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	<title>Kommentare zu: Die auÃŸenpolitischen Konzepte des italienischen Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:39:56 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html#comment-337991</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 14:57:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html#comment-337991</guid>
		<description>Am 11. Januar 1923 in Witten an der Ruhr geboren, war Nolte in der NS-Zeit aufgewachsen. Wegen Untauglichkeit vom Wehrdienst befreit, nahm er nicht als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Stattdessen besuchte er nach dem Abitur die UniversitÃ¤ten MÃ¼nster, Berlin und Freiburg im Breisgau, um Philosophie, Griechisch und Germanistik zu studieren. Unter seinen akademischen Lehrern hatten vor allem Nicolai Hartmann und Martin Heidegger groÃŸen Eindruck auf ihn gemacht.

Nach Kriegsende kehrte er noch einmal an die Hochschule zurÃ¼ck und promovierte 1952 in Freiburg mit einer Dissertation Ã¼ber die â€žSelbstentfremdung und Dialektik im Deutschen Idealismus und bei Marxâ€œ. Die frÃ¼he und intensive BeschÃ¤ftigung mit Marx hat in gewissem MaÃŸe auch die Sichtweisen bestimmt, die Nolte fÃ¼r sein Buch â€žDer Faschismus in seiner Epoche â€“ Action FranÃ§aise, Italienischer Faschismus, Nationalsozialismusâ€œ (1963) entwickelte. Das erklÃ¤rt weiter, warum die Arbeit Ã¼berwiegend als â€žlinkeâ€œ Interpretation des Faschismus verstanden wurde. Eine EinschÃ¤tzung, der Nolte zuerst nicht widersprach, obwohl man ihn, was seine weltanschauliche Position betraf, besser als reformbereiten Liberalen betrachtet hÃ¤tte.

AuÃŸergewÃ¶hnliche ProduktivitÃ¤t

â€žDer Faschismus in seiner Epocheâ€œ wurde kurz nach der Publikation von der UniversitÃ¤t KÃ¶ln als Habilitationsschrift angenommen. Nolte quittierte daraufhin den Schuldienst, in dem er seit 1953 tÃ¤tig gewesen war, und Ã¼bernahm 1965 einen Lehrstuhl fÃ¼r Neuere Geschichte in Marburg an der Lahn, 1973 wechselte er an die Freie UniversitÃ¤t Berlin. Nolte hat in den beiden Jahrzehnten bis zu seiner Emeritierung keine â€žSchuleâ€œ gebildet und sich erst recht nicht an den Strippenziehereien des akademischen Betriebs beteiligt.

Das erklÃ¤rt wahrscheinlich auch einen Teil seiner auÃŸergewÃ¶hnlichen ProduktivitÃ¤t, der wir ein reiches SpÃ¤twerk verdanken. Unter den mehr als zwanzig Titeln sei wenigstens das leider vielfach Ã¼bergangene Buch â€žMarxismus und Industrielle Revolutionâ€œ (1983) genannt, dann seine Darlegung zur eigenen Position im â€žHistorikerstreitâ€œ, die unter dem Titel â€žDer EuropÃ¤ische BÃ¼rgerkriegâ€œ (1987) in mehreren Auflagen erschien, der eher theoretisch orientierte Band â€žHistorische Existenzâ€œ (1998) und seine Auseinandersetzung mit dem Islamismus â€žDie dritte radikale Widerstandsbewegungâ€œ (2009). https://jungefreiheit.de/kultur/2016/historiker-philosoph-geschichtsdenker/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Januar 1923 in Witten an der Ruhr geboren, war Nolte in der NS-Zeit aufgewachsen. Wegen Untauglichkeit vom Wehrdienst befreit, nahm er nicht als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Stattdessen besuchte er nach dem Abitur die UniversitÃ¤ten MÃ¼nster, Berlin und Freiburg im Breisgau, um Philosophie, Griechisch und Germanistik zu studieren. Unter seinen akademischen Lehrern hatten vor allem Nicolai Hartmann und Martin Heidegger groÃŸen Eindruck auf ihn gemacht.</p>
<p>Nach Kriegsende kehrte er noch einmal an die Hochschule zurÃ¼ck und promovierte 1952 in Freiburg mit einer Dissertation Ã¼ber die â€žSelbstentfremdung und Dialektik im Deutschen Idealismus und bei Marxâ€œ. Die frÃ¼he und intensive BeschÃ¤ftigung mit Marx hat in gewissem MaÃŸe auch die Sichtweisen bestimmt, die Nolte fÃ¼r sein Buch â€žDer Faschismus in seiner Epoche â€“ Action FranÃ§aise, Italienischer Faschismus, Nationalsozialismusâ€œ (1963) entwickelte. Das erklÃ¤rt weiter, warum die Arbeit Ã¼berwiegend als â€žlinkeâ€œ Interpretation des Faschismus verstanden wurde. Eine EinschÃ¤tzung, der Nolte zuerst nicht widersprach, obwohl man ihn, was seine weltanschauliche Position betraf, besser als reformbereiten Liberalen betrachtet hÃ¤tte.</p>
<p>AuÃŸergewÃ¶hnliche ProduktivitÃ¤t</p>
<p>â€žDer Faschismus in seiner Epocheâ€œ wurde kurz nach der Publikation von der UniversitÃ¤t KÃ¶ln als Habilitationsschrift angenommen. Nolte quittierte daraufhin den Schuldienst, in dem er seit 1953 tÃ¤tig gewesen war, und Ã¼bernahm 1965 einen Lehrstuhl fÃ¼r Neuere Geschichte in Marburg an der Lahn, 1973 wechselte er an die Freie UniversitÃ¤t Berlin. Nolte hat in den beiden Jahrzehnten bis zu seiner Emeritierung keine â€žSchuleâ€œ gebildet und sich erst recht nicht an den Strippenziehereien des akademischen Betriebs beteiligt.</p>
<p>Das erklÃ¤rt wahrscheinlich auch einen Teil seiner auÃŸergewÃ¶hnlichen ProduktivitÃ¤t, der wir ein reiches SpÃ¤twerk verdanken. Unter den mehr als zwanzig Titeln sei wenigstens das leider vielfach Ã¼bergangene Buch â€žMarxismus und Industrielle Revolutionâ€œ (1983) genannt, dann seine Darlegung zur eigenen Position im â€žHistorikerstreitâ€œ, die unter dem Titel â€žDer EuropÃ¤ische BÃ¼rgerkriegâ€œ (1987) in mehreren Auflagen erschien, der eher theoretisch orientierte Band â€žHistorische Existenzâ€œ (1998) und seine Auseinandersetzung mit dem Islamismus â€žDie dritte radikale Widerstandsbewegungâ€œ (2009). <a href="https://jungefreiheit.de/kultur/2016/historiker-philosoph-geschichtsdenker/" rel="nofollow">https://jungefreiheit.de/kultur/2016/historiker-philosoph-geschichtsdenker/</a></p>
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		<title>Von: hegelxx</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html#comment-574</link>
		<dc:creator>hegelxx</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2005 12:34:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html#comment-574</guid>
		<description>Einspruch, Tanja, auch wenn ich mit der Begriffs- und Bedeutungstrennung voll einverstanden bin: Harmlos war auch der italienische Faschismus nicht, vom sog. "Imperialismus" ganz zu schweigen. Letzterer ist aber ein anderes Thema, und seine geschichtsverlorenen Gegner, die sog. "Antiimps", ein Ã¼bler Haufen, dem man auch locker Rassismus und erst recht Antisemitismus nachweisen kann.
Wenn man einmal von der, wie du zu Recht sagst, spÃ¤rlichen Literatur Ã¼ber den italienischen Faschisus absieht, so gibt es da doch diesen Film, "1940", der ist aber zu lang fÃ¼r die meisten Fastfood-Adepten, dort wird schon einiges gezeigt, wie sich der italienische Faschismus auswirkte. Nicht gerade empfehlenswert (Der Faschismus, nicht der Film).
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Einspruch, Tanja, auch wenn ich mit der Begriffs- und Bedeutungstrennung voll einverstanden bin: Harmlos war auch der italienische Faschismus nicht, vom sog. &#8220;Imperialismus&#8221; ganz zu schweigen. Letzterer ist aber ein anderes Thema, und seine geschichtsverlorenen Gegner, die sog. &#8220;Antiimps&#8221;, ein Ã¼bler Haufen, dem man auch locker Rassismus und erst recht Antisemitismus nachweisen kann.<br />
Wenn man einmal von der, wie du zu Recht sagst, spÃ¤rlichen Literatur Ã¼ber den italienischen Faschisus absieht, so gibt es da doch diesen Film, &#8220;1940&#8243;, der ist aber zu lang fÃ¼r die meisten Fastfood-Adepten, dort wird schon einiges gezeigt, wie sich der italienische Faschismus auswirkte. Nicht gerade empfehlenswert (Der Faschismus, nicht der Film).</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html#comment-478</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2005 07:29:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/21/190.html#comment-478</guid>
		<description>Ein wirklich guter Artikel, der genau zeigt, wie wenig "Faschismus" und "Nationalsozialismus" miteinander zu tun haben.

Der Faschismus der ursprÃ¼nglichen italienischen Art, ist halt nicht viel mehr als der normale Imperialismus, wie er bis zum Ende der ersten HÃ¤lfte des vergangenen Jahrhunderts gang und gÃ¤be war. Der NS war von Anfang an ein u.a. auf Rassismus und Antisemitismus basierendes Projekt mit der Option auf die Weltherrschaft.

Wenn wir die Innenpolitik abhandeln wÃ¼rden, erschienen die Unterschiede noch deutlicher. Leider gibt es sehr wenige Quellen und ernsthafte BeschÃ¤ftigungen mit dem italienischen Faschismus.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wirklich guter Artikel, der genau zeigt, wie wenig &#8220;Faschismus&#8221; und &#8220;Nationalsozialismus&#8221; miteinander zu tun haben.</p>
<p>Der Faschismus der ursprÃ¼nglichen italienischen Art, ist halt nicht viel mehr als der normale Imperialismus, wie er bis zum Ende der ersten HÃ¤lfte des vergangenen Jahrhunderts gang und gÃ¤be war. Der NS war von Anfang an ein u.a. auf Rassismus und Antisemitismus basierendes Projekt mit der Option auf die Weltherrschaft.</p>
<p>Wenn wir die Innenpolitik abhandeln wÃ¼rden, erschienen die Unterschiede noch deutlicher. Leider gibt es sehr wenige Quellen und ernsthafte BeschÃ¤ftigungen mit dem italienischen Faschismus.</p>
<p>TK</p>
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