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	<title>Kommentare zu: FuÃŸball-WM 2006: Zum Kugeln</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/13/558.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 19:52:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/13/558.html#comment-269478</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 08:32:58 +0000</pubDate>
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		<description>GrÃ¶nemeyer erreichte auch in der abendlichen Schwatzrunde des Gevatters Jauch gewissermaÃŸen aus dem Stand das intellektuelle Niveau seiner Liedtexte â€“ â€žMÃ¤nner sind schon als Baby blauâ€œ â€“, wÃ¤hrend das â€žFischenâ€œ im linken Lager bekanntlich okay ist. Ansonsten gilt die Faustregel: Je weniger Kontakt einer zu Einwanderern ohne Bildung, Eigentum und europÃ¤ische Zivilisiertheitsnormen hat, desto toller findet er die Einwanderung als solche. Je weiter weg vom sozialen Brennpunkt einer siedelt, desto beflissener bellt er im Fernsehen â€žToleranz!â€œ

Was im konkreten Falle des Schmalziers aus anfangs Bochum und heute â€žsteueroptimiertâ€œ (Roland Tichy) London bedeutet, dass er besser dem AllmÃ¤chtigen, also Allah, danken sollte, und zwar bis zu fÃ¼nfmal am Tag, dass Er in seiner unbegreiflichen GÃ¼te einem allenfalls mÃ¤ÃŸig Talentierten Millionen von Dukaten aus den Taschen der anscheinend unumkehrbar VerblÃ¶deten in die eigenen zu schaufeln gestattete. Dazwischen mag er sein Gewissen mit privaten Wohltaten ohne Ã¶ffentliches Palaver beruhigen. http://ef-magazin.de/2015/10/07/7680-herbert-groenemeyer-was-soll-das</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>GrÃ¶nemeyer erreichte auch in der abendlichen Schwatzrunde des Gevatters Jauch gewissermaÃŸen aus dem Stand das intellektuelle Niveau seiner Liedtexte â€“ â€žMÃ¤nner sind schon als Baby blauâ€œ â€“, wÃ¤hrend das â€žFischenâ€œ im linken Lager bekanntlich okay ist. Ansonsten gilt die Faustregel: Je weniger Kontakt einer zu Einwanderern ohne Bildung, Eigentum und europÃ¤ische Zivilisiertheitsnormen hat, desto toller findet er die Einwanderung als solche. Je weiter weg vom sozialen Brennpunkt einer siedelt, desto beflissener bellt er im Fernsehen â€žToleranz!â€œ</p>
<p>Was im konkreten Falle des Schmalziers aus anfangs Bochum und heute â€žsteueroptimiertâ€œ (Roland Tichy) London bedeutet, dass er besser dem AllmÃ¤chtigen, also Allah, danken sollte, und zwar bis zu fÃ¼nfmal am Tag, dass Er in seiner unbegreiflichen GÃ¼te einem allenfalls mÃ¤ÃŸig Talentierten Millionen von Dukaten aus den Taschen der anscheinend unumkehrbar VerblÃ¶deten in die eigenen zu schaufeln gestattete. Dazwischen mag er sein Gewissen mit privaten Wohltaten ohne Ã¶ffentliches Palaver beruhigen. <a href="http://ef-magazin.de/2015/10/07/7680-herbert-groenemeyer-was-soll-das" rel="nofollow">http://ef-magazin.de/2015/10/07/7680-herbert-groenemeyer-was-soll-das</a></p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/13/558.html#comment-23443</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2006 05:58:51 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.youtube.com/watch?v=W0B19IqmMAM</description>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/13/558.html#comment-23124</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 12:21:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ausschnitt

GRÃ–NEMEYERS WM-HYMNE

Steh auf, wenn du Musikfreund bist

Da dreht sich nichts: Warum keiner Herbert GrÃ¶nemeyers "Zeit, dass sich was dreht", die offizielle Hymne zur FuÃŸball-Weltmeisterschaft, mitsingen mag.

Nach ein paar Zeilen typischer GrÃ¶nemeyer-Lyrik ("Wer sich jetzt nicht regt, wird ewig warten", vor einigen Jahren hieÃŸ das noch "Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders") und noch ein paar Takten GrÃ¶lemeyer (er singt "Oeoeoe", was aber "Ojeojeoje" heiÃŸen kÃ¶nnte) dreht sich dann tatsÃ¤chlich was - und zwar der ganze Song. Er stolpert abrupt in andere Rhythmen und in eine ganz andere Klangfarbe, und kurz meint man sogar, "YÃ©kÃ© YÃ©kÃ©" von Mory KantÃ© zu hÃ¶ren, das war ja auch mal ein groÃŸer Sommerhit.

Aber da hat niemand am Sender gedreht, all das ist gewollt, hier singen Amadou und Mariam, ein Pop-Duo aus Mali, das Herbert GrÃ¶nemeyer fÃ¼r sein Lied engagiert hat, aus den allerehrenwertesten GrÃ¼nden: einerseits, wie er kÃ¼rzlich sagte, um eine Leichtigkeit zu zeigen, die man von den Deutschen nicht kennt. Und dann, um auf die nÃ¤chste WM in Afrika im Jahr 2010 hinÃ¼berzuspielen und zugleich gegen das GefÃ¤lle zwischen Nord und SÃ¼d zu protestieren, um wachzurÃ¼tteln und "der Welt eine neue Drehung" zu geben, wie es auf seiner Website heiÃŸt. Es ist also eigentlich eher eine Hymne fÃ¼r die Deutsche Gesellschaft fÃ¼r technische Zusammenarbeit - und damit ist, aller Euphorie Ã¼ber die BallkÃ¼nste von Schweinsteiger, Klose und Ballack zum Trotz, nicht die deutsche Nationalmannschaft gemeint. Wobei in beiden FÃ¤llen Entwicklungshilfe natÃ¼rlich ein groÃŸes Thema ist. 

Am Ende tÃ¼rmen sich die ChÃ¶re in GrÃ¶nemeyers Hymne opernhaft auf, wagnerianischer Bombast zu afrikanischen Trommeln, und irgendwie gehen die KlÃ¤nge schon zu einer Art Weltmusik ineinander auf - wenn es nur nicht so penetrant pÃ¤dagogisch wÃ¤re. 
Die Fans in den Stadien haben die Frage nach der Hymne lÃ¤ngst entschieden. Wenn Ã¼berhaupt, dann singen sie schon seit den Vorbereitungsspielen der deutschen Nationalmannschaft bei "Schwarz und WeiÃŸ" des Fernsehkaspers Oliver Pocher mit.

Das Lied ist saudÃ¤mlich und ein schamloses Plagiat von "Football's Coming Home", aber Pocher weiÃŸ all das auch, es ist die Parodie eines FuÃŸball-Songs samt "Jetzt geht's los" und aller denkbaren Moderatorenklischees wie der "Turniermannschaft" Deutschland und den Fans als "zwÃ¶lftem Mann" im RÃ¼cken. Aber wenn man "Schwarz und WeiÃŸ" gegen den Ã¼berpolitisierten GrÃ¶nemeyer-Song hÃ¤lt, der auch von Schwarz und WeiÃŸ handelt, wird das Lied einem doch wieder sympathisch. Weil Oliver Pocher begriffen hat, daÃŸ FuÃŸball nur FuÃŸball ist und keine Weltformel. Pocher will nur spielen, wie jeder FuÃŸballer, wie jeder FuÃŸballfan auf der ganzen Welt. Da sieht man mal, wie leicht die Deutschen die Dinge nehmen kÃ¶nnen. Tobias RÃ¼ther

SPIEGEL ONLINE hat den Text mit freundlicher Genehmigung der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" Ã¼bernommen.
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausschnitt</p>
<p>GRÃ–NEMEYERS WM-HYMNE</p>
<p>Steh auf, wenn du Musikfreund bist</p>
<p>Da dreht sich nichts: Warum keiner Herbert GrÃ¶nemeyers &#8220;Zeit, dass sich was dreht&#8221;, die offizielle Hymne zur FuÃŸball-Weltmeisterschaft, mitsingen mag.</p>
<p>Nach ein paar Zeilen typischer GrÃ¶nemeyer-Lyrik (&#8221;Wer sich jetzt nicht regt, wird ewig warten&#8221;, vor einigen Jahren hieÃŸ das noch &#8220;Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders&#8221;) und noch ein paar Takten GrÃ¶lemeyer (er singt &#8220;Oeoeoe&#8221;, was aber &#8220;Ojeojeoje&#8221; heiÃŸen kÃ¶nnte) dreht sich dann tatsÃ¤chlich was - und zwar der ganze Song. Er stolpert abrupt in andere Rhythmen und in eine ganz andere Klangfarbe, und kurz meint man sogar, &#8220;YÃ©kÃ© YÃ©kÃ©&#8221; von Mory KantÃ© zu hÃ¶ren, das war ja auch mal ein groÃŸer Sommerhit.</p>
<p>Aber da hat niemand am Sender gedreht, all das ist gewollt, hier singen Amadou und Mariam, ein Pop-Duo aus Mali, das Herbert GrÃ¶nemeyer fÃ¼r sein Lied engagiert hat, aus den allerehrenwertesten GrÃ¼nden: einerseits, wie er kÃ¼rzlich sagte, um eine Leichtigkeit zu zeigen, die man von den Deutschen nicht kennt. Und dann, um auf die nÃ¤chste WM in Afrika im Jahr 2010 hinÃ¼berzuspielen und zugleich gegen das GefÃ¤lle zwischen Nord und SÃ¼d zu protestieren, um wachzurÃ¼tteln und &#8220;der Welt eine neue Drehung&#8221; zu geben, wie es auf seiner Website heiÃŸt. Es ist also eigentlich eher eine Hymne fÃ¼r die Deutsche Gesellschaft fÃ¼r technische Zusammenarbeit - und damit ist, aller Euphorie Ã¼ber die BallkÃ¼nste von Schweinsteiger, Klose und Ballack zum Trotz, nicht die deutsche Nationalmannschaft gemeint. Wobei in beiden FÃ¤llen Entwicklungshilfe natÃ¼rlich ein groÃŸes Thema ist. </p>
<p>Am Ende tÃ¼rmen sich die ChÃ¶re in GrÃ¶nemeyers Hymne opernhaft auf, wagnerianischer Bombast zu afrikanischen Trommeln, und irgendwie gehen die KlÃ¤nge schon zu einer Art Weltmusik ineinander auf - wenn es nur nicht so penetrant pÃ¤dagogisch wÃ¤re.<br />
Die Fans in den Stadien haben die Frage nach der Hymne lÃ¤ngst entschieden. Wenn Ã¼berhaupt, dann singen sie schon seit den Vorbereitungsspielen der deutschen Nationalmannschaft bei &#8220;Schwarz und WeiÃŸ&#8221; des Fernsehkaspers Oliver Pocher mit.</p>
<p>Das Lied ist saudÃ¤mlich und ein schamloses Plagiat von &#8220;Football&#8217;s Coming Home&#8221;, aber Pocher weiÃŸ all das auch, es ist die Parodie eines FuÃŸball-Songs samt &#8220;Jetzt geht&#8217;s los&#8221; und aller denkbaren Moderatorenklischees wie der &#8220;Turniermannschaft&#8221; Deutschland und den Fans als &#8220;zwÃ¶lftem Mann&#8221; im RÃ¼cken. Aber wenn man &#8220;Schwarz und WeiÃŸ&#8221; gegen den Ã¼berpolitisierten GrÃ¶nemeyer-Song hÃ¤lt, der auch von Schwarz und WeiÃŸ handelt, wird das Lied einem doch wieder sympathisch. Weil Oliver Pocher begriffen hat, daÃŸ FuÃŸball nur FuÃŸball ist und keine Weltformel. Pocher will nur spielen, wie jeder FuÃŸballer, wie jeder FuÃŸballfan auf der ganzen Welt. Da sieht man mal, wie leicht die Deutschen die Dinge nehmen kÃ¶nnen. Tobias RÃ¼ther</p>
<p>SPIEGEL ONLINE hat den Text mit freundlicher Genehmigung der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#8221; Ã¼bernommen.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/13/558.html#comment-23079</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2006 08:03:12 +0000</pubDate>
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		<description>So? In welchem Universum? Wer das gut findet, MUSS schrÃ¤g zu den Dingen dieser Welt stehen.</description>
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		<title>Von: qw</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/06/13/558.html#comment-23045</link>
		<dc:creator>qw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2006 13:09:19 +0000</pubDate>
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		<description>MEnsch ist eine der besten deutschen Popplatten der letzten Jahre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>MEnsch ist eine der besten deutschen Popplatten der letzten Jahre.</p>
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