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	<title>Kommentare zu: Schriftsteller sprechen sich gegen die neue &#8220;Linkspartei&#8221; aus</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:31:59 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-1166368</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2022 15:52:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-1166368</guid>
		<description>WÃ„HREND ICH SCHLIEF
ging die Welt unter.
Nach dem Erwachen
fand ich mich inmitten
echter Kulissen
und Figuren, denen man
nicht ansah, dass sie
nur so taten, als seien
sie wirklich Menschen.
GÃ¼nter Kunert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WÃ„HREND ICH SCHLIEF<br />
ging die Welt unter.<br />
Nach dem Erwachen<br />
fand ich mich inmitten<br />
echter Kulissen<br />
und Figuren, denen man<br />
nicht ansah, dass sie<br />
nur so taten, als seien<br />
sie wirklich Menschen.<br />
GÃ¼nter Kunert</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-629</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 14:11:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-629</guid>
		<description>"Du begibst dich hier auf absolute NebenkriegsschauplÃ¤tze zwecks Ablenkung. Die Jugoslawienfrage ist vÃ¶llig obsolet bei der Beurteilung der PDS, denn wie ich wasserdicht ausfÃ¼hrte, hat die PDS niemals inhaltlich der von allen anderen getragenen Propaganda etwas entgegensetzt. Ist auch egal â€“ es gibt X andere Themen, in denen sich die SED/PDS als Lumpen erwiesen. Dazu kommt ihre historische Schuld, besonders die von Gysi, der immer noch den Verbleib von 6 Milliarden Ostmark aufzuklÃ¤ren hat, sowie Aussagen zur StasitÃ¤tigkeit schuldig bleibt."

Du scheinst noch immer nicht begriffen zu haben, daÃŸ es mir nicht um eine Verharmlosung des SED/MfS/DKP-Spektrums geht, wenn ich darauf verweise, daÃŸ (partiell selbst im bundesdeutschen Linksextremismus verwurzelte) "Intellektuelle", die (a) den Angriffskrieg gegen Jugoslawien begrÃ¼ÃŸten, (b) den tschetschenischen Islamismus weiÃŸzuwaschen such(t)en, (3) den antiparlamentarischen EU-"Verfassungsvertrag" fÃ¼r sakrosankt erklÃ¤ren und (4) unbegrÃ¼ndet mit Xenophobie-VorwÃ¼rfen um sich werfen (wo bleibt hier Deine EmpÃ¶rung Ã¼ber "gutmenschliche" AllÃ¼ren?), mir politisch und ethisch-moralisch ebenso fern stehen, wie Faschisten oder Stalinisten "klassischer" PrÃ¤gung. Abgesehen davon, daÃŸ Peter Schneider oder der Ex-Maoist BÃ¼tikofer als "Galionsfiguren" einer AufklÃ¤rung Ã¼ber die Finsterlinge der PDS vÃ¶llig unglaubwÃ¼rdig sind, betrachte ich ihre "Analysen" als nicht nur verfehlt, sondern vielmehr auch als den Ausdruck einer zutiefst antidemokratischen Gesinnung: Wer etwa Lafontaine (alles andere als mein politischer Favorit!) allein deshalb mit Fremdenfeinden und Antisemiten auf eine Stufe stellt, weil er die ZerstÃ¶rung der Ã¶konomischen Existenz deutscher - und in Deutschland verwurzelter nichtdeutscher - Familien thematisiert, gehÃ¶rt aus dem politischen Diskurs einer freiheitlichen Demokratie ausgeschlossen.

"Wer heute Gesine LÃ¶tsch im Bundetag hÃ¶rte, weiÃŸ, wie das Niveau der PDS aussieht: schlimmer gehts nimmer. Oder doch?"

Wenn man einmal von dem grÃ¼n-alternativen und menschenrechtsfundamentalistischen Spektrum absieht, auf das Du Dich hier kurioserweise berufst, wenn es um die "Entlarvung" der Alt-Stalinisten der PDS und der Person Lafontaines geht, ist Dir uneingeschrÃ¤nkt zuzustimmen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Du begibst dich hier auf absolute NebenkriegsschauplÃ¤tze zwecks Ablenkung. Die Jugoslawienfrage ist vÃ¶llig obsolet bei der Beurteilung der PDS, denn wie ich wasserdicht ausfÃ¼hrte, hat die PDS niemals inhaltlich der von allen anderen getragenen Propaganda etwas entgegensetzt. Ist auch egal â€“ es gibt X andere Themen, in denen sich die SED/PDS als Lumpen erwiesen. Dazu kommt ihre historische Schuld, besonders die von Gysi, der immer noch den Verbleib von 6 Milliarden Ostmark aufzuklÃ¤ren hat, sowie Aussagen zur StasitÃ¤tigkeit schuldig bleibt.&#8221;</p>
<p>Du scheinst noch immer nicht begriffen zu haben, daÃŸ es mir nicht um eine Verharmlosung des SED/MfS/DKP-Spektrums geht, wenn ich darauf verweise, daÃŸ (partiell selbst im bundesdeutschen Linksextremismus verwurzelte) &#8220;Intellektuelle&#8221;, die (a) den Angriffskrieg gegen Jugoslawien begrÃ¼ÃŸten, (b) den tschetschenischen Islamismus weiÃŸzuwaschen such(t)en, (3) den antiparlamentarischen EU-&#8221;Verfassungsvertrag&#8221; fÃ¼r sakrosankt erklÃ¤ren und (4) unbegrÃ¼ndet mit Xenophobie-VorwÃ¼rfen um sich werfen (wo bleibt hier Deine EmpÃ¶rung Ã¼ber &#8220;gutmenschliche&#8221; AllÃ¼ren?), mir politisch und ethisch-moralisch ebenso fern stehen, wie Faschisten oder Stalinisten &#8220;klassischer&#8221; PrÃ¤gung. Abgesehen davon, daÃŸ Peter Schneider oder der Ex-Maoist BÃ¼tikofer als &#8220;Galionsfiguren&#8221; einer AufklÃ¤rung Ã¼ber die Finsterlinge der PDS vÃ¶llig unglaubwÃ¼rdig sind, betrachte ich ihre &#8220;Analysen&#8221; als nicht nur verfehlt, sondern vielmehr auch als den Ausdruck einer zutiefst antidemokratischen Gesinnung: Wer etwa Lafontaine (alles andere als mein politischer Favorit!) allein deshalb mit Fremdenfeinden und Antisemiten auf eine Stufe stellt, weil er die ZerstÃ¶rung der Ã¶konomischen Existenz deutscher - und in Deutschland verwurzelter nichtdeutscher - Familien thematisiert, gehÃ¶rt aus dem politischen Diskurs einer freiheitlichen Demokratie ausgeschlossen.</p>
<p>&#8220;Wer heute Gesine LÃ¶tsch im Bundetag hÃ¶rte, weiÃŸ, wie das Niveau der PDS aussieht: schlimmer gehts nimmer. Oder doch?&#8221;</p>
<p>Wenn man einmal von dem grÃ¼n-alternativen und menschenrechtsfundamentalistischen Spektrum absieht, auf das Du Dich hier kurioserweise berufst, wenn es um die &#8220;Entlarvung&#8221; der Alt-Stalinisten der PDS und der Person Lafontaines geht, ist Dir uneingeschrÃ¤nkt zuzustimmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-628</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 13:16:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-628</guid>
		<description>Ich habe die Rede der Frau LÃ¶tsch nicht gehÃ¶rt, aber ich weiss wohl von etlichen vÃ¶lkischen Statements aus den Reihen der PDS. Da gibt es nichts zu deuteln, das hat tatsÃ¤chlich oft genug NPD-Niveau. Auch Frau Wagenknecht Ã¤ussert sich diesbezÃ¼glich sehr kritisch, ja fast etwas ratlos im aktuellen konkret-Intervieuw.

Die seltsamen Koalitionen von PDS, Gewerkschaften und Neonazis auf den Anti-Hartz-IV-Demos sprachen doch vor wenigen Monaten auch schon BÃ¤nde. Die in der konkret dokumentierten antisemitischen AusfÃ¤lle der IG-Metall-Postille unterstreichen das nur.

Aber ich bin kein "Antitotalitarist", ich erlaube mir im Hinblick auf die Geschichte des 20. Jhds. doch, ein paar Unterschiede zu sehen, wie dies ja auch Hannah Arendt in ihrem Werk "Elemente totalitÃ¤rer Herrschaft" nicht versÃ¤umt hat.

Da mag mir DA mit einem "Punkt" drohen... </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Rede der Frau LÃ¶tsch nicht gehÃ¶rt, aber ich weiss wohl von etlichen vÃ¶lkischen Statements aus den Reihen der PDS. Da gibt es nichts zu deuteln, das hat tatsÃ¤chlich oft genug NPD-Niveau. Auch Frau Wagenknecht Ã¤ussert sich diesbezÃ¼glich sehr kritisch, ja fast etwas ratlos im aktuellen konkret-Intervieuw.</p>
<p>Die seltsamen Koalitionen von PDS, Gewerkschaften und Neonazis auf den Anti-Hartz-IV-Demos sprachen doch vor wenigen Monaten auch schon BÃ¤nde. Die in der konkret dokumentierten antisemitischen AusfÃ¤lle der IG-Metall-Postille unterstreichen das nur.</p>
<p>Aber ich bin kein &#8220;Antitotalitarist&#8221;, ich erlaube mir im Hinblick auf die Geschichte des 20. Jhds. doch, ein paar Unterschiede zu sehen, wie dies ja auch Hannah Arendt in ihrem Werk &#8220;Elemente totalitÃ¤rer Herrschaft&#8221; nicht versÃ¤umt hat.</p>
<p>Da mag mir DA mit einem &#8220;Punkt&#8221; drohen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-622</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 11:01:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-622</guid>
		<description>Du begibst dich hier auf absolute NebenkriegsschauplÃ¤tze zwecks Ablenkung. Die Jugoslawienfrage ist vÃ¶llig obsolet bei der Beurteilung der PDS, denn wie ich wasserdicht ausfÃ¼hrte, hat die PDS niemals inhaltlich der von allen anderen getragenen Propaganda etwas entgegensetzt. Ist auch egal - es gibt X andere Themen, in denen sich die SED/PDS als Lumpen erwiesen. Dazu kommt ihre historische Schuld, besonders die von Gysi, der immer noch den Verbleib von 6 Milliarden Ostmark aufzuklÃ¤ren hat, sowie Aussagen zur StasitÃ¤tigkeit schuldig bleibt.

Wer heute Gesine LÃ¶tsch im Bundetag hÃ¶rte, weiÃŸ, wie das Niveau der PDS aussieht: schlimmer gehts nimmer. Oder doch?

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du begibst dich hier auf absolute NebenkriegsschauplÃ¤tze zwecks Ablenkung. Die Jugoslawienfrage ist vÃ¶llig obsolet bei der Beurteilung der PDS, denn wie ich wasserdicht ausfÃ¼hrte, hat die PDS niemals inhaltlich der von allen anderen getragenen Propaganda etwas entgegensetzt. Ist auch egal - es gibt X andere Themen, in denen sich die SED/PDS als Lumpen erwiesen. Dazu kommt ihre historische Schuld, besonders die von Gysi, der immer noch den Verbleib von 6 Milliarden Ostmark aufzuklÃ¤ren hat, sowie Aussagen zur StasitÃ¤tigkeit schuldig bleibt.</p>
<p>Wer heute Gesine LÃ¶tsch im Bundetag hÃ¶rte, weiÃŸ, wie das Niveau der PDS aussieht: schlimmer gehts nimmer. Oder doch?</p>
<p>TK</p>
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	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-619</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 09:31:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-619</guid>
		<description>"BÃ¼tikofer forderte das LinksbÃ¼ndnis auf, sich von Lafontaine zu distanzieren. 'Ich wundere mich ein bisschen, dass diese Leute, die sich auf ihre linken Tradition so viel einbilden, plÃ¶tzlich bei Lafontaines fremdenfeindlichen SprÃ¼chen die Klappe halten', sagte der GrÃ¼nen-Vorsitzende. Er wÃ¼nsche sich, dass die Partei genau so konsequent eine Grenze zu Lafontaine ziehe, wie zu JÃ¼rgen W. MÃ¶llemann von der FDP, als der 'in gefÃ¤hrlichen populistischen GewÃ¤ssern gefischt hat', sagte BÃ¼tikofer mit Blick auf Lafontaines Ã„uÃŸerungen Ã¼ber 'Fremdarbeiter'. Lafontaine sei keine Lichtgestalt."

Vielleicht sollte sich das Ex-Maoistchen BÃ¼tikofer, das der PDS womÃ¶glich die Parteinahme der DDR-Staatspartei fÃ¼r die Befreiung Kambodschas von dem massenmÃ¶rderischen "Demokratischen Kambodscha" noch immer nicht verziehen hat, einmal um die kontinuierliche Nichtahndung offen antisemitischer Proklamationen in seiner eigenen Partei kÃ¼mmern, anstatt die Kritik an einer verfehlten Immigrations- und Europapolitik, wie sie Rot-GrÃ¼n verantwortet, als fremdenfeindlich zu stigmatisieren. Wer - vÃ¶llig unabhÃ¤ngig von der mÃ¼ÃŸigen Frage, ob Lafontaine eine "Lichtgestalt" sei (welche "Lichtgestalten" hat die Fischer-Partei eigentlich vorzuweisen?) - sich weigert, sich mit Lafontaines Vorwurf einer Instrumentierung von "Fremdarbeitern" argumentativ auseinanderzusetzen, demonstriert erneut ein DemokratieverstÃ¤ndnis, wie es bereits in der Diffamierung eines frÃ¼heren CDU-GeneralsekretÃ¤rs als eines Gesinnungsgenossen von Skinheads durch Minister JÃ¼rgen Trittin zum Ausdruck kam. DarÃ¼ber hinaus dient die demagogische Assoziation der Lafontaineschen Ã„uÃŸerung mit den antisemitischen AusfÃ¤llen JÃ¼rgen W. MÃ¶llemanns (an dessen Kampagne sich der ex-grÃ¼ne Landtagsabgeordnete Jamal Karsli maÃŸgeblich beteiligte) natÃ¼rlich nicht zuletzt auch einer Relativierung der antisemitischen Ressentiments der islamistischen oder arabisch- resp. tÃ¼rkisch-nationalistischen Klientel der grÃ¼nen Multikulturalisten. Wenn Lafontaine der Fremdenfeindlichkeit beschuldigt wird, so teilt er dieses durch BÃ¼tikofer und Co. ausgesprochene Verdikt bemerkenswerterweise mit Menschen, die - wie ich - sich kritisch mit den AffinitÃ¤ten wenigstens eines Teils einer deutschen Regierungspartei zum politischen Islam auseinandersetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;BÃ¼tikofer forderte das LinksbÃ¼ndnis auf, sich von Lafontaine zu distanzieren. &#8216;Ich wundere mich ein bisschen, dass diese Leute, die sich auf ihre linken Tradition so viel einbilden, plÃ¶tzlich bei Lafontaines fremdenfeindlichen SprÃ¼chen die Klappe halten&#8217;, sagte der GrÃ¼nen-Vorsitzende. Er wÃ¼nsche sich, dass die Partei genau so konsequent eine Grenze zu Lafontaine ziehe, wie zu JÃ¼rgen W. MÃ¶llemann von der FDP, als der &#8216;in gefÃ¤hrlichen populistischen GewÃ¤ssern gefischt hat&#8217;, sagte BÃ¼tikofer mit Blick auf Lafontaines Ã„uÃŸerungen Ã¼ber &#8216;Fremdarbeiter&#8217;. Lafontaine sei keine Lichtgestalt.&#8221;</p>
<p>Vielleicht sollte sich das Ex-Maoistchen BÃ¼tikofer, das der PDS womÃ¶glich die Parteinahme der DDR-Staatspartei fÃ¼r die Befreiung Kambodschas von dem massenmÃ¶rderischen &#8220;Demokratischen Kambodscha&#8221; noch immer nicht verziehen hat, einmal um die kontinuierliche Nichtahndung offen antisemitischer Proklamationen in seiner eigenen Partei kÃ¼mmern, anstatt die Kritik an einer verfehlten Immigrations- und Europapolitik, wie sie Rot-GrÃ¼n verantwortet, als fremdenfeindlich zu stigmatisieren. Wer - vÃ¶llig unabhÃ¤ngig von der mÃ¼ÃŸigen Frage, ob Lafontaine eine &#8220;Lichtgestalt&#8221; sei (welche &#8220;Lichtgestalten&#8221; hat die Fischer-Partei eigentlich vorzuweisen?) - sich weigert, sich mit Lafontaines Vorwurf einer Instrumentierung von &#8220;Fremdarbeitern&#8221; argumentativ auseinanderzusetzen, demonstriert erneut ein DemokratieverstÃ¤ndnis, wie es bereits in der Diffamierung eines frÃ¼heren CDU-GeneralsekretÃ¤rs als eines Gesinnungsgenossen von Skinheads durch Minister JÃ¼rgen Trittin zum Ausdruck kam. DarÃ¼ber hinaus dient die demagogische Assoziation der Lafontaineschen Ã„uÃŸerung mit den antisemitischen AusfÃ¤llen JÃ¼rgen W. MÃ¶llemanns (an dessen Kampagne sich der ex-grÃ¼ne Landtagsabgeordnete Jamal Karsli maÃŸgeblich beteiligte) natÃ¼rlich nicht zuletzt auch einer Relativierung der antisemitischen Ressentiments der islamistischen oder arabisch- resp. tÃ¼rkisch-nationalistischen Klientel der grÃ¼nen Multikulturalisten. Wenn Lafontaine der Fremdenfeindlichkeit beschuldigt wird, so teilt er dieses durch BÃ¼tikofer und Co. ausgesprochene Verdikt bemerkenswerterweise mit Menschen, die - wie ich - sich kritisch mit den AffinitÃ¤ten wenigstens eines Teils einer deutschen Regierungspartei zum politischen Islam auseinandersetzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-618</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 09:14:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-618</guid>
		<description>"Zu 1: Nochmal, die Ablehnung oder Zustimmung zum Krieg gegen Jugoslawien ist vÃ¶llig unabhÃ¤ngig vom politischen Lager zu betrachten. Es kommt ja noch zum Zustand der PDS hinzu, dass auch dort die BeitrÃ¤ge z.B. aus der Konkret nur belÃ¤chelt und die tiefen Ursachen des Konfliktes nicht verstanden wurden. Dass sich Teile der PDS spÃ¤ter gegen den Krieg aussprachen, ist ihrer versimpelten Haltung zuzueignen, die sich immer 'gegen den Krieg' ausspricht. Aus taktischen GrÃ¼nden wÃ¼rden sie sich auch heute 'gegen den Krieg' aussprechen, wenn Hitler unter Druck gesetzt werden mÃ¼sste oder Stalins Nachfolger im Geiste kurz vor Berlin stÃ¼nden."

Auch, wenn Lafontaine und Gysi (deren Verherrlichung als Garanten des VÃ¶lkerrechtes mir fern lÃ¤ge) nicht zu denjenigen gehÃ¶rt hÃ¤tten, die im FrÃ¼hjahr 1999 gegen die kriegsgeile "Intellektuellen"-Meute, von denen sie heute als Fremdenfeinde beschimpft werden, Ã¶ffentlich Stellung bezogen, sÃ¤he ich keinen Grund, im SchulterschluÃŸ mit Peter Schneider und Co. ungerechtfertigte VorwÃ¼rfe gegen ihre gegenwÃ¤rtigen Positionen zu erheben. Um es auf den Punkt zu bringen: Selbst einen BefÃ¼rworter vÃ¶lkerrechtswidriger Angriffskriege (wie etwa den fraktionslosen MdB Martin Hohmann) nehme ich selbstverstÃ¤ndlich gegen die unsinnige Unterstellung in Schutz, sein Votum gegen den EU-"Verfassungsvertrag" und/oder seine kritische BeschÃ¤ftigung mit der Einwanderung aus dem islamischen Raum und einem mÃ¶glichen EU-Beitritt der TÃ¼rkei sei Ausdruck eines reaktionÃ¤ren und fremdenfeindlichen Nationalismus.

"Man kann von niemandem erwarten dass er mit der eigenen Meinung deckungsgleich ist und es ist geradezu ein Beleg fÃ¼r nicht vorhandene Kompromissbereitschaft und ein Zeichen von PolitikunfÃ¤higkeit, wenn man Personen an EINER Meinung, die einem mal grad nicht gefÃ¤llt, misst."

Hast Du Dir schon einmal Gedanken darÃ¼ber gemacht, daÃŸ es sich bei dieser "EINEN" Meinung, als die Du die widerwÃ¤rtige Stellungnahme FÃœR die Luftangriffe der Neuen NATO auf serbische Zivilisten bagatellisierst, um die Negation der Respektierung von Leben und kÃ¶rperlicher Unversehrtheit Wehrloser handelte? Deine Formulierung, ich sei politikunfÃ¤hig, weil mir die Massakrierung jugoslawischer Zivilisten resp. die feige Parteinahme fÃ¼r diese Verbrechen "mal grad nicht gefÃ¤llt", erscheint als absolut unangemessen, gerade wenn es um die menschenrechtliche Dimension der Frage geht, ob oder inwieweit eine Einbeziehung der SED-Fortsetzungspartei in die aktuelle bundesdeutsche Politik mit dem Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Einklang zu bringen ist.

Wer Massaker rechtfertigte, die das Stalinismus-Opfer Alexander Solschenizyn mit guten GrÃ¼nden als Manifestation eines Rechtsnihilismus in der Tradition Hitler-Deutschlands geiÃŸelte, ist kein Antitotalitarist. Punkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Zu 1: Nochmal, die Ablehnung oder Zustimmung zum Krieg gegen Jugoslawien ist vÃ¶llig unabhÃ¤ngig vom politischen Lager zu betrachten. Es kommt ja noch zum Zustand der PDS hinzu, dass auch dort die BeitrÃ¤ge z.B. aus der Konkret nur belÃ¤chelt und die tiefen Ursachen des Konfliktes nicht verstanden wurden. Dass sich Teile der PDS spÃ¤ter gegen den Krieg aussprachen, ist ihrer versimpelten Haltung zuzueignen, die sich immer &#8216;gegen den Krieg&#8217; ausspricht. Aus taktischen GrÃ¼nden wÃ¼rden sie sich auch heute &#8216;gegen den Krieg&#8217; aussprechen, wenn Hitler unter Druck gesetzt werden mÃ¼sste oder Stalins Nachfolger im Geiste kurz vor Berlin stÃ¼nden.&#8221;</p>
<p>Auch, wenn Lafontaine und Gysi (deren Verherrlichung als Garanten des VÃ¶lkerrechtes mir fern lÃ¤ge) nicht zu denjenigen gehÃ¶rt hÃ¤tten, die im FrÃ¼hjahr 1999 gegen die kriegsgeile &#8220;Intellektuellen&#8221;-Meute, von denen sie heute als Fremdenfeinde beschimpft werden, Ã¶ffentlich Stellung bezogen, sÃ¤he ich keinen Grund, im SchulterschluÃŸ mit Peter Schneider und Co. ungerechtfertigte VorwÃ¼rfe gegen ihre gegenwÃ¤rtigen Positionen zu erheben. Um es auf den Punkt zu bringen: Selbst einen BefÃ¼rworter vÃ¶lkerrechtswidriger Angriffskriege (wie etwa den fraktionslosen MdB Martin Hohmann) nehme ich selbstverstÃ¤ndlich gegen die unsinnige Unterstellung in Schutz, sein Votum gegen den EU-&#8221;Verfassungsvertrag&#8221; und/oder seine kritische BeschÃ¤ftigung mit der Einwanderung aus dem islamischen Raum und einem mÃ¶glichen EU-Beitritt der TÃ¼rkei sei Ausdruck eines reaktionÃ¤ren und fremdenfeindlichen Nationalismus.</p>
<p>&#8220;Man kann von niemandem erwarten dass er mit der eigenen Meinung deckungsgleich ist und es ist geradezu ein Beleg fÃ¼r nicht vorhandene Kompromissbereitschaft und ein Zeichen von PolitikunfÃ¤higkeit, wenn man Personen an EINER Meinung, die einem mal grad nicht gefÃ¤llt, misst.&#8221;</p>
<p>Hast Du Dir schon einmal Gedanken darÃ¼ber gemacht, daÃŸ es sich bei dieser &#8220;EINEN&#8221; Meinung, als die Du die widerwÃ¤rtige Stellungnahme FÃœR die Luftangriffe der Neuen NATO auf serbische Zivilisten bagatellisierst, um die Negation der Respektierung von Leben und kÃ¶rperlicher Unversehrtheit Wehrloser handelte? Deine Formulierung, ich sei politikunfÃ¤hig, weil mir die Massakrierung jugoslawischer Zivilisten resp. die feige Parteinahme fÃ¼r diese Verbrechen &#8220;mal grad nicht gefÃ¤llt&#8221;, erscheint als absolut unangemessen, gerade wenn es um die menschenrechtliche Dimension der Frage geht, ob oder inwieweit eine Einbeziehung der SED-Fortsetzungspartei in die aktuelle bundesdeutsche Politik mit dem Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Einklang zu bringen ist.</p>
<p>Wer Massaker rechtfertigte, die das Stalinismus-Opfer Alexander Solschenizyn mit guten GrÃ¼nden als Manifestation eines Rechtsnihilismus in der Tradition Hitler-Deutschlands geiÃŸelte, ist kein Antitotalitarist. Punkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-616</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 07:48:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-616</guid>
		<description>BÃ¼tikofer redet Tacheles. SPIEGEL-ONLINE schreibt:

"Die tun so, als ginge es nur darum, Geld zu verteilen", sagte Reinhard BÃ¼tikofer der in Dresden erscheinenden "SÃ¤chsischen Zeitung". TatsÃ¤chlich gehe es aber um die Frage, wie es Wirtschaftswachstum und neue Stellen geben kÃ¶nne. "DarÃ¼ber hÃ¶re ich von den Populisten null Komma null", kritisierte BÃ¼tikofer die Spitzenvertreter des geplanten BÃ¼ndnisses von Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und PDS.

BÃ¼tikofer forderte das LinksbÃ¼ndnis auf, sich von Lafontaine zu distanzieren. "Ich wundere mich ein bisschen, dass diese Leute, die sich auf ihre linken Tradition so viel einbilden, plÃ¶tzlich bei Lafontaines fremdenfeindlichen SprÃ¼chen die Klappe halten", sagte der GrÃ¼nen-Vorsitzende. Er wÃ¼nsche sich, dass die Partei genau so konsequent eine Grenze zu Lafontaine ziehe, wie zu JÃ¼rgen W. MÃ¶llemann von der FDP, als der "in gefÃ¤hrlichen populistischen GewÃ¤ssern gefischt hat", sagte BÃ¼tikofer mit Blick auf Lafontaines Ã„uÃŸerungen Ã¼ber "Fremdarbeiter". Lafontaine sei keine Lichtgestalt.

"Er ist jemand, der sehr gezielt und ohne Skrupel alle demagogischen und populistischen Instrumente nÃ¼tzt fÃ¼r einen Kurs, bei dem nur er selbst im Zentrum steht. Das ist obszÃ¶n", sagte BÃ¼tikofer.

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte, die RÃ¼ckkehr von Lafontaine und Gysi auf die politische BÃ¼hne schwÃ¤che das Vertrauen der BÃ¼rger in die Politik."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BÃ¼tikofer redet Tacheles. SPIEGEL-ONLINE schreibt:</p>
<p>&#8220;Die tun so, als ginge es nur darum, Geld zu verteilen&#8221;, sagte Reinhard BÃ¼tikofer der in Dresden erscheinenden &#8220;SÃ¤chsischen Zeitung&#8221;. TatsÃ¤chlich gehe es aber um die Frage, wie es Wirtschaftswachstum und neue Stellen geben kÃ¶nne. &#8220;DarÃ¼ber hÃ¶re ich von den Populisten null Komma null&#8221;, kritisierte BÃ¼tikofer die Spitzenvertreter des geplanten BÃ¼ndnisses von Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und PDS.</p>
<p>BÃ¼tikofer forderte das LinksbÃ¼ndnis auf, sich von Lafontaine zu distanzieren. &#8220;Ich wundere mich ein bisschen, dass diese Leute, die sich auf ihre linken Tradition so viel einbilden, plÃ¶tzlich bei Lafontaines fremdenfeindlichen SprÃ¼chen die Klappe halten&#8221;, sagte der GrÃ¼nen-Vorsitzende. Er wÃ¼nsche sich, dass die Partei genau so konsequent eine Grenze zu Lafontaine ziehe, wie zu JÃ¼rgen W. MÃ¶llemann von der FDP, als der &#8220;in gefÃ¤hrlichen populistischen GewÃ¤ssern gefischt hat&#8221;, sagte BÃ¼tikofer mit Blick auf Lafontaines Ã„uÃŸerungen Ã¼ber &#8220;Fremdarbeiter&#8221;. Lafontaine sei keine Lichtgestalt.</p>
<p>&#8220;Er ist jemand, der sehr gezielt und ohne Skrupel alle demagogischen und populistischen Instrumente nÃ¼tzt fÃ¼r einen Kurs, bei dem nur er selbst im Zentrum steht. Das ist obszÃ¶n&#8221;, sagte BÃ¼tikofer.</p>
<p>Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte, die RÃ¼ckkehr von Lafontaine und Gysi auf die politische BÃ¼hne schwÃ¤che das Vertrauen der BÃ¼rger in die Politik.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-614</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 06:35:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-614</guid>
		<description>Zu 1: Nochmal, die Ablehnung oder Zustimmung zum Krieg gegen Jugoslawien ist vÃ¶llig unabhÃ¤ngig vom politischen Lager zu betrachten. Es kommt ja noch zum Zustand der PDS hinzu, dass auch dort die BeitrÃ¤ge z.B. aus der Konkret nur belÃ¤chelt und die tiefen Ursachen des Konfliktes nicht verstanden wurden. Dass sich Teile der PDS spÃ¤ter gegen den Krieg aussprachen, ist ihrer versimpelten Haltung zuzueignen, die sich immer â€œgegen den Kriegâ€ ausspricht. Aus taktischen GrÃ¼nden wÃ¼rden sie sich auch heute â€œgegen den Kriegâ€ aussprechen, wenn Hitler unter Druck gesetzt werden mÃ¼sste oder Stalins Nachfolger im Geiste kurz vor Berlin stÃ¼nden.

Man kann von niemandem erwarten dass er mit der eigenen Meinung deckungsgleich ist und es ist geradezu ein Beleg fÃ¼r nicht vorhandene Kompromissbereitschaft und ein Zeichen von PolitikunfÃ¤higkeit, wenn man Personen an EINER Meinung, die einem mal grad nicht gefÃ¤llt, misst.

Zu 2: Es gibt keine â€œBreshnev-Doktrinâ€, die diese Leute je geachtet haben, schon dass ist eine politische Verleumdung. Wer gegen den EU-Verfassungsvertrag stimmt, hat mÃ¶glicherweise gute GrÃ¼nde â€“ ein paar habe ich benannt. Doch die PDS stimmt nicht so ab, weil sie meint, es fehlten schÃ¤rfer zu justierenden Feinheiten, sondern sie sind schlicht aus rein nationalen, zutiefst reaktionÃ¤ren GrÃ¼nden gegen die Verschmelzung der VÃ¶lker auf einer geordneten Basis. 

Wie schrieb ich schon Ende des letzten Jahrhunderts g, u.a. in der â€œNietzschekriseâ€: â€œDer Heilsbringer Nostalgie, mit HeimatgefÃ¼hlen verklÃ¤rt; die Empfehlung des Regionalen, als unversÃ¶hnlicher, unÃ¼berwindbarer, nicht kompatibler Gegensatz zum kosmopolitischen Denken, welches als globales herab kodiert und banalisiert, getrimmt und entkernt, Ausdruck findet, gibt es so nur noch zweimal, â€“ bei der politischen Rechten und der PDS!â€
TK

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		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 1: Nochmal, die Ablehnung oder Zustimmung zum Krieg gegen Jugoslawien ist vÃ¶llig unabhÃ¤ngig vom politischen Lager zu betrachten. Es kommt ja noch zum Zustand der PDS hinzu, dass auch dort die BeitrÃ¤ge z.B. aus der Konkret nur belÃ¤chelt und die tiefen Ursachen des Konfliktes nicht verstanden wurden. Dass sich Teile der PDS spÃ¤ter gegen den Krieg aussprachen, ist ihrer versimpelten Haltung zuzueignen, die sich immer â€œgegen den Kriegâ€ ausspricht. Aus taktischen GrÃ¼nden wÃ¼rden sie sich auch heute â€œgegen den Kriegâ€ aussprechen, wenn Hitler unter Druck gesetzt werden mÃ¼sste oder Stalins Nachfolger im Geiste kurz vor Berlin stÃ¼nden.</p>
<p>Man kann von niemandem erwarten dass er mit der eigenen Meinung deckungsgleich ist und es ist geradezu ein Beleg fÃ¼r nicht vorhandene Kompromissbereitschaft und ein Zeichen von PolitikunfÃ¤higkeit, wenn man Personen an EINER Meinung, die einem mal grad nicht gefÃ¤llt, misst.</p>
<p>Zu 2: Es gibt keine â€œBreshnev-Doktrinâ€, die diese Leute je geachtet haben, schon dass ist eine politische Verleumdung. Wer gegen den EU-Verfassungsvertrag stimmt, hat mÃ¶glicherweise gute GrÃ¼nde â€“ ein paar habe ich benannt. Doch die PDS stimmt nicht so ab, weil sie meint, es fehlten schÃ¤rfer zu justierenden Feinheiten, sondern sie sind schlicht aus rein nationalen, zutiefst reaktionÃ¤ren GrÃ¼nden gegen die Verschmelzung der VÃ¶lker auf einer geordneten Basis. </p>
<p>Wie schrieb ich schon Ende des letzten Jahrhunderts g, u.a. in der â€œNietzschekriseâ€: â€œDer Heilsbringer Nostalgie, mit HeimatgefÃ¼hlen verklÃ¤rt; die Empfehlung des Regionalen, als unversÃ¶hnlicher, unÃ¼berwindbarer, nicht kompatibler Gegensatz zum kosmopolitischen Denken, welches als globales herab kodiert und banalisiert, getrimmt und entkernt, Ausdruck findet, gibt es so nur noch zweimal, â€“ bei der politischen Rechten und der PDS!â€<br />
TK</p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-613</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2005 23:50:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-613</guid>
		<description>ErgÃ¤nzung

DaÃŸ die Zustimmung dieser Leute zum Serbenmord kein Ausrutscher war, fÃ¼hrt - neben der politisch korrekten Diffamierung Lafontaines als eines Advokaten irrationalistischer Fremdenfeindlichkeit - die folgende Passage vor Augen:

"Das Nein der PDS zur europÃ¤ischen Verfassung sei dafÃ¼r ebenso ein Indiz wie Lafontaines Haltung zur Wiedervereinigung."

Der SED-Fortsetzungspartei wird also allen Ernstes zur Last gelegt, (gemeinsam mit konservativen Bundestagsabgeordneten der Union) gegen eine Aufhebung der nationalstaatlich fundierten parlamentarischen Demokratie in Gestalt des EU-"Verfassungsvertrages" votiert zu haben - anstatt der guten alten Breschnew-Doktrin nachzueifern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ErgÃ¤nzung</p>
<p>DaÃŸ die Zustimmung dieser Leute zum Serbenmord kein Ausrutscher war, fÃ¼hrt - neben der politisch korrekten Diffamierung Lafontaines als eines Advokaten irrationalistischer Fremdenfeindlichkeit - die folgende Passage vor Augen:</p>
<p>&#8220;Das Nein der PDS zur europÃ¤ischen Verfassung sei dafÃ¼r ebenso ein Indiz wie Lafontaines Haltung zur Wiedervereinigung.&#8221;</p>
<p>Der SED-Fortsetzungspartei wird also allen Ernstes zur Last gelegt, (gemeinsam mit konservativen Bundestagsabgeordneten der Union) gegen eine Aufhebung der nationalstaatlich fundierten parlamentarischen Demokratie in Gestalt des EU-&#8221;Verfassungsvertrages&#8221; votiert zu haben - anstatt der guten alten Breschnew-Doktrin nachzueifern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-612</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2005 23:37:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/30/204.html#comment-612</guid>
		<description>"Da sich auch andere Leute fÃ¼r den Krieg gegen Jugoslawien aussprachen, kann das kein Argument sein."

Der Gedanke, Schulter an Schulter mit "Intellektuellen", die die Bombardierung Belgrads bejubelten, gegen "unaufgearbeite Verbrechen, resp. die verantwortlichen TrÃ¤ger einer nicht Ã¼berwundenen Ideologie" zu protestieren, liegt mir ebenso fern, wie etwa die VerbrÃ¼derung mit der PDS in einem "Kampf gegen den Rechtsextremismus". Die Parteinahme fÃ¼r offenen Verfassungsbruch im Interesse der Zerschlagung eines republikanischen, multiethnischen Gemeinwesens zugunsten islamischer Mordbrenner zeichnet Hans Christoph Buch, Peter Schneider, Klaus Harpprecht und Co. als "Marsmenschen" (Peter Handke) aus, die schlichtweg nicht das geringste mit unserer Zivilisation gemein haben, die ich jederzeit beherzt auch gegen "klassische" Kommunisten und Faschisten verteidige.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Da sich auch andere Leute fÃ¼r den Krieg gegen Jugoslawien aussprachen, kann das kein Argument sein.&#8221;</p>
<p>Der Gedanke, Schulter an Schulter mit &#8220;Intellektuellen&#8221;, die die Bombardierung Belgrads bejubelten, gegen &#8220;unaufgearbeite Verbrechen, resp. die verantwortlichen TrÃ¤ger einer nicht Ã¼berwundenen Ideologie&#8221; zu protestieren, liegt mir ebenso fern, wie etwa die VerbrÃ¼derung mit der PDS in einem &#8220;Kampf gegen den Rechtsextremismus&#8221;. Die Parteinahme fÃ¼r offenen Verfassungsbruch im Interesse der Zerschlagung eines republikanischen, multiethnischen Gemeinwesens zugunsten islamischer Mordbrenner zeichnet Hans Christoph Buch, Peter Schneider, Klaus Harpprecht und Co. als &#8220;Marsmenschen&#8221; (Peter Handke) aus, die schlichtweg nicht das geringste mit unserer Zivilisation gemein haben, die ich jederzeit beherzt auch gegen &#8220;klassische&#8221; Kommunisten und Faschisten verteidige.</p>
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