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	<title>Kommentare zu: Von echtem Schrot und Korn</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:27:21 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-1553532</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 09:35:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-1553532</guid>
		<description>Justav, erobere nischt (1948)
Vor der latent drohenden atomaren Auseinandersetzung

Text: Robert Gilbert (Im weiÃŸen RÃ¶ÃŸl), eigentlich Robert David Winterfeld, auch bekannt als David Weber (Ballade vom Nischer Jim)

Musik: Boris Blacher, Original-Interpretation: Ernst Busch

Der Text wurde nur ganz ganz leicht, nur ein bisschen, nur ein klitzekleines QuÃ¤ntchen sozusagen, verÃ¤ndert...

An meine Berliner Freunde!

Justav, erobere nischt

Und wenn dir son dÃ¤mlicher Bonze Ã¼ber Rundfunk
Bis ihm sein eigenes Lungen-Haschee ausm Mund funkt
Dasste dir ausdehnen musst um wahrhaft glÃ¼cklich zu sein
Dann sage nur: danke
Ick halte de Wacht am Rhein an der Panke
Und wenn sie och auffziehn die feinsten Register
Und wenn se dir locken die hohen Minister
Mit sÃ¼ÃŸem Jeflister
Du hÃ¤ttest den Feldmarschallstab im Tornister
Dann schrei nich â€žHurraâ€œ und mach keen Meck-Meck
Sondern wirf det JepÃ¤ck
Bei der nÃ¤chsten Gelegenheit ganz stieke weg
Denn wennde den Herrn den Gefallen tust
Und eroberst dieset und jenet
Heute wat jroÃŸes und morgen wat kleenes
Und manchmal im Bett worin de kaum ruhst
Dann kannst von GlÃ¼ck sagen bleibste am Leben
Und dann kommste heim mit zwee FeldmarschallstÃ¤ben
Unter de Achseln - die dir sehr drÃ¼cken
Jaja, ich meene zwee KrÃ¼cken
Und die Gulaschkanone schieÃŸt Wassersuppe
Und darfst mittem Stahlhelm absammeln gehn
Und et heeÃŸt zur Ermunterung der Blindenjruppe
â€žWenigstens habt ihr en schÃ¶net StÃ¼ck Welt jesehn!â€œ
Nee Justav. Wo die Haifische angeln, wern Menschen jefischt
Und sollte dir wohl nich an Tagendrang mangeln:
Ãœberwinde dir Justav, erobere nischt!

Hereinspaziert zur nÃ¤chsten Fortsetzung der Friedenspolitik mit anderen Mitteln!

Zwei drei Atome dann suchst de verjebens
Die letzen Symptome organischen Lebens
Bumms! - issen Weltreich weg
Dann kannste erfrischt eenen ziemlichen Fleck
Eenen weiÃŸlich kahlen
Uff de Landkarte malen
Mit der Anmerkung: Nischt!
Sollte sich dajejen der Reichstag gebÃ¤rdn
Dann wird er chemisch uffjelÃ¶st werdn

Huch â€“ seufzt de Heimat bloÃŸ
Und saust in de Luft
So wirste heimatlos
Wat bleibt vom Volke
Ne schweflige Wolke
Und en unschÃ¶ner Duft

Sodann folgt die Saalschlacht gegen andere Sonnen!

Wenn die Dektoren nich zeitig verrammeln
KÃ¶nnse Meteore als Andenken sammeln
Krach! - kippt en Weltall um
Ja det jeht hopp hoop
Stehste zu lange rum
Und vertraust deinem GlÃ¼ckstern
DrÃ¼ckt der Nachbar vom Fixstern
Zuerst uffen Knopf

Und wer zuerst uff nen Knopf drÃ¼ckt
Hat zwar noch lange nich jewonnen
Aber immerhin: Justav, pass uff!
Und: Baerbock muss weg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Justav, erobere nischt (1948)<br />
Vor der latent drohenden atomaren Auseinandersetzung</p>
<p>Text: Robert Gilbert (Im weiÃŸen RÃ¶ÃŸl), eigentlich Robert David Winterfeld, auch bekannt als David Weber (Ballade vom Nischer Jim)</p>
<p>Musik: Boris Blacher, Original-Interpretation: Ernst Busch</p>
<p>Der Text wurde nur ganz ganz leicht, nur ein bisschen, nur ein klitzekleines QuÃ¤ntchen sozusagen, verÃ¤ndert&#8230;</p>
<p>An meine Berliner Freunde!</p>
<p>Justav, erobere nischt</p>
<p>Und wenn dir son dÃ¤mlicher Bonze Ã¼ber Rundfunk<br />
Bis ihm sein eigenes Lungen-Haschee ausm Mund funkt<br />
Dasste dir ausdehnen musst um wahrhaft glÃ¼cklich zu sein<br />
Dann sage nur: danke<br />
Ick halte de Wacht am Rhein an der Panke<br />
Und wenn sie och auffziehn die feinsten Register<br />
Und wenn se dir locken die hohen Minister<br />
Mit sÃ¼ÃŸem Jeflister<br />
Du hÃ¤ttest den Feldmarschallstab im Tornister<br />
Dann schrei nich â€žHurraâ€œ und mach keen Meck-Meck<br />
Sondern wirf det JepÃ¤ck<br />
Bei der nÃ¤chsten Gelegenheit ganz stieke weg<br />
Denn wennde den Herrn den Gefallen tust<br />
Und eroberst dieset und jenet<br />
Heute wat jroÃŸes und morgen wat kleenes<br />
Und manchmal im Bett worin de kaum ruhst<br />
Dann kannst von GlÃ¼ck sagen bleibste am Leben<br />
Und dann kommste heim mit zwee FeldmarschallstÃ¤ben<br />
Unter de Achseln - die dir sehr drÃ¼cken<br />
Jaja, ich meene zwee KrÃ¼cken<br />
Und die Gulaschkanone schieÃŸt Wassersuppe<br />
Und darfst mittem Stahlhelm absammeln gehn<br />
Und et heeÃŸt zur Ermunterung der Blindenjruppe<br />
â€žWenigstens habt ihr en schÃ¶net StÃ¼ck Welt jesehn!â€œ<br />
Nee Justav. Wo die Haifische angeln, wern Menschen jefischt<br />
Und sollte dir wohl nich an Tagendrang mangeln:<br />
Ãœberwinde dir Justav, erobere nischt!</p>
<p>Hereinspaziert zur nÃ¤chsten Fortsetzung der Friedenspolitik mit anderen Mitteln!</p>
<p>Zwei drei Atome dann suchst de verjebens<br />
Die letzen Symptome organischen Lebens<br />
Bumms! - issen Weltreich weg<br />
Dann kannste erfrischt eenen ziemlichen Fleck<br />
Eenen weiÃŸlich kahlen<br />
Uff de Landkarte malen<br />
Mit der Anmerkung: Nischt!<br />
Sollte sich dajejen der Reichstag gebÃ¤rdn<br />
Dann wird er chemisch uffjelÃ¶st werdn</p>
<p>Huch â€“ seufzt de Heimat bloÃŸ<br />
Und saust in de Luft<br />
So wirste heimatlos<br />
Wat bleibt vom Volke<br />
Ne schweflige Wolke<br />
Und en unschÃ¶ner Duft</p>
<p>Sodann folgt die Saalschlacht gegen andere Sonnen!</p>
<p>Wenn die Dektoren nich zeitig verrammeln<br />
KÃ¶nnse Meteore als Andenken sammeln<br />
Krach! - kippt en Weltall um<br />
Ja det jeht hopp hoop<br />
Stehste zu lange rum<br />
Und vertraust deinem GlÃ¼ckstern<br />
DrÃ¼ckt der Nachbar vom Fixstern<br />
Zuerst uffen Knopf</p>
<p>Und wer zuerst uff nen Knopf drÃ¼ckt<br />
Hat zwar noch lange nich jewonnen<br />
Aber immerhin: Justav, pass uff!<br />
Und: Baerbock muss weg!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Krienen</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-65294</link>
		<dc:creator>Tanja Krienen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 06:43:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-65294</guid>
		<description>Zu viel Wein? Wer? Ich? Da dampfst du aber falsch, mein Lieber! Und was die US-Kultur, so wie die Kultur an sich angeht: Los! Frag misch!

Schmidt, du hast dich echt in den Vogel verwandelt, den du einst abgeschossen hast. Schade um dich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu viel Wein? Wer? Ich? Da dampfst du aber falsch, mein Lieber! Und was die US-Kultur, so wie die Kultur an sich angeht: Los! Frag misch!</p>
<p>Schmidt, du hast dich echt in den Vogel verwandelt, den du einst abgeschossen hast. Schade um dich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: A.Schmidt</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-65291</link>
		<dc:creator>A.Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 06:28:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-65291</guid>
		<description>War wohl wieder zu viel Wein und danach der Blick in den Spiegel, der dich Ã¼ber dich selbst schreiben lieÃŸ. So ist das Leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>War wohl wieder zu viel Wein und danach der Blick in den Spiegel, der dich Ã¼ber dich selbst schreiben lieÃŸ. So ist das Leben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-59418</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 06:44:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-59418</guid>
		<description>das ist amÃ¼sant geschrieben, durchaus.

Nur, und das weisst du auch, liebe Tanja, so homogen wie du es darstellst ist die "antideutsche" und auch die von dir so genannte "Kampfblogger"-Szene gewiss nicht. Und nur so zur Korrektur: Ist es nicht gerade das antiimperialistische, grÃ¼nalternative und stalinistische "Milieu", welches amerikanische Filme verachtet, es sei denn, sie sind von Michael Moore oder Al Gore?

TK: WeiÃŸ ich doch. Hier beschrieb ich einen konservativen Vertreter - steht doch da, zum anderen gibt es die linksgewendeten. BEIDE haben in der Regel keinen Draht zur US-Kultur...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ist amÃ¼sant geschrieben, durchaus.</p>
<p>Nur, und das weisst du auch, liebe Tanja, so homogen wie du es darstellst ist die &#8220;antideutsche&#8221; und auch die von dir so genannte &#8220;Kampfblogger&#8221;-Szene gewiss nicht. Und nur so zur Korrektur: Ist es nicht gerade das antiimperialistische, grÃ¼nalternative und stalinistische &#8220;Milieu&#8221;, welches amerikanische Filme verachtet, es sei denn, sie sind von Michael Moore oder Al Gore?</p>
<p>TK: WeiÃŸ ich doch. Hier beschrieb ich einen konservativen Vertreter - steht doch da, zum anderen gibt es die linksgewendeten. BEIDE haben in der Regel keinen Draht zur US-Kultur&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-59369</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 13:37:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-59369</guid>
		<description>Hier scheint mir noch am Ehersten die Verlinkung eines treffenden Kommentares angebracht -
http://www.ef-online.de/2007/05/10/%e2%80%9ewelt%e2%80%9c-krieg-gegen-%e2%80%9ebild%e2%80%9c-kampf-der-kulturen-bei-axel-springer/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier scheint mir noch am Ehersten die Verlinkung eines treffenden Kommentares angebracht -<br />
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-59198</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2007 08:51:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-59198</guid>
		<description>Ach ja, dieser - inzwischen drei Jahre alte Text von mir - passt doch zwingend hier hier hinein:

&lt;strong&gt;Der kleine Muck&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Inwieweit er etwas dafÃ¼r kann, meistens schlechter auszusehen, als sein altersgemÃ¤ÃŸer Widerpart aus dem linken Lager, kÃ¶nnen wir letztlich nicht ergrÃ¼nden. NÃ¤hern wir uns deshalb seinem soziokulturellen Umfeld, mag sein, dass wir hier eine Teilantwort auf das Gesamtproblem finden.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Er, der jungliberalkonservative Muck, bÃ¼rstet sich stolz, spreizt sich ob seiner Zukunft, die, davon ist er Ã¼berzeugt, lÃ¤ngst nicht so sein wird wie die Gegenwart, denn die ist doch: sehr mittelmÃ¤ÃŸig. Eher mÃ¤ÃŸig. So wie er. Doch er besitzt die feste Ãœberzeugung, wenn er jetzt einige Jahre stillhÃ¤lt, nicht weiter auffÃ¤llt, sich nicht erregt, nicht zu stark gegen etwas eintritt, und nur ab und zu fÃ¼r diese oder jene untergeordnete Kleinigkeit, dann wird es etwas werden - in der Jungen Union, im Liberalen Jugendverband oder in der Kirchengruppe.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Er pflegt seine Manierismen, meist sieht er eher grau, grÃ¼ngrau oder gar brÃ¤unlich aus, doch manchmal schlingt er auch den taubenblauen Schal um den Hals, schmÃ¼ckt sich mit farblich auffallend sehr gedeckten Krawatten, lÃ¤sst aber auch schon einmal ein gewagtes TÃ¼chlein blitzen. Seine SÃ¶ckchen von â€žLa Redouteâ€œ halten die FÃ¼ÃŸe gerade so umspannt, das die Schuhe von â€žDaniel Hechterâ€œ so eben noch nicht den Straftatbestand des arrogantes Totschlags erfÃ¼llen; den Wert der frÃ¼h erworbene Brille, Marke â€žAristoâ€œ, unterstreicht er mit leichtem Blinzeln, wenn er etwas mit erlernter snobistischer Geste von sich weist, was er wissen sollte, aber jetzt nicht unbedingt wissen muss, denn: es kÃ¶nnte ihm ja schaden. Und schaden will er nicht, schon gar nicht sich selbst. Aber sonst gehtâ€™s ihm gut! Zumindest, momentan. Zumindest halbwegs. Das soll auch so bleiben, lÃ¤chelt er verschmitzt, und sein ICH lÃ¤chelt ebenso belustigt zurÃ¼ck: Ich bin doch ein deutscher Student!&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Eigentlich versteht er sich als KÃ¤mpfer: gegen Rot-grÃ¼n, gegen die Linken, gegen die Gleichmacherei. Eigentlich. Daneben aber weiÃŸ er, schickt es sich nicht, mit den Linken allzu heftig zu streiten, zumal: die machen ihn fertig! Und wovon die reden: ach Gott, da versteht er doch nur die HÃ¤lfte, und dann sind die auch noch lauter als er. Da spielt doch lieber seine eigene Geige, die auch ein Cello sein kann, schaut beseelt ins Album â€žGroÃŸe Deutsche, bunt bebildertâ€œ und kichert, wenn er den Namen Dolly Buster hÃ¶rt, oder â€žProstituierteâ€œ oder â€žTranssexuelleâ€œ. Igitt, denkt er dann, und: Was ich Mama (mit deutlicher Betonung auf der zweiten Silbe) nur am nÃ¤chsten Muttertag schenken soll, immer diese Narzissenâ€¦.?

Die Welt ist sehr profan, zu profan fÃ¼r unseren Muck. Er widersteht im Geiste, manchmal auch im Hinterzimmer. Sein Vorbild ist Stauffenberg. Wie der damals war, ja so mutig mÃ¶chte er auch mal sein. Wenn doch nur ein zweiter Hitler in Sicht wÃ¤re. Schade. So wartet er halt ab. Ã„sthetik ist ihm auch wichtig. Leni Riefenstahls Bilder - mit Beethoven untermalt - gilt ihm als hÃ¶chstes Ã¤sthetisches Prinzip. Momentan ergÃ¶tzt er sich an Wolfgang Joop und Guido Westerwelle. Er hat damit einen schweren Stand. Die Linken lachen ihn aus. Er schlÃ¤gt die Augen zum Protest nach innen, nach unten. Er ist sogar zu arrogant, um sich zu schÃ¤men.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Er mag das MilitÃ¤r, doch nicht zu sehr, immer nur ein bisschen, so, dass es da ist, aber nicht unbedingt dort sein muss, wo es nicht hingehÃ¶rt. Auch Burschenschaften findet er nett, denn da knistert und knastert es zwischen den uniformierten MÃ¤nnern im bunten Wichs, da mauschelt und mieft es, da werden nicht nur die Salamander gerieben: Prost und dann der StoÃŸ! Und wenn es dann eins auf das SchnÃ¼tchen setzt, sodass es die halbe Wange zerfetzt, dann sinkt er zufrieden ins warme Bett: HeutÂ´ war es mal wieder besonders nett! Die Mensur ist eine Tortur, doch aus manchem kleinen Fux, wurde schon bald ein echter Windhund.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Neulich, da hat er was ganz etwas Tolles entdeckt. Da geriet er in eine Versammlung von Leuten, die waren sehr patriotisch, doch nicht idiotisch (was er nicht auf Anhieb bemerkte), denn die sprachen von einem Land, von Sicherheit und MilitÃ¤r, von Feinden und einem Krieg. Und da sagte sich der Muck: Schau, das wÃ¤re doch etwas fÃ¼r mich, da kann ich endlich mal mein nationales MÃ¼tchen kÃ¼hlen, kann mich ganz patriotisch fÃ¼hlen, kann den Mund weit aufmachen, ohne das die Leute lachen, und ohne das jemand â€žNaziâ€œ schreit. So trat er der deutsch-israelischen Gesellschaft bei. Als die merkten, warum er zu ihnen gestoÃŸen war, sprachen sie nicht mehr mit ihm. Da war enttÃ¤uscht und wurde wieder in der katholischen Kirchengruppe aktiver.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Dann engagierte er sich fÃ¼r die USA, doch Uuuiii! davon hat er eigentlich keine Ahnung, versteht nix minus ZwÃ¶lfdreiviertel. Die US-Musik hasst er, die Freiheit dort eigentlich auch, Hollywoodprodukte findet er prinzipiell â€žtotal doofâ€œ und er kann nie beim neuesten Film mitreden, den die Linken alle kennen (ist ja auch immer eine Demokratenhochburg gewesen, dieses Hollywood â€“ bah pfui!) und im GroÃŸen und sehr Ganzen mag er auch Europa gar nicht, denn und weil: Die Heimat und die heimatlichen Heimatabende sind doch das Beste!&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Er ist fÃ¼r die wehrhafte Demokratie: unbedingt. Er glaubt Bush zu verstehen, schimpft, wenn einer sagt, so wie er es verstÃ¼nde wÃ¤re es eine Karikatur, und seine AutoritÃ¤t nur den AutoritÃ¤ten geschuldet, weil er selbst autoritÃ¤r denkt. Wenn er aber einen Feind der Demokratie trifft, sagt er ihm ganz deutlich, warum erâ€¦nicht mit ihm streitet. Warum die Linken nur immer so gut aussehen, denkt er dann nur, und entschlieÃŸt sich von nun an mehr Sport zu treiben und nicht mehr so viele Salamander zu reiben. â€žPah, nicht mal eine Coleurdame hat er in Anspruch genommenâ€œ, raunt sein â€žAlter Herrâ€œ ob des TeilrÃ¼ckzuges barsch in die gestÃ¤hlte Runde.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Nach dem 11.9. war er sehr entsetzt, politisch und menschlich. Seine Arbeitsgruppe â€žKirche und Kopftuchâ€œ war auch entsetzt. Sie vereinbarten einen weitreichenden Protest: eine Stunde abwÃ¤gendes Schweigen. Sie saÃŸen da, schweigend, abwÃ¤gend, nacheinander, miteinander, an den HÃ¤nden fassend, eine Stunde. Dann gingen sie wieder auseinander. Die eine mit Kopftuch, der andere ohne.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Es klopft unterirdisch, mal hier, mal dort; lauter und lauter. Doch kein Laut, der des Mucks Ohr heute erreicht, weil sein Panier â€žgesternâ€œ heiÃŸt. Und leisÂ´, ganz leisÂ´, erklingt der Geige Ton - â€žfideldummâ€œ. So geigt der kleine Muck unerschÃ¼tterlich sein Lied vom Eichenlaub mit Schwertern, die er durch die Israel-Fahne und das Sternenbanner ergÃ¤nzt, - denn er ist doch immer derselbe der Mucker, er, der zeitlose, er, der Ã¼ber die Welt geht, als Menetekel fÃ¼r die, die ihn immer wieder erkennen und sich entsetzen.&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, dieser - inzwischen drei Jahre alte Text von mir - passt doch zwingend hier hier hinein:</p>
<p><strong>Der kleine Muck</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Inwieweit er etwas dafÃ¼r kann, meistens schlechter auszusehen, als sein altersgemÃ¤ÃŸer Widerpart aus dem linken Lager, kÃ¶nnen wir letztlich nicht ergrÃ¼nden. NÃ¤hern wir uns deshalb seinem soziokulturellen Umfeld, mag sein, dass wir hier eine Teilantwort auf das Gesamtproblem finden.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Er, der jungliberalkonservative Muck, bÃ¼rstet sich stolz, spreizt sich ob seiner Zukunft, die, davon ist er Ã¼berzeugt, lÃ¤ngst nicht so sein wird wie die Gegenwart, denn die ist doch: sehr mittelmÃ¤ÃŸig. Eher mÃ¤ÃŸig. So wie er. Doch er besitzt die feste Ãœberzeugung, wenn er jetzt einige Jahre stillhÃ¤lt, nicht weiter auffÃ¤llt, sich nicht erregt, nicht zu stark gegen etwas eintritt, und nur ab und zu fÃ¼r diese oder jene untergeordnete Kleinigkeit, dann wird es etwas werden - in der Jungen Union, im Liberalen Jugendverband oder in der Kirchengruppe.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Er pflegt seine Manierismen, meist sieht er eher grau, grÃ¼ngrau oder gar brÃ¤unlich aus, doch manchmal schlingt er auch den taubenblauen Schal um den Hals, schmÃ¼ckt sich mit farblich auffallend sehr gedeckten Krawatten, lÃ¤sst aber auch schon einmal ein gewagtes TÃ¼chlein blitzen. Seine SÃ¶ckchen von â€žLa Redouteâ€œ halten die FÃ¼ÃŸe gerade so umspannt, das die Schuhe von â€žDaniel Hechterâ€œ so eben noch nicht den Straftatbestand des arrogantes Totschlags erfÃ¼llen; den Wert der frÃ¼h erworbene Brille, Marke â€žAristoâ€œ, unterstreicht er mit leichtem Blinzeln, wenn er etwas mit erlernter snobistischer Geste von sich weist, was er wissen sollte, aber jetzt nicht unbedingt wissen muss, denn: es kÃ¶nnte ihm ja schaden. Und schaden will er nicht, schon gar nicht sich selbst. Aber sonst gehtâ€™s ihm gut! Zumindest, momentan. Zumindest halbwegs. Das soll auch so bleiben, lÃ¤chelt er verschmitzt, und sein ICH lÃ¤chelt ebenso belustigt zurÃ¼ck: Ich bin doch ein deutscher Student!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Eigentlich versteht er sich als KÃ¤mpfer: gegen Rot-grÃ¼n, gegen die Linken, gegen die Gleichmacherei. Eigentlich. Daneben aber weiÃŸ er, schickt es sich nicht, mit den Linken allzu heftig zu streiten, zumal: die machen ihn fertig! Und wovon die reden: ach Gott, da versteht er doch nur die HÃ¤lfte, und dann sind die auch noch lauter als er. Da spielt doch lieber seine eigene Geige, die auch ein Cello sein kann, schaut beseelt ins Album â€žGroÃŸe Deutsche, bunt bebildertâ€œ und kichert, wenn er den Namen Dolly Buster hÃ¶rt, oder â€žProstituierteâ€œ oder â€žTranssexuelleâ€œ. Igitt, denkt er dann, und: Was ich Mama (mit deutlicher Betonung auf der zweiten Silbe) nur am nÃ¤chsten Muttertag schenken soll, immer diese Narzissenâ€¦.?</p>
<p>Die Welt ist sehr profan, zu profan fÃ¼r unseren Muck. Er widersteht im Geiste, manchmal auch im Hinterzimmer. Sein Vorbild ist Stauffenberg. Wie der damals war, ja so mutig mÃ¶chte er auch mal sein. Wenn doch nur ein zweiter Hitler in Sicht wÃ¤re. Schade. So wartet er halt ab. Ã„sthetik ist ihm auch wichtig. Leni Riefenstahls Bilder - mit Beethoven untermalt - gilt ihm als hÃ¶chstes Ã¤sthetisches Prinzip. Momentan ergÃ¶tzt er sich an Wolfgang Joop und Guido Westerwelle. Er hat damit einen schweren Stand. Die Linken lachen ihn aus. Er schlÃ¤gt die Augen zum Protest nach innen, nach unten. Er ist sogar zu arrogant, um sich zu schÃ¤men.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Er mag das MilitÃ¤r, doch nicht zu sehr, immer nur ein bisschen, so, dass es da ist, aber nicht unbedingt dort sein muss, wo es nicht hingehÃ¶rt. Auch Burschenschaften findet er nett, denn da knistert und knastert es zwischen den uniformierten MÃ¤nnern im bunten Wichs, da mauschelt und mieft es, da werden nicht nur die Salamander gerieben: Prost und dann der StoÃŸ! Und wenn es dann eins auf das SchnÃ¼tchen setzt, sodass es die halbe Wange zerfetzt, dann sinkt er zufrieden ins warme Bett: HeutÂ´ war es mal wieder besonders nett! Die Mensur ist eine Tortur, doch aus manchem kleinen Fux, wurde schon bald ein echter Windhund.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Neulich, da hat er was ganz etwas Tolles entdeckt. Da geriet er in eine Versammlung von Leuten, die waren sehr patriotisch, doch nicht idiotisch (was er nicht auf Anhieb bemerkte), denn die sprachen von einem Land, von Sicherheit und MilitÃ¤r, von Feinden und einem Krieg. Und da sagte sich der Muck: Schau, das wÃ¤re doch etwas fÃ¼r mich, da kann ich endlich mal mein nationales MÃ¼tchen kÃ¼hlen, kann mich ganz patriotisch fÃ¼hlen, kann den Mund weit aufmachen, ohne das die Leute lachen, und ohne das jemand â€žNaziâ€œ schreit. So trat er der deutsch-israelischen Gesellschaft bei. Als die merkten, warum er zu ihnen gestoÃŸen war, sprachen sie nicht mehr mit ihm. Da war enttÃ¤uscht und wurde wieder in der katholischen Kirchengruppe aktiver.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Dann engagierte er sich fÃ¼r die USA, doch Uuuiii! davon hat er eigentlich keine Ahnung, versteht nix minus ZwÃ¶lfdreiviertel. Die US-Musik hasst er, die Freiheit dort eigentlich auch, Hollywoodprodukte findet er prinzipiell â€žtotal doofâ€œ und er kann nie beim neuesten Film mitreden, den die Linken alle kennen (ist ja auch immer eine Demokratenhochburg gewesen, dieses Hollywood â€“ bah pfui!) und im GroÃŸen und sehr Ganzen mag er auch Europa gar nicht, denn und weil: Die Heimat und die heimatlichen Heimatabende sind doch das Beste!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Er ist fÃ¼r die wehrhafte Demokratie: unbedingt. Er glaubt Bush zu verstehen, schimpft, wenn einer sagt, so wie er es verstÃ¼nde wÃ¤re es eine Karikatur, und seine AutoritÃ¤t nur den AutoritÃ¤ten geschuldet, weil er selbst autoritÃ¤r denkt. Wenn er aber einen Feind der Demokratie trifft, sagt er ihm ganz deutlich, warum erâ€¦nicht mit ihm streitet. Warum die Linken nur immer so gut aussehen, denkt er dann nur, und entschlieÃŸt sich von nun an mehr Sport zu treiben und nicht mehr so viele Salamander zu reiben. â€žPah, nicht mal eine Coleurdame hat er in Anspruch genommenâ€œ, raunt sein â€žAlter Herrâ€œ ob des TeilrÃ¼ckzuges barsch in die gestÃ¤hlte Runde.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nach dem 11.9. war er sehr entsetzt, politisch und menschlich. Seine Arbeitsgruppe â€žKirche und Kopftuchâ€œ war auch entsetzt. Sie vereinbarten einen weitreichenden Protest: eine Stunde abwÃ¤gendes Schweigen. Sie saÃŸen da, schweigend, abwÃ¤gend, nacheinander, miteinander, an den HÃ¤nden fassend, eine Stunde. Dann gingen sie wieder auseinander. Die eine mit Kopftuch, der andere ohne.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Es klopft unterirdisch, mal hier, mal dort; lauter und lauter. Doch kein Laut, der des Mucks Ohr heute erreicht, weil sein Panier â€žgesternâ€œ heiÃŸt. Und leisÂ´, ganz leisÂ´, erklingt der Geige Ton - â€žfideldummâ€œ. So geigt der kleine Muck unerschÃ¼tterlich sein Lied vom Eichenlaub mit Schwertern, die er durch die Israel-Fahne und das Sternenbanner ergÃ¤nzt, - denn er ist doch immer derselbe der Mucker, er, der zeitlose, er, der Ã¼ber die Welt geht, als Menetekel fÃ¼r die, die ihn immer wieder erkennen und sich entsetzen.</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-55856</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 14:38:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/25/743.html#comment-55856</guid>
		<description>Justav, erobere nischt (1948)
Vor der latent drohenden atomaren Auseinandersetzung

Text: Robert Gilbert (Im weiÃŸen RÃ¶ÃŸl), eigentlich Robert David Winterfeld, auch bekannt als David Weber (Ballade vom Nigger Jim)

Musik: Boris Blacher, Original-Interpretation: Ernst Busch

An meine Berliner Freunde!

Justav, erobere nischt

Und wenn dir son dÃ¤mlicher Bonze Ã¼ber Rundfunk
Bis ihm sein eigenes Lungen-Haschee ausm Mund funkt
Dasste dir ausdehnen musst um wahrhaft glÃ¼cklich zu sein
Dann sage nur: danke
Ick halte de Wacht am Rhein an der Panke
Und wenn sie och auffziehn die feinsten Register
Und wenn se dir locken die hohen Minister
Mit sÃ¼ÃŸem Jeflister
Du hÃ¤ttest den Feldmarschallstab im Tornister
Dann schrei nich â€žHurraâ€œ und mach keen Meck-Meck
Sondern wirf det JepÃ¤ck
Bei der nÃ¤chsten Gelegenheit ganz stieke weg
Denn wennde den Herrn den Gefallen tust
Und eroberst dieset und jenet
Heute wat jroÃŸes und morgen wat kleenes
Und manchmal im Bett worin de kaum ruhst
Dann kannst von GlÃ¼ck sagen bleibste am Leben
Und dann kommste heim mit zwee FeldmarschallstÃ¤ben
Unter de Achseln - die dir sehr drÃ¼cken
Jaja, ich meene zwee KrÃ¼cken
Und die Gulaschkanone schieÃŸt Wassersuppe
Und darfst mittem Stahlhelm absammeln gehn
Und et heeÃŸt zur Ermunterung der Blindenjruppe
â€žWenigstens habt ihr en schÃ¶net StÃ¼ck Welt jesehn!â€œ
Nee Justav. Wo die Haifische angeln, wern Menschen jefischt
Und sollte dir wohl nich an Tagendrang mangeln:
Ãœberwinde dir Justav, erobere nischt!

&lt;strong&gt;Hereinspaziert zur nÃ¤chsten Fortsetzung der Friedenspolitik mit anderen Mitteln!&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Zwei drei Atome dann suchst de verjebens
Die letzen Symptome organischen Lebens
Bumms! - issen Weltreich weg
Dann kannste erfrischt eenen ziemlichen Fleck
Eenen weiÃŸlich kahlen
Uff de Landkarte malen
Mit der Anmerkung: Nischt!
Sollte sich dajejen der Reichstag gebÃ¤rdn
Dann wird er chemisch uffjelÃ¶st werdn&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Huch â€“ seufzt de Heimat bloÃŸ
Und saust in de Luft
So wirste heimatlos
Wat bleibt vom Volke
Ne schweflige Wolke
Und en unschÃ¶ner Duft&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Sodann folgt die Saalschlacht gegen andere Sonnen!&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Wenn die Dektoren nich zeitig verrammeln
KÃ¶nnse Meteore als Andenken sammeln
Krach! - kippt en Weltall um
Ja det jeht hopp hoop
Stehste zu lange rum
Und vertraust deinem GlÃ¼ckstern
DrÃ¼ckt der Nachbar vom Fixstern
Zuerst uffen Knopf&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Und wer zuerst uff nen Knopf drÃ¼ckt
Hat zwar noch lange nich jewonnen
Aber immerhin: Justav, pass uff!&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Justav, erobere nischt (1948)<br />
Vor der latent drohenden atomaren Auseinandersetzung</p>
<p>Text: Robert Gilbert (Im weiÃŸen RÃ¶ÃŸl), eigentlich Robert David Winterfeld, auch bekannt als David Weber (Ballade vom Nigger Jim)</p>
<p>Musik: Boris Blacher, Original-Interpretation: Ernst Busch</p>
<p>An meine Berliner Freunde!</p>
<p>Justav, erobere nischt</p>
<p>Und wenn dir son dÃ¤mlicher Bonze Ã¼ber Rundfunk<br />
Bis ihm sein eigenes Lungen-Haschee ausm Mund funkt<br />
Dasste dir ausdehnen musst um wahrhaft glÃ¼cklich zu sein<br />
Dann sage nur: danke<br />
Ick halte de Wacht am Rhein an der Panke<br />
Und wenn sie och auffziehn die feinsten Register<br />
Und wenn se dir locken die hohen Minister<br />
Mit sÃ¼ÃŸem Jeflister<br />
Du hÃ¤ttest den Feldmarschallstab im Tornister<br />
Dann schrei nich â€žHurraâ€œ und mach keen Meck-Meck<br />
Sondern wirf det JepÃ¤ck<br />
Bei der nÃ¤chsten Gelegenheit ganz stieke weg<br />
Denn wennde den Herrn den Gefallen tust<br />
Und eroberst dieset und jenet<br />
Heute wat jroÃŸes und morgen wat kleenes<br />
Und manchmal im Bett worin de kaum ruhst<br />
Dann kannst von GlÃ¼ck sagen bleibste am Leben<br />
Und dann kommste heim mit zwee FeldmarschallstÃ¤ben<br />
Unter de Achseln - die dir sehr drÃ¼cken<br />
Jaja, ich meene zwee KrÃ¼cken<br />
Und die Gulaschkanone schieÃŸt Wassersuppe<br />
Und darfst mittem Stahlhelm absammeln gehn<br />
Und et heeÃŸt zur Ermunterung der Blindenjruppe<br />
â€žWenigstens habt ihr en schÃ¶net StÃ¼ck Welt jesehn!â€œ<br />
Nee Justav. Wo die Haifische angeln, wern Menschen jefischt<br />
Und sollte dir wohl nich an Tagendrang mangeln:<br />
Ãœberwinde dir Justav, erobere nischt!</p>
<p><strong>Hereinspaziert zur nÃ¤chsten Fortsetzung der Friedenspolitik mit anderen Mitteln!</strong></p>
<p><strong>Zwei drei Atome dann suchst de verjebens<br />
Die letzen Symptome organischen Lebens<br />
Bumms! - issen Weltreich weg<br />
Dann kannste erfrischt eenen ziemlichen Fleck<br />
Eenen weiÃŸlich kahlen<br />
Uff de Landkarte malen<br />
Mit der Anmerkung: Nischt!<br />
Sollte sich dajejen der Reichstag gebÃ¤rdn<br />
Dann wird er chemisch uffjelÃ¶st werdn</strong></p>
<p><strong>Huch â€“ seufzt de Heimat bloÃŸ<br />
Und saust in de Luft<br />
So wirste heimatlos<br />
Wat bleibt vom Volke<br />
Ne schweflige Wolke<br />
Und en unschÃ¶ner Duft</strong></p>
<p><strong>Sodann folgt die Saalschlacht gegen andere Sonnen!</strong></p>
<p><strong>Wenn die Dektoren nich zeitig verrammeln<br />
KÃ¶nnse Meteore als Andenken sammeln<br />
Krach! - kippt en Weltall um<br />
Ja det jeht hopp hoop<br />
Stehste zu lange rum<br />
Und vertraust deinem GlÃ¼ckstern<br />
DrÃ¼ckt der Nachbar vom Fixstern<br />
Zuerst uffen Knopf</strong></p>
<p><strong>Und wer zuerst uff nen Knopf drÃ¼ckt<br />
Hat zwar noch lange nich jewonnen<br />
Aber immerhin: Justav, pass uff!</strong></p>
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