Die lustigste Nachricht des Tages
Gefunden beim Kollegen Miersch, also Maxens seiner
Er schreibt:
Das Webmagazin HaGalil wurde gehackt
Unbekannte haben vergangene Nacht auf dem Server von
HaGalil.com alles gelöscht, was an Daten vorhanden war. Wer die Website jetzt anklickt, sieht nur folgenden Text:
“nach einem sog. hackerangriff wurden heute nacht alle daten am server von “haGalil” gelöscht.
neben haGalil.com sind auch antisemitismus.net, jewish-conspiracy.com, judentum.org, klick-nach-rechts.de, nahost-politik.de, zionismus.info und viele weitere domains betroffen.
wir sind dabei die ursachen zu klären.”
Und der Klick-Blick-nach-Lechts ist auch dabeihei-HAHAAAHAHAHHAAHAH
Der linke Rand reicht bis mitten in die Gesellschaft
Tanja K. trifft Adolf H. oder „Gagalil, dein Freund und Helfer“
Das jüdische Schmutzportal Hagalil
ND, 4. Feb 2006
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=85232&IDC=2
Wer steckt hinter dem Angriff?
David Gall über das gehackte jüdische Internetportal haGalil
ND: Ihre Webseite ist vorgestern von Hackern angegriffen und komplett gelöscht worden. Der Zeitpunkt weist auf einen Zusammenhang mit den umstrittenen Mohammed-Karikaturen hin. Warum haben Sie die auf Ihrer Webseite gezeigt?
Gall: Ganz bestimmt nicht, weil uns die Karikaturen gefallen haben. Ich persönlich fand die Zeichnungen plump und dumm. Aber wenn die Reaktionen darauf bis zu Morddrohungen wie »Tötet die Dänen!« reichen, dann geht das über jedes Maß hinaus. Unsere Leser sollten wissen, worum es geht und deshalb haben wir diese Karikaturen gezeigt. Gleichzeitig veröffentlichten wir auch Zeichnungen, wie sie häufig in arabischen Tageszeitungen erscheinen. Hier werden Juden im Vergleich zu den umstrittenen Mohammed-Karrikaturen viel diskriminierender dargestellt:
mit spitzen Zähnen, dem obligatorischen Hut, gierigen langen Fingern usw. – da kann ich mich auch pikiert fühlen. Aber ich komme nicht auf die Idee, etwa Ägypter zu jagen oder auf Flaggen rumzutrampeln. Eine gewisse Form der Streitkultur muss man auch von der islamischen Welt verlangen.
Wer steckt Ihrer Meinung nach konkret hinter dem Angriff?
Die Internetadresse, von der der Angriff ausging, stammt aus Qatar. Aber ich frage mich, wer dort unser deutschsprachiges Angebot liest? Man könnte vermuten, dass die Täter zumindestens Verbindungen zur rechten Szene in Deutschland haben.
Welche Reaktion hat es in den letzten beiden Tagen gegeben?
Die Kommentare, die sich in Internetforen ergießen, sind zu 99 Prozent Häme und blanker Hass. Es ist immer das gleiche antisemitische Schema:
Das Warschauer Ghetto und Dschenin im Westjordanland werden nebeneinander gestellt und zusammengemixt, was unter eingeschränktem Blickwinkel eine Ähnlichkeit ergibt. Tatsächlich aber hat beides gar nichts miteinander zu tun. Wir wären »Gutmenschen«, selbst »Oberfundamentalisten«, »ein fanatisches Propagandainstrument«, hieß es auch. Diese Positionen kommen nicht von Muslimen, das dürften eher rechte Trittbrettfahrer sein. Außerdem haben wir zahlreiche E-Mails erhalten, die den uns entstandenen Schaden bejubeln. Wir sind eines der größten Internetangebote in Deutschland und haben sehr viele Feinde.
In vielen Ländern nimmt die Kritik an den Karikaturen gewalttätige Formen an. Überrascht?
Wir sind an einem Punkt angelangt, wo religiöse Auslegungen über den Wert von Menschenleben gesetzt werden. Da muss man gegenhalten – auch wenn es weh tut. Insofern fand ich es enttäuschend, wie schnell europäische Politiker einknickten und sagten, man müsse die Gefühle der Muslime respektieren. haGalil hat immer mit Muslimen das Gespräch gesucht. Denn gerade mit seinen »Gegnern« muss man sich unterhalten und gegen jede Polarisierung arbeiten.
haGalil hat nach der Streichung aller Mittel durch den Bund große Finanzprobleme. Hoffen Sie jetzt auf eine Solidaritätswelle?
Ich bin wenig optimistisch. Es wird zwar immer betont, wie wichtig die Bekämpfung von Antisemitismus sei. Aber gerade den erfolgreichsten Initiativen wird die Förderung versagt. Die Zahl der monatlich 350 000 Besucher auf haGalil bestätigt, dass wir gute Arbeit machen. Der ständige Kampf um Unterstützung führt jedoch zur Verbitterung. So denke ich ab und zu, es wäre gesünder, nach Tel Aviv zu gehen und zu sagen, was geht es mich an, was in Deutschland gesagt und getan wird. Aber den offiziellen Stellen kann man die Bekämpfung von Antisemitismus nicht überlassen und deshalb müssen wir weitermachen.
/Fragen: Lorenz Matzat/
Kommentar von muggel — 4. Februar 2006 @ 00:06
Nein, der “Hass” konnte auch bei durchaus wohlmeinenden Menschen entstehen, weil Dinge geschahen, die man in meinen Links nachlesen kann. Hagalil war eines der dubiosesten Portale, die ich je sah. Dafür spricht auch wieder, dass sie jeden der gegen sie ist - und sie sprechen von 99% (! eine unfassbare Zahl) - als “rechts” bezeichnen - und da muss man sich mal fragen: Warum sind 99% dagegen? Alles Antisemiten? Jaja. Natürlich wird die Kurve wieder zu den Rechtsradikalen gekriegt, denn wenn es nicht Rechte waren, hätte ja Hagalil ja keinen Sinn, nicht wahr? Es wird Zeit, dass sich Hagalil des deutschen Wetterdienstes bemächtigt oder These strickt, dass das Wetter auch von Rechten gemacht wird. Oder von Antisemiten! Das ist die Verschwörungstheorie der “Weisen von Zion” - nur anders herum!
TK
Kommentar von Campo-News — 4. Februar 2006 @ 08:24
Ihr Antisemiten freut Euch zu früh, wie so oft: Hagalil wird wieder online gehen, sehr baöd schon.
Kommentar von muggel — 4. Februar 2006 @ 13:57
Schmuddel, mich würde es auch nicht wundern, wenn sich das als eine PR-Aktion heraus stellt, die der “Rechtsextremismusjäger” dort inszeniert hat.
Kommentar von Campo-News — 4. Februar 2006 @ 15:24
Die Antisemitin Krienen verbreitet jetzt auch noch antisemitische Verschwörungstheorien: “Die Juden waren es selber!”, tönt das Krienen.
Kommentar von muggel — 6. Februar 2006 @ 09:49
Welche Juden, Schmuddel? Bei Hagalil? Hahahahahahah das behauptet ja nicht mal der Parker….
Kommentar von Campo-News — 6. Februar 2006 @ 09:59
“Unsere Leser sollten wissen, worum es geht und deshalb haben wir diese Karikaturen gezeigt.”
Warum hat das CAMPO-NewsBlog der Ex-Stalinistin und -RAF-Sympathisantin TK die Karikaturen nicht im Interesse der Pressefreiheit veröffentlicht, anstatt sich mit Apologeten islamischer Tugendwächter und Massenmörder, wie dem vermeintlichen “Palästinenser”freund Ernst Arendt (dem das Leben arabischer Jugendlicher, die im terroristischen Porgomfeldzug gegen Israel verheizt werden, offenkundig ebenso gleichgültig ist, wie das israelischer Zivilisten), zu solidarisieren?
Kommentar von Kosmopolit — 7. Februar 2006 @ 01:32
Feigling. Du kleiner Wurm würdest dir doch in deine verdreckte Hose pissen vor Angst, wenn wir uns gegenüberstehen würden. Da kann dir dann auch dein dahinsiechender Zuhälter nicht mehr helfen.
Kommentar von muggel — 7. Februar 2006 @ 06:30
Danke Schmuddel, du hast deinen Kopfinhalt auf den Punkt gebracht.
Schikora - ich muss nicht alles tun, was andere machen, außerdem habe ich doch erklärt, warum ich die Qualität und den Stil dieser Karikaturen nicht so toll finde - in “Fragen Sie Frau Krienen! Nr 12″ gibt es die Antworten dazu. Meine Religionskritik ist eine andere - mein Politikstil zur Ausschaltung von Extremisten ebenfalls.
TK
Kommentar von Campo-News — 7. Februar 2006 @ 08:05
Alles wieder da! Wie vorher! Ein schlechter Mensch, bestimmt ein Faschist, der glaubt, dass das schon komisch ist.
Kommentar von Campo-News — 22. Februar 2006 @ 19:13