<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Argentina siempre!</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/22/191.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:21:46 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3</generator>
		<item>
		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/22/191.html#comment-596</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2005 11:50:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/22/191.html#comment-596</guid>
		<description>Letzte Runde, nachdem Argentinien doch Ã¼berraschend verloren hat, und eigentlich Mexico die "hÃ¤rteste Truppe" hatte (da hatte Tanja den richtigen Riecher).

Zu allem Ãœberfluss mÃ¼ssen wir uns nun von einer Dorothea auch noch folgendes sagen lassen:

Kahn: Was wir da machen, ist Kamikaze
30. Jun 09:38, ergÃ¤nzt 13:29

Nur noch mit zehn Spielern und gnadenlos offensiv hat sich die deutsche FuÃŸball-Nationalmannschaft gegen Mexiko durchgesetzt. Torwart Kahn strÃ¤ubten sich allerdings wÃ¤hrend des Spiels die Haare.

Von Dorothea Jantschke, Leipzig

Es waren noch 15 Minuten zu spielen, aber die 43.335 Zuschauer im Leipziger Zentralstadion bedankten sich schon einmal beim wichtigsten Mann. Â«JÃ¼rgen KlinsmannÂ», intonierten sie beim Stand von 4:3 fÃ¼r die deutsche FuÃŸball-Nationalmannschaft. Im Spiel um Platz drei des Confederations Cups kam der Bundestrainer zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im vergangenen August zu dieser Ehre, sein VorgÃ¤nger Rudi VÃ¶ller war die Â«RuuuuudiÂ»-SprechchÃ¶re gewohnt gewesen.

Â«Ein schÃ¶nes SchulterklopfenÂ», nannte Klinsmann die Ehrerbietung des Publikums, wollte das Scheinwerferlicht aber sofort wieder auf die Mannschaft gerichtet wissen. Â«Das Spiel um Platz drei ist immer ein undankbares Spiel, aber wir wollten dieses Turnier positiv zu Ende bringenÂ», sagte er nach dem 4:3 (2:1)-Sieg gegen Mexiko. Seine Mannschaft habe gezeigt, Â«dass sie voller Energie und Leidenschaft istÂ» und das Â«jeder fÃ¼r jeden einstehtÂ».

Endlich Urlaub

Den Sieg machte Michael Ballack am Mittwochabend erst in der VerlÃ¤ngerung per FreistoÃŸ perfekt (97.). Nach vier gemeinsamen Wochen und 120 Spielminuten gegen den Mittelamerika-Meister beginnt fÃ¼r den KapitÃ¤n und seine Mannschaft nun endlich der langersehnte Urlaub. Â«Das war ein hartes StÃ¼ck Arbeit. So wie man das letzte Spiel gestaltet, damit geht man in den Urlaub. Deshalb war der Sieg wichtigÂ», sagte Ballack. Der Bayern-MÃ¼nchen-Profi mahnte aber auch an: Â«An der Defensive mÃ¼ssen wir noch arbeiten.Â»

HaarstrÃ¤ubendes Erlebnis fÃ¼r Kahn

Mit der hatte besonders Oliver Kahn seine Probleme. Nach dem Abpfiff nahm er die Innenverteidiger Per Mertesacker und Robert Huth zwar schon fast zÃ¤rtlich in die Arme, Grund zu schimpfen hatte der Keeper des FC Bayern aber trotzdem. Â«Wenn ich das so von hinten beobachte, strÃ¤uben sich mir manchmal die HaareÂ», sagte der 36-JÃ¤hrige. Erneut hatte Kahn drei Tore hinnehmen mÃ¼ssen. Keines davon hÃ¤tte er verhindern kÃ¶nnen, stellte Klinsmann fest.

Â«Meine beiden Spiele habe ich gewonnen, mehr geht nicht. Aber es ist schlimm, wie viele Fehler wir machen. Wir haben in diesem Turnier unheimlich viele Tore geschossen, aber auch viel zu viele kassiertÂ«, bemÃ¤ngelte Kahn und warnte: Â»Das war der Confed-Cup, bei der WM gewinnen wir nicht immer 4:3.Â« WÃ¤hrend sein Kollege Ballack nun Â»tatsÃ¤chlich den EindruckÂ« hat, Â»dass uns mit diesem offensiven Stil viel gelingtÂ«, schimpfte Kahn: Â»Was wir da machen, ist Kamikaze.Â«

Podolski mit dem ersten Tor

Kahn, ein Hauptdarsteller dieses Confed-Cups aufgrund der deutschen Torwart-Diskussion, rÃ¼ckte sich mit seiner unverhohlenen Kritik in den Vordergrund. Aber auch alle anderen Spieler, die wÃ¤hrend des Turniers von groÃŸem Ã¶ffentlichen Interesse gewesen waren, hatten am Mittwoch noch einmal ihren Auftritt. Es begann mit dem 1:0 in der 37. Minute, das der KÃ¶lner Lukas Podolski nach einem Hackentrick seines Kumpels Bastian Schweinsteiger erzielte.
Schweinsteiger lieÃŸ sich wiederum in der 41. Minute bejubeln, als er nach einem Doppelpass Podolskis mit Andreas Hinkel auf 2:1 erhÃ¶hte. Â»Man sieht, wie gut die Moral der Mannschaft ist, dass wir nie aufgegeben haben. Wir haben einen Super-TeamgeistÂ», erlÃ¤utere der Bayer nach dem Spiel.

Nur eine Minute vor dem Schweinsteiger-Treffer hatte allerdings Torsten Frings den mexikanischen StÃ¼rmer Jose Fonseca aus den Augen verloren. Der 25-JÃ¤hrige lieÃŸ sich nicht zwei Mal bitten und schoss zum 1:1 ein.

Gellende Pfiffe

Nachdem Mike Hanke in der 54. Minute fÃ¼r ein Foul an Carlos Salcido die Rote Karte gesehen hatte (Â«Ich bin zu ungestÃ¼m in den Gegner reingegangen. Gelb hÃ¤tte aber auch gereichtÂ»), setzte es direkt das zweite mexikanische Tor durch Jared Borgetti (58.). Der neue Star in Klinsmanns Abwehr, Per Mertesacker, hatte Borgetti nicht den Weg abschneiden kÃ¶nnen. Das Leipziger Publikum quittierte fortan, ganz und gar nicht einverstanden mit dem Platzverweis Hankes, jede BallberÃ¼hrung eines Mexikaners mit gellenden Pfiffen und bejubelte jede eines Deutschen mit Applaus.

Einen weiteren in der Diskussion stehenden deutschen Spieler spornte das ganz besonders an. Robert Huth, der sich seit seiner Roten Karte im LÃ¤nderspiel gegen Nordirland (4:1) am 4. Juni kaum vor der Medienkritik hatte retten kÃ¶nnen, schoss nach einer Schweinsteiger-Ecke aus kurzer Distanz zum 3:2 ein (79.). Â«Endlich mal kein EigentorÂ», Ã¼bte sich der Chelsea-Verteidiger in Ironie und meinte damit seinen groben Schnitzer im ErÃ¶ffnungsspiel der MÃ¼nchner Allianz-Arena vor einem Monat.

Ein Foul und ein FreistoÃŸtor

Die nÃ¤chste wichtige Szene gehÃ¶rte Regisseur Michael Ballack. Der KapitÃ¤n sorgte mit einem Foul an der Strafraumgrenze dafÃ¼r, dass Borgetti sich erneut in die TorschÃ¼tzenliste eintragen durfte â€“ diesmal mit einem Kopfballtreffer nach dem FreistoÃŸ. Aber Ballack wÃ¤re nicht der einzige wirkliche Weltstar der deutschen Elf, wenn er diesen Fauxpas nicht gut gemacht hÃ¤tte.

Die VerlÃ¤ngerung lief gerade sechs Minuten, da grÃ¤tschte Ricardo Osorio Kevin Kuranyi kurz vor dem Sechzehn-Meter-Raum um. Den folgenden FreistoÃŸ versenkte Ballack mit einem Heber Ã¼ber die mexikanische Mauer zum Sieg. Â«Ich weiÃŸ nicht, ob Mexiko eine so genannte 'groÃŸe' Mannschaft ist. Aber das hat heute auch keine Rolle gespielt. Die Mexikaner haben Brasilien geschlagen, wir haben sie geschlagenÂ», freute sich Ballack.

Der des Platzes verwiesene Hanke stimmte nach dem Abpfiff in den Jubel seiner Kollegen ein. Wenig spÃ¤ter aber musste er krÃ¤ftig schlucken, als ihn eine Hiobsbotschaft erreichte. Aufgrund der Roten Karte ist der Wolfsburger laut Fifa-Regeln fÃ¼r das nÃ¤chste Turnierspiel der DFB-Elf gesperrt. Dummerweise ist jenes Match das ErÃ¶ffnungsspiel der Weltmeisterschaft am 9. Juni 2006. GeschÃ¤ftig Ã¼berlegte der 21-JÃ¤hrige bereits, was zu tun sei. Â«Vielleicht kann man meine Sperre ja auf die U-21-Nationalmannschaft umlegenÂ», schlug er vor. Auch Klinsmann kÃ¼ndigte an, dieses Â«SzenarioÂ» nicht einfach hinzunehmen.

Danke Fans!

Die schlechte Nachricht trÃ¼bte die Stimmung der Mannschaft aber nur kurz. Kaum hatten die Spieler ihre Bronzemedaillen vom PrÃ¤sidenten des Deutschen FuÃŸball-Bundes, Gerhard Mayer-Vorfelder, umgehÃ¤ngt bekommen, entrollten sie ein gut 15 Meter langes Transparent. Â«Danke Fans â€“ Ihr seid super!Â» war darauf in groÃŸen Lettern geschrieben.Â« Das gesamte 23-kÃ¶pfige Spielerteam mit Trainerstab und Helfershelfern drehte sich im langsam im Kreis, so dass jeder im Stadion das Plakat zu lesen bekam. Es sei eine Idee der Spieler gewesen, sagte Klinsmann.

Â»Diese Mannschaft hat das Publikum endgÃ¼ltig begeistertÂ«, freute sich Mayer-Vorfelder nach der symboltrÃ¤chtigen Einlage. Der DFB-Chef ging in seiner Analyse aber noch einen gewaltigen Schritt weiter: Â»Ich bin der Meinung, das war die RÃ¼ckkehr auf AugenhÃ¶he mit den internationalen Mannschaften.Â«
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Runde, nachdem Argentinien doch Ã¼berraschend verloren hat, und eigentlich Mexico die &#8220;hÃ¤rteste Truppe&#8221; hatte (da hatte Tanja den richtigen Riecher).</p>
<p>Zu allem Ãœberfluss mÃ¼ssen wir uns nun von einer Dorothea auch noch folgendes sagen lassen:</p>
<p>Kahn: Was wir da machen, ist Kamikaze<br />
30. Jun 09:38, ergÃ¤nzt 13:29</p>
<p>Nur noch mit zehn Spielern und gnadenlos offensiv hat sich die deutsche FuÃŸball-Nationalmannschaft gegen Mexiko durchgesetzt. Torwart Kahn strÃ¤ubten sich allerdings wÃ¤hrend des Spiels die Haare.</p>
<p>Von Dorothea Jantschke, Leipzig</p>
<p>Es waren noch 15 Minuten zu spielen, aber die 43.335 Zuschauer im Leipziger Zentralstadion bedankten sich schon einmal beim wichtigsten Mann. Â«JÃ¼rgen KlinsmannÂ», intonierten sie beim Stand von 4:3 fÃ¼r die deutsche FuÃŸball-Nationalmannschaft. Im Spiel um Platz drei des Confederations Cups kam der Bundestrainer zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im vergangenen August zu dieser Ehre, sein VorgÃ¤nger Rudi VÃ¶ller war die Â«RuuuuudiÂ»-SprechchÃ¶re gewohnt gewesen.</p>
<p>Â«Ein schÃ¶nes SchulterklopfenÂ», nannte Klinsmann die Ehrerbietung des Publikums, wollte das Scheinwerferlicht aber sofort wieder auf die Mannschaft gerichtet wissen. Â«Das Spiel um Platz drei ist immer ein undankbares Spiel, aber wir wollten dieses Turnier positiv zu Ende bringenÂ», sagte er nach dem 4:3 (2:1)-Sieg gegen Mexiko. Seine Mannschaft habe gezeigt, Â«dass sie voller Energie und Leidenschaft istÂ» und das Â«jeder fÃ¼r jeden einstehtÂ».</p>
<p>Endlich Urlaub</p>
<p>Den Sieg machte Michael Ballack am Mittwochabend erst in der VerlÃ¤ngerung per FreistoÃŸ perfekt (97.). Nach vier gemeinsamen Wochen und 120 Spielminuten gegen den Mittelamerika-Meister beginnt fÃ¼r den KapitÃ¤n und seine Mannschaft nun endlich der langersehnte Urlaub. Â«Das war ein hartes StÃ¼ck Arbeit. So wie man das letzte Spiel gestaltet, damit geht man in den Urlaub. Deshalb war der Sieg wichtigÂ», sagte Ballack. Der Bayern-MÃ¼nchen-Profi mahnte aber auch an: Â«An der Defensive mÃ¼ssen wir noch arbeiten.Â»</p>
<p>HaarstrÃ¤ubendes Erlebnis fÃ¼r Kahn</p>
<p>Mit der hatte besonders Oliver Kahn seine Probleme. Nach dem Abpfiff nahm er die Innenverteidiger Per Mertesacker und Robert Huth zwar schon fast zÃ¤rtlich in die Arme, Grund zu schimpfen hatte der Keeper des FC Bayern aber trotzdem. Â«Wenn ich das so von hinten beobachte, strÃ¤uben sich mir manchmal die HaareÂ», sagte der 36-JÃ¤hrige. Erneut hatte Kahn drei Tore hinnehmen mÃ¼ssen. Keines davon hÃ¤tte er verhindern kÃ¶nnen, stellte Klinsmann fest.</p>
<p>Â«Meine beiden Spiele habe ich gewonnen, mehr geht nicht. Aber es ist schlimm, wie viele Fehler wir machen. Wir haben in diesem Turnier unheimlich viele Tore geschossen, aber auch viel zu viele kassiertÂ«, bemÃ¤ngelte Kahn und warnte: Â»Das war der Confed-Cup, bei der WM gewinnen wir nicht immer 4:3.Â« WÃ¤hrend sein Kollege Ballack nun Â»tatsÃ¤chlich den EindruckÂ« hat, Â»dass uns mit diesem offensiven Stil viel gelingtÂ«, schimpfte Kahn: Â»Was wir da machen, ist Kamikaze.Â«</p>
<p>Podolski mit dem ersten Tor</p>
<p>Kahn, ein Hauptdarsteller dieses Confed-Cups aufgrund der deutschen Torwart-Diskussion, rÃ¼ckte sich mit seiner unverhohlenen Kritik in den Vordergrund. Aber auch alle anderen Spieler, die wÃ¤hrend des Turniers von groÃŸem Ã¶ffentlichen Interesse gewesen waren, hatten am Mittwoch noch einmal ihren Auftritt. Es begann mit dem 1:0 in der 37. Minute, das der KÃ¶lner Lukas Podolski nach einem Hackentrick seines Kumpels Bastian Schweinsteiger erzielte.<br />
Schweinsteiger lieÃŸ sich wiederum in der 41. Minute bejubeln, als er nach einem Doppelpass Podolskis mit Andreas Hinkel auf 2:1 erhÃ¶hte. Â»Man sieht, wie gut die Moral der Mannschaft ist, dass wir nie aufgegeben haben. Wir haben einen Super-TeamgeistÂ», erlÃ¤utere der Bayer nach dem Spiel.</p>
<p>Nur eine Minute vor dem Schweinsteiger-Treffer hatte allerdings Torsten Frings den mexikanischen StÃ¼rmer Jose Fonseca aus den Augen verloren. Der 25-JÃ¤hrige lieÃŸ sich nicht zwei Mal bitten und schoss zum 1:1 ein.</p>
<p>Gellende Pfiffe</p>
<p>Nachdem Mike Hanke in der 54. Minute fÃ¼r ein Foul an Carlos Salcido die Rote Karte gesehen hatte (Â«Ich bin zu ungestÃ¼m in den Gegner reingegangen. Gelb hÃ¤tte aber auch gereichtÂ»), setzte es direkt das zweite mexikanische Tor durch Jared Borgetti (58.). Der neue Star in Klinsmanns Abwehr, Per Mertesacker, hatte Borgetti nicht den Weg abschneiden kÃ¶nnen. Das Leipziger Publikum quittierte fortan, ganz und gar nicht einverstanden mit dem Platzverweis Hankes, jede BallberÃ¼hrung eines Mexikaners mit gellenden Pfiffen und bejubelte jede eines Deutschen mit Applaus.</p>
<p>Einen weiteren in der Diskussion stehenden deutschen Spieler spornte das ganz besonders an. Robert Huth, der sich seit seiner Roten Karte im LÃ¤nderspiel gegen Nordirland (4:1) am 4. Juni kaum vor der Medienkritik hatte retten kÃ¶nnen, schoss nach einer Schweinsteiger-Ecke aus kurzer Distanz zum 3:2 ein (79.). Â«Endlich mal kein EigentorÂ», Ã¼bte sich der Chelsea-Verteidiger in Ironie und meinte damit seinen groben Schnitzer im ErÃ¶ffnungsspiel der MÃ¼nchner Allianz-Arena vor einem Monat.</p>
<p>Ein Foul und ein FreistoÃŸtor</p>
<p>Die nÃ¤chste wichtige Szene gehÃ¶rte Regisseur Michael Ballack. Der KapitÃ¤n sorgte mit einem Foul an der Strafraumgrenze dafÃ¼r, dass Borgetti sich erneut in die TorschÃ¼tzenliste eintragen durfte â€“ diesmal mit einem Kopfballtreffer nach dem FreistoÃŸ. Aber Ballack wÃ¤re nicht der einzige wirkliche Weltstar der deutschen Elf, wenn er diesen Fauxpas nicht gut gemacht hÃ¤tte.</p>
<p>Die VerlÃ¤ngerung lief gerade sechs Minuten, da grÃ¤tschte Ricardo Osorio Kevin Kuranyi kurz vor dem Sechzehn-Meter-Raum um. Den folgenden FreistoÃŸ versenkte Ballack mit einem Heber Ã¼ber die mexikanische Mauer zum Sieg. Â«Ich weiÃŸ nicht, ob Mexiko eine so genannte &#8216;groÃŸe&#8217; Mannschaft ist. Aber das hat heute auch keine Rolle gespielt. Die Mexikaner haben Brasilien geschlagen, wir haben sie geschlagenÂ», freute sich Ballack.</p>
<p>Der des Platzes verwiesene Hanke stimmte nach dem Abpfiff in den Jubel seiner Kollegen ein. Wenig spÃ¤ter aber musste er krÃ¤ftig schlucken, als ihn eine Hiobsbotschaft erreichte. Aufgrund der Roten Karte ist der Wolfsburger laut Fifa-Regeln fÃ¼r das nÃ¤chste Turnierspiel der DFB-Elf gesperrt. Dummerweise ist jenes Match das ErÃ¶ffnungsspiel der Weltmeisterschaft am 9. Juni 2006. GeschÃ¤ftig Ã¼berlegte der 21-JÃ¤hrige bereits, was zu tun sei. Â«Vielleicht kann man meine Sperre ja auf die U-21-Nationalmannschaft umlegenÂ», schlug er vor. Auch Klinsmann kÃ¼ndigte an, dieses Â«SzenarioÂ» nicht einfach hinzunehmen.</p>
<p>Danke Fans!</p>
<p>Die schlechte Nachricht trÃ¼bte die Stimmung der Mannschaft aber nur kurz. Kaum hatten die Spieler ihre Bronzemedaillen vom PrÃ¤sidenten des Deutschen FuÃŸball-Bundes, Gerhard Mayer-Vorfelder, umgehÃ¤ngt bekommen, entrollten sie ein gut 15 Meter langes Transparent. Â«Danke Fans â€“ Ihr seid super!Â» war darauf in groÃŸen Lettern geschrieben.Â« Das gesamte 23-kÃ¶pfige Spielerteam mit Trainerstab und Helfershelfern drehte sich im langsam im Kreis, so dass jeder im Stadion das Plakat zu lesen bekam. Es sei eine Idee der Spieler gewesen, sagte Klinsmann.</p>
<p>Â»Diese Mannschaft hat das Publikum endgÃ¼ltig begeistertÂ«, freute sich Mayer-Vorfelder nach der symboltrÃ¤chtigen Einlage. Der DFB-Chef ging in seiner Analyse aber noch einen gewaltigen Schritt weiter: Â»Ich bin der Meinung, das war die RÃ¼ckkehr auf AugenhÃ¶he mit den internationalen Mannschaften.Â«</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
