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	<title>Kommentare zu: Also sprach Friedrich Nietzsche</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Sat, 02 May 2026 16:21:01 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-440670</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2017 07:22:44 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer1

Tanja Krienen Es schwÃ¤cht, es schwÃ¤chelt, es ist fÃ¼r die Schwachen und es macht schwach. HEUTE! 
Timo KÃ¶lling
5 Std. Â·

Katholisches (#12)

Â»Wird dem Christentum tatsÃ¤chlich mit Fug â€“ und seit dem Auftritt Nietzsches mit wieviel kalter und bÃ¶ser VerÃ¤chtlichkeit â€“ zum stehenden Vorwurfe gemacht, daÃŸ es des kÃ¤mpferischen Mannes beste Tugenden, die eigentlichen v i r t u t e s also, schimpflich schwÃ¤che?



Friedhelm Bestek Ingeborg Knaipp (Aus meinem "Anekdotenschatz" :-) )
&gt;&gt; Sigmund Freud launig im GesprÃ¤ch mit Gustav Mahler: "Die Kultur ist ein verhindertes Schwein." &lt;&lt;
aus: Karl Kraus, Alt-Wiener Anekdoten aus der Berggass'
Sublimation oder Kompensation?! - Das ist hier die Frage.
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Gesine Palmer
Gesine Palmer Beides Bullshit. Besonders, wenn man es versucht, wie einen Bausatz an anderen anzuwenden. Wer Menschen das Liebesleben gÃ¤nzlich unmÃ¶glich macht, um aus ihnen vermeintlich Geistiges oder ReligiÃ¶ses als "Sublimation" oder "Kompensation" herauszupressen, ist nun einmal ein Barbaren produzierender Barbar. Wirklich kreative und liebesfÃ¤hige Menschen ticken vÃ¶llig anders - und sicher nicht ohne die TrÃ¤nen der Kultur, die Gedichte. Aber davon verstehen Menschen, die in (hierarchisch geordneten) Gruppen jagen und so "kompensieren", ganz gewiss niemals etwas.
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Tanja Krienen
Tanja Krienen Auch der kulturelle Unterbau, die Empathie usw. sind wichtig. Und natÃ¼rlich ist Freud ein Wissenschaftler, weil er das Wissen schaffte, das den hier versammelten Wagner-Pyrogermanen - ohne zu wissen warum - vÃ¶llig abgeht.


Thomas Mann hat in seinem berÃ¼hmten, 1918 erschienenen Buch "Betrachtungen eines Unpolitischen" zwischen der Zivilisation des Westens und der Kultur der Deutschen unterschieden. Er bezog sich dabei auf den Philosophen Friedrich Nietzsche. Bei Nietzsche ging es um "das Apollinische" und "das Dionysische", mythengestÃ¤ttigt, der Gott des Lichts auf der einen Seite, auf der anderen der des Rauschs und des Wahns. Darunter machte es Nietzsche nicht. Er hatte ja auch den "Ãœbermenschen" populÃ¤r gemacht, der im weiteren Verlauf der Geschichte noch eine gewisse Rolle spielen sollte. Rational, so folgerte Mann, seien die WestmÃ¤chte. Das Deutsche Reich folge einer anderen Tradition, dem irrationalen Denken der Romantik.
Nun war die deutsche Romantik in erster Linie eine kulturgeschichtliche Epoche des 19. Jahrhunderts. Doch sie hat den im BildungsbÃ¼rgertum herrschenden Zeitgeist noch in der ersten HÃ¤lfte des 20. Jahrhunderts geprÃ¤gt â€“ und damit auch die Politik.
Von Nietzsche fÃ¼hrt eine Linie zu esoterischen, mystisch tÃ¶nenden Autoren wie dem Dichter Stefan George. Und von dessen JÃ¼ngern schlieÃŸlich zu den Nazis. Goebbels sprach von der "stÃ¤hlernen Romantik" des Nationalsozialismus.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war das magische Denken diskreditiert, vom Wahn wollten die Deutschen nun fÃ¼rs Erste nichts mehr wissen. Der linke Kulturwissenschaftler Georg LukÃ¡cs nannte Hitler den Testamentsvollstrecker Nietzsches. 
https://www.spiegel.de/kultur/corona-proteste-in-stuttgart-politische-esoterik-a-e0d064f1-952c-4afc-b835-be9267ce4949</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer1" rel="nofollow">http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer1</a></p>
<p>Tanja Krienen Es schwÃ¤cht, es schwÃ¤chelt, es ist fÃ¼r die Schwachen und es macht schwach. HEUTE!<br />
Timo KÃ¶lling<br />
5 Std. Â·</p>
<p>Katholisches (#12)</p>
<p>Â»Wird dem Christentum tatsÃ¤chlich mit Fug â€“ und seit dem Auftritt Nietzsches mit wieviel kalter und bÃ¶ser VerÃ¤chtlichkeit â€“ zum stehenden Vorwurfe gemacht, daÃŸ es des kÃ¤mpferischen Mannes beste Tugenden, die eigentlichen v i r t u t e s also, schimpflich schwÃ¤che?</p>
<p>Friedhelm Bestek Ingeborg Knaipp (Aus meinem &#8220;Anekdotenschatz&#8221; <img src='http://www.campodecriptana.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )<br />
>> Sigmund Freud launig im GesprÃ¤ch mit Gustav Mahler: &#8220;Die Kultur ist ein verhindertes Schwein.&#8221; < <<br />
aus: Karl Kraus, Alt-Wiener Anekdoten aus der Berggass'<br />
Sublimation oder Kompensation?! - Das ist hier die Frage.<br />
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Gesine Palmer<br />
Gesine Palmer Beides Bullshit. Besonders, wenn man es versucht, wie einen Bausatz an anderen anzuwenden. Wer Menschen das Liebesleben gÃ¤nzlich unmÃ¶glich macht, um aus ihnen vermeintlich Geistiges oder ReligiÃ¶ses als "Sublimation" oder "Kompensation" herauszupressen, ist nun einmal ein Barbaren produzierender Barbar. Wirklich kreative und liebesfÃ¤hige Menschen ticken vÃ¶llig anders - und sicher nicht ohne die TrÃ¤nen der Kultur, die Gedichte. Aber davon verstehen Menschen, die in (hierarchisch geordneten) Gruppen jagen und so "kompensieren", ganz gewiss niemals etwas.<br />
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Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Auch der kulturelle Unterbau, die Empathie usw. sind wichtig. Und natÃ¼rlich ist Freud ein Wissenschaftler, weil er das Wissen schaffte, das den hier versammelten Wagner-Pyrogermanen - ohne zu wissen warum - vÃ¶llig abgeht.</p>
<p>Thomas Mann hat in seinem berÃ¼hmten, 1918 erschienenen Buch "Betrachtungen eines Unpolitischen" zwischen der Zivilisation des Westens und der Kultur der Deutschen unterschieden. Er bezog sich dabei auf den Philosophen Friedrich Nietzsche. Bei Nietzsche ging es um "das Apollinische" und "das Dionysische", mythengestÃ¤ttigt, der Gott des Lichts auf der einen Seite, auf der anderen der des Rauschs und des Wahns. Darunter machte es Nietzsche nicht. Er hatte ja auch den "Ãœbermenschen" populÃ¤r gemacht, der im weiteren Verlauf der Geschichte noch eine gewisse Rolle spielen sollte. Rational, so folgerte Mann, seien die WestmÃ¤chte. Das Deutsche Reich folge einer anderen Tradition, dem irrationalen Denken der Romantik.<br />
Nun war die deutsche Romantik in erster Linie eine kulturgeschichtliche Epoche des 19. Jahrhunderts. Doch sie hat den im BildungsbÃ¼rgertum herrschenden Zeitgeist noch in der ersten HÃ¤lfte des 20. Jahrhunderts geprÃ¤gt â€“ und damit auch die Politik.<br />
Von Nietzsche fÃ¼hrt eine Linie zu esoterischen, mystisch tÃ¶nenden Autoren wie dem Dichter Stefan George. Und von dessen JÃ¼ngern schlieÃŸlich zu den Nazis. Goebbels sprach von der "stÃ¤hlernen Romantik" des Nationalsozialismus.<br />
Nach dem Zweiten Weltkrieg war das magische Denken diskreditiert, vom Wahn wollten die Deutschen nun fÃ¼rs Erste nichts mehr wissen. Der linke Kulturwissenschaftler Georg LukÃ¡cs nannte Hitler den Testamentsvollstrecker Nietzsches.<br />
<a href="https://www.spiegel.de/kultur/corona-proteste-in-stuttgart-politische-esoterik-a-e0d064f1-952c-4afc-b835-be9267ce4949" rel="nofollow">https://www.spiegel.de/kultur/corona-proteste-in-stuttgart-politische-esoterik-a-e0d064f1-952c-4afc-b835-be9267ce4949</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-413720</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 10:13:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-413720</guid>
		<description>Schluss mit klemmenden FarbbÃ¤ndern, Tipp-Ex-verklebten Fingern, Klack-Klack-Klack-Klack-Ring-GetÃ¶se! Dass sie einst das Leben, Denken, Schreiben von Grund auf revolutionierte, ist lÃ¤ngst in Vergessenheit geraten. Einer der ersten, der dies erkannte - und dabei schier Ã¼ber seiner Schreibmaschine verzweifelte - war Friedrich Nietzsche.

"Unser Schreibwerkzeug arbeitet mit an unseren Gedanken"

Der schwer augenkranke Philosoph, der sich selbst als "Siebenachtelblinder" bezeichnete, hoffte darauf, dass das GerÃ¤t ihm helfen wÃ¼rde, seine Gedanken zu Papier zu bringen. "Hurra! Die Maschine ist eben in meine Wohnung eingezogen", schrieb er am 11. Februar 1882 voller Euphorie. Als Schreibmaschine diente Nietzsche die "Skrivekugle" des dÃ¤nischen Pastors Rasmus Malling-Hansen.
"Tut gut und regt an"

Die erste weltweit in Serie hergestellte Schreibmaschine der Welt sah aus wie ein Ã¼berdimensionierter, eiserner KÃ¤seigel, kostete Nietzsche mit 400 Mark das Doppelte seiner Professorenpension - und faszinierte den Philosophen ungemein. "Sie haben recht", schrieb Nietzsche in einem Brief an seinen Freund und SekretÃ¤r Heinrich KÃ¶selitz, "unser Schreibwerkzeug arbeitet mit an unseren Gedanken. Wann werde ich es Ã¼ber meine Finger bringen, einen langen Satz zu drucken!"

Die neue Technologie, prophezeite der Philosoph, beeinflusse fundamental die Art und Weise, wie der Mensch denkt. Allerdings hatte Nietzsche nicht den nÃ¶tigen Nerv, sich mit der neuen Technik anzufreunden. Lieber beschwerte er sich permanent darÃ¼ber, wie anfÃ¤llig seine Schreibkugel war. Sie sei "delicat wie ein kleiner Hund", mache "viel Noth", habe "ihren Knacks weg", meckerte Nietzsche resigniert.

Sechs Wochen, 15 Briefe und 33.610 AnschlÃ¤ge spÃ¤ter gab der schnauzbÃ¤rtige GrÃ¼bler auf und griff wieder zur Stahlfeder. Etwa zur gleichen Zeit trat die Schreibmaschine jenseits des groÃŸen Teichs ihren Siegeszug an: Ab 1874 brachte der US-Waffen- und NÃ¤hmaschinenhersteller Remington industriell gefertigte Schreibmaschinen auf den Markt. http://www.spiegel.de/einestages/geschichte-der-schreibmaschine-von-nietzsche-bis-zur-nsa-a-1145851.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schluss mit klemmenden FarbbÃ¤ndern, Tipp-Ex-verklebten Fingern, Klack-Klack-Klack-Klack-Ring-GetÃ¶se! Dass sie einst das Leben, Denken, Schreiben von Grund auf revolutionierte, ist lÃ¤ngst in Vergessenheit geraten. Einer der ersten, der dies erkannte - und dabei schier Ã¼ber seiner Schreibmaschine verzweifelte - war Friedrich Nietzsche.</p>
<p>&#8220;Unser Schreibwerkzeug arbeitet mit an unseren Gedanken&#8221;</p>
<p>Der schwer augenkranke Philosoph, der sich selbst als &#8220;Siebenachtelblinder&#8221; bezeichnete, hoffte darauf, dass das GerÃ¤t ihm helfen wÃ¼rde, seine Gedanken zu Papier zu bringen. &#8220;Hurra! Die Maschine ist eben in meine Wohnung eingezogen&#8221;, schrieb er am 11. Februar 1882 voller Euphorie. Als Schreibmaschine diente Nietzsche die &#8220;Skrivekugle&#8221; des dÃ¤nischen Pastors Rasmus Malling-Hansen.<br />
&#8220;Tut gut und regt an&#8221;</p>
<p>Die erste weltweit in Serie hergestellte Schreibmaschine der Welt sah aus wie ein Ã¼berdimensionierter, eiserner KÃ¤seigel, kostete Nietzsche mit 400 Mark das Doppelte seiner Professorenpension - und faszinierte den Philosophen ungemein. &#8220;Sie haben recht&#8221;, schrieb Nietzsche in einem Brief an seinen Freund und SekretÃ¤r Heinrich KÃ¶selitz, &#8220;unser Schreibwerkzeug arbeitet mit an unseren Gedanken. Wann werde ich es Ã¼ber meine Finger bringen, einen langen Satz zu drucken!&#8221;</p>
<p>Die neue Technologie, prophezeite der Philosoph, beeinflusse fundamental die Art und Weise, wie der Mensch denkt. Allerdings hatte Nietzsche nicht den nÃ¶tigen Nerv, sich mit der neuen Technik anzufreunden. Lieber beschwerte er sich permanent darÃ¼ber, wie anfÃ¤llig seine Schreibkugel war. Sie sei &#8220;delicat wie ein kleiner Hund&#8221;, mache &#8220;viel Noth&#8221;, habe &#8220;ihren Knacks weg&#8221;, meckerte Nietzsche resigniert.</p>
<p>Sechs Wochen, 15 Briefe und 33.610 AnschlÃ¤ge spÃ¤ter gab der schnauzbÃ¤rtige GrÃ¼bler auf und griff wieder zur Stahlfeder. Etwa zur gleichen Zeit trat die Schreibmaschine jenseits des groÃŸen Teichs ihren Siegeszug an: Ab 1874 brachte der US-Waffen- und NÃ¤hmaschinenhersteller Remington industriell gefertigte Schreibmaschinen auf den Markt. <a href="http://www.spiegel.de/einestages/geschichte-der-schreibmaschine-von-nietzsche-bis-zur-nsa-a-1145851.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/einestages/geschichte-der-schreibmaschine-von-nietzsche-bis-zur-nsa-a-1145851.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-336264</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2016 16:05:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-336264</guid>
		<description>Rainer Gebhardt Der Absturz einer Kultur findet zuerst in ihr selbst statt. Und zwar bevor sie erobert, Ã¼berrannt oder platt gemacht wird.
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Tanja Krienen
Tanja Krienen Es ist schwer konkret festzumachen, da eine gewisse Spannbreite normal ist. Auch sind einzelne Erscheinungen nur dann problematisch, wenn sie zum Hauptstrom werden und partiell falsch verstanden werden. Zuletzt: Kunst ist Kunst, diese als gelebte Allta...Mehr anzeigen
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Rainer Gebhardt
Rainer Gebhardt Stimme ich Dir zu. Die Abweichungen an sich sind nicht das Problem, es muÃŸ noch etwas dazukommen, ein bestimmtes "Klima", dass sie ins Kraut schieÃŸen kÃ¶nnen. (Auch aus der LamÃ¤ng)
GefÃ¤llt mir nicht mehr Â· Antworten Â· 1 Â· 4 Std.
Friedhelm Bestek
Friedhelm Bestek "Kultur" ist sicher zu allgemein und diffus - was zerstÃ¶rt wird, was uns fehlt, ist unser eigentliches metaphysisches, religiÃ¶ses, Ã¤sthetisches Potential, eben das, was in dem Begriff "christliches Abendland" aufscheint. Und damit die Kraft, aus den "Meistern" zu schÃ¶pfen und dem Nihilismus entgegenzutreten.
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Tanja Krienen
Tanja Krienen Friedhelm Bestek Das ist es nun grad nicht. Kultur ist die Sublimierung mitels Reflektion des Hier und Jetzt. Religion ist Phantasie und meistens das Gegenteil davon. Das gilt es mehr als je zuvor herausstellen, zumal ALLES was wir erleben, die irre Anwendung der Religion ist. Wir mÃ¼ssen uns die Religion abhacken wie einen kranken FuÃŸ!!! Noch heute! Oder "Ich heiÃŸe das Christentum den einen groÃŸen Fluch, den einen groÃŸen Instinkt der Rache â€“ ich heiÃŸe es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit. Man rechnet die Zeit nach dem dies VerhÃ¤ngnis anhob â€“ nach dem ersten Tag des Christentums! â€“ Warum nicht lieber
nach seinem letzten? Nach heute?"
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Tanja Krienen
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Tanja Krienen Friedhelm Bestek Das ist es nun grad nicht. Kultur ist die Sublimierung mitels Reflektion des Hier und Jetzt. Religion ist Phantasie und meistens das Gegenteil davon. Das gilt es mehr als je zuvor herausstellen, zumal ALLES was wir erleben, die irre An...Mehr anzeigen
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Friedhelm Bestek
Friedhelm Bestek Oh, da hast Du ja tief in die Vorurteilskiste des Zeitgeistes gegriffen! Schon eine oberflÃ¤chliche, allerdings dann notwendigerweise vorurteilslose LektÃ¼re der Bibel wÃ¼rde Dir aufzeigen, daÃŸ all die schÃ¶nen Dinge wie Freiheit, Nonkonformismus, mÃ¼ndiges Gewissen, Gleichheit, Rechtssicherheit, Arbeitsethos, Technikbejahung usw. im Christentum wurzeln. Woher sollten sie auch sonst kommen? Da wird der Zeitgeist um triftige Antworten verlegen.
GefÃ¤llt mir Â· Antworten Â· 12 Min
Tanja Krienen
Tanja Krienen Friedhelm Bestek Ich habe die Bibel frÃ¼h gelesen...mÃ¼ssen - und mich circa 1969 abgewandt (emotional schon frÃ¼her). Wie die Masse die Bibel liest, wie ihre geistigen Vertreter sie interpretieren, wie die Welt ausrichten ist - das alles scheint nicht zufÃ¤llig zu geschehen. Nietzsche aber ist, war und wird sein: der Anti-Zeitgeist, der Geist, "und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daÃŸ es zugrunde geht" wie die Dialektik raunt. Ich habe nichts von dem, was du beschreibst, in der Fibel fÃ¼r GlÃ¤ubige gesehen. Macht ja nichts, die Bilderschwere, der klaren Bezug, die konsequentere Haltung, sie haben mich noch immer gnÃ¤dig mit dem Katholizismus umgehen lassen, doch der Glaube an sich ist wie die Pest die den Fragenden ergriff.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rainer Gebhardt Der Absturz einer Kultur findet zuerst in ihr selbst statt. Und zwar bevor sie erobert, Ã¼berrannt oder platt gemacht wird.<br />
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Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Es ist schwer konkret festzumachen, da eine gewisse Spannbreite normal ist. Auch sind einzelne Erscheinungen nur dann problematisch, wenn sie zum Hauptstrom werden und partiell falsch verstanden werden. Zuletzt: Kunst ist Kunst, diese als gelebte Allta&#8230;Mehr anzeigen<br />
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Rainer Gebhardt<br />
Rainer Gebhardt Stimme ich Dir zu. Die Abweichungen an sich sind nicht das Problem, es muÃŸ noch etwas dazukommen, ein bestimmtes &#8220;Klima&#8221;, dass sie ins Kraut schieÃŸen kÃ¶nnen. (Auch aus der LamÃ¤ng)<br />
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Friedhelm Bestek<br />
Friedhelm Bestek &#8220;Kultur&#8221; ist sicher zu allgemein und diffus - was zerstÃ¶rt wird, was uns fehlt, ist unser eigentliches metaphysisches, religiÃ¶ses, Ã¤sthetisches Potential, eben das, was in dem Begriff &#8220;christliches Abendland&#8221; aufscheint. Und damit die Kraft, aus den &#8220;Meistern&#8221; zu schÃ¶pfen und dem Nihilismus entgegenzutreten.<br />
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Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Friedhelm Bestek Das ist es nun grad nicht. Kultur ist die Sublimierung mitels Reflektion des Hier und Jetzt. Religion ist Phantasie und meistens das Gegenteil davon. Das gilt es mehr als je zuvor herausstellen, zumal ALLES was wir erleben, die irre Anwendung der Religion ist. Wir mÃ¼ssen uns die Religion abhacken wie einen kranken FuÃŸ!!! Noch heute! Oder &#8220;Ich heiÃŸe das Christentum den einen groÃŸen Fluch, den einen groÃŸen Instinkt der Rache â€“ ich heiÃŸe es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit. Man rechnet die Zeit nach dem dies VerhÃ¤ngnis anhob â€“ nach dem ersten Tag des Christentums! â€“ Warum nicht lieber<br />
nach seinem letzten? Nach heute?&#8221;<br />
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<p>Tanja Krienen Friedhelm Bestek Das ist es nun grad nicht. Kultur ist die Sublimierung mitels Reflektion des Hier und Jetzt. Religion ist Phantasie und meistens das Gegenteil davon. Das gilt es mehr als je zuvor herausstellen, zumal ALLES was wir erleben, die irre An&#8230;Mehr anzeigen<br />
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Friedhelm Bestek Oh, da hast Du ja tief in die Vorurteilskiste des Zeitgeistes gegriffen! Schon eine oberflÃ¤chliche, allerdings dann notwendigerweise vorurteilslose LektÃ¼re der Bibel wÃ¼rde Dir aufzeigen, daÃŸ all die schÃ¶nen Dinge wie Freiheit, Nonkonformismus, mÃ¼ndiges Gewissen, Gleichheit, Rechtssicherheit, Arbeitsethos, Technikbejahung usw. im Christentum wurzeln. Woher sollten sie auch sonst kommen? Da wird der Zeitgeist um triftige Antworten verlegen.<br />
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Tanja Krienen<br />
Tanja Krienen Friedhelm Bestek Ich habe die Bibel frÃ¼h gelesen&#8230;mÃ¼ssen - und mich circa 1969 abgewandt (emotional schon frÃ¼her). Wie die Masse die Bibel liest, wie ihre geistigen Vertreter sie interpretieren, wie die Welt ausrichten ist - das alles scheint nicht zufÃ¤llig zu geschehen. Nietzsche aber ist, war und wird sein: der Anti-Zeitgeist, der Geist, &#8220;und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daÃŸ es zugrunde geht&#8221; wie die Dialektik raunt. Ich habe nichts von dem, was du beschreibst, in der Fibel fÃ¼r GlÃ¤ubige gesehen. Macht ja nichts, die Bilderschwere, der klaren Bezug, die konsequentere Haltung, sie haben mich noch immer gnÃ¤dig mit dem Katholizismus umgehen lassen, doch der Glaube an sich ist wie die Pest die den Fragenden ergriff.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-269548</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 15:43:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-269548</guid>
		<description>Zu Markus Adam - Die Wahrheit ist immer konkret und scheinbar kalt. Doch nur so ist die Wahrheit halbwegs zu erkennen. Die Unwahrheit, die heiÃŸe, manipulative, jene, die und GefÃ¼hle und schlechtes Gewissen macht, weil sie das Wissen nicht mag (und streng von echten und begrÃ¼ndeten GefÃ¼hlen zu unterscheiden ist), sie vermehrt den Unrat dieser Welt und zwar so, dass sie immer auf den eigene Haufen den MÃ¼ll anhÃ¤uft, den sie selbst erzeugte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Markus Adam - Die Wahrheit ist immer konkret und scheinbar kalt. Doch nur so ist die Wahrheit halbwegs zu erkennen. Die Unwahrheit, die heiÃŸe, manipulative, jene, die und GefÃ¼hle und schlechtes Gewissen macht, weil sie das Wissen nicht mag (und streng von echten und begrÃ¼ndeten GefÃ¼hlen zu unterscheiden ist), sie vermehrt den Unrat dieser Welt und zwar so, dass sie immer auf den eigene Haufen den MÃ¼ll anhÃ¤uft, den sie selbst erzeugte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-258943</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2015 16:18:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-258943</guid>
		<description>An Carola Jahreis: Sie meinen jedenfalls, Sie allein sollten bestimmen, weil sie ihren Verstand ausschalten und ein Herz haben, das man vom Kopf abtrennen wird, wenn Sie so weitermachen. Da darf man widersprechen. Sie sind ein veganes Nichts, ausgestattet mit wenig Lebensbefugnis und also nach darwinschem Muster schnell vergehend. Den Schutz, den Sie den bedÃ¼rfen, werden sie vor allen erflehen. So wahr es geschrieben steht: "Denn du wirst sehen all das, was du verleugnest, und erfahren, was du leugnest. Essen wirst du auf bald sieben Tagen lang sieben Rinder und sieben HÃ¼hner. Und sie ging und tat, was man ihr sagte. GemÃ¤stet seiest du, und mÃ¤sten wirst du deine Kinder." Kr.7Ps8.57

Zu einem Hubertus Gehrlicher - Sie kommunizieren doch aber gern, treten sogar hilfreich bestimmten Leuten bei, erhalten auch Likes. Also warum melden Sie sich nicht zum Boxkampf, Sie gesunder, falzenreicher alter Hubertus aus jenem Teil Deutschlands, wo man nicht einmal die deutsche Sprache halbwegs ordentich artikuliert, was ich jenen gern verzeihe, die ihre Region lieben, nicht aber AstlÃ¶chern die Menschen beschimpfen, welche sowohl die deutsche Sprache in Bild und Ton beherrschen, als auch Kriterien benennen, die dem Recht und nicht dem Link entnommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Carola Jahreis: Sie meinen jedenfalls, Sie allein sollten bestimmen, weil sie ihren Verstand ausschalten und ein Herz haben, das man vom Kopf abtrennen wird, wenn Sie so weitermachen. Da darf man widersprechen. Sie sind ein veganes Nichts, ausgestattet mit wenig Lebensbefugnis und also nach darwinschem Muster schnell vergehend. Den Schutz, den Sie den bedÃ¼rfen, werden sie vor allen erflehen. So wahr es geschrieben steht: &#8220;Denn du wirst sehen all das, was du verleugnest, und erfahren, was du leugnest. Essen wirst du auf bald sieben Tagen lang sieben Rinder und sieben HÃ¼hner. Und sie ging und tat, was man ihr sagte. GemÃ¤stet seiest du, und mÃ¤sten wirst du deine Kinder.&#8221; Kr.7Ps8.57</p>
<p>Zu einem Hubertus Gehrlicher - Sie kommunizieren doch aber gern, treten sogar hilfreich bestimmten Leuten bei, erhalten auch Likes. Also warum melden Sie sich nicht zum Boxkampf, Sie gesunder, falzenreicher alter Hubertus aus jenem Teil Deutschlands, wo man nicht einmal die deutsche Sprache halbwegs ordentich artikuliert, was ich jenen gern verzeihe, die ihre Region lieben, nicht aber AstlÃ¶chern die Menschen beschimpfen, welche sowohl die deutsche Sprache in Bild und Ton beherrschen, als auch Kriterien benennen, die dem Recht und nicht dem Link entnommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-250823</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2015 10:06:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-250823</guid>
		<description>http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/koeln_laesst_es_krachen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/koeln_laesst_es_krachen" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/koeln_laesst_es_krachen</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: &#038;rArr; Nietzsches Wahnzettel? â€¢ BÃ¼cher, Comics &#38; Zeitschriften</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/27/590.html#comment-146266</link>
		<dc:creator>&#038;rArr; Nietzsches Wahnzettel? â€¢ BÃ¼cher, Comics &#38; Zeitschriften</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:11:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zusammenstellung von Friedrich Nietzsches Wahnzetteln. Habe bisher nur folgende Seite gefunden: Campo de Criptana   Damit sich manch einer auch etwas darunter vorstellen kann:     Anfang Januar 1889 erlitt er [...]</description>
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