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	<title>Kommentare zu: Got the bastards oder Kasper fÃ¤ngt den Verkehrsteufel</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:07:33 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8244</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2005 17:56:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8244</guid>
		<description>De Winter: Es war ein Traum, ein wunderbarer Traum. Er dauerte vom Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa bis zum Einsturz der Twin Towers. Es waren zwÃ¶lf herrliche Jahre, die besten des 20. Jahrhunderts. Vielleicht die besten, die Europa je hatte. Das war auch der grÃ¶ÃŸte Schock fÃ¼r mich nach dem 11. September: dass diese zeit vorbei war und sie nie zurÃ¼ckkehren wÃ¼rde. Ich kann verstehen, dass viele Menschen weitertrÃ¤umen und nicht anerkennen wollen, was um sie herum passiert. Oder dass sie nach einfachen ErklÃ¤rungen suchen, wie: "Wenn die Amerikaner den Irak verlassen, wird alles wieder gut." Oder: "Wenn wir nett zu den Islamisten sind, werden sie uns nichts tun." Ich wÃ¼nschte, es wÃ¤re so. die aufgeklÃ¤rten EuropÃ¤er haben keine Vorstellung davon, was die Fanatiker antreibt. es ist die Idee vom herrlichen Leben nach dem Tode. Alles andere sind Ausreden, VorwÃ¤nde, Rationalisierungen des Irrationalen. Wir haben es mit einem neuen Totalitarismus zu tun. Nein, er ist nicht neu, er ist nur anders. Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis, ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts.

Kommentar: Wenn de Winter darauf hinweist, daÃŸ die Terroristenfreunde, die "Beslan" als "auch selbst verursacht" qualifizieren, dem Faschismus des 21. Jahrhunderts das Wort reden (einem Faschismus Ã¼brigens, dessen atavistischem Welthegemonialstreben gegenÃ¼ber selbst die Verbrechen von Mussolinis Faschistischer Partei verblassen), so ist ihm uneingeschrÃ¤nkt beizupflichten. Allerdings scheint de Winter, wenn er die "zwÃ¶lf herrliche[n] Jahre" bis zum 11.9.2001 rÃ¼hmt, die MachtÃ¼bernahme der Taliban in Kabul im September 1996 (!) ebenso im Tiefschlaf Ã¼berstanden zu haben, wie die gewalttÃ¤tige Reislamisierung von Teilen SÃ¼dosteuropas unter der Ã„gide der Clinton- und der Bush-Administration.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>De Winter: Es war ein Traum, ein wunderbarer Traum. Er dauerte vom Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa bis zum Einsturz der Twin Towers. Es waren zwÃ¶lf herrliche Jahre, die besten des 20. Jahrhunderts. Vielleicht die besten, die Europa je hatte. Das war auch der grÃ¶ÃŸte Schock fÃ¼r mich nach dem 11. September: dass diese zeit vorbei war und sie nie zurÃ¼ckkehren wÃ¼rde. Ich kann verstehen, dass viele Menschen weitertrÃ¤umen und nicht anerkennen wollen, was um sie herum passiert. Oder dass sie nach einfachen ErklÃ¤rungen suchen, wie: &#8220;Wenn die Amerikaner den Irak verlassen, wird alles wieder gut.&#8221; Oder: &#8220;Wenn wir nett zu den Islamisten sind, werden sie uns nichts tun.&#8221; Ich wÃ¼nschte, es wÃ¤re so. die aufgeklÃ¤rten EuropÃ¤er haben keine Vorstellung davon, was die Fanatiker antreibt. es ist die Idee vom herrlichen Leben nach dem Tode. Alles andere sind Ausreden, VorwÃ¤nde, Rationalisierungen des Irrationalen. Wir haben es mit einem neuen Totalitarismus zu tun. Nein, er ist nicht neu, er ist nur anders. Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis, ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>Kommentar: Wenn de Winter darauf hinweist, daÃŸ die Terroristenfreunde, die &#8220;Beslan&#8221; als &#8220;auch selbst verursacht&#8221; qualifizieren, dem Faschismus des 21. Jahrhunderts das Wort reden (einem Faschismus Ã¼brigens, dessen atavistischem Welthegemonialstreben gegenÃ¼ber selbst die Verbrechen von Mussolinis Faschistischer Partei verblassen), so ist ihm uneingeschrÃ¤nkt beizupflichten. Allerdings scheint de Winter, wenn er die &#8220;zwÃ¶lf herrliche[n] Jahre&#8221; bis zum 11.9.2001 rÃ¼hmt, die MachtÃ¼bernahme der Taliban in Kabul im September 1996 (!) ebenso im Tiefschlaf Ã¼berstanden zu haben, wie die gewalttÃ¤tige Reislamisierung von Teilen SÃ¼dosteuropas unter der Ã„gide der Clinton- und der Bush-Administration.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8235</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2005 14:43:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8235</guid>
		<description>Ein wunderbares Interview:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,367297,00.html
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderbares Interview:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,367297,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,367297,00.html</a></p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8222</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2005 15:18:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8222</guid>
		<description>Der Verantwortliche fÃ¼r die Focus-Ãœberschrift â€œBeslan. Selbst verschuldet?â€ steht als terroristischer Krimineller auf einer Stufe mit den Sympathisanten der linksextremistischen MÃ¶rderbande RAF, die als Verantwortliche fÃ¼r die Morde an Buback und Schleyer die Bundesregierung Helmut Schmidt ausmachten. TatsÃ¤chlich kommt die irrsinnige Schuldzuweisung an die russische Regierung hinsichtlich eines islamistischen Kindermassenmordes bei gleichzeitiger Identifikation der individuellen Opfer mit der StaatsfÃ¼hrung der Russischen FÃ¶deration (â€œSELBST verschuldet?â€) einer Ermunterung islamistischer Expansionisten zu weiteren Massakern bis hin zum VÃ¶lkermord (wie er gegenÃ¼ber den SÃ¼d-Sudanesen oder den Ost-Timoresen praktiziert wurde) gleich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verantwortliche fÃ¼r die Focus-Ãœberschrift â€œBeslan. Selbst verschuldet?â€ steht als terroristischer Krimineller auf einer Stufe mit den Sympathisanten der linksextremistischen MÃ¶rderbande RAF, die als Verantwortliche fÃ¼r die Morde an Buback und Schleyer die Bundesregierung Helmut Schmidt ausmachten. TatsÃ¤chlich kommt die irrsinnige Schuldzuweisung an die russische Regierung hinsichtlich eines islamistischen Kindermassenmordes bei gleichzeitiger Identifikation der individuellen Opfer mit der StaatsfÃ¼hrung der Russischen FÃ¶deration (â€œSELBST verschuldet?â€) einer Ermunterung islamistischer Expansionisten zu weiteren Massakern bis hin zum VÃ¶lkermord (wie er gegenÃ¼ber den SÃ¼d-Sudanesen oder den Ost-Timoresen praktiziert wurde) gleich.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8219</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2005 15:02:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8219</guid>
		<description>Du weichst vom Thema ab - und zwar schwer!

Die oben beschriebene Kritik bezieht sich auf die innenpolitischen ZustÃ¤nde in Russland und dieser Kritik ist absolut zuzustimmen.

Ich stimme dir in soweit zu, dass es nicht zutrifft, wenn man sagt, Russland habe URSÃ„CHLICH die Gewalt im Tscheschenienkrieg verschuldet, wohl aber stelle ich fest, dass sie nie deeskalierend und bisweilen stÃ¼mperhaft und brutal vorgingen - so im Theater in Moskau, so auch in Beslan. Abgesehen davon gibt es eine gewissen historische Schuld der Russen bezÃ¼glich der Tschetschenen.

&lt;img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Beslan.JPG' alt='' /&gt;
Aus dem Focus, Mitte Juli 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du weichst vom Thema ab - und zwar schwer!</p>
<p>Die oben beschriebene Kritik bezieht sich auf die innenpolitischen ZustÃ¤nde in Russland und dieser Kritik ist absolut zuzustimmen.</p>
<p>Ich stimme dir in soweit zu, dass es nicht zutrifft, wenn man sagt, Russland habe URSÃ„CHLICH die Gewalt im Tscheschenienkrieg verschuldet, wohl aber stelle ich fest, dass sie nie deeskalierend und bisweilen stÃ¼mperhaft und brutal vorgingen - so im Theater in Moskau, so auch in Beslan. Abgesehen davon gibt es eine gewissen historische Schuld der Russen bezÃ¼glich der Tschetschenen.</p>
<p><img src='http://www.campodecriptana.de/blog/uploads/Beslan.JPG' alt='' /><br />
Aus dem Focus, Mitte Juli 2005</p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8214</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2005 10:29:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/31/260.html#comment-8214</guid>
		<description>Da ich 2001 ein militÃ¤risches Vorgehen zum Sturz des Taliban-Regimes fÃ¼r legitim hielt (ebenso wie die Anti-Terror-Operationen RuÃŸlands oder Israels), trifft mich wohl kaum der Vorwurf eines pro-terroristischen und anti-amerikanischen "Pazifismus" - ein Vorwurf, wie er bemerkenswerterweise auch und gerade von "Personen" erhoben wird, die sich im September 2004 nicht scheuten, das in dem folgenden Artikel thematisierte Dokument der Schande zu unterzeichnen, welches eine offene, unverhÃ¼llte Parteinahme fÃ¼r die islamistischen KindermÃ¶rder von Beslan darstellt. Von jemandem, der dieses Dokument unterzeichnete und sich auf diese Weise selbst zum Terroristen machte, lasse ich mir nicht verbieten, auch um irakische Opfer zu trauern und "Abu Ghraib" als Ausdruck abmenschlicher Barbarei zu verurteilen. 

Mehr als 100 Politiker werfen Putin diktatorischen Kurs vor 

Berlin -  Mehr als 100 westliche Politiker, unter ihnen fÃ¼hrende CDU- und GrÃ¼nen-Politiker, haben dem russischen PrÃ¤sidenten Wladimir Putin einen diktatorischen Kurs vorgeworfen. In einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU, der der WELT vorliegt, erklÃ¤ren 115 Unterzeichner die Russland-Politik des Westens fÃ¼r gescheitert. Sie kritisieren die ihrer Meinung nach zu groÃŸe Nachsichtigkeit mit Putin. Den von demokratischen und republikanischen US-AuÃŸenpolitikern initiierten Brief unterzeichneten auch der GrÃ¼nen-Vorsitzende Reinhard BÃ¼tikofer, der CDU-AuÃŸenpolitiker Friedbert PflÃ¼ger sowie Abgeordnete von SPD und CSU. 

Der auÃŸenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, PflÃ¼ger, warf SchrÃ¶der vor, bei Treffen mit Putin kein Wort Ã¼ber die "Besorgnis erregende Entwicklung" in Russland zu verlieren. Russland dÃ¼rfe "kein Ausnahmepartner fÃ¼r den Westen sein", sagte PflÃ¼ger im GesprÃ¤ch mit der WELT. PflÃ¼ger lieÃŸ jedoch keinen Zweifel daran, dass Russland im Kampf gegen den Terror fÃ¼r die westlichen Staaten ein wichtiger strategischer Partner sei. Doch angesichts der gegenwÃ¤rtigen Entwicklungen in Russland seien jetzt kritische Worte mehr als angebracht. PflÃ¼ger sagte weiter, es kÃ¶nne nicht sein, dass Bundeskanzler SchrÃ¶der die US-Regierung an anderer Stelle immer wieder attackiere und sich dann aus der AffÃ¤re zÃ¶ge mit den Worten "unter Freunden muss ein kritisches Wort erlaubt sein". PflÃ¼ger mit Blick auf Russland: "Wenn dies fÃ¼r die USA gilt, darf SchrÃ¶der jetzt erst Recht nicht augenzwinkernd schweigen." 

GrÃ¼nen-Chef BÃ¼tikofer bezog eine kritischere Position, als es AuÃŸenminister Joschka (GrÃ¼ne) und Bundeskanzler SchrÃ¶der (SPD) Ã¶ffentlich tun. Die russische FÃ¼hrung "entfernt sich von den demokratischen Grundwerten der euro-atlantischen Gemeinschaft", heiÃŸt es in dem Schreiben. Der Westen habe "viel zu hÃ¤ufig geschwiegen" in der Hoffnung, dass Russland bald auf einen demokratischen Weg zurÃ¼ckkehren werde. "Es gibt einen Konflikt zwischen den demokratischen Werten des Westens und Putins Kurs", sagte BÃ¼tikofer. In den vergangenen Jahren habe der Westen nicht erfolgreich zur Entstehung eines demokratischen Russlands beigetragen. 

Die Unterzeichner kritisieren, dass Putin die Demokratie in Russland untergrabe. Putin habe systematisch die Pressefreiheit beschnitten, willkÃ¼rlich "reale und imaginÃ¤re politische Rivalen" sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen verhaften lassen und die Parteien geschwÃ¤cht. Als Konsequenz aus dem Geiseldrama von Beslan mit mehr als 330 Toten habe Putin MaÃŸnahmen angekÃ¼ndigt, "die Russland einen Schritt nÃ¤her zu einem autoritÃ¤ren Regime fÃ¼hren". Den Brief haben unter anderem auch der der frÃ¼here US-Balkan-UnterhÃ¤ndler Richard C. Holbrooke, der ehemalige Balkan- Sondergesandte Carl Bildt und der frÃ¼here tschechische PrÃ¤sident Vaclav Havel unterzeichnet. 

http://www.welt.de/data/2004/09/30/339526.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich 2001 ein militÃ¤risches Vorgehen zum Sturz des Taliban-Regimes fÃ¼r legitim hielt (ebenso wie die Anti-Terror-Operationen RuÃŸlands oder Israels), trifft mich wohl kaum der Vorwurf eines pro-terroristischen und anti-amerikanischen &#8220;Pazifismus&#8221; - ein Vorwurf, wie er bemerkenswerterweise auch und gerade von &#8220;Personen&#8221; erhoben wird, die sich im September 2004 nicht scheuten, das in dem folgenden Artikel thematisierte Dokument der Schande zu unterzeichnen, welches eine offene, unverhÃ¼llte Parteinahme fÃ¼r die islamistischen KindermÃ¶rder von Beslan darstellt. Von jemandem, der dieses Dokument unterzeichnete und sich auf diese Weise selbst zum Terroristen machte, lasse ich mir nicht verbieten, auch um irakische Opfer zu trauern und &#8220;Abu Ghraib&#8221; als Ausdruck abmenschlicher Barbarei zu verurteilen. </p>
<p>Mehr als 100 Politiker werfen Putin diktatorischen Kurs vor </p>
<p>Berlin -  Mehr als 100 westliche Politiker, unter ihnen fÃ¼hrende CDU- und GrÃ¼nen-Politiker, haben dem russischen PrÃ¤sidenten Wladimir Putin einen diktatorischen Kurs vorgeworfen. In einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU, der der WELT vorliegt, erklÃ¤ren 115 Unterzeichner die Russland-Politik des Westens fÃ¼r gescheitert. Sie kritisieren die ihrer Meinung nach zu groÃŸe Nachsichtigkeit mit Putin. Den von demokratischen und republikanischen US-AuÃŸenpolitikern initiierten Brief unterzeichneten auch der GrÃ¼nen-Vorsitzende Reinhard BÃ¼tikofer, der CDU-AuÃŸenpolitiker Friedbert PflÃ¼ger sowie Abgeordnete von SPD und CSU. </p>
<p>Der auÃŸenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, PflÃ¼ger, warf SchrÃ¶der vor, bei Treffen mit Putin kein Wort Ã¼ber die &#8220;Besorgnis erregende Entwicklung&#8221; in Russland zu verlieren. Russland dÃ¼rfe &#8220;kein Ausnahmepartner fÃ¼r den Westen sein&#8221;, sagte PflÃ¼ger im GesprÃ¤ch mit der WELT. PflÃ¼ger lieÃŸ jedoch keinen Zweifel daran, dass Russland im Kampf gegen den Terror fÃ¼r die westlichen Staaten ein wichtiger strategischer Partner sei. Doch angesichts der gegenwÃ¤rtigen Entwicklungen in Russland seien jetzt kritische Worte mehr als angebracht. PflÃ¼ger sagte weiter, es kÃ¶nne nicht sein, dass Bundeskanzler SchrÃ¶der die US-Regierung an anderer Stelle immer wieder attackiere und sich dann aus der AffÃ¤re zÃ¶ge mit den Worten &#8220;unter Freunden muss ein kritisches Wort erlaubt sein&#8221;. PflÃ¼ger mit Blick auf Russland: &#8220;Wenn dies fÃ¼r die USA gilt, darf SchrÃ¶der jetzt erst Recht nicht augenzwinkernd schweigen.&#8221; </p>
<p>GrÃ¼nen-Chef BÃ¼tikofer bezog eine kritischere Position, als es AuÃŸenminister Joschka (GrÃ¼ne) und Bundeskanzler SchrÃ¶der (SPD) Ã¶ffentlich tun. Die russische FÃ¼hrung &#8220;entfernt sich von den demokratischen Grundwerten der euro-atlantischen Gemeinschaft&#8221;, heiÃŸt es in dem Schreiben. Der Westen habe &#8220;viel zu hÃ¤ufig geschwiegen&#8221; in der Hoffnung, dass Russland bald auf einen demokratischen Weg zurÃ¼ckkehren werde. &#8220;Es gibt einen Konflikt zwischen den demokratischen Werten des Westens und Putins Kurs&#8221;, sagte BÃ¼tikofer. In den vergangenen Jahren habe der Westen nicht erfolgreich zur Entstehung eines demokratischen Russlands beigetragen. </p>
<p>Die Unterzeichner kritisieren, dass Putin die Demokratie in Russland untergrabe. Putin habe systematisch die Pressefreiheit beschnitten, willkÃ¼rlich &#8220;reale und imaginÃ¤re politische Rivalen&#8221; sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen verhaften lassen und die Parteien geschwÃ¤cht. Als Konsequenz aus dem Geiseldrama von Beslan mit mehr als 330 Toten habe Putin MaÃŸnahmen angekÃ¼ndigt, &#8220;die Russland einen Schritt nÃ¤her zu einem autoritÃ¤ren Regime fÃ¼hren&#8221;. Den Brief haben unter anderem auch der der frÃ¼here US-Balkan-UnterhÃ¤ndler Richard C. Holbrooke, der ehemalige Balkan- Sondergesandte Carl Bildt und der frÃ¼here tschechische PrÃ¤sident Vaclav Havel unterzeichnet. </p>
<p><a href="http://www.welt.de/data/2004/09/30/339526.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/data/2004/09/30/339526.html</a></p>
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