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	<title>Kommentare zu: Kreationismus contra Evolutionslehre</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:59:58 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-145357</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 06:09:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-145357</guid>
		<description>Ihre Geistesgegenwart und Ihre Präsenz könnten vermuten lassen, dass die lebenslange Beschäftigung mit Literatur jung hält.

Vielleicht. Trotzdem ist das Alter spürbar, und es ist eine Qual. Aber ich muss es ertragen.

Denken Sie manchmal an den Tod?

Manchmal? Ich denke täglich daran! Und ich sage Ihnen ganz offen: Ich habe Angst vor dem Tod.

Glauben Sie an ein Jenseits?

Da kann ich nur lachen.

Wir wünschen Ihnen einen Himmel mit allen Ihren Lieblingsschriftstellern.

&lt;a href="http://www.focus.de/kultur/medien/tid-18468/marcel-reich-ranicki-ich-habe-angst-vor-dem-tod_aid_514783.html" rel="nofollow"&gt;Es wäre herrlich! Aber leider ist es vollkommen unrealistisch. Nein, es kommt nichts danach.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Geistesgegenwart und Ihre Präsenz könnten vermuten lassen, dass die lebenslange Beschäftigung mit Literatur jung hält.</p>
<p>Vielleicht. Trotzdem ist das Alter spürbar, und es ist eine Qual. Aber ich muss es ertragen.</p>
<p>Denken Sie manchmal an den Tod?</p>
<p>Manchmal? Ich denke täglich daran! Und ich sage Ihnen ganz offen: Ich habe Angst vor dem Tod.</p>
<p>Glauben Sie an ein Jenseits?</p>
<p>Da kann ich nur lachen.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen einen Himmel mit allen Ihren Lieblingsschriftstellern.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/kultur/medien/tid-18468/marcel-reich-ranicki-ich-habe-angst-vor-dem-tod_aid_514783.html" rel="nofollow">Es wäre herrlich! Aber leider ist es vollkommen unrealistisch. Nein, es kommt nichts danach.</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-78681</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 18:50:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-78681</guid>
		<description>Jetzt bin ich froh, Euch gefunden zu haben. Ich dachte schon, niemand schert sich um die alarmierenden Nachrichten rund um die Kreationisten. Mir sind die Amis ehrlich gesagt wurscht, aber diese Bewegung ist (wie nicht anders zu erwarten) ja nun auch schon in Deutschland angekommen. Ich schrieb auch schon darüber.

Ich bin natürlich auch der Meinung, dass die "wissenschaftl. Erkenntnisse" mit Vorsicht zu genießen sind und kritisch hinterfragt werden müssen. Aber anzunehmen, dass alles in 6 Tagen da war...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich froh, Euch gefunden zu haben. Ich dachte schon, niemand schert sich um die alarmierenden Nachrichten rund um die Kreationisten. Mir sind die Amis ehrlich gesagt wurscht, aber diese Bewegung ist (wie nicht anders zu erwarten) ja nun auch schon in Deutschland angekommen. Ich schrieb auch schon darüber.</p>
<p>Ich bin natürlich auch der Meinung, dass die &#8220;wissenschaftl. Erkenntnisse&#8221; mit Vorsicht zu genießen sind und kritisch hinterfragt werden müssen. Aber anzunehmen, dass alles in 6 Tagen da war&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-75269</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 16:37:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-75269</guid>
		<description>Es gibt einen Dialog und es kann/muss/sollte ihn geben.

Wenn jemand auf einen Aber(glauben) eine "Lehre" errichtet, diese mit einem Machtanspruch philosophisch begründet und ganz konkrete Aussagen trifft, die sich auf wissenschaftliche Phänomene, Erscheinungen und Daseinsformen berufen oder sie sie beschreiben, so ist dem unbedingt durch Erklärungsversuche, sowie Nachweise, zu begegnen. Unbedingt. Nur so erlangte die Aufklärung den Durchbruch. Nur so wurde die Macht des Irrationalen gebrochen. Nur so sollte es in einer Welt des freien Dialoges zugehen.
Das heißt nicht, wir sollten neue Dogmen etablieren, die sich aus der Kraft der Machtarroganz speisen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen Dialog und es kann/muss/sollte ihn geben.</p>
<p>Wenn jemand auf einen Aber(glauben) eine &#8220;Lehre&#8221; errichtet, diese mit einem Machtanspruch philosophisch begründet und ganz konkrete Aussagen trifft, die sich auf wissenschaftliche Phänomene, Erscheinungen und Daseinsformen berufen oder sie sie beschreiben, so ist dem unbedingt durch Erklärungsversuche, sowie Nachweise, zu begegnen. Unbedingt. Nur so erlangte die Aufklärung den Durchbruch. Nur so wurde die Macht des Irrationalen gebrochen. Nur so sollte es in einer Welt des freien Dialoges zugehen.<br />
Das heißt nicht, wir sollten neue Dogmen etablieren, die sich aus der Kraft der Machtarroganz speisen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hermann Zeis</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-75082</link>
		<dc:creator>Hermann Zeis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 10:18:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-75082</guid>
		<description>Zwischen Glaube und Wissenschaft kann es prinzipiell keinen Dialog geben, da die beiden Bereiche ganz andere Codes haben. Erkenntnisse, die kritisierbar sein müssen (sonst gäbe es ja keinen Fortschritt) und Glaubensgewißheiten lässt sich keine Vereinbarkeit herstellen. Sind einfach zwei Welten. Mir scheint es aber auch absurd zu sein, dass man Glaubensinhalte wissenschaftlich widerlegen will. Dieses Unternehmen führt eigentlich vom Auftrag der Wissenschaft (Erkenntnisfortschritt) zu weit weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Glaube und Wissenschaft kann es prinzipiell keinen Dialog geben, da die beiden Bereiche ganz andere Codes haben. Erkenntnisse, die kritisierbar sein müssen (sonst gäbe es ja keinen Fortschritt) und Glaubensgewißheiten lässt sich keine Vereinbarkeit herstellen. Sind einfach zwei Welten. Mir scheint es aber auch absurd zu sein, dass man Glaubensinhalte wissenschaftlich widerlegen will. Dieses Unternehmen führt eigentlich vom Auftrag der Wissenschaft (Erkenntnisfortschritt) zu weit weg.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63592</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 19:07:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63592</guid>
		<description>Es macht nichts, wenn du meinst, du seist vom Thema abgekommen. Das wird sowieso noch mehr hier und demnächst im CAMPO-Blog vertieft und mit genauso so prominenten Leuten wie aktuell im SPIEGEL - nur: ausgeglichener und weniger hysterisch, resp. negativ.

"Und da der Himmel uns die Jazzbands geschenkt", meinte &lt;a rel="nofollow" href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html" rel="nofollow"&gt;Georg Kreislers Schwiegervater Friedrich Holländer&lt;/a&gt; (K. heirate die gemeinsame Tochter von H. und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blandine_Ebinger" rel="nofollow"&gt;Blandine Ebinger&lt;/a&gt;) einst mit jenem vortrefflichen Umkehrschluss den wir hier schon andebattierten - und den Humprey Bogarts Kollege Curt Bois in "Casablanca" so schön im Holländersong von 1930 "Kuck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin" darbot.

Zwar bin ich nicht der Meinung, Religionskritik sei so aggressiv vorzutragen, wie es manche der "Freigeister" vollziehen, würde aber vehement die Position vertreten, dass ein Anti-Gottesbeweis - nach geltenden logischen Gesetzen - zu erbringen ist. Metaphysik im Sinne des Gotteslästeres Schopenhauer, sofern sie sich auf Wesenserscheinungen bezieht, ist aber nicht so einfach zu tilgen und eigentlich auch bei den meist verzweifelten Ansprachen der Religiösen gemeint. Das Niveau verkommt von Tag zu Tag - auf beiden Seiten.

Natürlich kann man Religion und Kirche trennen, die meisten Leuten machen das nur aus Feigheit und Unreinheit, sowie aus der Unfähigkeit dialektisch zu denken. An letzterem Fakt, dem Schlüssel zum Verständnis überhaupt, scheitern sogar die meisten der besseren Leute. "Nur der Verlässliche werkelt allein", um mit eben jenem Kreisler zu sprechen. Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht nichts, wenn du meinst, du seist vom Thema abgekommen. Das wird sowieso noch mehr hier und demnächst im CAMPO-Blog vertieft und mit genauso so prominenten Leuten wie aktuell im SPIEGEL - nur: ausgeglichener und weniger hysterisch, resp. negativ.</p>
<p>&#8220;Und da der Himmel uns die Jazzbands geschenkt&#8221;, meinte <a rel="nofollow" href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html" rel="nofollow">Georg Kreislers Schwiegervater Friedrich Holländer</a> (K. heirate die gemeinsame Tochter von H. und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blandine_Ebinger" rel="nofollow">Blandine Ebinger</a>) einst mit jenem vortrefflichen Umkehrschluss den wir hier schon andebattierten - und den Humprey Bogarts Kollege Curt Bois in &#8220;Casablanca&#8221; so schön im Holländersong von 1930 &#8220;Kuck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin&#8221; darbot.</p>
<p>Zwar bin ich nicht der Meinung, Religionskritik sei so aggressiv vorzutragen, wie es manche der &#8220;Freigeister&#8221; vollziehen, würde aber vehement die Position vertreten, dass ein Anti-Gottesbeweis - nach geltenden logischen Gesetzen - zu erbringen ist. Metaphysik im Sinne des Gotteslästeres Schopenhauer, sofern sie sich auf Wesenserscheinungen bezieht, ist aber nicht so einfach zu tilgen und eigentlich auch bei den meist verzweifelten Ansprachen der Religiösen gemeint. Das Niveau verkommt von Tag zu Tag - auf beiden Seiten.</p>
<p>Natürlich kann man Religion und Kirche trennen, die meisten Leuten machen das nur aus Feigheit und Unreinheit, sowie aus der Unfähigkeit dialektisch zu denken. An letzterem Fakt, dem Schlüssel zum Verständnis überhaupt, scheitern sogar die meisten der besseren Leute. &#8220;Nur der Verlässliche werkelt allein&#8221;, um mit eben jenem Kreisler zu sprechen. Grüße</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63521</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 09:58:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63521</guid>
		<description>PS: Oh, sorry, ich glaube, ich bin ganz arg vom Thema abgekommen.
Bitte um Vergebung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS: Oh, sorry, ich glaube, ich bin ganz arg vom Thema abgekommen.<br />
Bitte um Vergebung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63516</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 09:08:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63516</guid>
		<description>@Tanja:

Ich will mal versuchen, es kriminalistisch zu erklären:
Der Atheist sagt, die vorliegenden Indizien genügen für die Annahme, dass es kein(en) Gott gibt.
Der Agnostiker sagt, die vorliegenden Indizien genügen weder für die Annahme, dass es Gott gibt noch für die Annahme, dass es Gott nicht gibt.
Ich zähle mich da eher zu den Agnostikern, wenngleich ich sozusagen den Anfangsverdacht hege, dass es kein Gott gibt.
Ich behaupte aber mit relativ großer Sicherheit, dass ein Gott, wenn es denn existieren sollte, von uns auf Grund unserer begrenzten Erkenntnisfähigkeit nicht erkennt werden könnte und wir mit ihm auch nicht kommunizieren könnten.
Wenn ich also über Gott rede, dann rede ich ganz sicher nicht über Religion!

Religion gehört für mich in den Bereich Kultur und Folklore. Sie mag für das Zusammenleben von Menschen und als ethisch-moralische Richtschnur für manche sicher bedeutsam sein.
Mit Gott hat sie aber ganz sicher nichts zu tun.

@Korinthenkacker

Ich finde meinen Vergleich gerade deshalb so treffend, weil die Religion und alle infantilen Vorstellungen von Gott eine reine Kopfgeburt sind!
Wenn „die Pfaffen“ uns einreden wollen, sie wüssten, was Gott will und kann, konstruieren sie ja auch nur ein Gottesbild mit menschlichen Zügen und Grundsätzen.
Ich spiele den Ball nur zurück und messe ihren Gott an der (menschlichen) Vernunft!

Wenn ich sagen sollte, welche Fähigkeiten ein hypothetisches Gott meines Erachtens haben müsste, dann wüsste ich nur eine Einzige: Die Fähigkeit, aus dem Nichts ein Elementarteilchen oder ein Energiequantum zu erzeugen. Alles Nachfolgende lässt sich mit unserem heutigen Kenntnisstand bereits hinreichend wahrscheinlich ohne das Wirken eines Gottes erklären.
Das „mein Gott“ nichts mit dem Gott der Religionen zu tun hat, versteht sich damit wohl von selbst.
Damit ist aber auch klar, dass Gott für mein Bild von der Welt eigentlich keine Bedeutung hat. 
Denn wenn ich sage, das erste Elementarteilchen kommt von Gott, bleibt die Frage: Woher kommt Gott. Wenn ich darauf antworte, Gott war immer da, dann kann ich auch gleich sagen, das erste Elementarteilchen war immer da. Wenn ich also Gott ausklammere und wegkürze, bleibt das Ergebnis unverändert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tanja:</p>
<p>Ich will mal versuchen, es kriminalistisch zu erklären:<br />
Der Atheist sagt, die vorliegenden Indizien genügen für die Annahme, dass es kein(en) Gott gibt.<br />
Der Agnostiker sagt, die vorliegenden Indizien genügen weder für die Annahme, dass es Gott gibt noch für die Annahme, dass es Gott nicht gibt.<br />
Ich zähle mich da eher zu den Agnostikern, wenngleich ich sozusagen den Anfangsverdacht hege, dass es kein Gott gibt.<br />
Ich behaupte aber mit relativ großer Sicherheit, dass ein Gott, wenn es denn existieren sollte, von uns auf Grund unserer begrenzten Erkenntnisfähigkeit nicht erkennt werden könnte und wir mit ihm auch nicht kommunizieren könnten.<br />
Wenn ich also über Gott rede, dann rede ich ganz sicher nicht über Religion!</p>
<p>Religion gehört für mich in den Bereich Kultur und Folklore. Sie mag für das Zusammenleben von Menschen und als ethisch-moralische Richtschnur für manche sicher bedeutsam sein.<br />
Mit Gott hat sie aber ganz sicher nichts zu tun.</p>
<p>@Korinthenkacker</p>
<p>Ich finde meinen Vergleich gerade deshalb so treffend, weil die Religion und alle infantilen Vorstellungen von Gott eine reine Kopfgeburt sind!<br />
Wenn „die Pfaffen“ uns einreden wollen, sie wüssten, was Gott will und kann, konstruieren sie ja auch nur ein Gottesbild mit menschlichen Zügen und Grundsätzen.<br />
Ich spiele den Ball nur zurück und messe ihren Gott an der (menschlichen) Vernunft!</p>
<p>Wenn ich sagen sollte, welche Fähigkeiten ein hypothetisches Gott meines Erachtens haben müsste, dann wüsste ich nur eine Einzige: Die Fähigkeit, aus dem Nichts ein Elementarteilchen oder ein Energiequantum zu erzeugen. Alles Nachfolgende lässt sich mit unserem heutigen Kenntnisstand bereits hinreichend wahrscheinlich ohne das Wirken eines Gottes erklären.<br />
Das „mein Gott“ nichts mit dem Gott der Religionen zu tun hat, versteht sich damit wohl von selbst.<br />
Damit ist aber auch klar, dass Gott für mein Bild von der Welt eigentlich keine Bedeutung hat.<br />
Denn wenn ich sage, das erste Elementarteilchen kommt von Gott, bleibt die Frage: Woher kommt Gott. Wenn ich darauf antworte, Gott war immer da, dann kann ich auch gleich sagen, das erste Elementarteilchen war immer da. Wenn ich also Gott ausklammere und wegkürze, bleibt das Ergebnis unverändert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: korinthenkacker</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63482</link>
		<dc:creator>korinthenkacker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 04:01:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63482</guid>
		<description>*Wolfgang* Bill Gates als Gott und das Leben als Festplatte? Wer macht die Gesetze?

Diese Vergleiche hinken weil die Religion eine Kopfgeburt der Menschheit ist. Der Pfaffe wird nichts anderes anerkennen als die göttliche Kraft auch wenn er im Moment Kompromisse schließen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*Wolfgang* Bill Gates als Gott und das Leben als Festplatte? Wer macht die Gesetze?</p>
<p>Diese Vergleiche hinken weil die Religion eine Kopfgeburt der Menschheit ist. Der Pfaffe wird nichts anderes anerkennen als die göttliche Kraft auch wenn er im Moment Kompromisse schließen muss.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63409</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 14:10:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63409</guid>
		<description>Hm, ich weiß nicht. So ähnlich erklären das ja durchuas die gemäßigten Religiösen, die beides miteinander in Einklang zu bringen versuchen. Aber für einen verstandesgemäßen Atheisten ist das natürlich nur eine von vielen hanebüchenden Versuchen die Religion zu retten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, ich weiß nicht. So ähnlich erklären das ja durchuas die gemäßigten Religiösen, die beides miteinander in Einklang zu bringen versuchen. Aber für einen verstandesgemäßen Atheisten ist das natürlich nur eine von vielen hanebüchenden Versuchen die Religion zu retten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63376</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 09:55:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/05/08/769.html#comment-63376</guid>
		<description>Ich denke, der Streit wäre völlig gegenstandslos, wenn jene, die die Existenz eines Gottes annehmen, diesem Gott nicht elementarste Fähigkeiten absprechen würden!
Zu den Fähigkeiten eines hypothetischen Gottes könnte zum Beispiel die Erschaffung von Mechanismen gehören, die die Entwicklung seiner Schöpfung steuern.
Die Evolution wäre somit vollständig und vorbehaltlos mit dem Wirken Gottes vereinbar!
Vergleichen wir es doch einfach mal mit einem Computer-Programm:
Warum sollte Gott eine Software entwickeln, die absolut statisch ist?
Die Genialität seiner Schöpfung bestünde ja gerade darin, dass „er“ nach dem Start des Programms keine „manuellen“ Eingaben mehr machen müsste!
Gott könnte zum Beispiel Aufgaben delegieren.
Er könnte einzelnen Komponenten seiner Schöpfung – also zum Beispiel uns Menschen – die Fähigkeit verleihen, das Programm zu verändern. Jeder Systemadministrator vergibt Berechtigungen – warum also nicht Gott?
Die Frage wäre allerdings: Ist Gott denn tatsächlich der Systemadministrator?
Für die Annahme einer Schöpfung genügte es nämlichg durchaus, ihn als Hardware-Konstrukteur zu betrachten! Interessiert sich Bill Gates dafür, was ich mit meinem Computer mache? Nein, er hat nur ein Betriebssystem gebastelt. Gott könnte ein Universum erschaffen haben, ohne auch nur im geringsten beeinflussen zu wollen oder zu können, was darin geschieht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, der Streit wäre völlig gegenstandslos, wenn jene, die die Existenz eines Gottes annehmen, diesem Gott nicht elementarste Fähigkeiten absprechen würden!<br />
Zu den Fähigkeiten eines hypothetischen Gottes könnte zum Beispiel die Erschaffung von Mechanismen gehören, die die Entwicklung seiner Schöpfung steuern.<br />
Die Evolution wäre somit vollständig und vorbehaltlos mit dem Wirken Gottes vereinbar!<br />
Vergleichen wir es doch einfach mal mit einem Computer-Programm:<br />
Warum sollte Gott eine Software entwickeln, die absolut statisch ist?<br />
Die Genialität seiner Schöpfung bestünde ja gerade darin, dass „er“ nach dem Start des Programms keine „manuellen“ Eingaben mehr machen müsste!<br />
Gott könnte zum Beispiel Aufgaben delegieren.<br />
Er könnte einzelnen Komponenten seiner Schöpfung – also zum Beispiel uns Menschen – die Fähigkeit verleihen, das Programm zu verändern. Jeder Systemadministrator vergibt Berechtigungen – warum also nicht Gott?<br />
Die Frage wäre allerdings: Ist Gott denn tatsächlich der Systemadministrator?<br />
Für die Annahme einer Schöpfung genügte es nämlichg durchaus, ihn als Hardware-Konstrukteur zu betrachten! Interessiert sich Bill Gates dafür, was ich mit meinem Computer mache? Nein, er hat nur ein Betriebssystem gebastelt. Gott könnte ein Universum erschaffen haben, ohne auch nur im geringsten beeinflussen zu wollen oder zu können, was darin geschieht!</p>
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