#038;action=edit" rel="nofollow">Heinz Eichler</a></td>
<td>1944</td>
<td>1946 SED</td>
<td>1971 Sekretär des Staatsrates der DDR</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Wolfgang Heyl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Heyl" rel="nofollow">Wolfgang Heyl</a></td>
<td>1939–1945</td>
<td>ab 1949 <a title="Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christlich-Demokratische_Union_Deutschlands_%28DDR%29" rel="nofollow">CDU</a></td>
<td>1976–1989 Mitglied des Präsidiums der <a title="Volkskammer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkskammer" rel="nofollow">Volkskammer</a></td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Heinrich Homann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Homann" rel="nofollow">Heinrich Homann</a></td>
<td>1933–1945</td>
<td>ab 1948 NDPD</td>
<td>1954-1963 stellvertretender Präident der Volkskammer, 1960 stellverttretender Vorsitzender des Staatsrates der DDR</td>
</tr>
<tr>
<td>Gerhard Kegel</td>
<td>1934-1945</td>
<td>ab 1946 SED</td>
<td>1950/51 stellvertretender Chefredakteur &#8220;<a title="Neues Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Deutschland" rel="nofollow">Neues Deutschland</a>&#8220;, 1967-1971 Kandidat des ZK der SED,1973-1976 Botschafter beim Sitz der <a title="Vereinte Nationen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen" rel="nofollow">UN</a> in <a title="Genf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Genf" rel="nofollow">Genf</a></td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Bruno Lietz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Lietz" rel="nofollow">Bruno Lietz</a></td>
<td>1943–1945</td>
<td>später SED</td>
<td>1982–1989 Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Hans Reichelt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Reichelt" rel="nofollow">Hans Reichelt</a></td>
<td>1943–1945</td>
<td>ab 1950 <a title="Demokratische Bauernpartei Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Bauernpartei_Deutschlands" rel="nofollow">DBD</a></td>
<td>1972 stellvertretender Vorsitzender des DDR-Ministerrates</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Gerhard Schill" class="new" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gerhard_Schill&#038;action=edit" rel="nofollow">Gerhard Schill</a></td>
<td>1943–1945</td>
<td>nach 1946 SED</td>
<td>1961 Oberbürgermeister der Stadt <a title="Dresden" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dresden" rel="nofollow">Dresden</a></td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Werner Schmieder" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Schmieder" rel="nofollow">Werner Schmieder</a></td>
<td>ab 1944</td>
<td>wohl ab 1946 SED</td>
<td>Minister für Finanzen der DDR 1980/1981</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Wilhelm Schröder (Politiker)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schr%C3%B6der_%28Politiker%29" rel="nofollow">Wilhelm Schröder</a></td>
<td>ab 1940</td>
<td>ab 1948 DBD</td>
<td>1952–1953 Minister für Land- und Forstwirtschaft</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Otfried Steger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otfried_Steger" rel="nofollow">Otfried Steger</a></td>
<td>1944–1945</td>
<td>ab 1947 CDU, ab 1950 SED</td>
<td>1965–1983 Minister für Elektrotechnik und Elektronik</td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Bodo Uhse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Uhse" rel="nofollow">Bodo Uhse</a></td>
<td>1927–1930, auch <a title="Freikorps Oberland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps_Oberland" rel="nofollow">Bund Oberland</a></td>
<td>ab 1930 <a title="Kommunistische Partei Deutschlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands" rel="nofollow">KPD</a>, später SED</td>
<td>1950–1954 SED-Volkskammerabgeordneter, 1950–1952 Vorsitzender des <a title="Deutscher Schriftstellerverband" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Schriftstellerverband" rel="nofollow">Schriftstellerverbandes in der DDR</a></td>
</tr>
<tr>
<td><a title="Herbert Weiz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Weiz" rel="nofollow">Herbert Weiz</a></td>
<td>1942–1945</td>
<td>ab 1945/46 KPD/SED</td>
<td>1958 ZK der SED, 1967 stellvertretender Vorsitzender des DDR-Ministerrates</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-83660</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 17:46:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-83660</guid>
		<description>Ja eben Tanja,

genau darum geht es ja, 
das Hildebrandt Kind einer Nazifamilie war ist altbekannt, von ihm selbst thematisiert, warum sollte er sich denn gerade aus seiner Parteimitgliedschaft rauslügen. Er hat sich auch nie als einer dargestellt, der sich gegen seine Eltern gestellt hätte zu der Zeit.

Und im Grunde glaubst doch du, was du glauben willst:

Das der "gute" Nazifunktionär jederzeit und immer ne notariell beglaubigte Unterschrift verlangt hätte.

He, vor 1933 haben die Nazis auch kein Problem mit illegalen Methoden gehabt, für die Reichskristallnacht gibts auch keine auffindbare Belege.

Und wenn der Führer per Geburtstag Jungblut in der Partei haben wollte, dann gab man dem Führer eben Jungblut.
Da spielte ne Unterschrift von nem Pimpf für nen Nazifunktionär ne kleinere Rolle als eine Bahnsteigkarte.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja eben Tanja,</p>
<p>genau darum geht es ja,<br />
das Hildebrandt Kind einer Nazifamilie war ist altbekannt, von ihm selbst thematisiert, warum sollte er sich denn gerade aus seiner Parteimitgliedschaft rauslügen. Er hat sich auch nie als einer dargestellt, der sich gegen seine Eltern gestellt hätte zu der Zeit.</p>
<p>Und im Grunde glaubst doch du, was du glauben willst:</p>
<p>Das der &#8220;gute&#8221; Nazifunktionär jederzeit und immer ne notariell beglaubigte Unterschrift verlangt hätte.</p>
<p>He, vor 1933 haben die Nazis auch kein Problem mit illegalen Methoden gehabt, für die Reichskristallnacht gibts auch keine auffindbare Belege.</p>
<p>Und wenn der Führer per Geburtstag Jungblut in der Partei haben wollte, dann gab man dem Führer eben Jungblut.<br />
Da spielte ne Unterschrift von nem Pimpf für nen Nazifunktionär ne kleinere Rolle als eine Bahnsteigkarte.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-83579</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 10:33:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-83579</guid>
		<description>Jaja die Gläubigen. Grad sah ich nochmal bei Phoenix "Im Gespräch...Dieter Hildebrandt", vom 4. Mai 2007. Sinngemäß stammelt er dort: Wer nicht in einer sozialdemokratischen oder kommunistischen Familie aufgewachsen war, lebte halt in einer Hitler freundlichen...Wäre ich nicht kurzsichtig gewesen, so wäre ich in die Napola gekommen, so wie Günter Grass in die SS geraten (wörtlich) war...Hitler hatte den Leuten den Frieden versprochen, die Menschen wollten diesen Krieg nicht...Der Hauptfeind war Adenauer (über die Zeit nach Krieg), denn jeder 8. in der CDU war vorher in der NSDAP, darauf war der Staat gegründet...Die Sozialdemokraten hatten große Opfer auf sich genommen, sie hätten regieren sollen, fanden wir...

*g*

In der SZ schiebt er es auf seine Mutter, die habe vielleicht unterschrieben. "Mein Vater und meine Mutter waren in der NSDAP" - http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/601/121442/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja die Gläubigen. Grad sah ich nochmal bei Phoenix &#8220;Im Gespräch&#8230;Dieter Hildebrandt&#8221;, vom 4. Mai 2007. Sinngemäß stammelt er dort: Wer nicht in einer sozialdemokratischen oder kommunistischen Familie aufgewachsen war, lebte halt in einer Hitler freundlichen&#8230;Wäre ich nicht kurzsichtig gewesen, so wäre ich in die Napola gekommen, so wie Günter Grass in die SS geraten (wörtlich) war&#8230;Hitler hatte den Leuten den Frieden versprochen, die Menschen wollten diesen Krieg nicht&#8230;Der Hauptfeind war Adenauer (über die Zeit nach Krieg), denn jeder 8. in der CDU war vorher in der NSDAP, darauf war der Staat gegründet&#8230;Die Sozialdemokraten hatten große Opfer auf sich genommen, sie hätten regieren sollen, fanden wir&#8230;</p>
<p>*g*</p>
<p>In der SZ schiebt er es auf seine Mutter, die habe vielleicht unterschrieben. &#8220;Mein Vater und meine Mutter waren in der NSDAP&#8221; - <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/601/121442/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/601/121442/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-82745</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 11:51:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-82745</guid>
		<description>Auch Grass hat schon früh gesagt, dass er ein "Gläubiger" war, nur die SS hat er unterschlagen.

Die Blechtrommel hat er aber geschrieben und es ist wie mit Heinrich Kleist, der war gemäss seinen privaten Briefen ein widerlicher Antisemit, sein "öffentliches" Werk aber unbestritten "Gross".

Auch die "Deutschstunde" http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschstunde von siegfried Lenz bleibt als Text so gültig wie bis anhin.

Genauso wie etliche Bob Dylan Songs bestand haben, obwohl er 1978 wiedergeborener Christ wurde.

Und bei Hildebrandt ist es nun wirklich so:

Er hätte problemlos auf die Bühne gekonnt:

Leute ich war 16 jung und dumm, ging in die Partei hinein, Kiesinger war ein bisschen älter aber kein Stück weiser und wird Bundeskanzler.

Nein im Ernst gerade Künstler können Kindheitsfehler ziemlich einfach "ungeschehen" machen.

Wenn nun der Eppler sagt:
Ich war wissentlich drin
und der Hildebrandt sagt:
Wissentlich war ich nicht drin,

dann nehm ich das als Wahrheit bis zum Beweis des Gegenteils.

Die ganze Nummer wurde eh von Focus losgetreten und Focus ist der "Feind", zumindestens mein "Feind".

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Grass hat schon früh gesagt, dass er ein &#8220;Gläubiger&#8221; war, nur die SS hat er unterschlagen.</p>
<p>Die Blechtrommel hat er aber geschrieben und es ist wie mit Heinrich Kleist, der war gemäss seinen privaten Briefen ein widerlicher Antisemit, sein &#8220;öffentliches&#8221; Werk aber unbestritten &#8220;Gross&#8221;.</p>
<p>Auch die &#8220;Deutschstunde&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschstunde" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschstunde</a> von siegfried Lenz bleibt als Text so gültig wie bis anhin.</p>
<p>Genauso wie etliche Bob Dylan Songs bestand haben, obwohl er 1978 wiedergeborener Christ wurde.</p>
<p>Und bei Hildebrandt ist es nun wirklich so:</p>
<p>Er hätte problemlos auf die Bühne gekonnt:</p>
<p>Leute ich war 16 jung und dumm, ging in die Partei hinein, Kiesinger war ein bisschen älter aber kein Stück weiser und wird Bundeskanzler.</p>
<p>Nein im Ernst gerade Künstler können Kindheitsfehler ziemlich einfach &#8220;ungeschehen&#8221; machen.</p>
<p>Wenn nun der Eppler sagt:<br />
Ich war wissentlich drin<br />
und der Hildebrandt sagt:<br />
Wissentlich war ich nicht drin,</p>
<p>dann nehm ich das als Wahrheit bis zum Beweis des Gegenteils.</p>
<p>Die ganze Nummer wurde eh von Focus losgetreten und Focus ist der &#8220;Feind&#8221;, zumindestens mein &#8220;Feind&#8221;.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-82518</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 06:29:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-82518</guid>
		<description>Erik bitte - welcher Gruppendruck, wenn man aus einer Nazi-Familie stammt? Und "Brimborium" ist bei den Aufnahmen zu dieser Zeit wahrscheinlich ohnehin nicht gemacht worden. Also, wenn du wirklich nicht weißt, warum ein Mensch, der sich offen zur NSDAP bekannte, nicht hätte ein linker Vorzeige-Kabaretist hätte werden können...

...wobei ich gar nicht sagen will, dass es nicht gegangen wäre, wenn man unkonventionell mit seiner Historie umgegangen wäre - wie Wolfgang Neuss. Aber das ist halt der Unterschied zwischen einem Fernsehkabarettisten und einem, der subjektiv ehrlich wie "eine Wildsau durchs Unterholz bricht" (Degenhardt über Neuss) - abzüglich aller Banalitäten, die sich Neuss auch erlaubte. Der hatte übrigens sogar in seiner Biographie davon berichtet, wie er als 15jähriger von der Straße weg von einem Mann aufgegabelt wurde und Sex mit hatte.
Nochmal: Ein Grass mit eingestandener Vergangeneheit, hätte NIEMALS DIESER Grass sein können. Das muss doch einleuchten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erik bitte - welcher Gruppendruck, wenn man aus einer Nazi-Familie stammt? Und &#8220;Brimborium&#8221; ist bei den Aufnahmen zu dieser Zeit wahrscheinlich ohnehin nicht gemacht worden. Also, wenn du wirklich nicht weißt, warum ein Mensch, der sich offen zur NSDAP bekannte, nicht hätte ein linker Vorzeige-Kabaretist hätte werden können&#8230;</p>
<p>&#8230;wobei ich gar nicht sagen will, dass es nicht gegangen wäre, wenn man unkonventionell mit seiner Historie umgegangen wäre - wie Wolfgang Neuss. Aber das ist halt der Unterschied zwischen einem Fernsehkabarettisten und einem, der subjektiv ehrlich wie &#8220;eine Wildsau durchs Unterholz bricht&#8221; (Degenhardt über Neuss) - abzüglich aller Banalitäten, die sich Neuss auch erlaubte. Der hatte übrigens sogar in seiner Biographie davon berichtet, wie er als 15jähriger von der Straße weg von einem Mann aufgegabelt wurde und Sex mit hatte.<br />
Nochmal: Ein Grass mit eingestandener Vergangeneheit, hätte NIEMALS DIESER Grass sein können. Das muss doch einleuchten&#8230;</p>
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		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-82455</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 13:17:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/30/864.html#comment-82455</guid>
		<description>Hallo Tanja,

Ich sehe keine Logik in dieser Argumentation, wenn Hildebrandt und seine Gruppe von Hitler-Jungs wirklich mit grossem Brimborium und was auch immer aufgenommen worden wäre, dann hätte es in den 60ern wohl genügend Zeugen gegeben, die ihn als Parteimitglied ge-outet hätten.
Komm schon, man konnte als Ex-Nazi Bundeskanzler werden, warum nicht als 17-Jähriger  Gruppendruck-Ex-Nazi Kabarettist.
Und was hat die Behauptung einiger Historiker, die sich auf Einzelfälle berufen, den mit redlicher Methodik zu tun?
Ich bitte dich, Historiker waren und sind immer Mythologen gewesen, exakte Wissenschaften sehen anders aus.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanja,</p>
<p>Ich sehe keine Logik in dieser Argumentation, wenn Hildebrandt und seine Gruppe von Hitler-Jungs wirklich mit grossem Brimborium und was auch immer aufgenommen worden wäre, dann hätte es in den 60ern wohl genügend Zeugen gegeben, die ihn als Parteimitglied ge-outet hätten.<br />
Komm schon, man konnte als Ex-Nazi Bundeskanzler werden, warum nicht als 17-Jähriger  Gruppendruck-Ex-Nazi Kabarettist.<br />
Und was hat die Behauptung einiger Historiker, die sich auf Einzelfälle berufen, den mit redlicher Methodik zu tun?<br />
Ich bitte dich, Historiker waren und sind immer Mythologen gewesen, exakte Wissenschaften sehen anders aus.</p>
<p>Erik</p>
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