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	<title>Kommentare zu: Widerstand gegen den politischen Feminismus</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/25/308.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:41:55 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/25/308.html#comment-10597</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 17:28:38 +0000</pubDate>
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		<description>Schon vor einigen Jahren gab es eine "Feminismus-Offensive", z.B. gegen die "BILD-Zeitung", die ich damals so kommentierte:

â€žSex-Werbungâ€œ, 13. November 2002 

   
Erst dachten wir, nun ja, die Karnevalssession hat gerade begonnen â€“ man muss halt mit allem rechnen! â€“ doch dann merkten wir: Die Frau versteht ja gar keinen SpaÃŸ!

Unbeantwortet bleibt fÃ¼r uns die Frage, warum sich eine â€žGleichstellungsbeauftragteâ€œ (wofÃ¼r heute in Deutschland Steuergelder ausgegeben werden, ist schon wirklich amÃ¼sant) um die Ã¶ffentliche Ordnung Sorgen macht und sich kurioserweise nie darÃ¼ber empÃ¶rt, wenn z.B. - wie es aktuell in mancher ParfÃ¼merie der Fall ist â€“ Bilder eines nackten (!) Mannes zu sehen sind?! Die Fokussierung auf das weibliche Geschlecht, scheint also eher eine Ungleichstellung im Sinn zu haben, zumal sie einhergeht mit einer Negierung der weiblichen SexualitÃ¤t, die, so hat es den Anschein, gar nicht geben darf!

Es ist ja bekannt, wie sehr selbststÃ¤ndige Frauen den Feministinnen ein Dorn im Auge sind, da sich diese nicht um absurde Theorien kÃ¼mmern, sondern ihr Leben offensiv und oft erfolgreich gestalten. Kommt noch ein ungezwungenes Sexualleben hinzu, so werden diese individuell handelnden Frauen zur Zielscheibe der krampfhaft an alten und Ã¼berkommenden Bildern festhaltenden konservativen Frauenschaftlerinnen aller Art. Um nichts anderes also, als die selbstbewusste AusÃ¼bung von SexualitÃ¤t, geht es in der besagten Zeitungsserie und diese wird mit Fotos aufgemacht, die seit Hildegard Knefs erster unbekleideter Filmrolle vor mehr als einem halben Jahrhundert, keinen normal fÃ¼hlenden Menschen schocken sollten.

Wird auch im Jahre 2002 SexualitÃ¤t noch immer als Bedrohung empfunden? Nicht immer, - es ist schon komisch, dass hochmoralische EinsprÃ¼che meist nur gegen heterosexuelle Darstellungen erhoben werden, jedoch gleichgeschlechtliche Aktionen zur angeblicher FÃ¶rderung von Toleranz - meist mit kaum noch zu ertragendem Spektakel inszeniert - erhalten dagegen meist den Segen desselben politischen Milieus, welches sich Ã¼ber harmlose Bildchen echauffieren mÃ¶chte. Mehr als ein LÃ¤cheln, sollten wir demnach fÃ¼r solche Positionen nicht Ã¼brig haben und uns den SpaÃŸ auch weiterhin nicht verderben lassen.

Tanja Krienen




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		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor einigen Jahren gab es eine &#8220;Feminismus-Offensive&#8221;, z.B. gegen die &#8220;BILD-Zeitung&#8221;, die ich damals so kommentierte:</p>
<p>â€žSex-Werbungâ€œ, 13. November 2002 </p>
<p>Erst dachten wir, nun ja, die Karnevalssession hat gerade begonnen â€“ man muss halt mit allem rechnen! â€“ doch dann merkten wir: Die Frau versteht ja gar keinen SpaÃŸ!</p>
<p>Unbeantwortet bleibt fÃ¼r uns die Frage, warum sich eine â€žGleichstellungsbeauftragteâ€œ (wofÃ¼r heute in Deutschland Steuergelder ausgegeben werden, ist schon wirklich amÃ¼sant) um die Ã¶ffentliche Ordnung Sorgen macht und sich kurioserweise nie darÃ¼ber empÃ¶rt, wenn z.B. - wie es aktuell in mancher ParfÃ¼merie der Fall ist â€“ Bilder eines nackten (!) Mannes zu sehen sind?! Die Fokussierung auf das weibliche Geschlecht, scheint also eher eine Ungleichstellung im Sinn zu haben, zumal sie einhergeht mit einer Negierung der weiblichen SexualitÃ¤t, die, so hat es den Anschein, gar nicht geben darf!</p>
<p>Es ist ja bekannt, wie sehr selbststÃ¤ndige Frauen den Feministinnen ein Dorn im Auge sind, da sich diese nicht um absurde Theorien kÃ¼mmern, sondern ihr Leben offensiv und oft erfolgreich gestalten. Kommt noch ein ungezwungenes Sexualleben hinzu, so werden diese individuell handelnden Frauen zur Zielscheibe der krampfhaft an alten und Ã¼berkommenden Bildern festhaltenden konservativen Frauenschaftlerinnen aller Art. Um nichts anderes also, als die selbstbewusste AusÃ¼bung von SexualitÃ¤t, geht es in der besagten Zeitungsserie und diese wird mit Fotos aufgemacht, die seit Hildegard Knefs erster unbekleideter Filmrolle vor mehr als einem halben Jahrhundert, keinen normal fÃ¼hlenden Menschen schocken sollten.</p>
<p>Wird auch im Jahre 2002 SexualitÃ¤t noch immer als Bedrohung empfunden? Nicht immer, - es ist schon komisch, dass hochmoralische EinsprÃ¼che meist nur gegen heterosexuelle Darstellungen erhoben werden, jedoch gleichgeschlechtliche Aktionen zur angeblicher FÃ¶rderung von Toleranz - meist mit kaum noch zu ertragendem Spektakel inszeniert - erhalten dagegen meist den Segen desselben politischen Milieus, welches sich Ã¼ber harmlose Bildchen echauffieren mÃ¶chte. Mehr als ein LÃ¤cheln, sollten wir demnach fÃ¼r solche Positionen nicht Ã¼brig haben und uns den SpaÃŸ auch weiterhin nicht verderben lassen.</p>
<p>Tanja Krienen</p>
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