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	<title>Kommentare zu: Pazifistische Heuchelei</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/09/223.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:08:36 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/09/223.html#comment-238384</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 07:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>Buddhist und Pazifist sind positiv besetzt, warum auch immer?

"In der Nachbarschaft heiÃŸt es laut â€žNews-Pressâ€œ, dass das Opfer als Buddhist und Pazifist bekannt war, wÃ¤hrend der TÃ¤ter als gefÃ¤hrlich und aggressiv gilt. Bei dem Streit ging es offenbar um eine mobile HÃ¼tte, die auf dem GrundstÃ¼ck des TÃ¤ters aufgebaut worden war." Focus

https://www.achgut.com/artikel/laesst_frankfurt_eine_beschimpfte_juedin_im_stich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Buddhist und Pazifist sind positiv besetzt, warum auch immer?</p>
<p>&#8220;In der Nachbarschaft heiÃŸt es laut â€žNews-Pressâ€œ, dass das Opfer als Buddhist und Pazifist bekannt war, wÃ¤hrend der TÃ¤ter als gefÃ¤hrlich und aggressiv gilt. Bei dem Streit ging es offenbar um eine mobile HÃ¼tte, die auf dem GrundstÃ¼ck des TÃ¤ters aufgebaut worden war.&#8221; Focus</p>
<p><a href="https://www.achgut.com/artikel/laesst_frankfurt_eine_beschimpfte_juedin_im_stich" rel="nofollow">https://www.achgut.com/artikel/laesst_frankfurt_eine_beschimpfte_juedin_im_stich</a></p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/09/223.html#comment-3805</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2005 16:36:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/07/09/223.html#comment-3805</guid>
		<description>Ulrich Sahm: "(Die RAF und andere gewalttÃ¤tige Organisationen sind schlieÃŸlich aus den anti-Vietnam-Krieg Bewegungen hervorgegangen, also aus einem â€œPazifismusâ€, der sich allein gegen die Amerikaner richtete, nicht aber gegen die andere Kriegspartei, damals der Vietcong)"

Allerdings wÃ¼rde es in der Logik eines biedermÃ¤nnischen "Pazifismus", der sich prinzipiell durch eine wohlfeile Ã„quidistanz gegenÃ¼ber Opfer und Aggressor auszeichnet, gelegen haben, die von den USA und ihren regionalen VerbÃ¼ndeten ausgehenden Greuel gegen die vietnamesische (sowie die kambodschanische und laotische) ZivilbevÃ¶lkerung und die vietnamesische Gegenwehr gleichermaÃŸen als "kriegstreiberisch" zu brandmarken - wie Ulrich Sahm es implizit tut, wenn er die vietnamesischen SouverÃ¤nisten souverÃ¤n fÃ¼r "die andere Kriegspartei" erklÃ¤rt.* In diesem Kontext sollte nicht unbeachtet bleiben, daÃŸ diese "andere Kriegspartei" im Westen sogar als "Aggressor" gebrandmarkt wurde, als sie die Kambodschaner von dem atavistischen Terrorregime der Roten Khmer befreite. Wenn Moshe Dayan im Auge gehabt hÃ¤tte, daÃŸ der HÃ¤uptling der bundesrepublikanischen Pol Pot-Verehrer, Joscha Schmierer, seit Mai 1999 als Mitglied des Planungsstabes des AuswÃ¤rtigen Amtes deutsche "Friedenspolitik" rot-grÃ¼ner Varianz programmatisch mitgestaltet, wÃ¼rde er eine Ã„uÃŸerung wie die zitierte wohl kaum gemacht haben.

* Um MiÃŸverstÃ¤ndnisse zu vermeiden: Die peinliche pro-totalitaristische Ikonographie, wie sie in den Demonstrationen der deutschen Nachkriegslinken auch in Gestalt der Verehrung des kommunistischen Staatschefs Ho Chi Minh zum Ausdruck gebracht wurde, liegt mir fern, und menschenrechtlich motivierte Kritik an der freiheitsfeindlichen Praxis staatssozialistischer Regime ist stets geboten (gewesen). Freilich erschiene es als abwegig, dem Handeln der Vereinigten Staaten und der (diktatorisch) Regierenden SÃ¼dvietnams einen Schein der LegitimitÃ¤t zu verleihen (nÃ¤mlich als Kriegspartei, die scheinbar gegenÃ¼ber der "anderen Kriegspartei" das ius ad bellum fÃ¼r sich in Anspruch nehmen konnte), indem die KRIEGSHANDLUNGEN der unabhÃ¤ngigen vietnamesischen Nationalisten mit denen ihrer Kriegsgegner auf eine Stufe gestellt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Sahm: &#8220;(Die RAF und andere gewalttÃ¤tige Organisationen sind schlieÃŸlich aus den anti-Vietnam-Krieg Bewegungen hervorgegangen, also aus einem â€œPazifismusâ€, der sich allein gegen die Amerikaner richtete, nicht aber gegen die andere Kriegspartei, damals der Vietcong)&#8221;</p>
<p>Allerdings wÃ¼rde es in der Logik eines biedermÃ¤nnischen &#8220;Pazifismus&#8221;, der sich prinzipiell durch eine wohlfeile Ã„quidistanz gegenÃ¼ber Opfer und Aggressor auszeichnet, gelegen haben, die von den USA und ihren regionalen VerbÃ¼ndeten ausgehenden Greuel gegen die vietnamesische (sowie die kambodschanische und laotische) ZivilbevÃ¶lkerung und die vietnamesische Gegenwehr gleichermaÃŸen als &#8220;kriegstreiberisch&#8221; zu brandmarken - wie Ulrich Sahm es implizit tut, wenn er die vietnamesischen SouverÃ¤nisten souverÃ¤n fÃ¼r &#8220;die andere Kriegspartei&#8221; erklÃ¤rt.* In diesem Kontext sollte nicht unbeachtet bleiben, daÃŸ diese &#8220;andere Kriegspartei&#8221; im Westen sogar als &#8220;Aggressor&#8221; gebrandmarkt wurde, als sie die Kambodschaner von dem atavistischen Terrorregime der Roten Khmer befreite. Wenn Moshe Dayan im Auge gehabt hÃ¤tte, daÃŸ der HÃ¤uptling der bundesrepublikanischen Pol Pot-Verehrer, Joscha Schmierer, seit Mai 1999 als Mitglied des Planungsstabes des AuswÃ¤rtigen Amtes deutsche &#8220;Friedenspolitik&#8221; rot-grÃ¼ner Varianz programmatisch mitgestaltet, wÃ¼rde er eine Ã„uÃŸerung wie die zitierte wohl kaum gemacht haben.</p>
<p>* Um MiÃŸverstÃ¤ndnisse zu vermeiden: Die peinliche pro-totalitaristische Ikonographie, wie sie in den Demonstrationen der deutschen Nachkriegslinken auch in Gestalt der Verehrung des kommunistischen Staatschefs Ho Chi Minh zum Ausdruck gebracht wurde, liegt mir fern, und menschenrechtlich motivierte Kritik an der freiheitsfeindlichen Praxis staatssozialistischer Regime ist stets geboten (gewesen). Freilich erschiene es als abwegig, dem Handeln der Vereinigten Staaten und der (diktatorisch) Regierenden SÃ¼dvietnams einen Schein der LegitimitÃ¤t zu verleihen (nÃ¤mlich als Kriegspartei, die scheinbar gegenÃ¼ber der &#8220;anderen Kriegspartei&#8221; das ius ad bellum fÃ¼r sich in Anspruch nehmen konnte), indem die KRIEGSHANDLUNGEN der unabhÃ¤ngigen vietnamesischen Nationalisten mit denen ihrer Kriegsgegner auf eine Stufe gestellt werden.</p>
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