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	<title>Kommentare zu: Ein paar kurze Bemerkungen über spanische Bräuche, des Spaniers Verhältnis zu Tieren, und seines Alltags, der einem oft, wer hätte es gedacht, spanisch vorkommt.</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html</link>
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	<pubDate>Thu, 17 May 2012 21:06:33 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 16:50:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,731216,00.html" rel="nofollow"&gt;So ist sie halt, die spanische Mentalität. Echt!&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,731216,00.html" rel="nofollow">So ist sie halt, die spanische Mentalität. Echt!</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:24:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,635398,00.html" rel="nofollow"&gt;Warum wurden nicht noch mehr Dreckschweine aufgespießt?&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,635398,00.html" rel="nofollow">Warum wurden nicht noch mehr Dreckschweine aufgespießt?</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23813</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 11:20:21 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23627</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2006 16:52:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23627</guid>
		<description>Genau das ist es, was ich hier gebetsmühlenartig in die Köpfe hämmere: Vorgänge, außerhalb Europas (vielleicht noch in Rumänien oder Bulgarien möglich, aber auch dort kaum)

Spiegel-online

Verunglückte U-Bahn fuhr viel zu schnell

&lt;strong&gt;Das schwere U-Bahn-Unglück im spanischen Valencia ist ersten Ermittlungen zufolge auf deutlich überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Die U-Bahn ist demnach mit 80 Stundenkilometern durch eine Kurve gerast, in der die Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h begrenzt war.&lt;/strong&gt; (Anmerkung TK:  Nicht auszuschließen, es wurde dabei noch telefoniert.)

Valencia - Die Unfallursache teilte ein Sprecher der Eisenbahnergewerkschaft von Valencia mit. Er berief sich dabei auf die vorläufige Auswertung des Fahrt-Datenschreibers. Bei dem Unglück sind offiziellen Angaben zufolge 41 Menschen ums Leben gekommen, 39 wurden verletzt.

Die Trauerfeier soll heute Abend in der Kathedrale von Valencia stattfinden. Zur Beisetzung der Opfer wird das spanische Königspaar und Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erwartet. Der Regierungschef brach einen Besuch in Indien ab, um an dem Gottesdienst teilnehmen zu können. 

Die Regionalbehörden ordneten drei offizielle Trauertage an. In Valencia hielt am Mittag das öffentliche Leben für fünf Minuten still. Auch die Stadtverwaltung von Madrid rief ihre Bewohner auf, an der zentralen Puerta del Sol fünf Schweigeminuten für die Opfer einzulegen. Dies taten auch die Mitarbeiter der Regierung.

Der für Infrastruktur verantwortliche Regionalvertreter José Ramon García Anton sagte, entgegen ersten Angaben seien die Räder ebenso wie das Tunnelgewölbe der U-Bahn "in perfektem Zustand". Bei dem Unglück seien weder Gleise noch Schienen beschädigt worden. Der entgleiste Zug wurde nach Behördenangaben erst Ende Juni technisch überprüft. Auf derselben Linie hatte es im September vergangenen Jahres schon einmal einen Unfall mit 35 Verletzten gegeben.

Das Unglück in der 1988 eröffneten U-Bahn von Valencia ereignete sich wenige Tage vor einem Besuch des Papstes in der Stadt. Das katholische Kirchenoberhaupt wird zum Abschluss des Weltfamilientreffens kommenden Samstag und Sonntag in Valencia erwartet. Die spanische katholische Kirche rechnet mit mindestens 1,5 Millionen Gläubigen. Viele Pilger befinden sich schon in der Stadt.
str/AFP

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das ist es, was ich hier gebetsmühlenartig in die Köpfe hämmere: Vorgänge, außerhalb Europas (vielleicht noch in Rumänien oder Bulgarien möglich, aber auch dort kaum)</p>
<p>Spiegel-online</p>
<p>Verunglückte U-Bahn fuhr viel zu schnell</p>
<p><strong>Das schwere U-Bahn-Unglück im spanischen Valencia ist ersten Ermittlungen zufolge auf deutlich überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Die U-Bahn ist demnach mit 80 Stundenkilometern durch eine Kurve gerast, in der die Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h begrenzt war.</strong> (Anmerkung TK:  Nicht auszuschließen, es wurde dabei noch telefoniert.)</p>
<p>Valencia - Die Unfallursache teilte ein Sprecher der Eisenbahnergewerkschaft von Valencia mit. Er berief sich dabei auf die vorläufige Auswertung des Fahrt-Datenschreibers. Bei dem Unglück sind offiziellen Angaben zufolge 41 Menschen ums Leben gekommen, 39 wurden verletzt.</p>
<p>Die Trauerfeier soll heute Abend in der Kathedrale von Valencia stattfinden. Zur Beisetzung der Opfer wird das spanische Königspaar und Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erwartet. Der Regierungschef brach einen Besuch in Indien ab, um an dem Gottesdienst teilnehmen zu können. </p>
<p>Die Regionalbehörden ordneten drei offizielle Trauertage an. In Valencia hielt am Mittag das öffentliche Leben für fünf Minuten still. Auch die Stadtverwaltung von Madrid rief ihre Bewohner auf, an der zentralen Puerta del Sol fünf Schweigeminuten für die Opfer einzulegen. Dies taten auch die Mitarbeiter der Regierung.</p>
<p>Der für Infrastruktur verantwortliche Regionalvertreter José Ramon García Anton sagte, entgegen ersten Angaben seien die Räder ebenso wie das Tunnelgewölbe der U-Bahn &#8220;in perfektem Zustand&#8221;. Bei dem Unglück seien weder Gleise noch Schienen beschädigt worden. Der entgleiste Zug wurde nach Behördenangaben erst Ende Juni technisch überprüft. Auf derselben Linie hatte es im September vergangenen Jahres schon einmal einen Unfall mit 35 Verletzten gegeben.</p>
<p>Das Unglück in der 1988 eröffneten U-Bahn von Valencia ereignete sich wenige Tage vor einem Besuch des Papstes in der Stadt. Das katholische Kirchenoberhaupt wird zum Abschluss des Weltfamilientreffens kommenden Samstag und Sonntag in Valencia erwartet. Die spanische katholische Kirche rechnet mit mindestens 1,5 Millionen Gläubigen. Viele Pilger befinden sich schon in der Stadt.<br />
str/AFP</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23580</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 14:38:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23580</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Da haben wir es wieder!!!!!!!!!!!!!&lt;/strong&gt;

SPANIEN

Dutzende Tote bei U-Bahn-Unglück

Mehr als 30 Menschen sind ums Leben gekommen, als eine U-Bahn in der spanischen Stadt Valencia entgleiste. Ersten Angaben zufolge handelt es sich um einen Unfall. Derzeit sind Zehntausende Pilger wegen des Weltfamilientreffens in der Stadt, in wenigen Tagen kommt der Papst.


Madrid - Nach Angaben der Regionalregierung liegt die Zahl der Todesopfer bei etwa 30. Laut CNN sind 34 Menschen gestorben. Mehr als 20 Fahrgäste seien schwer verletzt worden. Etliche sind außerdem noch in den Waggons eingeschlossen. Ob unter den Eingeschlossenen weitere Tote seien, sei unklar.
 
DPA
Helfer beim Abtransport einer Verletzten: Fuhr der Fahrer zu schnell? 

Im Zentrum der ostspanischen Hafenstadt sei gegen 13 Uhr ein Zug zwischen zwei Stationen entgleist, zwei Waggons seien umgekippt, hieß es im spanischen Fernsehen. Die Bahn der Linie 1 sprang zwischen den Stationen Jesús und Plaza de España aus den Gleisen.

Zahlreiche Rettungswagen und Polizeieinheiten sind im Einsatz. Auf Fernsehbildern sind Helfer zu sehen, die Verletzte auf Tragen abtransportieren. Der Unglücksort ist weiträumig abgesperrt. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden 150 Menschen aus zwei Bahnstationen in Sicherheit gebracht.

Die Ursache steht noch nicht fest. Ein Regierungssprecher sagte einem spanischen Radiosender, &lt;strong&gt;der U-Bahn-Fahrer sei vermutlich zu schnell gefahren. Außerdem sei ein Rad gebrochen.&lt;/strong&gt;Anderen Vermutungen zufolge wurde das Unglück durch den Einsturz von Deckenteilen in der Tunnel-Röhre verursacht.

Das Unglück ereignete sich wenige Tage vor einem Besuch von Papst Benedikt XVI. in der drittgrößten Stadt des Landes. Das katholische Kirchenoberhaupt wird zum Abschluss des Weltfamilientreffens am 8. und 9. Juli in Valencia erwartet. Zahlreiche Pilger sind bereits in der Stadt.

ffr/reuters/AP/dpa

von Spiegel-online
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da haben wir es wieder!!!!!!!!!!!!!</strong></p>
<p>SPANIEN</p>
<p>Dutzende Tote bei U-Bahn-Unglück</p>
<p>Mehr als 30 Menschen sind ums Leben gekommen, als eine U-Bahn in der spanischen Stadt Valencia entgleiste. Ersten Angaben zufolge handelt es sich um einen Unfall. Derzeit sind Zehntausende Pilger wegen des Weltfamilientreffens in der Stadt, in wenigen Tagen kommt der Papst.</p>
<p>Madrid - Nach Angaben der Regionalregierung liegt die Zahl der Todesopfer bei etwa 30. Laut CNN sind 34 Menschen gestorben. Mehr als 20 Fahrgäste seien schwer verletzt worden. Etliche sind außerdem noch in den Waggons eingeschlossen. Ob unter den Eingeschlossenen weitere Tote seien, sei unklar.</p>
<p>DPA<br />
Helfer beim Abtransport einer Verletzten: Fuhr der Fahrer zu schnell? </p>
<p>Im Zentrum der ostspanischen Hafenstadt sei gegen 13 Uhr ein Zug zwischen zwei Stationen entgleist, zwei Waggons seien umgekippt, hieß es im spanischen Fernsehen. Die Bahn der Linie 1 sprang zwischen den Stationen Jesús und Plaza de España aus den Gleisen.</p>
<p>Zahlreiche Rettungswagen und Polizeieinheiten sind im Einsatz. Auf Fernsehbildern sind Helfer zu sehen, die Verletzte auf Tragen abtransportieren. Der Unglücksort ist weiträumig abgesperrt. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden 150 Menschen aus zwei Bahnstationen in Sicherheit gebracht.</p>
<p>Die Ursache steht noch nicht fest. Ein Regierungssprecher sagte einem spanischen Radiosender, <strong>der U-Bahn-Fahrer sei vermutlich zu schnell gefahren. Außerdem sei ein Rad gebrochen.</strong>Anderen Vermutungen zufolge wurde das Unglück durch den Einsturz von Deckenteilen in der Tunnel-Röhre verursacht.</p>
<p>Das Unglück ereignete sich wenige Tage vor einem Besuch von Papst Benedikt XVI. in der drittgrößten Stadt des Landes. Das katholische Kirchenoberhaupt wird zum Abschluss des Weltfamilientreffens am 8. und 9. Juli in Valencia erwartet. Zahlreiche Pilger sind bereits in der Stadt.</p>
<p>ffr/reuters/AP/dpa</p>
<p>von Spiegel-online</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23519</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2006 13:38:02 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder einer weniger. Richtig so.

&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Spanien489.JPG' alt=''width=80%"/&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einer weniger. Richtig so.</p>
<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Spanien489.JPG' alt=''width=80%"/></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23497</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2006 13:28:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23497</guid>
		<description>&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Spanien650.JPG' alt=''width=60%"/&gt; 

HANDELSBLATT, Sonntag, 18. Juni 2006, 09:30 Uhr

Der geliebten Siesta droht das Aus 
 
Schlaflos in Spanien 
 
Von Stefanie Müller 
 
Der traditionell lange Arbeitstag in Spanien drückt die Produktivität. Die Regierung will deshalb die stundenlange Mittagsruhe Siesta abschaffen. Doch die Spanier hängen an diesem Lebenswandel, obwohl er auch gefährliche Nebenwirkungen hat. 
 	
MADRID. Die quirlige Deutsche Alexandra Klein und ihr spanischer Mann Rodrigo arbeiten gegen die Zeit. Statt, wie es in Spanien üblich ist, mittags ausgedehnt auswärts Essen zu gehen und den Arbeitstag erst gegen 20 Uhr zu beenden, arbeitet die Grafikdesignerin, wie sie es aus der Heimat gewohnt ist: von 9 bis 18 Uhr, eine Stunde Mittagspause inklusive.

Ganz anders die Spanier: Zwar fangen auch die Madrilenen um neun Uhr mit der Arbeit an. &lt;strong&gt;Um 11.30 Uhr aber legen sie erst einmal eine entspannte Frühstückspause von einer halben Stunde ein – meist in einer nahgelegenen Bar. Und von 14 bis 16 Uhr ist dann Siesta – das bedeutet in Spanien: Nichts geht mehr. Viele Unternehmen machen sogar bis 17 Uhr dicht, die Geschäfte noch länger. In dieser Zeit ist in den Firmen in der Regel niemand zu erreichen.&lt;/strong&gt;

Die 36-jährige Alexandra Klein konnte ihren Tag nur gegen den Strom gestalten, weil sie bei der Werbeagentur Nexst ihre eigene Chefin ist, und der Laden auch mit diesen Zeiten sehr gut läuft: ???Die Kunden haben sich darauf eingerichtet.“ Aber vielleicht ist das Arbeitsmodell der zweifachen Mutter demnächst schon keine Ausnahme mehr in Spanien. 

Denn die Siesta steht auf der Streichliste. Wie die Regierung hat auch der spanische Unternehmerverband Circulo de Empresarios in einem Bericht den Zusammenhang von ausgedehnten Arbeitszeiten und Wettbewerbsverlust angeprangert. Zurecht: Spanien kommt zwar, &lt;strong&gt;wie eine Studie der OECD zeigt, auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von 1 744 Stunden pro Arbeitnehmer im Jahr – Deutschland auf 1 443. Aber bei der Produktivität bildet das Land das Schlusslicht der Europäischen Union. Beim Bruttoinlandsprodukt pro Stunde erreicht Spanien nur 79 Prozent der Produktivität der USA,&lt;/strong&gt; Deutschland kommt immerhin auf 91 Prozent. Auch EU-Kommissar Joaquín Almunia warnt sein Land: ???Wir können hier nicht wie auf einer Insel leben und müssen unsere Arbeitszeiten denen in Nordeuropa anpassen.“ 

Der Deutsche Volkhard Loeffler, Geschäftsführer des Schaumstoffherstellers Trocellen in Spanien, beweist, dass es anders geht. In seiner Fabrik in Madrid praktiziert er bereits seit langem den Arbeitstag ohne ausgedehnte Siesta. Die Verwaltung arbeitet nur bis etwa 17 Uhr, die Produktion in einer Acht-Stunden-Schicht. Von langen dreigängigen Mittagessen, wo auch noch Geschäfte gemacht werden und viel Wein getrunken wird, hält sich Loeffler fern: ???Danach kann doch keiner mehr klar denken.“ Gerade im Sommer, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius, lässt die Produktivität nach dem Essen drastisch nach. (Anm. TK: Dies ist ein Mythos, den es kaum gibt. Temperaturen ab 35 Grad, geschweige über 40, werden lediglich in der Regel für zwei, drei Wochen im August gemessen. Zwischen Mitte September und Mitte Juni herrschen hier weitgehend normale, teilweise, da ja der ganz harte Winter in dieser Form nicht vorkommt, bessere Bedingungen - was an der Siesta nichts ändert, DIE GIBT ES DAS GANZE JAHR DURCH).

Aber nicht überall funktioniert das preußische Arbeitsmodell so gut wie bei Klein und Loeffler. Die größte Bank des Landes, die Banco Santander Central Hispano (SCH), hat ihren Sitz an den Rand von Madrid verlegt und dort eine eigene Firmenstadt mit Restaurants und Geschäften gegründet – fernab der Siesta-Zivilisation. Erklärtes Ziel: Die Mitarbeiter sollen in der Abgeschiedenheit kürzere Pausen machen, effizienter arbeiten und den Wunsch haben, eher nach Hause zu gehen. Das Ergebnis: „Wir essen jetzt zwar in einer Stunde, bleiben aber trotzdem fast alle bis 20 Uhr hier. Letztendlich arbeiten wir noch mehr als vorher. Das steckt irgendwie so in einem drin“, erzählt ein Bank-Mitarbeiter, der nicht genannt werden möchte. 

&lt;strong&gt;Dieser Lebenswandel hat gefährliche Nebenwirkungen. Pere Navarro von der spanischen Verkehrswacht Dirección General de Trafico (DGT) sieht ihn als Hauptursache für die rund 2 500 Verkehrstoten im Jahr. Damit nimmt Spanien EU-weit pro Einwohner den traurigen ersten Platz ein: „Bei den Unfällen spielt Übermüdung oder Alkohol fast immer eine Rolle. Und das steht in direktem Zusammenhang mit unserer anstrengenden Lebens- und Arbeitsweise.“ Denn für eine Siesta mit einen erholsamen Mittagsschläfchen – dafür bleibt den meisten Spaniern wegen der langen Anfahrtswege kaum noch Zeit. Weil sie durch diesen langen Arbeitstag oft erst um 22 Uhr zu Abend essen und vor Mitternacht nicht zu Bett gehen, sind die wenigsten morgens ausgeschlafen. Auch die hohe Zahl an Arbeitsunfällen in Spanien sowie die steigende Aggressivität im Alltag sieht der Unternehmerverband Circulo de Empresarios in engem Zusammenhang mit dem anstrengendem Arbeitstag. Die Spanier sind schlichtweg dauerübermüdet.&lt;/strong&gt;

Aber 34-jährige Arturo Baldesano, Chef des Madrider Büros der Landesbank Baden-Württemberg, bezweifelt, dass sich in den kommenden Jahren wirklich etwas am Arbeitsrhythmus in seinem Land ändern wird – trotz aller Bemühungen der spanischen Regierung. Denn der Spanier sind es einfach gewohnt, auch beim Arbeiten das Leben zu genießen. „Und dazu gehört einfach auch das lange Mittagessen, das Frühstück mit den Kollegen. Und in den Pausen tauscht man sich über Fußball und die Familie aus.“ Auch der Spanier Eduardo Montes, der jetzt als Vorstand für die Kommunikationssparte von Siemens in München zuständig ist, weiß das Persönliche im heimischen Arbeitsalltag zu schätzen: „Es macht am Ende des Tages zufriedener.“ (Anm. TK: Keineswegs, denn siehe oben - sie sind dauerübermüdet und extrem gereizt. Besonders zufrieden aber sind jene Menschen, die ca. 50% über dem Normallevel den Verkehrstod fanden, weil - - - )

&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Spanien651.JPG' alt=''width=80%"/&gt; 


</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Spanien650.JPG' alt=''width=60%"/> </p>
<p>HANDELSBLATT, Sonntag, 18. Juni 2006, 09:30 Uhr</p>
<p>Der geliebten Siesta droht das Aus </p>
<p>Schlaflos in Spanien </p>
<p>Von Stefanie Müller </p>
<p>Der traditionell lange Arbeitstag in Spanien drückt die Produktivität. Die Regierung will deshalb die stundenlange Mittagsruhe Siesta abschaffen. Doch die Spanier hängen an diesem Lebenswandel, obwohl er auch gefährliche Nebenwirkungen hat. </p>
<p>MADRID. Die quirlige Deutsche Alexandra Klein und ihr spanischer Mann Rodrigo arbeiten gegen die Zeit. Statt, wie es in Spanien üblich ist, mittags ausgedehnt auswärts Essen zu gehen und den Arbeitstag erst gegen 20 Uhr zu beenden, arbeitet die Grafikdesignerin, wie sie es aus der Heimat gewohnt ist: von 9 bis 18 Uhr, eine Stunde Mittagspause inklusive.</p>
<p>Ganz anders die Spanier: Zwar fangen auch die Madrilenen um neun Uhr mit der Arbeit an. <strong>Um 11.30 Uhr aber legen sie erst einmal eine entspannte Frühstückspause von einer halben Stunde ein – meist in einer nahgelegenen Bar. Und von 14 bis 16 Uhr ist dann Siesta – das bedeutet in Spanien: Nichts geht mehr. Viele Unternehmen machen sogar bis 17 Uhr dicht, die Geschäfte noch länger. In dieser Zeit ist in den Firmen in der Regel niemand zu erreichen.</strong></p>
<p>Die 36-jährige Alexandra Klein konnte ihren Tag nur gegen den Strom gestalten, weil sie bei der Werbeagentur Nexst ihre eigene Chefin ist, und der Laden auch mit diesen Zeiten sehr gut läuft: ???Die Kunden haben sich darauf eingerichtet.“ Aber vielleicht ist das Arbeitsmodell der zweifachen Mutter demnächst schon keine Ausnahme mehr in Spanien. </p>
<p>Denn die Siesta steht auf der Streichliste. Wie die Regierung hat auch der spanische Unternehmerverband Circulo de Empresarios in einem Bericht den Zusammenhang von ausgedehnten Arbeitszeiten und Wettbewerbsverlust angeprangert. Zurecht: Spanien kommt zwar, <strong>wie eine Studie der OECD zeigt, auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von 1 744 Stunden pro Arbeitnehmer im Jahr – Deutschland auf 1 443. Aber bei der Produktivität bildet das Land das Schlusslicht der Europäischen Union. Beim Bruttoinlandsprodukt pro Stunde erreicht Spanien nur 79 Prozent der Produktivität der USA,</strong> Deutschland kommt immerhin auf 91 Prozent. Auch EU-Kommissar Joaquín Almunia warnt sein Land: ???Wir können hier nicht wie auf einer Insel leben und müssen unsere Arbeitszeiten denen in Nordeuropa anpassen.“ </p>
<p>Der Deutsche Volkhard Loeffler, Geschäftsführer des Schaumstoffherstellers Trocellen in Spanien, beweist, dass es anders geht. In seiner Fabrik in Madrid praktiziert er bereits seit langem den Arbeitstag ohne ausgedehnte Siesta. Die Verwaltung arbeitet nur bis etwa 17 Uhr, die Produktion in einer Acht-Stunden-Schicht. Von langen dreigängigen Mittagessen, wo auch noch Geschäfte gemacht werden und viel Wein getrunken wird, hält sich Loeffler fern: ???Danach kann doch keiner mehr klar denken.“ Gerade im Sommer, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius, lässt die Produktivität nach dem Essen drastisch nach. (Anm. TK: Dies ist ein Mythos, den es kaum gibt. Temperaturen ab 35 Grad, geschweige über 40, werden lediglich in der Regel für zwei, drei Wochen im August gemessen. Zwischen Mitte September und Mitte Juni herrschen hier weitgehend normale, teilweise, da ja der ganz harte Winter in dieser Form nicht vorkommt, bessere Bedingungen - was an der Siesta nichts ändert, DIE GIBT ES DAS GANZE JAHR DURCH).</p>
<p>Aber nicht überall funktioniert das preußische Arbeitsmodell so gut wie bei Klein und Loeffler. Die größte Bank des Landes, die Banco Santander Central Hispano (SCH), hat ihren Sitz an den Rand von Madrid verlegt und dort eine eigene Firmenstadt mit Restaurants und Geschäften gegründet – fernab der Siesta-Zivilisation. Erklärtes Ziel: Die Mitarbeiter sollen in der Abgeschiedenheit kürzere Pausen machen, effizienter arbeiten und den Wunsch haben, eher nach Hause zu gehen. Das Ergebnis: „Wir essen jetzt zwar in einer Stunde, bleiben aber trotzdem fast alle bis 20 Uhr hier. Letztendlich arbeiten wir noch mehr als vorher. Das steckt irgendwie so in einem drin“, erzählt ein Bank-Mitarbeiter, der nicht genannt werden möchte. </p>
<p><strong>Dieser Lebenswandel hat gefährliche Nebenwirkungen. Pere Navarro von der spanischen Verkehrswacht Dirección General de Trafico (DGT) sieht ihn als Hauptursache für die rund 2 500 Verkehrstoten im Jahr. Damit nimmt Spanien EU-weit pro Einwohner den traurigen ersten Platz ein: „Bei den Unfällen spielt Übermüdung oder Alkohol fast immer eine Rolle. Und das steht in direktem Zusammenhang mit unserer anstrengenden Lebens- und Arbeitsweise.“ Denn für eine Siesta mit einen erholsamen Mittagsschläfchen – dafür bleibt den meisten Spaniern wegen der langen Anfahrtswege kaum noch Zeit. Weil sie durch diesen langen Arbeitstag oft erst um 22 Uhr zu Abend essen und vor Mitternacht nicht zu Bett gehen, sind die wenigsten morgens ausgeschlafen. Auch die hohe Zahl an Arbeitsunfällen in Spanien sowie die steigende Aggressivität im Alltag sieht der Unternehmerverband Circulo de Empresarios in engem Zusammenhang mit dem anstrengendem Arbeitstag. Die Spanier sind schlichtweg dauerübermüdet.</strong></p>
<p>Aber 34-jährige Arturo Baldesano, Chef des Madrider Büros der Landesbank Baden-Württemberg, bezweifelt, dass sich in den kommenden Jahren wirklich etwas am Arbeitsrhythmus in seinem Land ändern wird – trotz aller Bemühungen der spanischen Regierung. Denn der Spanier sind es einfach gewohnt, auch beim Arbeiten das Leben zu genießen. „Und dazu gehört einfach auch das lange Mittagessen, das Frühstück mit den Kollegen. Und in den Pausen tauscht man sich über Fußball und die Familie aus.“ Auch der Spanier Eduardo Montes, der jetzt als Vorstand für die Kommunikationssparte von Siemens in München zuständig ist, weiß das Persönliche im heimischen Arbeitsalltag zu schätzen: „Es macht am Ende des Tages zufriedener.“ (Anm. TK: Keineswegs, denn siehe oben - sie sind dauerübermüdet und extrem gereizt. Besonders zufrieden aber sind jene Menschen, die ca. 50% über dem Normallevel den Verkehrstod fanden, weil - - - )</p>
<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Spanien651.JPG' alt=''width=80%"/></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23484</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2006 11:42:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/28/570.html#comment-23484</guid>
		<description>kurz und knapp gesagt:

Was singen eigentlich diese anderen Länder vor den WM-Spielen? TITANIC übersetzt verblüffend abseitige Nationalhymnen. Heute: die spanische

Heut‘ murksen wir fünf Stiere ab! (Es lebe Spanien!)
Dann machen wir Siesta! (Es lebe Spanien!)
Dann spießen wir zehn Stiere auf! (Es lebe Spanien!)
Und gehen in den Puff, olé! (Es lebe Spanien!)

Am Sonntag gehn wir in die Kirche! (Es lebe Spanien!)
Dann orgeln wir zuhause! (Es lebe Spanien!)
Dann beten wir den Rosenkranz! (Es lebe Spanien!)
Und mauseln kurz noch auswärts! (Es lebe Spanien!)

Täglich muß Fett in die Frisur! (Es lebe Spanien!)
Täglich Paella auf den Tisch! (Es lebe Spanien!)
Täglich fahrn wir nach Gehör! (Es lebe Spanien!)
Und täglich Fußball ins TV! (Es lebe Spanien!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kurz und knapp gesagt:</p>
<p>Was singen eigentlich diese anderen Länder vor den WM-Spielen? TITANIC übersetzt verblüffend abseitige Nationalhymnen. Heute: die spanische</p>
<p>Heut‘ murksen wir fünf Stiere ab! (Es lebe Spanien!)<br />
Dann machen wir Siesta! (Es lebe Spanien!)<br />
Dann spießen wir zehn Stiere auf! (Es lebe Spanien!)<br />
Und gehen in den Puff, olé! (Es lebe Spanien!)</p>
<p>Am Sonntag gehn wir in die Kirche! (Es lebe Spanien!)<br />
Dann orgeln wir zuhause! (Es lebe Spanien!)<br />
Dann beten wir den Rosenkranz! (Es lebe Spanien!)<br />
Und mauseln kurz noch auswärts! (Es lebe Spanien!)</p>
<p>Täglich muß Fett in die Frisur! (Es lebe Spanien!)<br />
Täglich Paella auf den Tisch! (Es lebe Spanien!)<br />
Täglich fahrn wir nach Gehör! (Es lebe Spanien!)<br />
Und täglich Fußball ins TV! (Es lebe Spanien!)</p>
]]></content:encoded>
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