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	<title>Kommentare zu: Gustav Stresemann</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html</link>
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	<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 01:54:41 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-110647</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 18:15:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-110647</guid>
		<description>Hallo Sandra!

Der Autor Gero Brandes, Ex-Jungspund bei der partiell schätzungswerten "Jungen Freiheit", hat, Philosemit der er ist, mit viel Verve fürs Aristokratische, speziell für jenes Deutsche, das eben noch sein kann, was es morgen schon nicht mehr nie gewesen sein will, den "Bürgerlichen" Stresemann herausgearbeitet - und das mit Recht. Das Bürgertum stand in Deutschland immer auf jenem wackeligen Fuß, der, links hochgehoben, rechts absetzte, was in der Mitte noch gar keinen Halt fand und so im Vorwärst (der jetzt wieder stattfindet) auf die Schnauze fiel.

Nun denn.

Wenn selbst die Nachgeborenenen und Verwandten Stresemanns hier im Blog nicht mit der Darstellung einverstanden sind, aber auch nichts zur Verfeinerung der Ansichten über den Mann beitragen wollen, so zeigt dies, dass ein endgültiges Bild über ihn, nicht so leicht zu zeichnen ist.

Meine persönliche Meinung dazu: Mit Frank Walter Steinmeier (SPD) haben wir seit Stresemann einen, der sein Erbe als "geborener Diplomat" nicht nur antreten, sondern auch ausfüllen, ja gar erweitern kann. So einer ist auch widersprüchlich, hat Schwächen, ist angreifbar unvollkommen etc. - aber sein Stellenwert kann erst sehr viel später bewertet, und aktuell nur erahnt werden.

Stresemann ist der, der Typ, der uns als Politiker fehlt. Ebert und Stresemann, auch Rathenau (über den Gero Brandes ebenfalls schrieb), sind die Politiker, die ausnahmslos in ihren 50er Jahren verstarben, resp. ermordet wurden (und überwiegend jüdisch - national - waren), und die "33" hätten verhinderten können. Die gesamte Phalanx der "bürgerlichen Linken" brach der Weimarer Republik immer dann weg, als sie am nötigsten gebraucht wurden. Das ist es, was vielleicht hier ausgesagt werden sollte, damals, 2003, in der Systemzeit, als es noch Hoffnung gab, dass...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sandra!</p>
<p>Der Autor Gero Brandes, Ex-Jungspund bei der partiell schätzungswerten &#8220;Jungen Freiheit&#8221;, hat, Philosemit der er ist, mit viel Verve fürs Aristokratische, speziell für jenes Deutsche, das eben noch sein kann, was es morgen schon nicht mehr nie gewesen sein will, den &#8220;Bürgerlichen&#8221; Stresemann herausgearbeitet - und das mit Recht. Das Bürgertum stand in Deutschland immer auf jenem wackeligen Fuß, der, links hochgehoben, rechts absetzte, was in der Mitte noch gar keinen Halt fand und so im Vorwärst (der jetzt wieder stattfindet) auf die Schnauze fiel.</p>
<p>Nun denn.</p>
<p>Wenn selbst die Nachgeborenenen und Verwandten Stresemanns hier im Blog nicht mit der Darstellung einverstanden sind, aber auch nichts zur Verfeinerung der Ansichten über den Mann beitragen wollen, so zeigt dies, dass ein endgültiges Bild über ihn, nicht so leicht zu zeichnen ist.</p>
<p>Meine persönliche Meinung dazu: Mit Frank Walter Steinmeier (SPD) haben wir seit Stresemann einen, der sein Erbe als &#8220;geborener Diplomat&#8221; nicht nur antreten, sondern auch ausfüllen, ja gar erweitern kann. So einer ist auch widersprüchlich, hat Schwächen, ist angreifbar unvollkommen etc. - aber sein Stellenwert kann erst sehr viel später bewertet, und aktuell nur erahnt werden.</p>
<p>Stresemann ist der, der Typ, der uns als Politiker fehlt. Ebert und Stresemann, auch Rathenau (über den Gero Brandes ebenfalls schrieb), sind die Politiker, die ausnahmslos in ihren 50er Jahren verstarben, resp. ermordet wurden (und überwiegend jüdisch - national - waren), und die &#8220;33&#8243; hätten verhinderten können. Die gesamte Phalanx der &#8220;bürgerlichen Linken&#8221; brach der Weimarer Republik immer dann weg, als sie am nötigsten gebraucht wurden. Das ist es, was vielleicht hier ausgesagt werden sollte, damals, 2003, in der Systemzeit, als es noch Hoffnung gab, dass&#8230;</p>
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		<title>Von: sandra</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-110630</link>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 14:54:41 +0000</pubDate>
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		<description>kann mir vielleicht jemand von euch euch sagen welche bedeutung stresemann heute hat!? und welche zusammenhänge zwischen der bedeutung damals und heute bestehen!? wäre echt super wichtig!!!!! brauch das für einen vortrag un weiß nich mehr weiter!!!!!! ich hoffe ihr könnt mir helfen! danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kann mir vielleicht jemand von euch euch sagen welche bedeutung stresemann heute hat!? und welche zusammenhänge zwischen der bedeutung damals und heute bestehen!? wäre echt super wichtig!!!!! brauch das für einen vortrag un weiß nich mehr weiter!!!!!! ich hoffe ihr könnt mir helfen! danke!</p>
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		<title>Von: j. Bertram</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-48293</link>
		<dc:creator>j. Bertram</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 02:22:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-48293</guid>
		<description>hm da hat sich jemand nicht richtig mit gustav stresemanns geschichte auseinandergesetzt...da fehlt einiges...
und ich weiß wovon ich rede er ist schließlich mein urgroßvater...

TK: Allein verwandtschaftliche Beziehungen machen noch keinen Fachmann, aber es kann durchaus sein, das etwas fehlt (dies waren drei Seiten Stresemann und keine 300 Seiten Biographie). Nur hätte ich dann gern gewusst WAS da fehlen soll!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hm da hat sich jemand nicht richtig mit gustav stresemanns geschichte auseinandergesetzt&#8230;da fehlt einiges&#8230;<br />
und ich weiß wovon ich rede er ist schließlich mein urgroßvater&#8230;</p>
<p>TK: Allein verwandtschaftliche Beziehungen machen noch keinen Fachmann, aber es kann durchaus sein, das etwas fehlt (dies waren drei Seiten Stresemann und keine 300 Seiten Biographie). Nur hätte ich dann gern gewusst WAS da fehlen soll!</p>
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		<title>Von: mela</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-20048</link>
		<dc:creator>mela</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2006 16:52:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-20048</guid>
		<description>"die biografie ist unvollständig.man sollte keine biografien von menschen ins internet setzen mit denen man sich nicht richtig auseinander gesetzt hat!"
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		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;die biografie ist unvollständig.man sollte keine biografien von menschen ins internet setzen mit denen man sich nicht richtig auseinander gesetzt hat!&#8221;</p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-14716</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2005 22:01:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/10/09/361.html#comment-14716</guid>
		<description>"Stresemanns erste Rede im Völkerbund verdeutlichte seine Überzeugung, dass nur in einem gemeinschaftlichen Europa ein friedvolles Zusammenleben möglich ist:“ Nur auf der Grundlage einer Gemeinschaft, die alle Staaten ohne Unterschied in voller Gleichberechtigung umspannt, können Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit die wahren Leitsterne des Menschenschicksals werden. Nur auf dieser Grundlage lässt sich der Grundsatz der Freiheit aufbauen.“ Zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand erhielt er für diese Bemühungen am 10.12.1926 den Friedensnobelpreis." 

Rund 80 Jahre nach der Auszeichnung Briands und Stresemanns kann ein deutscher Dichter weitgehend unwidersprochen einen deutschen Kanzler als Friedensnobelpreiskandidaten ins Gespräch bringen, dessen "Friedenspolitik" sich durch eine radikale Negation des Ideals einer "Gemeinschaft, die alle Staaten ohne Unterschied in voller Gleichberechtigung umspannt", auszeichnet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Stresemanns erste Rede im Völkerbund verdeutlichte seine Überzeugung, dass nur in einem gemeinschaftlichen Europa ein friedvolles Zusammenleben möglich ist:“ Nur auf der Grundlage einer Gemeinschaft, die alle Staaten ohne Unterschied in voller Gleichberechtigung umspannt, können Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit die wahren Leitsterne des Menschenschicksals werden. Nur auf dieser Grundlage lässt sich der Grundsatz der Freiheit aufbauen.“ Zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand erhielt er für diese Bemühungen am 10.12.1926 den Friedensnobelpreis.&#8221; </p>
<p>Rund 80 Jahre nach der Auszeichnung Briands und Stresemanns kann ein deutscher Dichter weitgehend unwidersprochen einen deutschen Kanzler als Friedensnobelpreiskandidaten ins Gespräch bringen, dessen &#8220;Friedenspolitik&#8221; sich durch eine radikale Negation des Ideals einer &#8220;Gemeinschaft, die alle Staaten ohne Unterschied in voller Gleichberechtigung umspannt&#8221;, auszeichnet.</p>
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