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	<title>Kommentare zu: Das Mysterium</title>
	<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html</link>
	<description>Der neue Blog ist unter http://campodecriptanablog.apps-1and1.net erreichbar</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:57:20 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-261466</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2015 13:55:50 +0000</pubDate>
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		<description>Das VerhÃ¤ngnis - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-ruft-zur-aufnahme-von-fluechtlingen-auf-a-1051650.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das VerhÃ¤ngnis - <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-ruft-zur-aufnahme-von-fluechtlingen-auf-a-1051650.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-ruft-zur-aufnahme-von-fluechtlingen-auf-a-1051650.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-191564</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 10:13:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wie dem auch sei. FÃ¼r die katholische Kirche wÃ¤re es das Beste, der Befreiungstheologe Herr Jorge Mario Bergoglio, besser bekannt unter seinem Decknamen Franziskus, wÃ¼rde seine Andeutungen wahrmachen und zurÃ¼cktreten. Meinen Segen hÃ¤tte er!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie dem auch sei. FÃ¼r die katholische Kirche wÃ¤re es das Beste, der Befreiungstheologe Herr Jorge Mario Bergoglio, besser bekannt unter seinem Decknamen Franziskus, wÃ¼rde seine Andeutungen wahrmachen und zurÃ¼cktreten. Meinen Segen hÃ¤tte er!</p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-149285</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 11:29:14 +0000</pubDate>
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		<description>Benedikt XVI., der ja Sinnstiftungen gegenÃ¼ber alles andere als immun ist, war wegen seiner Rede von der Entweltlichung der Kirche, also der Forderung, sich aus dem staatlichen Dienstleistungssystem und auch der ohnehin nicht mehr funktionierenden Rolle des Hofpredigers wieder allmÃ¤hlich zurÃ¼ckzuziehen, gerade in Deutschland auf tiefes UnverstÃ¤ndnis gestoÃŸen. Sein letztlich hilfloser Versuch, eine katholische Kirche auf ihre spirituelle Kernkompetenz gesundzuschrumpfen, die sich vielerorts nur noch als Gleitmittel der reibungslosen Verwertung andient und toxischen, identitÃ¤ren und nach protestantischem Arbeitsethos stinkenden Weihrauch verbreitet, kann wohl als gescheitert gelten. Es ehrt ihn bei aller Kritik, dass er zu stolz war, zu fundamentalistisch, um sich vollends zur Hure des Staates zu machen. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ungeglaubter_glaube_glaeubiger_unglaube_folge_5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Benedikt XVI., der ja Sinnstiftungen gegenÃ¼ber alles andere als immun ist, war wegen seiner Rede von der Entweltlichung der Kirche, also der Forderung, sich aus dem staatlichen Dienstleistungssystem und auch der ohnehin nicht mehr funktionierenden Rolle des Hofpredigers wieder allmÃ¤hlich zurÃ¼ckzuziehen, gerade in Deutschland auf tiefes UnverstÃ¤ndnis gestoÃŸen. Sein letztlich hilfloser Versuch, eine katholische Kirche auf ihre spirituelle Kernkompetenz gesundzuschrumpfen, die sich vielerorts nur noch als Gleitmittel der reibungslosen Verwertung andient und toxischen, identitÃ¤ren und nach protestantischem Arbeitsethos stinkenden Weihrauch verbreitet, kann wohl als gescheitert gelten. Es ehrt ihn bei aller Kritik, dass er zu stolz war, zu fundamentalistisch, um sich vollends zur Hure des Staates zu machen. - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ungeglaubter_glaube_glaeubiger_unglaube_folge_5" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ungeglaubter_glaube_glaeubiger_unglaube_folge_5</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-149216</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 08:47:38 +0000</pubDate>
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		<description>Warum wir mit der "Demut" der christlichen Lehre, so wie sie heute verstanden wird, die kommenden Katastrophen nicht aufhalten, sondern beschleunigen, sehen wir hier vortrefflich - http://www.focus.de/politik/ausland/papst/papst-im-jugendgefaengnis-franziskus-waescht-jungen-straftaetern-die-fuesse_aid_950593.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum wir mit der &#8220;Demut&#8221; der christlichen Lehre, so wie sie heute verstanden wird, die kommenden Katastrophen nicht aufhalten, sondern beschleunigen, sehen wir hier vortrefflich - <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/papst/papst-im-jugendgefaengnis-franziskus-waescht-jungen-straftaetern-die-fuesse_aid_950593.html" rel="nofollow">http://www.focus.de/politik/ausland/papst/papst-im-jugendgefaengnis-franziskus-waescht-jungen-straftaetern-die-fuesse_aid_950593.html</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-149140</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 11:39:27 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr gut: "Angesichts der Zusammensetzung des Konklave â€“ 117 MÃ¤nner und keine einzige Frau â€“ waren wir nicht so naiv, anzunehmen, dass eine schwarze allein erziehende Lesbe auch nur eine Chance gehabt hÃ¤tte. Aber wir haben gehofft, dass der neue Pontifex sich der Themen annehmen wÃ¼rde, die unter Benedikt XXVI nicht einmal angesprochen wurden: Aufhebung des ZÃ¶libats, Zulassung von Frauen zum Priesterdienst und Anerkennung von Homo-Ehen." - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bis_pfingsten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gut: &#8220;Angesichts der Zusammensetzung des Konklave â€“ 117 MÃ¤nner und keine einzige Frau â€“ waren wir nicht so naiv, anzunehmen, dass eine schwarze allein erziehende Lesbe auch nur eine Chance gehabt hÃ¤tte. Aber wir haben gehofft, dass der neue Pontifex sich der Themen annehmen wÃ¼rde, die unter Benedikt XXVI nicht einmal angesprochen wurden: Aufhebung des ZÃ¶libats, Zulassung von Frauen zum Priesterdienst und Anerkennung von Homo-Ehen.&#8221; - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bis_pfingsten" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bis_pfingsten</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-149121</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 12:26:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-149121</guid>
		<description>Bergoglios VerhÃ¤ltnis zum Judentum dÃ¼rften auch die beiden antisemitischen AnschlÃ¤ge in Buenos Aires in den 1990er Jahren nachhaltig geprÃ¤gt haben. In beiden FÃ¤llen waren iranische Drahtzieher sowie Terroristen der Hisbollah fÃ¼r insgesamt Ã¼ber 100 Tote verantwortlich. Beim Anschlag auf die israelische Botschaft 1992 wurde auch eine   katholische Kirche in der Nachbarschaft zerstÃ¶rt und der Priester Juan Carlos Brumana getÃ¶tet. Als die Hisbollah zwei Jahre spÃ¤ter im jÃ¼dischen Gemeindezentrum in Buenos Aires 85 Menschen ermordete, stellte sich Bergoglio an die Seite der Opfer und war einer der ersten Unterzeichner einer Petition, welche die AufklÃ¤rung des Anschlags forderte. - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/franziskus_und_die_juden</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bergoglios VerhÃ¤ltnis zum Judentum dÃ¼rften auch die beiden antisemitischen AnschlÃ¤ge in Buenos Aires in den 1990er Jahren nachhaltig geprÃ¤gt haben. In beiden FÃ¤llen waren iranische Drahtzieher sowie Terroristen der Hisbollah fÃ¼r insgesamt Ã¼ber 100 Tote verantwortlich. Beim Anschlag auf die israelische Botschaft 1992 wurde auch eine   katholische Kirche in der Nachbarschaft zerstÃ¶rt und der Priester Juan Carlos Brumana getÃ¶tet. Als die Hisbollah zwei Jahre spÃ¤ter im jÃ¼dischen Gemeindezentrum in Buenos Aires 85 Menschen ermordete, stellte sich Bergoglio an die Seite der Opfer und war einer der ersten Unterzeichner einer Petition, welche die AufklÃ¤rung des Anschlags forderte. - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/franziskus_und_die_juden" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/franziskus_und_die_juden</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-148903</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 14:45:27 +0000</pubDate>
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		<description>ERZkatholisch - http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_erz_ist_boese/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ERZkatholisch - <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_erz_ist_boese/" rel="nofollow">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_erz_ist_boese/</a></p>
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		<title>Von: Campo-News</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-108</link>
		<dc:creator>Campo-News</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2005 12:47:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-108</guid>
		<description>Hallo, ich bin allerdings auch der Meinung, dass man ein ordentlicher Mensch ohne die Religion sein kann. Auf dieses Thema habe ich mehrere Reaktionen auch in privaten Briefen erhalten, und will hier eine Antwort an eine Brieffreundin einstellen, die als allgemeine und pauschale ErklÃ¤rung fÃ¼r die vielen Themenbereiche, die mit diesen Komplex verknÃ¼pft sind, herhalten kann - - -

Ich habe ja im Kern meiner Ãœberlegungen gesagt, es sei ein politisches Zeichen diesen Papst zu unterstÃ¼tzen, und dies bedeutet sicher nicht die 1:1 Ãœbernahme seiner Einstellungen, doch ist es â€“ wie ich es ja auch anriss â€“ eine UnterstÃ¼tzung von der Tendenz her. Ich will dir auf deine Bemerkungen der Reihe nach antworten.

SelbstverstÃ¤ndlich ist es nicht ok, wenn die Kirche Transsexuelle nicht in ihrem â€žneuen Geschlechtâ€œ akzeptiert, da sind wir uns absolut einig. Eine andere Sache ist es jedoch, dass nach meiner EinschÃ¤tzung nur etwa 25-35 % wirkliche Transsexuelle sind und deshalb Widerspruch vonnÃ¶ten ist, der wieder an GrundsÃ¤tzlichem ansetzt. So ist in der Tat eine Geschlechterdefinition notwendig und da ist es doch recht eindeutig, wie Mann und Frau auseinander zu halten sind. Die Fragen der Biologie, Genetik und Psychologie werden bestÃ¤ndig von Gender-Ideologen ausgeklammert, und stattdessen die willkÃ¼rlichen Definitionen einer extremen Minderheit als â€žWahrheitâ€œ gesetzt. Doch diese ist nicht wahr, sie ist Ideologie. Wenn jedoch ein Mensch tatsÃ¤chlich und mit allen Konsequenzen die â€žneueâ€œ Geschlechtsrolle annimmt, dann sollte er auch sÃ¤mtliche damit verbundenen Rechte erhalten. Aber, jetzt nenne ich ein drastisches, aber leider in der absurden RealitÃ¤t nicht selten vorkommendes Beispiel: Eine Person, die ein Mann ist und sich jetzt alsâ€žFrauâ€œ bezeichnet, aber sich nicht operieren lÃ¤sst, ist und bleibt ein Mann, denn er ist es biologisch UND kÃ¶rperlich. Es geht nicht an, dass eine â€žFrauâ€œ mit einem Penis, mit einem â€žMannâ€œ, der funktionell eine Frau war und de facto ist, ein Kind erzeugt, du verstehst: Die â€žFrauâ€œ schwÃ¤ngert den â€žMannâ€œ! Hier benÃ¶tigen wir wieder den RÃ¼ckgriff auf die Vernunft, den Verstand und die Logik. Wenn dabei die Kirche einen AnstoÃŸ geben kann, dass die absurdesten Erscheinungen auf dem Gebiet der TranssexualitÃ¤t (die Genannten sich ja nicht wirklich transsexuell, also geschlechtlich-hinÃ¼bergehend) zurÃ¼ckgedrÃ¤ngt werden, dann ist mir das hochgradig willkommen! Diese EinsprÃ¼che wÃ¼rden sogar wirklichen Transsexuellen bei der notwendigen Abkehr vom buntschrillen Bereich helfen. Die Gefahr, dass die Kirche ein komplettes Rollback auch bezÃ¼glich der Anerkennung der Ehe einer konsequent lebenden transsexuellen Frau mit einem biologischen Mann erreicht, sehe ich als sehr gering an, notfalls mÃ¼sste DANN gegen solch eine extreme Wende auch widersprochen werden. Step by Step, will sagen: Erst muss der Wahnsinn gestoppt werden, bevor wir weitere Dinge kritisieren.

Ich gebe dir uneingeschrÃ¤nkt Recht: das Kondomverbot ist grotesk. Auch wÃ¼rde ich es durchaus befÃ¼rworten, wenn MÃ¤dchen Messdienerinnen werden kÃ¶nnten, dies wÃ¼rde auch der latent homophilen Stimmung in der Kirche gut tun. Du kennst jedoch meine Meinung zu â€žAIDSâ€œ. Es gibt mehr und mehr Kritiker, die jene Definition aus Schwulenkreisen ablehnen, und die Gesamtgemengelage stÃ¤rker beachten, dabei zu dem Schluss kommen, dass â€žAIDSâ€œ nicht das ist, was wir im Allgemeinen darunter verstehen.

Du sprichst an einer Stelle davon, man kÃ¶nne auch auÃŸerhalb des Geschlechtsverkehres â€žAIDSâ€œ bekommen. Nun ja, es gibt diverse Praktiken, bei denen das vorkommen kann, doch es geschieht NUR dann, wenn Gewalt im Spiel ist und sich Verletzungen ergeben. HerkÃ¶mmliche Ã„ngste, wie sie vor mehr als 20 Jahren mit der Propaganda fÃ¼r â€žAIDSâ€œ geschÃ¼rt wurden, haben sich allesamt als vÃ¶llig falsch herausgestellt. Ein weiterer Punkt sind die DrogenabhÃ¤ngigen, und viele Leute sind heute der Ãœberzeugung, dass hier der SchlÃ¼ssel fÃ¼r das Allgemeinbefinden der Menschen liegt, die ja meist an ganz konkreten Krankheiten sterben. Warum? Weil sie insgesamt ungesund leben. 

Wer also normal liebt, hat nichts zu befÃ¼rchten und ich sage es ganz deutlich, dass ich es ebenfalls gut finden wÃ¼rde, wenn die Kirche sich klar gegen bestimmte Praktiken auch weiterhin aussprechen wÃ¼rde. Es ist unfassbar, dass in den letzten Jahren z.B. eine Entpathologisierung von sadomasochistischen Praktiken stattfand und es geradezu ein spaÃŸiger Event war, sich zu diesen Dingen zu bekennen. Nicht nur die Toleranz, die diesen Dingen entgegengebracht wird ist bedenkenswert, sondern auch und besonders, das dabei vÃ¶llig negiert wird, welche tiefenpsychologische Bedeutung diesen Erscheinungen zugrunde liegt. Wenn wir Praktiken dieser Art, obwohl sie von allen ernstzunehmenden Psychiatern, auch unverÃ¤ndert als â€žschwere sexuelle StÃ¶rungâ€œ angesehen werden, als legale und absolut â€žgleichrangige sexuelle Spielartâ€œ betrachten, dann haben wir den Kampf gegen die innere Verrohung verloren. Wir haben sie verloren, weil wir nicht mehr sehen wollen, welches die Ursache fÃ¼r schwere sexuelle StÃ¶rungen sind (bis hin zum Kannibalismus, der in den beiden bekannt gewordenen MordfÃ¤llen der Jahre 2001 und 2004, ausschlieÃŸlich in Verwandtschaft mit homosexuellen Neigungen auftrat), dann sind am Ende der Erziehung, der Moral und des guten Gewissens angelangt, weil wir die VerhÃ¤ltnisse nicht mehr durch psychologische, einfacher angesetzt, seelsorgerischere, aber auch gesellschaftliche Beeinflussungen aufgeben. Auch hier gilt: Wenn die Destruktion durch Medien und â€žfortschrittlicher Politikâ€œ gestoppt werden soll, mÃ¼ssen Instanzen her, die WidersprÃ¼che formulieren. Darauf hoffe ich nun verstÃ¤rkt.

Nun zu den â€žKonfliktberatungsstellenâ€œ. In diesem Punkt ist mir die Kirche noch viel zu defensiv. 15 % KindestÃ¶tungen eines Jahrgangs (offiziell, die Dunkelziffern sind noch hÃ¶her), stellen den grÃ¶ÃŸten gesellschaftlichen Skandal der Nachkriegszeit dar. Ich bestreite durch die Bank, dass die abtreibenden Frauen wirklich in Not sind, denn unsere immer noch vorbildliche Sozialgesetzgebung sorgt dafÃ¼r, dass MÃ¼tter mit Kindern durchaus ein lebenswertes Dasein fÃ¼hren kÃ¶nnen - und dieser Standard steht weit Ã¼ber dem vergangener Jahrzehnte, in denen es reale Not gab. Wer sich also an diesen Beratungen, die nur Ã¤uÃŸerst selten offensiv mit Blick auf das zu erhaltenen Leben gefÃ¼hrt wurden, aber in der Regel nichts waren, als ein Pflichtbesuch um den â€žScheinâ€œ zu erhalten beteiligt, der beteiligt sich an einem organisierten Verbrechen, an einem Massenmord. Diese Auseinandersetzung kann nicht deutlich genug gefÃ¼hrt werden, und von mir aus soll da auch ein offener Riss in der Gesellschaft sichtbar sein, der zu einer Politisierung radikaler Art fÃ¼hrt. Ich bin sicher, dass bei Lichte betrachtet, und abzÃ¼glich der vorherrschenden MÃ¤ren, die mit viel Sozialkitsch Ã¼berzuckert sind, dass es nur wenige Argumente, fÃ¼r noch weniger AbtreibungsfÃ¤lle gibt. Es wÃ¼rde deutlich, dass es hier um Ideologie geht - um die verfaulten FrÃ¼chte des politischen Feminismus, der auf allen Ebenen in einer Sackgasse gelandet ist. Ãœbrigens ist die Kirche ein kleines StÃ¼ck ehrlicher: Sie lehnt Genmanipulationen UND Abtreibung ab, wÃ¤hrend die feministische Linke kurioserweise nichts dagegen hat, Kinder bis kurz vor der ÃœberlebensfÃ¤higkeit wie Ã¼berflÃ¼ssigen Kompost zu behandelt, aber Zellen vor der Befruchtung wie ein Heiligtum. Ich gehe hingegen nicht konform mit der Kirche, wenn sie eben diese Forschungen ablehnt. Hier sollte sich etwas bewegen.

Du verteidigst dann die â€žBefreiungstheologieâ€œ. Na ja, wir haben ja auch die christliche Soziallehre und tatsÃ¤chlich kommt aus diesen Bereichen manche Wolke, die sehr nach Idealismus riecht. Ratzingers Vorwurf an die Befreiungstheologen, sie seien marxistisch infiltriert, ist nicht falsch. Der Marxismus ist eine Reaktion auf die Industrialisierung und Globalisierung, seine Analysen waren nie richtig, sind aber komplett unzulÃ¤nglich fÃ¼r demokratische und entwickelte kapitalistische LÃ¤nder. Unzweifelhaft benÃ¼tzen viele linke Theologen diese Ideologie, um eine Umgestaltung der Gesellschaften vorzunehmen. Doch das ist wenig hilfreich, wenn den Menschen dabei nichts abverlangt und nur Populismus verbreitet wird. Sogar afrikanische Staaten beginnen sich der Zudringlichkeiten allzu guter Menschen zu erwehren, sie lehnen sogar Schuldenerlasse ab, sie kritisieren offen bestimmte rÃ¼ckstÃ¤ndige Volksteile, die bis hin zur Bettelei herabgesunken sind, aber an die eigene Kraft weder glauben, noch sie unter Beweis stellen wollen. Die Aufgabe der Kirche wÃ¤re es also demokratische Strukturen zu fÃ¶rdern und eigenstÃ¤ndiges Handeln, Hilfe zur Selbsthilfe, zu fÃ¶rdern. Dass sie dieses konsequent umsetzen wird, glaube ich nicht. Ganz falsch ist es jedoch Heilsversprechungen fÃ¼r das Diesseits zu postulieren, die nur auf Klassenhass und Pseudorevolutionen aufgebaut sind, und den Menschen nichts, oder nur sehr wenig, abverlangen. Die Schuld bei anderen zu suchen, ist weder eine christliche Haltung, noch eine anzuempfehlende politische. Nur die StÃ¤rkung des Einzelnen und seine Horizonterweiterung sind Garant fÃ¼r ein besseres, produktives und erfÃ¼lltes Leben. Ob mit oder ohne Glauben.

Zuletzt noch zur Ehe von Homosexuellen. Ich bin grundsÃ¤tzlich fÃ¼r die offizielle Anerkennung einer derartigen Partnerschaft, aber â€“ wie schon oben angefÃ¼hrt â€“ mÃ¼ssen wir trotzdem die NormalitÃ¤t der heterosexuellen Lebensgemeinschaft in den Vordergrund rÃ¼cken und falsche Orientierungen nicht heroisieren, wie es derzeit in den Medien beinahe geschieht. ZunÃ¤chst mÃ¼ssen wir anerkennen, dass alle schweren sexuellen Abweichungen in aller Regel mit frÃ¼hkindlichen Traumata zu tun haben â€“ ich empfehle da immer wieder Freud und Anverwandtes, das ja so langsam (ein Beleg ist das neue SPIEGEL-Thema), wieder mehr in den Blickpunkt rÃ¼ckt, weil man merkte, dass Ideologie die Wirkung der Natur und der Psyche, nicht ersetzen kann. Wer um die Gesundheit seines Kindes ringen will, der muss das tun, wozu leider nur allzu wenige Menschen in der Lage sind, nÃ¤mlich das Kind angstfrei, aber mit nachvollziehbaren Regeln, tolerant, aber mit Grenzen, frei, aber mit abgestecktem Rahmen erziehen, und zudem Ziele am Horizont benennen, die immer Ã¼berprÃ¼ft und kritisch hinterfragt, aber solange das Kind nicht quÃ¤lerisch damit Ã¼berfordert ist, auch beibehalten werden sollten. Ãœber die Ziele MUSS eine offene gesellschaftliche Debatte stattfinden und es mag sein, da steht man mal auf dieser, mal auf jener Seite, doch Meinungsdogmen, wie sie zur Zeit in der Politik vorherrschen und abweichende Ã„uÃŸerungen ausschlieÃŸlich als reaktionÃ¤r oder noch Schlimmeres bezeichnen, sind dabei wenig hilfreich.

Tanja Krienen
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin allerdings auch der Meinung, dass man ein ordentlicher Mensch ohne die Religion sein kann. Auf dieses Thema habe ich mehrere Reaktionen auch in privaten Briefen erhalten, und will hier eine Antwort an eine Brieffreundin einstellen, die als allgemeine und pauschale ErklÃ¤rung fÃ¼r die vielen Themenbereiche, die mit diesen Komplex verknÃ¼pft sind, herhalten kann - - -</p>
<p>Ich habe ja im Kern meiner Ãœberlegungen gesagt, es sei ein politisches Zeichen diesen Papst zu unterstÃ¼tzen, und dies bedeutet sicher nicht die 1:1 Ãœbernahme seiner Einstellungen, doch ist es â€“ wie ich es ja auch anriss â€“ eine UnterstÃ¼tzung von der Tendenz her. Ich will dir auf deine Bemerkungen der Reihe nach antworten.</p>
<p>SelbstverstÃ¤ndlich ist es nicht ok, wenn die Kirche Transsexuelle nicht in ihrem â€žneuen Geschlechtâ€œ akzeptiert, da sind wir uns absolut einig. Eine andere Sache ist es jedoch, dass nach meiner EinschÃ¤tzung nur etwa 25-35 % wirkliche Transsexuelle sind und deshalb Widerspruch vonnÃ¶ten ist, der wieder an GrundsÃ¤tzlichem ansetzt. So ist in der Tat eine Geschlechterdefinition notwendig und da ist es doch recht eindeutig, wie Mann und Frau auseinander zu halten sind. Die Fragen der Biologie, Genetik und Psychologie werden bestÃ¤ndig von Gender-Ideologen ausgeklammert, und stattdessen die willkÃ¼rlichen Definitionen einer extremen Minderheit als â€žWahrheitâ€œ gesetzt. Doch diese ist nicht wahr, sie ist Ideologie. Wenn jedoch ein Mensch tatsÃ¤chlich und mit allen Konsequenzen die â€žneueâ€œ Geschlechtsrolle annimmt, dann sollte er auch sÃ¤mtliche damit verbundenen Rechte erhalten. Aber, jetzt nenne ich ein drastisches, aber leider in der absurden RealitÃ¤t nicht selten vorkommendes Beispiel: Eine Person, die ein Mann ist und sich jetzt alsâ€žFrauâ€œ bezeichnet, aber sich nicht operieren lÃ¤sst, ist und bleibt ein Mann, denn er ist es biologisch UND kÃ¶rperlich. Es geht nicht an, dass eine â€žFrauâ€œ mit einem Penis, mit einem â€žMannâ€œ, der funktionell eine Frau war und de facto ist, ein Kind erzeugt, du verstehst: Die â€žFrauâ€œ schwÃ¤ngert den â€žMannâ€œ! Hier benÃ¶tigen wir wieder den RÃ¼ckgriff auf die Vernunft, den Verstand und die Logik. Wenn dabei die Kirche einen AnstoÃŸ geben kann, dass die absurdesten Erscheinungen auf dem Gebiet der TranssexualitÃ¤t (die Genannten sich ja nicht wirklich transsexuell, also geschlechtlich-hinÃ¼bergehend) zurÃ¼ckgedrÃ¤ngt werden, dann ist mir das hochgradig willkommen! Diese EinsprÃ¼che wÃ¼rden sogar wirklichen Transsexuellen bei der notwendigen Abkehr vom buntschrillen Bereich helfen. Die Gefahr, dass die Kirche ein komplettes Rollback auch bezÃ¼glich der Anerkennung der Ehe einer konsequent lebenden transsexuellen Frau mit einem biologischen Mann erreicht, sehe ich als sehr gering an, notfalls mÃ¼sste DANN gegen solch eine extreme Wende auch widersprochen werden. Step by Step, will sagen: Erst muss der Wahnsinn gestoppt werden, bevor wir weitere Dinge kritisieren.</p>
<p>Ich gebe dir uneingeschrÃ¤nkt Recht: das Kondomverbot ist grotesk. Auch wÃ¼rde ich es durchaus befÃ¼rworten, wenn MÃ¤dchen Messdienerinnen werden kÃ¶nnten, dies wÃ¼rde auch der latent homophilen Stimmung in der Kirche gut tun. Du kennst jedoch meine Meinung zu â€žAIDSâ€œ. Es gibt mehr und mehr Kritiker, die jene Definition aus Schwulenkreisen ablehnen, und die Gesamtgemengelage stÃ¤rker beachten, dabei zu dem Schluss kommen, dass â€žAIDSâ€œ nicht das ist, was wir im Allgemeinen darunter verstehen.</p>
<p>Du sprichst an einer Stelle davon, man kÃ¶nne auch auÃŸerhalb des Geschlechtsverkehres â€žAIDSâ€œ bekommen. Nun ja, es gibt diverse Praktiken, bei denen das vorkommen kann, doch es geschieht NUR dann, wenn Gewalt im Spiel ist und sich Verletzungen ergeben. HerkÃ¶mmliche Ã„ngste, wie sie vor mehr als 20 Jahren mit der Propaganda fÃ¼r â€žAIDSâ€œ geschÃ¼rt wurden, haben sich allesamt als vÃ¶llig falsch herausgestellt. Ein weiterer Punkt sind die DrogenabhÃ¤ngigen, und viele Leute sind heute der Ãœberzeugung, dass hier der SchlÃ¼ssel fÃ¼r das Allgemeinbefinden der Menschen liegt, die ja meist an ganz konkreten Krankheiten sterben. Warum? Weil sie insgesamt ungesund leben. </p>
<p>Wer also normal liebt, hat nichts zu befÃ¼rchten und ich sage es ganz deutlich, dass ich es ebenfalls gut finden wÃ¼rde, wenn die Kirche sich klar gegen bestimmte Praktiken auch weiterhin aussprechen wÃ¼rde. Es ist unfassbar, dass in den letzten Jahren z.B. eine Entpathologisierung von sadomasochistischen Praktiken stattfand und es geradezu ein spaÃŸiger Event war, sich zu diesen Dingen zu bekennen. Nicht nur die Toleranz, die diesen Dingen entgegengebracht wird ist bedenkenswert, sondern auch und besonders, das dabei vÃ¶llig negiert wird, welche tiefenpsychologische Bedeutung diesen Erscheinungen zugrunde liegt. Wenn wir Praktiken dieser Art, obwohl sie von allen ernstzunehmenden Psychiatern, auch unverÃ¤ndert als â€žschwere sexuelle StÃ¶rungâ€œ angesehen werden, als legale und absolut â€žgleichrangige sexuelle Spielartâ€œ betrachten, dann haben wir den Kampf gegen die innere Verrohung verloren. Wir haben sie verloren, weil wir nicht mehr sehen wollen, welches die Ursache fÃ¼r schwere sexuelle StÃ¶rungen sind (bis hin zum Kannibalismus, der in den beiden bekannt gewordenen MordfÃ¤llen der Jahre 2001 und 2004, ausschlieÃŸlich in Verwandtschaft mit homosexuellen Neigungen auftrat), dann sind am Ende der Erziehung, der Moral und des guten Gewissens angelangt, weil wir die VerhÃ¤ltnisse nicht mehr durch psychologische, einfacher angesetzt, seelsorgerischere, aber auch gesellschaftliche Beeinflussungen aufgeben. Auch hier gilt: Wenn die Destruktion durch Medien und â€žfortschrittlicher Politikâ€œ gestoppt werden soll, mÃ¼ssen Instanzen her, die WidersprÃ¼che formulieren. Darauf hoffe ich nun verstÃ¤rkt.</p>
<p>Nun zu den â€žKonfliktberatungsstellenâ€œ. In diesem Punkt ist mir die Kirche noch viel zu defensiv. 15 % KindestÃ¶tungen eines Jahrgangs (offiziell, die Dunkelziffern sind noch hÃ¶her), stellen den grÃ¶ÃŸten gesellschaftlichen Skandal der Nachkriegszeit dar. Ich bestreite durch die Bank, dass die abtreibenden Frauen wirklich in Not sind, denn unsere immer noch vorbildliche Sozialgesetzgebung sorgt dafÃ¼r, dass MÃ¼tter mit Kindern durchaus ein lebenswertes Dasein fÃ¼hren kÃ¶nnen - und dieser Standard steht weit Ã¼ber dem vergangener Jahrzehnte, in denen es reale Not gab. Wer sich also an diesen Beratungen, die nur Ã¤uÃŸerst selten offensiv mit Blick auf das zu erhaltenen Leben gefÃ¼hrt wurden, aber in der Regel nichts waren, als ein Pflichtbesuch um den â€žScheinâ€œ zu erhalten beteiligt, der beteiligt sich an einem organisierten Verbrechen, an einem Massenmord. Diese Auseinandersetzung kann nicht deutlich genug gefÃ¼hrt werden, und von mir aus soll da auch ein offener Riss in der Gesellschaft sichtbar sein, der zu einer Politisierung radikaler Art fÃ¼hrt. Ich bin sicher, dass bei Lichte betrachtet, und abzÃ¼glich der vorherrschenden MÃ¤ren, die mit viel Sozialkitsch Ã¼berzuckert sind, dass es nur wenige Argumente, fÃ¼r noch weniger AbtreibungsfÃ¤lle gibt. Es wÃ¼rde deutlich, dass es hier um Ideologie geht - um die verfaulten FrÃ¼chte des politischen Feminismus, der auf allen Ebenen in einer Sackgasse gelandet ist. Ãœbrigens ist die Kirche ein kleines StÃ¼ck ehrlicher: Sie lehnt Genmanipulationen UND Abtreibung ab, wÃ¤hrend die feministische Linke kurioserweise nichts dagegen hat, Kinder bis kurz vor der ÃœberlebensfÃ¤higkeit wie Ã¼berflÃ¼ssigen Kompost zu behandelt, aber Zellen vor der Befruchtung wie ein Heiligtum. Ich gehe hingegen nicht konform mit der Kirche, wenn sie eben diese Forschungen ablehnt. Hier sollte sich etwas bewegen.</p>
<p>Du verteidigst dann die â€žBefreiungstheologieâ€œ. Na ja, wir haben ja auch die christliche Soziallehre und tatsÃ¤chlich kommt aus diesen Bereichen manche Wolke, die sehr nach Idealismus riecht. Ratzingers Vorwurf an die Befreiungstheologen, sie seien marxistisch infiltriert, ist nicht falsch. Der Marxismus ist eine Reaktion auf die Industrialisierung und Globalisierung, seine Analysen waren nie richtig, sind aber komplett unzulÃ¤nglich fÃ¼r demokratische und entwickelte kapitalistische LÃ¤nder. Unzweifelhaft benÃ¼tzen viele linke Theologen diese Ideologie, um eine Umgestaltung der Gesellschaften vorzunehmen. Doch das ist wenig hilfreich, wenn den Menschen dabei nichts abverlangt und nur Populismus verbreitet wird. Sogar afrikanische Staaten beginnen sich der Zudringlichkeiten allzu guter Menschen zu erwehren, sie lehnen sogar Schuldenerlasse ab, sie kritisieren offen bestimmte rÃ¼ckstÃ¤ndige Volksteile, die bis hin zur Bettelei herabgesunken sind, aber an die eigene Kraft weder glauben, noch sie unter Beweis stellen wollen. Die Aufgabe der Kirche wÃ¤re es also demokratische Strukturen zu fÃ¶rdern und eigenstÃ¤ndiges Handeln, Hilfe zur Selbsthilfe, zu fÃ¶rdern. Dass sie dieses konsequent umsetzen wird, glaube ich nicht. Ganz falsch ist es jedoch Heilsversprechungen fÃ¼r das Diesseits zu postulieren, die nur auf Klassenhass und Pseudorevolutionen aufgebaut sind, und den Menschen nichts, oder nur sehr wenig, abverlangen. Die Schuld bei anderen zu suchen, ist weder eine christliche Haltung, noch eine anzuempfehlende politische. Nur die StÃ¤rkung des Einzelnen und seine Horizonterweiterung sind Garant fÃ¼r ein besseres, produktives und erfÃ¼lltes Leben. Ob mit oder ohne Glauben.</p>
<p>Zuletzt noch zur Ehe von Homosexuellen. Ich bin grundsÃ¤tzlich fÃ¼r die offizielle Anerkennung einer derartigen Partnerschaft, aber â€“ wie schon oben angefÃ¼hrt â€“ mÃ¼ssen wir trotzdem die NormalitÃ¤t der heterosexuellen Lebensgemeinschaft in den Vordergrund rÃ¼cken und falsche Orientierungen nicht heroisieren, wie es derzeit in den Medien beinahe geschieht. ZunÃ¤chst mÃ¼ssen wir anerkennen, dass alle schweren sexuellen Abweichungen in aller Regel mit frÃ¼hkindlichen Traumata zu tun haben â€“ ich empfehle da immer wieder Freud und Anverwandtes, das ja so langsam (ein Beleg ist das neue SPIEGEL-Thema), wieder mehr in den Blickpunkt rÃ¼ckt, weil man merkte, dass Ideologie die Wirkung der Natur und der Psyche, nicht ersetzen kann. Wer um die Gesundheit seines Kindes ringen will, der muss das tun, wozu leider nur allzu wenige Menschen in der Lage sind, nÃ¤mlich das Kind angstfrei, aber mit nachvollziehbaren Regeln, tolerant, aber mit Grenzen, frei, aber mit abgestecktem Rahmen erziehen, und zudem Ziele am Horizont benennen, die immer Ã¼berprÃ¼ft und kritisch hinterfragt, aber solange das Kind nicht quÃ¤lerisch damit Ã¼berfordert ist, auch beibehalten werden sollten. Ãœber die Ziele MUSS eine offene gesellschaftliche Debatte stattfinden und es mag sein, da steht man mal auf dieser, mal auf jener Seite, doch Meinungsdogmen, wie sie zur Zeit in der Politik vorherrschen und abweichende Ã„uÃŸerungen ausschlieÃŸlich als reaktionÃ¤r oder noch Schlimmeres bezeichnen, sind dabei wenig hilfreich.</p>
<p>Tanja Krienen</p>
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		<title>Von: nfreimann</title>
		<link>http://www.campodecriptana.de/blog/2005/04/20/124.html#comment-107</link>
		<dc:creator>nfreimann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2005 18:54:52 +0000</pubDate>
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		<description>als wir damals auszogen, um die Welt zu verbessern, da geschah es in einer grossen Aufbruchstimmung. Da angeblich nichts von dem, was wir wollten, existierte, konnten wir noch glauben, dass mit uns das messianische Zeitalter erreicht werden wÃ¼rde.

Heute stehen wir vor 30 Jahren des Wirkens unserer gloreichen Ideen. Kein messianische Zeitalter, sondern vor einem Scherbenhaufen stehend, hinter uns ein TrÃ¼mmerfeld. Danebem ein grosser Haufen Ã¼belriechender Scheisse, der unter anderem unseren Selbsterhaltungstrieb derart schwÃ¤chte, dass 11ter September und SchÃ¤chtung van Goghs Ã¼berhaupt erst mÃ¶glich wurden.

Wer nach 30 Jahren des Austobens angeblich fortschrittlicher Ideale und viele Jahre nach dem Zusammenbruch des 100 Millionen Menschen mordenden Sozialismus immer noch an den der Zustand des Aufbruchs glaubt, der ist ein ausgesprochen dummer Mensch, ein ewig gestriger Idiot, der nicht sehen und nicht lernen will, weil ein starrsinniges dummes GeschÃ¶pf es eben prinzipiell nicht kann.

Das dagegen denkende, selbstkritische Menschen, wie sie, Frau Krienen, angesichts unserer Misere erkennen, dass Katholiken, Evangelen, Orthodoxe, progressive und orthodoxe Juden, und andere Konfessionen, denen Noah ein Begriff und die 10 Gebote noch heilig sind,  etwas wertvolles besitzen, das ehrt sie sehr.

In der Judaechristlichen Religion kristallisiert sich das geronnene Wissen von Jahrtausenden - so sagt David Horowitz, Kommunistenkind und einstmaliger MitbegrÃ¼nder der Neuen Linken. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>als wir damals auszogen, um die Welt zu verbessern, da geschah es in einer grossen Aufbruchstimmung. Da angeblich nichts von dem, was wir wollten, existierte, konnten wir noch glauben, dass mit uns das messianische Zeitalter erreicht werden wÃ¼rde.</p>
<p>Heute stehen wir vor 30 Jahren des Wirkens unserer gloreichen Ideen. Kein messianische Zeitalter, sondern vor einem Scherbenhaufen stehend, hinter uns ein TrÃ¼mmerfeld. Danebem ein grosser Haufen Ã¼belriechender Scheisse, der unter anderem unseren Selbsterhaltungstrieb derart schwÃ¤chte, dass 11ter September und SchÃ¤chtung van Goghs Ã¼berhaupt erst mÃ¶glich wurden.</p>
<p>Wer nach 30 Jahren des Austobens angeblich fortschrittlicher Ideale und viele Jahre nach dem Zusammenbruch des 100 Millionen Menschen mordenden Sozialismus immer noch an den der Zustand des Aufbruchs glaubt, der ist ein ausgesprochen dummer Mensch, ein ewig gestriger Idiot, der nicht sehen und nicht lernen will, weil ein starrsinniges dummes GeschÃ¶pf es eben prinzipiell nicht kann.</p>
<p>Das dagegen denkende, selbstkritische Menschen, wie sie, Frau Krienen, angesichts unserer Misere erkennen, dass Katholiken, Evangelen, Orthodoxe, progressive und orthodoxe Juden, und andere Konfessionen, denen Noah ein Begriff und die 10 Gebote noch heilig sind,  etwas wertvolles besitzen, das ehrt sie sehr.</p>
<p>In der Judaechristlichen Religion kristallisiert sich das geronnene Wissen von Jahrtausenden - so sagt David Horowitz, Kommunistenkind und einstmaliger MitbegrÃ¼nder der Neuen Linken.</p>
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