<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Geballte Gewalt</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:59:33 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3</generator>
		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-146590</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 15:48:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-146590</guid>
		<description>"Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht: Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden (…)
Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben." — Schiller, Wilhelm Tell</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht: Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden (…)<br />
Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben.&#8221; — Schiller, Wilhelm Tell</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-145971</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 19:32:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-145971</guid>
		<description>Sechs Messer-Attacken, jeden Tag!
03. September 2010 19.33 Uhr, Boris Dombrowski
CDU-Innenexperte Trapp fordert, dass bei solchen Angriffen immer wegen versuchter Tötung ermittelt wird
Messer-Einsatz. 
 
Mann erstochen, Bauchdecke aufgeschlitzt, Klinge in Brust gerammt – jeden Tag gibt es sechs neue Messerattacken in Berlin. 51 Menschen wurden voriges Jahr durch Messerstiche getötet, 499 zum Teil schwer verletzt. Insgesamt gab es 2368 Angriffe mit Messern. 2007 waren es noch 1351. CDU-Innenexperte Peter Trapp ist alarmiert. Er fordert jetzt ein härteres Durchgreifen gegen Messer-Angreifer.

Sechs Attacken täglich. Das seit 1. April 2008 verschärfte Waffengesetz, auf das vor allem Berlin gedrängt hatte, scheint kaum Wirkung zu zeigen. Trotz Strafen von bis zu 10.000 Euro, wenn jemand z.B. mit einem Butterfly-Messer auf der Straße erwischt wird. Und die Täter werden immer jünger. Bei 2470 Straftaten mit Messern im Jahr 2008 waren 582 Täter unter 21 Jahre (2007: 357), davon 75 Kinder!

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) räumte gestern ein: „Auch mit dem schärfsten Gesetz lassen sich manche Übergriffe leider nicht verhindern.“

Deshalb setzt CDU-Politiker Trapp jetzt auf zusätzliche Abschreckung, denn: „Jeder, der mit einem Messer auf einen Menschen losgeht, nimmt dessen möglichen Tod in Kauf“, sagt er und betont: „Auch ein Stich in den Oberschenkel kann tödlich sein, wenn die Hauptschlagader getroffen wird.“

Trapps Forderung: „Bei Angriffen mit einem Messer sollte grundsätzlich wegen eines Tötungsversuchs und nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt werden.“ Denn das Strafmaß für Totschlag „sieht mindestens fünf Jahre Haft vor“, so Trapp. Bei gefährlicher Körperverletzung liegt das Mindestmaß lediglich bei sechs Monaten. „In der Regel gibt es da selten mehr als zwei Jahre Haft“, sagt Trapp und warnt: „Die Schwelle zu Gewaltanwendung ist gesunken!“

Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) hat jedoch Zweifel, dass sich Trapps Forderung umsetzen lässt. „Denn es kommt auf die einzelnen Umstände der jeweiligen Tat an, die die Richter im Verfahren prüfen müssen“, erklärt ihr Sprecher Bernhard Schodrowski.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Messer-Attacken, jeden Tag!<br />
03. September 2010 19.33 Uhr, Boris Dombrowski<br />
CDU-Innenexperte Trapp fordert, dass bei solchen Angriffen immer wegen versuchter Tötung ermittelt wird<br />
Messer-Einsatz. </p>
<p>Mann erstochen, Bauchdecke aufgeschlitzt, Klinge in Brust gerammt – jeden Tag gibt es sechs neue Messerattacken in Berlin. 51 Menschen wurden voriges Jahr durch Messerstiche getötet, 499 zum Teil schwer verletzt. Insgesamt gab es 2368 Angriffe mit Messern. 2007 waren es noch 1351. CDU-Innenexperte Peter Trapp ist alarmiert. Er fordert jetzt ein härteres Durchgreifen gegen Messer-Angreifer.</p>
<p>Sechs Attacken täglich. Das seit 1. April 2008 verschärfte Waffengesetz, auf das vor allem Berlin gedrängt hatte, scheint kaum Wirkung zu zeigen. Trotz Strafen von bis zu 10.000 Euro, wenn jemand z.B. mit einem Butterfly-Messer auf der Straße erwischt wird. Und die Täter werden immer jünger. Bei 2470 Straftaten mit Messern im Jahr 2008 waren 582 Täter unter 21 Jahre (2007: 357), davon 75 Kinder!</p>
<p>Innensenator Ehrhart Körting (SPD) räumte gestern ein: „Auch mit dem schärfsten Gesetz lassen sich manche Übergriffe leider nicht verhindern.“</p>
<p>Deshalb setzt CDU-Politiker Trapp jetzt auf zusätzliche Abschreckung, denn: „Jeder, der mit einem Messer auf einen Menschen losgeht, nimmt dessen möglichen Tod in Kauf“, sagt er und betont: „Auch ein Stich in den Oberschenkel kann tödlich sein, wenn die Hauptschlagader getroffen wird.“</p>
<p>Trapps Forderung: „Bei Angriffen mit einem Messer sollte grundsätzlich wegen eines Tötungsversuchs und nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt werden.“ Denn das Strafmaß für Totschlag „sieht mindestens fünf Jahre Haft vor“, so Trapp. Bei gefährlicher Körperverletzung liegt das Mindestmaß lediglich bei sechs Monaten. „In der Regel gibt es da selten mehr als zwei Jahre Haft“, sagt Trapp und warnt: „Die Schwelle zu Gewaltanwendung ist gesunken!“</p>
<p>Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) hat jedoch Zweifel, dass sich Trapps Forderung umsetzen lässt. „Denn es kommt auf die einzelnen Umstände der jeweiligen Tat an, die die Richter im Verfahren prüfen müssen“, erklärt ihr Sprecher Bernhard Schodrowski.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-143777</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 11:27:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-143777</guid>
		<description>Naja, ich habe ja auch einen kalkulierten hinter mir, damals, im Museum, aber es ist doch immer wieder interessant, wie sich die Anlässe gleichen: &lt;a href="http://www.maniac.de/content/leserpost-mein-verhinderter-amoklauf" rel="nofollow"&gt;"Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein."&lt;/a&gt; Ja, manche kämpfen um ihr Leben und sagen es auch deutlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ich habe ja auch einen kalkulierten hinter mir, damals, im Museum, aber es ist doch immer wieder interessant, wie sich die Anlässe gleichen: <a href="http://www.maniac.de/content/leserpost-mein-verhinderter-amoklauf" rel="nofollow">&#8220;Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein.&#8221;</a> Ja, manche kämpfen um ihr Leben und sagen es auch deutlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-59206</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2007 09:34:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-59206</guid>
		<description>Hallo Erik!

Alles richtig. Man kann dies ja &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/04/574.html " rel="nofollow"&gt;hier nachlesen&lt;/a&gt; und da verweise ich besonders auf den Beitrag Nr. 70! Interessant auch &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/30/593.html" rel="nofollow"&gt;dieses Thema dazu.&lt;/a&gt;
Niemand kann bestreiten, dass die berechtigte Kritik an Israels Kriegspolitik, von den blinden deutschen Nachläufern hierzulande (vor denen man die Israelis verteidigen muss, da sie selbst viel selbstkritischer sind) als Antisemitismus herum gelogen wurde und wird. Und wer ihre Diktion kennt, der weiß, dass der Vorwurf des Antizionismus dem gleich kommt. So wurde ich durch das &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/12/05/628.html " rel="nofollow"&gt;hier zu lesende Interview mit dem Muslim-Markt&lt;/a&gt; auch auf „Liza bellt“ in die Phalanx der Antizionisten/Antisemiten eingereicht und welch herausragende „antizionistische Äußerungen“ ich, die „Ex-Nutte“, mir angeblich erlaubte, stellte &lt;a href="http://www.henryk-broder.de/tagebuch/anis.html" rel="nofollow"&gt;der nicht ganz unbekannte Henryk M. Broder &lt;/a&gt;dort in seiner Schmähung "Pathologische Sesselpupser" heraus, Zitat: „Heute ist der Antizionismus der dritte Weg zwischen Analphabetismus und Exhibitionismus, der Weg ins Rampenlicht für alle, die bei DSDS keine Chance hätten, in das Sechzehntelfinale zu kommen. Eine Ex-Nutte, die sich mit Hilfe des Internets zur „Publizistin“ befördert hat, fordert „die Installation eines paritätisch besetzten Rates, um die interstaatlichen Probleme“ zwischen Israel und Palästina zu lösen. Mit weniger gibt sie sich nicht ab.“

So machen sie es, und deshalb sind sie diskreditiert. TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Erik!</p>
<p>Alles richtig. Man kann dies ja <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/04/574.html " rel="nofollow">hier nachlesen</a> und da verweise ich besonders auf den Beitrag Nr. 70! Interessant auch <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/30/593.html" rel="nofollow">dieses Thema dazu.</a><br />
Niemand kann bestreiten, dass die berechtigte Kritik an Israels Kriegspolitik, von den blinden deutschen Nachläufern hierzulande (vor denen man die Israelis verteidigen muss, da sie selbst viel selbstkritischer sind) als Antisemitismus herum gelogen wurde und wird. Und wer ihre Diktion kennt, der weiß, dass der Vorwurf des Antizionismus dem gleich kommt. So wurde ich durch das <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2006/12/05/628.html " rel="nofollow">hier zu lesende Interview mit dem Muslim-Markt</a> auch auf „Liza bellt“ in die Phalanx der Antizionisten/Antisemiten eingereicht und welch herausragende „antizionistische Äußerungen“ ich, die „Ex-Nutte“, mir angeblich erlaubte, stellte <a href="http://www.henryk-broder.de/tagebuch/anis.html" rel="nofollow">der nicht ganz unbekannte Henryk M. Broder </a>dort in seiner Schmähung &#8220;Pathologische Sesselpupser&#8221; heraus, Zitat: „Heute ist der Antizionismus der dritte Weg zwischen Analphabetismus und Exhibitionismus, der Weg ins Rampenlicht für alle, die bei DSDS keine Chance hätten, in das Sechzehntelfinale zu kommen. Eine Ex-Nutte, die sich mit Hilfe des Internets zur „Publizistin“ befördert hat, fordert „die Installation eines paritätisch besetzten Rates, um die interstaatlichen Probleme“ zwischen Israel und Palästina zu lösen. Mit weniger gibt sie sich nicht ab.“</p>
<p>So machen sie es, und deshalb sind sie diskreditiert. TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-59117</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 23:16:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-59117</guid>
		<description>Hegelxx,

ich hätte mein Posting am richtigen Thread anhängen sollen, auf den sich A.S. bezog.

Ich bin keineswegs der Meinung, dass man nicht, wie du Pro-Israel sein kannst, du hast dich aber seinerzeits aus diesem Blog ausgeklinkt, weil sowohl Tanja wie ich, genuau solche Gründe gegen den Libanon-Feldzug aufgeführt haben, wie sie nun auch Winograd aufführt.
Wenn nun nicht ein Finkelstein, sondern eine Israelische Untersuchungskommission zu ähnlichen Einschätzungen kommt, wie sie in diesem Blog genannt wurden, sehe ich darin weder Antisemitismus, sondern eben nur Kritik an der Politk Israels in diesem Fall.

Müsste ich (Konditionalis Irrealis) wählen, ob ich im Libanon, Jordanien, Aegypten, um nur die Nachbarstaaten zu nennen, oder in Israel leben wollte, kannst du dir meine Wahl vorstellen.

Einen Winograd Bericht gäbe es in den 3 genannten Ländern wohl kaum.

Die Erklärungen zum Berg Text müssen mir genügen und tun es darum auch.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hegelxx,</p>
<p>ich hätte mein Posting am richtigen Thread anhängen sollen, auf den sich A.S. bezog.</p>
<p>Ich bin keineswegs der Meinung, dass man nicht, wie du Pro-Israel sein kannst, du hast dich aber seinerzeits aus diesem Blog ausgeklinkt, weil sowohl Tanja wie ich, genuau solche Gründe gegen den Libanon-Feldzug aufgeführt haben, wie sie nun auch Winograd aufführt.<br />
Wenn nun nicht ein Finkelstein, sondern eine Israelische Untersuchungskommission zu ähnlichen Einschätzungen kommt, wie sie in diesem Blog genannt wurden, sehe ich darin weder Antisemitismus, sondern eben nur Kritik an der Politk Israels in diesem Fall.</p>
<p>Müsste ich (Konditionalis Irrealis) wählen, ob ich im Libanon, Jordanien, Aegypten, um nur die Nachbarstaaten zu nennen, oder in Israel leben wollte, kannst du dir meine Wahl vorstellen.</p>
<p>Einen Winograd Bericht gäbe es in den 3 genannten Ländern wohl kaum.</p>
<p>Die Erklärungen zum Berg Text müssen mir genügen und tun es darum auch.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58953</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 07:28:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58953</guid>
		<description>Das wird ja immer spannender hier: Aus einer von Amokläufen Jugendlicher inspirierten Gewaltdiskussion wird Bibelexegese und Urheberrechtsdebatte, gewürzt mit etwas Israelkritik. Macht nichts, immerhin findet in diesem Zusammenhang der grosse Wolfgang Müller Erwähnung. Der ist jedoch auf Grund dieser Spitzfindelei um das Urheberrecht an Vogelgesängen nicht Amok gelaufen, sondern hat sich darob köstlich amüsiert. Das weiss ich aus erster Hand.

Nun noch mal zu dir, werter Korinthenkacker, ich habe die Intention deines postings schon begriffen, aber deine Erklärung verwirrt mich jetzt schon wieder, also "die Bibel...ein Instrument der Gewalt", damit ist den in Hotelzimmernachttischen enthaltenen kleinen Büchlein sicher eine unrealistische Eigenschaft zugeschrieben, aber wenn man jemandem so eine originale Gutenbergbibel über den Schädel zieht, dann mag an deiner Aussage was dran sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird ja immer spannender hier: Aus einer von Amokläufen Jugendlicher inspirierten Gewaltdiskussion wird Bibelexegese und Urheberrechtsdebatte, gewürzt mit etwas Israelkritik. Macht nichts, immerhin findet in diesem Zusammenhang der grosse Wolfgang Müller Erwähnung. Der ist jedoch auf Grund dieser Spitzfindelei um das Urheberrecht an Vogelgesängen nicht Amok gelaufen, sondern hat sich darob köstlich amüsiert. Das weiss ich aus erster Hand.</p>
<p>Nun noch mal zu dir, werter Korinthenkacker, ich habe die Intention deines postings schon begriffen, aber deine Erklärung verwirrt mich jetzt schon wieder, also &#8220;die Bibel&#8230;ein Instrument der Gewalt&#8221;, damit ist den in Hotelzimmernachttischen enthaltenen kleinen Büchlein sicher eine unrealistische Eigenschaft zugeschrieben, aber wenn man jemandem so eine originale Gutenbergbibel über den Schädel zieht, dann mag an deiner Aussage was dran sein&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Korinthenkacker</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58934</link>
		<dc:creator>Korinthenkacker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 05:27:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58934</guid>
		<description>*hegelxx Die Bibel ist ein Instrument der Gewalt. Jetzt verstanden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*hegelxx Die Bibel ist ein Instrument der Gewalt. Jetzt verstanden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58811</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2007 13:44:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58811</guid>
		<description>Du hast aber gesagt, dass die selber nicht wussten, ob überhaupt dieses "Urheberberecht" verletzt wurde. Ist ohnehin Blödsinn, weil hier kein fremder Inhalt als eigener ausgegeben oder commercial genutzt wurde. Und wenn ich deutlich dabei schreibe woher und von wem das ist, also quasi zitiere, dann weiß ich nicht, inwiefern das nicht koscher sein soll. Aber es entlarvt mit seinem Freiheitspostulat den Herrn Hendryk Broder. Was man so alles macht, wenn man Gegner ausspäht. Ich habe das umgehend gelöscht, weil es sowieso ein Scheiß-Text war.
Schon knapp sechs Jahren schrieb ich dieses:

&lt;strong&gt;Rinnzekete bee bee nnz rrk müüüü&lt;/strong&gt;

Worum geht es? „Die Zeit" vom 21. Juni 2001, sprach bis dato völlig neue Gesichtspunkte des Urheberrechtes an, Sichtweisen die einen zunächst kurios anmutenden Fall - eine naturdialektische, höchst wechselwirksame Begebenheit, in seinen kaum für möglich gehaltenen Schattierung, in allen kulturpolitsch sprengenden Varianten des KomMerzes aufzeigt.

Was war geschehen? Der Berliner Konzeptkünstler Wolfgang Müller, auf den Spuren des Dadaisten und MERZ-Künstlers Kurt Schwitters unterwegs, stöberte an dessen einstiger Sommerresidenz auf der norwegischen kleinen Insel Hjertoya im Molde-Fjord, die Sangestöne einer Gruppe herkömmlicher Stare (Sturnus vulgaris) auf, welche er auf sein mitgeführtes Tonband bannte. Die Aufnahmen brachte er als CD heraus.
Die Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH, die im Namen des DuMont-Verlages das Werk Kurt Schwitters vertritt, ermahnte den Künstler Müller und forderte ,,die Genehmigung hierzu, damit wir der Sache nachgehen können," weil, so die Kulturbeobachter, ,,...Sie mit dem Geschrei von Vögeln,...die Ursonate Kurt Schwitters intonieren."
Die Autorin des ZEIT-Textes, Katja Schmid, führt dann aus: ,,Nun muss man wissen, dass bis heute nicht vollständig enträselt ist, wie Vögel denn nun das Singen lernen. Fest steht allerdings, dass Nachahmung und beständiges Üben eine zentrale Rolle spielen. Dabei gehören Stare zu den begabtesten Vögeln. Erst kürzlich soll ein Däne einen Star in seinem Garten auf den Namen Nokia getauft haben, weil der Vogel das Handyklingeln so täuschend echt zu imitieren vermochte."
Wo aber sind die Zusammenhänge gegeben? Der Dada-Freund Hans Arp kolpotierte: „In der Krone einer alten Kiefer am Strand von Wyk auf Föhr hörte ich Schwitters jeden Morgen seine Lautsonate üben. Er zischte, sauste, zirpte, flötete, gurrte, buchstabierte." Möglich wäre also durchaus, Schwitters habe auch auf Hjertoya lautstark seine Freilandassoziationen in die Welt geprustet und die Aufmerksamkeit eben jener Stare erlangt, diese die seltsamen, neuartigen Töne in ihren „Wortschatz" übernahmen und von Generation zu Generation weiter vererbten.
War es aber so? Was, wenn es umgekehrt gewesen wäre? Wenn also Schwitters, der seine ,,Ursonate" genauer ,,Sonate in Urlauten", bereits 1932 aufnahm, selber bei seiner Komposition Elemente von Staren - und anderen Vögelgesängen verwendet hätte - wie beispielsweise in seinem Lautgedicht OBERVOGELSANG - hier also eine exklusive, verbale wechselwirksame Zusammenarbeit vorliegt, so werden Rechtsexperten in ein weiteres Dilemma stürzen. Sollten also die Stare ursprünglich Tonvorgeber des künstlerischen Werkes sein, so wären sie die eigenen Reproduzenten ihrer Intuitionen. Andernfalls könnte nur der Präzedenzfall eines inspirierten Papageies, die Kausalkette unbewiesener, artifizieller Genealogien tonmalerischer Abfolgen durchbrechen, da er ein Exempel zur Klärung adaptierter Laut-Imitate werden könnte.
Der Konzeptkünstler Müller meldete inzwischen seine CD unter der Rubrik ,,Naturgeräusche" an und das Haus Kiepenheuer druckste sich aus der Affäre mit der Behauptung, ,,...dass es sich bei den Starengesängen um in der Natur vorgefundenes Material handelt", demnach, so die ZEIT: ,,Stare und andere stimmbegabte Tiere dürfen Schwitters nach Herzenslust intonieren, und wer will, darf Aufnahmen anfertigen und unters Volk bringen."
Doch frohlocke man nicht zu früh. Der Urheberrechtsexperte Paul Katzenberger warnte vor einem laxen kommerziellen Gebrauch der Naturgeräusche im derzeit schwebenden rechtlichen Zustand, denn, solange keine Grundsatzentscheidung zum Thema ,,Tiere und Urheberrecht" vorliegt, müsse man von einer Verwendung im vorgestellten Sinne abraten: ,,Man könnte sich ungewollt schuldig machen."
Die höchst interessanten Fragen um das Urheberrecht, werfen tiefe und weitgehende Debatten um positionelle Standorte auf. Was hätten sich Kurt Schwitters und die Stare dann zu sagen? Die Erinnerung an ihre unerforschten, zarten Berührungen im Dunkel der norwegischen Fjorde, sollten uns alle mahnen: ,,Rinnzekete bee bee nnz rrk müüüü"!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast aber gesagt, dass die selber nicht wussten, ob überhaupt dieses &#8220;Urheberberecht&#8221; verletzt wurde. Ist ohnehin Blödsinn, weil hier kein fremder Inhalt als eigener ausgegeben oder commercial genutzt wurde. Und wenn ich deutlich dabei schreibe woher und von wem das ist, also quasi zitiere, dann weiß ich nicht, inwiefern das nicht koscher sein soll. Aber es entlarvt mit seinem Freiheitspostulat den Herrn Hendryk Broder. Was man so alles macht, wenn man Gegner ausspäht. Ich habe das umgehend gelöscht, weil es sowieso ein Scheiß-Text war.<br />
Schon knapp sechs Jahren schrieb ich dieses:</p>
<p><strong>Rinnzekete bee bee nnz rrk müüüü</strong></p>
<p>Worum geht es? „Die Zeit&#8221; vom 21. Juni 2001, sprach bis dato völlig neue Gesichtspunkte des Urheberrechtes an, Sichtweisen die einen zunächst kurios anmutenden Fall - eine naturdialektische, höchst wechselwirksame Begebenheit, in seinen kaum für möglich gehaltenen Schattierung, in allen kulturpolitsch sprengenden Varianten des KomMerzes aufzeigt.</p>
<p>Was war geschehen? Der Berliner Konzeptkünstler Wolfgang Müller, auf den Spuren des Dadaisten und MERZ-Künstlers Kurt Schwitters unterwegs, stöberte an dessen einstiger Sommerresidenz auf der norwegischen kleinen Insel Hjertoya im Molde-Fjord, die Sangestöne einer Gruppe herkömmlicher Stare (Sturnus vulgaris) auf, welche er auf sein mitgeführtes Tonband bannte. Die Aufnahmen brachte er als CD heraus.<br />
Die Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH, die im Namen des DuMont-Verlages das Werk Kurt Schwitters vertritt, ermahnte den Künstler Müller und forderte ,,die Genehmigung hierzu, damit wir der Sache nachgehen können,&#8221; weil, so die Kulturbeobachter, ,,&#8230;Sie mit dem Geschrei von Vögeln,&#8230;die Ursonate Kurt Schwitters intonieren.&#8221;<br />
Die Autorin des ZEIT-Textes, Katja Schmid, führt dann aus: ,,Nun muss man wissen, dass bis heute nicht vollständig enträselt ist, wie Vögel denn nun das Singen lernen. Fest steht allerdings, dass Nachahmung und beständiges Üben eine zentrale Rolle spielen. Dabei gehören Stare zu den begabtesten Vögeln. Erst kürzlich soll ein Däne einen Star in seinem Garten auf den Namen Nokia getauft haben, weil der Vogel das Handyklingeln so täuschend echt zu imitieren vermochte.&#8221;<br />
Wo aber sind die Zusammenhänge gegeben? Der Dada-Freund Hans Arp kolpotierte: „In der Krone einer alten Kiefer am Strand von Wyk auf Föhr hörte ich Schwitters jeden Morgen seine Lautsonate üben. Er zischte, sauste, zirpte, flötete, gurrte, buchstabierte.&#8221; Möglich wäre also durchaus, Schwitters habe auch auf Hjertoya lautstark seine Freilandassoziationen in die Welt geprustet und die Aufmerksamkeit eben jener Stare erlangt, diese die seltsamen, neuartigen Töne in ihren „Wortschatz&#8221; übernahmen und von Generation zu Generation weiter vererbten.<br />
War es aber so? Was, wenn es umgekehrt gewesen wäre? Wenn also Schwitters, der seine ,,Ursonate&#8221; genauer ,,Sonate in Urlauten&#8221;, bereits 1932 aufnahm, selber bei seiner Komposition Elemente von Staren - und anderen Vögelgesängen verwendet hätte - wie beispielsweise in seinem Lautgedicht OBERVOGELSANG - hier also eine exklusive, verbale wechselwirksame Zusammenarbeit vorliegt, so werden Rechtsexperten in ein weiteres Dilemma stürzen. Sollten also die Stare ursprünglich Tonvorgeber des künstlerischen Werkes sein, so wären sie die eigenen Reproduzenten ihrer Intuitionen. Andernfalls könnte nur der Präzedenzfall eines inspirierten Papageies, die Kausalkette unbewiesener, artifizieller Genealogien tonmalerischer Abfolgen durchbrechen, da er ein Exempel zur Klärung adaptierter Laut-Imitate werden könnte.<br />
Der Konzeptkünstler Müller meldete inzwischen seine CD unter der Rubrik ,,Naturgeräusche&#8221; an und das Haus Kiepenheuer druckste sich aus der Affäre mit der Behauptung, ,,&#8230;dass es sich bei den Starengesängen um in der Natur vorgefundenes Material handelt&#8221;, demnach, so die ZEIT: ,,Stare und andere stimmbegabte Tiere dürfen Schwitters nach Herzenslust intonieren, und wer will, darf Aufnahmen anfertigen und unters Volk bringen.&#8221;<br />
Doch frohlocke man nicht zu früh. Der Urheberrechtsexperte Paul Katzenberger warnte vor einem laxen kommerziellen Gebrauch der Naturgeräusche im derzeit schwebenden rechtlichen Zustand, denn, solange keine Grundsatzentscheidung zum Thema ,,Tiere und Urheberrecht&#8221; vorliegt, müsse man von einer Verwendung im vorgestellten Sinne abraten: ,,Man könnte sich ungewollt schuldig machen.&#8221;<br />
Die höchst interessanten Fragen um das Urheberrecht, werfen tiefe und weitgehende Debatten um positionelle Standorte auf. Was hätten sich Kurt Schwitters und die Stare dann zu sagen? Die Erinnerung an ihre unerforschten, zarten Berührungen im Dunkel der norwegischen Fjorde, sollten uns alle mahnen: ,,Rinnzekete bee bee nnz rrk müüüü&#8221;!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58781</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2007 10:07:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58781</guid>
		<description>Werter Erik,

ich wüsste nicht, warum ich in einer Gewaltdiskussion, die sich augenscheinlich mehr dem Amoklauf widmete, plötzlich zu Israels innenpolitischen Problemen, zu Alexander Schmidt oder zu Ottmar Stellung nehmen sollte. Oder handelt es sich da jeweils doch um, vielleicht im erweiterten Begriff betrachtet, "Amokläufe"?

Zu der Rücknahme des Sybille-Berg-Textes ist nur zu sagen, daß er zwar thematisch passend ist, aber die Agentur Hermes Baby hat sich auf das Urheberrecht berufen und den "Abdruck" des textes in diesem Blog beanstandet. Dem ist TK nachgekommen.

und Korinthenkacker, wenn ich etwas falsch verstanden habe, dann kläre mich auf.

aside: Ich denke nie, dafür habe ich meine Leute...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Erik,</p>
<p>ich wüsste nicht, warum ich in einer Gewaltdiskussion, die sich augenscheinlich mehr dem Amoklauf widmete, plötzlich zu Israels innenpolitischen Problemen, zu Alexander Schmidt oder zu Ottmar Stellung nehmen sollte. Oder handelt es sich da jeweils doch um, vielleicht im erweiterten Begriff betrachtet, &#8220;Amokläufe&#8221;?</p>
<p>Zu der Rücknahme des Sybille-Berg-Textes ist nur zu sagen, daß er zwar thematisch passend ist, aber die Agentur Hermes Baby hat sich auf das Urheberrecht berufen und den &#8220;Abdruck&#8221; des textes in diesem Blog beanstandet. Dem ist TK nachgekommen.</p>
<p>und Korinthenkacker, wenn ich etwas falsch verstanden habe, dann kläre mich auf.</p>
<p>aside: Ich denke nie, dafür habe ich meine Leute&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Korinthenkacker</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58109</link>
		<dc:creator>Korinthenkacker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2007 04:27:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/29/756.html#comment-58109</guid>
		<description>* Hegelxx. Du hast mich falsch verstanden. Ich bin Atheist wenn du das noch nicht gemerkt hast. Denken ist wohl nicht deine Stärke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>* Hegelxx. Du hast mich falsch verstanden. Ich bin Atheist wenn du das noch nicht gemerkt hast. Denken ist wohl nicht deine Stärke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

