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	<title>Kommentare zu: Fragen Sie Frau Krienen! Nr. 12</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 22:12:10 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html#comment-345623</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 17:03:06 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.pi-news.net/2016/09/den-haag-polizei-verhaftet-mohammed-tatjana-festerling-und-ed-auch-festgenommen/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pi-news.net/2016/09/den-haag-polizei-verhaftet-mohammed-tatjana-festerling-und-ed-auch-festgenommen/" rel="nofollow">http://www.pi-news.net/2016/09/den-haag-polizei-verhaftet-mohammed-tatjana-festerling-und-ed-auch-festgenommen/</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html#comment-333347</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 12:49:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html#comment-333347</guid>
		<description>Sonntag, den 24. 7. 2016, 20.30 Uhr, Patrokli-Dom. Lore Kraft, die blonde, streng gekÃ¤mmte vom Rhein, lÃ¤chelt sÃ¼ÃŸlich vom Plakat: â€œTag des Landvolksâ€ - â€œUnser Nordrhein-Westfalem - ein attraktives, starkes und dynamisches Landâ€, Hannelore Kraft, GruÃŸwort Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn.

Ich gehe hinein, denn die Kirche steht offen - ist aber ansonsten augenscheinlich leer. Hinauf auf die Kanzel! Welche eine herrliche Aussicht! Welch eine Akustik! Die Stimme halt: â€œLiebe Gemeinde-ei-einde-ende. HÃ¶ret mich an! Es ist leider so: Lucifer hat die Macht ergriffen und die Kirche ist sein GefÃ¤hrte. Habt ihr das verstanden?â€ Die Sinne schwinden, denn in diesem Moment hebt ein engelsgleicher Chor an, erst ganz leise, dann lauter. Sing Sang. Ist das real? Da! PlÃ¶tzlich! Ein sehr bleicher, blasser junger Mann tritt aus dem Schatten des GewÃ¶lbes, Brille, lÃ¤chelnd:
â€œKann ich ihnen helfen?â€
â€œKann ich ihnen helfen?
â€œIst alles in Ordnung?â€
â€œBei mir schon, doch Lucifer hat ihre Kirche eingenommen.â€
Er lÃ¤chelt unentwegt: â€œWir haben uns hier eingefunden um zu beten und zu singen.â€
â€œAch so, das war das. Ich geht schon.â€ Trete herab.
â€œSonst ist alles in Ordnung?â€
â€œAber gewiss, nur bei ihnen nicht, denn Luciferâ€¦Sie wissen schon.â€
Ich verlasse den Dom.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, den 24. 7. 2016, 20.30 Uhr, Patrokli-Dom. Lore Kraft, die blonde, streng gekÃ¤mmte vom Rhein, lÃ¤chelt sÃ¼ÃŸlich vom Plakat: â€œTag des Landvolksâ€ - â€œUnser Nordrhein-Westfalem - ein attraktives, starkes und dynamisches Landâ€, Hannelore Kraft, GruÃŸwort Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn.</p>
<p>Ich gehe hinein, denn die Kirche steht offen - ist aber ansonsten augenscheinlich leer. Hinauf auf die Kanzel! Welche eine herrliche Aussicht! Welch eine Akustik! Die Stimme halt: â€œLiebe Gemeinde-ei-einde-ende. HÃ¶ret mich an! Es ist leider so: Lucifer hat die Macht ergriffen und die Kirche ist sein GefÃ¤hrte. Habt ihr das verstanden?â€ Die Sinne schwinden, denn in diesem Moment hebt ein engelsgleicher Chor an, erst ganz leise, dann lauter. Sing Sang. Ist das real? Da! PlÃ¶tzlich! Ein sehr bleicher, blasser junger Mann tritt aus dem Schatten des GewÃ¶lbes, Brille, lÃ¤chelnd:<br />
â€œKann ich ihnen helfen?â€<br />
â€œKann ich ihnen helfen?<br />
â€œIst alles in Ordnung?â€<br />
â€œBei mir schon, doch Lucifer hat ihre Kirche eingenommen.â€<br />
Er lÃ¤chelt unentwegt: â€œWir haben uns hier eingefunden um zu beten und zu singen.â€<br />
â€œAch so, das war das. Ich geht schon.â€ Trete herab.<br />
â€œSonst ist alles in Ordnung?â€<br />
â€œAber gewiss, nur bei ihnen nicht, denn Luciferâ€¦Sie wissen schon.â€<br />
Ich verlasse den Dom.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html#comment-243130</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 10:58:55 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/im_vatikan_und_beim_klima_ist_alles_erlaubt</description>
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		<title>Von: Kaufmann</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html#comment-18768</link>
		<dc:creator>Kaufmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2006 19:08:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/02/04/449.html#comment-18768</guid>
		<description>Jesus 
Zentrale Gestalt des Christentums.
Exegetischer Befund: Quellen: FÃ¼r die geschichtliche Erkenntnis Jesu ist man nahezu ausschlieÃŸlich auf die Evangelien und die Briefe des Apostel Paulus angewiesen, da die auÃŸerbiblischen Zeugnisse (Josephus Flavius, Tacitus, Talmud) keine zeitgenÃ¶ssischen oder direkten Quellen sind und nur die historische Existenz Jesu sicher belegen
Person Jesu: Wohnort Nazareth in GallilÃ¤a; geboren (vor 4 vor Chr.?) ist unbekannt; sein Vater: Joseph war  Zimmermann; seine Mutter: Maria und die BrÃ¼der Jesu lehnten sein Ã¶ffentliches Auftreten ab, gehÃ¶rten aber spÃ¤ter zur christlichen Gemeinde.
Jesus wurde auf Anordnung des 5. rÃ¶mischen Prokurators Pontius Pilatus (26-36 n.Chr.) gekreuzigt.

Hier Sonderermittlungen zum Mordfall Jesus.
Vorliegende Akten: Die Evangelien des N.T. und die Briefe des Apostel Paulus.

Inhaltsverzeichnis									                         Welcher Jesus; Was wir vom Jesus aus dem Neuen Testament wissen.                                                                            1,1 Jesus der Heiler und Exorzist		                                                                                                                    1,2 Jesus der Lehrer, Prediger und Heiler                                                                                                                         1,3 Jesus auf  Konfrontationskurs zur Priesterschaft
1.4 Jesus wollte zu Tode kommen																						                    2.1 Was wollte Jesus mit seinem Tod erreichen?:
2.2 Jesus wollte das Reich Gottes herbeizwingen
2.3 Der Prophet Jesus

3.1 Die Naherwartung
3.2 Als die Naherwartung sich nicht erfÃ¼llte

4.1 TrinitÃ¤t

5.1 Der Mordfall Jesus aufgeklÃ¤rt

6.1 Der Verrat des Judas war kein Verrat

7.0ResÃ¼mee â€“ Zusammenfassung

7.1 Schlussfolgerung

____________________________________________________________________________

1,1  Jesus der Heiler und Exorzist

In den Evangelien wird berichtet, dass der Jude Jesus mit einer JÃ¼ngerschar von Ort zu Ort wanderte, dass Kranke zu ihm kamen, dass man Kranke zu ihm brachte und er sie heilen und wo notwendig auch DÃ¤monen austreiben konnte.

1,2 Jesus der Lehrer, Prediger und Heiler

Was hat die Menschen so begeistert? Was hat Jesus ihnen gesagt? Euangelion â€“ Evangelium nannten es seine AnhÃ¤nger: eine gute Nachricht, eine frohe Botschaft.
Jesus preÂ­digte in den Synagogen, was daÂ­rauf schlieÃŸen  lÃ¤sst, dass  er  sich  in  den  heiligen  Schriften seines Volkes gut auskannte. 
Er predigte die Aussagen der Thora von dem einen Gott, der die Welt erschaffen hat und alles was darinnen ist. Jesus predigte die Aussagen der Thora in einer Weise, die den Menschen gut tat und uns heute noch gut tut. Jesus predigte nicht das Gesetz, das den Menschen nieder drÃ¼ckt, sondern stellte die Liebe Gottes, den Vater auch des verlorenen Sohns ins Zentrum seiner Reden.

Wesentlich war fÃ¼r Jesus der unmittelÂ­bare Zugang des Einzelnen zu Gott. Dieser Gott, der sich mit seinem Gesetz in das Herz des MenÂ­schen geÂ­schrieben hat (Jer 31,33), braucht  keine Mittler.
	
Jesus predigte Glauben an und Vertrauen in die Allmacht, die AllgeÂ­genwart und AllwissenÂ­heit Gottes, zu dem man/frau im KÃ¤mmerlein beten darf, und der die WÃ¼nsche seiner Kinder schon kennt, bevor diese ausgesprochen sind (Mt 6, 6-8). 
Jesus zeigte den Menschen, dass sie als EbenÂ­bilder Gottes (1. Mose 1,27; Ps 8,6) erÂ­schaffen und mit vielen Talenten ausgestattet sind, die den Menschen befÃ¤higen zu heilen wie er heilte,  wenn sie an die in ihnen latent angeÂ­legten FÃ¤higÂ­keiten glauben und nicht zweifeln wÃ¼rden (Mt 21,21-22).
 
Jesus forderte aber auch: Du sollst Gott lieÂ­ben und deinen NÃ¤chsten wie dich selbst. Dieses alte Doppelgebot der Gottes- und MenschenÂ­liebe klingt so simpel, schlieÃŸt aber alle â€žSchlupflÃ¶cherâ€ž der Gesetze.

1.3 Auf Konfrontationskurs zur Priesterschaft

Er predigte auch und verkÃ¼ndete, wie sachÂ­lich richtig in Mk 1,15 zusammengefasst: â€žDie Zeit ist erfÃ¼llt und die Gottesherrschaft ist naheâ€ž.
Jesus provozierte den Jerusalemer Klerus

Da war zunÃ¤chst der Inhalt seiner Predigt fÃ¼r die geistlichen Oberhoheiten anstÃ¶ÃŸig. Aus vielen StelÂ­len ist zu erkennen, dass seine AusÂ­legung der GesetzesbestimÂ­mungen, dass seine Meinung zum TempelgottesÂ­dienst und dass sein Reden Ã¼ber das VerhÃ¤ltnis des Menschen zu Gott (Kinder Gottes) und umgeÂ­kehrt Gottes zu den Menschen (Vater) eine andere war als die der PharisÃ¤er. Jesus glaubte an die Macht der Vergebung.  
	
Jesus machte deutlich, dass er nichts von den blutigen OpferhandÂ­lungen im Tempel und nichts vom RadikalfundamenÂ­talismus der PhaÂ­risÃ¤er, die auf das strenge Befolgen der bibliÂ­schen Gebote bestanÂ­den, hielt. Jesus war kein Fanatiker kultischer VorschrifÂ­ten.

Jesus griff die RadikalfundamenÂ­talisten des Jerusalemer Klerus persÃ¶nlich an.  Er nannte sie Heuchler (Mt 23,13) und SÃ¶hne des Teufels (Joh 8,44). 

Mit solchen Provokationen brachte er die Priesterschaft so sehr gegen sich auf, dass ihm bald zu Ohren kam, dass sie ihm nach dem Leben trachteÂ­ten,  was er nicht nur billigend in Kauf nahm, sondern mit Sicherheit erreichen wollte.  

DarÃ¼ber hinaus arbeitete Jesus den OrthoÂ­doxen, die ihm nach dem Leben trachteten, auch noch in die HÃ¤nde, in dem er zum Passah-Fest nach JerusaÂ­lem ging, obwohl es dort fÃ¼r ihn am 
gefÃ¤hrÂ­lichsten war. Sein Einzug in die Stadt wurde zum populÃ¤ren Triumph, gleich dem Einzug eines KÃ¶nigs, was seinen Gegnern seine GefÃ¤hrlichÂ­keit sehr deutlich vor Augen fÃ¼hrte (Mt 21,10). Dieser triumphale Einzug veranlasste Pilatus zu der Frage: â€žBist du ein KÃ¶nig?â€ž Jesus antwortete nur mit: â€žDu sagst es!â€ž
				
Daraufhin wurde dann etwas spÃ¤ter Ã¼ber seinem Kopf das Schild angebracht: I.N.R.I â€“ â€žJesus von Nazareth, KÃ¶nig der Juden.â€ž
Und auch im Vorhof des Tempels sorgte er mit der â€žTemÂ­pelreinigungâ€ž fÃ¼r groÃŸen Aufruhr (Mt 21,12 ff).

1.4 Jesus wollte zu Tode kommen

ZunÃ¤chst kann nur festgestellt werden, dass er alles tat, um mit Sicherheit zu Tode zu kommen. 
Jesus wollte sterben, ja er wollte von den RÃ¶mern gekreuzigt werden, denn bei genauer Betrachtung der vorgefundeÂ­nen und uns vorÂ­liegenden Niederschriften der EvangelisÂ­ten ist nicht zu Ã¼bersehen, dass er nicht nur die FeindÂ­schaft der Priesterschaft provozierte, sondern auch alles so einfÃ¤Â­delte, dass er mit Sicherheit geÂ­kreuzigt wÃ¼rde.

Kreuzigung - diese schÃ¤ndlichste Art der Hinrichtung - war fÃ¼r zwei Arten von SchwerÂ­verbrechern vorgesehen: FÃ¼r entÂ­laufene Sklaven und beÂ­waffnete Rebellen gegen das rÃ¶mische Kaiserreich in den Provinzen. Das Tragen von Waffen war fÃ¼r Juden verboten. 
Nur Rebellen (Zeloten) waren bewaffnet. Und Kreuzigungen waren im damaligen Israel nichts auÃŸergewÃ¶hnÂ­liches, wie in Apg 5,37 nachzuÂ­lesen ist.

Mit Erstaunen liest man/frau in Lk 22,36 die Anweisung Jesu an seine JÃ¼nger:
 
â€ž. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafÃ¼r ein Schwert kauÂ­fen.â€ž 

Etwas spÃ¤ter zeigt sich bei der GefangenÂ­nahme Jesu im Garten Gethsemane, dass die JÃ¼nger bewaffnet waren, fragten doch seine Begleiter Jesus:

	â€žHerr sollen wir mit dem Schwert dreinÂ­schlagen? Und einer von ihnen schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. (Lk 22, 49,50).

War dann so weit alles vorbereitet, lieÃŸ Jesus von seinen JÃ¼ngern ein letztes gemeinÂ­samen Abendessen organisieren â€“ was kein Passamahl gewesen sein kann, wie wir aus der Art, wie kurze Zeit spÃ¤ter die JÃ¼ngerinnen und JÃ¼nger hin und her in den HÃ¤usern gemeinsam zu Nacht aÃŸen und â€ždas Brot brachenâ€ž. 

Bei diesem letzten gemeinsamen Abendessen lieÃŸ Jesus seine JÃ¼nger wissen, dass er in KÃ¼rze sterben wÃ¼rde, und den JÃ¼nger, der ihn verraÂ­ten wollte/sollte, ermunÂ­terte er, es alsbald zu tun (Mt 26,21). Hier wird doch unmissverstÃ¤ndlich deutlich: Jesus wollte sterben!

2.1 Was wollte Jesus mit seinem Tod erreichen? 

Die Antwort findet sich in Jesu Predigt vom alsÂ­baldigen HereinÂ­brechen des Reiches Gottes. 

Dazu muss man/frau wissen:
Israel war als theokratischer Staat verfasst und Gott war Israels KÃ¶nig (5.Mo 33,5; Ps 149,2; Jes 33,22). Gott gab diesem Volk seine Gesetze (2.Mo 20,1-2). Israels KÃ¶nig sollte lediglich Statthalter und Stellvertreter Gottes (2.Mo 3,10; 4.Mo 27, 18-20) unter der FÃ¼hrung seines Geistes sein, gebunden an das Gesetz des HERRN. In allen BedrÃ¤ngnissen ihrer Geschichte lebten die Israeliten immer mit und in der Hoffnung und Erwartung, dass Gott eines Tages in diese Welt mit seinen Engeln und himmlischen HeerschaÂ­ren einbrechen und selber als KÃ¶nig aller KÃ¶nige, die unbeschrÃ¤nkte HerrÂ­schaft Ã¼bernehmen , dass er dann Ã¼ber die ganze Welt, Ã¼ber das Reich der Natur und des Geistes (Ps 103.19) in EwigÂ­keit regieren wÃ¼rde.

Reich Gottes in dieser Welt, persÃ¶nlich reÂ­giert von Gott. Reich Gottes in dem sein Wille geschieht, in dem die SchwerÂ­ter zu PflugschaÂ­ren umgeschmiedet werden(Jes 2,4). Reich Gottes in dem die WÃ¶lfe bei den LÃ¤mmern wohnen(Jes 11,6), in dem alle TrÃ¤nen geÂ­trocknet werden (Jes 25,8), in dem alle das Leben haben und es  in FÃ¼lle haben (Jer 31,14). Die Juden beten drei Mal tÃ¤glich: â€žGott, sei du der KÃ¶nig.â€ž

Die Juden warteten auf den Messias und damit - durch das Hereinbrechen des Reiches Gottes in diese Welt - auch auf ihre Befreiung von der RÃ¶merherrschaft.

Darum auch lehrte Jesus seine JÃ¼nger auf deren Bitte â€žHerr lehre uns betenâ€ž(Lk 11,1,2):   
â€žWenn ihr betet, so sprechtâ€ž: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. 

2.2 Jesus wollte das Reich Gottes herbeizwingen! 

Endlich mÃ¶ge doch Gott selber befreiend eingreifen und die KÃ¶nigsherrschaft in dieser Welt Ã¼bernehmen und sein Friedensreich instalÂ­lieren, in dem die KriegsÂ­waffen zu InstruÂ­menten des Friedens und der Wohlfahrt umÂ­geschmiedet werden (Jes 2, 2-4; Mi 4, 1-5). 
In diesem GottesÂ­reich gilt eine neue LebensÂ­ordnung, die dem WilÂ­len Gottes entspricht (Jer 31,35; Hes 36, 25ff). Reich Gottes jetzt! 
 
Wie dieser Lehrer und Prediger Jesus, der Heiler und Philosoph eines Tages zu dem Gedanken gekommen ist, dass mit dem OpferÂ­tod eines Unschuldigen das HereinÂ­brechen des Reiches Gottes ausgelÃ¶st wÃ¼rde, wissen wir nicht. AuffÃ¤llig ist, dass Johannes der TÃ¤ufer     ( Mt 3,2) und Jesus beide predigten: â€žDas Himmelreich ist nahe herbeigekommen!â€ž
		
Jesus hat von der nahen, realen KÃ¶nigsherrÂ­schaft Gottes in dieser Welt getrÃ¤umt und sich ganz, auch mit seinem Leben, dafÃ¼r eingesetzt. Ja, er hatte den Zeitplan seines Todes und alle VoraussetÂ­zungen dafÃ¼r geschaffen. 

2.3 Der Prophet Jesus 

Es geschieht in absehbarer Zeit, sagte Jesus zu der Zeit seinen ZuhÃ¶rern, und er legt das Ereignis in Mt 16,28 sogar zeitlich fest:

â€žWahrlich ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken.â€ž 

Und Mt 10,23b sagt er zu seinen JÃ¼ngern: 
â€žIhr werdet â€“ mit dem Predigen â€“ in den StÃ¤dten Israels nicht zu Ende kommen, 
bis der Menschensohn kommt.â€ž

Diese AnkÃ¼ndigung des alsbaldigen HereinÂ­brechen des Reiches Gottes wurde nicht nur von der JÃ¼ngerschar sondern auch von Paulus sehr Ernst genommen, und von Paulus â€“ sogar nach seinem â€žDamaskus-Erlebnisâ€ž - bestÃ¤tigt!

3.1 Die Naherwartung

Die eindeutigste, nicht bestreitbare Tatsache der Paulusbriefe wie der synoptischen Evangelien ist die so genannte â€žNaherwartungâ€ž der ersten Christen.
Auf die Anfragen bezÃ¼glich der ProphezeiÂ­ung Jesu und die damit ausgelÃ¶ste NaherwarÂ­tung des Reiches Gottes â€“ schreibt Paulus  an die Korinther - 1.Kor 15, 51,52 :
	Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber verwandelt werden;
 
und der Gemeinde in Thessaloniki (1. Tes 4,15 ff) schreibt Paulus:  	
	&#62;Denn das sagen wir euch mit einem Wort des HERRN: 
	Wir, die wir leben und Ã¼brig bleiben  bis zur Ankunft des Herrn werden 
	den Verstorbenen nichts voraus haben ....Ich bin der HERR dein GOTT, du sollst keine anderen GÃ¶tter haben neben mir (2.Mos 20,3)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jesus<br />
Zentrale Gestalt des Christentums.<br />
Exegetischer Befund: Quellen: FÃ¼r die geschichtliche Erkenntnis Jesu ist man nahezu ausschlieÃŸlich auf die Evangelien und die Briefe des Apostel Paulus angewiesen, da die auÃŸerbiblischen Zeugnisse (Josephus Flavius, Tacitus, Talmud) keine zeitgenÃ¶ssischen oder direkten Quellen sind und nur die historische Existenz Jesu sicher belegen<br />
Person Jesu: Wohnort Nazareth in GallilÃ¤a; geboren (vor 4 vor Chr.?) ist unbekannt; sein Vater: Joseph war  Zimmermann; seine Mutter: Maria und die BrÃ¼der Jesu lehnten sein Ã¶ffentliches Auftreten ab, gehÃ¶rten aber spÃ¤ter zur christlichen Gemeinde.<br />
Jesus wurde auf Anordnung des 5. rÃ¶mischen Prokurators Pontius Pilatus (26-36 n.Chr.) gekreuzigt.</p>
<p>Hier Sonderermittlungen zum Mordfall Jesus.<br />
Vorliegende Akten: Die Evangelien des N.T. und die Briefe des Apostel Paulus.</p>
<p>Inhaltsverzeichnis									                         Welcher Jesus; Was wir vom Jesus aus dem Neuen Testament wissen.                                                                            1,1 Jesus der Heiler und Exorzist		                                                                                                                    1,2 Jesus der Lehrer, Prediger und Heiler                                                                                                                         1,3 Jesus auf  Konfrontationskurs zur Priesterschaft<br />
1.4 Jesus wollte zu Tode kommen																						                    2.1 Was wollte Jesus mit seinem Tod erreichen?:<br />
2.2 Jesus wollte das Reich Gottes herbeizwingen<br />
2.3 Der Prophet Jesus</p>
<p>3.1 Die Naherwartung<br />
3.2 Als die Naherwartung sich nicht erfÃ¼llte</p>
<p>4.1 TrinitÃ¤t</p>
<p>5.1 Der Mordfall Jesus aufgeklÃ¤rt</p>
<p>6.1 Der Verrat des Judas war kein Verrat</p>
<p>7.0ResÃ¼mee â€“ Zusammenfassung</p>
<p>7.1 Schlussfolgerung</p>
<p>____________________________________________________________________________</p>
<p>1,1  Jesus der Heiler und Exorzist</p>
<p>In den Evangelien wird berichtet, dass der Jude Jesus mit einer JÃ¼ngerschar von Ort zu Ort wanderte, dass Kranke zu ihm kamen, dass man Kranke zu ihm brachte und er sie heilen und wo notwendig auch DÃ¤monen austreiben konnte.</p>
<p>1,2 Jesus der Lehrer, Prediger und Heiler</p>
<p>Was hat die Menschen so begeistert? Was hat Jesus ihnen gesagt? Euangelion â€“ Evangelium nannten es seine AnhÃ¤nger: eine gute Nachricht, eine frohe Botschaft.<br />
Jesus preÂ­digte in den Synagogen, was daÂ­rauf schlieÃŸen  lÃ¤sst, dass  er  sich  in  den  heiligen  Schriften seines Volkes gut auskannte.<br />
Er predigte die Aussagen der Thora von dem einen Gott, der die Welt erschaffen hat und alles was darinnen ist. Jesus predigte die Aussagen der Thora in einer Weise, die den Menschen gut tat und uns heute noch gut tut. Jesus predigte nicht das Gesetz, das den Menschen nieder drÃ¼ckt, sondern stellte die Liebe Gottes, den Vater auch des verlorenen Sohns ins Zentrum seiner Reden.</p>
<p>Wesentlich war fÃ¼r Jesus der unmittelÂ­bare Zugang des Einzelnen zu Gott. Dieser Gott, der sich mit seinem Gesetz in das Herz des MenÂ­schen geÂ­schrieben hat (Jer 31,33), braucht  keine Mittler.</p>
<p>Jesus predigte Glauben an und Vertrauen in die Allmacht, die AllgeÂ­genwart und AllwissenÂ­heit Gottes, zu dem man/frau im KÃ¤mmerlein beten darf, und der die WÃ¼nsche seiner Kinder schon kennt, bevor diese ausgesprochen sind (Mt 6, 6-8).<br />
Jesus zeigte den Menschen, dass sie als EbenÂ­bilder Gottes (1. Mose 1,27; Ps 8,6) erÂ­schaffen und mit vielen Talenten ausgestattet sind, die den Menschen befÃ¤higen zu heilen wie er heilte,  wenn sie an die in ihnen latent angeÂ­legten FÃ¤higÂ­keiten glauben und nicht zweifeln wÃ¼rden (Mt 21,21-22).</p>
<p>Jesus forderte aber auch: Du sollst Gott lieÂ­ben und deinen NÃ¤chsten wie dich selbst. Dieses alte Doppelgebot der Gottes- und MenschenÂ­liebe klingt so simpel, schlieÃŸt aber alle â€žSchlupflÃ¶cherâ€ž der Gesetze.</p>
<p>1.3 Auf Konfrontationskurs zur Priesterschaft</p>
<p>Er predigte auch und verkÃ¼ndete, wie sachÂ­lich richtig in Mk 1,15 zusammengefasst: â€žDie Zeit ist erfÃ¼llt und die Gottesherrschaft ist naheâ€ž.<br />
Jesus provozierte den Jerusalemer Klerus</p>
<p>Da war zunÃ¤chst der Inhalt seiner Predigt fÃ¼r die geistlichen Oberhoheiten anstÃ¶ÃŸig. Aus vielen StelÂ­len ist zu erkennen, dass seine AusÂ­legung der GesetzesbestimÂ­mungen, dass seine Meinung zum TempelgottesÂ­dienst und dass sein Reden Ã¼ber das VerhÃ¤ltnis des Menschen zu Gott (Kinder Gottes) und umgeÂ­kehrt Gottes zu den Menschen (Vater) eine andere war als die der PharisÃ¤er. Jesus glaubte an die Macht der Vergebung.  </p>
<p>Jesus machte deutlich, dass er nichts von den blutigen OpferhandÂ­lungen im Tempel und nichts vom RadikalfundamenÂ­talismus der PhaÂ­risÃ¤er, die auf das strenge Befolgen der bibliÂ­schen Gebote bestanÂ­den, hielt. Jesus war kein Fanatiker kultischer VorschrifÂ­ten.</p>
<p>Jesus griff die RadikalfundamenÂ­talisten des Jerusalemer Klerus persÃ¶nlich an.  Er nannte sie Heuchler (Mt 23,13) und SÃ¶hne des Teufels (Joh 8,44). </p>
<p>Mit solchen Provokationen brachte er die Priesterschaft so sehr gegen sich auf, dass ihm bald zu Ohren kam, dass sie ihm nach dem Leben trachteÂ­ten,  was er nicht nur billigend in Kauf nahm, sondern mit Sicherheit erreichen wollte.  </p>
<p>DarÃ¼ber hinaus arbeitete Jesus den OrthoÂ­doxen, die ihm nach dem Leben trachteten, auch noch in die HÃ¤nde, in dem er zum Passah-Fest nach JerusaÂ­lem ging, obwohl es dort fÃ¼r ihn am<br />
gefÃ¤hrÂ­lichsten war. Sein Einzug in die Stadt wurde zum populÃ¤ren Triumph, gleich dem Einzug eines KÃ¶nigs, was seinen Gegnern seine GefÃ¤hrlichÂ­keit sehr deutlich vor Augen fÃ¼hrte (Mt 21,10). Dieser triumphale Einzug veranlasste Pilatus zu der Frage: â€žBist du ein KÃ¶nig?â€ž Jesus antwortete nur mit: â€žDu sagst es!â€ž</p>
<p>Daraufhin wurde dann etwas spÃ¤ter Ã¼ber seinem Kopf das Schild angebracht: I.N.R.I â€“ â€žJesus von Nazareth, KÃ¶nig der Juden.â€ž<br />
Und auch im Vorhof des Tempels sorgte er mit der â€žTemÂ­pelreinigungâ€ž fÃ¼r groÃŸen Aufruhr (Mt 21,12 ff).</p>
<p>1.4 Jesus wollte zu Tode kommen</p>
<p>ZunÃ¤chst kann nur festgestellt werden, dass er alles tat, um mit Sicherheit zu Tode zu kommen.<br />
Jesus wollte sterben, ja er wollte von den RÃ¶mern gekreuzigt werden, denn bei genauer Betrachtung der vorgefundeÂ­nen und uns vorÂ­liegenden Niederschriften der EvangelisÂ­ten ist nicht zu Ã¼bersehen, dass er nicht nur die FeindÂ­schaft der Priesterschaft provozierte, sondern auch alles so einfÃ¤Â­delte, dass er mit Sicherheit geÂ­kreuzigt wÃ¼rde.</p>
<p>Kreuzigung - diese schÃ¤ndlichste Art der Hinrichtung - war fÃ¼r zwei Arten von SchwerÂ­verbrechern vorgesehen: FÃ¼r entÂ­laufene Sklaven und beÂ­waffnete Rebellen gegen das rÃ¶mische Kaiserreich in den Provinzen. Das Tragen von Waffen war fÃ¼r Juden verboten.<br />
Nur Rebellen (Zeloten) waren bewaffnet. Und Kreuzigungen waren im damaligen Israel nichts auÃŸergewÃ¶hnÂ­liches, wie in Apg 5,37 nachzuÂ­lesen ist.</p>
<p>Mit Erstaunen liest man/frau in Lk 22,36 die Anweisung Jesu an seine JÃ¼nger:</p>
<p>â€ž. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafÃ¼r ein Schwert kauÂ­fen.â€ž </p>
<p>Etwas spÃ¤ter zeigt sich bei der GefangenÂ­nahme Jesu im Garten Gethsemane, dass die JÃ¼nger bewaffnet waren, fragten doch seine Begleiter Jesus:</p>
<p>	â€žHerr sollen wir mit dem Schwert dreinÂ­schlagen? Und einer von ihnen schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. (Lk 22, 49,50).</p>
<p>War dann so weit alles vorbereitet, lieÃŸ Jesus von seinen JÃ¼ngern ein letztes gemeinÂ­samen Abendessen organisieren â€“ was kein Passamahl gewesen sein kann, wie wir aus der Art, wie kurze Zeit spÃ¤ter die JÃ¼ngerinnen und JÃ¼nger hin und her in den HÃ¤usern gemeinsam zu Nacht aÃŸen und â€ždas Brot brachenâ€ž. </p>
<p>Bei diesem letzten gemeinsamen Abendessen lieÃŸ Jesus seine JÃ¼nger wissen, dass er in KÃ¼rze sterben wÃ¼rde, und den JÃ¼nger, der ihn verraÂ­ten wollte/sollte, ermunÂ­terte er, es alsbald zu tun (Mt 26,21). Hier wird doch unmissverstÃ¤ndlich deutlich: Jesus wollte sterben!</p>
<p>2.1 Was wollte Jesus mit seinem Tod erreichen? </p>
<p>Die Antwort findet sich in Jesu Predigt vom alsÂ­baldigen HereinÂ­brechen des Reiches Gottes. </p>
<p>Dazu muss man/frau wissen:<br />
Israel war als theokratischer Staat verfasst und Gott war Israels KÃ¶nig (5.Mo 33,5; Ps 149,2; Jes 33,22). Gott gab diesem Volk seine Gesetze (2.Mo 20,1-2). Israels KÃ¶nig sollte lediglich Statthalter und Stellvertreter Gottes (2.Mo 3,10; 4.Mo 27, 18-20) unter der FÃ¼hrung seines Geistes sein, gebunden an das Gesetz des HERRN. In allen BedrÃ¤ngnissen ihrer Geschichte lebten die Israeliten immer mit und in der Hoffnung und Erwartung, dass Gott eines Tages in diese Welt mit seinen Engeln und himmlischen HeerschaÂ­ren einbrechen und selber als KÃ¶nig aller KÃ¶nige, die unbeschrÃ¤nkte HerrÂ­schaft Ã¼bernehmen , dass er dann Ã¼ber die ganze Welt, Ã¼ber das Reich der Natur und des Geistes (Ps 103.19) in EwigÂ­keit regieren wÃ¼rde.</p>
<p>Reich Gottes in dieser Welt, persÃ¶nlich reÂ­giert von Gott. Reich Gottes in dem sein Wille geschieht, in dem die SchwerÂ­ter zu PflugschaÂ­ren umgeschmiedet werden(Jes 2,4). Reich Gottes in dem die WÃ¶lfe bei den LÃ¤mmern wohnen(Jes 11,6), in dem alle TrÃ¤nen geÂ­trocknet werden (Jes 25,8), in dem alle das Leben haben und es  in FÃ¼lle haben (Jer 31,14). Die Juden beten drei Mal tÃ¤glich: â€žGott, sei du der KÃ¶nig.â€ž</p>
<p>Die Juden warteten auf den Messias und damit - durch das Hereinbrechen des Reiches Gottes in diese Welt - auch auf ihre Befreiung von der RÃ¶merherrschaft.</p>
<p>Darum auch lehrte Jesus seine JÃ¼nger auf deren Bitte â€žHerr lehre uns betenâ€ž(Lk 11,1,2):<br />
â€žWenn ihr betet, so sprechtâ€ž: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. </p>
<p>2.2 Jesus wollte das Reich Gottes herbeizwingen! </p>
<p>Endlich mÃ¶ge doch Gott selber befreiend eingreifen und die KÃ¶nigsherrschaft in dieser Welt Ã¼bernehmen und sein Friedensreich instalÂ­lieren, in dem die KriegsÂ­waffen zu InstruÂ­menten des Friedens und der Wohlfahrt umÂ­geschmiedet werden (Jes 2, 2-4; Mi 4, 1-5).<br />
In diesem GottesÂ­reich gilt eine neue LebensÂ­ordnung, die dem WilÂ­len Gottes entspricht (Jer 31,35; Hes 36, 25ff). Reich Gottes jetzt! </p>
<p>Wie dieser Lehrer und Prediger Jesus, der Heiler und Philosoph eines Tages zu dem Gedanken gekommen ist, dass mit dem OpferÂ­tod eines Unschuldigen das HereinÂ­brechen des Reiches Gottes ausgelÃ¶st wÃ¼rde, wissen wir nicht. AuffÃ¤llig ist, dass Johannes der TÃ¤ufer     ( Mt 3,2) und Jesus beide predigten: â€žDas Himmelreich ist nahe herbeigekommen!â€ž</p>
<p>Jesus hat von der nahen, realen KÃ¶nigsherrÂ­schaft Gottes in dieser Welt getrÃ¤umt und sich ganz, auch mit seinem Leben, dafÃ¼r eingesetzt. Ja, er hatte den Zeitplan seines Todes und alle VoraussetÂ­zungen dafÃ¼r geschaffen. </p>
<p>2.3 Der Prophet Jesus </p>
<p>Es geschieht in absehbarer Zeit, sagte Jesus zu der Zeit seinen ZuhÃ¶rern, und er legt das Ereignis in Mt 16,28 sogar zeitlich fest:</p>
<p>â€žWahrlich ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken.â€ž </p>
<p>Und Mt 10,23b sagt er zu seinen JÃ¼ngern:<br />
â€žIhr werdet â€“ mit dem Predigen â€“ in den StÃ¤dten Israels nicht zu Ende kommen,<br />
bis der Menschensohn kommt.â€ž</p>
<p>Diese AnkÃ¼ndigung des alsbaldigen HereinÂ­brechen des Reiches Gottes wurde nicht nur von der JÃ¼ngerschar sondern auch von Paulus sehr Ernst genommen, und von Paulus â€“ sogar nach seinem â€žDamaskus-Erlebnisâ€ž - bestÃ¤tigt!</p>
<p>3.1 Die Naherwartung</p>
<p>Die eindeutigste, nicht bestreitbare Tatsache der Paulusbriefe wie der synoptischen Evangelien ist die so genannte â€žNaherwartungâ€ž der ersten Christen.<br />
Auf die Anfragen bezÃ¼glich der ProphezeiÂ­ung Jesu und die damit ausgelÃ¶ste NaherwarÂ­tung des Reiches Gottes â€“ schreibt Paulus  an die Korinther - 1.Kor 15, 51,52 :<br />
	Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber verwandelt werden;</p>
<p>und der Gemeinde in Thessaloniki (1. Tes 4,15 ff) schreibt Paulus:<br />
	&gt;Denn das sagen wir euch mit einem Wort des HERRN:<br />
	Wir, die wir leben und Ã¼brig bleiben  bis zur Ankunft des Herrn werden<br />
	den Verstorbenen nichts voraus haben &#8230;.Ich bin der HERR dein GOTT, du sollst keine anderen GÃ¶tter haben neben mir (2.Mos 20,3)</p>
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	</item>
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