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	<title>Kommentare zu: Oriana Fallaci wegen Islam-Buch in Italien vor Gericht</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 01:51:04 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-278045</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 08:12:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-278045</guid>
		<description>Was daran hellsichtig war, ging im Wortgewitter zuweilen unter. Deshalb erschien die genial hinterhÃ¤ltige Coolness, mit der Michel Houellebecq die freiwillige Unterwerfung des Okzidents schildert, eher als eine passende Literaturstrategie.

Der verbalen KÃ¤mpferin Fallaci drohte in Italien sogar eine zweijÃ¤hrige Haftstrafe wegen Religionsverunglimpfung. Der Vorsitzende des italienischen Islamrates hatte sie verklagt und wollte sie zudem schnell "dem Gesetz Allahs zugefÃ¼hrt" sehen. Fallaci, die sich noch mit BenediktXVI. in Privataudienz traf und ihren literarischen Nachlass ausgerechnet der PÃ¤pstlichen LateranuniversitÃ¤t in Rom vermachte, starb bald darauf. Die Gemeinde Oppeano am Gardasee ehrte die Verstorbene so: Sie kaufte das GrundstÃ¼ck der Ã¶rtlichen Moschee, riss das Haus ab und machte das GrundstÃ¼ck zur "Piazza Oriana Fallaci".

Wird friedliches Zusammenleben in Europa gelingen?

Auf solch rabiate Symbolpolitik folgt nun die postume Abbitte im Netz. Viele wenden sich mit einem verschÃ¤mten "Sorry!" direkt an die Tote, deren spÃ¤te Abrechnungen mit dem Islam immerhin siebenstellige Auflagen erreicht hatten. Ganz ohne Sympathien und AnhÃ¤nger stand sie also niemals da. Anderseits gibt es auch immer noch erklÃ¤rte Gegner, die den "Fallacianismus" aus dem Ã¶ffentlichen Diskurs vertreiben mÃ¶chten. So oder so stellt sich immer drastischer die Frage, inwieweit ein friedliches Zusammenleben in Europa Ã¼berhaupt noch gelingen kann.

Nicht einmal zwischen gutem Islam und bÃ¶sem Islamismus wollten Fallacis Predigten am Ende noch unterscheiden. Sie sah in der Religion des Propheten einzig das Bestreben, den Okzident kriegerisch und demografisch zu unterwerfen â€“ und sie zweifelte an der Kraft der westlichen Vernunft, sich dieser Herausforderung erfolgreich entgegenzustellen. Dass die postumen Entschuldigungen sie jetzt noch irgendwo erreichen, hielt Fallaci als erklÃ¤rte Atheistin fÃ¼r ausgeschlossen. Dass sie sich Ã¼ber die spÃ¤te Reue gefreut hÃ¤tte, darf man aber getrost glauben. http://m.welt.de/kultur/article149095729/Italien-entschuldigt-sich-bei-dieser-Islamkritikerin.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was daran hellsichtig war, ging im Wortgewitter zuweilen unter. Deshalb erschien die genial hinterhÃ¤ltige Coolness, mit der Michel Houellebecq die freiwillige Unterwerfung des Okzidents schildert, eher als eine passende Literaturstrategie.</p>
<p>Der verbalen KÃ¤mpferin Fallaci drohte in Italien sogar eine zweijÃ¤hrige Haftstrafe wegen Religionsverunglimpfung. Der Vorsitzende des italienischen Islamrates hatte sie verklagt und wollte sie zudem schnell &#8220;dem Gesetz Allahs zugefÃ¼hrt&#8221; sehen. Fallaci, die sich noch mit BenediktXVI. in Privataudienz traf und ihren literarischen Nachlass ausgerechnet der PÃ¤pstlichen LateranuniversitÃ¤t in Rom vermachte, starb bald darauf. Die Gemeinde Oppeano am Gardasee ehrte die Verstorbene so: Sie kaufte das GrundstÃ¼ck der Ã¶rtlichen Moschee, riss das Haus ab und machte das GrundstÃ¼ck zur &#8220;Piazza Oriana Fallaci&#8221;.</p>
<p>Wird friedliches Zusammenleben in Europa gelingen?</p>
<p>Auf solch rabiate Symbolpolitik folgt nun die postume Abbitte im Netz. Viele wenden sich mit einem verschÃ¤mten &#8220;Sorry!&#8221; direkt an die Tote, deren spÃ¤te Abrechnungen mit dem Islam immerhin siebenstellige Auflagen erreicht hatten. Ganz ohne Sympathien und AnhÃ¤nger stand sie also niemals da. Anderseits gibt es auch immer noch erklÃ¤rte Gegner, die den &#8220;Fallacianismus&#8221; aus dem Ã¶ffentlichen Diskurs vertreiben mÃ¶chten. So oder so stellt sich immer drastischer die Frage, inwieweit ein friedliches Zusammenleben in Europa Ã¼berhaupt noch gelingen kann.</p>
<p>Nicht einmal zwischen gutem Islam und bÃ¶sem Islamismus wollten Fallacis Predigten am Ende noch unterscheiden. Sie sah in der Religion des Propheten einzig das Bestreben, den Okzident kriegerisch und demografisch zu unterwerfen â€“ und sie zweifelte an der Kraft der westlichen Vernunft, sich dieser Herausforderung erfolgreich entgegenzustellen. Dass die postumen Entschuldigungen sie jetzt noch irgendwo erreichen, hielt Fallaci als erklÃ¤rte Atheistin fÃ¼r ausgeschlossen. Dass sie sich Ã¼ber die spÃ¤te Reue gefreut hÃ¤tte, darf man aber getrost glauben. <a href="http://m.welt.de/kultur/article149095729/Italien-entschuldigt-sich-bei-dieser-Islamkritikerin.html" rel="nofollow">http://m.welt.de/kultur/article149095729/Italien-entschuldigt-sich-bei-dieser-Islamkritikerin.html</a></p>
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		<title>Von: Gegenstimme  &#187; Blog Archive   &#187; Die Kolonie des Islam</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-17111</link>
		<dc:creator>Gegenstimme  &#187; Blog Archive   &#187; Die Kolonie des Islam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2005 22:24:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ie Kolonie des Islam
 	
 			
 						 Wahre Worte einer Frau, die das, worueber sie spricht, hautnah miterlebt: Europa ist nicht mehr Europa, es ist "Eurabien" eine Kolonie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ie Kolonie des Islam</p>
<p> 						 Wahre Worte einer Frau, die das, worueber sie spricht, hautnah miterlebt: Europa ist nicht mehr Europa, es ist &#8220;Eurabien&#8221; eine Kolonie [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-368</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2005 11:49:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-368</guid>
		<description>â€œnfreimannâ€: â€œ... In diesem Fall wird es allerdings der Mechanismus der Leistungsgesellschaft sein, die bestimmte Leute automatisch und fÃ¼r immer ausserhalb der Gemeinschaft stellen wird â€“ von daher kÃ¶nnen wir uns beruhigt zurÃ¼cklehnen.â€



Die Vorstellung, eine vollentfaltete Leistungsgesellschaft stelle eo ipso eine Garantie fÃ¼r die Marginalisierung extremistischer Kreise in der Zivilgesellschaft (von â€œnfreimannâ€ fÃ¤lschlich â€œGemeinschaftâ€ genannt) dar, mag als fern jeder Empirie betrachtet werden. Richtig ist jedenfalls, daÃŸ aus der AnonymitÃ¤t postende Internet-â€Diskutantenâ€ zwar, von der Leistungsgesellschaft weitgehend abgekoppelt, ihrem HaÃŸ auf Andersdenkende freien Ausdruck zu geben imstande sind, im Ã¶ffentlichen Leben einer freiheitlichen Republik jedoch bestenfalls auf Heiterkeit stoÃŸen. Mehr noch: AuÃŸerhalb des Weltnetzes sind sie in der Regel schlichtweg unauffindbar. So kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals von irgend einem CDU- oder RCDS-Kollegen in gebrochenem Deutsch darÃ¼ber aufgeklÃ¤rt worden zu sein, mich eines Angriffs auf Freiheit und Democracy schuldig zu machen, indem ich vÃ¶lkerrechtswidrige Luftangriffe auf (serbische oder irakische) Zivilisten anprangere.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>â€œnfreimannâ€: â€œ&#8230; In diesem Fall wird es allerdings der Mechanismus der Leistungsgesellschaft sein, die bestimmte Leute automatisch und fÃ¼r immer ausserhalb der Gemeinschaft stellen wird â€“ von daher kÃ¶nnen wir uns beruhigt zurÃ¼cklehnen.â€</p>
<p>Die Vorstellung, eine vollentfaltete Leistungsgesellschaft stelle eo ipso eine Garantie fÃ¼r die Marginalisierung extremistischer Kreise in der Zivilgesellschaft (von â€œnfreimannâ€ fÃ¤lschlich â€œGemeinschaftâ€ genannt) dar, mag als fern jeder Empirie betrachtet werden. Richtig ist jedenfalls, daÃŸ aus der AnonymitÃ¤t postende Internet-â€Diskutantenâ€ zwar, von der Leistungsgesellschaft weitgehend abgekoppelt, ihrem HaÃŸ auf Andersdenkende freien Ausdruck zu geben imstande sind, im Ã¶ffentlichen Leben einer freiheitlichen Republik jedoch bestenfalls auf Heiterkeit stoÃŸen. Mehr noch: AuÃŸerhalb des Weltnetzes sind sie in der Regel schlichtweg unauffindbar. So kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals von irgend einem CDU- oder RCDS-Kollegen in gebrochenem Deutsch darÃ¼ber aufgeklÃ¤rt worden zu sein, mich eines Angriffs auf Freiheit und Democracy schuldig zu machen, indem ich vÃ¶lkerrechtswidrige Luftangriffe auf (serbische oder irakische) Zivilisten anprangere.</p>
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		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-234</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2005 09:52:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-234</guid>
		<description>"Das Gerede von der â€œTabuisierung der US Politikâ€ geht nicht selten mit der offenen Rechtfertigung von Massenmord und Terror der Schurkenstaaten und damit einem, von Real- und Nationalsozialisten sattsam bekannten verqueren Freund/Feindbild einher, bei dem die demokratische US zum Feind und die Schurkenstaaten zum Freund werden. Wie sie, Frau Krienen, schon sagten, das kann sowohl DKP und NPD zugleich sein."

NatÃ¼rlich wissen Sie genau, daÃŸ ich eine Biographie vorzuweisen habe, die sich durch eine kontinuierliche GEGNERSCHAFT sowohl zum linken als auch zum â€œrechtenâ€ Extremismus einschlieÃŸlich jeglicher Form des Islamismus auszeichnet. Andernfalls wÃ¤re es aus Ihrer Sicht - als eines leidenschaftlichen TugendwÃ¤chters, der es sich (mangels einer anspruchsvolleren BeschÃ¤ftigung?) zur Aufgabe gemacht hat, vor verkappten "Extremisten" und "Antiamerikanisten" zu warnen - ja geboten, mich als vermeintlichen ParteigÃ¤nger des fÃ¼r jedermann offenkundigen "Narrensaums" unserer Republik, wie ihn auch DKP, NPD und Ã¤hnliche Formationen verkÃ¶rpern, gÃ¤nzlich auÃŸer Acht zu lassen.

"Das Gerede von der â€œTabuisierung der US Politikâ€ ist also auch in diesem Fall ein falsches. Indem es den Unterschied zwischen vitalen Demokratien und barbarischen Despotien verwischt, dient es der ZerstÃ¶rung des Begriffs der Demokratie Ã¼berhaupt."

Die intellektuelle Auseinandersetzung mit Ihnen lohnt sich schon allein deshalb nicht, weil Sie selbst aus trivialen Ã„uÃŸerungen - wie etwa dem Hinweis darauf, daÃŸ die Anprangerung der russischen Tschetschenien-Politik durch PflÃ¼ger im Kontext der Diskussion Ã¼ber die abmenschlichen Verbrechen an der irakischen Nation eine Form der Ã¶ffentlichen Tabuisierung von Unrechtsakten darstellt, die ja prima facie in keinem "realpolitischen" oder rechtlichen Bezug zu dem legitimen Vorgehen RuÃŸlands gegen islamistische MassenmÃ¶rder stehen - vÃ¶llig abwegige VorwÃ¼rfe konstruieren, in unserem Falle den der "ZerstÃ¶rung des Begriffs der Demokratie" durch eine Verwischung des "Unterschied[s] zwischen vitalen Demokratien und barbarischen Despotien". SelbstverstÃ¤ndlich lÃ¤ge es mir fern, diesen Unterschied zu verwischen. In einem privaten GesprÃ¤ch oder gar einer Ã¶ffentlichen Auseinandersetzung kÃ¶nnten Sie nicht eine halbe Minute bestehen. 

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Gerede von der â€œTabuisierung der US Politikâ€ geht nicht selten mit der offenen Rechtfertigung von Massenmord und Terror der Schurkenstaaten und damit einem, von Real- und Nationalsozialisten sattsam bekannten verqueren Freund/Feindbild einher, bei dem die demokratische US zum Feind und die Schurkenstaaten zum Freund werden. Wie sie, Frau Krienen, schon sagten, das kann sowohl DKP und NPD zugleich sein.&#8221;</p>
<p>NatÃ¼rlich wissen Sie genau, daÃŸ ich eine Biographie vorzuweisen habe, die sich durch eine kontinuierliche GEGNERSCHAFT sowohl zum linken als auch zum â€œrechtenâ€ Extremismus einschlieÃŸlich jeglicher Form des Islamismus auszeichnet. Andernfalls wÃ¤re es aus Ihrer Sicht - als eines leidenschaftlichen TugendwÃ¤chters, der es sich (mangels einer anspruchsvolleren BeschÃ¤ftigung?) zur Aufgabe gemacht hat, vor verkappten &#8220;Extremisten&#8221; und &#8220;Antiamerikanisten&#8221; zu warnen - ja geboten, mich als vermeintlichen ParteigÃ¤nger des fÃ¼r jedermann offenkundigen &#8220;Narrensaums&#8221; unserer Republik, wie ihn auch DKP, NPD und Ã¤hnliche Formationen verkÃ¶rpern, gÃ¤nzlich auÃŸer Acht zu lassen.</p>
<p>&#8220;Das Gerede von der â€œTabuisierung der US Politikâ€ ist also auch in diesem Fall ein falsches. Indem es den Unterschied zwischen vitalen Demokratien und barbarischen Despotien verwischt, dient es der ZerstÃ¶rung des Begriffs der Demokratie Ã¼berhaupt.&#8221;</p>
<p>Die intellektuelle Auseinandersetzung mit Ihnen lohnt sich schon allein deshalb nicht, weil Sie selbst aus trivialen Ã„uÃŸerungen - wie etwa dem Hinweis darauf, daÃŸ die Anprangerung der russischen Tschetschenien-Politik durch PflÃ¼ger im Kontext der Diskussion Ã¼ber die abmenschlichen Verbrechen an der irakischen Nation eine Form der Ã¶ffentlichen Tabuisierung von Unrechtsakten darstellt, die ja prima facie in keinem &#8220;realpolitischen&#8221; oder rechtlichen Bezug zu dem legitimen Vorgehen RuÃŸlands gegen islamistische MassenmÃ¶rder stehen - vÃ¶llig abwegige VorwÃ¼rfe konstruieren, in unserem Falle den der &#8220;ZerstÃ¶rung des Begriffs der Demokratie&#8221; durch eine Verwischung des &#8220;Unterschied[s] zwischen vitalen Demokratien und barbarischen Despotien&#8221;. SelbstverstÃ¤ndlich lÃ¤ge es mir fern, diesen Unterschied zu verwischen. In einem privaten GesprÃ¤ch oder gar einer Ã¶ffentlichen Auseinandersetzung kÃ¶nnten Sie nicht eine halbe Minute bestehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-233</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2005 09:15:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-233</guid>
		<description>"Niemand â€œtabuisiert die US-Politikâ€ und alle die ich kenne, und die sich als echte Freunde der US-Politik in diesen demagogischen Zeiten erwiesen, haben auch kritikwÃ¼rdige Phasen in der Vergangenheit benannt. Doch â€œwirâ€ lernen, so, wie die US-Politik es ebenfalls macht, und lassen uns nicht von â€œArgumentenâ€ in die Sackgasse fÃ¼hren, denen ganz andere Motive zu Grunde liegen. Wer Reagans FÃ¶rderung der Islam-Contras in Afghanistan kritisiert, aber heute zu den terroristischen Mordbrennern da, wie dort, schweigt, der ist nicht nur wenig glaubhaft, sondern: ein Heuchler."

Als echter Freund nicht der US-Administration, sondern aller BÃ¼rger der Vereinigten Staaten, die jegliche Form des Terrorismus und der vÃ¶lkerrechtswidrigen Gewaltandrohung oder Anwendung verurteilen, lasse ich mich nicht als "Heuchler" und Verharmloser "terroristischer Mordbrenner" titulieren, wenn ich die Verlautbarungen meines Parteifreundes Dr. Friedbert PflÃ¼ger fÃ¼r verabscheuungswÃ¼rdig erklÃ¤re, wenn dieser beispielsweise in Anbetracht widerwÃ¤rtigster Gewaltverbrechen gegen Iraker in - hier trifft das Verdikt - heuchlerischer Weise auf "Tschetschenien" verwies - allerdings nicht etwa, um einer UNIVERSALEN Ã„chtung des islamistischen Terrorismus das Wort zu reden, sondern um reale anglo-amerikanische Greuel auf das sich verteidigende RuÃŸland zu projizieren.

Da ich nachgewiesenermaÃŸen bereits seit der Eroberung Kabuls durch die radikal-islamischen Taliban-Horden jede Form eines ZurÃ¼ckweichens gegenÃ¼ber dem politischen Islam - auch in der Innenpolitik multiethnischer europÃ¤ischer Demokratien - Ã¶ffentlich als Appeasement gebrandmarkt habe, wÃ¤re ich als Zielscheibe der - in vielen anderen FÃ¤llen gewiÃŸ berechtigten - Kritik eines pro-islamischen Antiamerikanismus schlicht ein untaugliches Objekt. Hinsichtlich der Expansionsbestrebungen des Islamismus befinde ich mich auf einer Linie mit Oriana Fallaci, was mich nicht daran hindert, mein UnverstÃ¤ndnis Ã¼ber ihre Zustimmung zu der Invasion des Irak im FrÃ¼hjahr 2003 zu Ã¤uÃŸern, die sich gegen ein sÃ¤kularistisches, dem Islamismus sunnitischer wie schiitischer Varianz in Todfeindschaft gegenÃ¼berstehendes und zudem bereits am Boden liegendes Gemeinwesen richtete, wÃ¤hrend die Aggressoren nach wie vor eng mit radikalsten islamistischen Elementen verbandelt sind, was sich nicht zuletzt in der unverschÃ¤mten Parteinahme des US-Kongresses fÃ¼r die Maschadow-/Bassajew-Bande, dessen "AuÃŸenminister" von diesem ein Stipendium verliehen wurde, zeigt.

"Nicht das Attentat in Beslan ist selbst verursacht, wohl aber ein Teil der Gewaltspirale in Tschetschenien. Sie hat ihre Ursache im Versuch des stalinistischen VÃ¶lkermordes an den Tschetschen und an der neostalinistischen, autoritÃ¤ren
Politik Putins, die es nicht versteht, mit gemÃ¤ÃŸigten KrÃ¤ften einen Dialog zur Befriedung des Landes zu fÃ¼hren und auch in konkreten Auseinandersetzungen nie deeskalierend wirkte."

Wer als die "Ursache" des (keinesfalls nur gegen RuÃŸland gerichteten!) islamistischen Expansionismus auf Kosten sÃ¤kularer Staaten, die eo ipso dem "Haus des Krieges" zugerechnet werden, den VERMEINTLICHEN (!) "Versuch des stalinistischen VÃ¶lkermordes" an den lammfrommen muslimischen Tschetschenen sieht, muÃŸ sich fragen lassen, ob auf ihn nicht das Verdikt zutrifft, "nur noch â€œwild [zu] interpretierenâ€, aber nicht mehr [zu] wissen, auf welcher Zeitebene, in welchem historischen Kontext das geschah" (Tanja Krienen). DaÃŸ es sich bei dem stalinistischen Vorgehen gegen die Tschetschenen - weitab von einem versuchten "VÃ¶lkermord" - um eine vorÃ¼bergehende Evakuierung unter unmenschlichen Bedingungen handelte, die als Reaktion auf die panislamische resp. panturanistische WÃ¼hlarbeit pro-nationalsozialistischer KrÃ¤fte in den muslimisch besiedelten Territorien des Kaukasus erfolgte, muÃŸ natÃ¼rlich auÃŸer Acht gelassen werden, um - in ATTAC-Manier - aus den islamofaschistischen Erben der Hitler-Kollaborateure unter den Tschetschenen die AnwÃ¤lte eines "unterdrÃ¼ckten Volkes" zu machen.

RuÃŸland bezieht selbstverstÃ¤ndlich verfassungstreue tschetschenische BÃ¼rger in einen Wiederaufbau des infolge islamistischer Aggression in TrÃ¼mmern liegenden Tschetschenien ein, ohne jedoch mit den Verbrechern der Maschadow-"Regierung" etwa darÃ¼ber zu "verhandeln", ob deren Aufrufe zum Judenmord in einer etwas diplomatischerer Form vorgebracht werden kÃ¶nnten. FÃ¼r jene Elemente, die Zakaev-Freund PflÃ¼ger als potentielle Verhandlungspartner empfiehlt, ist in einem Tschetschenien, das unter der Hoheit eines zivilisierten Staates steht, kein Platz!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Niemand â€œtabuisiert die US-Politikâ€ und alle die ich kenne, und die sich als echte Freunde der US-Politik in diesen demagogischen Zeiten erwiesen, haben auch kritikwÃ¼rdige Phasen in der Vergangenheit benannt. Doch â€œwirâ€ lernen, so, wie die US-Politik es ebenfalls macht, und lassen uns nicht von â€œArgumentenâ€ in die Sackgasse fÃ¼hren, denen ganz andere Motive zu Grunde liegen. Wer Reagans FÃ¶rderung der Islam-Contras in Afghanistan kritisiert, aber heute zu den terroristischen Mordbrennern da, wie dort, schweigt, der ist nicht nur wenig glaubhaft, sondern: ein Heuchler.&#8221;</p>
<p>Als echter Freund nicht der US-Administration, sondern aller BÃ¼rger der Vereinigten Staaten, die jegliche Form des Terrorismus und der vÃ¶lkerrechtswidrigen Gewaltandrohung oder Anwendung verurteilen, lasse ich mich nicht als &#8220;Heuchler&#8221; und Verharmloser &#8220;terroristischer Mordbrenner&#8221; titulieren, wenn ich die Verlautbarungen meines Parteifreundes Dr. Friedbert PflÃ¼ger fÃ¼r verabscheuungswÃ¼rdig erklÃ¤re, wenn dieser beispielsweise in Anbetracht widerwÃ¤rtigster Gewaltverbrechen gegen Iraker in - hier trifft das Verdikt - heuchlerischer Weise auf &#8220;Tschetschenien&#8221; verwies - allerdings nicht etwa, um einer UNIVERSALEN Ã„chtung des islamistischen Terrorismus das Wort zu reden, sondern um reale anglo-amerikanische Greuel auf das sich verteidigende RuÃŸland zu projizieren.</p>
<p>Da ich nachgewiesenermaÃŸen bereits seit der Eroberung Kabuls durch die radikal-islamischen Taliban-Horden jede Form eines ZurÃ¼ckweichens gegenÃ¼ber dem politischen Islam - auch in der Innenpolitik multiethnischer europÃ¤ischer Demokratien - Ã¶ffentlich als Appeasement gebrandmarkt habe, wÃ¤re ich als Zielscheibe der - in vielen anderen FÃ¤llen gewiÃŸ berechtigten - Kritik eines pro-islamischen Antiamerikanismus schlicht ein untaugliches Objekt. Hinsichtlich der Expansionsbestrebungen des Islamismus befinde ich mich auf einer Linie mit Oriana Fallaci, was mich nicht daran hindert, mein UnverstÃ¤ndnis Ã¼ber ihre Zustimmung zu der Invasion des Irak im FrÃ¼hjahr 2003 zu Ã¤uÃŸern, die sich gegen ein sÃ¤kularistisches, dem Islamismus sunnitischer wie schiitischer Varianz in Todfeindschaft gegenÃ¼berstehendes und zudem bereits am Boden liegendes Gemeinwesen richtete, wÃ¤hrend die Aggressoren nach wie vor eng mit radikalsten islamistischen Elementen verbandelt sind, was sich nicht zuletzt in der unverschÃ¤mten Parteinahme des US-Kongresses fÃ¼r die Maschadow-/Bassajew-Bande, dessen &#8220;AuÃŸenminister&#8221; von diesem ein Stipendium verliehen wurde, zeigt.</p>
<p>&#8220;Nicht das Attentat in Beslan ist selbst verursacht, wohl aber ein Teil der Gewaltspirale in Tschetschenien. Sie hat ihre Ursache im Versuch des stalinistischen VÃ¶lkermordes an den Tschetschen und an der neostalinistischen, autoritÃ¤ren<br />
Politik Putins, die es nicht versteht, mit gemÃ¤ÃŸigten KrÃ¤ften einen Dialog zur Befriedung des Landes zu fÃ¼hren und auch in konkreten Auseinandersetzungen nie deeskalierend wirkte.&#8221;</p>
<p>Wer als die &#8220;Ursache&#8221; des (keinesfalls nur gegen RuÃŸland gerichteten!) islamistischen Expansionismus auf Kosten sÃ¤kularer Staaten, die eo ipso dem &#8220;Haus des Krieges&#8221; zugerechnet werden, den VERMEINTLICHEN (!) &#8220;Versuch des stalinistischen VÃ¶lkermordes&#8221; an den lammfrommen muslimischen Tschetschenen sieht, muÃŸ sich fragen lassen, ob auf ihn nicht das Verdikt zutrifft, &#8220;nur noch â€œwild [zu] interpretierenâ€, aber nicht mehr [zu] wissen, auf welcher Zeitebene, in welchem historischen Kontext das geschah&#8221; (Tanja Krienen). DaÃŸ es sich bei dem stalinistischen Vorgehen gegen die Tschetschenen - weitab von einem versuchten &#8220;VÃ¶lkermord&#8221; - um eine vorÃ¼bergehende Evakuierung unter unmenschlichen Bedingungen handelte, die als Reaktion auf die panislamische resp. panturanistische WÃ¼hlarbeit pro-nationalsozialistischer KrÃ¤fte in den muslimisch besiedelten Territorien des Kaukasus erfolgte, muÃŸ natÃ¼rlich auÃŸer Acht gelassen werden, um - in ATTAC-Manier - aus den islamofaschistischen Erben der Hitler-Kollaborateure unter den Tschetschenen die AnwÃ¤lte eines &#8220;unterdrÃ¼ckten Volkes&#8221; zu machen.</p>
<p>RuÃŸland bezieht selbstverstÃ¤ndlich verfassungstreue tschetschenische BÃ¼rger in einen Wiederaufbau des infolge islamistischer Aggression in TrÃ¼mmern liegenden Tschetschenien ein, ohne jedoch mit den Verbrechern der Maschadow-&#8221;Regierung&#8221; etwa darÃ¼ber zu &#8220;verhandeln&#8221;, ob deren Aufrufe zum Judenmord in einer etwas diplomatischerer Form vorgebracht werden kÃ¶nnten. FÃ¼r jene Elemente, die Zakaev-Freund PflÃ¼ger als potentielle Verhandlungspartner empfiehlt, ist in einem Tschetschenien, das unter der Hoheit eines zivilisierten Staates steht, kein Platz!</p>
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	<item>
		<title>Von: nfreimann</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-231</link>
		<dc:creator>nfreimann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2005 08:59:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-231</guid>
		<description>Das Gerede von der "Tabuisierung der US Politik" geht nicht selten mit der offenen Rechtfertigung von Massenmord und Terror der Schurkenstaaten und damit einem, von Real- und Nationalsozialisten sattsam bekannten verqueren Freund/Feindbild einher, bei dem die demokratische  US zum Feind und die Schurkenstaaten zum Freund werden.  Wie sie, Frau Krienen, schon sagten, das kann sowohl DKP und NPD zugleich sein.

Das Gerede von der "Tabuisierung der US Politik" ist also auch in diesem Fall ein falsches. Indem es den Unterschied zwischen vitalen Demokratien und barbarischen Despotien verwischt, dient es der ZerstÃ¶rung des Begriffs der Demokratie Ã¼berhaupt. Nur auf einer solchen, historisch leicht nachweisbar initial vom Sozialismus geleisteten ZerstÃ¶rungsarbeit, konnte sich der Nationalsozialismus Ã¼berhaupt entfalten. In diesem Fall wird es allerdings der Mechanismus der Leistungsgesellschaft sein, die bestimmte Leute automatisch und fÃ¼r immer ausserhalb der Gemeinschaft stellen wird - von daher kÃ¶nnen wir uns beruhigt zurÃ¼cklehnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gerede von der &#8220;Tabuisierung der US Politik&#8221; geht nicht selten mit der offenen Rechtfertigung von Massenmord und Terror der Schurkenstaaten und damit einem, von Real- und Nationalsozialisten sattsam bekannten verqueren Freund/Feindbild einher, bei dem die demokratische  US zum Feind und die Schurkenstaaten zum Freund werden.  Wie sie, Frau Krienen, schon sagten, das kann sowohl DKP und NPD zugleich sein.</p>
<p>Das Gerede von der &#8220;Tabuisierung der US Politik&#8221; ist also auch in diesem Fall ein falsches. Indem es den Unterschied zwischen vitalen Demokratien und barbarischen Despotien verwischt, dient es der ZerstÃ¶rung des Begriffs der Demokratie Ã¼berhaupt. Nur auf einer solchen, historisch leicht nachweisbar initial vom Sozialismus geleisteten ZerstÃ¶rungsarbeit, konnte sich der Nationalsozialismus Ã¼berhaupt entfalten. In diesem Fall wird es allerdings der Mechanismus der Leistungsgesellschaft sein, die bestimmte Leute automatisch und fÃ¼r immer ausserhalb der Gemeinschaft stellen wird - von daher kÃ¶nnen wir uns beruhigt zurÃ¼cklehnen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-229</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2005 06:23:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-229</guid>
		<description>Niemand "tabuisiert die US-Politik" und alle die ich kenne, und die sich als echte Freunde der US-Politik in diesen demagogischen Zeiten erwiesen, haben auch kritikwÃ¼rdige Phasen in der Vergangenheit benannt. Doch "wir" lernen, so, wie die US-Politik es ebenfalls macht, und lassen uns nicht von "Argumenten" in die Sackgasse fÃ¼hren, denen ganz andere Motive zu Grunde liegen. Wer Reagans FÃ¶rderung der Islam-Contras in Afghanistan kritisiert, aber heute zu den terroristischen Mordbrennern da, wie dort, schweigt, der ist nicht nur wenig glaubhaft, sondern: ein Heuchler.

Nicht das Attentat in Beslan ist selbst verursacht, wohl aber ein Teil der Gewaltspirale in Tschetschenien. Sie hat ihre Ursache im Versuch des stalinistischen VÃ¶lkermordes an den Tschetschen und an der neostalinistischen, autoritÃ¤ren 
Politik Putins, die es nicht versteht, mit gemÃ¤ÃŸigten KrÃ¤ften einen Dialog zur Befriedung des Landes zu fÃ¼hren und auch in konkreten Auseinandersetzungen nie deeskalierend wirkte.

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand &#8220;tabuisiert die US-Politik&#8221; und alle die ich kenne, und die sich als echte Freunde der US-Politik in diesen demagogischen Zeiten erwiesen, haben auch kritikwÃ¼rdige Phasen in der Vergangenheit benannt. Doch &#8220;wir&#8221; lernen, so, wie die US-Politik es ebenfalls macht, und lassen uns nicht von &#8220;Argumenten&#8221; in die Sackgasse fÃ¼hren, denen ganz andere Motive zu Grunde liegen. Wer Reagans FÃ¶rderung der Islam-Contras in Afghanistan kritisiert, aber heute zu den terroristischen Mordbrennern da, wie dort, schweigt, der ist nicht nur wenig glaubhaft, sondern: ein Heuchler.</p>
<p>Nicht das Attentat in Beslan ist selbst verursacht, wohl aber ein Teil der Gewaltspirale in Tschetschenien. Sie hat ihre Ursache im Versuch des stalinistischen VÃ¶lkermordes an den Tschetschen und an der neostalinistischen, autoritÃ¤ren<br />
Politik Putins, die es nicht versteht, mit gemÃ¤ÃŸigten KrÃ¤ften einen Dialog zur Befriedung des Landes zu fÃ¼hren und auch in konkreten Auseinandersetzungen nie deeskalierend wirkte.</p>
<p>TK</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-224</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2005 16:44:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-224</guid>
		<description>Zur Ehrenrettung Oriana Fallacis sei an dieser Stelle darauf verwiesen, daÃŸ sie niemals (wie etwa Friedbert PflÃ¼ger, der ihr Werk "Die Wut und der Stolz" [2001] recht wohlwollend rezensierte) einer Tabuisierung jeglicher Form einer Kritik der US-Administration das Wort redete, die Ã¼ber die Sentenz: "Auch unsere amerikanischen Freunde hÃ¤tten mit uns unbelehrbaren EuropÃ¤ern vielleicht etwas mehr EinfÃ¼hlsamkeit demonstrieren kÃ¶nnen", hinausgeht. Vielmehr lieÃŸ Fallaci bereits unmittelbar nach dem 11.9.2001 nicht unerwÃ¤hnt, daÃŸ es die Reagan-Administration war, die in blindem Antikommunismus islamistische Mordbrenner systematisch gegen die verhaÃŸte Sowjetunion und deren afghanische VerbÃ¼ndete aufrÃ¼stete. Die ZerstÃ¶rung Grosnys wertete sie - mit guten GrÃ¼nden - als eine Konsequenz der verbrecherischen AktivitÃ¤ten islamistischer Zirkel gegen die territoriale IntegritÃ¤t RuÃŸlands. Auf den Gedanken, daÃŸ eine FORTSETZUNG der islamistischen Aggression in der Kaukasusregion in Gestalt
weiterer Massaker - so auch des Kindermassenmordes in Beslan - als (durch den angegriffenen sÃ¤kularen Staat) "auch selbst verursacht" gewertet werden kÃ¶nnte, wÃ¤re die Antifaschistin (im ursprÃ¼nglichen Sinne) Fallaci selbstverstÃ¤ndlich nicht gekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Ehrenrettung Oriana Fallacis sei an dieser Stelle darauf verwiesen, daÃŸ sie niemals (wie etwa Friedbert PflÃ¼ger, der ihr Werk &#8220;Die Wut und der Stolz&#8221; [2001] recht wohlwollend rezensierte) einer Tabuisierung jeglicher Form einer Kritik der US-Administration das Wort redete, die Ã¼ber die Sentenz: &#8220;Auch unsere amerikanischen Freunde hÃ¤tten mit uns unbelehrbaren EuropÃ¤ern vielleicht etwas mehr EinfÃ¼hlsamkeit demonstrieren kÃ¶nnen&#8221;, hinausgeht. Vielmehr lieÃŸ Fallaci bereits unmittelbar nach dem 11.9.2001 nicht unerwÃ¤hnt, daÃŸ es die Reagan-Administration war, die in blindem Antikommunismus islamistische Mordbrenner systematisch gegen die verhaÃŸte Sowjetunion und deren afghanische VerbÃ¼ndete aufrÃ¼stete. Die ZerstÃ¶rung Grosnys wertete sie - mit guten GrÃ¼nden - als eine Konsequenz der verbrecherischen AktivitÃ¤ten islamistischer Zirkel gegen die territoriale IntegritÃ¤t RuÃŸlands. Auf den Gedanken, daÃŸ eine FORTSETZUNG der islamistischen Aggression in der Kaukasusregion in Gestalt<br />
weiterer Massaker - so auch des Kindermassenmordes in Beslan - als (durch den angegriffenen sÃ¤kularen Staat) &#8220;auch selbst verursacht&#8221; gewertet werden kÃ¶nnte, wÃ¤re die Antifaschistin (im ursprÃ¼nglichen Sinne) Fallaci selbstverstÃ¤ndlich nicht gekommen.</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-222</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2005 12:01:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-222</guid>
		<description>Warum soll der Schreiber "videXX" nicht meinen, der Nazi-Vorwurf sei bewusst gekÃ¼nselt erhoben, da diese wirklichen (mÃ¶glicherweise) Islamo-Faschisten es selbst sind?!

Fallaci bezieht in der Tat ihre Haltung aus dem antifaschistischen Widerstand, und, wie im Vorsatz schon anklang, da ist sie dann auch mit ihrer Kritik an Islamisten punktgenau richtig! Nach meiner DafÃ¼rhalten sind fast alle Leute, die sich fÃ¼r die USA oder gegen den politischen Islamismus stark machen, aus antifaschistischen, antitotalitÃ¤ren oder radikaldemokratischen Motiven zu dieser Position gekommen. Fallaci auch, keine Frage. 

TK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum soll der Schreiber &#8220;videXX&#8221; nicht meinen, der Nazi-Vorwurf sei bewusst gekÃ¼nselt erhoben, da diese wirklichen (mÃ¶glicherweise) Islamo-Faschisten es selbst sind?!</p>
<p>Fallaci bezieht in der Tat ihre Haltung aus dem antifaschistischen Widerstand, und, wie im Vorsatz schon anklang, da ist sie dann auch mit ihrer Kritik an Islamisten punktgenau richtig! Nach meiner DafÃ¼rhalten sind fast alle Leute, die sich fÃ¼r die USA oder gegen den politischen Islamismus stark machen, aus antifaschistischen, antitotalitÃ¤ren oder radikaldemokratischen Motiven zu dieser Position gekommen. Fallaci auch, keine Frage. </p>
<p>TK</p>
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	<item>
		<title>Von: Digenis Akritas</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-219</link>
		<dc:creator>Digenis Akritas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2005 07:59:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/05/24/159.html#comment-219</guid>
		<description>"[...] da ich ja sowieso als Deutscher ein Nazi bin,
stÃ¶rt es mich nicht."

Glauben Sie ernsthaft, daÃŸ Ihre primitive nationalistische Demagogie ("Ãœberall auf der Welt bin ich als
Deutscher ein Nazi") irgend etwas mit dem aufklÃ¤rerischen Impetus einer Oriana Fallaci, die sich ausdrÃ¼cklich
auf das VermÃ¤chtnis des antifaschistischen italienischen Widerstandes gegen Mussolini und Hitler beruft, zu
tun hat? Ãœber Hurra-Patrioten Ihres Schlages hat ein frÃ¼herer italienischer Tourismusminister der Regierung
Berlusconi (und nicht etwa ein Islamist) das Notwendige geÃ¤uÃŸert - kein Wunder, daÃŸ Deutsche Ihres Schlages
auch an Italiens KÃ¼sten ebenso unerwÃ¼nscht sind, wie Verfechter des politischen Islam im Ã¶ffentlichen Raum
einer laizistischen Republik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;[&#8230;] da ich ja sowieso als Deutscher ein Nazi bin,<br />
stÃ¶rt es mich nicht.&#8221;</p>
<p>Glauben Sie ernsthaft, daÃŸ Ihre primitive nationalistische Demagogie (&#8221;Ãœberall auf der Welt bin ich als<br />
Deutscher ein Nazi&#8221;) irgend etwas mit dem aufklÃ¤rerischen Impetus einer Oriana Fallaci, die sich ausdrÃ¼cklich<br />
auf das VermÃ¤chtnis des antifaschistischen italienischen Widerstandes gegen Mussolini und Hitler beruft, zu<br />
tun hat? Ãœber Hurra-Patrioten Ihres Schlages hat ein frÃ¼herer italienischer Tourismusminister der Regierung<br />
Berlusconi (und nicht etwa ein Islamist) das Notwendige geÃ¤uÃŸert - kein Wunder, daÃŸ Deutsche Ihres Schlages<br />
auch an Italiens KÃ¼sten ebenso unerwÃ¼nscht sind, wie Verfechter des politischen Islam im Ã¶ffentlichen Raum<br />
einer laizistischen Republik.</p>
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