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	<title>Kommentare zu: Sigmund Freud</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html</link>
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	<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:48:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-147149</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 18:42:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ein hervorragendes Interview - Cronenberg: "In meinen Augen sind die Entdeckungen Freuds und Jungs ein welterschütternder Augenblick, ein Glanzpunkt in der Geschichte der Menschheit. Ich glaube, dass sich ihre Wirkung nur mit dem Erdbeben vergleichen lässt, das Charles Darwin ausgelöst hat. Durch Freud lernten die Menschen die Welt und ihr eigenes Handeln neu begreifen. Sie lernten, dass in unserem Inneren Triebe und Kräfte herrschen, über deren Macht man sich zuvor keine Vorstellung gemacht hatte. Freud enthüllte auf völlig neue Art die Lust und den Schrecken der Sexualität. Das revolutionierte das Denken des modernen Menschen, und es verstörte viele zutiefst. Deshalb wird über die Lehren Freuds und seiner Schüler auch bis heute ähnlich unerbittlich gestritten wie über die Lehren Darwins. Für mich ist die Geburtsstunde der Psychoanalyse ein Glücksmoment auch für die Kunst." - http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,796050,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein hervorragendes Interview - Cronenberg: &#8220;In meinen Augen sind die Entdeckungen Freuds und Jungs ein welterschütternder Augenblick, ein Glanzpunkt in der Geschichte der Menschheit. Ich glaube, dass sich ihre Wirkung nur mit dem Erdbeben vergleichen lässt, das Charles Darwin ausgelöst hat. Durch Freud lernten die Menschen die Welt und ihr eigenes Handeln neu begreifen. Sie lernten, dass in unserem Inneren Triebe und Kräfte herrschen, über deren Macht man sich zuvor keine Vorstellung gemacht hatte. Freud enthüllte auf völlig neue Art die Lust und den Schrecken der Sexualität. Das revolutionierte das Denken des modernen Menschen, und es verstörte viele zutiefst. Deshalb wird über die Lehren Freuds und seiner Schüler auch bis heute ähnlich unerbittlich gestritten wie über die Lehren Darwins. Für mich ist die Geburtsstunde der Psychoanalyse ein Glücksmoment auch für die Kunst.&#8221; - <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,796050,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,796050,00.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20964</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 16:06:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20964</guid>
		<description>Stefan Ripplinger leistet sich in der neuen KONKRET ein typisch verschämtes Linken-Unding, als er in der Untertitelung zur Überschrift juchzt: "Wer Sigmund Freud folgt, hat ihn nicht gelesen", um dann im Artikel keine Beweisführung zu präsentieren, ja sogar im Grunde alles zugeben muss, und letztlich den besagten Satz auf die angeblich "hörige", honorige Anna Freud um zu münzen. Ein Artist, dieser Ripplinger, ein Seiltänzer, wie jener aus dem Zarathustra - doch nicht jeder kann ihn tagelang mitschleppen.

Im Eingangsbeitrag schrieb ich bekanntlich: "Während des gestern gezeigten, jedoch nicht ganz überzeugenden Theaterstück (Curd Jürgens als Sigmund Freud), fiel es mir jedoch wie Schuppen von den Augen, als Freud seine Patientin insistierend befragte und diese, vor der Entlarvung der wahren Gründe für ihre Lähmung, aggressiv und hysterisch reagierte: Genau so agieren und reagieren die von mir in die Enge getriebenen Transen und Schwulen, wenn man sie darauf hinweist, woher ihre Neurosen und damit die wahren Gründe für ihre sexuelle Orientierung liegen. Brutalität, Aggression und Verleugnung sind Mittel ihres Rückzugs in die Wagenburg der sexuellen Neurose."

Genau dies stellt Ripplinger klipp und klar fest, nämlich welches Spiel von den Gender-Ideologen bis zur extremen Aggression, die de facto zu ALLEM bereit sind (wofür ich unzählige Belege nennen kann), und letztlich Röhm verkörpern, wie auch hin metzeln könnten, also die ganze schwule Brutalität hinlegen, um die Leugnungen ihrer eigenen Verfasstheit zum Sieg zu führen: "&lt;strong&gt;Wer mit ernsthaften psychischen Problemen zu kämpfen hat, will nichts an schmerzliche Ereignisse seiner Kindheit erinnert werden, selbst wenn sie die Ursachen seiner Krankheit oder Verstimmung sein sollte. ...Dieser (der Analytiker) soll den Patienten nicht beruhigen, soll ihn nicht beschwichtigen, ja er muss dessen neurotische Symptome sogar verstärken. (etwas, was ich ja seit Jahren bei der von mir streng beoabachteten Gruppe mache). "Wir müssen, so grausam das klingt, dafür sorgen, daß das Leid des Kranken in irgend einem wirksamen Maße KEIN vorzeitiges Ende findet", erklärte Freud. Nicht um rasche Heilung, um die ERKENNTNIS ging es ihm. Kein Wunder, daß viele Prozac dieser bittren Pille vorziehen. &lt;/strong&gt;

Und dann gelangen wir noch zum Kern des Ganzen, nochmal Ripplinger: &lt;strong&gt;"Wie Paul Moor berichtet, galt in der gesamten psychoanalytischen Welt der Grundsatz, Homosexuelle seien UNANALYSIERBAR; kein Homosexueller Analytiker, den er angesprochen habe, SEI AUCH NUR BEREIT GEWESEN, ÜBER SEINE ERFAHRUNGEN ZU SPRECHEN.&lt;/strong&gt;

Komischerweise macht Ripplinger daraus der Psychoanalyse und nicht den Nur-an-warmem-Wochenenden-kreischend-mutigenHomosexuellen einen Vorwurf. Aber so ist das - wie auch der "gelbe Kasten nebenan von Florian Sendtner beweist, der angewidert Nietzsche Urteil über Frauen zitiert - sind sie auf eine Wahrheit gestoßen, werfen sie den Kopf in den Nacken, rufen "Pöh" und lächeln darüber hinweg. 

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Ripplinger leistet sich in der neuen KONKRET ein typisch verschämtes Linken-Unding, als er in der Untertitelung zur Überschrift juchzt: &#8220;Wer Sigmund Freud folgt, hat ihn nicht gelesen&#8221;, um dann im Artikel keine Beweisführung zu präsentieren, ja sogar im Grunde alles zugeben muss, und letztlich den besagten Satz auf die angeblich &#8220;hörige&#8221;, honorige Anna Freud um zu münzen. Ein Artist, dieser Ripplinger, ein Seiltänzer, wie jener aus dem Zarathustra - doch nicht jeder kann ihn tagelang mitschleppen.</p>
<p>Im Eingangsbeitrag schrieb ich bekanntlich: &#8220;Während des gestern gezeigten, jedoch nicht ganz überzeugenden Theaterstück (Curd Jürgens als Sigmund Freud), fiel es mir jedoch wie Schuppen von den Augen, als Freud seine Patientin insistierend befragte und diese, vor der Entlarvung der wahren Gründe für ihre Lähmung, aggressiv und hysterisch reagierte: Genau so agieren und reagieren die von mir in die Enge getriebenen Transen und Schwulen, wenn man sie darauf hinweist, woher ihre Neurosen und damit die wahren Gründe für ihre sexuelle Orientierung liegen. Brutalität, Aggression und Verleugnung sind Mittel ihres Rückzugs in die Wagenburg der sexuellen Neurose.&#8221;</p>
<p>Genau dies stellt Ripplinger klipp und klar fest, nämlich welches Spiel von den Gender-Ideologen bis zur extremen Aggression, die de facto zu ALLEM bereit sind (wofür ich unzählige Belege nennen kann), und letztlich Röhm verkörpern, wie auch hin metzeln könnten, also die ganze schwule Brutalität hinlegen, um die Leugnungen ihrer eigenen Verfasstheit zum Sieg zu führen: &#8220;<strong>Wer mit ernsthaften psychischen Problemen zu kämpfen hat, will nichts an schmerzliche Ereignisse seiner Kindheit erinnert werden, selbst wenn sie die Ursachen seiner Krankheit oder Verstimmung sein sollte. &#8230;Dieser (der Analytiker) soll den Patienten nicht beruhigen, soll ihn nicht beschwichtigen, ja er muss dessen neurotische Symptome sogar verstärken. (etwas, was ich ja seit Jahren bei der von mir streng beoabachteten Gruppe mache). &#8220;Wir müssen, so grausam das klingt, dafür sorgen, daß das Leid des Kranken in irgend einem wirksamen Maße KEIN vorzeitiges Ende findet&#8221;, erklärte Freud. Nicht um rasche Heilung, um die ERKENNTNIS ging es ihm. Kein Wunder, daß viele Prozac dieser bittren Pille vorziehen. </strong></p>
<p>Und dann gelangen wir noch zum Kern des Ganzen, nochmal Ripplinger: <strong>&#8220;Wie Paul Moor berichtet, galt in der gesamten psychoanalytischen Welt der Grundsatz, Homosexuelle seien UNANALYSIERBAR; kein Homosexueller Analytiker, den er angesprochen habe, SEI AUCH NUR BEREIT GEWESEN, ÜBER SEINE ERFAHRUNGEN ZU SPRECHEN.</strong></p>
<p>Komischerweise macht Ripplinger daraus der Psychoanalyse und nicht den Nur-an-warmem-Wochenenden-kreischend-mutigenHomosexuellen einen Vorwurf. Aber so ist das - wie auch der &#8220;gelbe Kasten nebenan von Florian Sendtner beweist, der angewidert Nietzsche Urteil über Frauen zitiert - sind sie auf eine Wahrheit gestoßen, werfen sie den Kopf in den Nacken, rufen &#8220;Pöh&#8221; und lächeln darüber hinweg. </p>
<p>TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20705</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2006 09:35:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20705</guid>
		<description>Freud, Freud ,Freud, Leid und Mozart...

es ist ja etwas seltsames um diese Jubiläenfeierei, war mir immer verdächtig, das, deswegen wüsste ich jetzt auf Anhieb nicht einmal den Geburtstag meiner Mutter zu sagen...
im Kiosk überall das Konterfei des "Begründers der Psychoanalyse" auf Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, (ganz besonders widerwärtig übrigens der Spiegel-Titel mit der nackten Braut auf Freuds Zigarre. Aber was soll man erwarten, bei diesen Altherrenwitzlern). Ja, fast überall auf sogenannt "seriösen" Presserzeugnissen steht "Sex" und die dafür sonst übliche Spartenpresse erscheint dagegen fast keusch. Naja, denke ich so beim Tabakkauf, immerhin könnte man das glatt den "Einbruch der amerikanischen Zwangsunmoral" nennen, denn der Deutschen Lieblingsbildchen, das vom Schicklgruber, ist momentan in die Marginalität verwiesen...

Oder aber handelt es sich bei alledem um eine, wie nannte es die ungewollte Tochter Freuds, Anna, "Identifikation mit dem Agressor"?

Ich denke an die Leichen im Keller Freuds, Otto Groß, Sabina Spielrein, denke an den dankdienerischen Erotomanen und Freudbiografen ernest jones, den widerwärtigen Karrieristen Jung und dann wieder an diese gequälte Tochter Freuds, was eine bewundernswerte Frau, dann fällt mir das Bild der Frau Bernays-Freud ein, ihre Mutter, wohl eine der schönsten frauen der zeit damals, und die Tochter, die eine zeitlang noch viel besser aussah, aber lieber ein Junge sein wollte in ihrer Verzweiflung, und an Schneewittchen und die böse Königin....

Aber dann kam der Schicklgruber-Hitler nach Wien, und seine Schergen auch in die Berggasse 19...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freud, Freud ,Freud, Leid und Mozart&#8230;</p>
<p>es ist ja etwas seltsames um diese Jubiläenfeierei, war mir immer verdächtig, das, deswegen wüsste ich jetzt auf Anhieb nicht einmal den Geburtstag meiner Mutter zu sagen&#8230;<br />
im Kiosk überall das Konterfei des &#8220;Begründers der Psychoanalyse&#8221; auf Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, (ganz besonders widerwärtig übrigens der Spiegel-Titel mit der nackten Braut auf Freuds Zigarre. Aber was soll man erwarten, bei diesen Altherrenwitzlern). Ja, fast überall auf sogenannt &#8220;seriösen&#8221; Presserzeugnissen steht &#8220;Sex&#8221; und die dafür sonst übliche Spartenpresse erscheint dagegen fast keusch. Naja, denke ich so beim Tabakkauf, immerhin könnte man das glatt den &#8220;Einbruch der amerikanischen Zwangsunmoral&#8221; nennen, denn der Deutschen Lieblingsbildchen, das vom Schicklgruber, ist momentan in die Marginalität verwiesen&#8230;</p>
<p>Oder aber handelt es sich bei alledem um eine, wie nannte es die ungewollte Tochter Freuds, Anna, &#8220;Identifikation mit dem Agressor&#8221;?</p>
<p>Ich denke an die Leichen im Keller Freuds, Otto Groß, Sabina Spielrein, denke an den dankdienerischen Erotomanen und Freudbiografen ernest jones, den widerwärtigen Karrieristen Jung und dann wieder an diese gequälte Tochter Freuds, was eine bewundernswerte Frau, dann fällt mir das Bild der Frau Bernays-Freud ein, ihre Mutter, wohl eine der schönsten frauen der zeit damals, und die Tochter, die eine zeitlang noch viel besser aussah, aber lieber ein Junge sein wollte in ihrer Verzweiflung, und an Schneewittchen und die böse Königin&#8230;.</p>
<p>Aber dann kam der Schicklgruber-Hitler nach Wien, und seine Schergen auch in die Berggasse 19&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20688</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2006 15:45:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20688</guid>
		<description> &lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Freud33.JPG' alt=''width=60%"/&gt; 

Der SPIEGEL machte zwar in dieser Woche Freud zum Titel, verschenkte aber das Thema – nichts von Bedeutung. Deshalb: ein Lied von Georg Kreisler „My psychoanalyst ist an idiot“ im Original von 1947 und die zweite Hälfte - da es psychologisch interessant wird - meiner Beschreibung der Alice Schwarzer Peinlichkeit (der Schlips), die sie sich einst bei Günther Jauch erlaubte. Erfreulich auch, dass Harald Schmidt einen &lt;a href="http://www.haraldschmidt.tv/html/deutsch/specials/kaufbefehl/kaufbefehl.php "&gt;KAUFBEFEHL für die Kreisler-Biographie&lt;/a&gt; aussprach, mehr &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/13/363.html "&gt;hier,&lt;/a&gt; sowie &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html "&gt;dort,&lt;/a&gt; und so hat Harald Schmidt ja auch etwas aus „Campo de Criptana“ gelesen. Hier geht es noch zu einer besonders guten und kenntnisreichen &lt;a href="http://www.espace.ch/artikel_199020.html "&gt;Rezension der Biographie.&lt;/a&gt;

&lt;strong&gt;My psychoanalyst is an idiot&lt;/strong&gt;
&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Freud34.JPG' alt=''width=130%"/&gt; 

aus „Der Schlips“ (Alice Schwarzer bei Günther Jauch)

„Grausam, ich bin ja auch noch da“
Rief sie, kurz bevor es geschah
„Kinder, das habt ihr doch extra gemacht!“
Sie wittert Verrat, und alles laut lacht
Denn über Fußball weiß sie so viel
Wie ein Maulwurf vom Computerspiel
Doch: War sie beschwipst?
Nein, nein, keine Spur!
Es war dieser Schlips
Der störte sie nur
Zu lang, zu breit
Listig lächelnder Jauch
Viel zu gescheit
Einer den sie nicht brauch
Schon formt sie den reizenden Mund und röhrt:
„Schon mal was vom Phallussymbol gehört?“
Man kennt solche Leute – die gießen nachts Blei
Doch was sie dann sehen, das ist Einerlei:
Nur nackte Leiber, mit viel Phantasie
Sie leben fiktiv – real sehn sie´s nie
Verschwitztes
Gespritztes
Erotik
Exotik
Musikgedröhne
Mit viel Gestöhne
A Big Head Bing – Bang – eruptiv universell
Doch nicht mit Manuel, sondern nur manuell
Das hat sie ja niemals so richtig genossen
Drum guckt sie ja grad unablässig verdrossen

So ist die Alice
Niemand siehtse
Gerne von vorn
Auch von der Seite
Ists eine Pleite
(fast wie von vorn)

Als tagsdrauf Sigmund Freud im Grab davon hörte
(heftig erbost! – weil man seine Sitzung störte)
Sprach er laut und vernehmlich:
„Ja, ist denn die dämlich?
Gebt´s der Person hormonische Hämmer!
Ich kenn´ den Fall, gleicht der Pignitzers Emma
Es war im Jahr Neunzehnhundertundsieben
Da ist die Emma aufs Kirchdach gestiegen
Und hat entblößt den gesamten Leib
Es war das schlimmste, hysterischte Weib
Drei Stunden hing sie an den Zeigern der Uhr
Schrie wie am Spieß: Maria is a Hur´!
Erst der Dorfdepp hat sie heruntergelockt
Die Leut´ blieben stumm, alle waren geschockt
Die Emma wurd´ niemals mehr klar im Schädel
Benahm sich jetzt jeden Tag wie ein Blödel
Ja verflixt, ist die Welt denn stehen geblieben?
Dominieren noch immer die, die nicht lieben?
Da plagt man sich ab, denkt nach jeden Tag
Über Schizophrenie, Libido, den Sarg
Sublimierung, Das ES - auch mal das ICH
Ja, glauben Sie denn, das sei lächerlich?
Die Hirnanomalie der Amalie
Eine psychosomatisch´ Lappalie?
Die dispropertionierte Drüse:
Das alles ist Psychoanalyse!“
Als Frau Schwarzer dies hörte
(Was sie sehr verstörte)
Stand sie regungslos da
Wusst´ nicht wie ihr geschah
So starr, so still – und ein klein bisschen konisch
Wie ein Phallus, doch sicher nur: symbolisch

So ist die Alice
Niemand siehtse
Gerne von vorn
Auch von der Seite
Ists eine Pleite
(fast wie von vorn)

Tanja Krienen, Juni 2004



</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Freud33.JPG' alt=''width=60%"/> </p>
<p>Der SPIEGEL machte zwar in dieser Woche Freud zum Titel, verschenkte aber das Thema – nichts von Bedeutung. Deshalb: ein Lied von Georg Kreisler „My psychoanalyst ist an idiot“ im Original von 1947 und die zweite Hälfte - da es psychologisch interessant wird - meiner Beschreibung der Alice Schwarzer Peinlichkeit (der Schlips), die sie sich einst bei Günther Jauch erlaubte. Erfreulich auch, dass Harald Schmidt einen <a href="http://www.haraldschmidt.tv/html/deutsch/specials/kaufbefehl/kaufbefehl.php ">KAUFBEFEHL für die Kreisler-Biographie</a> aussprach, mehr <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/13/363.html ">hier,</a> sowie <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html ">dort,</a> und so hat Harald Schmidt ja auch etwas aus „Campo de Criptana“ gelesen. Hier geht es noch zu einer besonders guten und kenntnisreichen <a href="http://www.espace.ch/artikel_199020.html ">Rezension der Biographie.</a></p>
<p><strong>My psychoanalyst is an idiot</strong><br />
<img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Freud34.JPG' alt=''width=130%"/> </p>
<p>aus „Der Schlips“ (Alice Schwarzer bei Günther Jauch)</p>
<p>„Grausam, ich bin ja auch noch da“<br />
Rief sie, kurz bevor es geschah<br />
„Kinder, das habt ihr doch extra gemacht!“<br />
Sie wittert Verrat, und alles laut lacht<br />
Denn über Fußball weiß sie so viel<br />
Wie ein Maulwurf vom Computerspiel<br />
Doch: War sie beschwipst?<br />
Nein, nein, keine Spur!<br />
Es war dieser Schlips<br />
Der störte sie nur<br />
Zu lang, zu breit<br />
Listig lächelnder Jauch<br />
Viel zu gescheit<br />
Einer den sie nicht brauch<br />
Schon formt sie den reizenden Mund und röhrt:<br />
„Schon mal was vom Phallussymbol gehört?“<br />
Man kennt solche Leute – die gießen nachts Blei<br />
Doch was sie dann sehen, das ist Einerlei:<br />
Nur nackte Leiber, mit viel Phantasie<br />
Sie leben fiktiv – real sehn sie´s nie<br />
Verschwitztes<br />
Gespritztes<br />
Erotik<br />
Exotik<br />
Musikgedröhne<br />
Mit viel Gestöhne<br />
A Big Head Bing – Bang – eruptiv universell<br />
Doch nicht mit Manuel, sondern nur manuell<br />
Das hat sie ja niemals so richtig genossen<br />
Drum guckt sie ja grad unablässig verdrossen</p>
<p>So ist die Alice<br />
Niemand siehtse<br />
Gerne von vorn<br />
Auch von der Seite<br />
Ists eine Pleite<br />
(fast wie von vorn)</p>
<p>Als tagsdrauf Sigmund Freud im Grab davon hörte<br />
(heftig erbost! – weil man seine Sitzung störte)<br />
Sprach er laut und vernehmlich:<br />
„Ja, ist denn die dämlich?<br />
Gebt´s der Person hormonische Hämmer!<br />
Ich kenn´ den Fall, gleicht der Pignitzers Emma<br />
Es war im Jahr Neunzehnhundertundsieben<br />
Da ist die Emma aufs Kirchdach gestiegen<br />
Und hat entblößt den gesamten Leib<br />
Es war das schlimmste, hysterischte Weib<br />
Drei Stunden hing sie an den Zeigern der Uhr<br />
Schrie wie am Spieß: Maria is a Hur´!<br />
Erst der Dorfdepp hat sie heruntergelockt<br />
Die Leut´ blieben stumm, alle waren geschockt<br />
Die Emma wurd´ niemals mehr klar im Schädel<br />
Benahm sich jetzt jeden Tag wie ein Blödel<br />
Ja verflixt, ist die Welt denn stehen geblieben?<br />
Dominieren noch immer die, die nicht lieben?<br />
Da plagt man sich ab, denkt nach jeden Tag<br />
Über Schizophrenie, Libido, den Sarg<br />
Sublimierung, Das ES - auch mal das ICH<br />
Ja, glauben Sie denn, das sei lächerlich?<br />
Die Hirnanomalie der Amalie<br />
Eine psychosomatisch´ Lappalie?<br />
Die dispropertionierte Drüse:<br />
Das alles ist Psychoanalyse!“<br />
Als Frau Schwarzer dies hörte<br />
(Was sie sehr verstörte)<br />
Stand sie regungslos da<br />
Wusst´ nicht wie ihr geschah<br />
So starr, so still – und ein klein bisschen konisch<br />
Wie ein Phallus, doch sicher nur: symbolisch</p>
<p>So ist die Alice<br />
Niemand siehtse<br />
Gerne von vorn<br />
Auch von der Seite<br />
Ists eine Pleite<br />
(fast wie von vorn)</p>
<p>Tanja Krienen, Juni 2004</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20463</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 15:58:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20463</guid>
		<description>Nee, du hast nochmal gepostet, während ich einen Beitrag abschickte, so ist die Reihenfolge für dich nicht so, wie du sie dir vorstelltest. Der Computer gibt sie aber immer der Reihe nach frei.

Wen soll ich für was "abstrafen"?

Der CAMPO-Blog gehört auch noch heute noch zu den besten, zumal hier fast alles selbstgemacht ist. Aber das Publikum ist meist dumm, was sich schon an der Beteiligung zeigt. Sie gieren nach Streit, nach Mobbing, nach den eigenen Behauptungen um ihrer selbst Willen. Das Diskussionsklima ist hier wie dort, ist überall mies. Da kann ich mich noch so abstrampeln und artifizielle Mätzchen machen.

So, das war eine kleine Publikumsbeschimpfung *g*. Grüße, TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nee, du hast nochmal gepostet, während ich einen Beitrag abschickte, so ist die Reihenfolge für dich nicht so, wie du sie dir vorstelltest. Der Computer gibt sie aber immer der Reihe nach frei.</p>
<p>Wen soll ich für was &#8220;abstrafen&#8221;?</p>
<p>Der CAMPO-Blog gehört auch noch heute noch zu den besten, zumal hier fast alles selbstgemacht ist. Aber das Publikum ist meist dumm, was sich schon an der Beteiligung zeigt. Sie gieren nach Streit, nach Mobbing, nach den eigenen Behauptungen um ihrer selbst Willen. Das Diskussionsklima ist hier wie dort, ist überall mies. Da kann ich mich noch so abstrampeln und artifizielle Mätzchen machen.</p>
<p>So, das war eine kleine Publikumsbeschimpfung *g*. Grüße, TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20453</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 12:13:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20453</guid>
		<description>Hier geht das ein wenig durcheinander Tanja, 

das mag meinetwegen an technischen Problemen liegen.

Bestimmt wirst du jemanden finden, den du hoffentlich nur in ganz cooler "Rice-Manier" dafür etwas abstrafst. Egal.

Bei mir zieht das nicht, ich bin inzwischen "unbestrafbar", harr! Sei dir sicher!

Und noch obendrein, das "Campo-Forum", das war mal einer der intelligentesten Orte, an dem man (und auch frau, klar doch) sich so aufhalten konnte. Da musst du gar nicht klein beigeben, nur weil da wie überall auch schon mal ein paar Deppen dazwischengerieten, und etwas klügere Menschen ausrasteten, menno, das kommt vor!

Aber jetzt schau ich mal in den "Fischer-thread", falls ich das aushalte,

und dann überlege ich mir bei alledem ganz unheimlich, was ich denn jetzt der Frau Berg schreiben soll, auf dass sie weiterhin antwortet.

Wünsch mir einfach Glück. Das wär's.

Grüsse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht das ein wenig durcheinander Tanja, </p>
<p>das mag meinetwegen an technischen Problemen liegen.</p>
<p>Bestimmt wirst du jemanden finden, den du hoffentlich nur in ganz cooler &#8220;Rice-Manier&#8221; dafür etwas abstrafst. Egal.</p>
<p>Bei mir zieht das nicht, ich bin inzwischen &#8220;unbestrafbar&#8221;, harr! Sei dir sicher!</p>
<p>Und noch obendrein, das &#8220;Campo-Forum&#8221;, das war mal einer der intelligentesten Orte, an dem man (und auch frau, klar doch) sich so aufhalten konnte. Da musst du gar nicht klein beigeben, nur weil da wie überall auch schon mal ein paar Deppen dazwischengerieten, und etwas klügere Menschen ausrasteten, menno, das kommt vor!</p>
<p>Aber jetzt schau ich mal in den &#8220;Fischer-thread&#8221;, falls ich das aushalte,</p>
<p>und dann überlege ich mir bei alledem ganz unheimlich, was ich denn jetzt der Frau Berg schreiben soll, auf dass sie weiterhin antwortet.</p>
<p>Wünsch mir einfach Glück. Das wär&#8217;s.</p>
<p>Grüsse</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20439</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 09:44:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20439</guid>
		<description>Übrigens, da in der Berggasse 19,

da war ich auch schon mal, da parkten auf der strasse aber andere Autos, und dass, wo es doch schon ein paar Jahre her ist..

Da drinnen fiel mir auf, dass die "Wohnung" ziemlich gross ist, aber völlig "besetzt" von Leuten, die einem imn dem Zimmer gleich links von der Eingangstür so eine Art von Devotionalien verkaufen wollten. Visitenkarten Tüten und anderen üblichen Krempel.

Nach rechts habe ich mich dann gewendet, da war das Zimmer mit der legendären Couch, und ich stand da plötzlich ganz alleine, hab gedacht (ganz der Frau Berg verwandt) hm, also diese Couch finde ich hässlich. Wieso hat der nicht so ein Eileen Gray Teil da hingestellt? Das gab es doch damals schon, und bezahlen hätte er das gewiss gekonnt!

Etwas kryptisch meint Frau Berg jedoch, wenn wir älter werden, und vielleicht mit dem Rollstuhl dann an so einer Eileen-Gray-Liege vorbeibrettern,

dann wissen wir vielleicht, dass das Ding irgendwie schön ist, aber wir können uns nicht aus eigenen Kräften da drauf legen.

Wie sie das wohl wieder gemeint hat? Sie sitzt doch gar nicht im Rollstuhl, im Gegenteil, sie erscheint doch als ziemlich "fit"...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens, da in der Berggasse 19,</p>
<p>da war ich auch schon mal, da parkten auf der strasse aber andere Autos, und dass, wo es doch schon ein paar Jahre her ist..</p>
<p>Da drinnen fiel mir auf, dass die &#8220;Wohnung&#8221; ziemlich gross ist, aber völlig &#8220;besetzt&#8221; von Leuten, die einem imn dem Zimmer gleich links von der Eingangstür so eine Art von Devotionalien verkaufen wollten. Visitenkarten Tüten und anderen üblichen Krempel.</p>
<p>Nach rechts habe ich mich dann gewendet, da war das Zimmer mit der legendären Couch, und ich stand da plötzlich ganz alleine, hab gedacht (ganz der Frau Berg verwandt) hm, also diese Couch finde ich hässlich. Wieso hat der nicht so ein Eileen Gray Teil da hingestellt? Das gab es doch damals schon, und bezahlen hätte er das gewiss gekonnt!</p>
<p>Etwas kryptisch meint Frau Berg jedoch, wenn wir älter werden, und vielleicht mit dem Rollstuhl dann an so einer Eileen-Gray-Liege vorbeibrettern,</p>
<p>dann wissen wir vielleicht, dass das Ding irgendwie schön ist, aber wir können uns nicht aus eigenen Kräften da drauf legen.</p>
<p>Wie sie das wohl wieder gemeint hat? Sie sitzt doch gar nicht im Rollstuhl, im Gegenteil, sie erscheint doch als ziemlich &#8220;fit&#8221;&#8230;</p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20436</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 09:18:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20436</guid>
		<description>Droste hat früher gerade das TAZ-Milieu kritisiert - nun schreibt er da, klar, dass die Aggressivität nachlässt, und mit ihr die Schere im Kopf schärfer wird. Aber alle schlaffen ab. Das Wort hat derzeit keine Kraft, weil es nicht berücksichtigt wird. Die Bedeutung des geschriebenen Wortes sinkt rapide, die Bedeutung einer Information noch mehr. Das gilt für alle.

Eigentlich habe ich sogar mein Themenspektrum im letzten halben Jahr erweitert, aber auch in bin nur hier im Blog relativ frei, aber ansonsten nicht mehr so, wie ich es im Print-CAMPO sein konnte. Anderseits ist fast alles gesagt. Ich gehe derzeit nicht mit Jacke, Stiefel und Spitzhacke in den Sprachberg, weil: es kommt nicht an und: es ist alles vorhanden. Alles. Die auferlegte Schnelligkeit verführt zur Oberflächlichkeit und etwas gehobenere Texte, das zeigen ja Umfragen, werden selbst von Gymnasiaten nur noch selten verstanden. Wer soll das das verstehen, was ich schreibe? Ich merke doch täglich, dass selbst kleinste Kleinigkeiten nicht verstanden werden, weil ideologische Scheuklappen allenhalben herrschen, oder ich von Dingen rede, die inhaltlich so entfernt erscheinen. Was solls?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Droste hat früher gerade das TAZ-Milieu kritisiert - nun schreibt er da, klar, dass die Aggressivität nachlässt, und mit ihr die Schere im Kopf schärfer wird. Aber alle schlaffen ab. Das Wort hat derzeit keine Kraft, weil es nicht berücksichtigt wird. Die Bedeutung des geschriebenen Wortes sinkt rapide, die Bedeutung einer Information noch mehr. Das gilt für alle.</p>
<p>Eigentlich habe ich sogar mein Themenspektrum im letzten halben Jahr erweitert, aber auch in bin nur hier im Blog relativ frei, aber ansonsten nicht mehr so, wie ich es im Print-CAMPO sein konnte. Anderseits ist fast alles gesagt. Ich gehe derzeit nicht mit Jacke, Stiefel und Spitzhacke in den Sprachberg, weil: es kommt nicht an und: es ist alles vorhanden. Alles. Die auferlegte Schnelligkeit verführt zur Oberflächlichkeit und etwas gehobenere Texte, das zeigen ja Umfragen, werden selbst von Gymnasiaten nur noch selten verstanden. Wer soll das das verstehen, was ich schreibe? Ich merke doch täglich, dass selbst kleinste Kleinigkeiten nicht verstanden werden, weil ideologische Scheuklappen allenhalben herrschen, oder ich von Dingen rede, die inhaltlich so entfernt erscheinen. Was solls?</p>
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		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20431</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 08:02:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20431</guid>
		<description>Na, das "sperrigsein", das kann man wohl allen Westfalen unterstellen, nicht wahr, Tanja?

Versuche einer mal, mit so einem ganz locker zu reden... das ist, sagen wir mal "problematisch"!

Als ich dem Droste mal begegnete (ich bin ihm öfters begegnet, aber jetzt konzentriere ich mich mal auf dieses Mal), da war gerade "Weltmeisterschaft" im Fusseball, ich hatte Geburtstag, damals wurde ich zarte 38, und das sah da in der französischen Kneipe ziemlich nach Sieg aus, für die Franzosen (Halbfinale). Das hat der ehemalige Sportreporter und dann Restaurantbesitzer auch dauernd mit der "Marsellaise" aus einem Cassettenrecorder kommentiert. Was mir übrigens ziemlich gut gefallen hat!

Droste sass da auch, mit Freund Bittermann, und ich sah mich genötigt, ihm für einen taz-Artikel vom selben Tag über den jüdischen und amerikanischen Musiker und Krimischriftsteller Kinki Friedman zu danken, einfach so, ohne Hintergedanken, ohne ihn wäre ich nie darauf gekommen.

Und, ja, er war wirklich "niedlich", er hat sich ganz freundlich bedankt.

Ich dachte noch, "jetzt sag doch was", aber man soll ja nicht übertreiben. Mein Eindruck: Ein sehr sympathischer Mensch.

Sperrig? Na wer lässt sich schon gerne von dahergelaufenen halb Schwaben-halb Niederrheinern vollquatschen (obwohl, ich war eher schüchtern und zurückhaltend).

Und wie sagst du über dich selbst, dem armen Droste dabei steckend, "du warst auch schon mal besser", ja was sagst du (jedenfalls irgendwann mal zu mir):

"Ich kann auch nur so ein paar Themen, und nicht immer gelingt mir das gleich gut."

Da fand ich dich auch extrem sympathisch, und so ehrlich...

Grüsse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das &#8220;sperrigsein&#8221;, das kann man wohl allen Westfalen unterstellen, nicht wahr, Tanja?</p>
<p>Versuche einer mal, mit so einem ganz locker zu reden&#8230; das ist, sagen wir mal &#8220;problematisch&#8221;!</p>
<p>Als ich dem Droste mal begegnete (ich bin ihm öfters begegnet, aber jetzt konzentriere ich mich mal auf dieses Mal), da war gerade &#8220;Weltmeisterschaft&#8221; im Fusseball, ich hatte Geburtstag, damals wurde ich zarte 38, und das sah da in der französischen Kneipe ziemlich nach Sieg aus, für die Franzosen (Halbfinale). Das hat der ehemalige Sportreporter und dann Restaurantbesitzer auch dauernd mit der &#8220;Marsellaise&#8221; aus einem Cassettenrecorder kommentiert. Was mir übrigens ziemlich gut gefallen hat!</p>
<p>Droste sass da auch, mit Freund Bittermann, und ich sah mich genötigt, ihm für einen taz-Artikel vom selben Tag über den jüdischen und amerikanischen Musiker und Krimischriftsteller Kinki Friedman zu danken, einfach so, ohne Hintergedanken, ohne ihn wäre ich nie darauf gekommen.</p>
<p>Und, ja, er war wirklich &#8220;niedlich&#8221;, er hat sich ganz freundlich bedankt.</p>
<p>Ich dachte noch, &#8220;jetzt sag doch was&#8221;, aber man soll ja nicht übertreiben. Mein Eindruck: Ein sehr sympathischer Mensch.</p>
<p>Sperrig? Na wer lässt sich schon gerne von dahergelaufenen halb Schwaben-halb Niederrheinern vollquatschen (obwohl, ich war eher schüchtern und zurückhaltend).</p>
<p>Und wie sagst du über dich selbst, dem armen Droste dabei steckend, &#8220;du warst auch schon mal besser&#8221;, ja was sagst du (jedenfalls irgendwann mal zu mir):</p>
<p>&#8220;Ich kann auch nur so ein paar Themen, und nicht immer gelingt mir das gleich gut.&#8221;</p>
<p>Da fand ich dich auch extrem sympathisch, und so ehrlich&#8230;</p>
<p>Grüsse</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20430</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 07:29:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/23/516.html#comment-20430</guid>
		<description>Wiglaf Droste ist sperrig, würde ich sagen - äußerlich und inhaltlich. Dass meine ich durchaus positiv, wenngleich er doch sehr nachgelassen hat.

"Immerhin schon bis nach Spanien geschafft" - naja, z.T. bin ich ja auch schon wieder da (Hessen). Gern würde ich aber auch in die USA, da gibt es auch eine Reihe von erschwinglichen und netten Immis. Grüße, TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wiglaf Droste ist sperrig, würde ich sagen - äußerlich und inhaltlich. Dass meine ich durchaus positiv, wenngleich er doch sehr nachgelassen hat.</p>
<p>&#8220;Immerhin schon bis nach Spanien geschafft&#8221; - naja, z.T. bin ich ja auch schon wieder da (Hessen). Gern würde ich aber auch in die USA, da gibt es auch eine Reihe von erschwinglichen und netten Immis. Grüße, TK</p>
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