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	<title>Kommentare zu: SPARTAKUS</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 21:35:07 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19375</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2006 06:55:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19375</guid>
		<description>Nun habe ich das Elaborat Wildes zu lesen versucht, musste es aber nach fÃ¼nf Seiten abbrechen: es ist kitschig und nichts als idealistische SchwÃ¤rmerei. Ich begreife nicht, dass du dich mit solchen Bewertungen der Frage der Gewalt und des Historischen und Dialektischen Materialismus zufrieden gibst. Sag mir doch mal, was an Engels AusfÃ¼hrungen falsch sein soll. Und siehst du nicht, dass Nietzsche im Grunde einen flammenden Appell an die Schwachen richtet, nicht schwach zu sein, weil dies die falsche Haltung darstellt? Mehr Fortschritt gibt es nicht. TK
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich das Elaborat Wildes zu lesen versucht, musste es aber nach fÃ¼nf Seiten abbrechen: es ist kitschig und nichts als idealistische SchwÃ¤rmerei. Ich begreife nicht, dass du dich mit solchen Bewertungen der Frage der Gewalt und des Historischen und Dialektischen Materialismus zufrieden gibst. Sag mir doch mal, was an Engels AusfÃ¼hrungen falsch sein soll. Und siehst du nicht, dass Nietzsche im Grunde einen flammenden Appell an die Schwachen richtet, nicht schwach zu sein, weil dies die falsche Haltung darstellt? Mehr Fortschritt gibt es nicht. TK</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19302</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2006 07:13:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19302</guid>
		<description>Sag ich ja: Die WASG ist maximal vulgÃ¤rmarxistisch, primitiv bis schlicht - Ã¤hnlich die Antiglobalisierer von attack.

Ich weiÃŸ, dass man Wilde Ã¼bel mitspielte und dass die Zeiten nicht frei waren. Doch seinesgleichen endet leider noch immer an Ã¤hnlichen PlÃ¤tzen, nur das man sie heute "AIDS-Hospiz" nennt.

Aber das eigentliche philosophsiche Problem hast du nicht benannt: es ist nÃ¤mlich die Gewaltfrage. Da reagierst du auf Nietzsche so, wie es Marx dem guten, blinden Herrn Eugen DÃ¼hring austreiben wollte. Schau - die abgebildete Seite ist mit "Gewalt(s)theorie" Ã¼berschrieben. 

Zur Gewalt seine Zuflucht nehmen

Scheint bÃ¶se.

Aber da, was stÃ¤ndig geÃ¼bt wird, Gewalt ist

Ist es nichts Besonderes. 


Bertolt Brecht
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sag ich ja: Die WASG ist maximal vulgÃ¤rmarxistisch, primitiv bis schlicht - Ã¤hnlich die Antiglobalisierer von attack.</p>
<p>Ich weiÃŸ, dass man Wilde Ã¼bel mitspielte und dass die Zeiten nicht frei waren. Doch seinesgleichen endet leider noch immer an Ã¤hnlichen PlÃ¤tzen, nur das man sie heute &#8220;AIDS-Hospiz&#8221; nennt.</p>
<p>Aber das eigentliche philosophsiche Problem hast du nicht benannt: es ist nÃ¤mlich die Gewaltfrage. Da reagierst du auf Nietzsche so, wie es Marx dem guten, blinden Herrn Eugen DÃ¼hring austreiben wollte. Schau - die abgebildete Seite ist mit &#8220;Gewalt(s)theorie&#8221; Ã¼berschrieben. </p>
<p>Zur Gewalt seine Zuflucht nehmen</p>
<p>Scheint bÃ¶se.</p>
<p>Aber da, was stÃ¤ndig geÃ¼bt wird, Gewalt ist</p>
<p>Ist es nichts Besonderes. </p>
<p>Bertolt Brecht</p>
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		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19289</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 17:38:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19289</guid>
		<description>Ich kann weder bei der PDS noch der WASG irgendetwas "marxistisches" entdecken, Tanja,

hÃ¶chstens als ganz unangenehme Verballhornung. Was da ablÃ¤uft ist Gutmenschentum gepaart mit ganz Ã¼blem Populismus, darauf kÃ¶nnten wir uns wahrscheinlich einigen.

Den Oscar Wilde Text zum Sozialismus bekommst du auch, mal sehen, ob ich das im Internet finde oder dir glatt das Buch von mir schicke.

GrÃ¼sse aus Antideutschland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann weder bei der PDS noch der WASG irgendetwas &#8220;marxistisches&#8221; entdecken, Tanja,</p>
<p>hÃ¶chstens als ganz unangenehme Verballhornung. Was da ablÃ¤uft ist Gutmenschentum gepaart mit ganz Ã¼blem Populismus, darauf kÃ¶nnten wir uns wahrscheinlich einigen.</p>
<p>Den Oscar Wilde Text zum Sozialismus bekommst du auch, mal sehen, ob ich das im Internet finde oder dir glatt das Buch von mir schicke.</p>
<p>GrÃ¼sse aus Antideutschland</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19276</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 16:23:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19276</guid>
		<description>Wildes Ende ist bedauerlich, doch unterscheidet sich sein Los nicht von anderen Homosexuellen, denen die SelbstzerstÃ¶rung nun einmal mitgegeben wurde - was ich ja mehrfach ausfÃ¼hrte. Welcher uns bekannte Homosexuelle starb schon normal? Bitte mal eine Liste *g*

Aber welche Ã„uÃŸerungen Wildes - der immerhin ein hervorragender Aphorist war - meinst du konkret?

Nein, Nietzsche hat da keine Gewaltphantasien ausgelebt, sondern in wunderbarer Weise gegen das Ressentiment des Schwachen, des SpieÃŸbÃ¼rgers, des Bevormundeten und zugunsten des freien, nach Vervollkommnung strebenden Menschen geredet.

Aber meine eigentliche Argumentation galt doch dem Marxismus, der sich der Heroisierung aufstÃ¤ndiger Subelemente, Lumpenproletarier oder anderer Depravierter (z.B. der WASG-Gestalten) vehement entsagen muss, wenn er nicht den Kern seiner Philosophie verraten will.

Ich habe also den Scheinwerfer auf Engels groÃŸartiger Analyse der Sklavenhalterordung gedreht und das wÃ¤re etwas, Ã¼ber was wir reden mÃ¼ssten: Ausbeutung als Prinzip des Fortschritts! Wenn wir dann dazu kÃ¤men, marxistische Utopien - Kaspereien letztlich - abzulegen, wÃ¼rden wir verstehen, warum die Differenzierung, die Ungleichheit und die freie Produktion unter angemessenen sozialen Regeln, anzustreben wÃ¤re.

GrÃ¼ÃŸe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wildes Ende ist bedauerlich, doch unterscheidet sich sein Los nicht von anderen Homosexuellen, denen die SelbstzerstÃ¶rung nun einmal mitgegeben wurde - was ich ja mehrfach ausfÃ¼hrte. Welcher uns bekannte Homosexuelle starb schon normal? Bitte mal eine Liste *g*</p>
<p>Aber welche Ã„uÃŸerungen Wildes - der immerhin ein hervorragender Aphorist war - meinst du konkret?</p>
<p>Nein, Nietzsche hat da keine Gewaltphantasien ausgelebt, sondern in wunderbarer Weise gegen das Ressentiment des Schwachen, des SpieÃŸbÃ¼rgers, des Bevormundeten und zugunsten des freien, nach Vervollkommnung strebenden Menschen geredet.</p>
<p>Aber meine eigentliche Argumentation galt doch dem Marxismus, der sich der Heroisierung aufstÃ¤ndiger Subelemente, Lumpenproletarier oder anderer Depravierter (z.B. der WASG-Gestalten) vehement entsagen muss, wenn er nicht den Kern seiner Philosophie verraten will.</p>
<p>Ich habe also den Scheinwerfer auf Engels groÃŸartiger Analyse der Sklavenhalterordung gedreht und das wÃ¤re etwas, Ã¼ber was wir reden mÃ¼ssten: Ausbeutung als Prinzip des Fortschritts! Wenn wir dann dazu kÃ¤men, marxistische Utopien - Kaspereien letztlich - abzulegen, wÃ¼rden wir verstehen, warum die Differenzierung, die Ungleichheit und die freie Produktion unter angemessenen sozialen Regeln, anzustreben wÃ¤re.</p>
<p>GrÃ¼ÃŸe</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19275</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 16:12:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/03/18/484.html#comment-19275</guid>
		<description>Naja, Tanja,

so wie Nietzsche tÃ¶nen sie alle, die nichts drauf haben als denn gewaltsame Gedanken, und so lange es dabei bleiben wÃ¼rde, wÃ¤r's ja zu ertragen. Oscar Wildes Auslassungen zum Thema sind meines Erachtens nach weitaus interessanter, auch wenn der eine im Wahn und der andere in einem billigen Hotelzimmer endete, was ich niemandem wÃ¼nsche.



Wer waren die teuersten Sklaven?
Eindeutig die Eunuchen, die hÃ¤ufig im kaiserlichen Haushalt eingesetzt wurden, die aber auch sonst eine groÃŸe Rolle spielten.
Warum waren Eunuchen so teuer?
Weil es sich oft um sehr intelligente und hoch vermÃ¶gende MÃ¤nner handelte, die sehr einflussreich waren und zum Teil sogar Senatoren wurden. Das SchÃ¶ne an Eunuchen war: Sie konnten alles, auÃŸer selbst Kinder zu bekommen. Man konnte sie mit den sensibelsten Aufgaben betrauen, weil man keine Angst haben musste, dass sie eine eigene Dynastie grÃ¼ndeten und zu mÃ¤chtig wurden. Eunuchen waren zugleich beliebte, weil ungefÃ¤hrliche Sexobjekte fÃ¼r die Frauen Roms. Ihr Preis war auch deshalb hoch, weil eine Kastration sehr riskant war. Obwohl sie von Ã„rzten vorgenommen wurde, starben die â€žPatientenâ€œ hÃ¤ufig an Infektionen.
Auch die Kastration war moralisch nicht anstÃ¶ÃŸig?
Nun ja. RÃ¶mer durften an sich nicht entmannt werden, das war nichtrÃ¶mischen Jungen vorbehalten. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/susanna-elm-sklaverei-war-oft-besser-als-lohnarbeit-13042421.html
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, Tanja,</p>
<p>so wie Nietzsche tÃ¶nen sie alle, die nichts drauf haben als denn gewaltsame Gedanken, und so lange es dabei bleiben wÃ¼rde, wÃ¤r&#8217;s ja zu ertragen. Oscar Wildes Auslassungen zum Thema sind meines Erachtens nach weitaus interessanter, auch wenn der eine im Wahn und der andere in einem billigen Hotelzimmer endete, was ich niemandem wÃ¼nsche.</p>
<p>Wer waren die teuersten Sklaven?<br />
Eindeutig die Eunuchen, die hÃ¤ufig im kaiserlichen Haushalt eingesetzt wurden, die aber auch sonst eine groÃŸe Rolle spielten.<br />
Warum waren Eunuchen so teuer?<br />
Weil es sich oft um sehr intelligente und hoch vermÃ¶gende MÃ¤nner handelte, die sehr einflussreich waren und zum Teil sogar Senatoren wurden. Das SchÃ¶ne an Eunuchen war: Sie konnten alles, auÃŸer selbst Kinder zu bekommen. Man konnte sie mit den sensibelsten Aufgaben betrauen, weil man keine Angst haben musste, dass sie eine eigene Dynastie grÃ¼ndeten und zu mÃ¤chtig wurden. Eunuchen waren zugleich beliebte, weil ungefÃ¤hrliche Sexobjekte fÃ¼r die Frauen Roms. Ihr Preis war auch deshalb hoch, weil eine Kastration sehr riskant war. Obwohl sie von Ã„rzten vorgenommen wurde, starben die â€žPatientenâ€œ hÃ¤ufig an Infektionen.<br />
Auch die Kastration war moralisch nicht anstÃ¶ÃŸig?<br />
Nun ja. RÃ¶mer durften an sich nicht entmannt werden, das war nichtrÃ¶mischen Jungen vorbehalten. <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/susanna-elm-sklaverei-war-oft-besser-als-lohnarbeit-13042421.html" rel="nofollow">https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/susanna-elm-sklaverei-war-oft-besser-als-lohnarbeit-13042421.html</a></p>
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