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	<title>Kommentare zu: Horsti Schmandhoffs Kumpane zählt Zwiebeln</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:24:16 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-148135</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:52:00 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,830230,00.html</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-147986</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 20:01:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-147986</guid>
		<description>Cora Stephan: "Einige Juden beiderlei Geschlechts, vor allem die selbsternannten, gehen mir furchtbar auf den Wecker. Ich halte auch nichts vom „besonderen Verhältnis“ zwischen Deutschland und Israel, das deutsche Politiker feiertags beschwören. Der Holocaust ist nicht der Gründungszweck Israels und Deutschlands Geschichte besteht aus mehr als den schmutzigen 12 Jahren Nazizeit. Auch bin ich kein Freund des Staates Israel. Noch nicht mal auf Facebook bin ich mit Staaten befreundet. In übrigen unterscheide ich zwischen Volk und Regierung, sogar, wenn es um Deutschland unter den Nazis geht." - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_muss_man_mal_sagen_duerfen/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Cora Stephan: &#8220;Einige Juden beiderlei Geschlechts, vor allem die selbsternannten, gehen mir furchtbar auf den Wecker. Ich halte auch nichts vom „besonderen Verhältnis“ zwischen Deutschland und Israel, das deutsche Politiker feiertags beschwören. Der Holocaust ist nicht der Gründungszweck Israels und Deutschlands Geschichte besteht aus mehr als den schmutzigen 12 Jahren Nazizeit. Auch bin ich kein Freund des Staates Israel. Noch nicht mal auf Facebook bin ich mit Staaten befreundet. In übrigen unterscheide ich zwischen Volk und Regierung, sogar, wenn es um Deutschland unter den Nazis geht.&#8221; - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_muss_man_mal_sagen_duerfen/" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_muss_man_mal_sagen_duerfen/</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-147983</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 07:50:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-147983</guid>
		<description>Grass - Aphorismus 2012 - Die Herzen mancher Deutschen fliegen Günter Grass aus demselben Grunde zu, der ihren Verstand vor der Erkenntnis des Charakters der zunehmenden Islamisierung schützt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grass - Aphorismus 2012 - Die Herzen mancher Deutschen fliegen Günter Grass aus demselben Grunde zu, der ihren Verstand vor der Erkenntnis des Charakters der zunehmenden Islamisierung schützt.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-147979</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 11:20:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-147979</guid>
		<description>Georg Diez: "Deshalb noch mal ganz einfach: Iran will, dass Israel von der Landkarte verschwindet, das hat der verrückte Führer dort oft genug gesagt. Damit ist Iran erst mal der Aggressor in dieser Angelegenheit - es sei denn, und das ist der Antisemitismus, von dem Broder spricht, Günter Grass wäre der Meinung, dass die Gründung Israels die eigentliche Aggression ist, gegen die sich Palästinenser und letztlich auch Ahmadinedschad zu Recht wehren.

Das würde Grass natürlich nie direkt sagen, er hat ja auch mit Bedacht und aus Feigheit die Form des Gedichts gewählt und keinen Essay geschrieben, in dem er argumentieren müsste - so kann er immer sagen, Entschuldigung, aber das hat Verse, die sich zwar nicht reimen, aber doch Kunst sind.

Ob Kunst oder nicht: Dieses Gedicht öffnet den Blick auf Grass, den man als selbstgerecht beschrieben hat und der sich hier darüber hinaus als sehr kalt erweist - so kalt, dass er sich im Mantel seiner eigenen, triumphalen Moral wärmen muss: "Ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin", schreibt er. "Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen."

Warum uns? Das sind die Worte einer Generation, die, scheint es, vor vielen, vielen Jahren gestorben ist, Zombies seit Kriegstagen, und die sich seither selbst erlösen will. Und zwar über den Umweg Israel." Spon

Und noch ’n Gedicht - http://www.tagesspiegel.de/zeitung/und-noch-n-gedicht/6487318.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Diez: &#8220;Deshalb noch mal ganz einfach: Iran will, dass Israel von der Landkarte verschwindet, das hat der verrückte Führer dort oft genug gesagt. Damit ist Iran erst mal der Aggressor in dieser Angelegenheit - es sei denn, und das ist der Antisemitismus, von dem Broder spricht, Günter Grass wäre der Meinung, dass die Gründung Israels die eigentliche Aggression ist, gegen die sich Palästinenser und letztlich auch Ahmadinedschad zu Recht wehren.</p>
<p>Das würde Grass natürlich nie direkt sagen, er hat ja auch mit Bedacht und aus Feigheit die Form des Gedichts gewählt und keinen Essay geschrieben, in dem er argumentieren müsste - so kann er immer sagen, Entschuldigung, aber das hat Verse, die sich zwar nicht reimen, aber doch Kunst sind.</p>
<p>Ob Kunst oder nicht: Dieses Gedicht öffnet den Blick auf Grass, den man als selbstgerecht beschrieben hat und der sich hier darüber hinaus als sehr kalt erweist - so kalt, dass er sich im Mantel seiner eigenen, triumphalen Moral wärmen muss: &#8220;Ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin&#8221;, schreibt er. &#8220;Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen.&#8221;</p>
<p>Warum uns? Das sind die Worte einer Generation, die, scheint es, vor vielen, vielen Jahren gestorben ist, Zombies seit Kriegstagen, und die sich seither selbst erlösen will. Und zwar über den Umweg Israel.&#8221; Spon</p>
<p>Und noch ’n Gedicht - <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/und-noch-n-gedicht/6487318.html" rel="nofollow">http://www.tagesspiegel.de/zeitung/und-noch-n-gedicht/6487318.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-146889</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 08:50:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-146889</guid>
		<description>„Es gab rund vierzehn Millionen Flüchtlinge in Deutschland. Das halbe Land ging direkt von einer Nazi-Tyrannei in eine Kommunistentyrannei über. Ich sage nicht, daß das die Bedeutung des Verbrechens an den Juden schmälert, aber der Holocaust war nicht das einzige Verbrechen. Wir tragen die Verantwortung für die Nazi-Verbrechen. Aber ihre Verbrechen fügten auch den Deutschen schweres Leid zu, und so wurden sie zu Opfern.“ GG

Siehe auch - http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,784170,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Es gab rund vierzehn Millionen Flüchtlinge in Deutschland. Das halbe Land ging direkt von einer Nazi-Tyrannei in eine Kommunistentyrannei über. Ich sage nicht, daß das die Bedeutung des Verbrechens an den Juden schmälert, aber der Holocaust war nicht das einzige Verbrechen. Wir tragen die Verantwortung für die Nazi-Verbrechen. Aber ihre Verbrechen fügten auch den Deutschen schweres Leid zu, und so wurden sie zu Opfern.“ GG</p>
<p>Siehe auch - <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,784170,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,784170,00.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-143740</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 05:22:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-143740</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,617778,00.html" rel="nofollow"&gt;Im Frietau zu Berje&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,617778,00.html" rel="nofollow">Im Frietau zu Berje</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-107373</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 15:36:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-107373</guid>
		<description>Lübecker Nachrichten: Merkel gratuliert Grass zum 80. Geburtstag

Lübeck (ots) - Zum 80. Geburtstag von Günter Grass hat
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Lebenswerk des Künstlers in
einem Glückwunschschreiben in den "Lübecker Nachrichten"
(Dienstag-Ausgabe) gewürdigt:
"Als politisch engagierter Streiter und Mahner hat sich Günter
Grass stets sehr vernehmbar auch auf dem Feld der Politik
eingebracht. Demokratie lebt vom Diskurs. Gerade seinen Einsatz für
die Bürgerrechte möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich würdigen",
schreibt die Bundeskanzlerin weiter: "Für die Zukunft wünsche ich
Günter Grass Glück, Gesundheit und Schaffenskraft."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lübecker Nachrichten: Merkel gratuliert Grass zum 80. Geburtstag</p>
<p>Lübeck (ots) - Zum 80. Geburtstag von Günter Grass hat<br />
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Lebenswerk des Künstlers in<br />
einem Glückwunschschreiben in den &#8220;Lübecker Nachrichten&#8221;<br />
(Dienstag-Ausgabe) gewürdigt:<br />
&#8220;Als politisch engagierter Streiter und Mahner hat sich Günter<br />
Grass stets sehr vernehmbar auch auf dem Feld der Politik<br />
eingebracht. Demokratie lebt vom Diskurs. Gerade seinen Einsatz für<br />
die Bürgerrechte möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich würdigen&#8221;,<br />
schreibt die Bundeskanzlerin weiter: &#8220;Für die Zukunft wünsche ich<br />
Günter Grass Glück, Gesundheit und Schaffenskraft.&#8221;</p>
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	</item>
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		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-25533</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 17:27:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-25533</guid>
		<description>Hallo Tanja,

das Zweite Reich war eine Fehlkonstruktion, weil sie nur mit Bismarck funktioneiren konnte.

Ich stehe wenn immer möglich für das Recht auf Gleichberechtigung ein. Das heisst nicht, das jeder der will Hirnchirurg werden darf, aber soll es versuchen dürfen. Egalité also nicht als Gleichheit aller Menschen, sondern als juristischer Anspruch.

Ich habe unter meinen Freunden absolutes Gesangsverbot, da ich ein sogenannter Brummer bin, das heisst ich höre mich nicht richtig und singe unwillkürlich permanent falsch ohne es zu merken. Ich hör allerdings, nach jahrelangem Ueben um mein diesbezügliches Problem in den Griff zu bekommen, da ich ja Musikliebhaber bin, unterdessen sehr gut wenn andere falsch singen.

Also nehm ich mir das Recht andere Gesangsleistungen zu kritisieren, obwohl ich es selbst nicht besser könnte, enthalte mich aber jedem Gesang ausserhalb des Badezimmers.

Mal ehrlich: die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts waren eine optimistische Zeit bei uns im Westen. 
Es ging allen immer besser, hat es nun der Kunst oder den Wissenschaften geschadet?
Ich glaube nicht.
Grosse Leistungen entstehen eben nicht nur unter Druck, sondern sehr oft genau dann wenn viel Raum und Platz da ist.
Früher nannte man das Musse.

Die Idee der grösstmöglichsten Wohlfahrt für die grösstmögliche Anzahl von Menschen postuliert ein Ziel, nicht einen Weg.
Ich sehe momentan kein anderes System als eine massvolle Marktwirtschaft, die dieses Ziel erreichen könnte.
In einer Marktwirtschaft können ungleich Dinge und Fähigkeiten gegeneinander ausgetauscht werden, Aufgabe der Politik ist dafür zu Sorgen, dass alle, auch die Schwächsten am Markt teilnehmen können. Das dabei einige besser davon kommen als andere lässt sich wohl nie verhindern. (Muss auch nicht, wer zu faul zum Denken ist, der soll auch mehr zahlen und weniger bekommen)

Der demokratische Rechtstaat ist die juristische Verkörperung des modernen Souveräns, die Gesammtheit aller stimmfähigen Bürger mit in der Verfassun garantierten Individual-Rechten, die weder die Volksmehrheit noch die staatlichen Organe wegbedingen dürfen.

Nenn mich wenn du willst einen Liberalen Sozialdemokraten wenn du musst, aber nenn mich ja nicht neoliberal, das wär fatal.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanja,</p>
<p>das Zweite Reich war eine Fehlkonstruktion, weil sie nur mit Bismarck funktioneiren konnte.</p>
<p>Ich stehe wenn immer möglich für das Recht auf Gleichberechtigung ein. Das heisst nicht, das jeder der will Hirnchirurg werden darf, aber soll es versuchen dürfen. Egalité also nicht als Gleichheit aller Menschen, sondern als juristischer Anspruch.</p>
<p>Ich habe unter meinen Freunden absolutes Gesangsverbot, da ich ein sogenannter Brummer bin, das heisst ich höre mich nicht richtig und singe unwillkürlich permanent falsch ohne es zu merken. Ich hör allerdings, nach jahrelangem Ueben um mein diesbezügliches Problem in den Griff zu bekommen, da ich ja Musikliebhaber bin, unterdessen sehr gut wenn andere falsch singen.</p>
<p>Also nehm ich mir das Recht andere Gesangsleistungen zu kritisieren, obwohl ich es selbst nicht besser könnte, enthalte mich aber jedem Gesang ausserhalb des Badezimmers.</p>
<p>Mal ehrlich: die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts waren eine optimistische Zeit bei uns im Westen.<br />
Es ging allen immer besser, hat es nun der Kunst oder den Wissenschaften geschadet?<br />
Ich glaube nicht.<br />
Grosse Leistungen entstehen eben nicht nur unter Druck, sondern sehr oft genau dann wenn viel Raum und Platz da ist.<br />
Früher nannte man das Musse.</p>
<p>Die Idee der grösstmöglichsten Wohlfahrt für die grösstmögliche Anzahl von Menschen postuliert ein Ziel, nicht einen Weg.<br />
Ich sehe momentan kein anderes System als eine massvolle Marktwirtschaft, die dieses Ziel erreichen könnte.<br />
In einer Marktwirtschaft können ungleich Dinge und Fähigkeiten gegeneinander ausgetauscht werden, Aufgabe der Politik ist dafür zu Sorgen, dass alle, auch die Schwächsten am Markt teilnehmen können. Das dabei einige besser davon kommen als andere lässt sich wohl nie verhindern. (Muss auch nicht, wer zu faul zum Denken ist, der soll auch mehr zahlen und weniger bekommen)</p>
<p>Der demokratische Rechtstaat ist die juristische Verkörperung des modernen Souveräns, die Gesammtheit aller stimmfähigen Bürger mit in der Verfassun garantierten Individual-Rechten, die weder die Volksmehrheit noch die staatlichen Organe wegbedingen dürfen.</p>
<p>Nenn mich wenn du willst einen Liberalen Sozialdemokraten wenn du musst, aber nenn mich ja nicht neoliberal, das wär fatal.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-25532</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 15:58:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-25532</guid>
		<description>Hallo Erik!

Es war bisher immer so: Je mehr sich die Gesellschaft einer Volksgemeinschaft und/oder einer vom Staat vorgegeben Richtung (meist egalitär begründet) bewegte, war entweder Kritik nicht mehr möglich, oder starb ab. Auch die letzten interessanten Auseinandersetzungen in der DDR, die sich in der Literatur widerspiegelten (Musik und Kunst waren doch fast ausschließlich belangloser Kitsch), so ging es dabei letztlich um die Widersprüche und Entwürfe in einer "noch von Überresten der alten Klassenordnung geprägten Lebens -  und Produktionsweise". Wo eine offene Debatte nicht stattfinden kann, ist die Zeit der Metapher-Schleudern angebrochen. Je mehr sich die DDR von Brecht und Co lösten (streng genommen befolgten sie deren Ratschläge nie), umso mehr verkam das Land unter dem Dreck, die Puhdys und Co, und die streng gefönten Schlagersusen, aber auch die engdenken "Arbeiterschriftsteller" darüber auskippten. Einen "jungen, kritischen UND guten Literaten", brachte die DDR seit ewigen Zeiten nicht hervor. 

Immerhin gibst du jetzt zu, dass bis 1890 "das Reich blühte". Ich behaupte, dass es bis 1913 eine echte Erfolgsgeschichte war - auch ökonomisch. Danach wird es kompliziert, aber dennoch nicht schlechter als anderswo. Die Literatur, Kunst im allgemeinen und auch die Sonderformen der Unterhaltung entwickelten sich hervorragend, ebenfalls die Demokratie und die sozialen Systeme. Es musst nicht in der Hitlerei oder Ulbrichterei enden - man darf zur Beurteilung dieser Frage nicht alles wissen, was man als Spätergeborener weiß. 

Naja, man darf sich auch mit 17 oder 18 und später irren - auch Grass durfte das. Der Vorwurf ist ein anderer. 

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Erik!</p>
<p>Es war bisher immer so: Je mehr sich die Gesellschaft einer Volksgemeinschaft und/oder einer vom Staat vorgegeben Richtung (meist egalitär begründet) bewegte, war entweder Kritik nicht mehr möglich, oder starb ab. Auch die letzten interessanten Auseinandersetzungen in der DDR, die sich in der Literatur widerspiegelten (Musik und Kunst waren doch fast ausschließlich belangloser Kitsch), so ging es dabei letztlich um die Widersprüche und Entwürfe in einer &#8220;noch von Überresten der alten Klassenordnung geprägten Lebens -  und Produktionsweise&#8221;. Wo eine offene Debatte nicht stattfinden kann, ist die Zeit der Metapher-Schleudern angebrochen. Je mehr sich die DDR von Brecht und Co lösten (streng genommen befolgten sie deren Ratschläge nie), umso mehr verkam das Land unter dem Dreck, die Puhdys und Co, und die streng gefönten Schlagersusen, aber auch die engdenken &#8220;Arbeiterschriftsteller&#8221; darüber auskippten. Einen &#8220;jungen, kritischen UND guten Literaten&#8221;, brachte die DDR seit ewigen Zeiten nicht hervor. </p>
<p>Immerhin gibst du jetzt zu, dass bis 1890 &#8220;das Reich blühte&#8221;. Ich behaupte, dass es bis 1913 eine echte Erfolgsgeschichte war - auch ökonomisch. Danach wird es kompliziert, aber dennoch nicht schlechter als anderswo. Die Literatur, Kunst im allgemeinen und auch die Sonderformen der Unterhaltung entwickelten sich hervorragend, ebenfalls die Demokratie und die sozialen Systeme. Es musst nicht in der Hitlerei oder Ulbrichterei enden - man darf zur Beurteilung dieser Frage nicht alles wissen, was man als Spätergeborener weiß. </p>
<p>Naja, man darf sich auch mit 17 oder 18 und später irren - auch Grass durfte das. Der Vorwurf ist ein anderer. </p>
<p>TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-25519</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 11:48:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/08/25/595.html#comment-25519</guid>
		<description>Danke Tanja,

In so jungen Jahren machen 18 Monate tatsächlich viel aus, werd also den Rübermach-Vorwurf aus meinem Hauptspeicher in den Irrtums-Kübel schmeissen.

Wenn du sagst, dass er schon ab 1982 von seinen Positionen abgerückt ist, glaub ich dir das auch mal so, nur hat er trotz allem noch lange danach deutlich Links von mir geblinkt.

Die Zeit von c.a. 1950 bis 1980 bis zu Titos Tod, war mit Sicherheit die beste Zeit die Illyrien je hatte, aber diese Zeit trug den Keim der grossen Katastrophe Yugoslawiens in sich.

Das 2. Deutsche Reich blühte bis zu Bismarcks erzungener Abdankung, danach setzte die Verwesung ein, die letztlich im 3. Reich ihren finalen Endpunkt fand.

Ich kann in dieser Zeit für die Mehrheit der Menschen nichts Gutes erkennen.

Und das ist für einen Mitte-Linksler das wichtigste: Grösstmöglichster Wohlstand für die grösstmöglichste Anzahl von Menschen.
Obs dann eine Klasse von Künstlern und eine von Buchhaltern gibt ist mir egal.

Die Beahauptung das in einer Widerspruchsfreien Zeit keine grosse Kultur geben kann, ist weder beweissbar noch widerlegbar, sry Tanja mit dieser Aussage kann ich nichts anfangen.

Erik

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Tanja,</p>
<p>In so jungen Jahren machen 18 Monate tatsächlich viel aus, werd also den Rübermach-Vorwurf aus meinem Hauptspeicher in den Irrtums-Kübel schmeissen.</p>
<p>Wenn du sagst, dass er schon ab 1982 von seinen Positionen abgerückt ist, glaub ich dir das auch mal so, nur hat er trotz allem noch lange danach deutlich Links von mir geblinkt.</p>
<p>Die Zeit von c.a. 1950 bis 1980 bis zu Titos Tod, war mit Sicherheit die beste Zeit die Illyrien je hatte, aber diese Zeit trug den Keim der grossen Katastrophe Yugoslawiens in sich.</p>
<p>Das 2. Deutsche Reich blühte bis zu Bismarcks erzungener Abdankung, danach setzte die Verwesung ein, die letztlich im 3. Reich ihren finalen Endpunkt fand.</p>
<p>Ich kann in dieser Zeit für die Mehrheit der Menschen nichts Gutes erkennen.</p>
<p>Und das ist für einen Mitte-Linksler das wichtigste: Grösstmöglichster Wohlstand für die grösstmöglichste Anzahl von Menschen.<br />
Obs dann eine Klasse von Künstlern und eine von Buchhaltern gibt ist mir egal.</p>
<p>Die Beahauptung das in einer Widerspruchsfreien Zeit keine grosse Kultur geben kann, ist weder beweissbar noch widerlegbar, sry Tanja mit dieser Aussage kann ich nichts anfangen.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
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