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	<title>Kommentare zu: Placebo oder Selbst Anna Blume kriegt keinen grÃ¼nen Vogel nicht</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 13:51:38 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-247524</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2015 15:52:42 +0000</pubDate>
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		<description>http://ef-magazin.de/2015/06/03/6975-moderne-akademiker-dekadenz-als-wissenschaft</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-167507</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 13:20:17 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht war es auch nur die Griechische Krankheit - http://www.spiegel.de/spiegelwissen/selbstheilungskraefte-gesund-durch-zuversicht-a-942818.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht war es auch nur die Griechische Krankheit - <a href="http://www.spiegel.de/spiegelwissen/selbstheilungskraefte-gesund-durch-zuversicht-a-942818.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/spiegelwissen/selbstheilungskraefte-gesund-durch-zuversicht-a-942818.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-144899</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-144899</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675190,00.html" rel="nofollow"&gt;Die Briten sind nicht immer die Besten!&lt;/a&gt; Ich liebe alles Britische!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675190,00.html" rel="nofollow">Die Briten sind nicht immer die Besten!</a> Ich liebe alles Britische!</p>
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		<title>Von: TK</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-96178</link>
		<dc:creator>TK</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 19:28:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-96178</guid>
		<description>Nach 2 1/2 Monaten habe ich diesen Text einmal wieder gelesen, und finde ihn: unbeschreiblich einzigartig. Nirgendwo findet man selbiges. Dies gewiss, quÃ¤le ich mich, ungewiss, weiter zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 2 1/2 Monaten habe ich diesen Text einmal wieder gelesen, und finde ihn: unbeschreiblich einzigartig. Nirgendwo findet man selbiges. Dies gewiss, quÃ¤le ich mich, ungewiss, weiter zu machen.</p>
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		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-76536</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 07:05:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-76536</guid>
		<description>Irgendwie ist der CAMPO-Blog den Spiegel-Titelthemen immer um ein paar Wochen voraus. Komisch. Woher das nur kommt? Jedenfalls war in der letzten Woche "Die Heilkraft der Einbildung" dran. Zwar meine ich, dass man prinzipiell mit einer handvoll Aspirin im Monat auskommen und sich tunlichst drei Mal Ã¼berlegen sollte, ob man gewÃ¶hnliche Wehwehchen sogleich mit Pillen kuriert, aber die Gleichsetzung der homÃ¶opathischen und Placebo-Verabreichungen mit der wirklich seriÃ¶sen Medizin, gehÃ¶rt in den von mir schon hÃ¤ufig kritisierten Bereich der Tendenz, die ich als "Esoterisierung der Wissenschaft" beschrieb, und die ja auch z.B. in der Psychologie, der Genetik und Biologie, wo Meinungen jene Fakten ersetzen, die dem BauchgefÃ¼hler das Recht des DÃ¼mmereen auf Ãœberlegenheit suggerieren, angewandt werden.

Die Gleichzeitung von Mittelalter und Moderne, ein Kriterium fÃ¼r Faschismus, wie es Karl Kraus in der "Dritten Walpurgisnacht" beschrieb. So aber freut sich der Spiegel: "Das Fazit aus Deutschland passt zu den Erfahrungen, wie sie der Arzt und Medizinanthropologe Cecil Helman in anderen Teilen der Welt gesammelt hat. Er hat Schamanen in SÃ¼damerika und Afrika studiert, ein Lehrbuch zum Zusammenhang von Kultur und Gesundheit vorgelgt. Medizin ist in allen Kulturen ein BÃ¼hnenstÃ¼ck, hat Helman erkannt: `Die Praxis des Doktors, die Krankenstation, der heilige Schrein oder die HÃ¼tte des Naturheilers kÃ¶nnen wir mit dem Theater vergleichen, voll mit Kulissen, Requisiten, KostÃ¼men und Drehbuch.`

Alles wirkt gleich. Gut. Na wenn das so ist, haben wir noch weiteren Grund den afrikanischen Kontinent sich selbst zu Ã¼berlassen. Ihre Gesundheit dort, ist ja schon jetzt beispielhaft, nicht wahr? Oh groÃŸer Schmanitu der du bist im Trommelholz der springenden Fellweste!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist der CAMPO-Blog den Spiegel-Titelthemen immer um ein paar Wochen voraus. Komisch. Woher das nur kommt? Jedenfalls war in der letzten Woche &#8220;Die Heilkraft der Einbildung&#8221; dran. Zwar meine ich, dass man prinzipiell mit einer handvoll Aspirin im Monat auskommen und sich tunlichst drei Mal Ã¼berlegen sollte, ob man gewÃ¶hnliche Wehwehchen sogleich mit Pillen kuriert, aber die Gleichsetzung der homÃ¶opathischen und Placebo-Verabreichungen mit der wirklich seriÃ¶sen Medizin, gehÃ¶rt in den von mir schon hÃ¤ufig kritisierten Bereich der Tendenz, die ich als &#8220;Esoterisierung der Wissenschaft&#8221; beschrieb, und die ja auch z.B. in der Psychologie, der Genetik und Biologie, wo Meinungen jene Fakten ersetzen, die dem BauchgefÃ¼hler das Recht des DÃ¼mmereen auf Ãœberlegenheit suggerieren, angewandt werden.</p>
<p>Die Gleichzeitung von Mittelalter und Moderne, ein Kriterium fÃ¼r Faschismus, wie es Karl Kraus in der &#8220;Dritten Walpurgisnacht&#8221; beschrieb. So aber freut sich der Spiegel: &#8220;Das Fazit aus Deutschland passt zu den Erfahrungen, wie sie der Arzt und Medizinanthropologe Cecil Helman in anderen Teilen der Welt gesammelt hat. Er hat Schamanen in SÃ¼damerika und Afrika studiert, ein Lehrbuch zum Zusammenhang von Kultur und Gesundheit vorgelgt. Medizin ist in allen Kulturen ein BÃ¼hnenstÃ¼ck, hat Helman erkannt: `Die Praxis des Doktors, die Krankenstation, der heilige Schrein oder die HÃ¼tte des Naturheilers kÃ¶nnen wir mit dem Theater vergleichen, voll mit Kulissen, Requisiten, KostÃ¼men und Drehbuch.`</p>
<p>Alles wirkt gleich. Gut. Na wenn das so ist, haben wir noch weiteren Grund den afrikanischen Kontinent sich selbst zu Ã¼berlassen. Ihre Gesundheit dort, ist ja schon jetzt beispielhaft, nicht wahr? Oh groÃŸer Schmanitu der du bist im Trommelholz der springenden Fellweste!</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-65048</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 05:32:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-65048</guid>
		<description>Danke! Ich schlieÃŸe mich dem an: der Text ist gut, ich meine: meiner! Allerdings ist er etwas uneinheitlich, man kÃ¶nnte auch sagen: er entwickelt sich. Sollte es zunÃ¤chst eine ernsthaftere, natÃ¼rlich trotzdem essaygemÃ¤ÃŸe Analyse sein, rutschte ich plÃ¶tzlich - ich weiÃŸ nicht wie mir geschah - in einen dadaistischen Duktus. Man fragt sich manchmal, wo das herkommt. Ach, was kÃ¶nnte man dazu, &lt;a rel="nofollow" href="http://www.scaldra.net/philosophie/eccehomo/III.html" rel="nofollow"&gt;selbsterhÃ¶hend, mit Nietzsche&lt;/a&gt;, noch alles sagen? Aber wie zwinkert man in Schriftform mit dem Auge?

Dada und Artverwandtes, Stichwort Tinguely, den du ja ganz oben erwÃ¤hntest. Es war - wie immer - kurz nach letzten Krieg, als ich - ach, ich stelle das eminent "wichtige Werk", das Wichtigwerk, mal ein.

&lt;img width="638" height="702" id="image844" alt="tin.jpg" src="http://www.campodecriptana.de/wp-content/uploads/2007/06/tin.jpg" /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke! Ich schlieÃŸe mich dem an: der Text ist gut, ich meine: meiner! Allerdings ist er etwas uneinheitlich, man kÃ¶nnte auch sagen: er entwickelt sich. Sollte es zunÃ¤chst eine ernsthaftere, natÃ¼rlich trotzdem essaygemÃ¤ÃŸe Analyse sein, rutschte ich plÃ¶tzlich - ich weiÃŸ nicht wie mir geschah - in einen dadaistischen Duktus. Man fragt sich manchmal, wo das herkommt. Ach, was kÃ¶nnte man dazu, <a rel="nofollow" href="http://www.scaldra.net/philosophie/eccehomo/III.html" rel="nofollow">selbsterhÃ¶hend, mit Nietzsche</a>, noch alles sagen? Aber wie zwinkert man in Schriftform mit dem Auge?</p>
<p>Dada und Artverwandtes, Stichwort Tinguely, den du ja ganz oben erwÃ¤hntest. Es war - wie immer - kurz nach letzten Krieg, als ich - ach, ich stelle das eminent &#8220;wichtige Werk&#8221;, das Wichtigwerk, mal ein.</p>
<p><img width="638" height="702" id="image844" alt="tin.jpg" src="http://www.campodecriptana.de/wp-content/uploads/2007/06/tin.jpg" /></p>
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		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-64983</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 19:25:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/06/09/841.html#comment-64983</guid>
		<description>SchÃ¶ner Text, und der auch:

Situationisten in Basel

Der BÃ¤r flattert schwach in sÃ¼dwestlicher Richtung.

Von einer Reise zur Ausstellung â€ºDie Situationistische Internationale 1957 bis 1972â€¹ im Tinguely-Museum in Basel schickte unser Freund GÃ¼nther Gerstenberg den folgenden Bericht:

Der Ã¤ltere Mann, der seit der Abfahrt vom Starnberger Bahnhof mir gegenÃ¼ber sitzt, fÃ¼hlt sich nicht wohl, ist beunruhigt. â€žKÃ¶nnen Sie mir sagen, ob ich irgendwann umsteigen muss?â€œ
Ich verneine. EnttÃ¤uscht lÃ¤sst er sich in seinen Sitz zurÃ¼ckfallen. â€žNicht einmal mehr Schaffner gibt es, die die Fahrkarten knipsen und die man fragen kÃ¶nnte.â€œ Er murmelt, dass der Apparat alles erdrÃ¼cke.
â€žDer Apparat,â€œ frage ich. Er meint, â€žSystemâ€œ sei ideologisch aufgeladen, spÃ¤testens seit der Nazi-Zeit, der Begriff â€žstrukturelle Gewaltâ€œ erlÃ¤utere die Funktion, beschreibe aber nicht den Charakter.
Dann erzÃ¤hlt er, dass er einmal ein tiefglÃ¤ubiger Katholik war, erzogen im Glauben und in der Demut. Heute sei ihm Religion vÃ¶llig egal, die institutionalisierten Formen sowieso, aber sogar der reine Glaube sei ihm ganz und gar abhanden gekommen, sein Gewissen, das auf agnostischer Grundlage ruhe, habe er dafÃ¼r aktiviert, aber, ja mei, der Mensch brauche halt Rituale.
â€žDamit schlieÃŸen Sie mich aus der Gattung der Menschen aus.â€œ
Er sieht mich etwas erschrocken an und korrigiert sich:
â€žIch meine nicht das Individuum, aber Gruppen und Gesellschaften benÃ¶tigen Rituale fÃ¼r die notwendig immer wieder zu erneuernde Selbstvergewisserung.â€œ Und die sei deshalb nÃ¶tig, weil â€žder Apparatâ€œ den Menschen seines eigenen Ichs beraube. Seine zweite Natur, die des Funktionierens, werde Schritt fÃ¼r Schritt zu seiner ersten Natur.
â€žKann es sein, dass ich Sie richtig verstehe? Dem Individuum bleibt nicht Ã¼brig, als sein Karrieremuster mit allen nÃ¶tigen Choreographien des Denkens, Handelns und FÃ¼hlens so auszubilden und kontinuierlich neu auszutarieren, damit er in der Konkurrenz besteht, weil er sich ja reproduzieren muss.â€œ
â€žKlar,â€œ meint er, â€žund wer sich dem verweigert, der kommt unter die RÃ¤der, den spuckt der Apparat aus wie einen nutzlosen Kirschkern. Glauben Sie etwa, der Kapitalismus ist fÃ¼r die Menschen da?â€œ
â€žJa, und was bleibt jetzt? Wer kann was tun?â€œ

Das alles steht im Ã¼beraus lesenswerten "SchrÃ¶der und Kalender Blog" in der ansonsten nicht so lesenswerten taz.

Wer es ganz lesen will, bitte:

http://taz.de/blogs/schroederkalender/2007/06/06/situationisten-in-basel/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SchÃ¶ner Text, und der auch:</p>
<p>Situationisten in Basel</p>
<p>Der BÃ¤r flattert schwach in sÃ¼dwestlicher Richtung.</p>
<p>Von einer Reise zur Ausstellung â€ºDie Situationistische Internationale 1957 bis 1972â€¹ im Tinguely-Museum in Basel schickte unser Freund GÃ¼nther Gerstenberg den folgenden Bericht:</p>
<p>Der Ã¤ltere Mann, der seit der Abfahrt vom Starnberger Bahnhof mir gegenÃ¼ber sitzt, fÃ¼hlt sich nicht wohl, ist beunruhigt. â€žKÃ¶nnen Sie mir sagen, ob ich irgendwann umsteigen muss?â€œ<br />
Ich verneine. EnttÃ¤uscht lÃ¤sst er sich in seinen Sitz zurÃ¼ckfallen. â€žNicht einmal mehr Schaffner gibt es, die die Fahrkarten knipsen und die man fragen kÃ¶nnte.â€œ Er murmelt, dass der Apparat alles erdrÃ¼cke.<br />
â€žDer Apparat,â€œ frage ich. Er meint, â€žSystemâ€œ sei ideologisch aufgeladen, spÃ¤testens seit der Nazi-Zeit, der Begriff â€žstrukturelle Gewaltâ€œ erlÃ¤utere die Funktion, beschreibe aber nicht den Charakter.<br />
Dann erzÃ¤hlt er, dass er einmal ein tiefglÃ¤ubiger Katholik war, erzogen im Glauben und in der Demut. Heute sei ihm Religion vÃ¶llig egal, die institutionalisierten Formen sowieso, aber sogar der reine Glaube sei ihm ganz und gar abhanden gekommen, sein Gewissen, das auf agnostischer Grundlage ruhe, habe er dafÃ¼r aktiviert, aber, ja mei, der Mensch brauche halt Rituale.<br />
â€žDamit schlieÃŸen Sie mich aus der Gattung der Menschen aus.â€œ<br />
Er sieht mich etwas erschrocken an und korrigiert sich:<br />
â€žIch meine nicht das Individuum, aber Gruppen und Gesellschaften benÃ¶tigen Rituale fÃ¼r die notwendig immer wieder zu erneuernde Selbstvergewisserung.â€œ Und die sei deshalb nÃ¶tig, weil â€žder Apparatâ€œ den Menschen seines eigenen Ichs beraube. Seine zweite Natur, die des Funktionierens, werde Schritt fÃ¼r Schritt zu seiner ersten Natur.<br />
â€žKann es sein, dass ich Sie richtig verstehe? Dem Individuum bleibt nicht Ã¼brig, als sein Karrieremuster mit allen nÃ¶tigen Choreographien des Denkens, Handelns und FÃ¼hlens so auszubilden und kontinuierlich neu auszutarieren, damit er in der Konkurrenz besteht, weil er sich ja reproduzieren muss.â€œ<br />
â€žKlar,â€œ meint er, â€žund wer sich dem verweigert, der kommt unter die RÃ¤der, den spuckt der Apparat aus wie einen nutzlosen Kirschkern. Glauben Sie etwa, der Kapitalismus ist fÃ¼r die Menschen da?â€œ<br />
â€žJa, und was bleibt jetzt? Wer kann was tun?â€œ</p>
<p>Das alles steht im Ã¼beraus lesenswerten &#8220;SchrÃ¶der und Kalender Blog&#8221; in der ansonsten nicht so lesenswerten taz.</p>
<p>Wer es ganz lesen will, bitte:</p>
<p><a href="http://taz.de/blogs/schroederkalender/2007/06/06/situationisten-in-basel/" rel="nofollow">http://taz.de/blogs/schroederkalender/2007/06/06/situationisten-in-basel/</a></p>
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