<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Georg Kreisler</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:00:05 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3</generator>
		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-1154601</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 07:00:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-1154601</guid>
		<description>https://www.revierpassagen.de/90343/was-experten-entgeht-oder-blinde-flecken-der-kulturgeschichte/20000914_1145?print=print</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.revierpassagen.de/90343/was-experten-entgeht-oder-blinde-flecken-der-kulturgeschichte/20000914_1145?print=print" rel="nofollow">https://www.revierpassagen.de/90343/was-experten-entgeht-oder-blinde-flecken-der-kulturgeschichte/20000914_1145?print=print</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-921703</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 17:05:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-921703</guid>
		<description>2003 Lindenmeyer: Bekannt ist, dass Sie Hermann GÃ¶ring persÃ¶nlich erlebt haben, Ernst 
Kaltenbrunner und auch Julius Streicher, der den "StÃ¼rmer" verantwortet 
hatte. Sie haben irgendwo einmal gesagt, Hermann GÃ¶ring sei dabei fÃ¼r Sie 
eine der interessantesten Figuren gewesen, weil er der Einzige war, der 
seine MittÃ¤terschaft nicht geleugnet hat. 
Kreisler: Na ja, er hat so ein bisschen seine Witze darÃ¼ber gemacht. Ich will nicht 
sagen, dass er nicht die Wahrheit gesagt hat, er sagte halt nur: "In meiner 
Position musste ich natÃ¼rlich verschiedene Dinge machen und gutheiÃŸen, 
aber das war doch selbstverstÃ¤ndlich. Ich habe nur meine Pflicht getan!" In 
dieser Art und Weise hat er also gesprochen. Aber Sie haben Recht, viele 
andere haben selbst das rundweg abgeleugnet. Wirklich dazu bekannt hat 
sich jedoch keiner. Soweit ich weiÃŸ, hat sich keiner wirklich zu seinen 
Verbrechen bekannt. 
Lindenmeyer: Bei den NÃ¼rnberger Prozessen waren Sie aber nicht mehr mit dabei? 
Kreisler: Richtig. 
Lindenmeyer: Warum? 
Kreisler: Weil ich dann bereits aus der Armee entlassen werden konnte. Es gab 
damals so ein bestimmtes Punktesystem in der Army: Man musste 
genÃ¼gend Punkte gesammelt haben, damit man seine Entlassung 
einreichen konnte. Das habe ich dann auch gemacht, denn ich wollte weg 
aus der Army, ich wollte nicht mehr Soldat sein. Ich hatte ja auch 
ursprÃ¼nglich nicht Soldat werden wollen. Und bleiben wollte ich es erst recht 
nicht. 
Lindenmeyer: Sie sind diesen drei Figuren GÃ¶ring, Kaltenbrunner, Streicher â€“ sie stehen 
nur beispielhaft fÃ¼r viele solcher Figuren â€“, Sie sind diesen drei 
Nationalsozialisten und Faschisten als ein Emigrant begegnet, der mit 
seiner Familie hatte flÃ¼chten mÃ¼ssen und aus dessen Familie auch viele 
AngehÃ¶rige in den Konzentrationslagern, im Holocaust, ums Leben 
gekommen sind: KÃ¶nnen Sie sich noch daran erinnern, was Sie gefÃ¼hlt 
haben, als Sie diesen Menschen zum ersten Mal gegenÃ¼berstanden? 
Kreisler: Man muss bedenken, ich war damals ungefÃ¤hr 22 Jahre alt und war ja 
glimpflich davon gekommen. Mir traten dann diese alten, total verstÃ¶rten 
und weiÃŸhaarigen MÃ¤nner gegenÃ¼ber: Teilweise mussten sie sich ihre 
Hosen hoch halten mit den HÃ¤nden, weil man ihnen GÃ¼rtel und HosentrÃ¤ger 
abgenommen hatte, damit sie nicht Selbstmord begehen kÃ¶nnen. Streicher 
z. B. war ja schon total verwirrt: Er brauchte eine ganze Stunde, um auf eine 
einfache Frage eine Antwort geben zu kÃ¶nnen. Wenn man ihn gefragt hat, 
was sein Beruf sei, hat er lange nachgedacht und schlieÃŸlich gesagt: 
"Volksschullehrer!" Ich habe ihn dann gefragt, was er denn noch gewesen 
sei. Wiederum nach langer Zeit hat er dann gemeint: "Ja, Ã¤h, Gauleiter war 
ich auch." Was sollte man mit denen machen? Mit denen war doch nichts 
mehr anzufangen. GÃ¶ring war eine Ausnahme: Er war sehr prÃ¤sent. Aber 
die meisten anderen waren geistig doch schon weggetreten. Es war ja Krieg 
gewesen und sie hatten doch einiges mitgemacht. Was soll man da tun? 
Soll man ihnen eine runterhauen? Es hat Leute gegeben, die das getan 
haben... 
Lindenmeyer: ...die RachegefÃ¼hle hatten. 
Kreisler: Ja, es gab einige, die RachegefÃ¼hle hatten. Ich hatte solche GefÃ¼hle nicht. 
Mir ist Rache sowieso fremd und mir war Rache schon damals fremd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2003 Lindenmeyer: Bekannt ist, dass Sie Hermann GÃ¶ring persÃ¶nlich erlebt haben, Ernst<br />
Kaltenbrunner und auch Julius Streicher, der den &#8220;StÃ¼rmer&#8221; verantwortet<br />
hatte. Sie haben irgendwo einmal gesagt, Hermann GÃ¶ring sei dabei fÃ¼r Sie<br />
eine der interessantesten Figuren gewesen, weil er der Einzige war, der<br />
seine MittÃ¤terschaft nicht geleugnet hat.<br />
Kreisler: Na ja, er hat so ein bisschen seine Witze darÃ¼ber gemacht. Ich will nicht<br />
sagen, dass er nicht die Wahrheit gesagt hat, er sagte halt nur: &#8220;In meiner<br />
Position musste ich natÃ¼rlich verschiedene Dinge machen und gutheiÃŸen,<br />
aber das war doch selbstverstÃ¤ndlich. Ich habe nur meine Pflicht getan!&#8221; In<br />
dieser Art und Weise hat er also gesprochen. Aber Sie haben Recht, viele<br />
andere haben selbst das rundweg abgeleugnet. Wirklich dazu bekannt hat<br />
sich jedoch keiner. Soweit ich weiÃŸ, hat sich keiner wirklich zu seinen<br />
Verbrechen bekannt.<br />
Lindenmeyer: Bei den NÃ¼rnberger Prozessen waren Sie aber nicht mehr mit dabei?<br />
Kreisler: Richtig.<br />
Lindenmeyer: Warum?<br />
Kreisler: Weil ich dann bereits aus der Armee entlassen werden konnte. Es gab<br />
damals so ein bestimmtes Punktesystem in der Army: Man musste<br />
genÃ¼gend Punkte gesammelt haben, damit man seine Entlassung<br />
einreichen konnte. Das habe ich dann auch gemacht, denn ich wollte weg<br />
aus der Army, ich wollte nicht mehr Soldat sein. Ich hatte ja auch<br />
ursprÃ¼nglich nicht Soldat werden wollen. Und bleiben wollte ich es erst recht<br />
nicht.<br />
Lindenmeyer: Sie sind diesen drei Figuren GÃ¶ring, Kaltenbrunner, Streicher â€“ sie stehen<br />
nur beispielhaft fÃ¼r viele solcher Figuren â€“, Sie sind diesen drei<br />
Nationalsozialisten und Faschisten als ein Emigrant begegnet, der mit<br />
seiner Familie hatte flÃ¼chten mÃ¼ssen und aus dessen Familie auch viele<br />
AngehÃ¶rige in den Konzentrationslagern, im Holocaust, ums Leben<br />
gekommen sind: KÃ¶nnen Sie sich noch daran erinnern, was Sie gefÃ¼hlt<br />
haben, als Sie diesen Menschen zum ersten Mal gegenÃ¼berstanden?<br />
Kreisler: Man muss bedenken, ich war damals ungefÃ¤hr 22 Jahre alt und war ja<br />
glimpflich davon gekommen. Mir traten dann diese alten, total verstÃ¶rten<br />
und weiÃŸhaarigen MÃ¤nner gegenÃ¼ber: Teilweise mussten sie sich ihre<br />
Hosen hoch halten mit den HÃ¤nden, weil man ihnen GÃ¼rtel und HosentrÃ¤ger<br />
abgenommen hatte, damit sie nicht Selbstmord begehen kÃ¶nnen. Streicher<br />
z. B. war ja schon total verwirrt: Er brauchte eine ganze Stunde, um auf eine<br />
einfache Frage eine Antwort geben zu kÃ¶nnen. Wenn man ihn gefragt hat,<br />
was sein Beruf sei, hat er lange nachgedacht und schlieÃŸlich gesagt:<br />
&#8220;Volksschullehrer!&#8221; Ich habe ihn dann gefragt, was er denn noch gewesen<br />
sei. Wiederum nach langer Zeit hat er dann gemeint: &#8220;Ja, Ã¤h, Gauleiter war<br />
ich auch.&#8221; Was sollte man mit denen machen? Mit denen war doch nichts<br />
mehr anzufangen. GÃ¶ring war eine Ausnahme: Er war sehr prÃ¤sent. Aber<br />
die meisten anderen waren geistig doch schon weggetreten. Es war ja Krieg<br />
gewesen und sie hatten doch einiges mitgemacht. Was soll man da tun?<br />
Soll man ihnen eine runterhauen? Es hat Leute gegeben, die das getan<br />
haben&#8230;<br />
Lindenmeyer: &#8230;die RachegefÃ¼hle hatten.<br />
Kreisler: Ja, es gab einige, die RachegefÃ¼hle hatten. Ich hatte solche GefÃ¼hle nicht.<br />
Mir ist Rache sowieso fremd und mir war Rache schon damals fremd.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-921677</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 16:38:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-921677</guid>
		<description>https://www.swr.de/swr2/wissen/georg-kreisler-und-die-ritchie-boys-kaempfer-gegen-die-nazi-barbarei-100.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.swr.de/swr2/wissen/georg-kreisler-und-die-ritchie-boys-kaempfer-gegen-die-nazi-barbarei-100.html" rel="nofollow">https://www.swr.de/swr2/wissen/georg-kreisler-und-die-ritchie-boys-kaempfer-gegen-die-nazi-barbarei-100.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-861217</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 17:18:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-861217</guid>
		<description>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html" rel="nofollow">http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-408017</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 14:14:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-408017</guid>
		<description>Wie Hollaender von den Linken eingeordnet wird - http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14457

Zwar waren die gestiegenen Baukosten vor allem durch die Nachkriegsinflation in den USA in die HÃ¶he getrieben worden, aber als das Flamingo erÃ¶ffnet wurde und trotz des Auftritts von Jimmy Durante floppte, war das Ende von Bugsy besiegelt. https://de.wikipedia.org/wiki/Bugsy_Siegel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Hollaender von den Linken eingeordnet wird - <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14457" rel="nofollow">http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14457</a></p>
<p>Zwar waren die gestiegenen Baukosten vor allem durch die Nachkriegsinflation in den USA in die HÃ¶he getrieben worden, aber als das Flamingo erÃ¶ffnet wurde und trotz des Auftritts von Jimmy Durante floppte, war das Ende von Bugsy besiegelt. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bugsy_Siegel" rel="nofollow">https://de.wikipedia.org/wiki/Bugsy_Siegel</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-327737</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 06:24:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-327737</guid>
		<description>AnknÃ¼pfend an das Anti-Euro-Lied von Georg Kreisler aus dem Jahre 1996, stelle ich hier einmal seine bgeleitenden Ã„uÃŸerungen zu diesem Lied ein, die im Textheft zur CD verÃ¶ffentlicht wurden. Es kÃ¶nnte ein Leitartikel sein, der geradezu prophetisch zwei Dekaden vorgreift und fÃ¼r unsere Zeit, die selbstverstÃ¤ndlich auch seine wahr, geschrieben wurde.

Der Euro
von Georg Kreisler

Wir sollen uns alalso alle in ein - und demselben Land (!!!, Anm. T.K.) befinden, in Europa. 
Wir sollen alle die gleichen Preise zahlen, das gleiche essen und trinken,
die gleichen Kleider tragen, die glleichen Zeitungen lesen, wenn auch in verschiedenen Sprachen,
die gleichen MÃ¶bel haben, zwar verschiedene Wohnungen, aber doch auch irgendwie die gleichen,
verschiedene Autos, aber doch die gleichen, die gleichen Brillen, das gleiche Geld,
den gleichen Haarschnitt, den gleichen Gesichtsausdruck, die gleichen Steuern,
deie gleichen Ã„rzte und die gleichen Pillen, die gleichen Kondome und die gleichen SÃ¤rge.

Es wird vielleicht ein biÃŸchen lÃ¤nger dauern, aber irgendwann werden unsere KÃ¼nstler die gleichen Bilder malen, 
die gleichen Romane schreiben, die gleichen TheaterstÃ¼cke produzieren, 
die gleiche Musik komponieren, die gleichen Schlager singen sie ja sowieso schon,
alle werden die gleichen Gedichte rezitieren und Ã¼berall werden die gleichen DenkmÃ¤ler stehen.

Das hat ja auch seine GrÃ¼nde: es erleichtert die Produktion,
es erleichtert den Vertrieb, es erleichtert die GeschÃ¤ftsgebarung,
es erleichtert die Sozialeistungen, es erleichtert das Regieren, es erleichtert die Diskussionen, 
es erleichtert die Weihnachts - und Geburtstagsgeschenke, es erleichtert die FriedensbemÃ¼hungen,
die Israelis werden sein wie die Araber, die Serben werden sein wie die Bosnier,
es erleichtert den Tourismus und es erleichtert die kapitalistische Gesellschaftsordnung.

Ja, ich glaube sogar, der liebe Gott wird auf uns herunterschauen und sich denken:
UrsprÃ¼nglich hatte ich etwas anderes mit den Menschen vor, aber vielleicht war ich zu ehrgeizig. 
So wie es ist, erleichtert es auch meine Arbeit.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>AnknÃ¼pfend an das Anti-Euro-Lied von Georg Kreisler aus dem Jahre 1996, stelle ich hier einmal seine bgeleitenden Ã„uÃŸerungen zu diesem Lied ein, die im Textheft zur CD verÃ¶ffentlicht wurden. Es kÃ¶nnte ein Leitartikel sein, der geradezu prophetisch zwei Dekaden vorgreift und fÃ¼r unsere Zeit, die selbstverstÃ¤ndlich auch seine wahr, geschrieben wurde.</p>
<p>Der Euro<br />
von Georg Kreisler</p>
<p>Wir sollen uns alalso alle in ein - und demselben Land (!!!, Anm. T.K.) befinden, in Europa.<br />
Wir sollen alle die gleichen Preise zahlen, das gleiche essen und trinken,<br />
die gleichen Kleider tragen, die glleichen Zeitungen lesen, wenn auch in verschiedenen Sprachen,<br />
die gleichen MÃ¶bel haben, zwar verschiedene Wohnungen, aber doch auch irgendwie die gleichen,<br />
verschiedene Autos, aber doch die gleichen, die gleichen Brillen, das gleiche Geld,<br />
den gleichen Haarschnitt, den gleichen Gesichtsausdruck, die gleichen Steuern,<br />
deie gleichen Ã„rzte und die gleichen Pillen, die gleichen Kondome und die gleichen SÃ¤rge.</p>
<p>Es wird vielleicht ein biÃŸchen lÃ¤nger dauern, aber irgendwann werden unsere KÃ¼nstler die gleichen Bilder malen,<br />
die gleichen Romane schreiben, die gleichen TheaterstÃ¼cke produzieren,<br />
die gleiche Musik komponieren, die gleichen Schlager singen sie ja sowieso schon,<br />
alle werden die gleichen Gedichte rezitieren und Ã¼berall werden die gleichen DenkmÃ¤ler stehen.</p>
<p>Das hat ja auch seine GrÃ¼nde: es erleichtert die Produktion,<br />
es erleichtert den Vertrieb, es erleichtert die GeschÃ¤ftsgebarung,<br />
es erleichtert die Sozialeistungen, es erleichtert das Regieren, es erleichtert die Diskussionen,<br />
es erleichtert die Weihnachts - und Geburtstagsgeschenke, es erleichtert die FriedensbemÃ¼hungen,<br />
die Israelis werden sein wie die Araber, die Serben werden sein wie die Bosnier,<br />
es erleichtert den Tourismus und es erleichtert die kapitalistische Gesellschaftsordnung.</p>
<p>Ja, ich glaube sogar, der liebe Gott wird auf uns herunterschauen und sich denken:<br />
UrsprÃ¼nglich hatte ich etwas anderes mit den Menschen vor, aber vielleicht war ich zu ehrgeizig.<br />
So wie es ist, erleichtert es auch meine Arbeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-327575</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 14:13:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-327575</guid>
		<description>Georg Kreisler war einer der ersten und der verschwindend Wenigen, der vor dem Euro warnte 1996!!!), in dem er die kommenden Probleme (und die ZerstÃ¶rung des Kontinents) satirisch beschrieb, als man ihn noch als ECU eupheminisierte (lang vor seiner EinfÃ¼hrung als "Zahlungsmittel") - und dem dummen Volk als Heilmittel anempfahl. Auch die Schreiberin dieser Zeilen hielt den sonst Ã¤uÃŸerst geschÃ¤tzen Freund Kreisler in diesem Punkt fÃ¼r etwas spekulativ, ehe sie im europÃ¤ischen Ausland (Spanien) begriff, dass er als Zuckerl fÃ¼r die Doofen hingestreut und die wahren VerhÃ¤ltnisse komplett andere und nicht im Ansatz kompatible waren. Loben wir den "Kultur-Pessimisten" Kreisler und staunen Ã¼ber seine hervorragende Weitsichtigkeit, die er in dieser, einer der letzten Aufzeichnung in denen er singt, schon nicht mehr mit ganz fester Stimme vortrÃ¤gt -

Denn Theater san gschlossen, die Museen stehn leer
Und BuchlÃ¤den gibt es schon lang keine mehr!
Was braucht ein moderner Mensch Litratur?
Auch von Philharmonikern keine Spur
Nur der Euro bleibt stark
Den legt niemand in'n Sarg
Hast du Euro, dann hast du Kultur!
Der kann Kunst imitiern
Der kann die Politiker schmiern
Der baut Banken zu den Sternen
Baut McDonalds, baut Kasernen
Der schmÃ¼ckts Fernsehn mit an Glorienschein
Man ist stolz, EuropÃ¤er zu sein! 
FÃ¼r den Euro sterbn die Poeten
Und zum Euro lernt man beten:
"Euro unser, der du bist..."
Und dann merkt auch der letzte Tourist
Was Europa ist!
https://www.youtube.com/watch?v=oYZ99mHQJI0</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Kreisler war einer der ersten und der verschwindend Wenigen, der vor dem Euro warnte 1996!!!), in dem er die kommenden Probleme (und die ZerstÃ¶rung des Kontinents) satirisch beschrieb, als man ihn noch als ECU eupheminisierte (lang vor seiner EinfÃ¼hrung als &#8220;Zahlungsmittel&#8221;) - und dem dummen Volk als Heilmittel anempfahl. Auch die Schreiberin dieser Zeilen hielt den sonst Ã¤uÃŸerst geschÃ¤tzen Freund Kreisler in diesem Punkt fÃ¼r etwas spekulativ, ehe sie im europÃ¤ischen Ausland (Spanien) begriff, dass er als Zuckerl fÃ¼r die Doofen hingestreut und die wahren VerhÃ¤ltnisse komplett andere und nicht im Ansatz kompatible waren. Loben wir den &#8220;Kultur-Pessimisten&#8221; Kreisler und staunen Ã¼ber seine hervorragende Weitsichtigkeit, die er in dieser, einer der letzten Aufzeichnung in denen er singt, schon nicht mehr mit ganz fester Stimme vortrÃ¤gt -</p>
<p>Denn Theater san gschlossen, die Museen stehn leer<br />
Und BuchlÃ¤den gibt es schon lang keine mehr!<br />
Was braucht ein moderner Mensch Litratur?<br />
Auch von Philharmonikern keine Spur<br />
Nur der Euro bleibt stark<br />
Den legt niemand in&#8217;n Sarg<br />
Hast du Euro, dann hast du Kultur!<br />
Der kann Kunst imitiern<br />
Der kann die Politiker schmiern<br />
Der baut Banken zu den Sternen<br />
Baut McDonalds, baut Kasernen<br />
Der schmÃ¼ckts Fernsehn mit an Glorienschein<br />
Man ist stolz, EuropÃ¤er zu sein!<br />
FÃ¼r den Euro sterbn die Poeten<br />
Und zum Euro lernt man beten:<br />
&#8220;Euro unser, der du bist&#8230;&#8221;<br />
Und dann merkt auch der letzte Tourist<br />
Was Europa ist!<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=oYZ99mHQJI0" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=oYZ99mHQJI0</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266909</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 10:24:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266909</guid>
		<description>Jetzt erschien der biographische Artikel zu Georg Kreisler auf Kreisler-Info. Er benennt die meisten Lebensstationen und Begebenheiten, aus denen man doch endlich auch einmal einen Film drehen sollte.

- als Hitler fÃ¼r Onkel Julius eine Anti-SchweiÃŸfuÃŸ-Kampagne medial begleitete
- die Schachpartien mit Kosha-Nostra-Mitglied "Bugsy" Siegel und seine NÃ¤he bei der ErschieÃŸung des Mobsters
- als Ritchie-Boy bei den VerhÃ¶ren von GÃ¶ring, Streicher und Kaltenbrunner
- mit Chaplin und Eisler in Hollywood
- die Karriere als "Taubenvergifter"
Hier noch einmal der Link auf das Original und den Zeitungsabdruck - http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266909</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt erschien der biographische Artikel zu Georg Kreisler auf Kreisler-Info. Er benennt die meisten Lebensstationen und Begebenheiten, aus denen man doch endlich auch einmal einen Film drehen sollte.</p>
<p>- als Hitler fÃ¼r Onkel Julius eine Anti-SchweiÃŸfuÃŸ-Kampagne medial begleitete<br />
- die Schachpartien mit Kosha-Nostra-Mitglied &#8220;Bugsy&#8221; Siegel und seine NÃ¤he bei der ErschieÃŸung des Mobsters<br />
- als Ritchie-Boy bei den VerhÃ¶ren von GÃ¶ring, Streicher und Kaltenbrunner<br />
- mit Chaplin und Eisler in Hollywood<br />
- die Karriere als &#8220;Taubenvergifter&#8221;<br />
Hier noch einmal der Link auf das Original und den Zeitungsabdruck - <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266909" rel="nofollow">http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266909</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266479</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2015 09:12:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-266479</guid>
		<description>Nun auch auf der George Kreisler - Seite - - - http://www.georgkreisler.info/tanja-krienen.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun auch auf der George Kreisler - Seite - - - <a href="http://www.georgkreisler.info/tanja-krienen.html" rel="nofollow">http://www.georgkreisler.info/tanja-krienen.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-242354</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2015 11:20:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/11/13/386.html#comment-242354</guid>
		<description>http://www.zeit.de/2011/31/DOS-Kreisler-Interview/seite-5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/2011/31/DOS-Kreisler-Interview/seite-5" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2011/31/DOS-Kreisler-Interview/seite-5</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
