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	<title>Kommentare zu: Karl Saddam Marx</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/27/310.html</link>
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	<pubDate>Thu, 17 May 2012 19:37:13 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/27/310.html#comment-10878</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2005 16:00:22 +0000</pubDate>
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		<description>Und ein schöner, den üblichen Sozialkitsch entlarvender Artikel, über die wirklich Schuldigen an der Kinderarmut:

Düsseldorf (ots) - Leitartikel von Anke Kronemeyer

   Die Bemühungen der Wohlfahrtsverbände und anderer 
Familienhilfe-Institutionen in allen Ehren: Aber ein wirklich 
nützliches und viel versprechendes Instrument, um Kinderarmut 
auszumerzen, gibt es mit unseren rechtsstaatlichen Mitteln nicht. 
Niemand kann Eltern zwingen, sich um ihre Kinder zu kümmern. Sie 
haben das verbriefte Recht, ziemlich viel mit ihren Söhnen und 
Töchtern anzustellen  bis sie irgendwann auffällig werden, weil die 
Kinder zum Beispiel verwahrlosen. Eltern dürfen ihre Kinder ohne 
Frühstück und Pausenbrot in die Schule lassen. Sie dürfen sagen, dass
sie das Mittagessen in der Offenen Ganztagsschule nicht bezahlen 
können. Sie dürfen sie mit ein paar Euro in ein Fastfood-Restaurant 
schicken und sie ebenfalls den ganzen Nachmittag alleine vor dem 
Fernseher lassen. Sie dürfen ihnen verbieten, an der Klassenfahrt 
teilzunehmen, weil eben genau diese zwölf Euro fehlen. Eigentlich 
müssten Sozial- oder Jugendämter die Handhabe besitzen, 
Problem-Eltern an die Hand zu nehmen und ihnen aktive Lebens-Hilfe in
Sachen Finanzen oder Erziehung zu geben. Nur: Die Eltern kommen nicht
freiwillig zu den Ämtern und können nicht gezwungen werden, diese 
Hilfe anzunehmen. Ihre Würde ist eben unantastbar.

Rheinische Post
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ein schöner, den üblichen Sozialkitsch entlarvender Artikel, über die wirklich Schuldigen an der Kinderarmut:</p>
<p>Düsseldorf (ots) - Leitartikel von Anke Kronemeyer</p>
<p>   Die Bemühungen der Wohlfahrtsverbände und anderer<br />
Familienhilfe-Institutionen in allen Ehren: Aber ein wirklich<br />
nützliches und viel versprechendes Instrument, um Kinderarmut<br />
auszumerzen, gibt es mit unseren rechtsstaatlichen Mitteln nicht.<br />
Niemand kann Eltern zwingen, sich um ihre Kinder zu kümmern. Sie<br />
haben das verbriefte Recht, ziemlich viel mit ihren Söhnen und<br />
Töchtern anzustellen  bis sie irgendwann auffällig werden, weil die<br />
Kinder zum Beispiel verwahrlosen. Eltern dürfen ihre Kinder ohne<br />
Frühstück und Pausenbrot in die Schule lassen. Sie dürfen sagen, dass<br />
sie das Mittagessen in der Offenen Ganztagsschule nicht bezahlen<br />
können. Sie dürfen sie mit ein paar Euro in ein Fastfood-Restaurant<br />
schicken und sie ebenfalls den ganzen Nachmittag alleine vor dem<br />
Fernseher lassen. Sie dürfen ihnen verbieten, an der Klassenfahrt<br />
teilzunehmen, weil eben genau diese zwölf Euro fehlen. Eigentlich<br />
müssten Sozial- oder Jugendämter die Handhabe besitzen,<br />
Problem-Eltern an die Hand zu nehmen und ihnen aktive Lebens-Hilfe in<br />
Sachen Finanzen oder Erziehung zu geben. Nur: Die Eltern kommen nicht<br />
freiwillig zu den Ämtern und können nicht gezwungen werden, diese<br />
Hilfe anzunehmen. Ihre Würde ist eben unantastbar.</p>
<p>Rheinische Post</p>
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