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	<title>Kommentare zu: Abtreibung: Mord oder Totschlag?</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html</link>
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	<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:59:52 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-143705</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 16:48:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-143705</guid>
		<description>&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,610333,00.html" rel="nofollow"&gt;Ja ja der Zentralrat&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,610333,00.html" rel="nofollow">Ja ja der Zentralrat</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-141076</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 08:07:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-141076</guid>
		<description>Ein guter Beitrag über &lt;a href="http://www.kreuz.net/article.8092.html" rel="nofollow"&gt;die Schlächter und ihre Hintermänner.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein guter Beitrag über <a href="http://www.kreuz.net/article.8092.html" rel="nofollow">die Schlächter und ihre Hintermänner.</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-138059</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 17:55:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-138059</guid>
		<description>Sehr schön,&lt;a href="http://www.freiechristengemeindelangwasser.de/wf/info/hebammeX.html" rel="nofollow"&gt; bitte ansehen&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön,<a href="http://www.freiechristengemeindelangwasser.de/wf/info/hebammeX.html" rel="nofollow"> bitte ansehen</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: LEO</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-121686</link>
		<dc:creator>LEO</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 22:48:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-121686</guid>
		<description>Eine furchtbare Tragödie hat uns alle seit der Fristenlösung erfasst!
Wenn ich betrunken Auto fahre habe ich mit einer Strafe zu rechenen.
Wenn wir ein kleines unschuldiges Wesen töten, dann ist es ein Geschäft
für die Abtreibungsärzte.Was muss in Ärzten wohl vorgehen ?
Die haben eine Ausbildung gemacht und einen Eid geschworen Leben zu erhalten.
Ich habe den Eindruck, dass wir Menschen keine eigene Meinung mehr haben.
Die Logik müsste doch sagen : Wenn meine Eltern mich nicht wollten, dann wären
wir doch auch nicht auf der Welt - eine völlig verrückte Ansicht unserer Gesetztgeber.


http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_nathanson.php

BITTE diese Webseite unbedingt lesen:

Dr. Bernard Nathanson gründete 1968 mit 3 anderen die "NARAL" (National Abortion Rights Action League). NARAL war die erste Bewegung für Abtreibung in den USA und sie war es auch, die den Prozess Roe vs. Wade vor dem obersten Gerichtshof finanzierte und dadurch die Legalisierung der Abtreibung erzwang. Was am Anfang als aussichtsloses Unterfangen aussah, da die öffentliche Meinung zu vielleicht 99,5% gegen legale Abtreibungen war, wurde in ganz kurzer Zeit zum (zweifelhaften) "Erfolg". In nur 2 Jahren hatten sie es geschafft, das Meinungsbild der Öffentlichkeit so zu manipulieren, dass das 140 Jahre alte Abtreibungsrecht gekippt wurde und in allen 50 Bundesstaaten die Abtreibung legalisiert wurde. Als Gründer und Leiter der grössten Abtreibungsklinik der westlichen Welt, war Dr. Nathanson für über 75.000 tote Babys verantwortlich.

 

Und heute meint dieser berühmte Arzt :

Aber die Lösung in der vorsätzlichen, aktiven Zerstörung zu suchen heisst, den grossen Erfindungsreichtum menschlichen Geistes wegzuwerfen; 

Als Wissenschaftler weiss ich –ich glaube nicht, ich weiss- dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt. Ich glaube dass es eine göttliche Existenz gibt, die von uns verlangt, diesem unendlich traurigen und unsagbar schändlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein endgültiges und unwiderrufliches „Halt“ zu gebieten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine furchtbare Tragödie hat uns alle seit der Fristenlösung erfasst!<br />
Wenn ich betrunken Auto fahre habe ich mit einer Strafe zu rechenen.<br />
Wenn wir ein kleines unschuldiges Wesen töten, dann ist es ein Geschäft<br />
für die Abtreibungsärzte.Was muss in Ärzten wohl vorgehen ?<br />
Die haben eine Ausbildung gemacht und einen Eid geschworen Leben zu erhalten.<br />
Ich habe den Eindruck, dass wir Menschen keine eigene Meinung mehr haben.<br />
Die Logik müsste doch sagen : Wenn meine Eltern mich nicht wollten, dann wären<br />
wir doch auch nicht auf der Welt - eine völlig verrückte Ansicht unserer Gesetztgeber.</p>
<p><a href="http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_nathanson.php" rel="nofollow">http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_nathanson.php</a></p>
<p>BITTE diese Webseite unbedingt lesen:</p>
<p>Dr. Bernard Nathanson gründete 1968 mit 3 anderen die &#8220;NARAL&#8221; (National Abortion Rights Action League). NARAL war die erste Bewegung für Abtreibung in den USA und sie war es auch, die den Prozess Roe vs. Wade vor dem obersten Gerichtshof finanzierte und dadurch die Legalisierung der Abtreibung erzwang. Was am Anfang als aussichtsloses Unterfangen aussah, da die öffentliche Meinung zu vielleicht 99,5% gegen legale Abtreibungen war, wurde in ganz kurzer Zeit zum (zweifelhaften) &#8220;Erfolg&#8221;. In nur 2 Jahren hatten sie es geschafft, das Meinungsbild der Öffentlichkeit so zu manipulieren, dass das 140 Jahre alte Abtreibungsrecht gekippt wurde und in allen 50 Bundesstaaten die Abtreibung legalisiert wurde. Als Gründer und Leiter der grössten Abtreibungsklinik der westlichen Welt, war Dr. Nathanson für über 75.000 tote Babys verantwortlich.</p>
<p>Und heute meint dieser berühmte Arzt :</p>
<p>Aber die Lösung in der vorsätzlichen, aktiven Zerstörung zu suchen heisst, den grossen Erfindungsreichtum menschlichen Geistes wegzuwerfen; </p>
<p>Als Wissenschaftler weiss ich –ich glaube nicht, ich weiss- dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt. Ich glaube dass es eine göttliche Existenz gibt, die von uns verlangt, diesem unendlich traurigen und unsagbar schändlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein endgültiges und unwiderrufliches „Halt“ zu gebieten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Recherche</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-29202</link>
		<dc:creator>Recherche</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 09:56:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-29202</guid>
		<description>Von:
	Manu

Betreff: 
	kann keinen Kommentar reinsetzen
	

Sehr geehrte Redaktion,

wollte auf den letzten Kommentar von ERIK auf http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html folgenden Antwort-Kommentar reinsetzen; hab`s mehrmals versucht, aber immer eine Fehlermeldung gekriegt; könnten Sie den Kommentar vielleicht reinsetzen? Natürlich nur, wenn Sie wollen.

Danke im Voraus

Freundliche Grüsse

Manu R.

An Erik,



Ihr Kommentar hätte gepasst vor - na sagen wir mal 60 Jahren. Heutzutage gibt es - zumindest in meiner Welt (=habe sowohl auf dem Land als auch in der Stadt gelebt) kein religiösen Heuchler mehr, die ledige Mütter verachtend behandeln. In Zeiten von massenweise Scheidungen und Patch-Work-Familien fragt keiner mehr, ob ein Kind getauft oder \"in Sünde\" geboren ist; Sorgen ums Verhungern muss sich - zumindest in unserer Gesellschaft - auch keiner mehr machen; schon gar nicht eine Mutter mit kleinen Kindern; die kriegt doch vom Sozialamt alles was sie braucht. Das sind doch die, die wenn`s nötig ist Zuschuss zur Miete, Kleidung, Heizung, Benzin, Strom, Urlaub, Ausbildung für den Wiedereinstieg kriegen --- was ich auch ABSOLUT richtig finde! 



Es passt einfach überhaupt nicht in unser sonstiges Gesellschaftsbild, die Ermordung oder Tötung (=ich weiss nicht, welch \"sanfteres\" Wort ich verwenden soll) von kleinen/beginnenden Menschen zu gestatten, nur weil das Leben halt hart ist und \"sie sowieso passiert\". Auch wenn ich mit dem Auto (=um bei Ihrem Beispiel zu bleiben) einen tödlichen Unfall verursache, muss ich mich einer Klage rechnen - je nach Sachlage wegen leicht/grob fahrlässiger oder sogar vorsätzlicher Handlung. Und auch wenn wir tatsächlich alle wissen, dass Unfälle passieren werden, solange es den Strassenverkehrt gibt, macht es doch einen Unterschied, ob der Gesetzgeber deshalb in Zukunft auf Strafen und Vorschriften gleich ganz verzichten würde; dann stünde es uns frei, alkoholisiert oder drogen-benebelt ein Auto zu lenken oder LKW-Fahrer dürften auch ohne Pause 35-Stunden lang durchfahren (=nach dem Mott: was solls, wir wissen ja sowieso alle, dass es passiert; also stellen wir uns doch nicht so an)



Dass quasi unerwünschte Schwangerschaften als \"lästige Nebenwirkung\" oder als \"zu beseitigendes Unkraut\" unserer Spassgesellschaft einfach dazugehören und Abtreibungen deshalb als Fehlerkorrektur dazugehören ist einfach nonsense. Nur weil es jetzt so gelebt wird. 



Ihre Einschätzung, dass niemand eine Abtreibung leichtfertig vornehmen lässt und dass es ein Versagen von Mutter/Vater/Gesellschaft ist klingt gut, aber ich befürchte, dass die wenigsten Abtreibenden so denken. Man hört von den Befürwortern ja immer wieder, dass keine Frau leichtfertig zu einer Abtreibung geht - woher wissen Sie das so genau? Wenn man sich mit Abtreibenden und -Befürwortern so unterhält, dann hört man hauptsächlich: \"ist doch ganz egal; ist doch nur Zellmaterial; da gibt es kein ZNS, und keine Gehirnströme; da ist es schlimmer, wenn ich eine Fliege erschlage....; also das klingt durchaus nach Leichtfertigkeit und nicht unbedingt nach Gewissensbissen;  auch Angestellte von Abtreibungskliniken erzählen häufig, immer wieder die gleichen Gesichter zu sehen; Abreibung wie Friseurbesuche; 

und selbst wenn es stimmen würde, dass Frauen sich diesen Schritt nicht leicht machen - für mich macht das überhaupt keinen Unterschied. Wenn meine Schwiegermutter plötzlich meinen Mann erstechen würde wäre es mir herzlich egal wenn Sie danach gesteht: \"ich habe diesen Schritt nicht leichtfertig gewagt sondern ich habe wochenlang drüber nachgedacht\"



Ich persönlich habe den Eindruck, und habe dies auch auf www.passah.de/abtreibung/abtreibung_main.html nachgelesen, dass es durch die Legalisierung wesentlich mehr Abtreibungen gibt. Das altbekannte Argument: \"wenn es nicht erlaubt ist passiert es in genau dem gleichen Unfang im Untergrund\" zweifle ich stark an; wenn ich eine ungeplant Schwangere bin, macht es für mich einen bei meiner Entscheidung einen erheblichen Unterschied, ob ich über etwas legales oder illegales nachdenke. Zum einen, weil ich mich nicht strafbar machen will, zum anderen, weil ich mich mit den moralischen/rechtlichen Vorstellungen des Staates, dem ich angehöre identifiziere. Wenn von Seiten des Staates sowie der Gesellschaft Abtreibung als normal empfunden wird, ja regelrecht erwartet wird soferne die \"optimalen Rahmenbedingungen\" (=diese sind ja in unserer Welt genau fixiert) nicht punktgenau gegeben sind (=Ausbildung, Alter, Partnerschaft) werde ich mich wahrscheinlich dem Druck beugen und das Kind - entgegen meinem inneren Glücksgefühl und Instikt - aus mir rausschneiden lassen, einfach weil ich mir denken würde: das, was ich fühle kann nur falsch sein, denn immerhin signalisiert mir das meine Umwelt.

New comment on your post #180 "Abtreibung: Mord oder Totschlag?"



Author : Erik 

Comment:

 Manu,

Ich kann ihrer Argumentation im wesentlichen Folgen, emotional sowieso, mental nur in Details nicht.

Die zu Gesicht getragene Coolness vieler Abtreiberinnen muss nicht den inneren Konflikten entsprechen, Argumente die das Gewissen berühigen sollen, werden nach erfolgter Entscheidung noch so gerne vorgetragen.

Auch sehe ich die Gefahr vermehrter eugenischer Abtreibungen (das Wort ist wohl hässlich genug für den Tatbestand).

Ob nun öfters abgetrieben wird, weil es legal ist oder nicht, wird sich wohl nicht schlüssig beweisen lassen, kann aber leider durchaus sein.

Wenn wir die Abtreibungspraxis in Indien betrachten, wo konsequent Mädchen abgetrieben werden, könnte einem das Kotzen kommen.

Ich bin ja darum auch kein Verfechter einer unbedingten Abtreibung, es müssen schon Gründe vorliegen, die so einen "scheusslichen" Eingriff rechtfertigen.

Sie dürfen nicht glauben, 

nur weil ich mich nicht auf die Seite der Abtreibungsgegner stelle 

(schon gar nicht auf die Seite der millitanten Gegner, die umgekehrt kein Problem darin sehen wenn Befürworter gekillt werden),

dass ich Abtreibungen okay finde, 

nein ich finde jede Abtreibung, sogar solche die zum Schutz der gebärenden Frau vorgenommen werden müssen, ein sehr trauriges und gravierendes Ereignis.


Erik

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von:<br />
	Manu</p>
<p>Betreff:<br />
	kann keinen Kommentar reinsetzen</p>
<p>Sehr geehrte Redaktion,</p>
<p>wollte auf den letzten Kommentar von ERIK auf <a href="http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html" rel="nofollow">http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html</a> folgenden Antwort-Kommentar reinsetzen; hab`s mehrmals versucht, aber immer eine Fehlermeldung gekriegt; könnten Sie den Kommentar vielleicht reinsetzen? Natürlich nur, wenn Sie wollen.</p>
<p>Danke im Voraus</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>Manu R.</p>
<p>An Erik,</p>
<p>Ihr Kommentar hätte gepasst vor - na sagen wir mal 60 Jahren. Heutzutage gibt es - zumindest in meiner Welt (=habe sowohl auf dem Land als auch in der Stadt gelebt) kein religiösen Heuchler mehr, die ledige Mütter verachtend behandeln. In Zeiten von massenweise Scheidungen und Patch-Work-Familien fragt keiner mehr, ob ein Kind getauft oder \&#8221;in Sünde\&#8221; geboren ist; Sorgen ums Verhungern muss sich - zumindest in unserer Gesellschaft - auch keiner mehr machen; schon gar nicht eine Mutter mit kleinen Kindern; die kriegt doch vom Sozialamt alles was sie braucht. Das sind doch die, die wenn`s nötig ist Zuschuss zur Miete, Kleidung, Heizung, Benzin, Strom, Urlaub, Ausbildung für den Wiedereinstieg kriegen &#8212; was ich auch ABSOLUT richtig finde! </p>
<p>Es passt einfach überhaupt nicht in unser sonstiges Gesellschaftsbild, die Ermordung oder Tötung (=ich weiss nicht, welch \&#8221;sanfteres\&#8221; Wort ich verwenden soll) von kleinen/beginnenden Menschen zu gestatten, nur weil das Leben halt hart ist und \&#8221;sie sowieso passiert\&#8221;. Auch wenn ich mit dem Auto (=um bei Ihrem Beispiel zu bleiben) einen tödlichen Unfall verursache, muss ich mich einer Klage rechnen - je nach Sachlage wegen leicht/grob fahrlässiger oder sogar vorsätzlicher Handlung. Und auch wenn wir tatsächlich alle wissen, dass Unfälle passieren werden, solange es den Strassenverkehrt gibt, macht es doch einen Unterschied, ob der Gesetzgeber deshalb in Zukunft auf Strafen und Vorschriften gleich ganz verzichten würde; dann stünde es uns frei, alkoholisiert oder drogen-benebelt ein Auto zu lenken oder LKW-Fahrer dürften auch ohne Pause 35-Stunden lang durchfahren (=nach dem Mott: was solls, wir wissen ja sowieso alle, dass es passiert; also stellen wir uns doch nicht so an)</p>
<p>Dass quasi unerwünschte Schwangerschaften als \&#8221;lästige Nebenwirkung\&#8221; oder als \&#8221;zu beseitigendes Unkraut\&#8221; unserer Spassgesellschaft einfach dazugehören und Abtreibungen deshalb als Fehlerkorrektur dazugehören ist einfach nonsense. Nur weil es jetzt so gelebt wird. </p>
<p>Ihre Einschätzung, dass niemand eine Abtreibung leichtfertig vornehmen lässt und dass es ein Versagen von Mutter/Vater/Gesellschaft ist klingt gut, aber ich befürchte, dass die wenigsten Abtreibenden so denken. Man hört von den Befürwortern ja immer wieder, dass keine Frau leichtfertig zu einer Abtreibung geht - woher wissen Sie das so genau? Wenn man sich mit Abtreibenden und -Befürwortern so unterhält, dann hört man hauptsächlich: \&#8221;ist doch ganz egal; ist doch nur Zellmaterial; da gibt es kein ZNS, und keine Gehirnströme; da ist es schlimmer, wenn ich eine Fliege erschlage&#8230;.; also das klingt durchaus nach Leichtfertigkeit und nicht unbedingt nach Gewissensbissen;  auch Angestellte von Abtreibungskliniken erzählen häufig, immer wieder die gleichen Gesichter zu sehen; Abreibung wie Friseurbesuche; </p>
<p>und selbst wenn es stimmen würde, dass Frauen sich diesen Schritt nicht leicht machen - für mich macht das überhaupt keinen Unterschied. Wenn meine Schwiegermutter plötzlich meinen Mann erstechen würde wäre es mir herzlich egal wenn Sie danach gesteht: \&#8221;ich habe diesen Schritt nicht leichtfertig gewagt sondern ich habe wochenlang drüber nachgedacht\&#8221;</p>
<p>Ich persönlich habe den Eindruck, und habe dies auch auf <a href="http://www.passah.de/abtreibung/abtreibung_main.html" rel="nofollow">http://www.passah.de/abtreibung/abtreibung_main.html</a> nachgelesen, dass es durch die Legalisierung wesentlich mehr Abtreibungen gibt. Das altbekannte Argument: \&#8221;wenn es nicht erlaubt ist passiert es in genau dem gleichen Unfang im Untergrund\&#8221; zweifle ich stark an; wenn ich eine ungeplant Schwangere bin, macht es für mich einen bei meiner Entscheidung einen erheblichen Unterschied, ob ich über etwas legales oder illegales nachdenke. Zum einen, weil ich mich nicht strafbar machen will, zum anderen, weil ich mich mit den moralischen/rechtlichen Vorstellungen des Staates, dem ich angehöre identifiziere. Wenn von Seiten des Staates sowie der Gesellschaft Abtreibung als normal empfunden wird, ja regelrecht erwartet wird soferne die \&#8221;optimalen Rahmenbedingungen\&#8221; (=diese sind ja in unserer Welt genau fixiert) nicht punktgenau gegeben sind (=Ausbildung, Alter, Partnerschaft) werde ich mich wahrscheinlich dem Druck beugen und das Kind - entgegen meinem inneren Glücksgefühl und Instikt - aus mir rausschneiden lassen, einfach weil ich mir denken würde: das, was ich fühle kann nur falsch sein, denn immerhin signalisiert mir das meine Umwelt.</p>
<p>New comment on your post #180 &#8220;Abtreibung: Mord oder Totschlag?&#8221;</p>
<p>Author : Erik </p>
<p>Comment:</p>
<p> Manu,</p>
<p>Ich kann ihrer Argumentation im wesentlichen Folgen, emotional sowieso, mental nur in Details nicht.</p>
<p>Die zu Gesicht getragene Coolness vieler Abtreiberinnen muss nicht den inneren Konflikten entsprechen, Argumente die das Gewissen berühigen sollen, werden nach erfolgter Entscheidung noch so gerne vorgetragen.</p>
<p>Auch sehe ich die Gefahr vermehrter eugenischer Abtreibungen (das Wort ist wohl hässlich genug für den Tatbestand).</p>
<p>Ob nun öfters abgetrieben wird, weil es legal ist oder nicht, wird sich wohl nicht schlüssig beweisen lassen, kann aber leider durchaus sein.</p>
<p>Wenn wir die Abtreibungspraxis in Indien betrachten, wo konsequent Mädchen abgetrieben werden, könnte einem das Kotzen kommen.</p>
<p>Ich bin ja darum auch kein Verfechter einer unbedingten Abtreibung, es müssen schon Gründe vorliegen, die so einen &#8220;scheusslichen&#8221; Eingriff rechtfertigen.</p>
<p>Sie dürfen nicht glauben, </p>
<p>nur weil ich mich nicht auf die Seite der Abtreibungsgegner stelle </p>
<p>(schon gar nicht auf die Seite der millitanten Gegner, die umgekehrt kein Problem darin sehen wenn Befürworter gekillt werden),</p>
<p>dass ich Abtreibungen okay finde, </p>
<p>nein ich finde jede Abtreibung, sogar solche die zum Schutz der gebärenden Frau vorgenommen werden müssen, ein sehr trauriges und gravierendes Ereignis.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27588</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 20:19:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27588</guid>
		<description>Hallo Tanja, 

Was nützt hier diese Zuspitzung, sie erhellt nichts, was nicht schon von vornherein klar ist.

Wer, ausser die rohesten Naturen, findet den Abtreibung gut?

Siehst du, sogar in einem so konsevativen Land wie der Schweiz, wurde die Fristenregelung letztlich auch von den Konservativen in den konservativen (katholischen) Kantonen letztlich zähneknirschend akzeptiert.

Bei Nitzsches hochgeliebten Griechen war übrigens die Kindesaussetzung ein natürliches Mittel der Bevölkerungskontrolle pro bebaubarer Scholle.

Die Schweizer haben ihren Kinderüberschuss als Lanz(ds)knechte auf die Kriegsfelder Europas exportiert, wo sie marodierend und vergewaltigend wiederum viel Tod verbreiteten.

Also: würden die reaktionären und konservativen Heuchler jeglicher Religionen eine unehelich schwanger gewordene Frau nicht marginalisieren, die so gezeugten Kinder nicht ächten, dann könnte man die Abtreibung tatsächlich wirkungsvoll bekämpfen.

Engelsmacherei gab es auch bevor sie gesetzlich erlaubt wurde, und warum: weil die religiöse Heuchelei dies so wollte.

Will man die Abtreibung "abschaffen" dann muss man für eine kindergerechtere Gestaltung unserer Oekonomien und unserer politischen Organisationen sorgen.

Solange in diesem Punkt nur geschwafelt wird, wird weiter abgetrieben, legal oder illegal.

So hässlich ist das und es hat keinen Sinn, diese Hässlichkeit zu beschönigen, in dem man per Dekret diese Hässlichkeit vebietet, auf das sie wieder im Untergrund passiert.
Als ehemalige Anhängerin der Planwirtschaft solltest du ja wissen, wie solche Planerfüllung gelingt, durch schönreden und negieren von Fakten.

Also: jedes abgetriebene Kind ist eine Niederlage, eine schwere Niederlage für die Mutter, den Kindsvater, die Famillie, die Gemeinde, den Kanton (Bundesland), den Staat und aller politischen und religiösen Orientierungen.

Rechtsgüterabwägung ist eben wie jedes Schachern keine Sache für die Sonntagsschule der Moral.

Es ist ja auch so, dass jeder Massenmörder in einem demokratischen Rechtsstaat das Recht auf bestmögliche Verteidigung hat, 
das ist nichts schönes das ist widerlich, 
aber für die Freiheitsrechte jeden unbescholtenen und unschuldigen Staatsbürgers grundlegend.

Willkür ist der Feind jeder Bürgerfreiheit und darum akzeptieren auch Mitte-Rechts-Bürgerlich die Fristenregelung, nicht weil sie sie lieben, sondern aus dem selben Grunde, wie Verkehrstote als Tribut für die Bewegungs- und Handelsfreiheit liberaler Menschen akzeptiert werden.

Liebe Idealisten: Das nennt sich reales Leben, oder wie der tschechische Dichter Kundera mal gesagt hat: "Hund ohne Hundescheisse ist Kitsch".

Die Frage ist also nicht, wie wir Scheisse verhindern, die Frage ist, wie wir Scheisse bewältigen.

Und nun ihr Gegner der Abtreibung schlagt vor, wie ihr "unerwünschten Babys" 
-(die natürlich in meinen Augen keine, aber in den Augen religiöser Heuchler sehr wohl Scheisse sind)- 
ein würdiges Leben ermöglichen wollt.

Das ist kein rhethorischer Aufruf:
Macht Vorschläge, ringt um Lösungen, sucht Wege, bleibt ihr aber auf dem Tummelplatz der tümelnden Heuchelei, der Sonntagsschule, stecken, dann schweiget.

Erik

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tanja, </p>
<p>Was nützt hier diese Zuspitzung, sie erhellt nichts, was nicht schon von vornherein klar ist.</p>
<p>Wer, ausser die rohesten Naturen, findet den Abtreibung gut?</p>
<p>Siehst du, sogar in einem so konsevativen Land wie der Schweiz, wurde die Fristenregelung letztlich auch von den Konservativen in den konservativen (katholischen) Kantonen letztlich zähneknirschend akzeptiert.</p>
<p>Bei Nitzsches hochgeliebten Griechen war übrigens die Kindesaussetzung ein natürliches Mittel der Bevölkerungskontrolle pro bebaubarer Scholle.</p>
<p>Die Schweizer haben ihren Kinderüberschuss als Lanz(ds)knechte auf die Kriegsfelder Europas exportiert, wo sie marodierend und vergewaltigend wiederum viel Tod verbreiteten.</p>
<p>Also: würden die reaktionären und konservativen Heuchler jeglicher Religionen eine unehelich schwanger gewordene Frau nicht marginalisieren, die so gezeugten Kinder nicht ächten, dann könnte man die Abtreibung tatsächlich wirkungsvoll bekämpfen.</p>
<p>Engelsmacherei gab es auch bevor sie gesetzlich erlaubt wurde, und warum: weil die religiöse Heuchelei dies so wollte.</p>
<p>Will man die Abtreibung &#8220;abschaffen&#8221; dann muss man für eine kindergerechtere Gestaltung unserer Oekonomien und unserer politischen Organisationen sorgen.</p>
<p>Solange in diesem Punkt nur geschwafelt wird, wird weiter abgetrieben, legal oder illegal.</p>
<p>So hässlich ist das und es hat keinen Sinn, diese Hässlichkeit zu beschönigen, in dem man per Dekret diese Hässlichkeit vebietet, auf das sie wieder im Untergrund passiert.<br />
Als ehemalige Anhängerin der Planwirtschaft solltest du ja wissen, wie solche Planerfüllung gelingt, durch schönreden und negieren von Fakten.</p>
<p>Also: jedes abgetriebene Kind ist eine Niederlage, eine schwere Niederlage für die Mutter, den Kindsvater, die Famillie, die Gemeinde, den Kanton (Bundesland), den Staat und aller politischen und religiösen Orientierungen.</p>
<p>Rechtsgüterabwägung ist eben wie jedes Schachern keine Sache für die Sonntagsschule der Moral.</p>
<p>Es ist ja auch so, dass jeder Massenmörder in einem demokratischen Rechtsstaat das Recht auf bestmögliche Verteidigung hat,<br />
das ist nichts schönes das ist widerlich,<br />
aber für die Freiheitsrechte jeden unbescholtenen und unschuldigen Staatsbürgers grundlegend.</p>
<p>Willkür ist der Feind jeder Bürgerfreiheit und darum akzeptieren auch Mitte-Rechts-Bürgerlich die Fristenregelung, nicht weil sie sie lieben, sondern aus dem selben Grunde, wie Verkehrstote als Tribut für die Bewegungs- und Handelsfreiheit liberaler Menschen akzeptiert werden.</p>
<p>Liebe Idealisten: Das nennt sich reales Leben, oder wie der tschechische Dichter Kundera mal gesagt hat: &#8220;Hund ohne Hundescheisse ist Kitsch&#8221;.</p>
<p>Die Frage ist also nicht, wie wir Scheisse verhindern, die Frage ist, wie wir Scheisse bewältigen.</p>
<p>Und nun ihr Gegner der Abtreibung schlagt vor, wie ihr &#8220;unerwünschten Babys&#8221;<br />
-(die natürlich in meinen Augen keine, aber in den Augen religiöser Heuchler sehr wohl Scheisse sind)-<br />
ein würdiges Leben ermöglichen wollt.</p>
<p>Das ist kein rhethorischer Aufruf:<br />
Macht Vorschläge, ringt um Lösungen, sucht Wege, bleibt ihr aber auf dem Tummelplatz der tümelnden Heuchelei, der Sonntagsschule, stecken, dann schweiget.</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27580</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 15:17:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27580</guid>
		<description>Warum überlassen wir es dann nicht auch konsequenterweise und selbstverständlich straflos der Weisheit eben jener freien Frauen, ob sie ihr Kind vielleicht erst zwei Jahre nach der Abnabelung verfaulen oder im Blumenkasten einpflanzen lassen wollen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum überlassen wir es dann nicht auch konsequenterweise und selbstverständlich straflos der Weisheit eben jener freien Frauen, ob sie ihr Kind vielleicht erst zwei Jahre nach der Abnabelung verfaulen oder im Blumenkasten einpflanzen lassen wollen?</p>
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		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27579</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 15:10:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27579</guid>
		<description>Warum Linke wie ich nicht offen gegen die Abtreibung vorgehen, hat wohl damit zu tun, dass bis anhin die Last einer unerwünschten Schwangerschaft meisst bei den Frauen lag.
Und da Linke, die die individuelle Freiheit wichtig finden (im scharfen Gegensatz zu den Kolchose-Linken, aka Kommunisten) überlassen wir, schlechten Gewissens die Entscheidung im Rahmen gewisser Bestimmungen und Fristen, der betroffenen Frau.

Dieses Dilemma nennt man profan und gar nicht poetisch "Rechtsgüter-Abwägung".

Finden sie, dass es in dieser Hinsicht keine Rechtsgüter abzuwägen gibt, dann bedenken sie, dass wir alle mit dem Autoverkehr jedes Jahr den Tod unschuldiger Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen, einfach nur weil wir den Autoverkehr wollen.

Nun sagen sie mir nicht, ein überfahrenes Schulkind sei weniger wert, als ein 3 monatiges In-Bauch-Baby.

Unser Leben ist nunmal nicht säuberlich in schwarz/weiss getrennt, es ist schillernd vielfarbig manchmal wohlduftend aber leider auch notdürftig stinkend.

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum Linke wie ich nicht offen gegen die Abtreibung vorgehen, hat wohl damit zu tun, dass bis anhin die Last einer unerwünschten Schwangerschaft meisst bei den Frauen lag.<br />
Und da Linke, die die individuelle Freiheit wichtig finden (im scharfen Gegensatz zu den Kolchose-Linken, aka Kommunisten) überlassen wir, schlechten Gewissens die Entscheidung im Rahmen gewisser Bestimmungen und Fristen, der betroffenen Frau.</p>
<p>Dieses Dilemma nennt man profan und gar nicht poetisch &#8220;Rechtsgüter-Abwägung&#8221;.</p>
<p>Finden sie, dass es in dieser Hinsicht keine Rechtsgüter abzuwägen gibt, dann bedenken sie, dass wir alle mit dem Autoverkehr jedes Jahr den Tod unschuldiger Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen, einfach nur weil wir den Autoverkehr wollen.</p>
<p>Nun sagen sie mir nicht, ein überfahrenes Schulkind sei weniger wert, als ein 3 monatiges In-Bauch-Baby.</p>
<p>Unser Leben ist nunmal nicht säuberlich in schwarz/weiss getrennt, es ist schillernd vielfarbig manchmal wohlduftend aber leider auch notdürftig stinkend.</p>
<p>Erik</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27556</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 08:21:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27556</guid>
		<description>Guten Tag Dorian!

Ich glaube, der "sozial-liberal-ökologischen" Parteien sind mehr als genug. Alle, die ähnlich in ihrer Ausrichtung sind, glauben so "sozial und liberal" ökologisch zu sein, dass sie den Mord an ungeborenen, aber existierenden Kindern billigen. Es ist eben kein Zufall, dass es Konservative sind (wir können ja einfach mal das missverständliche Wort "rechts" davor weglassen), die sich noch eine abweichende Meinung zum Babycaust erlauben.

Was nun die Todesstrafe angeht, so weiß ich wirklich nicht, ob man aus humanitärer Sicht die Alternative "lebenslänglich" begründen kann; auch nicht, ob aus dem Blickwinkel der Strafe, das kurze tödliche Leiden angemessener, als das lebenslange ist. Allerdings ist es nicht das Mitleid mit einem wirklichen und brutalen, kalkuliert und aus niederen Beweggründen Tötenden, welches mir besondere Bauchschmerzen bei diesem Für und Wider bereitet.

Homosexuellen-Diskriminierungen kann ich kaum in der Gesellschaft entdecken - eher das Gegenteil. Ein Politiker, der sich breitbeinig hinstellt und brüllt: Ich bin hetero und das ist gut so! - wäre am morgigen Tag wegen angeblicher Homosexuellendiskriminierung weg vom Fenster. Hierzulande darf ein Schwuler die Beine beianderstellen, sich und seine seine von der Norm abweichende Sexualität propagieren, und er bekommt dafür tosenden Applaus, weil es ja so sexy ist, Geld für "AIDS" und Abtreibung, nicht aber für Bildung und Sport, auszugeben. Wofür braucht ein Schwuler Fußbälle?

Naja, und ob Konservative eher für Massentierhaltung eintreten? Ich weiß es nicht so genau, weiß nur, dass Bayerns Umweltpolitik bundesweit anerkannt zu der besten gehören soll. Ich bin auch gegen die Massentierhaltung in dem Stil, wie wir sie aus abschreckenden Bildern her kennen, doch trete ich auch dafür ein, den Leuten schonungslos zu sagen, dass sie weniger Fleisch essen sollen und müssen, und die Preise bei angemessener Tierhaltung auch dementsprechend ausschauen werden. Ich bin ohnehin für deutliche Preiserhöhungen auf fast allen Gebieten. Dann kommt wieder mehr beim Erzeuger an und die Ware werden wieder mehr geschätzt. Ich bin auch für die Reduzierung der Fernsehprogramme auf drei, für die (freiwillige) Abschaffung der Werbung, für die Erhöhung der Autopreise um den Faktor 5, für das komplette Verbot der Betreibung von Musikanlagen im Freien. Im bin, kurz gesagt, für die Wiedereinführung des Mittelalters bei Beibehaltung der hygienischen, medizinischen und einiger technischer Errungenschaften.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Dorian!</p>
<p>Ich glaube, der &#8220;sozial-liberal-ökologischen&#8221; Parteien sind mehr als genug. Alle, die ähnlich in ihrer Ausrichtung sind, glauben so &#8220;sozial und liberal&#8221; ökologisch zu sein, dass sie den Mord an ungeborenen, aber existierenden Kindern billigen. Es ist eben kein Zufall, dass es Konservative sind (wir können ja einfach mal das missverständliche Wort &#8220;rechts&#8221; davor weglassen), die sich noch eine abweichende Meinung zum Babycaust erlauben.</p>
<p>Was nun die Todesstrafe angeht, so weiß ich wirklich nicht, ob man aus humanitärer Sicht die Alternative &#8220;lebenslänglich&#8221; begründen kann; auch nicht, ob aus dem Blickwinkel der Strafe, das kurze tödliche Leiden angemessener, als das lebenslange ist. Allerdings ist es nicht das Mitleid mit einem wirklichen und brutalen, kalkuliert und aus niederen Beweggründen Tötenden, welches mir besondere Bauchschmerzen bei diesem Für und Wider bereitet.</p>
<p>Homosexuellen-Diskriminierungen kann ich kaum in der Gesellschaft entdecken - eher das Gegenteil. Ein Politiker, der sich breitbeinig hinstellt und brüllt: Ich bin hetero und das ist gut so! - wäre am morgigen Tag wegen angeblicher Homosexuellendiskriminierung weg vom Fenster. Hierzulande darf ein Schwuler die Beine beianderstellen, sich und seine seine von der Norm abweichende Sexualität propagieren, und er bekommt dafür tosenden Applaus, weil es ja so sexy ist, Geld für &#8220;AIDS&#8221; und Abtreibung, nicht aber für Bildung und Sport, auszugeben. Wofür braucht ein Schwuler Fußbälle?</p>
<p>Naja, und ob Konservative eher für Massentierhaltung eintreten? Ich weiß es nicht so genau, weiß nur, dass Bayerns Umweltpolitik bundesweit anerkannt zu der besten gehören soll. Ich bin auch gegen die Massentierhaltung in dem Stil, wie wir sie aus abschreckenden Bildern her kennen, doch trete ich auch dafür ein, den Leuten schonungslos zu sagen, dass sie weniger Fleisch essen sollen und müssen, und die Preise bei angemessener Tierhaltung auch dementsprechend ausschauen werden. Ich bin ohnehin für deutliche Preiserhöhungen auf fast allen Gebieten. Dann kommt wieder mehr beim Erzeuger an und die Ware werden wieder mehr geschätzt. Ich bin auch für die Reduzierung der Fernsehprogramme auf drei, für die (freiwillige) Abschaffung der Werbung, für die Erhöhung der Autopreise um den Faktor 5, für das komplette Verbot der Betreibung von Musikanlagen im Freien. Im bin, kurz gesagt, für die Wiedereinführung des Mittelalters bei Beibehaltung der hygienischen, medizinischen und einiger technischer Errungenschaften.</p>
<p>TK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dorian</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27531</link>
		<dc:creator>Dorian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2006 23:25:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/12/180.html#comment-27531</guid>
		<description>Danke, dass Sie sich die Frage stellen, warum gerade Linke die Legalisierung von Mord von werdenden Menschen gefördert haben und fördern. Bei den ganz Linken ist das nicht so verwunderlich, aber bei denen, die sonst nicht über Leichen gehen, sonst friedfertig sind und sich  für die Rechte von Tieren einsetzten (genauso wichtig wie für die Rechte von Ungeborenen) erschreckt mich ihr Paradoxum immer wieder. Was kann getan werden, damit der Einsatz gegen Abtreibung nicht den Rechtskonservativen überlassen wird, die wiederum solche schlimmen Sachen wie Todesstrafe, quälerische Massentierhaltung- und Schlachtung (schön, dass ihr ein Zitat des Vegetariers Ingo Insterburg oben reingestellt habt), Massentötung von Zivilbevölkerung durch Luftangriffe und Diskriminierung von z.B. Homosexuellenüberlassen ohne Bedenken dulden oder gar gutheissen. Eine Gründung einer neuen sozial-liberal-ökologischen Partei gegen Abtreibung? Ich glaube Erfolg würde mehr ein Einsetzen gegen Abtreibung in den ansonsten humanen Parteien bringen, auch wenn mutige Menschen dort wie Katrin Göring-Eckardt, wenn sie auf einmal sich gegen Abtreibung stark machen, entmachtet werden. Gut Ding will Weile haben...
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, dass Sie sich die Frage stellen, warum gerade Linke die Legalisierung von Mord von werdenden Menschen gefördert haben und fördern. Bei den ganz Linken ist das nicht so verwunderlich, aber bei denen, die sonst nicht über Leichen gehen, sonst friedfertig sind und sich  für die Rechte von Tieren einsetzten (genauso wichtig wie für die Rechte von Ungeborenen) erschreckt mich ihr Paradoxum immer wieder. Was kann getan werden, damit der Einsatz gegen Abtreibung nicht den Rechtskonservativen überlassen wird, die wiederum solche schlimmen Sachen wie Todesstrafe, quälerische Massentierhaltung- und Schlachtung (schön, dass ihr ein Zitat des Vegetariers Ingo Insterburg oben reingestellt habt), Massentötung von Zivilbevölkerung durch Luftangriffe und Diskriminierung von z.B. Homosexuellenüberlassen ohne Bedenken dulden oder gar gutheissen. Eine Gründung einer neuen sozial-liberal-ökologischen Partei gegen Abtreibung? Ich glaube Erfolg würde mehr ein Einsetzen gegen Abtreibung in den ansonsten humanen Parteien bringen, auch wenn mutige Menschen dort wie Katrin Göring-Eckardt, wenn sie auf einmal sich gegen Abtreibung stark machen, entmachtet werden. Gut Ding will Weile haben&#8230;</p>
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