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	<title>Kommentare zu: LL-Aktion: Exekution des Werkes Lutz Rathenows</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:05:20 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-65683</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 06:12:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-65683</guid>
		<description>Etwas zynisch, ja, aber nicht ohne Berechtigung. Der Stiftschreller Rathenow, die "BÃ¼rgerrechtlerin" Lengsfeld und andere UmweltbibliothekssÃ¼nder sind schlicht erledigte FÃ¤lle. &lt;strong&gt;Es bleibt dabei: FÃ¼r immer und ewig wird hiermit ein Verdikt gegen die sÃ¤uerlichen UmweltbibliotheksmÃ¤use, - SpÃ¤t-Hippies und EwigkeitsbÃ¤rte ausgesprochen.&lt;/strong&gt;


http://www.mlwerke.de/kl/kl_004.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas zynisch, ja, aber nicht ohne Berechtigung. Der Stiftschreller Rathenow, die &#8220;BÃ¼rgerrechtlerin&#8221; Lengsfeld und andere UmweltbibliothekssÃ¼nder sind schlicht erledigte FÃ¤lle. <strong>Es bleibt dabei: FÃ¼r immer und ewig wird hiermit ein Verdikt gegen die sÃ¤uerlichen UmweltbibliotheksmÃ¤use, - SpÃ¤t-Hippies und EwigkeitsbÃ¤rte ausgesprochen.</strong></p>
<p><a href="http://www.mlwerke.de/kl/kl_004.htm" rel="nofollow">http://www.mlwerke.de/kl/kl_004.htm</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Ellis Perkuhl</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-65596</link>
		<dc:creator>Ellis Perkuhl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 19:15:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-65596</guid>
		<description>Die ewigen Dissidenten ... Selbstlos, benachteiligt, heldenhaft, ...

Worin eigentlich besteht der Unterschied zwischen einem beliebigen kleinen Unternehmer und einem Dissidenten? Nun, es gibt keinen. Beide suchen Ihren Vorteil, der Unternehmer den Gewinn, der Dissident den Ruhm. Beide leben (oder lebten) mit einem gewissen Risiko. Der Unternehmer mit der Risiko der Pleite, der Dissident mit dem Risiko, in die MÃ¼hlen der Repressionsorgane des jeweiligen Staates zu geraten.

Die Dissidenten der ehemaligen DDR? Nun, fÃ¼r diejenigen, die sich auskannten, ein schÃ¶nes Leben. Nicht unbedingt materiell, aber die Aufmerksamkeit der Publikationsorgane der benachbarten westlichen Bundesrepublik und damit die gewÃ¼nschte Zurschaustellung der eigenen PersÃ¶nlichkeit war gewiÃŸ. Nicht ganz ohne Risiko, gewiÃŸ, aber die Stasi war im wesentlichen ein zahnloser Tiger, auch, wenn die Darstellungen, prÃ¤sentiert - wie Ã¼berraschend - speziell von den Dissidenten ein anderes Bild suggerieren. Wegen der desolaten wirtschaftlichen Lage muÃŸte die DDR sehr vorsichtig agieren. Diejenigen, die dieses Spannungsfeld kannten - Lutz Rathenow ganz vorn - konnten darin gut leben. War wÃ¤re beispielsweise heute ein Lutz Rathenow ohne seine kurzzeitige Verhaftung wegen eines lÃ¤cherlich unbedeutenden Buches durch ein paar Ã¼berreagierende Stasi-Mitarbeiter? Diese paar Tage werden doch nun seit Jahren gnadenlos vermarktet. Die Stasi als Quelle der aktuellen Einnahmen? Doch nicht die allerschlechteste Wahl.

Und diejenigen, die sich nicht derart vermarkten kÃ¶nnen? DÃ¼rfen nun einen groÃŸen Anspruch auf EntschÃ¤digung erheben? Auf welcher Basis bitte? Ihr "GeschÃ¤ftsmodell" funktioniert seit dem Ende der DDR nicht mehr. Aber so etwas kann jedem Unternehmer (siehe oben) doch auch passieren. Kann der daraus einen Anspruch auf EntschÃ¤digung ableiten? Einverstanden, es gab FÃ¤lle physischer und psychischer Gewalt und den Opfern dieser MaÃŸnahmen soll selbstredend Gerechtigkeit geschehen. Aber nur die Anzahl an Akten im Archiv des MfS besagt gar nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die ewigen Dissidenten &#8230; Selbstlos, benachteiligt, heldenhaft, &#8230;</p>
<p>Worin eigentlich besteht der Unterschied zwischen einem beliebigen kleinen Unternehmer und einem Dissidenten? Nun, es gibt keinen. Beide suchen Ihren Vorteil, der Unternehmer den Gewinn, der Dissident den Ruhm. Beide leben (oder lebten) mit einem gewissen Risiko. Der Unternehmer mit der Risiko der Pleite, der Dissident mit dem Risiko, in die MÃ¼hlen der Repressionsorgane des jeweiligen Staates zu geraten.</p>
<p>Die Dissidenten der ehemaligen DDR? Nun, fÃ¼r diejenigen, die sich auskannten, ein schÃ¶nes Leben. Nicht unbedingt materiell, aber die Aufmerksamkeit der Publikationsorgane der benachbarten westlichen Bundesrepublik und damit die gewÃ¼nschte Zurschaustellung der eigenen PersÃ¶nlichkeit war gewiÃŸ. Nicht ganz ohne Risiko, gewiÃŸ, aber die Stasi war im wesentlichen ein zahnloser Tiger, auch, wenn die Darstellungen, prÃ¤sentiert - wie Ã¼berraschend - speziell von den Dissidenten ein anderes Bild suggerieren. Wegen der desolaten wirtschaftlichen Lage muÃŸte die DDR sehr vorsichtig agieren. Diejenigen, die dieses Spannungsfeld kannten - Lutz Rathenow ganz vorn - konnten darin gut leben. War wÃ¤re beispielsweise heute ein Lutz Rathenow ohne seine kurzzeitige Verhaftung wegen eines lÃ¤cherlich unbedeutenden Buches durch ein paar Ã¼berreagierende Stasi-Mitarbeiter? Diese paar Tage werden doch nun seit Jahren gnadenlos vermarktet. Die Stasi als Quelle der aktuellen Einnahmen? Doch nicht die allerschlechteste Wahl.</p>
<p>Und diejenigen, die sich nicht derart vermarkten kÃ¶nnen? DÃ¼rfen nun einen groÃŸen Anspruch auf EntschÃ¤digung erheben? Auf welcher Basis bitte? Ihr &#8220;GeschÃ¤ftsmodell&#8221; funktioniert seit dem Ende der DDR nicht mehr. Aber so etwas kann jedem Unternehmer (siehe oben) doch auch passieren. Kann der daraus einen Anspruch auf EntschÃ¤digung ableiten? Einverstanden, es gab FÃ¤lle physischer und psychischer Gewalt und den Opfern dieser MaÃŸnahmen soll selbstredend Gerechtigkeit geschehen. Aber nur die Anzahl an Akten im Archiv des MfS besagt gar nichts.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17878</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2006 07:34:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17878</guid>
		<description>Der Text ist mehr als 3 Jahre alt, anscheinend hat er in der letzte Zeit zuviel in der Wintersonne gelegen und sich das OberstÃ¼bchen verkÃ¼hlt.

Seine "kleine Flucht" hÃ¤lt an - sie sucht ihr Ziel im Opportunismus von Fake-Liberalismus und UnterstÃ¼tzung von "MaÃŸnahmen".

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Text ist mehr als 3 Jahre alt, anscheinend hat er in der letzte Zeit zuviel in der Wintersonne gelegen und sich das OberstÃ¼bchen verkÃ¼hlt.</p>
<p>Seine &#8220;kleine Flucht&#8221; hÃ¤lt an - sie sucht ihr Ziel im Opportunismus von Fake-Liberalismus und UnterstÃ¼tzung von &#8220;MaÃŸnahmen&#8221;.</p>
<p>TK</p>
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	<item>
		<title>Von: ads</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17869</link>
		<dc:creator>ads</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2006 00:52:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17869</guid>
		<description>Lutz Rathenow ist ein sanfter Rebell, der seit frÃ¼hester Jugend die gesellschaftlichen VerhÃ¤ltnisse in der DDR kritisch beobachtet und analysiert hat. Als er 1980 seinen ersten Prosa-Band "Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet" ohne Genehmigung im Westen herausbrachte, wurde er verhaftet. Ein Dissidentenleben begann.
 
  
Jetzt wird Lutz Rathenow 50. Er ist ein spannender Zeitzeuge. FÃ¼r die einstigen DDR-BÃ¼rger haben Rathenows Texte vor allem einen Effekt der Wiedererkennung. FÃ¼r Westdeutsche sind sie interessant, weil sie die kleinen Fluchten aus einem totalitÃ¤ren Regime beschreiben. 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lutz Rathenow ist ein sanfter Rebell, der seit frÃ¼hester Jugend die gesellschaftlichen VerhÃ¤ltnisse in der DDR kritisch beobachtet und analysiert hat. Als er 1980 seinen ersten Prosa-Band &#8220;Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet&#8221; ohne Genehmigung im Westen herausbrachte, wurde er verhaftet. Ein Dissidentenleben begann.</p>
<p>Jetzt wird Lutz Rathenow 50. Er ist ein spannender Zeitzeuge. FÃ¼r die einstigen DDR-BÃ¼rger haben Rathenows Texte vor allem einen Effekt der Wiedererkennung. FÃ¼r Westdeutsche sind sie interessant, weil sie die kleinen Fluchten aus einem totalitÃ¤ren Regime beschreiben.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17861</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 17:44:40 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;img width="477" height="949" src="http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Rathenow2.JPG" /&gt;
&lt;img width="642" height="817" src="http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Rathenow3.JPG" /&gt;
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&lt;img width="620" height="765" src="http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Rathenow11.JPG" /&gt;

&lt;strong&gt;...die soll man auch mit den KÃ¶pfen auf das Pflaster schlagen. Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht...&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Die Heilige Johanna der SchlachthÃ¶fe, Bertolt Brecht&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><img width="477" height="949" src="http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Rathenow2.JPG" /><br />
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<p><strong>&#8230;die soll man auch mit den KÃ¶pfen auf das Pflaster schlagen. Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht&#8230;</strong></p>
<p><strong>Die Heilige Johanna der SchlachthÃ¶fe, Bertolt Brecht</strong></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17854</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 16:46:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2006/01/17/424.html#comment-17854</guid>
		<description>Zuversicht-

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</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zuversicht-</p>
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