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	<title>Kommentare zu: Nationalbolschewismus: Göbbels war prosowjetisch eingestellt!</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html</link>
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	<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 10:11:28 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-504</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 15:31:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-504</guid>
		<description>"Wer - wie Claudia Roth - die Fischer-Partei noch nach dem militärischen Angriff auf Jugoslawien als 'friedenskompetent' würdigte, unterscheidet sich noch nicht einmal graduell von jenen, die jährlich der 'Friedensleistungen' eines Rudolf Heß gedenken, der bekanntlich ebenfalls für ein harmonisches Verhältnis der germanischen Herrenvölker auf Kosten der slawischen Nationen, der Griechen oder der Inder eintrat."

(DLS, September 2003) </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer - wie Claudia Roth - die Fischer-Partei noch nach dem militärischen Angriff auf Jugoslawien als &#8216;friedenskompetent&#8217; würdigte, unterscheidet sich noch nicht einmal graduell von jenen, die jährlich der &#8216;Friedensleistungen&#8217; eines Rudolf Heß gedenken, der bekanntlich ebenfalls für ein harmonisches Verhältnis der germanischen Herrenvölker auf Kosten der slawischen Nationen, der Griechen oder der Inder eintrat.&#8221;</p>
<p>(DLS, September 2003)</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-503</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 14:14:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-503</guid>
		<description>Rechtsextremisten versuchen, die zum Linksbündnis gehörende WASG zu infiltrieren. Auf einer Internetseite wird dazu aufgerufen, beim Partner der PDS Fuß zu fassen.

In den örtlichen Gruppen der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) solle für "Ansätze einer nationalen Politik" geworben werden, heißt es auf der Homepage des "Sozialen und Nationalen Bündnisses Pommern". 

Spiegel-Online</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtsextremisten versuchen, die zum Linksbündnis gehörende WASG zu infiltrieren. Auf einer Internetseite wird dazu aufgerufen, beim Partner der PDS Fuß zu fassen.</p>
<p>In den örtlichen Gruppen der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) solle für &#8220;Ansätze einer nationalen Politik&#8221; geworben werden, heißt es auf der Homepage des &#8220;Sozialen und Nationalen Bündnisses Pommern&#8221;. </p>
<p>Spiegel-Online</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-502</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 14:09:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-502</guid>
		<description>Ich habe jedenfalls mit Freude gelesen, dass Stein das kommentiert, was ich in einer Satire beschrieb &lt;a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/14/113.html" rel="nofollow"&gt;Pazifisten und Nationale Sozialisten"&lt;/a&gt;

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe jedenfalls mit Freude gelesen, dass Stein das kommentiert, was ich in einer Satire beschrieb <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/14/113.html" rel="nofollow">Pazifisten und Nationale Sozialisten&#8221;</a></p>
<p>TK</p>
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	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-498</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 10:23:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-498</guid>
		<description>"Man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß große Teile der europäischen Linken sich ohne rhetorische Verrenkungen an die Seite der islamistischen Schlächter stellen werden."

Schön, daß uns Hannes Stein das "vorhersagt", was der Weltöffentlichkeit bereits vor einem Jahrzehnt vor Augen geführt wurde: die offene, unverhüllte Parteinahme der "pazifistischen Linken" rot-grüner Couleur für die legitimen Erben der NS-Kollaboration auf der Balkanhalbinsel, einschließlich des Islamisten und Antisemiten Izetbegovic.

In der Sache ist Hannes Stein natürlich uneingeschränkt beizupflichten: Das theokratische Unterwerfungskonzept des islamistischen Klerikalfaschismus stellt die europäische Zivilstaatlichkeit in ebenso radikaler Weise in Frage, wie der Hitlersche Nationalsozialismus und seine (gesamt-) europäischen und nahöstlichen Schergen es getan hatten. Allerdings handelt es sich bei den pro-islamistischen Kollaborateuren in der rot-grünen (Pseudo-) Linken nicht - wie Stein allen Ernstes postuliert - um "Pazifisten" (es sei denn, auch Heß` Friedensflug könnte als eine pazifistisch motivierte Tat gewürdigt werden), sondern vielmehr um Verfechter einer multikulturalistischen Aufhebung nationalstaatlicher Demokratie - während es sich bei den linkssozialistischen Gegnern des Anti-Appeasers Churchill um "klassisch"-linke nationalprotektionistische Chauvinisten handelte. In beiden Fällen haben wir es jedenfalls mit einer NEGATION der (international-)politischen Errungenschaften eines aufrichtigen Pazifismus zu tun, wie sie sich im Briand-Kellogg-Pakt (Ächtung des Krieges als eines Mittels der internationalen Politik!) manifestier(t)en.

Wer die "Munichois" - also die GEGNER einer konsequenten Ächtung des nationalsozialistischen Expansionismus - als "Pazifisten" aufwertet, nur weil sie das Wort "Frieden" im Munde führten (wie es auch die gegenwärtigen Advokaten islamistischer Terrorakte zu tun pflegen, wenn sie Milosevic, Putin oder Sharon als "Aggressoren" und "Völkermörder" geißeln), könnte auch Goebbels einen "Nationalbolschewisten" (also einen Anhänger des NS-Opfers Ernst Niekisch) nennen, Neonazis und (türkische oder iranische) Radikalislamisten als "Konservative" titulieren oder Neostalinisten als "gemäßigte Linke".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß große Teile der europäischen Linken sich ohne rhetorische Verrenkungen an die Seite der islamistischen Schlächter stellen werden.&#8221;</p>
<p>Schön, daß uns Hannes Stein das &#8220;vorhersagt&#8221;, was der Weltöffentlichkeit bereits vor einem Jahrzehnt vor Augen geführt wurde: die offene, unverhüllte Parteinahme der &#8220;pazifistischen Linken&#8221; rot-grüner Couleur für die legitimen Erben der NS-Kollaboration auf der Balkanhalbinsel, einschließlich des Islamisten und Antisemiten Izetbegovic.</p>
<p>In der Sache ist Hannes Stein natürlich uneingeschränkt beizupflichten: Das theokratische Unterwerfungskonzept des islamistischen Klerikalfaschismus stellt die europäische Zivilstaatlichkeit in ebenso radikaler Weise in Frage, wie der Hitlersche Nationalsozialismus und seine (gesamt-) europäischen und nahöstlichen Schergen es getan hatten. Allerdings handelt es sich bei den pro-islamistischen Kollaborateuren in der rot-grünen (Pseudo-) Linken nicht - wie Stein allen Ernstes postuliert - um &#8220;Pazifisten&#8221; (es sei denn, auch Heß` Friedensflug könnte als eine pazifistisch motivierte Tat gewürdigt werden), sondern vielmehr um Verfechter einer multikulturalistischen Aufhebung nationalstaatlicher Demokratie - während es sich bei den linkssozialistischen Gegnern des Anti-Appeasers Churchill um &#8220;klassisch&#8221;-linke nationalprotektionistische Chauvinisten handelte. In beiden Fällen haben wir es jedenfalls mit einer NEGATION der (international-)politischen Errungenschaften eines aufrichtigen Pazifismus zu tun, wie sie sich im Briand-Kellogg-Pakt (Ächtung des Krieges als eines Mittels der internationalen Politik!) manifestier(t)en.</p>
<p>Wer die &#8220;Munichois&#8221; - also die GEGNER einer konsequenten Ächtung des nationalsozialistischen Expansionismus - als &#8220;Pazifisten&#8221; aufwertet, nur weil sie das Wort &#8220;Frieden&#8221; im Munde führten (wie es auch die gegenwärtigen Advokaten islamistischer Terrorakte zu tun pflegen, wenn sie Milosevic, Putin oder Sharon als &#8220;Aggressoren&#8221; und &#8220;Völkermörder&#8221; geißeln), könnte auch Goebbels einen &#8220;Nationalbolschewisten&#8221; (also einen Anhänger des NS-Opfers Ernst Niekisch) nennen, Neonazis und (türkische oder iranische) Radikalislamisten als &#8220;Konservative&#8221; titulieren oder Neostalinisten als &#8220;gemäßigte Linke&#8221;.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-497</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 03:24:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-497</guid>
		<description>Diese schöne Ergänzung zum Thema, fand ich heute über &lt;a href="http://napauleon.typepad.com/" rel="nofollow"&gt;No Blood for Sauerkraut!"&lt;/a&gt;  nämlich die Kolumne von &lt;a href="http://www.hannesstein.de/" rel="nofollow"&gt;Hannes Stein&lt;/a&gt; Die Linken und die Faschisten:

Irgendwann in der Zeit des Hitler-Stalin-Paktes besuchte der dänische Schriftsteller Martin Andersen Nexö Bertolt Brecht in seinem Haus in Svendborg. Andersen Nexö war gerade in Moskau gewesen, und nun erzählte er dem Exilanten Brecht, was er dort von seinen Genossen gelernt hatte: "Der Nationalsozialismus ist der besondere deutsche nationale Weg zum Sozialismus. Adolf Hitler ist ein Verbündeter im Kampf gegen den Kriegstreiber Winston Churchill und den britischen Imperialismus. Die deutschen Kommunisten haben die Pflicht, in diesem Punkt umzulernen." Brecht klappte die Kinnlade nach unten.

Warum mir diese kleine Episode gerade jetzt einfällt? Weil ich vor ein paar Tagen das Vergnügen hatte, einen gestandenen Linken kennenzulernen, einen Veteranen der 68er Bewegung. Dieser überaus charmante Mann versicherte mich - nachdem er saftig über die amerikanischen Kriegstreiber geschimpft hatte - seiner Sympathien für die Ayatollahs im Iran. Die iranische Revolution von 1979, sagte er, sei der Versuch Persiens gewesen, endlich wieder zu sich selber zu finden, nach Jahren der westlichen Einflußnahme; schließlich hätten die Amerikaner den demokratisch gewählten Mossadeq gestürzt und an seiner Stelle den Schah installiert. Gewiß sei es in der iranischen Revolution zu manchen Unerfreulichkeiten gekommen. Das sei nun einmal so bei Revolutionen, es gelte zum Beispiel auch für die Französische Revolution. Auf meinen Einwand, mir sei nicht recht wohl bei dem Gedanken an ein nuklear bewaffnetes Ayatollah-Regime, meinte jener Linke: Der Iran strebe doch nur deshalb nach der Atombombe, weil er sich gegen Israel verteidigen müsse. Das sei doch ganz und gar verständlich.

Mir klappte der Kiefer nicht nach unten. Ich bin ja doch schon einiges gewohnt. Dennoch verblüffte mich die brutale Offenheit dieser Parteinahme.

Als ich wieder zu Hause war, nahm ich Paul Bermans Buch "Terror und Liberalismus" aus dem Regal und las den Abschnitt über Paul Faure und seine Anhänger in der Sozialistischen Partei Frankreichs. Das war in den dreißiger Jahren: Léon Blum war an der Macht, und er verband sozialen Humanismus mit einem patriotisch gefärbten, einem militanten Antifaschismus. Die Anhänger von Paul Faure in der Sozialistischen Partei waren damit überhaupt nicht einverstanden. Als Pazifisten stellten sie ein paar unangenehme Fragen: War Deutschland durch den Versailler Vertrag nicht schrecklich gedemütigt worden? Vertrat Hitler also nicht auch legitime Interessen? Und ist jede Kritik an Juden notwendig antisemitisch? War nicht auch Léon Blum, ihr innerparteilicher Widersacher, ein Jude? 1940 fiel die Wehrmacht in Frankreich ein. Marschall Pétain schlug sich auf die Seite der Sieger und bildete eine nazifreundliche Regierung, Blum wurde ins Konzentrationslager deportiert. Und die Pazifisten unter Frankreichs Sozialisten stimmten in der Nationalversammlung für die Regierung des Marschalls Pétain.

Es ist ein Mythos, denke ich und klappe Bermans Buch zu - es ist einfach nicht wahr, daß Linke in der Geschichte immer und notwendig Antifaschisten gewesen sind. Gegenbeispiele: Die Kommunisten von 1939 bis 1941, als Stalin Juden, die aus Deutschland und Österreich in die Sowjetunion geflüchtet waren, an seinen Freund Hitler auslieferte, als in Moskau "Mein Kampf" auf russisch gedruckt wurde. Die Paul-Faure-Sozialisten in Frankreich, wie gesehen. Und nicht zu vergessen: die britischen Pazifisten der vierziger Jahre, die Churchill mehr haßten als Hitler und die Opfer der Nazis aus tiefstem Herzen verachteten. All das hängt der Linken bis heute nach. Die Linken glauben, sie seien fortschrittliche Leute, also gegen den Virus des Faschismus immun - und stecken sich ein ums andere Mal wieder an. Man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß große Teile der europäischen Linken sich ohne rhetorische Verrenkungen an die Seite der islamistischen Schlächter stellen werden. Vom humanistischen Erbe der Linken wird, wenn dieser Krieg gegen den Terror vorbei ist, nichts mehr übrig sein. Und das ist eigentlich schade
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese schöne Ergänzung zum Thema, fand ich heute über <a href="http://napauleon.typepad.com/" rel="nofollow">No Blood for Sauerkraut!&#8221;</a>  nämlich die Kolumne von <a href="http://www.hannesstein.de/" rel="nofollow">Hannes Stein</a> Die Linken und die Faschisten:</p>
<p>Irgendwann in der Zeit des Hitler-Stalin-Paktes besuchte der dänische Schriftsteller Martin Andersen Nexö Bertolt Brecht in seinem Haus in Svendborg. Andersen Nexö war gerade in Moskau gewesen, und nun erzählte er dem Exilanten Brecht, was er dort von seinen Genossen gelernt hatte: &#8220;Der Nationalsozialismus ist der besondere deutsche nationale Weg zum Sozialismus. Adolf Hitler ist ein Verbündeter im Kampf gegen den Kriegstreiber Winston Churchill und den britischen Imperialismus. Die deutschen Kommunisten haben die Pflicht, in diesem Punkt umzulernen.&#8221; Brecht klappte die Kinnlade nach unten.</p>
<p>Warum mir diese kleine Episode gerade jetzt einfällt? Weil ich vor ein paar Tagen das Vergnügen hatte, einen gestandenen Linken kennenzulernen, einen Veteranen der 68er Bewegung. Dieser überaus charmante Mann versicherte mich - nachdem er saftig über die amerikanischen Kriegstreiber geschimpft hatte - seiner Sympathien für die Ayatollahs im Iran. Die iranische Revolution von 1979, sagte er, sei der Versuch Persiens gewesen, endlich wieder zu sich selber zu finden, nach Jahren der westlichen Einflußnahme; schließlich hätten die Amerikaner den demokratisch gewählten Mossadeq gestürzt und an seiner Stelle den Schah installiert. Gewiß sei es in der iranischen Revolution zu manchen Unerfreulichkeiten gekommen. Das sei nun einmal so bei Revolutionen, es gelte zum Beispiel auch für die Französische Revolution. Auf meinen Einwand, mir sei nicht recht wohl bei dem Gedanken an ein nuklear bewaffnetes Ayatollah-Regime, meinte jener Linke: Der Iran strebe doch nur deshalb nach der Atombombe, weil er sich gegen Israel verteidigen müsse. Das sei doch ganz und gar verständlich.</p>
<p>Mir klappte der Kiefer nicht nach unten. Ich bin ja doch schon einiges gewohnt. Dennoch verblüffte mich die brutale Offenheit dieser Parteinahme.</p>
<p>Als ich wieder zu Hause war, nahm ich Paul Bermans Buch &#8220;Terror und Liberalismus&#8221; aus dem Regal und las den Abschnitt über Paul Faure und seine Anhänger in der Sozialistischen Partei Frankreichs. Das war in den dreißiger Jahren: Léon Blum war an der Macht, und er verband sozialen Humanismus mit einem patriotisch gefärbten, einem militanten Antifaschismus. Die Anhänger von Paul Faure in der Sozialistischen Partei waren damit überhaupt nicht einverstanden. Als Pazifisten stellten sie ein paar unangenehme Fragen: War Deutschland durch den Versailler Vertrag nicht schrecklich gedemütigt worden? Vertrat Hitler also nicht auch legitime Interessen? Und ist jede Kritik an Juden notwendig antisemitisch? War nicht auch Léon Blum, ihr innerparteilicher Widersacher, ein Jude? 1940 fiel die Wehrmacht in Frankreich ein. Marschall Pétain schlug sich auf die Seite der Sieger und bildete eine nazifreundliche Regierung, Blum wurde ins Konzentrationslager deportiert. Und die Pazifisten unter Frankreichs Sozialisten stimmten in der Nationalversammlung für die Regierung des Marschalls Pétain.</p>
<p>Es ist ein Mythos, denke ich und klappe Bermans Buch zu - es ist einfach nicht wahr, daß Linke in der Geschichte immer und notwendig Antifaschisten gewesen sind. Gegenbeispiele: Die Kommunisten von 1939 bis 1941, als Stalin Juden, die aus Deutschland und Österreich in die Sowjetunion geflüchtet waren, an seinen Freund Hitler auslieferte, als in Moskau &#8220;Mein Kampf&#8221; auf russisch gedruckt wurde. Die Paul-Faure-Sozialisten in Frankreich, wie gesehen. Und nicht zu vergessen: die britischen Pazifisten der vierziger Jahre, die Churchill mehr haßten als Hitler und die Opfer der Nazis aus tiefstem Herzen verachteten. All das hängt der Linken bis heute nach. Die Linken glauben, sie seien fortschrittliche Leute, also gegen den Virus des Faschismus immun - und stecken sich ein ums andere Mal wieder an. Man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß große Teile der europäischen Linken sich ohne rhetorische Verrenkungen an die Seite der islamistischen Schlächter stellen werden. Vom humanistischen Erbe der Linken wird, wenn dieser Krieg gegen den Terror vorbei ist, nichts mehr übrig sein. Und das ist eigentlich schade</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-493</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2005 12:38:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-493</guid>
		<description>Wie gut die Zusammenarbeit schon heute (wieder) ist, zeigt diese Erklärung der NPD vom 22. 6:

PDS greift erneut NPD-Idee auf (m0605-22)
 
 
Beide Fraktionen laden Ex-MDL-Aufsichtsratschef Jürgen Geißinger vor

Auf seiner heutigen Sitzung beschloß der Untersuchungsausschuß zur Sächsischen Landesbank die Vorladung erster Zeugen, die zu den Affären um die SachsenLB vernommen werden sollen. Neben Ludwig Hausbacher, dem früheren Vorstandsvorsitzenden der Mitteldeutschen Leasing AG (MDL AG), sollen Hans-Jürgen Klumpp, vorläufiger Vorstandssprecher der SachsenLB, und Jürgen Geißinger, Vorstand der Ina-Schaeffler KG und ehemaliger Aufsichtsrat der MDL AG, dem Untersuchungsausschuß Rede und Antwort stehen. Während Ludwig Hausbacher schon zur nächsten Sitzung des Untersuchungsausschusses am 11. Juli dieses Jahres vorgeladen werden soll, wurde für die Vernehmungen von Klumpp und Geißinger noch kein verbindlicher Termin genannt, da noch nicht absehbar ist, wie sich der Informationsstand des Ausschusses mit den sich daraus ergebenden Folgen nach der Hausbacher-Vernehmung darstellen wird. 

Mit dem Beschluß zur Vorladung Jürgen Geißingers griff die PDS erneut eine NPD-Idee auf. Nachdem ein Beweisantrag der NPD zur Vorladung Jürgen Geißingers im Untersuchungsausschuß abgelehnt worden war, stellte die PDS ca. eine Viertelstunde später einen beinahe identisch begründeten Antrag, dem die Vertreter von NPD und PDS zustimmten und der somit die erforderliche Stimmzahl bekam. Geißinger, Chef eines der größten deutschen Industrieunternehmen, hatte schon im November vergangenen Jahres geäußert, daß er sein Vertrauen in die SachsenLB verloren habe und in einer umfangreichen Korrespondenz mit dem früheren SachsenLB-Vorstand und MDL-Aufsichtsrat Rainer Fuchs die Abstellung diverser Mißstände verlangt. 

Dr. Johannes Müller, Obmann der NPD-Fraktion im Untersuchungsausschuß, äußerte nach der Ausschußsitzung: 

"Wir sind froh, daß die PDS immer wieder gezwungen ist, unsere Ideen aufzugreifen und die NPD-Fraktion so die Arbeit im Ausschuß voranbringen kann. Unsere Anträge auf Vorladung des Ministerpräsidenten Georg Milbradt, des Finanzministers und Vorsitzenden des Verwaltungsrates der SachsenLB Dr. Horst Metz und des Hamburger Immobilienkaufmanns Dr. Lutz Ristow wurden heute eingebracht, allerdings noch nicht beschieden. Auf die Dauer wird der Untersuchungsausschuß nicht umhin können, diese Schlüsselpersonen im Hinblick auf die Aufklärung der Skandale um die Landesbank vorzuladen. Wenn wir indirekt durch die Ausübung von politischem Druck auf die anderen Fraktionen die Arbeit im Untersuchungsausschuß forcieren können, so haben wir damit unsere Ziele erreicht." 

Holger Szymanski

 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut die Zusammenarbeit schon heute (wieder) ist, zeigt diese Erklärung der NPD vom 22. 6:</p>
<p>PDS greift erneut NPD-Idee auf (m0605-22)</p>
<p>Beide Fraktionen laden Ex-MDL-Aufsichtsratschef Jürgen Geißinger vor</p>
<p>Auf seiner heutigen Sitzung beschloß der Untersuchungsausschuß zur Sächsischen Landesbank die Vorladung erster Zeugen, die zu den Affären um die SachsenLB vernommen werden sollen. Neben Ludwig Hausbacher, dem früheren Vorstandsvorsitzenden der Mitteldeutschen Leasing AG (MDL AG), sollen Hans-Jürgen Klumpp, vorläufiger Vorstandssprecher der SachsenLB, und Jürgen Geißinger, Vorstand der Ina-Schaeffler KG und ehemaliger Aufsichtsrat der MDL AG, dem Untersuchungsausschuß Rede und Antwort stehen. Während Ludwig Hausbacher schon zur nächsten Sitzung des Untersuchungsausschusses am 11. Juli dieses Jahres vorgeladen werden soll, wurde für die Vernehmungen von Klumpp und Geißinger noch kein verbindlicher Termin genannt, da noch nicht absehbar ist, wie sich der Informationsstand des Ausschusses mit den sich daraus ergebenden Folgen nach der Hausbacher-Vernehmung darstellen wird. </p>
<p>Mit dem Beschluß zur Vorladung Jürgen Geißingers griff die PDS erneut eine NPD-Idee auf. Nachdem ein Beweisantrag der NPD zur Vorladung Jürgen Geißingers im Untersuchungsausschuß abgelehnt worden war, stellte die PDS ca. eine Viertelstunde später einen beinahe identisch begründeten Antrag, dem die Vertreter von NPD und PDS zustimmten und der somit die erforderliche Stimmzahl bekam. Geißinger, Chef eines der größten deutschen Industrieunternehmen, hatte schon im November vergangenen Jahres geäußert, daß er sein Vertrauen in die SachsenLB verloren habe und in einer umfangreichen Korrespondenz mit dem früheren SachsenLB-Vorstand und MDL-Aufsichtsrat Rainer Fuchs die Abstellung diverser Mißstände verlangt. </p>
<p>Dr. Johannes Müller, Obmann der NPD-Fraktion im Untersuchungsausschuß, äußerte nach der Ausschußsitzung: </p>
<p>&#8220;Wir sind froh, daß die PDS immer wieder gezwungen ist, unsere Ideen aufzugreifen und die NPD-Fraktion so die Arbeit im Ausschuß voranbringen kann. Unsere Anträge auf Vorladung des Ministerpräsidenten Georg Milbradt, des Finanzministers und Vorsitzenden des Verwaltungsrates der SachsenLB Dr. Horst Metz und des Hamburger Immobilienkaufmanns Dr. Lutz Ristow wurden heute eingebracht, allerdings noch nicht beschieden. Auf die Dauer wird der Untersuchungsausschuß nicht umhin können, diese Schlüsselpersonen im Hinblick auf die Aufklärung der Skandale um die Landesbank vorzuladen. Wenn wir indirekt durch die Ausübung von politischem Druck auf die anderen Fraktionen die Arbeit im Untersuchungsausschuß forcieren können, so haben wir damit unsere Ziele erreicht.&#8221; </p>
<p>Holger Szymanski</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-464</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2005 13:53:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-464</guid>
		<description>Stimmt, die Grünen stammen aus einem recht merkwürdigen Sumpf von Ökorechten auf der einen Seite und K-Gruppen-Extremisten auf der anderen. Hier und da scheinen sich ein paar der älteren Parteileute doch zu Personen entwickelt zu haben, die für demokratische Verhältnisse einstehen - spezifische Verhaltensweisen der Politsekten und ein unangenehmer Extremismus, der wenig Kompromissbereitschaft zeigt, sind geblieben. 

Furets Bemerkungen halte ich aber insgesamt für sehr zutreffend und sehe sie nicht als abgehoben oder geschichtslos an. Dem "Phänomen Nationalbolschewismus" kommt man nur auf die Spur, wenn man die tiefen inneren Übereinstimmungen der Totalitären von links und rechts, ihren Dirigismus, ihre Selbstbezogenheit, ihre völkische Begrenztheit, ihren Dogmatismus, ihre Freiheitsfeindlichkeit, wirklich begreift.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, die Grünen stammen aus einem recht merkwürdigen Sumpf von Ökorechten auf der einen Seite und K-Gruppen-Extremisten auf der anderen. Hier und da scheinen sich ein paar der älteren Parteileute doch zu Personen entwickelt zu haben, die für demokratische Verhältnisse einstehen - spezifische Verhaltensweisen der Politsekten und ein unangenehmer Extremismus, der wenig Kompromissbereitschaft zeigt, sind geblieben. </p>
<p>Furets Bemerkungen halte ich aber insgesamt für sehr zutreffend und sehe sie nicht als abgehoben oder geschichtslos an. Dem &#8220;Phänomen Nationalbolschewismus&#8221; kommt man nur auf die Spur, wenn man die tiefen inneren Übereinstimmungen der Totalitären von links und rechts, ihren Dirigismus, ihre Selbstbezogenheit, ihre völkische Begrenztheit, ihren Dogmatismus, ihre Freiheitsfeindlichkeit, wirklich begreift.</p>
<p>TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: n.freimann</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-452</link>
		<dc:creator>n.freimann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2005 19:11:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html#comment-452</guid>
		<description>in Francois Furets Betrachtungen verschwindet die Zeit - eine Totsünde für jeden Historiker. Stalins, unter grossem Jubel seines sozialistischen Bruders Hitler, vollzogene Vertreibung der Jüdischen aus den Machtzentralen des Kommunismus, nicht nur Moskaus, geschah deutlich nach der "Machtergreifung" der National Sozialisten Deutschlands, während Francois Furet ansonsten die Situation zeitlich deutlich davor datiert  analysiert. Wie gesagt, eine Totsünde; von daher wird nicht weiter auf diese weitere Manifestation der Inkompetenz einzugehen sein.

Ihr Beitrag dagegen wirkt seriös. 

Interessant ist das Zitat der Grünen Künast, die sich wundert mit wem die PDS alles einen Dialog führen will. "Gregor Gysi will sich ja auch auf die Rechtsextremen zubewegen.". Über was wundert sie sich denn eigentlich? 

Die Grünen selbst sind aus dem Braunen Sumpf geboren worden, dann wurden sie von verfassungsfeindlichen linksradikalen Extremisten erobert, schliesslich koalierten sie überall wo sie nur konnten mit der SPD, deren Mitglieder sie zuvor ebenfalls überall wo sie nur konnte aus allen möglichen Umwelt- und Friedensaktivitäten mit gelegentlich sogar gewaltsamen Mitteln ausgrenzten. Auf die Rechtsextremen zubewegen tun sie sich sowieso, wenns passt, und schliesslich ist der grosse Häuptling Cohn Bendit ein aktiver Unterstützer nun wirklich echter Auschwitzleugner, und mit ihm noch ganz andere dieses weiteren Krebsgeschwürs deutscher Politik.

Warum geschieht die alles?

Es ist ganz einfach zu beantworten. 

Der Extremismus konnte und kann nirgendwo wirklich die Volksmassen mobilisieren, denn dazu sind die Köpfe derer, die blöd genug sind dauerhaft an die infatilen Traumwelten der Extremisten glauben zu können, immer und ewig zu karg gezählt. Mangels echtem Adressaten, muss der Extremismus als "Bündnispartner" suchen, wer immer sich dazu anbietet. Die "russische" "Revolution" war in Wirklichkeit ein Putsch ethnischer Mindeheiten, und während der ersten "Revolutions"jahre nahm der blutige Terror der Letten, Turkestaner (so nannte sie Paul Levi), usw., deutliche antirussische, ja antislawische, Züge an.

Wer geschlagen wird, der schlägt auch...

..und wer blöd genug ist zu glauben, daß er mit geschlagenen Menschen einen Fortschritt der Emazipation des Menschen bewirken wird, dem sei gesagt, daß er damit das glatte Gegenteil erreichen wird!

100 Millionen Opfer forderte der Sowjetkummunismus, 70 Millionen gehen allein auf das Konto des Verbrechers Mao, unabhängig vom Gesamtverbrechen des chinesischen Kommunismus, dem man durchaus noch eine Dezimalstelle mehr hinzurechnen darf, Pol Pot rottete ein Fünftel bis ein Viertel der Bevölkerung in nur wenigen Jahren aus, und den sozialistischen Wahnvorstellungen Hitlers wurden 6 Millionen Jüdische geopfert, plus eine unüberschaubare Anzahl Opfer anderer Ethnien, einschliesslich der Deutschen selbst.

Für die deutsche Linken ist es ein Erfolg, wenn sie den reaktionären und frauenfeindlichen Vorstellungen einer Minderheit islamischer Betonköpfe zum Durchbruch verhelfen kann, oder wenn sie die bürgerliche Ehe den armen Homos als reaktionären Wunsch aufs Rezept schreiben darf, oder gar wenn sie den unbescholtenen Landsmann als "Nazi" demsakiert, weil er sich negativ über fremde Kulturen ausspricht, womir er "aufrechnet" und damit austomatisch zum Nazi wird.

Ethnische, religiöse und sexuelle Minderheiten, insbesondere deren meist reaktionäre Vertreter, sind schon längst zum  "Bündnispartner" der deutschen Linken und ganz besonders der Partei der Grünen Künast geworden. Der Missbrauch der Minderheiten ist längst unerträglich geworden. Nur beim Volk selbst, insbesondere den Leistungserbringern, da haperts - wie immer. Wer denn will, daß sein Ehrgeiz, seine Kompetenz, von Links nach unten wegnivelliert wird, damit eine kleine Anzahl Auserwählter eine Diktatur über die gleichgemachten Volksmassen installieren kann? Nur derjenige, der selbst keinen Ehrgeiz in der industriellen Wirklichkeit entwickeln kann, weil er ganz einfach nichts kann. Der Sozialismus ist die Weltanschauung der Losers, wie es David Horowitz treffend ausdrückt!

Schaden ist damit bereits gewaltig angerichtet worden, und ob sich da der Hammel Gysi auch noch auf die "Rechts"extremen zubewegt, ist einerlei, denn so weit entfernt voneinander sind die deutlich staatssozialistisch-kollektivistischen Zielvorstellungen der nationalen- und SED Sozialisten sowieso nicht voneinander entfernt. Wie wir vor nur wenigen Tagen erfahren konnten, bedient sich Lafontain mittlerweile typischer fremdenfeindlicher Stereotype zur Propaganda für den Realsozialismus seiner und seines Bruders Gysi Wahnvorstellungen. 

Wen wunderts eigentlich noch?

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		<content:encoded><![CDATA[<p>in Francois Furets Betrachtungen verschwindet die Zeit - eine Totsünde für jeden Historiker. Stalins, unter grossem Jubel seines sozialistischen Bruders Hitler, vollzogene Vertreibung der Jüdischen aus den Machtzentralen des Kommunismus, nicht nur Moskaus, geschah deutlich nach der &#8220;Machtergreifung&#8221; der National Sozialisten Deutschlands, während Francois Furet ansonsten die Situation zeitlich deutlich davor datiert  analysiert. Wie gesagt, eine Totsünde; von daher wird nicht weiter auf diese weitere Manifestation der Inkompetenz einzugehen sein.</p>
<p>Ihr Beitrag dagegen wirkt seriös. </p>
<p>Interessant ist das Zitat der Grünen Künast, die sich wundert mit wem die PDS alles einen Dialog führen will. &#8220;Gregor Gysi will sich ja auch auf die Rechtsextremen zubewegen.&#8221;. Über was wundert sie sich denn eigentlich? </p>
<p>Die Grünen selbst sind aus dem Braunen Sumpf geboren worden, dann wurden sie von verfassungsfeindlichen linksradikalen Extremisten erobert, schliesslich koalierten sie überall wo sie nur konnten mit der SPD, deren Mitglieder sie zuvor ebenfalls überall wo sie nur konnte aus allen möglichen Umwelt- und Friedensaktivitäten mit gelegentlich sogar gewaltsamen Mitteln ausgrenzten. Auf die Rechtsextremen zubewegen tun sie sich sowieso, wenns passt, und schliesslich ist der grosse Häuptling Cohn Bendit ein aktiver Unterstützer nun wirklich echter Auschwitzleugner, und mit ihm noch ganz andere dieses weiteren Krebsgeschwürs deutscher Politik.</p>
<p>Warum geschieht die alles?</p>
<p>Es ist ganz einfach zu beantworten. </p>
<p>Der Extremismus konnte und kann nirgendwo wirklich die Volksmassen mobilisieren, denn dazu sind die Köpfe derer, die blöd genug sind dauerhaft an die infatilen Traumwelten der Extremisten glauben zu können, immer und ewig zu karg gezählt. Mangels echtem Adressaten, muss der Extremismus als &#8220;Bündnispartner&#8221; suchen, wer immer sich dazu anbietet. Die &#8220;russische&#8221; &#8220;Revolution&#8221; war in Wirklichkeit ein Putsch ethnischer Mindeheiten, und während der ersten &#8220;Revolutions&#8221;jahre nahm der blutige Terror der Letten, Turkestaner (so nannte sie Paul Levi), usw., deutliche antirussische, ja antislawische, Züge an.</p>
<p>Wer geschlagen wird, der schlägt auch&#8230;</p>
<p>..und wer blöd genug ist zu glauben, daß er mit geschlagenen Menschen einen Fortschritt der Emazipation des Menschen bewirken wird, dem sei gesagt, daß er damit das glatte Gegenteil erreichen wird!</p>
<p>100 Millionen Opfer forderte der Sowjetkummunismus, 70 Millionen gehen allein auf das Konto des Verbrechers Mao, unabhängig vom Gesamtverbrechen des chinesischen Kommunismus, dem man durchaus noch eine Dezimalstelle mehr hinzurechnen darf, Pol Pot rottete ein Fünftel bis ein Viertel der Bevölkerung in nur wenigen Jahren aus, und den sozialistischen Wahnvorstellungen Hitlers wurden 6 Millionen Jüdische geopfert, plus eine unüberschaubare Anzahl Opfer anderer Ethnien, einschliesslich der Deutschen selbst.</p>
<p>Für die deutsche Linken ist es ein Erfolg, wenn sie den reaktionären und frauenfeindlichen Vorstellungen einer Minderheit islamischer Betonköpfe zum Durchbruch verhelfen kann, oder wenn sie die bürgerliche Ehe den armen Homos als reaktionären Wunsch aufs Rezept schreiben darf, oder gar wenn sie den unbescholtenen Landsmann als &#8220;Nazi&#8221; demsakiert, weil er sich negativ über fremde Kulturen ausspricht, womir er &#8220;aufrechnet&#8221; und damit austomatisch zum Nazi wird.</p>
<p>Ethnische, religiöse und sexuelle Minderheiten, insbesondere deren meist reaktionäre Vertreter, sind schon längst zum  &#8220;Bündnispartner&#8221; der deutschen Linken und ganz besonders der Partei der Grünen Künast geworden. Der Missbrauch der Minderheiten ist längst unerträglich geworden. Nur beim Volk selbst, insbesondere den Leistungserbringern, da haperts - wie immer. Wer denn will, daß sein Ehrgeiz, seine Kompetenz, von Links nach unten wegnivelliert wird, damit eine kleine Anzahl Auserwählter eine Diktatur über die gleichgemachten Volksmassen installieren kann? Nur derjenige, der selbst keinen Ehrgeiz in der industriellen Wirklichkeit entwickeln kann, weil er ganz einfach nichts kann. Der Sozialismus ist die Weltanschauung der Losers, wie es David Horowitz treffend ausdrückt!</p>
<p>Schaden ist damit bereits gewaltig angerichtet worden, und ob sich da der Hammel Gysi auch noch auf die &#8220;Rechts&#8221;extremen zubewegt, ist einerlei, denn so weit entfernt voneinander sind die deutlich staatssozialistisch-kollektivistischen Zielvorstellungen der nationalen- und SED Sozialisten sowieso nicht voneinander entfernt. Wie wir vor nur wenigen Tagen erfahren konnten, bedient sich Lafontain mittlerweile typischer fremdenfeindlicher Stereotype zur Propaganda für den Realsozialismus seiner und seines Bruders Gysi Wahnvorstellungen. </p>
<p>Wen wunderts eigentlich noch?</p>
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