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	<title>Kommentare zu: Das schwere Leben des Herrn Murx</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/16/850.html</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 23:08:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/16/850.html#comment-68637</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 13:14:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ach ja, hatte ich fast vergessen:

&lt;strong&gt;Zusatz, Sommer 05:&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Nun besann sich die Wahlleiterin die ganze Nacht über auf alle Namen, die sie jemals gehört hatte, und schickte einen Boten über Land, der sollte sich erkundigen weit und breit, was es sonst noch für Namen gäbe. Als am andern Tag das Männchen der Partei kam, fing sie an mit Freiheitspartei, Demokratische Partei, Blaue Partei usw. und sagte alle Namen, die sie wusste, nach der Reihe her; aber bei jedem sprach das Männlein: „So heißen wir nicht.” Den zweiten Tag ließ sie in der Nachbarschaft herum fragen, wie die Leute da genannt würden, und sagte dem Männlein die ungewöhnlichsten und seltsamsten Namen vor, aber es antwortete immer: ,,So heißen wir nicht.” Den dritten Tag kam der Bote wieder zurück und erzählte: ,,Neue Namen habe ich keinen einzigen finden können, aber wie ich an einen hohen Berg um die Waldecke kam, wo sich Fuchs und Has’ gute Nacht sagen, sah ich da ein kleines Haus, und vor dem Hause brannte ein Feuer, und um das Feuer sprang ein gar zu lächerliches Männchen, hüpfte auf einem Bein und schrie:&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;„Heute quatsch ich, morgen bau ich,
übermorgen hol’ ich der Wahlleiterin ihr Volk.
Ach, wie gut ist, dass niemand weiß,
dass wir XXX und ich XX heiß!”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Da könnt ihr euch denken wie die Wahlleiterin froh war, als sie den Namen hörte, und als bald hernach das Männlein hereintrat fragte sie:&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Heißet ihr Rinkspartei?”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Nein.”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Heißet ihr Lechtspartei?”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Nein.”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Heißet ihr „Hier können Familien Kaffe kochen”?”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Nein, nein, nein, so heißen wir nicht!“&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Heißet ihr „Die deutsche Taliban-Zentrale?“&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Hähähä, nein, so heißen wir auch nicht. Eine letzte Chance habt ihr, überlegt euch eure Antwort sehr wohl!”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Heißet ihr etwa Sozialistische Einheitspartei?”&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;“Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt!” schrie das Männlein und stieß mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde, dass es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen und riss sich selbst mitten entzwei.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Rumpelstilzchen, leicht verändert von Tanja Krienen&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, hatte ich fast vergessen:</p>
<p><strong>Zusatz, Sommer 05:</strong></p>
<p><strong>Nun besann sich die Wahlleiterin die ganze Nacht über auf alle Namen, die sie jemals gehört hatte, und schickte einen Boten über Land, der sollte sich erkundigen weit und breit, was es sonst noch für Namen gäbe. Als am andern Tag das Männchen der Partei kam, fing sie an mit Freiheitspartei, Demokratische Partei, Blaue Partei usw. und sagte alle Namen, die sie wusste, nach der Reihe her; aber bei jedem sprach das Männlein: „So heißen wir nicht.” Den zweiten Tag ließ sie in der Nachbarschaft herum fragen, wie die Leute da genannt würden, und sagte dem Männlein die ungewöhnlichsten und seltsamsten Namen vor, aber es antwortete immer: ,,So heißen wir nicht.” Den dritten Tag kam der Bote wieder zurück und erzählte: ,,Neue Namen habe ich keinen einzigen finden können, aber wie ich an einen hohen Berg um die Waldecke kam, wo sich Fuchs und Has’ gute Nacht sagen, sah ich da ein kleines Haus, und vor dem Hause brannte ein Feuer, und um das Feuer sprang ein gar zu lächerliches Männchen, hüpfte auf einem Bein und schrie:</strong></p>
<p><strong>„Heute quatsch ich, morgen bau ich,<br />
übermorgen hol’ ich der Wahlleiterin ihr Volk.<br />
Ach, wie gut ist, dass niemand weiß,<br />
dass wir XXX und ich XX heiß!”</strong></p>
<p><strong>Da könnt ihr euch denken wie die Wahlleiterin froh war, als sie den Namen hörte, und als bald hernach das Männlein hereintrat fragte sie:</strong></p>
<p><strong>“Heißet ihr Rinkspartei?”</strong></p>
<p><strong>“Nein.”</strong></p>
<p><strong>“Heißet ihr Lechtspartei?”</strong></p>
<p><strong>“Nein.”</strong></p>
<p><strong>“Heißet ihr „Hier können Familien Kaffe kochen”?”</strong></p>
<p><strong>“Nein, nein, nein, so heißen wir nicht!“</strong></p>
<p><strong>“Heißet ihr „Die deutsche Taliban-Zentrale?“</strong></p>
<p><strong>“Hähähä, nein, so heißen wir auch nicht. Eine letzte Chance habt ihr, überlegt euch eure Antwort sehr wohl!”</strong></p>
<p><strong>“Heißet ihr etwa Sozialistische Einheitspartei?”</strong></p>
<p><strong>“Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt!” schrie das Männlein und stieß mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde, dass es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen und riss sich selbst mitten entzwei.</strong></p>
<p><strong>Rumpelstilzchen, leicht verändert von Tanja Krienen</strong></p>
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