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	<title>Kommentare zu: Rettet unsere Welt: Die Gletscher wachsen!</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html</link>
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	<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:46:34 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-148057</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 12:16:33 +0000</pubDate>
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		<description>Himalaja-Gletscher sind leicht gewachsen - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,827781,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Himalaja-Gletscher sind leicht gewachsen - <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,827781,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,827781,00.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-147636</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 07:07:19 +0000</pubDate>
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		<description>Aha!!!!!! Kein Schmelzen seit 2003! Kein Anwachsen der Meere seit 2003!!!!!! - http://nachrichten.t-online.de/weltweite-gletscherschmelze-verlangsamt-sich/id_53888912/index</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aha!!!!!! Kein Schmelzen seit 2003! Kein Anwachsen der Meere seit 2003!!!!!! - <a href="http://nachrichten.t-online.de/weltweite-gletscherschmelze-verlangsamt-sich/id_53888912/index" rel="nofollow">http://nachrichten.t-online.de/weltweite-gletscherschmelze-verlangsamt-sich/id_53888912/index</a></p>
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		<title>Von: Mutter Courage und ihre Kinder (1955) - Movie</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-146134</link>
		<dc:creator>Mutter Courage und ihre Kinder (1955) - Movie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 15:20:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Mutter Courage und ihre Kinder (1955) - Movie...&lt;/strong&gt;

Mutter Courage und ihre Kinder is a Short Movie of 1955 made in East Germany, Sweden. Director: Wolfgang StaudteCast: Helene Weigel, Simone Signoret, Bernard Blier, Erwin Geschonneck, Ekkehard Schall, Joachim Teege, Sigrid Roth, Hans-Peter Minetti...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mutter Courage und ihre Kinder (1955) - Movie&#8230;</strong></p>
<p>Mutter Courage und ihre Kinder is a Short Movie of 1955 made in East Germany, Sweden. Director: Wolfgang StaudteCast: Helene Weigel, Simone Signoret, Bernard Blier, Erwin Geschonneck, Ekkehard Schall, Joachim Teege, Sigrid Roth, Hans-Peter Minetti&#8230;</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-145149</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:42:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-145149</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-15/artikel-2010-15-gletscherforschung-die-zeugen-frueheren-klimawandels.html" rel="nofollow"&gt;Gletscher sind eigentlich unnormal.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-15/artikel-2010-15-gletscherforschung-die-zeugen-frueheren-klimawandels.html" rel="nofollow">Gletscher sind eigentlich unnormal.</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-144853</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:48:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-144853</guid>
		<description>„Das muss einem schon beim oberflächlichen Lesen falsch aufstoßen…Doch jetzt löst sich diese Behauptung des Wissenschaftlergremiums in Luft auf…. Im Jahre 2350 könnte nur noch ein Fünftel des Himalaja-Eises vorhanden sein, und nicht im Jahre 2035, was immerhin ein Unterschied von 315 Jahren ausmacht.“

Natürlich musste es das! Das MUSSTE es!!!!! http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,672709,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Das muss einem schon beim oberflächlichen Lesen falsch aufstoßen…Doch jetzt löst sich diese Behauptung des Wissenschaftlergremiums in Luft auf…. Im Jahre 2350 könnte nur noch ein Fünftel des Himalaja-Eises vorhanden sein, und nicht im Jahre 2035, was immerhin ein Unterschied von 315 Jahren ausmacht.“</p>
<p>Natürlich musste es das! Das MUSSTE es!!!!! <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,672709,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,672709,00.html</a></p>
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	</item>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-140505</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 15:25:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-140505</guid>
		<description>Nun will ich nicht in eine gegensätzliche Hysterie verfallen, aber das war wahrscheinlicher, als die grotesken Prognosen einer Klimaerwärmung. Wirklich, man lebt in finsteren Zeiten, da mit diesem religiösen Unfug noch immer Politik gemacht wird.

Und was nun? Ist doch klar, es steht doch in der obigen Satire: 

&lt;strong&gt;Sie sehen, meine Damen und Herren: Jeder kann etwas tun. Legen Sie ein paar Scheite mehr auf die Feuerstelle, lassen Sie den Ölsieder ruhig einmal draußen stehen, erhöhen Sie die Zimmertemperatur so stark Sie können, und bohren Sie Brunnen, soweit es in ihren Kräften steht, Hauptsache: die Erdtemperatur steigt! Ansonsten droht uns die Katastrophe! Einen schönen Abend noch.“&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun will ich nicht in eine gegensätzliche Hysterie verfallen, aber das war wahrscheinlicher, als die grotesken Prognosen einer Klimaerwärmung. Wirklich, man lebt in finsteren Zeiten, da mit diesem religiösen Unfug noch immer Politik gemacht wird.</p>
<p>Und was nun? Ist doch klar, es steht doch in der obigen Satire: </p>
<p><strong>Sie sehen, meine Damen und Herren: Jeder kann etwas tun. Legen Sie ein paar Scheite mehr auf die Feuerstelle, lassen Sie den Ölsieder ruhig einmal draußen stehen, erhöhen Sie die Zimmertemperatur so stark Sie können, und bohren Sie Brunnen, soweit es in ihren Kräften steht, Hauptsache: die Erdtemperatur steigt! Ansonsten droht uns die Katastrophe! Einen schönen Abend noch.“</strong></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-38216</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 08:25:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-38216</guid>
		<description>"Im weiten bunten Märchenland" heißt das Kinderbuch, das fast so alt ist, wie ich selbst, aber noch immer Wahrheiten bereit hält, für die es heute keine Ohren mehr gibt. Von den Augen und offen stehenden Mündern ganz zu schweigen. Da ich derzeit in einer "märchenhaften Landschaft" wohne, von der ich auch irgendwann einmal ein paar Bilder einstellen werde, dachte ich in der letzten Zeit wieder öfter an diesen Klassiker.

Schauen wir auf dieses Bild, dass einen Eisbären abseits der Ideologie darstellt. Wie erfahren auch, dass der kleine Pingino, der vom Südpol stammt (an dem es genauso kalt wie am Nordpol), in einer Gegend lebte (ehe er, weil er neugierig in den Fotoapparat von Prof. Klug, dem wissbegierigen und talentierten Polarforscher gekrochen, auf das Schiff gen Norden gelangte) in der es keine Walrösser gab! Man stelle sich das Ungeheuliche einmal vor: Am Südpol gibt keine Walrösser! Ist das nicht ein Grund irgendeine UN-Konferenz einzuberufen? Weiter erfahren in dem Märchen, dass der arme Pingino am Nordpol erste Erfahrungen mit einem Narwal machen muss, denn: der Südpol ist gänzlich Narwal frei! So ein Umweltskandal aber auch. Und dann kam plötzlich dieser große böse Eisbär, vor dem die Seehunde (die usner Pingiono auch nicht kannte, weil die nur im Norden leben) Angst hatten. Na, das Bild spricht für sich.

Aber die Geschichte hat ein gutes Ende, denn Pingino traf seine Eltern, die er so sehr vermisste, in einem hübschen Tiergarten wieder. Ach, was war das für eine Freude.
&lt;img width="299" height="307" alt="pingino.jpg" id="image667" src="http://www.campodecriptana.de/blog/wp-content/uploads/2007/02/pingino.jpg" /&gt;

Pingino, ein Märchen von Kurt Schäfer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Im weiten bunten Märchenland&#8221; heißt das Kinderbuch, das fast so alt ist, wie ich selbst, aber noch immer Wahrheiten bereit hält, für die es heute keine Ohren mehr gibt. Von den Augen und offen stehenden Mündern ganz zu schweigen. Da ich derzeit in einer &#8220;märchenhaften Landschaft&#8221; wohne, von der ich auch irgendwann einmal ein paar Bilder einstellen werde, dachte ich in der letzten Zeit wieder öfter an diesen Klassiker.</p>
<p>Schauen wir auf dieses Bild, dass einen Eisbären abseits der Ideologie darstellt. Wie erfahren auch, dass der kleine Pingino, der vom Südpol stammt (an dem es genauso kalt wie am Nordpol), in einer Gegend lebte (ehe er, weil er neugierig in den Fotoapparat von Prof. Klug, dem wissbegierigen und talentierten Polarforscher gekrochen, auf das Schiff gen Norden gelangte) in der es keine Walrösser gab! Man stelle sich das Ungeheuliche einmal vor: Am Südpol gibt keine Walrösser! Ist das nicht ein Grund irgendeine UN-Konferenz einzuberufen? Weiter erfahren in dem Märchen, dass der arme Pingino am Nordpol erste Erfahrungen mit einem Narwal machen muss, denn: der Südpol ist gänzlich Narwal frei! So ein Umweltskandal aber auch. Und dann kam plötzlich dieser große böse Eisbär, vor dem die Seehunde (die usner Pingiono auch nicht kannte, weil die nur im Norden leben) Angst hatten. Na, das Bild spricht für sich.</p>
<p>Aber die Geschichte hat ein gutes Ende, denn Pingino traf seine Eltern, die er so sehr vermisste, in einem hübschen Tiergarten wieder. Ach, was war das für eine Freude.<br />
<img width="299" height="307" alt="pingino.jpg" id="image667" src="http://www.campodecriptana.de/blog/wp-content/uploads/2007/02/pingino.jpg" /></p>
<p>Pingino, ein Märchen von Kurt Schäfer</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-25453</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2006 08:53:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-25453</guid>
		<description>Aus dem SPIEGEL:

&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/MutterCourage30.JPG' alt=''width=50%"/&gt; 

&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/MutterCourage31.JPG' alt=''width=50%"/&gt; 

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem SPIEGEL:</p>
<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/MutterCourage30.JPG' alt=''width=50%"/> </p>
<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/MutterCourage31.JPG' alt=''width=50%"/></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-20489</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 03:04:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-20489</guid>
		<description>Hallo Tanje,

Ja, so isses!

Obwohl ich Trottel im hohen Alter von 28 zum Raucher wurde, und blöderweise *Kopf auf die Tischkante hau tausendmal* immer noch bin.
Weiss der Geier warum?

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanje,</p>
<p>Ja, so isses!</p>
<p>Obwohl ich Trottel im hohen Alter von 28 zum Raucher wurde, und blöderweise *Kopf auf die Tischkante hau tausendmal* immer noch bin.<br />
Weiss der Geier warum?</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-20315</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2006 08:54:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/17/510.html#comment-20315</guid>
		<description>Genau so ist es:

Die ökologische Konsequenz
3 SAT, 4. Juli 2002

Die ökologische Konsequenz trägt eine weiße Jeans und einen lilafarbenen Sweater zu den offenen Sandalen. Sie, die Schweizerin, fuhr als Ökoaktivistin nach Transsylvanien, um dort einen Freizeitpark zum Thema DRACULA zu verhindern. Die Umwelt, so sagt sie den armen, rings um sie stehenden und staunenden rumänischen Bürgern, die doch so viel Hoffnung in das wirtschaftlich interessante Projekt legten, sei in Gefahr. Sie redet sich heiß und vergisst dabei beinahe, die kalte Asche der Zigarette in Ihrer Hand, auf die saubere karpatische Erde abzuschlagen.

Feinstaub

„Rettet unsere Städte“, schrie sie den schnell vorübereilenden Passanten schrill in die Ohren, „Auschwitz ist überall. Rettet unsere Städte!“ Ihre Stimme war hörbar heiser.

„Hast du mal ´ne Zigarette?“ fragte die langhaarige Kreatur unbestimmten Geschlechtes drei Meter neben ihr. „Mit oder ohne?“, es grinste. „Ey, bist du beknackt, jetzt is´es doch noch viel zu früh dafür. Gib schon!“ Die Kreatur kramte in der Tasche und fingerte nach und nach eine ölige Fahrradkette, einen Dildo und ein Päckchen Tabak heraus. Ein Exemplar einer halb zerknüllten „Junge Welt“-Ausgabe folgte zuletzt. Es drehte seiner Mitstreiterin eine Zigarette und gab sie ihr. 

„Feuer?“, fragte sie. Sie steckten die Köpfe zusammen, der Rauch, der vertraute, stieg auf. Das „Ey-du-fühlst-du-es-auch-so-wie-ich-du-Gefühl?!“ verband ihre Lungen, ihre Herzen, ihr Hirn. Sie rieben sich aneinander und den Rauch ins Ohr, in die Poren. Sie waren eins. So wie damals, als alles begann. Samstagnachmittagsdemo-Sonnen-Wonne. Mädchenzimmer, Peace-Poster, Grönemeyer-Platte, Mutter wartete mit dem Essen. Reagan, der böse Sheriff, räumte ihre Ideale hinweg.

„Auschwitz ist überall. Rettet unsere Städte“, noch einmal schrie sie es so laut sie vermochte. Die Kreatur packte alles wieder in die Tasche, auch den toten Vogel, den es am Bordstein fand und den es, so hatte es sich überlegt, zu Hause solange streicheln wollte, bis es sicher sei, dass er, der Vogel, wirklich nicht mehr lebe. 

„Hab´ kein Bock mehr.“, sagte sie nach einer Weile. Is´ irgendwo nix los. Ich hau ab.“

„Ich komm´ mit“, sagte die Kreatur. Sie packten die übrig gebliebenen Flugblätter und gingen. An der nächsten Straßenecke standen drei Personen vor einem Info-Stand „Für das werdende Leben. Stoppt die Abtreibung!“

„Kuck da – Faschos“, raunte die Kreatur. „Faschos raus!“ schrie sie die verängstigt schauenden Menschen an, „Alles Fascho-Dreck!“ Die Kreatur nickte heftig. Sie gingen weiter.

„Soll ich dich mitnehmen?“, fragte sie. „Oh ja, das wär´ Klasse. Hast du immer noch deine geile Kiste?“ „Claro“, sagte sie, müsste eigentlich längst zum TÜV, aber dat Ding hat keine Chance mehr.“ Sie standen nun vor einem alten bunten Volkswagen, Marke Käfer. „Nix wie rein“, sagte sie, „und das ordentlich Gas gegeben, weißte, lange kann ich das hier nicht machen, dann kommen die Bullenschweine.“

Sie ratterten ab. 

„Ich sehe was, was du nicht siehst“, lachte der kleine Junge mit dem Burger in der Hand, und versprach einem Mädchen ohne Gummireifen spontan, nie mehr Grönemeyer zu hören.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau so ist es:</p>
<p>Die ökologische Konsequenz<br />
3 SAT, 4. Juli 2002</p>
<p>Die ökologische Konsequenz trägt eine weiße Jeans und einen lilafarbenen Sweater zu den offenen Sandalen. Sie, die Schweizerin, fuhr als Ökoaktivistin nach Transsylvanien, um dort einen Freizeitpark zum Thema DRACULA zu verhindern. Die Umwelt, so sagt sie den armen, rings um sie stehenden und staunenden rumänischen Bürgern, die doch so viel Hoffnung in das wirtschaftlich interessante Projekt legten, sei in Gefahr. Sie redet sich heiß und vergisst dabei beinahe, die kalte Asche der Zigarette in Ihrer Hand, auf die saubere karpatische Erde abzuschlagen.</p>
<p>Feinstaub</p>
<p>„Rettet unsere Städte“, schrie sie den schnell vorübereilenden Passanten schrill in die Ohren, „Auschwitz ist überall. Rettet unsere Städte!“ Ihre Stimme war hörbar heiser.</p>
<p>„Hast du mal ´ne Zigarette?“ fragte die langhaarige Kreatur unbestimmten Geschlechtes drei Meter neben ihr. „Mit oder ohne?“, es grinste. „Ey, bist du beknackt, jetzt is´es doch noch viel zu früh dafür. Gib schon!“ Die Kreatur kramte in der Tasche und fingerte nach und nach eine ölige Fahrradkette, einen Dildo und ein Päckchen Tabak heraus. Ein Exemplar einer halb zerknüllten „Junge Welt“-Ausgabe folgte zuletzt. Es drehte seiner Mitstreiterin eine Zigarette und gab sie ihr. </p>
<p>„Feuer?“, fragte sie. Sie steckten die Köpfe zusammen, der Rauch, der vertraute, stieg auf. Das „Ey-du-fühlst-du-es-auch-so-wie-ich-du-Gefühl?!“ verband ihre Lungen, ihre Herzen, ihr Hirn. Sie rieben sich aneinander und den Rauch ins Ohr, in die Poren. Sie waren eins. So wie damals, als alles begann. Samstagnachmittagsdemo-Sonnen-Wonne. Mädchenzimmer, Peace-Poster, Grönemeyer-Platte, Mutter wartete mit dem Essen. Reagan, der böse Sheriff, räumte ihre Ideale hinweg.</p>
<p>„Auschwitz ist überall. Rettet unsere Städte“, noch einmal schrie sie es so laut sie vermochte. Die Kreatur packte alles wieder in die Tasche, auch den toten Vogel, den es am Bordstein fand und den es, so hatte es sich überlegt, zu Hause solange streicheln wollte, bis es sicher sei, dass er, der Vogel, wirklich nicht mehr lebe. </p>
<p>„Hab´ kein Bock mehr.“, sagte sie nach einer Weile. Is´ irgendwo nix los. Ich hau ab.“</p>
<p>„Ich komm´ mit“, sagte die Kreatur. Sie packten die übrig gebliebenen Flugblätter und gingen. An der nächsten Straßenecke standen drei Personen vor einem Info-Stand „Für das werdende Leben. Stoppt die Abtreibung!“</p>
<p>„Kuck da – Faschos“, raunte die Kreatur. „Faschos raus!“ schrie sie die verängstigt schauenden Menschen an, „Alles Fascho-Dreck!“ Die Kreatur nickte heftig. Sie gingen weiter.</p>
<p>„Soll ich dich mitnehmen?“, fragte sie. „Oh ja, das wär´ Klasse. Hast du immer noch deine geile Kiste?“ „Claro“, sagte sie, müsste eigentlich längst zum TÜV, aber dat Ding hat keine Chance mehr.“ Sie standen nun vor einem alten bunten Volkswagen, Marke Käfer. „Nix wie rein“, sagte sie, „und das ordentlich Gas gegeben, weißte, lange kann ich das hier nicht machen, dann kommen die Bullenschweine.“</p>
<p>Sie ratterten ab. </p>
<p>„Ich sehe was, was du nicht siehst“, lachte der kleine Junge mit dem Burger in der Hand, und versprach einem Mädchen ohne Gummireifen spontan, nie mehr Grönemeyer zu hören.</p>
]]></content:encoded>
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