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	<title>Kommentare zu: Karl Kraus (1874-1936)</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 13:45:51 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-467392</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 07:16:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-467392</guid>
		<description>Ich fragte eine noch recht junge, eifrige Mitschreiberin, fÃ¼r welches Medium sie denn arbeite. â€žUnd Sie?â€œ, erkundigte sie sich, nachdem sie es mir verraten hatte. â€žâ€šDie Fackelâ€˜, Wienâ€œ, erwiderte ich. Ihre Miene blieb vollkommen unbewegt. Irgendso ein neues Online-Magazin, mag sie gedacht haben. Oder sie war richtig cool und hat sich gedacht: Sie glauben doch nicht im Ernst, Sie komischer Vogel, dass ich mich von Ihnen hier hochnehmen lasse. http://ef-magazin.de/2017/09/10/11581-bundestagswahlkampf-der-afd-nicht-mehr-aufzuhalten

Weg damit!

        Die ihr errungnes Gut geschÃ¤ndet habt,

        bezwungnes BÃ¶ses nicht beendet habt,

        der Freiheit GlÃ¼ck in Fluch gewendet habt;

        Hinaufgelangte, die den Wanst gefÃ¼llt,

        vor fremdem Hunger eigne Gier gestillt,

        vom Futtertrog zu weichen nicht gewillt;

        PfrÃ¼ndner des Fortschritts, die das Herz verlieÃŸ,

        da Weltwind in die schlaffen Segel blies,

        vom BÃ¼rgergift berauschte ParvenÃ¼s,

        die mit dem Todfeind, mit dem Lebensfeind

        Profit der Freiheit brÃ¼derlich vereint,

        die freier einst und reiner war gemeint â€“

        mein Schritt ist nicht dies schleichende Zickzack,

        mein Stich ist nicht dies zÃ¶gernde Tricktrack:

        er gilt politischem Paktiererpack!

â€žDenn was hier geschah, ist wahrlich nach dem Plan geschehen, die Menschheit unter Beibehaltung einer Apparatur auf den Zustand vor dem SÃ¼ndenfall zurÃ¼ckzubringen und das Leben des Staats, der Wirtschaft, der kulturellen Ãœbung auf die einfachste Formel; und in das Wunder dieser SimplizitÃ¤t weiÃŸ sich der Zweifler einbezogen, der auch einmal ausspannen mÃ¶chte.â€ 

Karl Kraus, Mai 1933
https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-angst-vorm-linken-strafgericht-wie-die-sueddeutsche-zeitung-stolz-und-unabhaengigkeit-verlor_id_12577214.html
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fragte eine noch recht junge, eifrige Mitschreiberin, fÃ¼r welches Medium sie denn arbeite. â€žUnd Sie?â€œ, erkundigte sie sich, nachdem sie es mir verraten hatte. â€žâ€šDie Fackelâ€˜, Wienâ€œ, erwiderte ich. Ihre Miene blieb vollkommen unbewegt. Irgendso ein neues Online-Magazin, mag sie gedacht haben. Oder sie war richtig cool und hat sich gedacht: Sie glauben doch nicht im Ernst, Sie komischer Vogel, dass ich mich von Ihnen hier hochnehmen lasse. <a href="http://ef-magazin.de/2017/09/10/11581-bundestagswahlkampf-der-afd-nicht-mehr-aufzuhalten" rel="nofollow">http://ef-magazin.de/2017/09/10/11581-bundestagswahlkampf-der-afd-nicht-mehr-aufzuhalten</a></p>
<p>Weg damit!</p>
<p>        Die ihr errungnes Gut geschÃ¤ndet habt,</p>
<p>        bezwungnes BÃ¶ses nicht beendet habt,</p>
<p>        der Freiheit GlÃ¼ck in Fluch gewendet habt;</p>
<p>        Hinaufgelangte, die den Wanst gefÃ¼llt,</p>
<p>        vor fremdem Hunger eigne Gier gestillt,</p>
<p>        vom Futtertrog zu weichen nicht gewillt;</p>
<p>        PfrÃ¼ndner des Fortschritts, die das Herz verlieÃŸ,</p>
<p>        da Weltwind in die schlaffen Segel blies,</p>
<p>        vom BÃ¼rgergift berauschte ParvenÃ¼s,</p>
<p>        die mit dem Todfeind, mit dem Lebensfeind</p>
<p>        Profit der Freiheit brÃ¼derlich vereint,</p>
<p>        die freier einst und reiner war gemeint â€“</p>
<p>        mein Schritt ist nicht dies schleichende Zickzack,</p>
<p>        mein Stich ist nicht dies zÃ¶gernde Tricktrack:</p>
<p>        er gilt politischem Paktiererpack!</p>
<p>â€žDenn was hier geschah, ist wahrlich nach dem Plan geschehen, die Menschheit unter Beibehaltung einer Apparatur auf den Zustand vor dem SÃ¼ndenfall zurÃ¼ckzubringen und das Leben des Staats, der Wirtschaft, der kulturellen Ãœbung auf die einfachste Formel; und in das Wunder dieser SimplizitÃ¤t weiÃŸ sich der Zweifler einbezogen, der auch einmal ausspannen mÃ¶chte.â€ </p>
<p>Karl Kraus, Mai 1933<br />
<a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-angst-vorm-linken-strafgericht-wie-die-sueddeutsche-zeitung-stolz-und-unabhaengigkeit-verlor_id_12577214.html" rel="nofollow">https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-angst-vorm-linken-strafgericht-wie-die-sueddeutsche-zeitung-stolz-und-unabhaengigkeit-verlor_id_12577214.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-286531</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 16:20:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-286531</guid>
		<description>Der frÃ¼here ZDF-Kulturmoderator Wolfgang Herles sagte am Wochenende im "Medienquartett" des Deutschlandfunk, es gebe im Ã¶ffentlich-rechtlichen Rundfunk durchaus "Anweisungen von oben". In den Ã–ffentlich-Rechtlichen dÃ¼rfe man "heute nichts Negatives Ã¼ber FlÃ¼chtlinge" sagen, behauptete der Schriftsteller - und bekam in der ohnehin aufgeheizten Debatte um die angeblich unfreie Berichterstattung der Medien dafÃ¼r die Aufmerksamkeit, die er wohl damit beabsichtigte.

"Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir mÃ¼ssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient. Und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen: Wie es der Frau Merkel gefÃ¤llt", sagte Herles im Deutschlandfunk. Solche Anweisungen gebe es und habe es auch zu seiner Zeit gegeben. "Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Und das ist was anderes, als zu berichten, was ist."

Wie wenig durchdacht diese Aussage gewesen sein muss, belegt ein Interview, das er wenige Tage spÃ¤ter dem "Freitag" gab und aus dem "Meedia" zitiert. Im GesprÃ¤ch mit dem "Freitag"-Verleger Jakob Augstein sagte der ehemalige "aspekteâ€"-Moderator auf die Frage, ob es jene ominÃ¶sen "Anweisungen von oben" gebe, nÃ¤mlich wiederum: "Nein, das bestreite ich vehement, da ist nichts von oben befohlen."

Er glaube nicht, dass bewusst Informationen unterdrÃ¼ckt wÃ¼rden, weil sie politisch nicht gewÃ¼nscht seien. "Die fragen sich: Was wollen die Leute hÃ¶ren? Was kommt gut an?", so Herles. Der Ex-ZDF-Mann spricht somit von einem auf Quoten abgestimmtes Programm - das nichts mit bewusster inhaltlicher Auslassung zu tun hat. Focus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der frÃ¼here ZDF-Kulturmoderator Wolfgang Herles sagte am Wochenende im &#8220;Medienquartett&#8221; des Deutschlandfunk, es gebe im Ã¶ffentlich-rechtlichen Rundfunk durchaus &#8220;Anweisungen von oben&#8221;. In den Ã–ffentlich-Rechtlichen dÃ¼rfe man &#8220;heute nichts Negatives Ã¼ber FlÃ¼chtlinge&#8221; sagen, behauptete der Schriftsteller - und bekam in der ohnehin aufgeheizten Debatte um die angeblich unfreie Berichterstattung der Medien dafÃ¼r die Aufmerksamkeit, die er wohl damit beabsichtigte.</p>
<p>&#8220;Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir mÃ¼ssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient. Und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen: Wie es der Frau Merkel gefÃ¤llt&#8221;, sagte Herles im Deutschlandfunk. Solche Anweisungen gebe es und habe es auch zu seiner Zeit gegeben. &#8220;Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Und das ist was anderes, als zu berichten, was ist.&#8221;</p>
<p>Wie wenig durchdacht diese Aussage gewesen sein muss, belegt ein Interview, das er wenige Tage spÃ¤ter dem &#8220;Freitag&#8221; gab und aus dem &#8220;Meedia&#8221; zitiert. Im GesprÃ¤ch mit dem &#8220;Freitag&#8221;-Verleger Jakob Augstein sagte der ehemalige &#8220;aspekteâ€&#8221;-Moderator auf die Frage, ob es jene ominÃ¶sen &#8220;Anweisungen von oben&#8221; gebe, nÃ¤mlich wiederum: &#8220;Nein, das bestreite ich vehement, da ist nichts von oben befohlen.&#8221;</p>
<p>Er glaube nicht, dass bewusst Informationen unterdrÃ¼ckt wÃ¼rden, weil sie politisch nicht gewÃ¼nscht seien. &#8220;Die fragen sich: Was wollen die Leute hÃ¶ren? Was kommt gut an?&#8221;, so Herles. Der Ex-ZDF-Mann spricht somit von einem auf Quoten abgestimmtes Programm - das nichts mit bewusster inhaltlicher Auslassung zu tun hat. Focus</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-285048</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2016 06:20:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-285048</guid>
		<description>Jan Fleischhauer Ã¼ber den Erziehungsjournalismus - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-medien-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jan Fleischhauer Ã¼ber den Erziehungsjournalismus - <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-medien-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-medien-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-283579</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 07:23:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-283579</guid>
		<description>Von mir aus kann der Winter bleiben, wie er grad ist, so es ihm gefÃ¤llt. Meine Lieblingsdurchschnittstemperatur, wie meine Temperatur im allgemeinen, liegt deutlich Ã¼ber der politisch gewÃ¼nschten Grenze, woraus man wieder ersieht, dass die Politik und ich nicht....also, es sind verschiedene Dinge. Wie dem auch sei, wem demnach ist, der kann sich ja kalte Gedanken machen und wenn die sie aussehen wie beim alten Karl Kraus, hei, da ging ich doch auch mal gern mit auf die Tour, besonders nach Sils, dem fast heiligen Ort, wohin ich, was ich zu meiner Schande gestehen muss, noch immer nicht wallfahrtete.

Fahrt ins Fextal
Karl Kraus

Als deine Sonne meinen Schnee beschien,
ein Sonntag war's im blauen Engadin.

Der Winter glÃ¼hte und der Frost war heiÃŸ,
unendlich sprÃ¼hten Funken aus dem Eis.

Knirschend ergab sich alle Gegenwart,
Licht tanzte zur Musik der Schlittenfahrt.

Wir fuhren jenseits aller Jahreszeit
irgendwohin in die Vergangenheit.

Was rauh begonnen war, verlief uns hold,
ein Tag von Silber dankt dem Strahl von Gold.

Der Zauber fÃ¼hrt in ein versunknes Reich.
Wie bettet Kindertraum das Leben weich!

Voll alter Spiele ist das weiÃŸe Tal;
die Berge sammeln wir wie Bergkristall.

Trennt heut die Elemente keine Kluft?
Ein FeuerfluÃŸ verbindet Erd und Luft.

Wir leben anders. Wenn's so weiter geht,
ist dies hier schon der andere Planet!

Ins Helle schwebend schwindet aller Raum.
So schwerlos gleitet nach dem Tod der Traum.

Nicht birgt die Zeit im Vorrat uns ein Weh.
Bleicht sich das Haar, so gibt es guten Schnee.

Uns wÃ¤rmt der Winter. Leben ist ein Tag,
da Slivaplanas Wind selbst ruhen mag.

Nicht Ziel, nur Rast ist's, die das GlÃ¼ck sich gab,
hÃ¤lt einmal dieser Schlitten vor dem Grab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von mir aus kann der Winter bleiben, wie er grad ist, so es ihm gefÃ¤llt. Meine Lieblingsdurchschnittstemperatur, wie meine Temperatur im allgemeinen, liegt deutlich Ã¼ber der politisch gewÃ¼nschten Grenze, woraus man wieder ersieht, dass die Politik und ich nicht&#8230;.also, es sind verschiedene Dinge. Wie dem auch sei, wem demnach ist, der kann sich ja kalte Gedanken machen und wenn die sie aussehen wie beim alten Karl Kraus, hei, da ging ich doch auch mal gern mit auf die Tour, besonders nach Sils, dem fast heiligen Ort, wohin ich, was ich zu meiner Schande gestehen muss, noch immer nicht wallfahrtete.</p>
<p>Fahrt ins Fextal<br />
Karl Kraus</p>
<p>Als deine Sonne meinen Schnee beschien,<br />
ein Sonntag war&#8217;s im blauen Engadin.</p>
<p>Der Winter glÃ¼hte und der Frost war heiÃŸ,<br />
unendlich sprÃ¼hten Funken aus dem Eis.</p>
<p>Knirschend ergab sich alle Gegenwart,<br />
Licht tanzte zur Musik der Schlittenfahrt.</p>
<p>Wir fuhren jenseits aller Jahreszeit<br />
irgendwohin in die Vergangenheit.</p>
<p>Was rauh begonnen war, verlief uns hold,<br />
ein Tag von Silber dankt dem Strahl von Gold.</p>
<p>Der Zauber fÃ¼hrt in ein versunknes Reich.<br />
Wie bettet Kindertraum das Leben weich!</p>
<p>Voll alter Spiele ist das weiÃŸe Tal;<br />
die Berge sammeln wir wie Bergkristall.</p>
<p>Trennt heut die Elemente keine Kluft?<br />
Ein FeuerfluÃŸ verbindet Erd und Luft.</p>
<p>Wir leben anders. Wenn&#8217;s so weiter geht,<br />
ist dies hier schon der andere Planet!</p>
<p>Ins Helle schwebend schwindet aller Raum.<br />
So schwerlos gleitet nach dem Tod der Traum.</p>
<p>Nicht birgt die Zeit im Vorrat uns ein Weh.<br />
Bleicht sich das Haar, so gibt es guten Schnee.</p>
<p>Uns wÃ¤rmt der Winter. Leben ist ein Tag,<br />
da Slivaplanas Wind selbst ruhen mag.</p>
<p>Nicht Ziel, nur Rast ist&#8217;s, die das GlÃ¼ck sich gab,<br />
hÃ¤lt einmal dieser Schlitten vor dem Grab.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-283282</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 06:59:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-283282</guid>
		<description>Ich heiÃŸe Kleber und weiss von nix

Es sei schon erschreckend, meint Claus Kleber, â€œwie viele vernÃ¼nftige Menschen glauben, dass wir hier regelmÃ¤ÃŸig Grundlinien unserer Berichterstattung mit den MÃ¤chtigen in Berlin absprechen. Wir haben keine Ahnung , woher so was kommt, und mit dieser Bemerkung handle ich mir wahrscheinlich schon wieder viel Post einâ€. Denn: â€œWenn die Berichterstattung von jemanden im Journal bestimmt wird, dann hÃ¤tte der oder die ja irgendwann mal zum Beispiel mit mir sprechen mÃ¼ssen, das ist nie passiert. Nie.â€ (Hier)

Pass auf, Kleberchen, ich erklÃ¤re dir, warum mit dir keiner sprechen will. Weil du trotz deines AT-Vertrages ein zu kleines Licht bist. Die Kanzlerin lÃ¤dt nur die Intendanten zu sich sein, um mit ihnen die â€œGrundlinien der Berichterstattungâ€ zu besprechen, zuletzt am 30. September dieses Jahres. Auch im heute journal wurde Ã¼ber dieses Treffen nicht berichtet. Denn es war, wie uns ein enger Mitarbeiter der Kanzlerin bestÃ¤tigte, â€œein informelles Treffenâ€, nicht im Kranzler am Kuâ€™damm bei Kaffee und Kuchen, sondern im Kanzleramt. Und: â€œÃœber derlei informelle Treffen gibt es keine Pressemitteilungen.â€

Weil du, Klebrechen, zu diesem Treffen nicht eingeladen warst und auch keine Pressemitteilung bekommen hast, kannst du nicht wissen, dass es stattgefunden hat. Und schon gar nicht, worÃ¼ber bei diesem informellen Treffen geredet wurde. Bestimmt nicht Ã¼ber die SUVs von Audi, die Billig-FlÃ¼ge von Essay Jet oder die neue Koffer-Kollektion von Rimova. Eher schon darÃ¼ber, worÃ¼ber nicht berichtet wird..Aber das kannst du nicht wissen, du warst ja nicht dabei. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_heisse_kleber_und_weiss_von_nix</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich heiÃŸe Kleber und weiss von nix</p>
<p>Es sei schon erschreckend, meint Claus Kleber, â€œwie viele vernÃ¼nftige Menschen glauben, dass wir hier regelmÃ¤ÃŸig Grundlinien unserer Berichterstattung mit den MÃ¤chtigen in Berlin absprechen. Wir haben keine Ahnung , woher so was kommt, und mit dieser Bemerkung handle ich mir wahrscheinlich schon wieder viel Post einâ€. Denn: â€œWenn die Berichterstattung von jemanden im Journal bestimmt wird, dann hÃ¤tte der oder die ja irgendwann mal zum Beispiel mit mir sprechen mÃ¼ssen, das ist nie passiert. Nie.â€ (Hier)</p>
<p>Pass auf, Kleberchen, ich erklÃ¤re dir, warum mit dir keiner sprechen will. Weil du trotz deines AT-Vertrages ein zu kleines Licht bist. Die Kanzlerin lÃ¤dt nur die Intendanten zu sich sein, um mit ihnen die â€œGrundlinien der Berichterstattungâ€ zu besprechen, zuletzt am 30. September dieses Jahres. Auch im heute journal wurde Ã¼ber dieses Treffen nicht berichtet. Denn es war, wie uns ein enger Mitarbeiter der Kanzlerin bestÃ¤tigte, â€œein informelles Treffenâ€, nicht im Kranzler am Kuâ€™damm bei Kaffee und Kuchen, sondern im Kanzleramt. Und: â€œÃœber derlei informelle Treffen gibt es keine Pressemitteilungen.â€</p>
<p>Weil du, Klebrechen, zu diesem Treffen nicht eingeladen warst und auch keine Pressemitteilung bekommen hast, kannst du nicht wissen, dass es stattgefunden hat. Und schon gar nicht, worÃ¼ber bei diesem informellen Treffen geredet wurde. Bestimmt nicht Ã¼ber die SUVs von Audi, die Billig-FlÃ¼ge von Essay Jet oder die neue Koffer-Kollektion von Rimova. Eher schon darÃ¼ber, worÃ¼ber nicht berichtet wird..Aber das kannst du nicht wissen, du warst ja nicht dabei. <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_heisse_kleber_und_weiss_von_nix" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_heisse_kleber_und_weiss_von_nix</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-281911</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 10:39:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-281911</guid>
		<description>Jahrelang dachte ich, der Film "Network" aus dem Jahre 1976, zeige eine linke Kritik an der Medienwelt, doch dem ist nicht so, wie ich jetzt, als ich ihn nach Jahrzehnten wieder bei SKY sah, feststellen musste: er zeigt eine zutiefst konservative, republikanische Sicht, auf das Geschehen. Wenn sich im Film die Nachrichtenmacher an der Installation einer "maoistischen" Terrorgruppe berauschen und sich diese als kongenialer Verhandlungspartner fÃ¼r Inszenierungen erweist, alles zusammen aber dem Wachsen einer Mediengruppe dient, dann haben wir der Geburt eines linken Medienkartells zugesehen, das sich auch scheinbar der Stimme des Volkes bedient, um selbst den Protest zu kanalisieren. Es wird aber deutlich, wie es schon 1976(!!!) stand: Die Araber kaufen sich ein und bestimmen! Es fehlen die FuÃŸballvereine, die z.B. in Deutschland den Sport kickten und der Islamisierung und Afrikanisierung unterwarfen. Man MUSS sich das besonders ab 1.44 mal anhÃ¶ren https://www.youtube.com/watch?v=Y2tIXogugIs</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang dachte ich, der Film &#8220;Network&#8221; aus dem Jahre 1976, zeige eine linke Kritik an der Medienwelt, doch dem ist nicht so, wie ich jetzt, als ich ihn nach Jahrzehnten wieder bei SKY sah, feststellen musste: er zeigt eine zutiefst konservative, republikanische Sicht, auf das Geschehen. Wenn sich im Film die Nachrichtenmacher an der Installation einer &#8220;maoistischen&#8221; Terrorgruppe berauschen und sich diese als kongenialer Verhandlungspartner fÃ¼r Inszenierungen erweist, alles zusammen aber dem Wachsen einer Mediengruppe dient, dann haben wir der Geburt eines linken Medienkartells zugesehen, das sich auch scheinbar der Stimme des Volkes bedient, um selbst den Protest zu kanalisieren. Es wird aber deutlich, wie es schon 1976(!!!) stand: Die Araber kaufen sich ein und bestimmen! Es fehlen die FuÃŸballvereine, die z.B. in Deutschland den Sport kickten und der Islamisierung und Afrikanisierung unterwarfen. Man MUSS sich das besonders ab 1.44 mal anhÃ¶ren <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y2tIXogugIs" rel="nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=Y2tIXogugIs</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-276090</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2015 16:53:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-276090</guid>
		<description>http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_kurt_tucholsky_thema_zeitung_1400.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_kurt_tucholsky_thema_zeitung_1400.html" rel="nofollow">http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_kurt_tucholsky_thema_zeitung_1400.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-276088</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2015 16:50:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-276088</guid>
		<description>Kurt Tucholsky zur LÃ¼genpresse, Verzeihung, Journaille

  Man kÃ¶nnte glauben, die Ereignisse geschÃ¤hen und glitten ... automatisch in die Zeitung hinÃ¼ber, von der Wirklichkeit in die Presse, von der RealitÃ¤t in die Wiedergabe. Das ist nicht richtig. Weil die Reproduktion der Wirklichkeit unendlich wichtiger ist als das Geschehnis selbst, so ist die Wirklichkeit seit langem bemÃ¼ht, sich die Presse vorzufÃ¼hren, wie sie gern mÃ¶chte, daÃŸ sie aussehe. Der Nachrichtendienst ist das komplizierteste LÃ¼gengewebe, das je erfunden worden ist.

Weit entfernt, etwa die Nachrichten von Ereignissen mÃ¶glichst so wiederzugeben, wie sie geschehen sind, die Wiedergabe also mÃ¶glichst der Wahrheit anzunÃ¤hern, ist das Bestreben aller Fachleute darauf gerichtet, die Wiedergabe organisatorisch und pressetechnisch so zu gestalten, daÃŸ man sie fÃ¼r die Wahrheit ansieht und daÃŸ dabei doch die vielen Interessen von Auftraggebern, Industrien und Parteien gewahrt bleiben.

Der Redakteur ist durchdrungen von dem Axiom, daÃŸ man kein Ereignis so, wie es geschehen ist, vermelden kÃ¶nne, und deshalb kommt ihm gar nicht mehr zum BewuÃŸtsein, wie er die Wirklichkeit verfÃ¤lscht..

schreibt Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel am 13. 10. 1921 in der WeltbÃ¼hne (Nr. 41, Seite 373)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Tucholsky zur LÃ¼genpresse, Verzeihung, Journaille</p>
<p>  Man kÃ¶nnte glauben, die Ereignisse geschÃ¤hen und glitten &#8230; automatisch in die Zeitung hinÃ¼ber, von der Wirklichkeit in die Presse, von der RealitÃ¤t in die Wiedergabe. Das ist nicht richtig. Weil die Reproduktion der Wirklichkeit unendlich wichtiger ist als das Geschehnis selbst, so ist die Wirklichkeit seit langem bemÃ¼ht, sich die Presse vorzufÃ¼hren, wie sie gern mÃ¶chte, daÃŸ sie aussehe. Der Nachrichtendienst ist das komplizierteste LÃ¼gengewebe, das je erfunden worden ist.</p>
<p>Weit entfernt, etwa die Nachrichten von Ereignissen mÃ¶glichst so wiederzugeben, wie sie geschehen sind, die Wiedergabe also mÃ¶glichst der Wahrheit anzunÃ¤hern, ist das Bestreben aller Fachleute darauf gerichtet, die Wiedergabe organisatorisch und pressetechnisch so zu gestalten, daÃŸ man sie fÃ¼r die Wahrheit ansieht und daÃŸ dabei doch die vielen Interessen von Auftraggebern, Industrien und Parteien gewahrt bleiben.</p>
<p>Der Redakteur ist durchdrungen von dem Axiom, daÃŸ man kein Ereignis so, wie es geschehen ist, vermelden kÃ¶nne, und deshalb kommt ihm gar nicht mehr zum BewuÃŸtsein, wie er die Wirklichkeit verfÃ¤lscht..</p>
<p>schreibt Kurt Tucholsky als Ignaz Wrobel am 13. 10. 1921 in der WeltbÃ¼hne (Nr. 41, Seite 373)</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/29/165.html#comment-255565</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 06:01:58 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
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		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2015 09:42:18 +0000</pubDate>
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