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	<title>Kommentare zu: Mordkorea</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 19:07:33 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-434881</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 07:37:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-434881</guid>
		<description>Eine US-Dozentin wird aufgrund eines Posts Ã¼ber den verstorbenen US-Studenten Otto Warmbier in den kommenden Semestern nicht wieder unterrichten. Ãœber den Vorfall berichtete unter anderem die Studierendenzeitung der University of Delaware, â€žThe Reviewâ€œ.

Am Mittwochmorgen schrieb die Anthropologie-Professorin Kathy Dettwyler demnach einen Facebook-Post, der von mehreren Medien aufgegriffen wurde. Darin bezeichnete sie Warmbier als einen â€žverwÃ¶hnten, naiven, arroganten US College-Studentenâ€œ, der â€žgenau das bekommen hat, was er verdiente.â€œ Weiter schrieb sie: â€žIch habe ihn bei der Verurteilung weinen gesehen und dachte mir â€žWas hast du erwartet?â€œ

Otto Warmbier verstarb in der vergangenen Woche in den USA. Der Student war zuvor in Nordkorea festgenommen und verurteilt worden. Der Vorwurf: Er soll versucht haben, ein Propagandaplakat in einem Hotel zu stehlen. Warmbier wurde zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt, Menschenrechtler bezeichneten die Verurteilung als Schauprozess. Der 22-JÃ¤hrige wurde nach monatelanger Haft aus â€žhumanitÃ¤ren GrÃ¼ndenâ€œ entlassen und starb kurz darauf. Ã„rzte stellten schwerste HirnschÃ¤den fest, der Student lag bereits seit Monaten im Koma.

Die University of Delaware, an der Dettwyler unterrichtete, entlieÃŸ nur wenige Tage spÃ¤ter die Dozentin. In einem Facebook-Post nahm die UniversitÃ¤t Stellung zu dem Vorfall. Darin heiÃŸt es unter anderem, Dettwylers Kommentare â€žspiegeln in keiner Art und Weise die Werte und Positionen der University of Delaware wieder.â€œ Focus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine US-Dozentin wird aufgrund eines Posts Ã¼ber den verstorbenen US-Studenten Otto Warmbier in den kommenden Semestern nicht wieder unterrichten. Ãœber den Vorfall berichtete unter anderem die Studierendenzeitung der University of Delaware, â€žThe Reviewâ€œ.</p>
<p>Am Mittwochmorgen schrieb die Anthropologie-Professorin Kathy Dettwyler demnach einen Facebook-Post, der von mehreren Medien aufgegriffen wurde. Darin bezeichnete sie Warmbier als einen â€žverwÃ¶hnten, naiven, arroganten US College-Studentenâ€œ, der â€žgenau das bekommen hat, was er verdiente.â€œ Weiter schrieb sie: â€žIch habe ihn bei der Verurteilung weinen gesehen und dachte mir â€žWas hast du erwartet?â€œ</p>
<p>Otto Warmbier verstarb in der vergangenen Woche in den USA. Der Student war zuvor in Nordkorea festgenommen und verurteilt worden. Der Vorwurf: Er soll versucht haben, ein Propagandaplakat in einem Hotel zu stehlen. Warmbier wurde zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt, Menschenrechtler bezeichneten die Verurteilung als Schauprozess. Der 22-JÃ¤hrige wurde nach monatelanger Haft aus â€žhumanitÃ¤ren GrÃ¼ndenâ€œ entlassen und starb kurz darauf. Ã„rzte stellten schwerste HirnschÃ¤den fest, der Student lag bereits seit Monaten im Koma.</p>
<p>Die University of Delaware, an der Dettwyler unterrichtete, entlieÃŸ nur wenige Tage spÃ¤ter die Dozentin. In einem Facebook-Post nahm die UniversitÃ¤t Stellung zu dem Vorfall. Darin heiÃŸt es unter anderem, Dettwylers Kommentare â€žspiegeln in keiner Art und Weise die Werte und Positionen der University of Delaware wieder.â€œ Focus</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-388604</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 14:51:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-388604</guid>
		<description>http://www.n-tv.de/politik/Ermittler-Nordkorea-steckt-hinter-Gift-Mord-article19708977.html

http://www.focus.de/politik/ausland/kim-jong-nam-mit-welchem-gift-wurde-kim-jong-uns-bruder-ermordet_id_6675295.html

Welche Sprache spricht eigentlich der Kommentator? http://www.focus.de/politik/videos/polizei-nimmt-weiteren-tatverdaechtigen-fest-mord-an-kim-jong-nam-taeterin-dachte-sie-sei-bei-versteckte-kamera_id_6667761.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.n-tv.de/politik/Ermittler-Nordkorea-steckt-hinter-Gift-Mord-article19708977.html" rel="nofollow">http://www.n-tv.de/politik/Ermittler-Nordkorea-steckt-hinter-Gift-Mord-article19708977.html</a></p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/ausland/kim-jong-nam-mit-welchem-gift-wurde-kim-jong-uns-bruder-ermordet_id_6675295.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/politik/ausland/kim-jong-nam-mit-welchem-gift-wurde-kim-jong-uns-bruder-ermordet_id_6675295.html</a></p>
<p>Welche Sprache spricht eigentlich der Kommentator? <a href="http://www.focus.de/politik/videos/polizei-nimmt-weiteren-tatverdaechtigen-fest-mord-an-kim-jong-nam-taeterin-dachte-sie-sei-bei-versteckte-kamera_id_6667761.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/politik/videos/polizei-nimmt-weiteren-tatverdaechtigen-fest-mord-an-kim-jong-nam-taeterin-dachte-sie-sei-bei-versteckte-kamera_id_6667761.html</a></p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10847</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2005 13:24:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10847</guid>
		<description>"Ich gehe davon aus, dass in 20 bis 30 Jahren schon dort interveniert werden kann, wo das Wahlrecht und damit die Demokratie an sich, nicht existiert, resp. gilt. Wenn die UN will, dann wÃ¼rde das so geschehen. Da ihre Mitgliedstaaten jedoch zuhauf freie Wahlen fÃ¼rchten, kÃ¶nnen Despoten innerhalb der 'eigenen' Grenzen schalten und walten wie sie wollen. Schade â€“ das Prinzip der Nichteinmischung in dieser Form muss Ã¼berwunden werden, schlieÃŸlich ist Gewalt ja auch nicht hinzunehmen, weil Sie z.B. in der eigenen Familie stattfindet und der Familienvorstand sich 'jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten' verbietet."

Richtig! Kosovo und Metohija ist keine "innere Angelegenheit" der Neuen NATO, deren "Familienvorstand" darÃ¼ber entscheiden dÃ¼rfte, ob an Serben, Juden und Roma ungeahndet Gewaltverbrechen verÃ¼bt werden kÃ¶nnen, wie es seit der "Befreiung" dieses Territoriums von seiner legalen Hoheitsmacht - Jugoslawien - tatenlos hingenommen wird.

Nord-Zypern ist keine "innere Angelegenheit" des Panturkismus, Tschetschenien keine "innere Angelegenheit" des Wahabismus, und Tibet keine "innere Angelegenheit" der lamaistischen Theokratie. (Ebenso wenig war das vÃ¶lkerrechtswidrig okkupierte Ost-Timor eine "innere Angelegenheit" der von US-amerikanischen und bundesdeutschen Regierungen - einschlieÃŸlich der rot-grÃ¼nen - gehÃ¤tschelten vÃ¶lkermÃ¶rderischen indonesischen MilitÃ¤rdiktatoren.)

Allerdings scheinen Dich die genannten FÃ¤lle deshalb wenig zu interessieren, weil diese es nahe legen, das Geschwafel der "westlichen" Propagandisten der "humanitÃ¤ren Intervention", mithin der willkÃ¼rlichen AuÃŸerkraftsetzung elementarer VÃ¶lkerrechtsnormen, als das zu entlarven, was es stets gewesen ist: die Propagierung eines unbegrenzten Rechtsnihilismus, nicht die Sorge um die Rechte des Menschen (mit denen die genannten VerbÃ¼ndeten des "Westens", deren GewalttÃ¤tigkeiten sich gegen international anerkannte Staaten - wie Jugoslawien, RuÃŸland und China - richteten, ja offenkundig nicht das geringste am Hut haben). Um Kosmet von der UCK und Nordzypern von den Grauen WÃ¶lfen zu befreien, wÃ¤re es nicht notwendig, das Recht auf eine "humanitÃ¤re Intervention" zu begrÃ¼nden, vielmehr genÃ¼gte die Inanspruchnahme des geltenden internationalen Rechtes, um Besatzungsregime, die Menschenrechte mit FÃ¼ÃŸen treten, gewaltsam zu beseitigen. In beiden FÃ¤llen wÃ¼rden im Ergebnis eines solchen VÃ–LKERRECHTSKONFORMEN Eingreifens die SouverÃ¤nitÃ¤tsrechte demokratisch organisierter Republiken wiederhergestellt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich gehe davon aus, dass in 20 bis 30 Jahren schon dort interveniert werden kann, wo das Wahlrecht und damit die Demokratie an sich, nicht existiert, resp. gilt. Wenn die UN will, dann wÃ¼rde das so geschehen. Da ihre Mitgliedstaaten jedoch zuhauf freie Wahlen fÃ¼rchten, kÃ¶nnen Despoten innerhalb der &#8216;eigenen&#8217; Grenzen schalten und walten wie sie wollen. Schade â€“ das Prinzip der Nichteinmischung in dieser Form muss Ã¼berwunden werden, schlieÃŸlich ist Gewalt ja auch nicht hinzunehmen, weil Sie z.B. in der eigenen Familie stattfindet und der Familienvorstand sich &#8216;jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten&#8217; verbietet.&#8221;</p>
<p>Richtig! Kosovo und Metohija ist keine &#8220;innere Angelegenheit&#8221; der Neuen NATO, deren &#8220;Familienvorstand&#8221; darÃ¼ber entscheiden dÃ¼rfte, ob an Serben, Juden und Roma ungeahndet Gewaltverbrechen verÃ¼bt werden kÃ¶nnen, wie es seit der &#8220;Befreiung&#8221; dieses Territoriums von seiner legalen Hoheitsmacht - Jugoslawien - tatenlos hingenommen wird.</p>
<p>Nord-Zypern ist keine &#8220;innere Angelegenheit&#8221; des Panturkismus, Tschetschenien keine &#8220;innere Angelegenheit&#8221; des Wahabismus, und Tibet keine &#8220;innere Angelegenheit&#8221; der lamaistischen Theokratie. (Ebenso wenig war das vÃ¶lkerrechtswidrig okkupierte Ost-Timor eine &#8220;innere Angelegenheit&#8221; der von US-amerikanischen und bundesdeutschen Regierungen - einschlieÃŸlich der rot-grÃ¼nen - gehÃ¤tschelten vÃ¶lkermÃ¶rderischen indonesischen MilitÃ¤rdiktatoren.)</p>
<p>Allerdings scheinen Dich die genannten FÃ¤lle deshalb wenig zu interessieren, weil diese es nahe legen, das Geschwafel der &#8220;westlichen&#8221; Propagandisten der &#8220;humanitÃ¤ren Intervention&#8221;, mithin der willkÃ¼rlichen AuÃŸerkraftsetzung elementarer VÃ¶lkerrechtsnormen, als das zu entlarven, was es stets gewesen ist: die Propagierung eines unbegrenzten Rechtsnihilismus, nicht die Sorge um die Rechte des Menschen (mit denen die genannten VerbÃ¼ndeten des &#8220;Westens&#8221;, deren GewalttÃ¤tigkeiten sich gegen international anerkannte Staaten - wie Jugoslawien, RuÃŸland und China - richteten, ja offenkundig nicht das geringste am Hut haben). Um Kosmet von der UCK und Nordzypern von den Grauen WÃ¶lfen zu befreien, wÃ¤re es nicht notwendig, das Recht auf eine &#8220;humanitÃ¤re Intervention&#8221; zu begrÃ¼nden, vielmehr genÃ¼gte die Inanspruchnahme des geltenden internationalen Rechtes, um Besatzungsregime, die Menschenrechte mit FÃ¼ÃŸen treten, gewaltsam zu beseitigen. In beiden FÃ¤llen wÃ¼rden im Ergebnis eines solchen VÃ–LKERRECHTSKONFORMEN Eingreifens die SouverÃ¤nitÃ¤tsrechte demokratisch organisierter Republiken wiederhergestellt werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10588</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 15:40:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10588</guid>
		<description>Ich gehe davon aus, dass in 20 bis 30 Jahren schon dort interveniert werden kann, wo das Wahlrecht und damit die Demokratie an sich, nicht existiert, resp. gilt.  Wenn die UN will, dann wÃ¼rde das so geschehen. Da ihre Mitgliedstaaten jedoch zuhauf freie Wahlen fÃ¼rchten, kÃ¶nnen Despoten innerhalb der "eigenen" Grenzen schalten und walten wie sie wollen. Schade - das Prinzip der Nichteinmischung in dieser Form muss Ã¼berwunden werden, schlieÃŸlich ist Gewalt ja auch nicht hinzunehmen, weil Sie z.B. in der eigenen Familie stattfindet und der Familienvorstand sich "jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten" verbietet.

Keine Ahnung was du meinst: ich zitiere die Jungle world, ohne mir jeden ihrer Standpunkte zu eigen zu machen. WÃ¤re es nicht so, kÃ¶nnten wir das Zitieren einstellen, da es kein Printmedium gibt, welches eine "geschlossene, wasserdichte und logische Ideologie" anzubieten hat - weder in deinem, noch in meinem Sinne.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe davon aus, dass in 20 bis 30 Jahren schon dort interveniert werden kann, wo das Wahlrecht und damit die Demokratie an sich, nicht existiert, resp. gilt.  Wenn die UN will, dann wÃ¼rde das so geschehen. Da ihre Mitgliedstaaten jedoch zuhauf freie Wahlen fÃ¼rchten, kÃ¶nnen Despoten innerhalb der &#8220;eigenen&#8221; Grenzen schalten und walten wie sie wollen. Schade - das Prinzip der Nichteinmischung in dieser Form muss Ã¼berwunden werden, schlieÃŸlich ist Gewalt ja auch nicht hinzunehmen, weil Sie z.B. in der eigenen Familie stattfindet und der Familienvorstand sich &#8220;jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten&#8221; verbietet.</p>
<p>Keine Ahnung was du meinst: ich zitiere die Jungle world, ohne mir jeden ihrer Standpunkte zu eigen zu machen. WÃ¤re es nicht so, kÃ¶nnten wir das Zitieren einstellen, da es kein Printmedium gibt, welches eine &#8220;geschlossene, wasserdichte und logische Ideologie&#8221; anzubieten hat - weder in deinem, noch in meinem Sinne.</p>
<p>TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10575</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 14:40:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10575</guid>
		<description>"Aus meiner Sicht, und der Sicht aller anderen seriÃ¶sen AuÃŸenpolitiker, stellt sich ein Staat prinzipiell auÃŸerhalb der zivilen Ordnung, wenn ihm das Prinzip des Pluralismus, als ein VerstoÃŸ gegen seine eigenen Vorstellungen gilt. Wenn er dann noch Atombomben baut, obwohl dies nicht dÃ¼rfen sollte, ist jeder Druck zu rechtfertigen."

KEIN deutscher Aussenpolitiker - auch nicht Herr Dr. Pflueger - hat nach dem 8. Mai 1945 jemals die Auffassung propagiert, ein Staatswesen koenne allein deshalb mit militaerischer Gewalt ueberzogen werden, weil seine interne Verfassungsordnung deutschen Verfassungsnormen oder -prinzipien nicht Genuege tue. Mit anderen Worten: Die Garde der "serioesen Aussenpolitiker" existiert offenkundig nur in Deiner Phantasie.

Nebenbei bemerkt, wuerde mich Deine Definition des "Pluralismus"-Begriffs interessieren, die den Vorstellungen einer "antifaschistisch-demokratischen Grundordnung" strukturell nach wie vor kompatibel sein duerfte - jedenfalls legt dies beispielsweise Deine (ernst gemeinte!) Forderung nahe, Buerger, die sich zu einer bestimmten politischen Frage NICHT aeussern, deshalb als Feinde der "westlichen Demokratie" strafrechtlich zu verfolgen, mithin das RECHT auf freie Meinungsaeusserung zu einem MANDAT, den notorisch "Erleuchten" (und gleichwohl zu Recht allgemein Verachteten) umzuinterpretieren.

â€œEine Auskunft darueber, warum Du es â€“ wie die linke â€œJungle Worldâ€ â€“ als signifikant fuer die â€œrechtslinkenâ€ Auffassungen Rinsers ansiehst, dass sie dem â€œLama-Fan-Clubâ€ angehoerte, waehrend die Instrumentalisierung auch des Dalai Lama (wie der tschetschenischen Islamisten) fuer geostrategische Anliegen seitens der aggressivsten Propagandisten der US-Welthegemonialbestrebungen Dir nicht als Beleg fuer den obskurantistischen Charakter des Postulats eines globalen â€œKrieges fuer die Demokratieâ€ gilt, ist von Dir leider nicht zu erwarten.â€

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Aus meiner Sicht, und der Sicht aller anderen seriÃ¶sen AuÃŸenpolitiker, stellt sich ein Staat prinzipiell auÃŸerhalb der zivilen Ordnung, wenn ihm das Prinzip des Pluralismus, als ein VerstoÃŸ gegen seine eigenen Vorstellungen gilt. Wenn er dann noch Atombomben baut, obwohl dies nicht dÃ¼rfen sollte, ist jeder Druck zu rechtfertigen.&#8221;</p>
<p>KEIN deutscher Aussenpolitiker - auch nicht Herr Dr. Pflueger - hat nach dem 8. Mai 1945 jemals die Auffassung propagiert, ein Staatswesen koenne allein deshalb mit militaerischer Gewalt ueberzogen werden, weil seine interne Verfassungsordnung deutschen Verfassungsnormen oder -prinzipien nicht Genuege tue. Mit anderen Worten: Die Garde der &#8220;serioesen Aussenpolitiker&#8221; existiert offenkundig nur in Deiner Phantasie.</p>
<p>Nebenbei bemerkt, wuerde mich Deine Definition des &#8220;Pluralismus&#8221;-Begriffs interessieren, die den Vorstellungen einer &#8220;antifaschistisch-demokratischen Grundordnung&#8221; strukturell nach wie vor kompatibel sein duerfte - jedenfalls legt dies beispielsweise Deine (ernst gemeinte!) Forderung nahe, Buerger, die sich zu einer bestimmten politischen Frage NICHT aeussern, deshalb als Feinde der &#8220;westlichen Demokratie&#8221; strafrechtlich zu verfolgen, mithin das RECHT auf freie Meinungsaeusserung zu einem MANDAT, den notorisch &#8220;Erleuchten&#8221; (und gleichwohl zu Recht allgemein Verachteten) umzuinterpretieren.</p>
<p>â€œEine Auskunft darueber, warum Du es â€“ wie die linke â€œJungle Worldâ€ â€“ als signifikant fuer die â€œrechtslinkenâ€ Auffassungen Rinsers ansiehst, dass sie dem â€œLama-Fan-Clubâ€ angehoerte, waehrend die Instrumentalisierung auch des Dalai Lama (wie der tschetschenischen Islamisten) fuer geostrategische Anliegen seitens der aggressivsten Propagandisten der US-Welthegemonialbestrebungen Dir nicht als Beleg fuer den obskurantistischen Charakter des Postulats eines globalen â€œKrieges fuer die Demokratieâ€ gilt, ist von Dir leider nicht zu erwarten.â€</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10562</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 12:51:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10562</guid>
		<description>Mir leuchtete schon vor ca. 10 000 Geistesblitzen jener als der grellste "daÃŸ eine Kritik des geistlichen Oberhaupts des â€œtibetischen Buddhismusâ€ der GelbmÃ¼tzensekte nicht eo ipso Ausdruck einer Verherrlichung des politischen Systems der VR China ist." 

Rinsers PR-Bericht fÃ¼r den nordkoreanischen Diktator ist der Beleg fÃ¼r die geistige Verfasstheit bestimmter Rechtslinken in D. - nicht mehr, nicht weniger. Aus meiner Sicht, und der Sicht aller anderen seriÃ¶sen AuÃŸenpolitiker, stellt sich ein Staat prinzipiell auÃŸerhalb der zivilen Ordnung, wenn ihm das Prinzip des Pluralismus, als ein VerstoÃŸ gegen seine eigenen Vorstellungen gilt. Wenn er dann noch Atombomben baut, obwohl dies nicht dÃ¼rfen sollte, ist jeder Druck zu rechtfertigen.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir leuchtete schon vor ca. 10 000 Geistesblitzen jener als der grellste &#8220;daÃŸ eine Kritik des geistlichen Oberhaupts des â€œtibetischen Buddhismusâ€ der GelbmÃ¼tzensekte nicht eo ipso Ausdruck einer Verherrlichung des politischen Systems der VR China ist.&#8221; </p>
<p>Rinsers PR-Bericht fÃ¼r den nordkoreanischen Diktator ist der Beleg fÃ¼r die geistige Verfasstheit bestimmter Rechtslinken in D. - nicht mehr, nicht weniger. Aus meiner Sicht, und der Sicht aller anderen seriÃ¶sen AuÃŸenpolitiker, stellt sich ein Staat prinzipiell auÃŸerhalb der zivilen Ordnung, wenn ihm das Prinzip des Pluralismus, als ein VerstoÃŸ gegen seine eigenen Vorstellungen gilt. Wenn er dann noch Atombomben baut, obwohl dies nicht dÃ¼rfen sollte, ist jeder Druck zu rechtfertigen.</p>
<p>TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10513</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 18:02:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10513</guid>
		<description>"Die Jungle World hatte doch ebenfalls quasi geschrieben, man kÃ¶nne die Sympathien fÃ¼r den Guru nicht mit einer Contra-Haltung zu China begrÃ¼nden."

SchÃ¶n, daÃŸ auch Dir einleuchtet, daÃŸ eine Kritik des geistlichen Oberhaupts des "tibetischen Buddhismus" der GelbmÃ¼tzensekte nicht eo ipso Ausdruck einer Verherrlichung des politischen Systems der VR China ist - ebenso wenig, wie etwa die Anprangerung der vÃ¶lkischen MÃ¶rderbande UCK und von deren Luftwaffe, der Neuen NATO, keine Sympathien fÃ¼r irgend welche "groÃŸserbischen Faschisten" impliziert oder die Verurteilung des lettischen oder des litauischen Ethnozentrismus eine Bagatellisierung stalinistischen Unrechts intendiert.

Allerdings entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn auf die politischen Eskapaden einer Marie Luise Rinser - einschlieÃŸlich ihrer Beteiligung an dem den "perversen Antikommunismus" der "Rotchina"hetze der MacCarthy-Ã„ra perpetuierenden "Lama-Fan-Club" - ausgerechnet im Kontext Deiner RECHTFERTIGUNG einer Politik der Gewaltandrohung gegen einen "unbotmÃ¤ÃŸigen" Staat wie Nordkorea sowie letztlich gegen die VR China als dessen Schutzmacht - verwiesen wird - so als ob dem von Rinser bewunderten Dalai Lama in PjÃ¶ngjang Asyl gewÃ¤hrt wÃ¼rde, obgleich es als unwahrscheinlich gelten darf, daÃŸ er - oder irgend ein ReprÃ¤sentant der tibetischen "Exilregierung" - in Nordkorea Ã¼berhaupt einreisen dÃ¼rfte. Bitte lege doch einmal sachlich dar, aus welchem Grunde Nordkorea auÃŸerhalb des internationalen Rechtes gestellt werden sollte, weshalb Du sogar eine mangelnde Bereitschaft der deutschen Diplomatie, PjÃ¶ngjang diplomatisch zu isolieren (und sich somit US-amerikanischer als die US-Administration zu verhalten), zu skandalisieren suchst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Jungle World hatte doch ebenfalls quasi geschrieben, man kÃ¶nne die Sympathien fÃ¼r den Guru nicht mit einer Contra-Haltung zu China begrÃ¼nden.&#8221;</p>
<p>SchÃ¶n, daÃŸ auch Dir einleuchtet, daÃŸ eine Kritik des geistlichen Oberhaupts des &#8220;tibetischen Buddhismus&#8221; der GelbmÃ¼tzensekte nicht eo ipso Ausdruck einer Verherrlichung des politischen Systems der VR China ist - ebenso wenig, wie etwa die Anprangerung der vÃ¶lkischen MÃ¶rderbande UCK und von deren Luftwaffe, der Neuen NATO, keine Sympathien fÃ¼r irgend welche &#8220;groÃŸserbischen Faschisten&#8221; impliziert oder die Verurteilung des lettischen oder des litauischen Ethnozentrismus eine Bagatellisierung stalinistischen Unrechts intendiert.</p>
<p>Allerdings entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn auf die politischen Eskapaden einer Marie Luise Rinser - einschlieÃŸlich ihrer Beteiligung an dem den &#8220;perversen Antikommunismus&#8221; der &#8220;Rotchina&#8221;hetze der MacCarthy-Ã„ra perpetuierenden &#8220;Lama-Fan-Club&#8221; - ausgerechnet im Kontext Deiner RECHTFERTIGUNG einer Politik der Gewaltandrohung gegen einen &#8220;unbotmÃ¤ÃŸigen&#8221; Staat wie Nordkorea sowie letztlich gegen die VR China als dessen Schutzmacht - verwiesen wird - so als ob dem von Rinser bewunderten Dalai Lama in PjÃ¶ngjang Asyl gewÃ¤hrt wÃ¼rde, obgleich es als unwahrscheinlich gelten darf, daÃŸ er - oder irgend ein ReprÃ¤sentant der tibetischen &#8220;Exilregierung&#8221; - in Nordkorea Ã¼berhaupt einreisen dÃ¼rfte. Bitte lege doch einmal sachlich dar, aus welchem Grunde Nordkorea auÃŸerhalb des internationalen Rechtes gestellt werden sollte, weshalb Du sogar eine mangelnde Bereitschaft der deutschen Diplomatie, PjÃ¶ngjang diplomatisch zu isolieren (und sich somit US-amerikanischer als die US-Administration zu verhalten), zu skandalisieren suchst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10457</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 05:44:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10457</guid>
		<description>NatÃ¼rlich ist es die Linke, die sich bestenfalls unter dem Schnitt noch pari pari gegenÃ¼ber Nordkorea verhÃ¤lt, denn nicht alle sind so durchtrieben wie die, die ich hier zitierte. Aber wo ist der Widerspruch? Die Jungle World hatte doch ebenfalls quasi geschrieben, man kÃ¶nne die Sympathien fÃ¼r den Guru nicht mit einer Contra-Haltung zu China begrÃ¼nden.

GremlizasKommentar in August KONKRET ist zum Teil beschÃ¤mend, nÃ¤mlich dort, wo er bin Laden einen Robin Hood-Effekt zugesteht, obwohl die GrÃ¼nde fÃ¼r den Konflikt, ihm sicher bekannter sind, als er es zu verhÃ¼llen gedenkt.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>NatÃ¼rlich ist es die Linke, die sich bestenfalls unter dem Schnitt noch pari pari gegenÃ¼ber Nordkorea verhÃ¤lt, denn nicht alle sind so durchtrieben wie die, die ich hier zitierte. Aber wo ist der Widerspruch? Die Jungle World hatte doch ebenfalls quasi geschrieben, man kÃ¶nne die Sympathien fÃ¼r den Guru nicht mit einer Contra-Haltung zu China begrÃ¼nden.</p>
<p>GremlizasKommentar in August KONKRET ist zum Teil beschÃ¤mend, nÃ¤mlich dort, wo er bin Laden einen Robin Hood-Effekt zugesteht, obwohl die GrÃ¼nde fÃ¼r den Konflikt, ihm sicher bekannter sind, als er es zu verhÃ¼llen gedenkt.</p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10423</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2005 22:27:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/08/20/294.html#comment-10423</guid>
		<description>"Kommentar der Jungle world: 'FÃ¼r den weltweiten Lama-Fan-Club sind solche EinwÃ¤nde schlicht Propaganda aus Peking, mit der man sich nicht auseinander setzen will. Zu denen, die auf ihrer lebenslangen Suche nach dem ErlÃ¶ser bei dem tibetanischen Guru angedockt haben, gehÃ¶rt auch die Schriftstellerin Luise Rinser, die sich immer schnell begeistern lieÃŸ, ob fÃ¼r Hitler oder fÃ¼r Nordkoreas groÃŸen Vorsitzenden Kim Il Sung.'"

Da die Zitatesammlung offenbar ausschlieÃŸlich dazu dient, die deutsche "Linke" (einschlieÃŸlich der zeitweiligen Hitler-Apologetin Marie Luise Rinser) der Kollaboration mit dem nordkoreanischen SouverÃ¤nismus (und anderen "antiamerikanischen" Zumutungen) zu bezichtigen, wird man kaum erwarten kÃ¶nnen, daÃŸ durch eine vollstÃ¤ndige Zitierung der Rinser-Kritik des 'Jungle World'-Artikels deren politische StoÃŸrichtung auch dem des Konflikts zwischen Peking und pro-amerikanischen Sezessionsbestrebungen in Sinkiang und Tibet unkundigsten Leser allzu offenkundig wÃ¼rde: Der "Jungle World"-Autor nimmt mit dem "Lama-Fan-Club", dem Marie Luise Rinser zugerechnet wird, nicht etwa eine vermeintlich "pro-kommunistische" Gesinnung der literarischen Galionsfigur der GrÃ¼nen aufs Korn, sondern - im Gegenteil - ihre vÃ¶llige Ãœbereinstimmung mit einem "perversen Antikommunismus" (Ralph Giordano), wie er sich nicht zuletzt in der Brandmarkung der "Besetzung" Tibets - eines Territoriums, dessen BevÃ¶lkerung einem theokratischen Regime unterworfen war, das sich auf nackten Terror grÃ¼ndete - durch die chinesischen Kommunisten manifestiert(e). DaÃŸ (ungeachtet der Bewunderung Rinsers auch fÃ¼r Kim Il Sung) die diplomatische Zuneigung zum Dalai Lama und der tibetischen "Exil-Regierung" in PjÃ¶ngjang gewiÃŸ geringer ist, als in Washington (oder auch in Wiesbaden), sollte nicht weiter erÃ¶rtert werden mÃ¼ssen. Der "Lama-Fan-Club" gehÃ¶rt - wie die sich aus Ex-Maoisten und Pol Pot-JÃ¼ngern rekrutierenden BÃ¼ndnisgrÃ¼nen, die Reislamisierung SÃ¼dosteuropas und des Irak, die dreisten Einwirkungsversuche des tÃ¼rkischen Militarismus auf die EU-Institutionen oder die Greuel der tschetschenischen Islamisten - zu den ideell-politischen PhÃ¤nomenen, die der "pax americana" zumindest nicht grundsÃ¤tzlich widersprechen (vgl. die der Substanz der Rede von der "westlichen Wertegemeinschaft" gewidmete Kolumne Hermann L. Gremlizas in der August-Ausgabe der Monatszeitschrift "konkret").</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kommentar der Jungle world: &#8216;FÃ¼r den weltweiten Lama-Fan-Club sind solche EinwÃ¤nde schlicht Propaganda aus Peking, mit der man sich nicht auseinander setzen will. Zu denen, die auf ihrer lebenslangen Suche nach dem ErlÃ¶ser bei dem tibetanischen Guru angedockt haben, gehÃ¶rt auch die Schriftstellerin Luise Rinser, die sich immer schnell begeistern lieÃŸ, ob fÃ¼r Hitler oder fÃ¼r Nordkoreas groÃŸen Vorsitzenden Kim Il Sung.&#8217;&#8221;</p>
<p>Da die Zitatesammlung offenbar ausschlieÃŸlich dazu dient, die deutsche &#8220;Linke&#8221; (einschlieÃŸlich der zeitweiligen Hitler-Apologetin Marie Luise Rinser) der Kollaboration mit dem nordkoreanischen SouverÃ¤nismus (und anderen &#8220;antiamerikanischen&#8221; Zumutungen) zu bezichtigen, wird man kaum erwarten kÃ¶nnen, daÃŸ durch eine vollstÃ¤ndige Zitierung der Rinser-Kritik des &#8216;Jungle World&#8217;-Artikels deren politische StoÃŸrichtung auch dem des Konflikts zwischen Peking und pro-amerikanischen Sezessionsbestrebungen in Sinkiang und Tibet unkundigsten Leser allzu offenkundig wÃ¼rde: Der &#8220;Jungle World&#8221;-Autor nimmt mit dem &#8220;Lama-Fan-Club&#8221;, dem Marie Luise Rinser zugerechnet wird, nicht etwa eine vermeintlich &#8220;pro-kommunistische&#8221; Gesinnung der literarischen Galionsfigur der GrÃ¼nen aufs Korn, sondern - im Gegenteil - ihre vÃ¶llige Ãœbereinstimmung mit einem &#8220;perversen Antikommunismus&#8221; (Ralph Giordano), wie er sich nicht zuletzt in der Brandmarkung der &#8220;Besetzung&#8221; Tibets - eines Territoriums, dessen BevÃ¶lkerung einem theokratischen Regime unterworfen war, das sich auf nackten Terror grÃ¼ndete - durch die chinesischen Kommunisten manifestiert(e). DaÃŸ (ungeachtet der Bewunderung Rinsers auch fÃ¼r Kim Il Sung) die diplomatische Zuneigung zum Dalai Lama und der tibetischen &#8220;Exil-Regierung&#8221; in PjÃ¶ngjang gewiÃŸ geringer ist, als in Washington (oder auch in Wiesbaden), sollte nicht weiter erÃ¶rtert werden mÃ¼ssen. Der &#8220;Lama-Fan-Club&#8221; gehÃ¶rt - wie die sich aus Ex-Maoisten und Pol Pot-JÃ¼ngern rekrutierenden BÃ¼ndnisgrÃ¼nen, die Reislamisierung SÃ¼dosteuropas und des Irak, die dreisten Einwirkungsversuche des tÃ¼rkischen Militarismus auf die EU-Institutionen oder die Greuel der tschetschenischen Islamisten - zu den ideell-politischen PhÃ¤nomenen, die der &#8220;pax americana&#8221; zumindest nicht grundsÃ¤tzlich widersprechen (vgl. die der Substanz der Rede von der &#8220;westlichen Wertegemeinschaft&#8221; gewidmete Kolumne Hermann L. Gremlizas in der August-Ausgabe der Monatszeitschrift &#8220;konkret&#8221;).</p>
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