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	<title>Kommentare zu: Also sprach Friedrich Nietzsche</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html</link>
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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 22:19:29 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-145827</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 08:05:05 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/armin-risi/nietzsche-atheist-antichrist-oder-gottsucher-.html;jsessionid=A6C620965F581BA34515B9A022C5FF99" rel="nofollow"&gt;Ein interessanter Aufsatz.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/armin-risi/nietzsche-atheist-antichrist-oder-gottsucher-.html;jsessionid=A6C620965F581BA34515B9A022C5FF99" rel="nofollow">Ein interessanter Aufsatz.</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24423</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 11:36:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24423</guid>
		<description>Keine Ahnung, wo diese ganz dumme Gans differenziert haben soll - im Übrigen gibt es die Linie des Terrors, die damals mit solchen Leuten begann und heute endet...

Ja, ich wahre Distanz zu Lebewesen, die nicht kenne - "Ich bebe keine Pferde", eben. Aber es erschien mir wichtig und der Weimarer Wind, der wüste, besorge den notwendigen Rest. TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung, wo diese ganz dumme Gans differenziert haben soll - im Übrigen gibt es die Linie des Terrors, die damals mit solchen Leuten begann und heute endet&#8230;</p>
<p>Ja, ich wahre Distanz zu Lebewesen, die nicht kenne - &#8220;Ich bebe keine Pferde&#8221;, eben. Aber es erschien mir wichtig und der Weimarer Wind, der wüste, besorge den notwendigen Rest. TK</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24420</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 10:57:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24420</guid>
		<description>Jetzt habe ich das Weimarer "Prerdebildchen" eine Weile betrachte, werte Tanja,

und zunächst fiel mir auf, dass du immerhin auch als "zartfesslig" (Selbstbezichtigung der Frau Berg) zu bezeichnen bist. 

Ja, stimmt.

Und dass du vor dem grossen Tier, auf dem die Cowboys und manch ein bürgerliches Töchterchen einfach "reiten", einen gewissen Respekt hast! 

Das ist verständlich und beweist, dass bei dir die Vernunft noch nicht den Bach runtergegangen ist. Küssen würdest du das grosse Tier nicht, das sieht man!

Ich habe, neulich in Belgien, da in den Ardennen, auf meines Schwagers Waldgrundstück so zwei "Bierkutscherpferde" gesehen, oha, waren das grosse Tiere!

Dem Kurzen habe ich geraten, da nicht so nahe ranzugehen, aber die Viecher haben seine grundehrliche Art akzeptiert und ihm gar übers Gesicht geschleckt... Dann sind sie über die Wiese galoppiert, völlig enthemmt, ich dachte, "ist ja wie Erdbeben!"

Der Kurze war begeistert und hat noch ein paar Blaubeeren weggemampft, die da am Rande der Wiese wuchsen, das ist zwar in Belgien verboten, aber sie haben ihm geschmeckt.

So wie der geliebte "Kurze" möchte ich auch gerne drauf sein, aber ich habe schon zu viele ekelhafte Dinge gesehen und bin deswegen auch Tieren gegenüber etwas zurückhaltend.

Immerhin hat er sich wieder auf die Ladefläche von meines Schwagers Pickup-Karre gesetzt (ganz schwer verboten!) und unter grossser Staubaufwirbelung sind die dann aus dem Wald herausgefahren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt habe ich das Weimarer &#8220;Prerdebildchen&#8221; eine Weile betrachte, werte Tanja,</p>
<p>und zunächst fiel mir auf, dass du immerhin auch als &#8220;zartfesslig&#8221; (Selbstbezichtigung der Frau Berg) zu bezeichnen bist. </p>
<p>Ja, stimmt.</p>
<p>Und dass du vor dem grossen Tier, auf dem die Cowboys und manch ein bürgerliches Töchterchen einfach &#8220;reiten&#8221;, einen gewissen Respekt hast! </p>
<p>Das ist verständlich und beweist, dass bei dir die Vernunft noch nicht den Bach runtergegangen ist. Küssen würdest du das grosse Tier nicht, das sieht man!</p>
<p>Ich habe, neulich in Belgien, da in den Ardennen, auf meines Schwagers Waldgrundstück so zwei &#8220;Bierkutscherpferde&#8221; gesehen, oha, waren das grosse Tiere!</p>
<p>Dem Kurzen habe ich geraten, da nicht so nahe ranzugehen, aber die Viecher haben seine grundehrliche Art akzeptiert und ihm gar übers Gesicht geschleckt&#8230; Dann sind sie über die Wiese galoppiert, völlig enthemmt, ich dachte, &#8220;ist ja wie Erdbeben!&#8221;</p>
<p>Der Kurze war begeistert und hat noch ein paar Blaubeeren weggemampft, die da am Rande der Wiese wuchsen, das ist zwar in Belgien verboten, aber sie haben ihm geschmeckt.</p>
<p>So wie der geliebte &#8220;Kurze&#8221; möchte ich auch gerne drauf sein, aber ich habe schon zu viele ekelhafte Dinge gesehen und bin deswegen auch Tieren gegenüber etwas zurückhaltend.</p>
<p>Immerhin hat er sich wieder auf die Ladefläche von meines Schwagers Pickup-Karre gesetzt (ganz schwer verboten!) und unter grossser Staubaufwirbelung sind die dann aus dem Wald herausgefahren&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24418</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 10:28:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24418</guid>
		<description>Nö, Tanja,

da muss ein Widerspruch sein.

Zum einen hat Frau Druskowitz ja deinen Süperstar nicht generell beleidigt, sie hat das doch ganz gut alles differenziert.

Und was die Frau Salomé angeht, die sich mit der Peitsche hinter Nietzsche und seinem Freund Paul Rée "positioniert" hat, das ist schon, sagen wir, Kryptoporno. Ganz witzig, ja.

Nur, und das solltest du auch wissen, ist eine wüste Rede, wie sie Frau Druskowitz damals führte, ganz anders zu bewerten als die wüste Rede einer Valerie Solana, erinnerst du dich an das SCUM-Manifest, und das Attentat auf Warhol?

Ach, was rede ich. Bestimmt ist wieder alles olympische Winterspiele...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nö, Tanja,</p>
<p>da muss ein Widerspruch sein.</p>
<p>Zum einen hat Frau Druskowitz ja deinen Süperstar nicht generell beleidigt, sie hat das doch ganz gut alles differenziert.</p>
<p>Und was die Frau Salomé angeht, die sich mit der Peitsche hinter Nietzsche und seinem Freund Paul Rée &#8220;positioniert&#8221; hat, das ist schon, sagen wir, Kryptoporno. Ganz witzig, ja.</p>
<p>Nur, und das solltest du auch wissen, ist eine wüste Rede, wie sie Frau Druskowitz damals führte, ganz anders zu bewerten als die wüste Rede einer Valerie Solana, erinnerst du dich an das SCUM-Manifest, und das Attentat auf Warhol?</p>
<p>Ach, was rede ich. Bestimmt ist wieder alles olympische Winterspiele&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24416</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 08:38:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24416</guid>
		<description> :
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche12.JPG' alt=''width=130%"/&gt;
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche13.JPG' alt=''width=130%"/&gt; 
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche19.JPG' alt=''width=90%"/&gt; 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:<br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche12.JPG' alt=''width=130%"/><br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche13.JPG' alt=''width=130%"/><br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche19.JPG' alt=''width=90%"/></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24415</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 06:04:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24415</guid>
		<description>Aber "Helen" hat ihre "Kenntnisse" wohl gar nicht umgesetzt, während Nietzsche....ja bitte: was sollte er umsetzen? Hat er es nicht sogar umgesetzt damit, dass er sich von den Weibern weitgehend fernhielt?

Keine Ahung, warum du diese Suffraggte verteidigst - es gab andere "Frauen um Nietzsche", z.B. Lou Andreas Salome, der man auch ein "anderes sexuelles Verhalten" nachsagt, die sogar erheblich intellektueller war als HD, aber doch zu einem vernünftigen Verhalten, gar zu Spitzenleistigungen auf ihrem Gebiet fähig war und über Nietzsche nicht höhnte, weil sie ihn prinzipiell verstand.

Was diese Frau Berg immer damit zu tun hat? Können wir das nicht mal reduzieren? TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber &#8220;Helen&#8221; hat ihre &#8220;Kenntnisse&#8221; wohl gar nicht umgesetzt, während Nietzsche&#8230;.ja bitte: was sollte er umsetzen? Hat er es nicht sogar umgesetzt damit, dass er sich von den Weibern weitgehend fernhielt?</p>
<p>Keine Ahung, warum du diese Suffraggte verteidigst - es gab andere &#8220;Frauen um Nietzsche&#8221;, z.B. Lou Andreas Salome, der man auch ein &#8220;anderes sexuelles Verhalten&#8221; nachsagt, die sogar erheblich intellektueller war als HD, aber doch zu einem vernünftigen Verhalten, gar zu Spitzenleistigungen auf ihrem Gebiet fähig war und über Nietzsche nicht höhnte, weil sie ihn prinzipiell verstand.</p>
<p>Was diese Frau Berg immer damit zu tun hat? Können wir das nicht mal reduzieren? TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24398</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 20:50:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24398</guid>
		<description>Nicht ohne Grund beginnt Helen diesen Erlebnisbericht scharfsichtig mit der Feststellung: "Es gibt anscheinend Männer, die über die Frauen Theorien haben, die sie kaum in die Praxis übersetzen."

Soso.

Schon vor 20 Jahren, werte Tanja, hättest du mir ja mal so eine Videokamera spendieren können. 

Da dem nicht so ist, kann ich dir nur sagen:

Ich möchte ein Eisbär sein,
im kalten Polar,
dann müsste ich nie mehr schrei'n,
alles wär so klar."

Das hat Frau Berg um eine Wette nicht auf ihrem I-Pod. Ich aber. Das ist auch kein I-Pod, sonderne ein "Diamond Rio", sozusagen die Erfindung der beim "joggen" die Ohren volldröhnenden "Technik". 1997. Eine Speicherkarte musste ich da auch reinhauen, grösser als das angegeben war. Manchmal höre ich auch Rastanazis: Zum Beispiel Linton Quesi Johnson. Und habe keine Ahnung, wovon du redest!

Egal: Schweiz ist gut, besonders Zürich!

It's a rainy weather!

saludos!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht ohne Grund beginnt Helen diesen Erlebnisbericht scharfsichtig mit der Feststellung: &#8220;Es gibt anscheinend Männer, die über die Frauen Theorien haben, die sie kaum in die Praxis übersetzen.&#8221;</p>
<p>Soso.</p>
<p>Schon vor 20 Jahren, werte Tanja, hättest du mir ja mal so eine Videokamera spendieren können. </p>
<p>Da dem nicht so ist, kann ich dir nur sagen:</p>
<p>Ich möchte ein Eisbär sein,<br />
im kalten Polar,<br />
dann müsste ich nie mehr schrei&#8217;n,<br />
alles wär so klar.&#8221;</p>
<p>Das hat Frau Berg um eine Wette nicht auf ihrem I-Pod. Ich aber. Das ist auch kein I-Pod, sonderne ein &#8220;Diamond Rio&#8221;, sozusagen die Erfindung der beim &#8220;joggen&#8221; die Ohren volldröhnenden &#8220;Technik&#8221;. 1997. Eine Speicherkarte musste ich da auch reinhauen, grösser als das angegeben war. Manchmal höre ich auch Rastanazis: Zum Beispiel Linton Quesi Johnson. Und habe keine Ahnung, wovon du redest!</p>
<p>Egal: Schweiz ist gut, besonders Zürich!</p>
<p>It&#8217;s a rainy weather!</p>
<p>saludos!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24390</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 16:16:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24390</guid>
		<description>Übrigens Hegel, man sieht der engagierten "kleinen Literatur-Gans", den feministischen Wahnsinn der unbefriedigten Suffragette, diese Mischung aus frechem Wollen und mäßigem Dasein, schon an der Stellung der Nase zum Kinn an - dieses trotzige Schnütchen haben viele, die mit dem Bauch denken und den Mund gleichzeitig zum Plappern einschalten, anstatt einfach nur die Luft da heraus zu lassen, wo es vorgesehen ist. Und diese Frisur! Ulla Jelpe trägt noch heute den "Helene Druskowitz-Gedächtnisfrisur-Witz".

Aus "Frauen um Nietzsche":
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche2.JPG' alt='' /&gt; 
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche3.JPG' alt='' /&gt; 
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche4.JPG' alt='' /&gt; 

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens Hegel, man sieht der engagierten &#8220;kleinen Literatur-Gans&#8221;, den feministischen Wahnsinn der unbefriedigten Suffragette, diese Mischung aus frechem Wollen und mäßigem Dasein, schon an der Stellung der Nase zum Kinn an - dieses trotzige Schnütchen haben viele, die mit dem Bauch denken und den Mund gleichzeitig zum Plappern einschalten, anstatt einfach nur die Luft da heraus zu lassen, wo es vorgesehen ist. Und diese Frisur! Ulla Jelpe trägt noch heute den &#8220;Helene Druskowitz-Gedächtnisfrisur-Witz&#8221;.</p>
<p>Aus &#8220;Frauen um Nietzsche&#8221;:<br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche2.JPG' alt='' /><br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche3.JPG' alt='' /><br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Nietzsche4.JPG' alt='' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24378</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 10:00:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24378</guid>
		<description>Ja danke, das ist ja auch ganz gut ankommen. 

Druskowitz, an anderer Stelle sprachen wir ja schon darüber, war natürlich eine völlig verquere Feministin und landete früher in der Anstalt, als Nietzsche selbst. Vom linken Spektrum war wenig Erbauliches zum 100. Todestag zu lesen - man versteht Nietzsche dort nicht. Sie haben keine Antennen.


&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/N17.JPG' alt=''width="110%"/&gt;
Nietzschelesung zum 100. Todestag; Tanja Krienen und Lukas Gubler - Bereits im September 1883 schrieb die in Bern erscheinende Zeitung "Der Bund“: "Jene Dynamitvorräthe, die beim Bau der Gotthardbahn verwendet wurden, führten die schwarze, auf Todesgefahr deutende Warnungsflagge. Ganz in diesem Sinne sprechen wir von den neuen Buch des Philosophen Nietzsche als von einem gefährlichen Buche. Wir legen in diese Bezeichnung keine Spur von Tadel gegen den Autor und sein Werk, so wenig als jene schwarze Flagge jenen Sprengstoff tadeln sollte."

TK in Weimar:
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/N16.JPG' alt=''width="120%"/&gt; 
„Ich bebe keine Pferde“, Friedrich Nietzsche – 26. September 1892
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja danke, das ist ja auch ganz gut ankommen. </p>
<p>Druskowitz, an anderer Stelle sprachen wir ja schon darüber, war natürlich eine völlig verquere Feministin und landete früher in der Anstalt, als Nietzsche selbst. Vom linken Spektrum war wenig Erbauliches zum 100. Todestag zu lesen - man versteht Nietzsche dort nicht. Sie haben keine Antennen.</p>
<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/N17.JPG' alt=''width="110%"/><br />
Nietzschelesung zum 100. Todestag; Tanja Krienen und Lukas Gubler - Bereits im September 1883 schrieb die in Bern erscheinende Zeitung &#8220;Der Bund“: &#8220;Jene Dynamitvorräthe, die beim Bau der Gotthardbahn verwendet wurden, führten die schwarze, auf Todesgefahr deutende Warnungsflagge. Ganz in diesem Sinne sprechen wir von den neuen Buch des Philosophen Nietzsche als von einem gefährlichen Buche. Wir legen in diese Bezeichnung keine Spur von Tadel gegen den Autor und sein Werk, so wenig als jene schwarze Flagge jenen Sprengstoff tadeln sollte.&#8221;</p>
<p>TK in Weimar:<br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/N16.JPG' alt=''width="120%"/><br />
„Ich bebe keine Pferde“, Friedrich Nietzsche – 26. September 1892</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24374</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 09:40:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/07/25/585.html#comment-24374</guid>
		<description>Ganz hübsch, deine Vorrede, Tanja,

immerhin recht professionell. 

Als nicht so orthodoxer Linker bin ich für Nietzscheverachtung a la DDR-Philosophenlexikon wenig anfällig, einer Nietzschekritik, wie sie Gerhard Scheidt (das ist so ein fieser österreichischer "Antideutscher"aus dem "BAHAMAS-Milieu"...) jedoch verfasst hat, bin ich durchaus zugeneigt.

Nietzschekritik von Zeitgenossinen hat es mir aber noch mehr angetan:

"Nicht nur mit Ebner-Eschenbach und C.F. Meyer pflegte Druskowitz Umgang, sondern auch mit Nietzsche, den sie 1884 durch Malvida von Meysenbug kennen gelernt hatte. Zunächst war der mit einem eherne Männlichkeit signalisierenden Schnauzbart ausgestattete Aphoristiker sehr von ihr angetan. Ganz so, wie er das öfter von Frauen war, solange er noch glaubte, sie zu seinen Proselyten machen zu können. "Sie hat sich von allen mir bekannt gewordenen Frauenzimmern bei weitem am ernstesten mit meinen Büchern abgegeben, und nicht umsonst," schwärmte er mit sexistischem Zungenschlag und zollte ihr damit wohl das höchste Lob, dass dieser eitle Egomane zu geben im Stande war. Druskowitz allerdings las seine Schriften von Anfang an kritisch. So erklärte sie noch im gleichen Jahr C.F. Meyer: "Meine Begeisterung für Nietzsches Philosophie hat sich nur als eine passion du moment, als ein armseliges Strohfeuer erwiesen. Nietzsches Propheten-Miene kommt mir nun recht lächerlich vor." Letztlich sei er doch nur dazu befähigt, "sich über dies und jenes in Form von Reflexionen feinsinnig auszusprechen; nicht aber, wie er glaubt, für die großen philosophischen Probleme, die er ohne wahren Ernst und recht oberflächlich behandelt".

Bald darauf kritisierte sie ihn auch öffentlich. Nietzsche reagierte auf die Apostasie mit wütenden Verbalinjurien - eine Erfahrung, die neben Druskowitz auch andere Frauen machen mussten, unter ihnen Lou Andreas-Salomé. Nachdem Druskowitz sich in ihrem "Moderne[n] Versuch eines Religionsersatzes" (1886) erdreistet hatte, an seinen "Reflexionen" zu monieren, "dass die Behandlung der Probleme nicht mit ihrer Wichtigkeit harmoniert, dass Aussprüche echter Weisheit mit nutzlosen Klügeleien und bedenklichen Sophistereien, Proben echten Scharfsinns mit Paradoxien und mitunter recht bedauerlichen Missgriffen wechseln, und dass sich der Verfasser fast in jedem Punkt widerspricht", beschimpfte er sie als "kleine Literatur-Gans", die "alles andere als meine 'Schülerin'" sei.

Auf die höchste Eloge folgte also die tiefste Despektion: keine seiner Schülerinnen! Druskowitz stand Nietzsche in diesem Punkt allerdings nicht nach und zeigte sich in ihren Repliken an den "Todfeind der Philosophie" ebenfalls nicht zimperlich: "Zu den infamsten Torheiten, von welchen das Germanentum je geknechtet worden ist, zählt [...] die Ehrung eines gewissen Nietzsche, der jenem schlechten Grundzug [dem Willen zur Macht] auf das verdammenswerteste und törichtste geschmeichelt hat." Ebenso hart und mindestens ebenso zutreffend fiel ihre Kritik an der Persönlichkeit des Autors der so geschmähten Schriften aus. Nietzsche gefalle sich "in immer abstoßenderem Gesalbader, und Großmannsucht und Dünkelhaftigkeit nehmen immer bedenklichere Dimensionen bei ihm an". Dabei täusche er sich über die "Insufficienz seines Wesens und den Mangel an selbständigen Gedanken". Die Resultate, zu denen er "nach jahrzehntelangem Umhertasten" gelange, seien "mit Leichtigkeit" zu widerlegen oder müssten "geradezu als ungeheuerlich" bezeichnet werden.

Bemerkenswert ist, dass sich Nietzsches Frauenfeindlichkeit in den Verunglimpfungen Druskowitz' durch einige seiner Biografen fortsetzt. So nennt Curt Janz sie ein "merkwürdig verschrobene[s] Wesen" und Werner Ross bezeichnet sie abfällig als "wilde Emanzipierte".

Dass Druskowitz ihrerseits auch noch Jahrzehnte, nachdem der Bruch vollzogen war, mit Nietzsche rang, zeigt der Untertitel einer Publikation aus dem Jahre 1905: "Ein Vademecum für die freiesten Geister". Es ist dies die eingangs erwähnte Schrift "Der Mann als logische und sittliche Unmöglichkeit und als Fluch der Welt", die damals unter dem Titel "Pessimistische Kardinalsätze" und mit dem Pseudonym Erna versehen auf den Markt kam. Da war Nietzsche nach zehnjähriger geistiger Umnachtung bereits ein halbes Dezennium tot und Druskowitz fristete seit 15 Jahren ihr Leben in einer "Irrenanstalt". "

Saludos!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz hübsch, deine Vorrede, Tanja,</p>
<p>immerhin recht professionell. </p>
<p>Als nicht so orthodoxer Linker bin ich für Nietzscheverachtung a la DDR-Philosophenlexikon wenig anfällig, einer Nietzschekritik, wie sie Gerhard Scheidt (das ist so ein fieser österreichischer &#8220;Antideutscher&#8221;aus dem &#8220;BAHAMAS-Milieu&#8221;&#8230;) jedoch verfasst hat, bin ich durchaus zugeneigt.</p>
<p>Nietzschekritik von Zeitgenossinen hat es mir aber noch mehr angetan:</p>
<p>&#8220;Nicht nur mit Ebner-Eschenbach und C.F. Meyer pflegte Druskowitz Umgang, sondern auch mit Nietzsche, den sie 1884 durch Malvida von Meysenbug kennen gelernt hatte. Zunächst war der mit einem eherne Männlichkeit signalisierenden Schnauzbart ausgestattete Aphoristiker sehr von ihr angetan. Ganz so, wie er das öfter von Frauen war, solange er noch glaubte, sie zu seinen Proselyten machen zu können. &#8220;Sie hat sich von allen mir bekannt gewordenen Frauenzimmern bei weitem am ernstesten mit meinen Büchern abgegeben, und nicht umsonst,&#8221; schwärmte er mit sexistischem Zungenschlag und zollte ihr damit wohl das höchste Lob, dass dieser eitle Egomane zu geben im Stande war. Druskowitz allerdings las seine Schriften von Anfang an kritisch. So erklärte sie noch im gleichen Jahr C.F. Meyer: &#8220;Meine Begeisterung für Nietzsches Philosophie hat sich nur als eine passion du moment, als ein armseliges Strohfeuer erwiesen. Nietzsches Propheten-Miene kommt mir nun recht lächerlich vor.&#8221; Letztlich sei er doch nur dazu befähigt, &#8220;sich über dies und jenes in Form von Reflexionen feinsinnig auszusprechen; nicht aber, wie er glaubt, für die großen philosophischen Probleme, die er ohne wahren Ernst und recht oberflächlich behandelt&#8221;.</p>
<p>Bald darauf kritisierte sie ihn auch öffentlich. Nietzsche reagierte auf die Apostasie mit wütenden Verbalinjurien - eine Erfahrung, die neben Druskowitz auch andere Frauen machen mussten, unter ihnen Lou Andreas-Salomé. Nachdem Druskowitz sich in ihrem &#8220;Moderne[n] Versuch eines Religionsersatzes&#8221; (1886) erdreistet hatte, an seinen &#8220;Reflexionen&#8221; zu monieren, &#8220;dass die Behandlung der Probleme nicht mit ihrer Wichtigkeit harmoniert, dass Aussprüche echter Weisheit mit nutzlosen Klügeleien und bedenklichen Sophistereien, Proben echten Scharfsinns mit Paradoxien und mitunter recht bedauerlichen Missgriffen wechseln, und dass sich der Verfasser fast in jedem Punkt widerspricht&#8221;, beschimpfte er sie als &#8220;kleine Literatur-Gans&#8221;, die &#8220;alles andere als meine &#8216;Schülerin&#8217;&#8221; sei.</p>
<p>Auf die höchste Eloge folgte also die tiefste Despektion: keine seiner Schülerinnen! Druskowitz stand Nietzsche in diesem Punkt allerdings nicht nach und zeigte sich in ihren Repliken an den &#8220;Todfeind der Philosophie&#8221; ebenfalls nicht zimperlich: &#8220;Zu den infamsten Torheiten, von welchen das Germanentum je geknechtet worden ist, zählt [&#8230;] die Ehrung eines gewissen Nietzsche, der jenem schlechten Grundzug [dem Willen zur Macht] auf das verdammenswerteste und törichtste geschmeichelt hat.&#8221; Ebenso hart und mindestens ebenso zutreffend fiel ihre Kritik an der Persönlichkeit des Autors der so geschmähten Schriften aus. Nietzsche gefalle sich &#8220;in immer abstoßenderem Gesalbader, und Großmannsucht und Dünkelhaftigkeit nehmen immer bedenklichere Dimensionen bei ihm an&#8221;. Dabei täusche er sich über die &#8220;Insufficienz seines Wesens und den Mangel an selbständigen Gedanken&#8221;. Die Resultate, zu denen er &#8220;nach jahrzehntelangem Umhertasten&#8221; gelange, seien &#8220;mit Leichtigkeit&#8221; zu widerlegen oder müssten &#8220;geradezu als ungeheuerlich&#8221; bezeichnet werden.</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass sich Nietzsches Frauenfeindlichkeit in den Verunglimpfungen Druskowitz&#8217; durch einige seiner Biografen fortsetzt. So nennt Curt Janz sie ein &#8220;merkwürdig verschrobene[s] Wesen&#8221; und Werner Ross bezeichnet sie abfällig als &#8220;wilde Emanzipierte&#8221;.</p>
<p>Dass Druskowitz ihrerseits auch noch Jahrzehnte, nachdem der Bruch vollzogen war, mit Nietzsche rang, zeigt der Untertitel einer Publikation aus dem Jahre 1905: &#8220;Ein Vademecum für die freiesten Geister&#8221;. Es ist dies die eingangs erwähnte Schrift &#8220;Der Mann als logische und sittliche Unmöglichkeit und als Fluch der Welt&#8221;, die damals unter dem Titel &#8220;Pessimistische Kardinalsätze&#8221; und mit dem Pseudonym Erna versehen auf den Markt kam. Da war Nietzsche nach zehnjähriger geistiger Umnachtung bereits ein halbes Dezennium tot und Druskowitz fristete seit 15 Jahren ihr Leben in einer &#8220;Irrenanstalt&#8221;. &#8221;</p>
<p>Saludos!</p>
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