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	<title>Kommentare zu: Uwe Seeler 1966 in Wembley</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/20/426.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:22:59 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/20/426.html#comment-1292479</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 16:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>anja Krienen
Gerade eben  Â· 
Mit Ã–ffentlich geteilt
"Uwe Seeler schlief friedlich...ein" 
Selbst mit solchen SÃ¤tzen lÃ¼gen sie. 
Niemand schlÃ¤ft friedlich ein.
Niemand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>anja Krienen<br />
Gerade eben  Â·<br />
Mit Ã–ffentlich geteilt<br />
&#8220;Uwe Seeler schlief friedlich&#8230;ein&#8221;<br />
Selbst mit solchen SÃ¤tzen lÃ¼gen sie.<br />
Niemand schlÃ¤ft friedlich ein.<br />
Niemand.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/20/426.html#comment-332395</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 15:16:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/20/426.html#comment-332395</guid>
		<description>Uwe Seeler erzÃ¤hlt, wie man ihnen nach dem krieg einimpfte schÃ¶n demÃ¼tig zu sein und selbst Fehlentscheidungen wie auf ewig gebrandmarkte Deutsche hinzunehmen - "Bulle" Weber, Wolfgang Overath und Franz Beckenbauer, unsere Youngster, alle noch keine 23 Jahre alt, sind dann noch auf Dienst und Bachramow zugestÃ¼rmt. Da bin ich als KapitÃ¤n aber sofort dazwischen gegangen und habe die drei weggejagt: "HÃ¶rt auf zu protestieren, der Schiedsrichter hat entschieden!" In diesen Kategorien haben wir damals gedacht, so sind wir groÃŸ geworden.

NatÃ¼rlich fÃ¼hlte auch ich mich betrogen. Ich war ziemlich wÃ¼tend, zugleich aber kurioser Weise auch sehr kontrolliert. Mein Eingreifen erfolgte ohne groÃŸes Nachdenken, automatisch. Es war das Resultat langjÃ¤hriger PrÃ¤gung. Seit meinem ersten AuswÃ¤rtslÃ¤nderspiel im Dezember 1954 war mir immer wieder eingetrichtert worden, dass wir unbedingt ruhig bleiben und nicht lange diskutieren oder groÃŸes Theater veranstalten sollten.

Bevor wir ins Ausland gefahren sind, hat Bundestrainer Sepp Herberger erst einmal einen Vortrag darÃ¼ber gehalten, was wir Deutschen da im Krieg gemacht hatten, was alles vorgefallen war. Helmut SchÃ¶n, Herbergers Nachfolger ab 1964, hat das Ã¼bernommen. Unser Torwart Hans Tilkowski, der Ã¤lteste im WM-Kader von 1966, ist 1935 geboren. Wir alle hatten mit dem Krieg nichts zu tun, sondern nur mit den Kriegsfolgen. Aber dennoch gab es damals natÃ¼rlich Vorbehalte gegen uns Deutsche. Gerade in Frankreich und England begegnete man uns sehr reserviert, ja manchmal auch offen feindselig. Vorm Endspiel in Wembley wies mich Helmut SchÃ¶n zudem nochmal extra darauf hin, dass auch die Queen im Stadion zugegen sein wÃ¼rde. Vor ihren Augen wÃ¼rde allzu groÃŸes Lamentieren und aggressives Auftreten erst recht keinen guten Eindruck machen. http://www.spiegel.de/einestages/uwe-seeler-ueber-das-wembley-tor-gewinnen-wollen-verlieren-koennen-a-1104911.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Uwe Seeler erzÃ¤hlt, wie man ihnen nach dem krieg einimpfte schÃ¶n demÃ¼tig zu sein und selbst Fehlentscheidungen wie auf ewig gebrandmarkte Deutsche hinzunehmen - &#8220;Bulle&#8221; Weber, Wolfgang Overath und Franz Beckenbauer, unsere Youngster, alle noch keine 23 Jahre alt, sind dann noch auf Dienst und Bachramow zugestÃ¼rmt. Da bin ich als KapitÃ¤n aber sofort dazwischen gegangen und habe die drei weggejagt: &#8220;HÃ¶rt auf zu protestieren, der Schiedsrichter hat entschieden!&#8221; In diesen Kategorien haben wir damals gedacht, so sind wir groÃŸ geworden.</p>
<p>NatÃ¼rlich fÃ¼hlte auch ich mich betrogen. Ich war ziemlich wÃ¼tend, zugleich aber kurioser Weise auch sehr kontrolliert. Mein Eingreifen erfolgte ohne groÃŸes Nachdenken, automatisch. Es war das Resultat langjÃ¤hriger PrÃ¤gung. Seit meinem ersten AuswÃ¤rtslÃ¤nderspiel im Dezember 1954 war mir immer wieder eingetrichtert worden, dass wir unbedingt ruhig bleiben und nicht lange diskutieren oder groÃŸes Theater veranstalten sollten.</p>
<p>Bevor wir ins Ausland gefahren sind, hat Bundestrainer Sepp Herberger erst einmal einen Vortrag darÃ¼ber gehalten, was wir Deutschen da im Krieg gemacht hatten, was alles vorgefallen war. Helmut SchÃ¶n, Herbergers Nachfolger ab 1964, hat das Ã¼bernommen. Unser Torwart Hans Tilkowski, der Ã¤lteste im WM-Kader von 1966, ist 1935 geboren. Wir alle hatten mit dem Krieg nichts zu tun, sondern nur mit den Kriegsfolgen. Aber dennoch gab es damals natÃ¼rlich Vorbehalte gegen uns Deutsche. Gerade in Frankreich und England begegnete man uns sehr reserviert, ja manchmal auch offen feindselig. Vorm Endspiel in Wembley wies mich Helmut SchÃ¶n zudem nochmal extra darauf hin, dass auch die Queen im Stadion zugegen sein wÃ¼rde. Vor ihren Augen wÃ¼rde allzu groÃŸes Lamentieren und aggressives Auftreten erst recht keinen guten Eindruck machen. <a href="http://www.spiegel.de/einestages/uwe-seeler-ueber-das-wembley-tor-gewinnen-wollen-verlieren-koennen-a-1104911.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/einestages/uwe-seeler-ueber-das-wembley-tor-gewinnen-wollen-verlieren-koennen-a-1104911.html</a></p>
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		<title>Von: papadiddipop</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/20/426.html#comment-38707</link>
		<dc:creator>papadiddipop</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 01:00:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/20/426.html#comment-38707</guid>
		<description>oh,oh,oh,
dieser verein ist absolut nicht ekelhaft, grosser irrtum.
um einen ekelhaften verein zu finden brauchst du nur mal in den sÃ¼den deutschlands zu schauen oder nach england.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh,oh,oh,<br />
dieser verein ist absolut nicht ekelhaft, grosser irrtum.<br />
um einen ekelhaften verein zu finden brauchst du nur mal in den sÃ¼den deutschlands zu schauen oder nach england.</p>
]]></content:encoded>
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